Hilfe! Unverträglichkeiten auf so gut wie alles – Ärzte ratlos

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23.11.20
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Hallo cyde,
oops, so eine fixe Antwort!

Also mein kurzer Kommentar: SI bedingt eigentlich immer eine HIT, da - wie bereits gesagt, die Salicylat-Intoleranz die Ausschüttung von Histamin aus den Mastzellen bedingt! Also, bei normalem DAO-Spiegel, Überlastung des Organismus mit Histamin.

Die von Dir zitierten Gemüse Brokkoli, Mangold/ Krautstiel, Peperoni, Romanesco sind nach meinem Kenntnisstand recht salicylathaltig (ich vertrage sie auch garnicht). Palmfett würde ich auch weglassen, Butter: nur Süßrahmbutter (siehe unten).

Für die Proteinzufuhr, wenn ausreichend Fleisch und Fisch nicht gehen, mal Gelatine-Pulver probieren.

Übrigens kann auch Leitungswasser unverträglich sein - kein Witz. Rückstände von u. a. Diclofenac, das biologisch nicht abbaubar ist. Das heißt, nicht nur nicht trinken, sondern auch nicht damit kochen!!!
Arzneimittelrückstände sind nicht von der Trinkwasserverordnung erfasst. Mineralwasser darf keine Arzneimittelrückstände enthalten.

Heilpilze halte ich auch für sehr bedenklich, Pilze sind generell "Salicylat-Bomben".

Auch TCM-Arznei halte ich für äußerst bedenklich, nach allem, was ich gelesen habe, gehen sie alle auf die Cyclooxygenase, die ja bei SI gestört ist. Übrigens auch Cannabinoide :))))

Vitamin C: Prof. Molderings, Uni Bonn (mir persönlich bekannt), rät zu täglicher Einnahme von 750 mg, nicht mehr, da dann der positive Effekt bezüglich der Mastzellstabilisierung ins Gegenteil umschlagen würde.

Auch Milchsäure ist kritisch zu betrachten (überhaupt Milch und alle Sauermilchprodukte), da die Milchsäurebakterien natürliche Benzoesäure produzieren, bei SI unverträglich (Salicylsäure ist 2-Hydroxybenzoesäure!!!).

Und Fluorchinolone gehen garnicht (Ciprofloxacin ist ein Vertreter dieser Gruppe). Auch Achtung vor Cephalosporinen und Penicillin. Generell Vorsicht bei Antibiotika, manchmal geht's nur leider nicht ohne.

Einzige Therapiemöglichkeiten bei SI sind laut Literatur (siehe Prof. Baenkler, Prof. Raithel) Meiden, Cortison und Desensibilisierung, von der ich allerdings nicht viel halte, Versager-/ bzw. Abbruchquote aufgrund unerträglicher Symptome scheint recht hoch zu sein (liegt wohl bei ca. 40 %).

Ich persönlich meide und nehme Cortison. Übrigens hat es bei mir nach Beginn der salicylatfreien Diät vier Monate gedauert, bis ich mich weitgehend wie ein normaler Mensch gefühlt habe. Ein paar Monate später hat man mir in einer Radiologie ein Kontrastmittel verabreicht mit einem unverträglichen Zusatzstoff, ein herber Rückschlag und es dauerte wieder genau vier Monate, bis der Spuk vorbei war.

Zu guter Letzt: Auch auf Salicylate in Kosmetika, Körperpflegemitteln, Waschmitteln, Putzmitteln und vor allem auf Zusatzstoffe von Arzneimitteln achten. Sämtliche Benzoate und Parabene gehen nicht. Das ist nicht zu unterschätzen!!!!

Denke, ich habe jetzt einigen Input hinterlassen,

beste Grüße
 
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07.09.20
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Liebe urania,

bitte berichte doch weiter von Deinen Erfahrungen, das würde mich (und gewiss auch andere) sehr interessieren. Mir ging es so ähnlich wie Cyde

Zum Morgenessen Tymian, Curcumin. Mittagessen diese Kräuter und Curcumin, genauso wie zum Abendessen. Permanent diese Belastung. Nie so krass und direkt merkbar wie bei meinen Tests mit salicylathaltigen Nahrungsmitelen, aber praktisch permanent. Das hat meinem Körper mit Sicherheit extrem geschadet.

LG Adina
 
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26.12.20
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Halo bestnews
Dünndarmbiopsie unter mehrmonatiger Glutenlast wurde nicht gemacht. Ist auch fraglich welche Tests überhaupt Sinn machen, wegen der Belastung. Glutenhaltige Lebensmittel lasse ich weg, seitdem ich herausgefunden habe, dass ich auf diese reagiere. Für meine jetzige Situation/ Beschwerden, was auch immer nicht stimmt, spielt das eher eine untergeordnete Rolle.
Der Gewichtsverlust erklärt sich durch die Ernährung ohne Kohlenhydrate. Dazu kommt noch, dass ich ca. einen Monat sogar jeden Tag gehungert habe, weil ich damals lieber nichts ass als nur Salat oder Poulet (welches zu 80% zu Beschwerden führte). In dieser Zeit nahm ich kontinuierlich ab. Eingependelt hat sich das erst, als ich mit dem Fisch anfing und auch mehr Salat zu essen begann.

Bei Mozzarella hatte ich keine Histamin Reaktion. Es gluckerte im Magen, als hätte ich nicht den laktosefreien gegessen.
Bei Mais habe ich wie auf eine Allergie reagiert. Würde nun wahrscheinlich wegen der Kohlenhydrat Reaktion sowieso nicht gehen. Bin aber kurz davor 1 Maisteigware zu testen...

Die Tabelle kenne ich. Danke.

Aktuell esse ich nur Eisbergsalat. Vertrage ich super. Peperoni rot und orange auch. Rapsöl, Hanfsamenöl, Verjus. Basilikum und Oregano. Salz. Hanfprotein und eben Fisch. That’s it.
Fisch nur tiefgekühlt, ja. Ist mir völlig klar. Ich koche den direkt gefroren, je nach Dicke für 13-15min in nem Zip-Beutel in köchelndem Wasser. Vertrage ich super, solange der Fisch nicht zu viel Histamin enthält. Das ist genau das Problem. Gefroren heisst nicht, dass er kein Histamin enthalten kann. Bei Packungen, welche nach Fisch riechen, ist der Fall klar, vertrage ich schlecht bis ganz schlecht. Frischer Fisch sollte ja nicht wirklich riechen, diese Packungen oder Stücke/ Filet vertrage ich super. Aktuell esse ich Wildlachs (keine Zucht) und Seelachs. Der Fisch muss nur mal irgendwo zu lange rumliegen, oder angetaut sein und schon nimmt die Frische ab und der Histamingehalt zu.

