Mit 20 Jahren starke Erschöpfung, merkwürdige Symptome

FAK

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Natürlich kann man, wenn es aber gesündere Alternativen gibt wieso nicht. Die gibts aber nicht beim Psychiater.
Die Psychotherapie kann sicher helfen. Oftmals wird ein Psychiater aber nur behandeln wenn man entsprechend seine Pillen nimmt.
Die gesünderen Alternativen sind Placebo-Methoden, die sicher bei solch dicken Dingern nicht weit reichen.
Und Psychopharmaka machen i.d.R. erst fähig, eine Psychotherapie zu machen, zumindest bei dem was Psychosomatik-Ärzte und Psychiater so behandeln. Und ich mein Lala ist ja jetzt nicht so stark betroffen, dass man die mit hochpotenten Neuroleptika besinnungslos medikamentieren müsste.
 
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Selbst die Schulmedizin gibt zu das bei leichten Depressionen und anderen psychischen Störungen Phytopharmaka was die Effektivität angeht gleichgestellt ist jedoch mit weniger Nebenwirkungen und verträglicher.
Deine Ansicht sind normale Ansichten eines bornierten Psychiaters. Die Evidenzbasierte Medizin neuerer Natur sieht das jedoch nicht so. Dazu gibt es zahlreiche Studien ( die nichts mit Placebo zu tun haben)

Die meisten hier lehnen Psychopharmaka zurecht ab. Ich auch, solange es wirksame alternativen gibt. Die es sicher nicht immer gibt, aber oftmals schon. Ich bin auch kein Kind von Traurigkeit und schieb mir Baclofen und Loreazepam rein. Aber eben nur weil es für mich bisher noch keine Alternativen gibt.
 

FAK

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Selbst die Schulmedizin gibt zu das bei leichten Depressionen und anderen psychischen Störungen Phytopharmaka was die Effektivität angeht gleichgestellt ist jedoch mit weniger Nebenwirkungen und verträglicher.
Deine Ansicht sind normale Ansichten eines bornierten Psychiaters. Die Evidenzbasierte Medizin neuerer Natur sieht das jedoch nicht so. Dazu gibt es zahlreiche Studien ( die nichts mit Placebo zu tun haben)

Die meisten hier lehnen Psychopharmaka zurecht ab. Ich auch, solange es wirksame alternativen gibt. Die es sicher nicht immer gibt, aber oftmals schon. Ich bin auch kein Kind von Traurigkeit und schieb mir Baclofen und Loreazepam rein. Aber eben nur weil es für mich bisher noch keine Alternativen gibt.
Jemand der meint, dass Candida was mit Schwermetallen zu zun hat bzw., dass das in der Form überhauptein Problem wäre, der kann mir nichts davon erzählen, dass er von evidenzbasierter Medizin versteht.
Die einzige wirksamen Hilfe für dich ist das missionieren mit wissenchaftlich nicht verifizierten Diagnose- und Behandlungs-Methoden. Man macht damit aus Hilflosigkeit rational nicht nachvollziehbaren missionarischen Aktionismus.
Leute wie Lala gibts hier in einer Tour. Und jeder spielt hier sein individuelles Programm runter mit den angeblichen Krankheiten die da vorliegen und den damit verbundenen Beahndlungsmethoden. Und praktisch nie tut sich was; fast immer lassen die Leute einfach irgendwann nicht mehr von sich hören.
 
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(y) du darfst ruhig alles besser wissen ;-)
Solltest du unterdessen deinen Horizont erweitern wollen hilft dir google dabei.
 
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Hallo Lala,

Etliche deiner Beschwerden decken sich mit meinen, auch wenn es bei mir nicht so schlimm war. Ich war arbeitsfähig, auch wenn ich mich am Anfang meiner Eigeninitiative eher so durch den Tag geschleppt habe, als dass ich fitt war.

Ich hatte massive Schlafstörungen, war den ganzen Tag müde. Konzentrationsstörungen, Verdauungsbeschwerden, Blähungen, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Herzrhytmusstörungen.

