The Root Cause Protocol (RCP)

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27.08.13
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Ich nehme seit über 7 Jahren Wermut täglich zu mir und ohne Fleisch geht es mir auch definitiv nicht besser und zuviel esse ich davon sowieso nicht. Und wer sind "manche", von wem ist das Zitat?
Hulda Clark hatte das gesagt und es wurde später von der Wissenschaft bestätigt. In welcher Form nimmst du Wermut? Die Pflanze als solches?

Ich halte Fleisch auch nicht für so schädlich wie Milchprodukte, wenn man es nicht täglich isst, aber viele haben eben Eisenmangel obwohl sie Fleisch essen.
Es scheint auch von der Blutgruppe abzuhängen, was man besser verträgt. Mit Blutguppe A soll man kein rotes Fleisch und keine Milchprodukte essen, Blutgruppe 0 soll Fleisch besser vertragen....
Manche z.B. werden von Milch einfach nur dick, weil sie sie nicht richtig verdauen können, braucht man sich nur umzusehen.
 
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26.02.12
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Danke ullika, ich kenne Deine Einschätzung zu Fleisch und Milch.
 
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26.02.12
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Danke Eva, das ist sehr interessant!

Aktuell benötige ich auch wieder das Cu+, vermutlich wegen hoher Erregerlast und nötiger Zinkeinnahme.
Vielleicht wird das dann auch wieder mit dem Hb und Ferritin etwas besser :)

Und die Erreger in den Griff zu bekommen, ist mir bisher leider noch nicht gut gelungen. Die fühlen sich bei mir wohl super wohl und lassen sich nicht so schnell vertreiben.
 
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07.05.09
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Nach meinem Verständnis ist Eisen unerlässlich, um den Sauerstofftransport in den Zellen zu gewährleisten. Daher sind meiner Meinung nach normale (nicht niedrige) Ferritinwerte wichtig.
Eisen, dass in Form von Ferritin, Transferrin oder Hämoglobin vorliegt, sind doch verstoffwechselte Produkte, oder nicht?
Das, was toxisch ist (und damit gefährlich werden kann), ist FREIES Eisen, oder irre ich mich?
Hallo Joseff,

leider bin ich auf dem Gebiet des Eisen und Kupferstoffwechsels keine Expertin. Aber wie überall, auch hier hängt vieles miteinander zusammen.

Coeruloplasmin ist ein Protein oder Enzym, das 1. bioverfügbares Kupfer zu den Zellen transportiert und welches gleichzeitig 2. aus schädlichem Eisen 2 bioverfügbares Eisen 3 machen soll. Es verringert also den Gehalt an freiem Eisen und erhöht die Verfügbarkeit sowohl von Kupfer als auch von Eisen im Körper.

Die Menge an freiem Eisen läßt sich, denke ich, nicht bestimmen, höchstens abschätzen. So wie in dem Link beschrieben, den Du eingestellt hast, also über die Transferritinsättigung und auch über die Menge an Coeruloplasmin. Wo jetzt die Grenze nach oben bzw. unten von z.B. Ferritin ist, darüber kann man wahrscheinlich lange diskutieren. Aber leider gibt der Ferritinwert ja nicht die tatsächliche Bioverfügbarkeit wieder.
 
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02.07.18
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Hallo Eugen, hallo an alle anderen Anwender des RCP!
Ich interessiere mich dafür, welche Erfahrungen ihr mit dem Protokoll gemacht habt. Eugen, bei dir ist's am Anfang positiv eingeschlagen, wie hat sich das weiter entwickelt?

Der Ansatz klingt vielversprechend. Ich bin vor einigen Tagen über einen Newsletter von edubily (wieder) auf Vitamin A geschubst worden, habe danach die offizielle Seite des RCPs besucht und bin im Anschluss hier gelandet, weil ich mich erinnerte, dass es diesen Thread gibt. :)

Viele Grüße,
Kinderreich
 
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07.05.09
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Hallo,

habe mich mit dem Thema Eisenstoffwechsel in den letzten Tagen nochmal beschäftigt und dazu auch einen interessanten, allerdings sehr schwierig zu verstehenden Artikel gefunden.

Es wird dabei zwischen dem eigentlichen Ferritin, das sich in den Erytrozyten befindet und dem Ferritin im Serum (das beim Arzt gemessen wird) unterschieden.