Fructose vertrage ich nicht.
Magnesium, Zink, Vitamine etc. Alles im grünen Bereich.
Stuhl ist auch absolut top.
Dünndarmfehlbesiedelung und Entzündung ist abgeklärt. Negativ.

Seit 2 Monaten nehme ich 3x täglich ca. 3 TL Flohsamenschalen und 2 TL Bentonit. Dazu Entgifte ich mit MSM und Caprylsäure. Habe noch vor Oreganoöl und Grapefruitkernen Extrakt dazu zu nehmen.
Allgemein hatte ich nie Probleme mit dem Magen und Darm. Alles top. Jetzt mit der Kur unglaublich geschmeidig :)



Hallo Oregano
Ich habe seit 2 Monaten keine Psychedelika mehr genommen. Cannabis lasse ich seit 4 Tagen komplett weg (viel habe ich nie genommen).
Also es wird nichts mehr konsumiert, was einen solchen Effekt aufs/ im Hirn hat.
Ich habe regelmässig recht hoch dosiert Psychedelka genommen. Eine Sucht hat sich nicht entwickelt, es war die Faszination ^^
Cannabis nahm ich seit der Histamin Intoleranz hauptsächlich bei Beschwerden. Es war das einzige was wirklich effizient geholfen hat. Dass THC die Histamin Konzentration im Hirn reduziert, ist sogar wissenschaftlich bewiesen und auch viele einzelne Berichte unterstreichen das.
Ist kein Problem auf diese Substanzen zu verzichten. Auch wenn ich schon immer ein Genussmensch und auch Forscher der eigenen Psyche und Existenz war und durch mein erweitertes Bewusstsein, meine Entwicklung, Selbsterforschung und -entdeckung anders denke, lebe und fühle als die meisten.. Das ist ja ein Thema für sich und geht auch ohne diese Werkzeuge/ Substanzen. War auch nicht dauernd berauscht oder so, ich bin lieber nüchtern. Seitdem ich diesen Nebel im Kopf losgeworden bin und mehr Energie habe, geht es mir ohne Beschwerden einfach unglaublich gut.


@margie
Wie ich in meinem letzten Post geschrieben habe, werden diese Dinge als nächstes weiter untersucht. Auf welche Werte es genau ankommt, habe ich mir notiert.
Ich habe die Laboranalysen nun endlich erhalten. Ferritin war im Februar 2017 bei 403, September bei 464 und im Oktober bei 415.
Transferrin 2.27, Transferrinsättigung 18, lösl. Transferrin Rezeptor 3.26. Eisen bei 10.4.



Liebe Grüsse,
cyde
Hey Clyde mein Name ist Angelo und ich bin 27 Jahre alt habe die selben Probleme wie du seit über 2 Jahren. Erst kam ich auf Histamin nur meine Probleme wurden nicht weniger durch Histaminfreisetzungen Ernährung hab viel supplementiert wie curcumin etc. So ähnlich wie bei dir ... und irgendwann kam ich auf die salicylate und rückwirkend hatte alles Sinn ergeben was zu Problemen geführt hat. Du meintest du nimmst Rapsöl da reagiere ich zum Beispiel auf kaltgepresstes aber 0 auf das Raffinierte von der Marke Brändle das es im Kaufland bei uns zu kaufen gibt. Kaltgepresste Öle enthalten generell viel salicylate. Bin gerade in einer ärztlichen Behandlung bei einem Arzt der sich damit auskennt Vll kann man sich gerne mal über die Sache austauschen und mal persönlich in den Kontakt treten ich denke das man gemeinsam zu einem schnelleren Ergebnis kommen kann weil wir beide seit Jahren Informationen und ärztlichen Rat aufsuchen und die unterschiedlichsten Erfahrungen gemacht haben in der Praxis und nicht nur in der Theorie! Vll tauschen wir einfach mal das Instagram aus oder Facebook und tauschen dort gegebenfalls unsere Nummern aus! Hattest du mal dein T- Helferstatus checken lassen? Ein Überschuss an gewissen T-Zellen verursacht die verschiedensten Probleme evtl macht es auch Sinn sich mal mit meinen Arzt in Verbindung zu setzen! Liebe Grüße Angelo
 
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07.09.20
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Hallo @Angelo, ich vertrage auch nur einfaches Rapsöl.

Im Anti-Allergie-Buch von Rudolf Valenta las ich im Kapitel „Krank durch Vitamine“, dass eine übermäßige Zufuhr von Antioxidantien das Risiko für allergische Krankheiten steigern kann, denn Antioxidantien dämpfen die Th1-Schiene. Rein biochemisch betrachtet, würden auch die meisten Konservierungsmittel und Farbstoffe zur Gruppe der Antioxidantien zählen, zum Beispiel Natriumsulfit (E221) oder Natriumbenzoat (E211), sie hemmen die Th1-Zellen, wodurch die Balance zwischen Th1 und Th2 gestört wird.

Auf nachstehender Seite ist zu lesen, dass
Lebensmittelunverträglichkeiten ein klassisches Symptom für eine Th2-Dominanz ist und
Kurkuma stimuliert Th2:

https://alphafoods.de/blogs/news/das-immunsystem-die-folgen-von-th1-bzw-th2-dominanz

https://www.naturheilt.com/Inhalt/Immunbalance.htm

https://selfhacked.com/blog/supplements-foods-exercise-right-type-th1-vs-th2-dominance/

https://www.inflammatio.de/fileadmi...29_Immunmodulation_bei_TH1_Th2_Dysbalance.pdf

https://www.symptome.ch/threads/kennt-sich-jemand-mit-th1-und-th2-aus.142505/

https://www.symptome.ch/threads/res...iotika-und-probiotika-peptide.119348/page-196
siehe Beiträge 3916 und 3917

Gruss Adina
 
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07.09.20
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Stimmt, das ist sehr schwierig herauszufinden. Der beste Weg ist eben sich deshalb testen zu lassen. Ich hatte nur vermutet, dass ich wegen der langen Einnahme von Kurkuma und anderen Sachen eine Th2-Dominanz entwickelt haben könnte, doch Nahrungsmittelunverträglichkeiten kann man unter Th1 und Th2 haben. Am besten erläutert wird das auf der oben genannten englischen Seite. Ich füge noch mal den Übersetzungslink dazu ein.

https://translate.google.com/transl...ods-exercise-right-type-th1-vs-th2-dominance/
 
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07.09.20
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Zu Nahrungsmittelunverträglichkeiten habe ich noch folgendes gefunden:

https://www.strunz.com/de/forum/lupus-janein-oder-ebv-oder-doch-was-anderes./?p=1

Mal 8-12 Wochen nur tierische Produkte essen. Null Pflanzen...(weil man nicht weiß, welche Pflanzen einem ggf. zusetzen).