War nach einem Ärztemaraton (die fanden gar nichts, wollten Schmerzmittel und Antidepressiva verschreiben) war ich bei einem Heilpraktiker, der sich gut mit Biochemie auskanne. (Herr Hollmann in Wuppertal, er ist/war? auch hier Mitglied. Praktiziert nicht mehr hat aber eine sehr gute Nachfolgerin, die so weiterarbeitet wie er.) Fruktoseintoleranz, Histaminintoleranz, HPU, etliche Mikronährstoffmängel, Citratcyklus, ATP Produktion, Darmflora war nicht so wie es sein soll, EBV, Candida und viele Amalgamfüllungen.

Die Amalgamfüllungen habe ich nach und nach austauschen lassen, Candida habe ich nicht speziell behandeln lassen aber Hollman hatte das vorgeschlagen (war ein Kostenproblem und auch ein Problem mit der Entfernung, ich habe da schon nicht mehr in Deutschland gelebt und hatte 2000 km Anreiseweg.)

Was dann wirklich geholfen hat, war ein Mikronährstoffprogramm und eine Ernährungsumstellung. Vor allem schon alleine Vitamin D brachte grosse Verbesserungen.

Meine Ernährung. Morgens Kaffe, ich esse meist kein Frühstück und dann Früh und Abends ne warme Mahlzeit, bei Hunger zwischendurch Reiswaffeln mit Butter und etwas Käse oder Reissirup. Belegte Brot esse ich sellten so als "Süssigkeit" aber nicht als Mahlzeit.

Was ich viel esse, nur mal die Lebensmittel, ohne Gerichte zu nennen. Eier, Reis, Kartoffeln, Avocado, Butter, Fisch (den fange ich mir selbst), Fleisch. Ich habe früher viel, zu viel Fleisch gegessen, gerne Steak gebraten aber davon bin ich weg. Schweinefleisch esse ich gar nicht mehr, nur in Aussnahmefällen, wenn ich wo eingeladen bin.

Ich koche viel Brühsuppe mit kleiner Fleischeinlage vom Rind. Vor allem koche ich viel Knochenbrühe (Kollagen, Mineralien) aus Markknochen vom Rind. Die habe ich immer portionsweise eingefroren.

Dann bei Fleisch auch Innereien Rinderleber und Rinderherz, nicht nur weil es mir schmeckt, sondern weil da einfach mehr Mikronährstoffe drinn sind als im Muskelfleisch.

Hühnchen esse ich selten, weil ich die Haltungsbedingungen nicht akzeptieren kann aber die Familie wünscht sich auch mal Hühnchen und dann esse ich mit. Die können meine Knochenbrühe schon nicht mehr riechen. Eier kaufe ich vom Biohof und Rindfleisch möglichst von lokalen Bauernhöfen aber auch im Supermarkt.

Gemüse muss ich wegen der FI in der Menge begrenzen aber ich esse vieles. Karotten, Sellerie, Zwiebeln, Knoblauch, Paprika, Brokkolie, Süsskartoffeln, Kurbis, Rote Beete, Tomaten, Petersilienwurzel (für die Brühe), Rotkohl, Weisskohl. Aus Weisskohl, Karotten, Paprika auch viel Rohkostsalat. Den mehr für die Familie aber ich habe gemerkt, dass ich da ne kleine Menge pro Tag von essen kann.

Ich koche fast immer selbst und habe halt den Vorteil, dass ich nach Lust und Laune Gemüse zubereiten kann, für den Rest der Familie und ich esse dann halt davon nur soviel wie ich zu vertragen glaube.

Obst ganz wenig, mal ne Manderine. Regelmässig aber Datteln, weil die viel Kalium enthalten.

Nüsse ganz wenig aber geht auch in kleinen Mengen. Mandeln sind noch am ehesten verträglich.

Milchprodukte wenig ausser Butter, die in "Mengen", ab und zu Käse. Kühmilch als Getränk gar nicht.