Das Serumferritin spiegelt, so nimmt man an, nicht die Verfügbarkeit von Eisen oder den eigentlichen Eisenspeicher wider, sondern ist vor allem ein Abbauprodukt schädlicher Stoffwechselprozesse.

Allerdings eignet es genau deshalb gut als Biomarker für die Einschätzung von Entzündungen.

Das eigentliche (intrazelluläre?) Ferritin in den roten Blutkörperchen hat im Gegensatz zum Ferritin im Serum viel mehr Eisenionen.

Man vermutet, dass Abbauprodukte des intrazellulären Ferritins durch Kanäle aus den Erythrozyten herausgetreten sind und dass dabei auch nicht ligandiertes Eisen seinen Weg in das Serum findet.

Diese Eisenionen, ich nehme an, zweiwertige Eisenionen verbinden sich dann außerhalb der Erythrozyten zu toxischen Verbindungen und das auch noch im Rahmen einer Kettenreakton (Fentonreakton).

Der übrig gebliebene Rest des ursprünglichen Ferritins ist dann möglicherweise das Serumferritin, wird vermutet.

Aus dem Artikel:

(1) Serumferritin existiert trotz der Tatsache, dass Ferritin nicht im Serum synthetisiert wird.

(2) Serumferritin fehlt das meiste Eisen, das es intrazellulär enthielt.

(3) Das intrazelluläre Ferritin muss sein nicht ligandiertes Eisen irgendwo „abgeladen“ haben, wo es an Haber-Weiss- und Fenton-Reaktionen teilnehmen und Hydroxylradikale und damit weitere Zellschäden verursachen kann.

(4) Das Serumferritinprotein selbst wird als gutartig angesehen.139

(5) Der Serumferritinspiegel korreliert jedoch mit zahlreichen entzündlichen und degenerativen Erkrankungen.


Sollte ich da was falsch verstanden haben, verbessert mich bitte. Gentlemen01, Du kennst Dich, glaube ich, damit besonders gut aus.

Ich schreibe dass, weil zahlreiche Krankheiten mit einem hohen Serumferritin-Wert verbunden sind. Das freie Eisen wird demnach in fast allen Organen abgelagert und stört dort die jeweilige Funktion, so im Gehirn (Alzheimer, Parkinson), im Herz, in den Nieren, in der Leber, im Rückenmark.

Die Schäden sollen besonders dann schlimm sein oder werden, wenn gleichzeitig wenig Vitamin C im Körper gemessen wurde (das stand jetzt in einem anderen Artikel).

Aus diesem Grund schon finde ich diese ganze Thematik sehr interessant.

Bei mir ist die Eisenversorgung, denke ich, in Ordnung, aber das Serumferritin als Entzündungsmarker am oberen Grenzwert. Um ihn zu senken sollen Blutspenden, N-Acety-Cystein (soweit man es verträgt, histamin!), Sauna, Schwitzen und auch Vitamin C nütziich sein. Wahrscheinlich hilft in dem Fall (hohes Serumferritin) auch das Vermeiden von rotem Muskelfleisch. Bei genetisch hohem Ferritinwerten werden schulmedizinisch auch Chelatoren eingesetzt.

#Tobee: Hast Du das RCP Protocoll gemacht und war es für Dich ein Erfolg?

viele Grüsse
 
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26.02.12
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Das ist ja sehr interessant!

Ich selbst habe ja immer mit unterdurchschnittlichen Hb- und Ferritin-Werten zu tun. Und immer, wenn der mit viel Mühe durch Tabletten oder Infusionen versucht wurde hoch zu bekommen, ging es mir mittelfristig schlechter und ich bekam mehr mit offensichtlichen Infektionen zu tun - und da war der Ferritin-Wert auch nur max. im "Normalbereich" und Hb im unteren "Normalbereich".

Deswegen nehme ich das Angebot an diversen Eisengaben nicht mehr an. Nur leider ist der Hb-Wert so niedrig, dass ich ab und an auch kaum eine Treppe mehr hoch komme ;-)

So richtig weiter bin ich mit roher Leber, Vitamin C und Cu+ leider auch nicht gekommen, daher vermute ich meine große "Baustelle" im ATP-Bereich, die in Folge auch Auswirkungen auf Hb- und Eisenwerte haben wird.

Aber wie gesagt, das ist eine Problemlage am anderen Ende des "Normalbereichs".