Ihr wärt nicht die ersten, die so komplett ausheilen...wenn es eben keine Schwermetalle alleine sind, sondern dass der Körper mit vielen pflanzlichen Abwehrstoffen nicht mehr klar kommt.

Ich weiß, das klingt krass, aber schaut Euch mal auf YT den Beiträge von Mikhaila Peterson an - “How to Use the Carnivore Diet to Treat Autoimmune Diseases“

Rohkostunverträglichkeit:
Kannst versuchen bei Rohkost ein "Erdgemüse" d. h. was in der Erde wächst: zb: Karotten , Rüben mit Gemüse was über der Erde wächst z.b Kohl, Spinat usw kombinieren! Man sollte nie 2 "unterirdische "oder 2 "oberirdische" Gemüse kombinieren, das kann zur Unerträglichkeit führen! Probier es mal aus.

Mikhaila Peterson betreibt den Blog "Don't Eat That". Bei ihr wurde im Alter von 7 Jahren juvenile rheumatoide Arthritis, im Alter von 10 Jahren eine schwere Depression und im Alter von 21 Jahren chronische Müdigkeit diagnostiziert. Im Alter von 17 Jahren wurden mehrere Gelenke ersetzt. Nach Jahren der Forschung, die versuchte, ihre Autoimmunprobleme zu lösen, wurde sie paläo / kohlenhydratarm und landete schließlich auf der Rindfleisch- und Wasserdiät, die ihre Bedingungen löste. Sie hat jetzt keine Medikamente mehr und ist in völliger Remission. Sie macht auf die Möglichkeiten aufmerksam, die es noch gibt, wenn Menschen ihre Autoimmunsymptome nicht vollständig unter Kontrolle zu bekommen scheinen.

https://translate.google.com/transl...s://mikhailapeterson.com/&prev=search&pto=aue


https://edubily.de/retinsaeure/orale-toleranz-leberwurst-vitamin-a/

Unsere Studie zeigt, dass Vitamin-A-Mangel den Zusammenbruch der oralen Toleranz in vivo verursacht.

Die Forscher fanden heraus, dass die via Bakterienfermentation aus Ballaststoffen gewonnenen kurzkettigen Fettsäuren (Butyrat, Acetat und Co.), dafür sorgten, dass in unseren CD103+ Dendritischen Zellen ein Enzym (RALDH2) härter arbeitet, das Vitamin A zu Retinsäure umsetzt. …

Ergo: Die Vitamin-A-Zufuhr wird nicht per se dafür sorgen, dass ein Individuum mit starker Nahrungsmittelallergie wieder alles ohne Probleme essen kann. Zudem ist der Körper ein System. Vitamin A alleine hat vermutlich noch nie was gerichtet.

Noch gar kein Thema hier war, dass Vitamin A essentiell für die Mucin-Bildung ist – also für die Schleimschicht auf den Schleimhäuten. Studien zeigen, dass diese Schleimschlicht z. B. Mikroben „entwaffnet“, und dadurch eine gesunde Darmflora erzeugt, die wiederum wichtig für die Barrierefunktion des Darms bzw. die orale Toleranz ist. Nur, um den Kreis zu schließen.
 
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26.12.20
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Hallo @Angelo, ich vertrage auch nur einfaches Rapsöl.

Im Anti-Allergie-Buch von Rudolf Valenta las ich im Kapitel „Krank durch Vitamine“, dass eine übermäßige Zufuhr von Antioxidantien das Risiko für allergische Krankheiten steigern kann, denn Antioxidantien dämpfen die Th1-Schiene. Rein biochemisch betrachtet, würden auch die meisten Konservierungsmittel und Farbstoffe zur Gruppe der Antioxidantien zählen, zum Beispiel Natriumsulfit (E221) oder Natriumbenzoat (E211), sie hemmen die Th1-Zellen, wodurch die Balance zwischen Th1 und Th2 gestört wird.

Auf nachstehender Seite ist zu lesen, dass
Lebensmittelunverträglichkeiten ein klassisches Symptom für eine Th2-Dominanz ist und
Kurkuma stimuliert Th2:

https://alphafoods.de/blogs/news/das-immunsystem-die-folgen-von-th1-bzw-th2-dominanz

https://www.naturheilt.com/Inhalt/Immunbalance.htm

https://selfhacked.com/blog/supplements-foods-exercise-right-type-th1-vs-th2-dominance/

https://www.inflammatio.de/fileadmi...29_Immunmodulation_bei_TH1_Th2_Dysbalance.pdf

https://www.symptome.ch/threads/kennt-sich-jemand-mit-th1-und-th2-aus.142505/

https://www.symptome.ch/threads/res...iotika-und-probiotika-peptide.119348/page-196
siehe Beiträge 3916 und 3917

Gruss Adin
Hallo @Angelo, ich vertrage auch nur einfaches Rapsöl.

Im Anti-Allergie-Buch von Rudolf Valenta las ich im Kapitel „Krank durch Vitamine“, dass eine übermäßige Zufuhr von Antioxidantien das Risiko für allergische Krankheiten steigern kann, denn Antioxidantien dämpfen die Th1-Schiene. Rein biochemisch betrachtet, würden auch die meisten Konservierungsmittel und Farbstoffe zur Gruppe der Antioxidantien zählen, zum Beispiel Natriumsulfit (E221) oder Natriumbenzoat (E211), sie hemmen die Th1-Zellen, wodurch die Balance zwischen Th1 und Th2 gestört wird.

Auf nachstehender Seite ist zu lesen, dass
Lebensmittelunverträglichkeiten ein klassisches Symptom für eine Th2-Dominanz ist und
Kurkuma stimuliert Th2:

https://alphafoods.de/blogs/news/das-immunsystem-die-folgen-von-th1-bzw-th2-dominanz

https://www.naturheilt.com/Inhalt/Immunbalance.htm

https://selfhacked.com/blog/supplements-foods-exercise-right-type-th1-vs-th2-dominance/

https://www.inflammatio.de/fileadmi...29_Immunmodulation_bei_TH1_Th2_Dysbalance.pdf

https://www.symptome.ch/threads/kennt-sich-jemand-mit-th1-und-th2-aus.142505/

https://www.symptome.ch/threads/res...iotika-und-probiotika-peptide.119348/page-196
siehe Beiträge 3916 und 3917

Gruss Adina

Hallo Adina dir erstmal ein gutes neues Jahr und das du die maximalsten Fortschritte in der Gesundheit machst!

Ja ich bin echt gespannt was beim Ergebnis raus kommen wird! Ich kann auf jeden Fall gerne meine Erfahrungen weiter geben wenn sie hilfreich wären.