Getreide esse ich wenig. Ich esse auch mal ein Müssli mit Hafermilch aber da weiss ich dann, dass das sich dann nach 10 - 12 Stunden meldet und dringend raus will.

Wir machen viel mit Quinoa zum Beispiel Quinoa - Karotten Pfannkuchen für die Kinder und da esse ich auch was mit.

Ich habe eine Histaminlebensmitteltabelle, die sehr gut ist, aus dem Forum Libase. Das Forum scheint es nicht mehr zu geben. Die kann ich dir vielleicht irgendwie zukommen lassen. Wegen Fruktose kann ich dir das Buch "Der kleine Souchi Fachmann Kraut" empfehlen.

Den Ratschlägen von FAK kann ich nicht zustimmen. Ich sehe bei dir nichts Psychomatisches und Antidepressiva ist in den meisten Fällen der Anfang vom Ende. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Empfehlungen von eigenen Erfahrungen kommen. Ein Psychiater wäre der letzte zu dem ich gehen würde. Gegen eine Psychotherapie so nebenbei habe ich nichts einzuwenden.
 
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Bis sich etwas tut, nachdem man überhaupt erst die richtige Ernährung und andere Maßnahmen gefunden hat und durchhalten kann, kann schon eine geraume Zeit verstreichen. Das heißt ja nicht, dass die Maßnahmen schlecht sind, nur dass sie erst langfristig wirken. Das Microbiom regeneriert sich wohl extrem langsam.

Und viele melden sich wahrscheinlich nicht mehr, weil sich wohl ihr Interessenschwerpunkt verlagert. Wer noch Familie hat, kann sich auch dort noch unterhalten.

Viele Grüße.
 
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schon als Kind hochsensibel, absolutes Schreikind, schon immer ziemlich ängstlich gewesen aber sonst normales Leben, hatte eine schöne Kindheit, war als Kind ungewöhnlich selten krank
Hallo lala,

es ist ja durchaus möglich, daß 'Du schon als kleines Kind Unverträglichkeiten gehabt hast und das mit ein Grund dafür war, daß Du ein Schreikind warst? Dann wäre es immer noch wichtig, von der Ernährung her vorsichtig zu sein und ein Ernährungstagebuch zu führen und die möglichen Tests auf Allergien und Intoleranzen zu machen.

Osteopathie und Kiss-Syndrom sind sicher wichtige Themen auch für Dich. Vielleicht bringt es Dich weiter, wenn Du Dich damit beschäftigst?
...
Die Osteopathie führt die Symptome eines Schreikindes unter anderem auf Gelenkfehlstellungen, insbesondere der Kopfgelenke und der Halswirbelsäule der Babys zurück. Diese Symptomatik ist auch als KiSS-Syndrom bekannt. Betroffene Eltern haben oft schon die Erfahrung gemacht, dass nach einer osteopathischen Behandlung des Säuglings die Schreiattacken schnell verschwinden können. Manche Wissenschaftler sprechen auch von einer Art Reizüberflutung des Babys. Manche Babys können also auch durch zu viele Eindrücke, die von der Außenwelt auf sie einwirken, einfach überfordert sein. Grundsätzlich können die Ursachen bei Schreibabys können also vielfältig sein.

Was können Eltern von Schreibabys tun?
Eine einfache Möglichkeit, die Eltern von Schreibabys versuchen sollten, besteht darin, die Umgebung ihrer Kinder komplett rauchfrei zu halten. Keinesfalls sollten Kinder Medikamente erhalten, die nicht explizit vom Kinderarzt verordnet wurden. Betroffene Eltern sollten auf eine womöglich dauerhafte, asymmetrische Haltung des Kopfes achten. Dies könnte auf einen Schiefhals oder ein KiSS-Syndrom hinweisen. Erbricht das Baby sich öfter als üblich, sollte ebenfalls ein Kinderarzt aufgesucht werden. Genauso wenn das Kind nicht trinktoder nicht mehr an Gewicht zunimmt. Sehr sinnvoll ist ein Arztbesuch auch, wenn sich die Eltern derart überfordert fühlen, dass sie glauben, die Kontrolle verlieren zu können. Es zeugt von viel Verantwortung der Eltern, sich Hilfe zu suchen, statt dass ein schreiendes Baby im schlimmsten Fall geschüttelt wird! ...