Die Frage, die sich mir stellt: Bedeutet ein sehr niedriger Ferritin-Wert (Serum), dass kaum (ungesunde) Entzündungen ablaufen? Oder ist da eher was anderes im Entzündungsablauf gestört? (Das letztere vermute ich eher.)

Hier nochmal Links aus den Anfängen des Threads:




Hm, also die Vorschau der Links stimmt nicht so ganz, aber die Links sind richtig.
 
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07.05.09
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Hallo Hitti,

sorry, aber ich hab die Antworten löschen lassen, weil ich fand, dass ich es irgendwie ungeschickt formuliert und ich es vielleicht auch falsch geschrieben habe, bzw. sehe.

Außerdem weiß ich, dass ich mich mit dem Thema Anemie nicht wirklich auskenne. Ich gehe davon aus, dass Du gelesen hast, was ich geschrieben habe. Etwas Geheimes oder Aufregendes stand schliesslich ja auch nicht drin.

Ich persönlich kann mir aufgrund meiner eigenen Erfahrungen mittlerweile kaum noch eine Krankheit vorstellen, die nicht auf dem Boden einer stillen Entzündung gewachsen ist. Aber ich fürchte, ich muss da bei anderen Krankheiten, mit denen ich mich nicht so auskenne, etwas vorsichtiger sein.

Ich habe auch ein bißchen gegoogelt, wegen Anämie und Eisenmangel. Da fand ich eine Webseite, in der von einem Laborarzt erklärt wurde, dass der Serumferritin-Wert eigentlich nur bei normalen Werten geeignet ist, um eine Aussage über die Eisenversorgung treffen zu können. Hhm..

Bei einer Entzündung sollen die Werte ein falsch hohes Ferritin bzw. eine super gute Eisenverfügbarkeit präsentieren, obwohl tatsächlich nur die Entzündungen bzw. irgendwelche Oxidationsprodukte den Serumferritinwert messtechnisch so in die Höhe treiben.

Messtechnisch wird der Serumferritinwert übrigens über Antikörper gemessen. Mit dem Eisengehalt hat das dann wenig zu tun.

Bleibt die Frage, ob ein niedriger Serumferritinspiegel keine Entzündungen widerspiegelt. Ich denke, ich muss mich hier verbessern, und sagen, dass ein niedriger Serumferritinwert schulmedizinisch wohl nichts anderes bedeutet, als keine Entzündungen. Auch wenn ich es mir selbst kaum vorstellen kann, dass jemand keinen oxidativen Stress hat.

Du könntest aber versuchsweise trotzdem einige Untersuchungsparameter des oxidativem Stresses bei Dir mal überprüfen lassen. Vielleicht läßt sich Dein Arzt darauf ein. Nur um auszuschliessen, dass nicht doch eine Entzündung im Spiel ist. Vielleicht reichen da schon ein paar Werte als Anhaltspunkte.

Der Homocysteinwert, das ist ja auch so ein Wert, der bei oxidativem Stress zu hoch ist.

Kuklinski nennt in seinem Buch (die Mitochondrientherapie, die Alternative) ja einige Untersuchungsparameter wie z.B. den Laktatwert, das Verhältnis Laktat/Pyruvat und den Malondialdehyd und einige andere. Sollte das auch nicht verfangen, würde ich wahrscheinlich noch? einen Spezialisten aufsuchen, der in Richtung Genetik die Nadel im Heuhaufen weitersucht.

viele Grüsse
 
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26.02.12
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Danke giselgolf,

ja, die erste Antwort hatte ich gelesen. Das Buch von Kuklinksi habe ich tatsächlich, allerdings bin ich damit auch nicht wirklich weiter gekommen, außer vom Verständnis her - immerhin :)

Ich gehe nicht davon aus, dass bei mir keine Entzündungen vorliegen - leider. Ich denke eher, weil ich so viel mit Entzündungen, Histamin und oxidativem Stress zu tun habe, versucht der Körper das durch niedrige Eisenwerte (und in Folge sehr niedriges Serumferritin) runterzuregeln, um das Feuer nicht weiter anzufachen. So wird es angeblich ja auch in der Schwangerschaft vom Körper gemacht (siehe Dr. Kamsteeg oder war er das mit dem TSH in der Schwangerschaft? Dr. Graf beschreibt das auf jeden Fall mit dem Eisen).

Es gibt oder gab hier auch Threads im Forum zu sehr hohen Ferritinwerten (ein Mann, der das wohl leider doch nicht so gut überlebt hat) und auch ein Thread von Frauen mit sehr starken Regelblutungen, die noch stärker werden, wenn sie Eisen(infusionen) erhalten.

