Ein weiterer Bericht...
Rheuma (Arthritis) - ganzer Körper steif, konnte phasenweise kaum mehr etwas machen;
interstitielle Zystitis (phasenweise schlimmer als die Arthritis, da sie pro Nacht rund 20x unter großen Schmerzen urinieren musste. Kaum mehr schlafen konnte);
massiver Schwindel;
Energiemangel
Frau, aktuell MItte 50, ganzes Leben eher
pflanzenbasierte Mischkost, mochte Fleisch nie wirklich.
Lange Zeit
vegetarisch.
Von einem Tag auf den anderen bekam sie massive Gelenksentzündungen (Autoantikörper messbar).
Sie hat viel probiert, um wieder gesünder zu werden. Ärzte gefragt, was sie ändern könnte, damit es auf natürlichem Weg besser wurde. Sie fand keinen Weg und da ihre Gelenke mehr und mehr litten/die permanenten Schäden immer schlimmer wurden, hat sie sich doch auf Medikamente eingelassen. Ab da ging es auf und ab. Es hat lange gedauert, kaum ein Medikament hat geholfen.
Endstation (da sonst nichts half) hat sie ein "Biologica" bekommen.
Nach langer Leidenstour hat sie doch Medikamente gefunden, die ihr das Gehen wieder ermöglicht haben. Allerdings war die Nebenwirkung starkte Depression.
Die Medikamentenversuche gingen weiter...
Die interstitielle Zystitis (Blase ist innen komplett wund/entzündet) wurde immer schlimmer. Da halfen keine Medikamente.
Dazwischen hat sie
Keto versucht, das hat ihr nicht wirklich geholfen. Es fiel ihr schwer zu starten, bis sie festgestellt hat, dass sie ihre Zuckersucht mit Keto gut befriedigen konnte - weiterhin viel Gemüse, und neu viele Keto Nachbauten - Käsekuchen etc. (solang sie mit Stevia und anderen Süßstoffen gesüßt hat).
Rückblickend denkt sie, dass sie einfach weiterhin die falschen Sachen gegessen hat.
Sie war nie dick. Manchmal ein paar kg zu viel/eher aufgeschwemmt von den Medikamenten.
Nächster Versuch war
vegan, da sie gelesen hatte, dass sie das uU heilen konnte.
Sie hat ihr Leben lang ohnehin "super gesund" gelebt (dachte sie)- eigene Sprossen, oft Smoothies etc. Dachte aber, dass sie noch gesünder essen müsste. Daher nahm sie vegan sehr strikt - alles bio von höchster Qualität, wertvolle Kakaobohnen, Eiweiß aus Hülsenfrüchten...
Allerdings auch sehr fettarm.
Ab dem Moment ging es ihr gesundheitlich schlechter und schlechter. Sie hatte mehrere med. Notfälle. War jede Woche beim Arzt, da sie kaum mehr allein lebensfähig war.
Schmerzen massiv, Energie bei 0...
Bis ein Arzt, den sie immer wieder als ihren "Hero" schildert (der sie nie mit ihrem Elend allein gelassen hat und immer und dem immer weitere Optionen eingefallen sind, bis sie jeweils was fanden, das ihr zumindest ein wenig helfen konnte), meinte, ob sie nicht doch wieder Fleisch essen wolle?
Er hätte alles in seiner Macht stehende getan und könne ihr nicht mehr helfen. Dann hat er ihn von Carnivore erzählt, von dem er sehr positive Dinge bei Autoimmunerkrankungen gehört hätte.
Sie hat lange gebraucht um danach zumindest 1x/Woche frische Würstel zu essen (von einem lokalen Fleischer - ohne Zusätze. Nur Bio-Fleisch). Das hat sie einige Monate gemacht und dann langsam mehr und mehr Fleisch und Fett gegessen.
Letztlich ging sie 100% auf
Carnivore und setzte am selben Tag ihre Tabletten ab. Da ihr Körper so Fett entwöhnt war, war ihr Darm "auf Durchzug". Dennoch fühlte sie sich besser und besser.
Sie schildert, wie skurril es für sie - als nicht Fleischesserin (sie fand Fleisch immer schon eher ekelig) - war, plötzlich Bacon oder Innereien zu essen. Das hätte sie sich nie vorstellen können. Und doch - sobald sie unter Carnivore war, wurden das ganz normale Gelüste. Ihr Körper hat ihr gesagt was sie braucht und sie hat es gegessen. Schweinebauch, Schwartln, Innerein, Knochen abnagen - soooo befriedigend. Und obwohl sie es befürchtet hat - ihre Zuckersucht/das Craving nach div. "nicht Carnivore" Nahrungsmitteln kam gar nicht auf.
Sie konnte sich nicht vorstellen so monoton zu essen - dabei empfindet sie das gar nicht monoton, sondern ist das erste Mal im Leben so richtig zufrieden/befriedigt durchs Essen.
Alle Gelüste sind wie weggeblasen, da ihr Körper nun anscheinend das bekommt, was er braucht.
Sie schildert auch massive Oxalatentgiftung in den Anfängen ihrer Umstellung (Kristalle, die aus div. Wunden/aufgerissenen Hautstelle rausgekommen sind). (Anm: auch wenn sie manches davon eventuell falsch deutet (nicht jede Reaktion eine Oxalatentgiftung war), soweit ich kurz reingelesen habe, ist es durchaus plausibel, dass Oxalatkristalle in Gelenken hängenbleiben und dort Entzündungen verursachen. )
Sie schätzt sehr, wie wenig Zeit ihre neue Kostform benötigt. Einkauf, Zubereitung - alles super flott. Keine langen Zutatenlisten - einfach Basics 2x/Tag und gut ists - sie hat Zeit sich um die wichtigeren Dinge im Leben zu kümmern/ihren vielen Interessen nachzugehen. Einfach zu leben.
Ihre "unheilbaren Autoimmunerkrankungen" sind geheilt/weg. Rheumatische Antikörper sind nicht mehr nachweisbar. Die jahrelang immer zu hohen Entzündungswerte (CRP etc.) sind das erste Mal seit Jahren niedrig. Sie nimmt weiter keine Medikamente mehr.
Sie hatte Rheumaknoten an Fingern und Füßen - auch die sind mittlerweile völlig verschwunden. Es gibt keine äußerlichen Anzeichen mehr, von ihren Rheumajahren.
Da es ihr gesundheitlich so viele Jahre so schlecht ging, konnte sie sich ihr Haus nicht mehr leisten und ist als letzte Rettung in einen kleinen Wohnwagen gezogen.
Nun genießt sie die Zeit in ihrem Wohnwagen und fährt in Australien viel herum und genießt ihr schmerzfreies, neues Leben.
https://www.youtube.com/watch?v=mr7YevnmTt
lg togi