#6 ff : hier schreibt ein User über das Kiss-Syndrom mit den Folgen.


Grüsse,
Oregano
 
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Was derstreek schreibt finde ich nachvollziehbar und die beschriebene Ernährung funktioniert bei mir auch gut - wenn ich es schaffe, diese durchzuhalten und nicht durch anderes abgelenkt werde.

Und lala macht auf mich einen patenten Eindruck. Sie könnte sich bestimmt selbst besser helfen, wenn sie nicht so müde wäre. Wie soll man überhaupt in einem solchen Zustand passende Psychologen finden?
 
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Vor allem schon alleine Vitamin D brachte grosse Verbesserungen.
Tatsächlich habe ich da auch schon glücklicherweise Verbesserungen gemerkt. Ich hatte ein paar Tage Vitamin D eingenommen, eines morgens beim Aufstehen habe ich dann gemerkt dass ich garnicht mehr so total schlapp bin und ich kam viel besser aus dem Bett.

Danke für den Einblick in deine Ernährung, das klingt wirklich gut. Ich glaube für mich wäre es gut mir öfters eine Knochenbrühe zu kochen, das empfiehlt mir auch meine Heilpraktikerin. Das ist gut für meinen kaputten Darm und hat viele Nährstoffe und eben auch Aminosäuren, die bei mir denke ich sonst zu knapp kommen.

Ich würde viel lieber gesünder essen und mehr kochen aber, wenn man eben so körperlich schwach ist es das eben nicht so einfach. Da ist es natürlich leichter kurz ein Toast mit Butter zu beschmieren. Aber das versuche ich jetzt zu ändern und teile mir meine Kräfte eben ein, ich kann ja auch für mehrere Tage kochen, vorallem so etwas wie die Brühe.
Den Ratschlägen von FAK kann ich nicht zustimmen. Ich sehe bei dir nichts Psychomatisches und Antidepressiva ist in den meisten Fällen der Anfang vom Ende. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Empfehlungen von eigenen Erfahrungen kommen. Ein Psychiater wäre der letzte zu dem ich gehen würde. Gegen eine Psychotherapie so nebenbei habe ich nichts einzuwenden
ich kann damit ehrlicherweise auch nicht vielb anfangen. Der Bereich Psychotherapie ist für mich abgeschlossen. Ich hatte zwar schon immer das Gefühl, dass meine Beschwerden vor allem körperliche Ursachen haben, habe dennoch eine Psychotherapie begonnen, weil es mir ja so Herz gelegt wurde. In diesem 1 Jahr hat sich absolut nichts an meinem Körperlichen Zustand verändert. Ist zwar immer ganz nett gewesen, dass sich jemand für die Sorgen interessiert und ich habe auch gelernt besser mit Ängsten umzugehen. Die Ursache meiner Beschwerden liegen aber einfach wo anders. Deshalb wäre es auch ganz nett, wenn auch in diesem Thread das Thema Psychotherapie etc jetzt abgeschlossen wäre
 
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es ist ja durchaus möglich, daß 'Du schon als kleines Kind Unverträglichkeiten gehabt hast und das mit ein Grund dafür war, daß Du ein Schreikind warst? Dann wäre es immer noch wichtig, von der Ernährung her vorsichtig zu sein und ein Ernährungstagebuch zu führen und die möglichen Tests auf Allergien und Intoleranzen zu machen
Hallo Oregano,

vielen Dank für deinen Imput. Da bin ich noch nie drauf gekommen, aber das klingt wirklich plausibel. Das wäre vielleicht auch ein Grund für meine Stimmungsschwankungen und Gereiztheit die ich schon Jahre lang habe. Habe das noch nie mit der Ernährung in Verbindung gebracht.
Osteopathie und Kiss-Syndrom sind sicher wichtig Themen auch für Dich. Vielleicht bringt es Dich weiter, wenn Du Dich damit beschäftigst?
das klingt sehr interessant, das werde ich mir mal genauer anschauen, vor allem weil ich auch Probleme mit der HWS habe

LG
 
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Ich koche viel Brühsuppe mit kleiner Fleischeinlage vom Rind. Vor allem koche ich viel Knochenbrühe (Kollagen, Mineralien) aus Markknochen vom Rind. Die habe ich immer portionsweise eingefroren.