Wie lange bist du schon davon betroffen ? Und welche Erfahrungen hast du mit dem Essen gemacht mich würde deine Geschichte definitiv einmal interessieren.

Gruß Angelo
 
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26.12.20
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Hallo Angelo,

kennst Du diese Liste zur Histamin-bewußten Ernährung?


Curcumin z.B. vertrage ich mit HIT und Salicylatintoleranz nicht.

Grüsse,
Oregano
Hey Oregano

Also ich nutze eine Online App www.histamino.com dort kannst du nach Nahrungsmittel suchen und kannst gleichzeitig für HIT und SI überprüfen lassen! Aber im Endeffekt sind es auch nur Richtwerte habe auch schon einiges probiert was ich dann doch nicht vertragen habe. Wie lange hast du denn schon deine Intoleranz und hast du schon einmal die Ursache gefunden?
 
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26.07.09
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Zu dieser Seite histamino-com - finde ich seltsam, wenn ich z.B. unter Käse 'Butterkäse' anklicke, finde ich:
Symptome 'sehr leicht',
Histamin 'ja'
und Empfehlung 'gelegentlicher Konsum ok'.

Nichts zur Menge?
Nur gelegentlich.
Aber wie viel?

Gelegentlich eine Ecke einer Scheibe?
Sagen wir 2x2 cm einer 3 mm Scheibe?
Oder gelegentlich einen Käsewürfel 2x2x2 cm?
Das wäre schon die 7-fache Menge!

Abgesehen davon, dass die Menge an Histamin in jedem Lebensmittel durchaus sehr stark schwanken kann.
So habe ich das gelernt.
Ja, und dann die Gesamtmenge Histamin, die ich vorher schon zu mir genommen habe, also übertrieben, wenn ich vorher Rotwein mit Käse und Schokolade in größerer Menge hatte, werde ich vielleicht irgendetwas anderes mit sehr geringem Histamingehalt nicht gut vertragen. Natürlich auch noch in der Zeit gesehen. Es ist ja ein Unterschied, ob ich das alles in 3 Stunden zu mir nehme, oder z.B. mit 5 oder 10 Stunden Abstand.
Oder nicht?
 
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07.09.20
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Danke Angelo, ich wünsche Dir und allen anderen im Forum ebenfalls ein gutes und gesundes neues Jahr.

Ich kann nur Vermutungen anstellen, was bei mir die Ursache war. Hoffentlich wird es jetzt nicht zu viel und zu verwirrend, wenn ich von meinem Fall schreibe. Zumal es mir leichter fallen würde, beträfe es andere Körperregionen, wo man sich weniger genieren muss. Aber es gibt ja auch stille Mitleser, die ähnliche Probleme haben könnten und schließlich gibt es dafür die Foren. Ich selber profitiere ja auch von Erfahrungen anderer.

Es begann in den Wechseljahren im Jahr 2013 mit Juckreiz im Intimbereich,
Mein erster Verdacht: 2 Monate davor hatte ich 3 seltsame Insektenstiche mit rotem Vorhof von Sizilien, aber der Bluttest hatte nichts ergeben.

Nachdem ich dann einen Zusammenhang zum Essen erkannte und ich alle Lebensmittel wegließ, die das verursachten, hatte ich Ruhe:

Essig, Olivenöl, Zitronensäure, Lebertrankapseln, Malz, bestimmte Süßstoffe, süße Weine, Reis, Walnüsse, Sesam und alle Nahrungsmittel,

die laut Nährwertrechner Oligosaccharide, resorbierbar (3-9M), enthalten:
Amaranth, Hirse, Mais, Gerste, Weizen, Dinkel, Grünkern, Haferflocken, Pumpernickel, Graupen, Grieß, Teigwaren, Honig, Melasse-Sirup, Bärlauch, Knoblauch, Zwiebel, Porree,
Linsen, Erbsen, Bohnen, Rote Beete, Schwarzwurzeln, Mungosprossen, Sojabohnen, Weizenkeime, Petersilie, Bier.

An Getreide ging nur Roggen. Zu diesem Zeitpunkt konnte ich noch Obst und Gemüse (gekocht und roh) essen, außer o. g. Gemüse. Auch Öle, außer Olivenöl, sowie Gewürze machten noch keine Probleme.

Bis Ende 2018 hatte ich dann keinen Juckreiz mehr und konnte auch langsam wieder etwas von den Sachen vertragen, wie Dinkel, Weizen und Haferflocken.

Seit 2014 aß ich täglich Thymian und Oregano Gewürz und gegen den Juckreiz hatten mir zu Beginn sehr gut Tees wie Lapachorinde, Thymian, Rosmarin und Lavendel geholfen. Oregano und Thymian aß ich seitdem durchgehend.

Mein zweiter Verdacht als Ursache ist die Leber. Die Pilleneinnahme hatte eindeutig meine Leber belastet, da ich ab dann gar keinen Alkohol mehr vertragen konnte und sehr oft Migräne hatte. Nach dem Absetzen, kurz vor den Wechseljahren, änderte sich das, aber als ich wegen Wechseljahresbeschwerden auf Anraten meiner Frauenärztin Femi Loges (Phytoöstrogene) einnahm, ging es mir wieder wie unter der Pille und in diesem Zeitraum fing 2013 der Juckreiz (und die Unverträglichkeiten) an. Inzwischen habe ich auch gelesen, sowie in einem beschriebenen Fall in einer Gesundheitssendung vom MDR gehört, dass in den Wechseljahren die Enzymproduktion nachlässt und dadurch Lebensmittelunverträglichkeiten entstehen können.

Weil ich wegen meiner Arthrose keine Medikamente gegen die Schmerzen einnehmen wollte, probierte ich so ziemlich alles an NEM und aß zunehmend mehr Gewürze, die entzündungshemmend wirken sollen. Vor allem Kurkuma, Oregano, Thymian, Rosmarin, Koriander, später auch Nelke, Ingwer, Muskat, Kardamom, Kreuzkümmel.

Seit Ende 2018 bekam ich dann im vorderen Intimbereich ein Jucken, Brennen, Stechen. Außerdem reagierte ich zu dieser Zeit auf B-Vitamine mit Juckreiz im äußeren Intimbereich und auf Vitamin C (Ascorbinsäure, Ascorbylpalmitat) sogar am ganzen Körper.

Kurz bevor diese Beschwerden begannen, nahm ich an NEM (entweder zusammen oder einzeln): Weihrauch, Glucosamin, Chondroitin, Triphala, Ginseng, Ginkgo, alle B-Vitamine (Zink und Magnesium schon viele Jahre und natürlich die o. g. Gewürze).