Da möchte meiner Meinung nach in meinem Fall der Körper was los werden, riskiert dabei (lieber) eine sehr starke Anämie, "weiß" aber, dass der andere Weg des Behaltens noch gefährlicher wäre. So schätze ich das seit einiger Zeit in meinem Fall ein. Genetik spielt bei mir auf jeden Fall eine Rolle, sowohl, was die sehr starken Blutungen angeht, wie auch die Themen oxidativer Stress (SOD2), Homocystein und MTHFR (Folatmangel). Seitdem ich täglich das ("vorverdaute") Folate nehme, ist mein Homocystein im Normalbereich, vorher ging er immer durch die Decke. Mit gut gemeinten Folsäurespritzen vorher ging es mir z.B. auch schlecht.

Hinzu kommen ja auch noch die Borrelien, die Eisen sehr gerne mögen und sich dann prächtig vermehren und mir in Folge sehr unangenehme Symptome bereiten.

Aber jetzt schweifen wir wohl ab. Ich finde das Thema Eisen (inkl. Kupfer) auf jeden Fall sehr spannend und hoffe, dass sich da in der kommenden Zeit noch was ergeben wird an Forschung und Erkenntnis. Der Stand jetzt ist mir zu einfach gedacht: Niedriges Ferritin - hohe Eisengaben, hohes Ferritin - Blut spenden. Wobei das letztere vielleicht wirklich eine Art der Symptombeseitigung wäre (analog der starken Regelblutungen).

Und sicher gibt es auch viele Menschen, die nur den ein oder anderen Mineralstoff oder ein Vitamin ergänzen müssen, und der Eisenstoffwechsel läuft wieder in normalen, gewünschten Bahnen.

Mir hat auf jeden Fall das Cu+ erstmal sehr weiter geholfen, um endlich mal (ohne Nebenwirkungen) Kupfer auffüllen zu können. Aber das war es dann auch schon wieder. Mit dem Eisen bin ich leider wie gesagt noch nicht viel weiter gekommen.

VG
hitti
 
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07.05.09
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Hallo Hitti,

vielleicht kannst Du Dir auch mit Flavonoiden noch ein wenig weiterhelfen, wenn Du der Meinung bist, zuviel freies, also schädliches Eisen zu haben. Ich selbst habe ganz gute Erfahrungen mit Resveratol gemacht.

Im übernächsten Link wird beschrieben, wie die Vitamine A und C, einige Flavonoide und ein paar TCM-Kräuter den oxidativen Stress (ROS) und die Eisenüberladung durch Chelatisierung von Eisen reduzieren bzw. wie das freie Eisen damit unschädlich gemacht wird. Meistens wird dabei auch gleichzeitig das Hepcidin moduliert bzw. gesenkt.

Da im Text die Begriffe Hepcidin, das HAMP Gen, Ferroportin und Erythropoese häufig vorkommen, hier noch einige Erklärungen:

Wichtig für den Eisenstoffwechsel sind u.a. Hepcidin und das HAMP Gen, das eine Vorstufe von Hepcidin codiert. Hepcidin wird in der Leber gebildet und hemmt den Eisentransporter Ferroportin und dadurch die Eisenresorption im Darm und auch die Eisenfreisetzung im Retikuloendothelialen System.

Eisenaufnahme und Entzündung erhöhen die Hepcidin-Produktion, während eine Steigerung der Erythropoese die Hepcidin-Produktion senkt. Als Erythropoese bezeichnet man die Bildung von reifen Erythrozyten aus dem blutbildenden Knochenmark.

Erklärungen aus: https://flexikon.doccheck.com/de/Hepcidin

Mit welchen Vitaminen, Flavonoiden und TCM-Kräutern man sowohl das Hepcidin verringern und auch gleichzeitig die Eisenüberladung modulieren bzw. senken kann, steht hier (ziemlich lang):

https://translate.google.de/translate?hl=de&sl=en&tl=de&u=https%3A%2F%2Fwww.ncbi.nlm.nih.gov%2Fpmc%2Farticles%2FPMC5537786%2F&prev=search&sandbox=1

Einige Zitate daraus
Die Vitamine A und C
können die Eisenabsorption erhöhen und die Expression mehrerer Proteine (z. B. Transferrinrezeptor (TfR), Hepcidin und Ferroportin) und Entzündungssignale modulieren, was unter Eisenmangelbedingungen klinische Vorteile bietet.