Dann bei Fleisch auch Innereien Rinderleber und Rinderherz, nicht nur weil es mir schmeckt, sondern weil da einfach mehr Mikronährstoffe drinn sind als im Muskelfleisch.

das war vor 50 und mehr jahren hier noch völlig normal. es gab meist nur sonntags muskelfleisch (sonntagsbraten), ansonsten leber, nieren, hirn usw. und marklößchensuppe, eier, quark usw.
und viel gemüse und kartoffeln und alles frisch selbst gekocht.
und die leute waren gesünder als heute. viele krankheiten, die damals fast nur alte leute hatten, haben heute schon ganz junge.


lg
sunny
 
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24.02.18
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Wenn man eine solche Erwartungshaltung von der Psychotherapie hat dürfte das wohl auch kein Wunder sein das die so gelaufen ist wie sie gelaufen ist.
Wenn die Therapie gut gelaufen ist dann hat die Therapie das Pferd zur Tränke geführt, saufen muss es aber von selbst ( Wenn mich jetzt ein Moderater sperren will soll er das gerne tun)
Die Psychotherapie ist nicht zum heilen da. Die ist dazu da den Durchblick des eigenen Lebens zu bekommen und mittel und Wege zu finden mit der Situation besser umzugehen. Streng genommen brauchst du nur nen guten Kumpel der die richtigen Fragen stellt. Dann gehts auch. Sowie google bzgl. Burnout Hygiene. Aber das fällt wieder ins Selbstmanagement was unter umständen schwer ist als zum Therapeuten zu laufen.
 
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Nur zur Information:
... Ein wichtiger Unterschied zwischen Zöliakie und Glutensensitivität liegt in den diätetischen Anforderungen. Zöliakiepatienten müssen sich strikt und lebenslang glutenfrei ernähren. Wenn man aber medizinisch eine Zöliakie ausgeschlossen hat, und die Patienten positiv auf eine glutenfreie Diät ansprechen, dann müssen sie diese auf Dauer meist nicht ganz so streng einhalten. Das heißt, sie müssen nicht immer und überall auf jeden „Krümel“ achten, wie Zöliakiepatienten dies tun müssen. Die Schwelle, bis zu der Gluten vertragen wird, kann man allerdings nur individuell austesten. ...

Grüsse,
Oregano
 
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Lala.
Es sieht so aus das Lala erwartet hat Gesund aus der Psychotherapie herauszukommen.
Was jedoch nicht der Fall war und darauf schließt das die Nummer kein psychisches Problem sein kann.
Jmd mit diesen Neurotransmitern kann psychisch nicht normal agieren, entweder aufgrund von psychichen oder körperlichen Leiden.
Das Neurotransmiterprofil ist eindeutig. Das bedeutet nicht das Lala einen dran hat. Das bedeutet nur das die Neurotransmitter sie dazu verleiten das zu tun was sie tut aufgrund der beschriebenen Symptome.
Es gilt nun herauszufinden ob das verschobene Neurotransmitterprofil aufgrund von Stress verschoben ist oder ob es irgendwo krankhaft ist ( Zum Beispiel HPU, Nebennierenadenom, Hypophysenadenom, Kaputter Darm ect. pp.). Stabilisieren sich die Neurotransmitter, wird einiges besser. Neurotransmitter und Psyche gehen Hand in Hand.