Auch halte ich es für möglich, dass der Wechsel des Haarfärbemittels zu dieser Zeit beigetragen haben kann. Haarfarbe soll ja Blasenkrebs verursachen können und Chemie belastet ohnehin die Leber.

Die Gewürze nahm ich aber weiterhin, weil ich keine Ahnung hatte, wovon das Brennen kommen konnte und ich diese nicht in Verdacht hatte. B-Vitamine und Vitamin C waren klar, doch weshalb, nicht. Die Leber – oder der Darm. Ich leide schon immer unter Verstopfung und in den letzten Jahren an Blähbauch (was sich inzwischen durch Saccharomyces Boulardii gebessert hat).

Doch das einschneidenste Erlebnis hatte ich voriges Frühjahr als ich dachte, ich versuche es mal mit Brokkoli Kapseln (Indol-3-Carbinol), die sollen ja im gyn. und urologischen Bereich sehr wirksam sein. In den ersten 3 Wochen merkte ich noch gar nichts, dann nahm ich noch für den Darm L-Glutamin dazu und als ich gleichzeitig das Kurkuma absetzte, welches ich mindestens 2 Jahre jeden Morgen 1 TL genommen hatte, war Feuer an allen Ausgängen. Fortan vertrug ich keinen Kohl, Paprika, rohes Obst und Gemüse (Säuren waren schon vorher) mehr.

Ich habe dann nach einem Zusammenhang von Brokkoli und Kurkuma gesucht und fand folgendes:

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Cytochrom_P450_1A2
„Die Genexpression des CYP1A2 wird durch verschiedene Nahrungsbestandteile induziert. Gemüse wie Kohl, Blumenkohl und Broccoli erhöhen den Cytochrom-P450-1A2-Spiegel. Niedrigere Level bei Menschen in Südostasien scheinen mit der Zubereitung dieser Gemüsesorten in Curry-Gerichten unter Verwendung von Kreuzkümmel und Kurkuma zusammenzuhängen; diese Gewürze hemmen das Enzym.“

Mein Zustand betraf die 3 Rezeptoren: Hitze, Schärfe, Schmerz
http://archiv.aktuelle-wochenschau.de/2013/w4/woche4.html

TRPV1: Alles was scharf ist wie Pfeffer, Ingwer, Vanillin …
TRPA1: Alles was scharf ist wir Zwiebeln, Knoblauch, Meerrettich, Kohl,…
TRPV3: ätherische Öle in vielen Kräutern wie Thymian, Majoran, Kümmel, Sellerie, Rosmarin
TRPV1 kann man bei den "Eintrittstoren" finden, wie z.B. in der Haut, dem Darm, den Luftwegen, der Bindehaut und den Schleimhäuten.

Nachdem mir Ende 2020 anfangs der Saccharomyces Boulardii und auch noch ein anderes Probiotika gegen den Blähbauch gut geholfen hatte, bekam ich plötzlich davon Brennen in der Harnröhre, auch nach Rosmarintee. Beim Absetzen und Zinkeinnahme, ging es wieder weg. Auch verschwand inzwischen der Brenn-Stech-Juck-Schmerz im vorderen Intimbereich, nachdem ich dort verdünnt Wasserstoffperoxid 3% Lösung anwendete und es auch als Mundspülung nahm. Außerdem trank ich noch Thymian- und Ackerschachtelhalmtee.

Doch esse ich etwas, was ich nicht sollte, stellt sich immer noch auf den Schleimhäuten ein Brennen ein, ebenso im äußeren Bereich. Zumindest vertrage ich schon mal wieder gekochten Blumenkohl und auch wenn ich zuvor eine Tasse Wasser mit Natron trinke, gehen Clementine und etwas rohe Möhre.

Ich glaube, dass sich diese Unverträglichkeiten bei jedem Menschen an unterschiedlichen Körperregionen zeigen können. Wie oben in dem Satz über die Eintrittstore: Haut, Darm, Luftwege, Bindehaut und Schleimhäute. Aber letztendlich hängt alles mit Leber und Darm zusammen.

Jetzt würde ich mich freuen, wenn Du über Deinen Werdegang berichtest.

Gruß Adina
 
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Zu dieser Seite histamino-com - finde ich seltsam, wenn ich z.B. unter Käse 'Butterkäse' anklicke, finde ich:
Symptome 'sehr leicht',
Histamin 'ja'
und Empfehlung 'gelegentlicher Konsum ok'.

Nichts zur Menge?
Nur gelegentlich.
Aber wie viel?

Gelegentlich eine Ecke einer Scheibe?
Sagen wir 2x2 cm einer 3 mm Scheibe?
Oder gelegentlich einen Käsewürfel 2x2x2 cm?
Das wäre schon die 7-fache Menge!

Abgesehen davon, dass die Menge an Histamin in jedem Lebensmittel durchaus sehr stark schwanken kann.
So habe ich das gelernt.
Ja, und dann die Gesamtmenge Histamin, die ich vorher schon zu mir genommen habe, also übertrieben, wenn ich vorher Rotwein mit Käse und Schokolade in größerer Menge hatte, werde ich vielleicht irgendetwas anderes mit sehr geringem Histamingehalt nicht gut vertragen. Natürlich auch noch in der Zeit gesehen. Es ist ja ein Unterschied, ob ich das alles in 3 Stunden zu mir nehme, oder z.B. mit 5 oder 10 Stunden Abstand.
Oder nicht?
Es gibt viele Einflüsse kommt natürlich immer auf die Ursache deines Problems an. Ich persönlich meide allgemein Milch, Zucker (auch Obst!) und Weizen weil diese Nahrungsmittel unseren Darm kaputt machen und Unverträglichkeiten bzw. Krankheiten in den meisten Fällen im Darm entstehen. Also die Liste von Shigi ist auch sehr gut die kenne ich persönlich auch und habe ich auch genutzt. In Milchprodukten wie Quark sind auch salicylate durch die Bakterien usw so habe ich das mal gelesen. Und auf der Seite Histamino muss ich ehrlich sagen das sie auch sehr oft recht hatten ich habe auf Chinakohl zum Beispiel sehr leicht reagiert und das stand auch in der App so drin wo andere Seiten mir gesagt hatten es sei sicher ich denke keine Seite ist zu 100% Safe sind wie gesagt nur Anhaltspunkte für uns.

Gruß Angelo
 
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26.12.20
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Danke Angelo, ich wünsche Dir und allen anderen im Forum ebenfalls ein gutes und gesundes neues Jahr.

Ich kann nur Vermutungen anstellen, was bei mir die Ursache war. Hoffentlich wird es jetzt nicht zu viel und zu verwirrend, wenn ich von meinem Fall schreibe. Zumal es mir leichter fallen würde, beträfe es andere Körperregionen, wo man sich weniger genieren muss. Aber es gibt ja auch stille Mitleser, die ähnliche Probleme haben könnten und schließlich gibt es dafür die Foren. Ich selber profitiere ja auch von Erfahrungen anderer.