Es wurde gezeigt, dass ein flavonoidreicher Extrakt aus Orangen- und Bergamottensaft in eisenüberladenen A549-Zellen (einer menschlichen Lungenepithelzelllinie) Eisen chelatisiert. Darüber hinaus wurde gezeigt, dass dieser Extrakt das antioxidative Enzym Katalase aktiviert, was zu einer Verringerung der ROS-Produktion und der Membranlipidperoxidation führt [65]. Basierend auf diesen Effekten schlugen die Autoren vor, dass dieser flavonoidreiche Extrakt ein vielversprechender Kandidat für die Regulierung sowohl der Eisenhomöostase als auch des oxidativen Stresses ist [65].

Das aus Tee gewonnene Catechin-Epigallocatechin-3-Gallat (EGCG) und der Traubenkernextrakt, beide mit starken antioxidativen Eigenschaften sind gute Kandidaten für die Chelatisierung von Eisen, da…

Traubenkernextrakt (Grape Seed Extrakt) ist reich an Anthocyanen, von denen angenommen wird, dass sie die bioaktiven Verbindungen enthalten, die für die Fähigkeit von GSE verantwortlich sind, die Eisenhomöostase und den oxidativen Stress zu modulieren.

Curcumin
, kann neben der Modulation des Redoxzustands auch Eisen chelatisieren [93]. Curcumin senkt den Eisenspiegel im
Knochenmark, in der Milz und in der Leber und kann bei Mäusen (leider auch) Anzeichen einer Eisenmangelanämie hervorrufen, indem es... Ferritin und Hepcidin unterdrückt.

Interessanterweise kann Curcumin auch die durch Lipopolysaccharide (LPS) verursachte Entzündung im Zusammenhang mit oxidativem Stress reduzieren [69].

Kürzlich haben Tang et al. [70] berichteten, dass Quercetin die Eisenablagerung in der Leber bei Mäusen reduzieren kann, die entweder Ethanol oder überschüssigem Eisen ausgesetzt waren. Sie fanden heraus, dass Quercetin die BMP6-, intranukleäre SMAD4-,
SMAD4-Bindung an den HAMP-Promotor und die Hepcidin-Expression erhöhte, was zu einem verringerten Eisengehalt in der Leber und einer verringerten eisenbedingten Schädigung führte.

In einer Folgestudie fanden wir heraus, dass Myricetin die wichtigste bioaktive Verbindung im Extrakt aus schwarzen Sojabohnensamenschalen ist, die für die Unterdrückung der Hepcidin-Expression verantwortlich ist [72]. Der anthocyanreiche Extrakt aus schwarzen Sojabohnensamenschalen konnte die Hepcidin-Expression in der Leber verringern kann, was über eine verringerte SMAD1 / 5/8-Phosphorylierung zu einer Verringerung des Milzeisens und
einer Erhöhung des Serumeisens führt [71].

Ferulasäure ist eine Phenolverbindung, die in einer Vielzahl von Pflanzen vorkommt. Die Behandlung von mit Eisen überladenen Mäusen mit Natriumferulat reduziert den durch Eisen induzierten oxidativen Stress, wodurch Leberschäden und apoptotische Veränderungen
verringert, die Antioxidantien der Leber erhöht, das Mitochondrienmembranpotential verbessert, die Schwellung der Mitochondrien umgekehrt und die Produktion von ROS
verringert werden [75]. Im Gegensatz zu vielen Flavonoiden beeinflusst Ferulasäure die Eisenaufnahme nicht, was darauf hindeutet, dass sie keine direkte Eisenchelatbildungseigenschaft aufweist und dass ihre Wirkungen durch Verringerung der durch Eisenüberladung verursachten nachteiligen Wirkungen vermittelt werden. Es wird angenommen, dass die antioxidative Wirkung von Ferulasäure über die Neutralisation freier Radikale vermittelt wird [99].

Silymarin, ein weiteres Flavonoid, ist im Mariendistel-Pflanzenextrakt enthalten und kann eisenchelatisierende Eigenschaften haben [74]. Silymarin ist eine sichere, gut verträgliche und kostengünstige Alternative zu derzeit verfügbaren Eisenchelat-Therapien zur Behandlung von Patienten mit β-Thalassämie [74].

Weiterhin werden einige interessante TCM-Kräuter genannt.

viele Grüsse
 
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