Das Schmerzzentrum befindet sich gleich neben dem Ängste/Sorgen/Stresszentrum. Wenns ergo im Stress und Angstzentrum bebt, bekommt das das Schmerzzentrum mit und reagiert. Zumindest ab einen gewissen Punkt. Das ist der Zusammenhang zwischen Stress und körperliche Schmerzen.
 

jinqwerding

Candida macht rein gar nichts
Falsch. Candida ist ein Lebewesen mit Stoffwechsel, dh. er konsumiert unsere Nährstoffe und scheidet aus, das heißt, er sondert ca 70 Toxine ab. Der drunkless-drunk-Schwindel als Folge der Toxine ist belegt. Im Übrigen kenne ich den auch. Tritt immer dann auf, wenn ich was Verbotenes esse, sich der Pilz dadurch massiv vermehrt.
Wichtig ist nur wie hoch die Kultur ist. Und das muss man erstmal richtig messen können. Was vermutlich um die 90% nicht der Fall ist. Die korrekte Diagnostik ist alles andere als einfach.

eben, wenn jemand also mäßig Candida hat, kann der ganz viel mehr haben. Es ist Zufall, was man findet. Bei mir wurde immer sehr wenig gefunden. Aber auch der wenige Pilz kann sich bei entsprechender Nahrung sehr stark vermehren, mit den üblichen Folgen.
Dann gibt es noch den die-off-effekt. Wenn der Pilz dann massenhaft abstirbt, weil er nichts mehr zu fressen bekommt. Dies kann man hier z.B. nachlesen: Die-off-Effekt

Eine Fadenförmige Candidose ist in der tat lebensgefährlich und muss peinlich genau und korrekt therapiert werden.

Diese Aussage ist widersprüchlich, da sich Ärzte ja eh nicht für Candida interessieren. Sie werden jedweden Befall bagatellisieren und sich dann erst recht nicht für die Hypenform interessieren bzw. diese auch leugnen, geschweige denn, sie zu therapieren.

Deswegen ist eine strenge Cadidadiät IMMER kontraindiziert. Gibts kein Zucker mehr im Magen und Darm mutieren die Biester und gehen ins Blut.

Zucker essen ist kontraproduktiv, dadurch vermehrt sich Candida explosionsartig. Außerdem macht das auf Dauer die Bauchspeicheldrüse kaputt.
Außer einer strengen Diät gibt es keine Möglichkeit, candida in Schach zu halten. Zur vollständigen Entfernung taugt wohl nur die Stuhltransplantation.
Den Ratschlägen von FAK kann ich nicht zustimmen. Ich sehe bei dir nichts Psychomatisches und Antidepressiva ist in den meisten Fällen der Anfang vom Ende.
Das sehe ich genauso.
 
Themenstarter
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31.12.20
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Die Psychotherapie ist nicht zum heilen da. Die ist dazu da den Durchblick des eigenen Lebens zu bekommen und mittel und Wege zu finden mit der Situation besser umzugehen.
Genau das hatte ich ja auch geschrieben. Es hat mir geholfen mit meinen Ängsten(die ich durch diesen Zustand habe) umzugehen und auch meinen Alltag besser zu organisieren. Nicht mehr und auch nicht weniger. An meinen körperlichen Symptome hat es 0,0 verändert. Da hab nur ich mir selber helfen können oder Heilpraktiker. Zum Beispiel habe ich den Zusammenhang zwischen Panickattake und den Genuss von einer Zartbitterschokolade und Wein gefunden ( Histamin wahrscheinlich, und oder Probleme mit dem Blutzucker ) und habe dies dann unterlassen. Folge: keine Panikattacken mehr.
Ich versteh nicht worauf du eigentlich hinaus willst. Mein Ziel ist es nicht, mit meiner Situation besser umzugehen zu lernen, sondern wieder einigermaßen die Gesundheit zu erlangen , die man in meinem Alter eigentlich hat.

lg
 
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24.02.18
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Ich versteh nicht worauf du eigentlich hinaus willst. Mein Ziel ist es nicht, mit meiner Situation besser umzugehen zu lernen, sondern wieder einigermaßen die Gesundheit zu erlangen , die man in meinem Alter eigentlich hat.