Es begann in den Wechseljahren im Jahr 2013 mit Juckreiz im Intimbereich,
Mein erster Verdacht: 2 Monate davor hatte ich 3 seltsame Insektenstiche mit rotem Vorhof von Sizilien, aber der Bluttest hatte nichts ergeben.

Nachdem ich dann einen Zusammenhang zum Essen erkannte und ich alle Lebensmittel wegließ, die das verursachten, hatte ich Ruhe:

Essig, Olivenöl, Zitronensäure, Lebertrankapseln, Malz, bestimmte Süßstoffe, süße Weine, Reis, Walnüsse, Sesam und alle Nahrungsmittel,

die laut Nährwertrechner Oligosaccharide, resorbierbar (3-9M), enthalten:
Amaranth, Hirse, Mais, Gerste, Weizen, Dinkel, Grünkern, Haferflocken, Pumpernickel, Graupen, Grieß, Teigwaren, Honig, Melasse-Sirup, Bärlauch, Knoblauch, Zwiebel, Porree,
Linsen, Erbsen, Bohnen, Rote Beete, Schwarzwurzeln, Mungosprossen, Sojabohnen, Weizenkeime, Petersilie, Bier.

An Getreide ging nur Roggen. Zu diesem Zeitpunkt konnte ich noch Obst und Gemüse (gekocht und roh) essen, außer o. g. Gemüse. Auch Öle, außer Olivenöl, sowie Gewürze machten noch keine Probleme.

Bis Ende 2018 hatte ich dann keinen Juckreiz mehr und konnte auch langsam wieder etwas von den Sachen vertragen, wie Dinkel, Weizen und Haferflocken.

Seit 2014 aß ich täglich Thymian und Oregano Gewürz und gegen den Juckreiz hatten mir zu Beginn sehr gut Tees wie Lapachorinde, Thymian, Rosmarin und Lavendel geholfen. Oregano und Thymian aß ich seitdem durchgehend.

Mein zweiter Verdacht als Ursache ist die Leber. Die Pilleneinnahme hatte eindeutig meine Leber belastet, da ich ab dann gar keinen Alkohol mehr vertragen konnte und sehr oft Migräne hatte. Nach dem Absetzen, kurz vor den Wechseljahren, änderte sich das, aber als ich wegen Wechseljahresbeschwerden auf Anraten meiner Frauenärztin Femi Loges (Phytoöstrogene) einnahm, ging es mir wieder wie unter der Pille und in diesem Zeitraum fing 2013 der Juckreiz (und die Unverträglichkeiten) an. Inzwischen habe ich auch gelesen, sowie in einem beschriebenen Fall in einer Gesundheitssendung vom MDR gehört, dass in den Wechseljahren die Enzymproduktion nachlässt und dadurch Lebensmittelunverträglichkeiten entstehen können.

Weil ich wegen meiner Arthrose keine Medikamente gegen die Schmerzen einnehmen wollte, probierte ich so ziemlich alles an NEM und aß zunehmend mehr Gewürze, die entzündungshemmend wirken sollen. Vor allem Kurkuma, Oregano, Thymian, Rosmarin, Koriander, später auch Nelke, Ingwer, Muskat, Kardamom, Kreuzkümmel.

Seit Ende 2018 bekam ich dann im vorderen Intimbereich ein Jucken, Brennen, Stechen. Außerdem reagierte ich zu dieser Zeit auf B-Vitamine mit Juckreiz im äußeren Intimbereich und auf Vitamin C (Ascorbinsäure, Ascorbylpalmitat) sogar am ganzen Körper.

Kurz bevor diese Beschwerden begannen, nahm ich an NEM (entweder zusammen oder einzeln): Weihrauch, Glucosamin, Chondroitin, Triphala, Ginseng, Ginkgo, alle B-Vitamine (Zink und Magnesium schon viele Jahre und natürlich die o. g. Gewürze).

Auch halte ich es für möglich, dass der Wechsel des Haarfärbemittels zu dieser Zeit beigetragen haben kann. Haarfarbe soll ja Blasenkrebs verursachen können und Chemie belastet ohnehin die Leber.

Die Gewürze nahm ich aber weiterhin, weil ich keine Ahnung hatte, wovon das Brennen kommen konnte und ich diese nicht in Verdacht hatte. B-Vitamine und Vitamin C waren klar, doch weshalb, nicht. Die Leber – oder der Darm. Ich leide schon immer unter Verstopfung und in den letzten Jahren an Blähbauch (was sich inzwischen durch Saccharomyces Boulardii gebessert hat).

Doch das einschneidenste Erlebnis hatte ich voriges Frühjahr als ich dachte, ich versuche es mal mit Brokkoli Kapseln (Indol-3-Carbinol), die sollen ja im gyn. und urologischen Bereich sehr wirksam sein. In den ersten 3 Wochen merkte ich noch gar nichts, dann nahm ich noch für den Darm L-Glutamin dazu und als ich gleichzeitig das Kurkuma absetzte, welches ich mindestens 2 Jahre jeden Morgen 1 TL genommen hatte, war Feuer an allen Ausgängen. Fortan vertrug ich keinen Kohl, Paprika, rohes Obst und Gemüse (Säuren waren schon vorher) mehr.

Ich habe dann nach einem Zusammenhang von Brokkoli und Kurkuma gesucht und fand folgendes:

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Cytochrom_P450_1A2
„Die Genexpression des CYP1A2 wird durch verschiedene Nahrungsbestandteile induziert. Gemüse wie Kohl, Blumenkohl und Broccoli erhöhen den Cytochrom-P450-1A2-Spiegel. Niedrigere Level bei Menschen in Südostasien scheinen mit der Zubereitung dieser Gemüsesorten in Curry-Gerichten unter Verwendung von Kreuzkümmel und Kurkuma zusammenzuhängen; diese Gewürze hemmen das Enzym.“

Mein Zustand betraf die 3 Rezeptoren: Hitze, Schärfe, Schmerz
http://archiv.aktuelle-wochenschau.de/2013/w4/woche4.html

TRPV1: Alles was scharf ist wie Pfeffer, Ingwer, Vanillin …
TRPA1: Alles was scharf ist wir Zwiebeln, Knoblauch, Meerrettich, Kohl,…
TRPV3: ätherische Öle in vielen Kräutern wie Thymian, Majoran, Kümmel, Sellerie, Rosmarin
TRPV1 kann man bei den "Eintrittstoren" finden, wie z.B. in der Haut, dem Darm, den Luftwegen, der Bindehaut und den Schleimhäuten.

Nachdem mir Ende 2020 anfangs der Saccharomyces Boulardii und auch noch ein anderes Probiotika gegen den Blähbauch gut geholfen hatte, bekam ich plötzlich davon Brennen in der Harnröhre, auch nach Rosmarintee. Beim Absetzen und Zinkeinnahme, ging es wieder weg. Auch verschwand inzwischen der Brenn-Stech-Juck-Schmerz im vorderen Intimbereich, nachdem ich dort verdünnt Wasserstoffperoxid 3% Lösung anwendete und es auch als Mundspülung nahm. Außerdem trank ich noch Thymian- und Ackerschachtelhalmtee.

Doch esse ich etwas, was ich nicht sollte, stellt sich immer noch auf den Schleimhäuten ein Brennen ein, ebenso im äußeren Bereich. Zumindest vertrage ich schon mal wieder gekochten Blumenkohl und auch wenn ich zuvor eine Tasse Wasser mit Natron trinke, gehen Clementine und etwas rohe Möhre.

Ich glaube, dass sich diese Unverträglichkeiten bei jedem Menschen an unterschiedlichen Körperregionen zeigen können. Wie oben in dem Satz über die Eintrittstore: Haut, Darm, Luftwege, Bindehaut und Schleimhäute. Aber letztendlich hängt alles mit Leber und Darm zusammen.

Jetzt würde ich mich freuen, wenn Du über Deinen Werdegang berichtest.

Gruß Adina
Hey Adina danke dir vielmals!

Ich reagiere auch auf all die Sachen auf die du reagierst! Gewürze und Brokkoli sind ja auch sehr Salicylatreich. Welche Nahrungsmittel kannst du denn mittlerweile schon essen? Wenn du möchtest kannst mich gerne mal auf Instagram anschreiben da kann man auch mal mit Sprachnachrichten kommunizieren oder über Facebook oder WhatsApp so wie es dir passt. Ich hätte denke schon eine Idee was es bei dir evtl sein könnte weil der Juckreiz ist ein klares Zeichen und ich vermute persönlich auch das es vom Darm kommt. Weizen am besten meiden!:) Bzw allgemein Gluten.

Als ich eine Verletzungspause hatte entschied ich mich mit dem Profisport aufzuhören und baute mein eigenes Geschäft auf quasi über Homeoffice da blieb nicht viel Zeit und schlechtes Essen und schlechtes trinken stand an der Tagesordnung ich habe sehr sehr viel zugenommen und dann fingen irgendwann so leichte Probleme an das ich nach dem Essen Luftnot hatte.

Habe mir immer gedacht Oh Gott wenn was mit der Lunge ist. Hab es abchecken lassen und es wurde nie etwas gefunden.

Dann entschied ich mich Vegan zu ernähren da es sehr viel heilende Wirkungen haben kann und meine Probleme waren weg ich aß viel Rohkost und nahm sehr sehr schnell ab ca 10kg in 2 Wochen. Ich hatte wirklich sehr krasse Entgiftungserscheinungen (Schwitzen, Herzrasen, Schwindel) aber mein Husten und meine Luftnot gingen weg ich war happy!

Wie man als Mensch so ist denkt man sich okay jetzt kann ich ja wieder mal Pizza oder Ähnliches essen also ich aß wieder sehr viel fertig Sachen mit Konservierungsmitteln (die machen den Darm ebenfalls kaputt!) Ich hatte eine Zahn OP paar Wochen vorher und hatte auf der Arbeit da nicht viel Zeit war 2 Wochen Schmerztabletten genommen so 3-5 am Tag und nach dem Zahnarzt musste ich Antibiotika nehmen. Und dann bekam ich irgendwann so einen richtig heftigen Asthmaanfall nach dem Essen. Ich ging wieder zum Arzt und wollte die Lunge checken lassen und es wurde nichts gefunden.

Ich wollte mich wieder Vegan ernähren um die Probleme weg zu bekommen und nur natürliche Lebensmittel nutzen aber die Probleme gingen nicht mehr weg. Ich lebe jetzt seit über 2 Jahren damit und habe jetzt erst im Oktober selber raus finden müssen woran es lag durch eigene Recherche plus Ernährungstagebuch. Es war anfangs so schlimm das ich mit Atemaussetzer nachts aufgewacht bin mit großer Angst zu ersticken es war ein Dauerzustand weil man einfach keinen Ansatzpunkt hatte.

Jetzt wo ich weiß woran es liegt kann ich es einigermaßen kontrollieren nur es war noch nie 100% weg und für eine große Besserung hat es jetzt 3 - 4 Monate strikte Ernährung gebraucht. Ich nehme Kupfer, Zink, Vitamin C (hab ein gutes verträgliches gefunden aus der Camu Camu Beere) Acerola ist ja sehr saicylathaltig. Zudem L Glutamin, Magnesium, Calcium.

Meine Symptome sind außerdem Schwindel gewesen Stimmungsschwankungen Müdigkeitsanfälle und einfach eine Unruhe in mir.

Stand der Dinge ist jetzt ich konnte meinen Köper selber etwas runter fahren durch 2 Jahre Erfahrung und sehr viel Recherche und konnte zum Glück ein Therapeuten finden der an den Wurzeln ansetzt und sich damit auskennt! Er macht keine sinnlosen Tests um mehr Geld zu verdienen sondern gibt dir nach einem Gespräch direkt ein Konzept an die Hand. Ich habe jetzt den Th 1 und Th2, Th17 Test machen lassen (T-Helferstatus und Zytokintest heißt er) + ein Darmanalyse test den kann man sich von Mediware nachhause bestellen und da wird wirklich alles gecheckt! Wichtig ist die Ursache zu finden weil diese ganzen Supplemente unterdrücken nur die Symptome aber solange die Ursache da ist kann man die Probleme nicht weg bekommen.

Heute bekomme ich zwar viel besser Luft aber es ist immer noch nicht weg ich habe Ausschlag auf den Armbeugen und auch sehr viel Juckreiz wie du gerade wenn man mal Zucker isst oder Weizen.

Magst du noch irgendwas wissen?

Gruß Angelo
 
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Wie lange hast du denn schon deine Intoleranz und hast du schon einmal die Ursache gefunden?
Hallo Angelo,

im Rückblick würde ich sagen, daß ich schon als Kind eine gewisse Intoleranz in Bezug auf Histamin und evtl. mehr gehabt habe. Es gab Nahrungsmittel, die ich nie mochte und gemieden habe. Mein Vater war Pollenallergiker und meine Mutter hat Fisch nicht gegessen und hatte hörbar Verdauungsprobleme. Also mag da durchaus schon etwas in der Familie gelegen haben. Aber trotzdem ging es mir sehr gut.