lg
Genau das kann ein Grundproblem sein wenn die Neurotransmitter nicht krankhaft verändert sind.
Deine Entscheidungen und deine Taten könnten diese Neurotransmitterdysbalance verursacht haben. Das heist wenn du nachhaltig deine Neurotransmitter ins Gleichgewicht bringen willst musst du dein Verhalten und die Sichtweise deines Lebens oder bestimmte Bereiche darauf ändern. Und genau das ist Schuh 2 in der Psychotherapie. Nicht nur lernen mit den Symptomen zurecht zu kommen. Letzteres ist einfach. Schuh2 hochanspruchsvoll und ein Hauptproblem warum viele Psychotherapien nicht den erwünschten Effekt bringen.

Man lernt woher das Stressempfinden herrührt, man lernt wie man stress vermeidet und man lernt Rückfallprophylaxe, man lernt eine andere Sicht der Dinge was einen nicht so aufregt. Vielleicht hast du das alles nicht gelernt weil der Therapeut unfähig war. Wäre nicht untypisch.

Wenn du jedoch denkst das alles sei Krankhaft, dann bleibt dir nichts anderes übrig als mit Labormethoden das zu verifizieren. Dann bist du auf Nummer sicher. Lässt sich nichts finden, was vorkommen kann aber nicht muss, bleibt nur Selbstreflektion oder selbiges mit Psychotherapeutischer Unterstützung.

Die Antidepressiva sind keinesfalls der Anfang vom Ende wenn sie sinnvoll eingesetzt werden und ganz speziell das erfolgreich verläuft was eine Psychotherapie hergeben soll. Oft geschieht dies jedoch nicht. Antidepressiva ist immer nur eine Stütze und ist immer nur episodisch zu nehmen und auch nur dann wenn es der Genesung dient. Man kann auch mit Symptome eine Therapie beginnen und erfolgreich abschließen auch wenn die Aussicht auf Erfolg geringer ist. Wer nun aber über Jahre sich sowas reinschiebt wird mehr oder weniger Schwierigkeiten haben sein Leben ohne Psychopharmaka in den Griff kriegen. Manchmal verschwindet das alles auch von alleine bei großer Veränderung. Neuer Job, neuer Partner, neue Stadt. Das ist alles völlig individuell. Aber wie gesagt gibt es mit Phytopharmaka bei leichten Fällen sehr gute Erfolge mit geringeren Nebenwirkungen.
 
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16.01.21
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Danke für den Einblick in deine Ernährung, das klingt wirklich gut. Ich glaube für mich wäre es gut mir öfters eine Knochenbrühe zu kochen, das empfiehlt mir auch meine Heilpraktikerin. Das ist gut für meinen kaputten Darm und hat viele Nährstoffe und eben auch Aminosäuren, die bei mir denke ich sonst zu knapp kommen.

Auch hier gibt es, wie bei allen Dingen, zwei Seiten der Medallie. Zwar ist es erwiesen, dass so eine Knochenbrühe viele Mineral- und Nährstoffe enthält, laut einer Analyse allerdings auch nicht eklatant mehr als in gängigen anderen Nahrungsmitteln.
Es wird zudem sogar diskutiert, ob man sich durch so eine Suppe mit Blei belasten kann, da Rinder- und Hühnerknochen Blei enthalten und diese durch das Kochen dann in die Suppe abgegeben werden:

"Zu viel versprechen sollte man sich von der Brühe nicht. "Sie ist ein traditionelles, gutes Lebensmittel", so der Ernährungswissenschaftler. In Zeiten des Mangels ließ sich früher so alles verwerten und sogar noch aus den Knochen eine proteinreiche Mahlzeit herstellen. "Eine Wundersuppe ist es jedoch nicht", betont Watzl und ergänzt: "Wer sich einseitig ernährt, raucht, sich wenig bewegt und viel Alkohol trinkt, kann seinen ungesunden Lebensstil dadurch ganz sicher nicht ausgleichen."

 
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