Erst nach einem Umzug und vor allem einer "Renovierung" in ein Haus, ging es langsam bergab. Die hormonellen Umstellungen bei den Schwangerschaften mögen auch noch ihren Teil dazu beigetragen haben.
Auf jeden Fall hatte ich immer wieder einen entzündeten Hals, der immer wieder mit Antibiotika "behandelt" wurde, ohne jemals einen Abstrich zu machen oder überhaupt nur an eine Reaktion (allergisch oder durch Intoleranz) zu denken. Und ich wußte noch gar nichts von diesem Thema ...

Später bin ich dann erst auf Allergien gekommen , die auch durch Tests bestätigt wurden. Auf Intoleranzen und speziell die HIT + Salicylatintoleranz bin ich noch später von allein gekommen, und auf einmal passte alles. Ärzte habe ich keine gefunden, die sich damit auskannten, eher im Gegenteil: ich machte auf dringendes Anraten einer Ärztin erst einmal eine völlig sinnfreie Psychotherapie.

Mir hat das Internet sehr geholfen, ein Ernährungstagebuch, meine Sturheit, beim Thema zu bleiben . Es geht auf und ab, manchmal werde ich schlampig und möchte nicht auf meine Empfindlichkeiten achten und büße das dann auch entsprechend.

Grüsse,
Oregano
 
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Mir hat das Internet sehr geholfen, ein Ernährungstagebuch, meine Sturheit, beim Thema zu bleiben . Es geht auf und ab, manchmal werde ich schlampig und möchte nicht auf meine Empfindlichkeiten achten und büße das dann auch entsprechend.
Liebe Oregano, das kann ich auch von mir sagen.
LG Adina
 
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Hallo Angelo,

vielen Dank für Deinen Bericht.

Ich habe den Eindruck, dass man plötzlich auf Sachen reagiert, die man vorher mit Vorliebe gegessen hat. Ehe die Unverträglichkeiten begannen, aß ich gerade gern Reis, Nudeln, Brokkoli, Olivenöl, Milch- und Vollkornprodukte, auch Zwiebeln, die mir jetzt solche Probleme machen.

Süßigkeiten esse ich keine und es hängt bei mir auch nicht mit Gluten zusammen, denn die glutenfreien Mehle vertrage ich nämlich auch nicht. Am besten ging und geht schon immer Roggen.

Haferflocken, Dinkel und Weizen sind inzwischen zwar verträglicher geworden, esse sie aber nur sehr selten in kleiner Menge. Nudeln jedoch 1x in der Woche, doch nur die ital. Bio Spirelli von Lidl, die müssen 15 min kochen, ich nehme an, es könnte vielleicht an der Stärke liegen, die dann mehr verkocht. Kartoffelstärke im Essen geht nämlich auch nicht, obwohl ich sonst mit Kartoffeln keine Schwierigkeiten habe.

Was ich zurzeit essen kann ist Fisch, Fleisch (vorwiegend Hähnchen, Pute), Salz, Eier, einfaches Rapsöl, Butter, Roggenknäckebrot oder selbstgebackenes Roggenbrot mit Natron und kleinen Apfelstückchen (rohe Äpfel gehen nicht), 3 EL Apfelessig im Brot machen mir nichts, weil es gebacken wird, genauso die Leinsamen und Sonnenblumenkerne sind gebacken verträglich, pur habe ich mit den Leinsamen Probleme. Backpulver und Trockenhefe kann ich nicht verwenden (Citronensäure).

Ich hatte mir vor einigen Wochen ein Brot aus Hirse mit Walnüssen gebacken, das musste ich in die Biotonne werfen, weil es mich davon derart gejuckt hat.

Milchprodukte vertrage ich schlecht, hängt gewiss mit der Benzoesäure zusammen, nur Schlagsahne und Butter gehen.

Rohes Gemüse kann ich seit der Brokkoli-Kapseln / L-Glutamat – Attacke noch nicht wieder essen, aber gekochtes Gemüse: Kartoffeln, Zucchini, Tomaten, Möhren, inzwischen auch wieder Weißkohl, Blumenkohl, Rosenkohl und Kohlrübe. Doch es kann schon vorkommen, dass ich noch was beim Kohl merke, er darf auch nicht gebraten werden, vielleicht ist ja dann zu viel vom Rapsöl dabei.

Schwindel und Stimmungsschwankungen kenne ich von der Vitamin D Einnahme (dazu noch Muskelschmerzen). Schwindlig wurde es mir auch mal von OPC.

Luftenge bekam ich zwei oder dreimal vom Schüssler Salz Nr. 7 (Magnesium phosphoricum), ansonsten habe ich keine Probleme mit den Atemwegen oder oberen Schleimhäuten. Außer, es ist Citral in einer Gesichtscreme, dann wird meine Nasenschleimhaut trocken oder läuft oder die Augen tränen, gleichfalls von einem UVB-Lichtschutzfaktor, deshalb nehme ich nur noch Nachtcreme.

Enzymmangelprobleme gibt es wohl seit meiner Jugend, ich muss von Champignons und ähnlichen Pilzen ohne Ende brechen und ich bekomme wahnsinnige Bauchschmerzen von Edamer Käse, aber nur von dieser einen Käsesorte, keine Ahnung warum. Ich habe deshalb ca. 30 Jahre gebraucht um auf den Edamer Käse als Übeltäter zu kommen. Ansonsten konnte ich früher alles essen und in meiner Familie gab es keine Allergien. Bei mir wurde vor 8 Jahren bei einem Test nur eine Kobalt- und Kolophoniumallergie festgestellt. Kobalt würde meine Vitamin B Unverträglichkeit erklären, zumindest B12 (Cobalmin), aber die anderen Bs vertrage ich ja auch nicht.

An NEM nehme ich nur regelmäßig Magnesiumoxid und Zinkbisglycinat. Zum Mittagessen zurzeit Mariendistel und auch mal Löwenzahnwurzel.

Das ist schön, wenn Du einen guten Therapeuten hast.

Anhand von Tests über das Internet kann man vielleicht herausfinden, was man hat, aber die Beseitigung der Probleme ist wieder eine andere Sache. Zumal, was dem einen hilft, wirkt beim anderen nicht oder schadet gar. Habe ich bei den NEM gegen Arthrose gemerkt. Inzwischen habe ich 2 künstliche Gelenke und die Arthrose hat sich erst mal erledigt.

Hast Du wegen dem Hautausschlag an den Ellenbogen nicht mal an Schuppenflechte gedacht? Das ist dafür ganz typisch. Probier doch mal die Sorion Creme aus (siehe bei Amazon die Beschreibung und die Bewertungen).

Gruß

Adina
 
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