Ketogene Ernährung/Low Carb/LCHF/Carnivore

  • Themenstarter Themenstarter togi
  • Erstellt am Erstellt am
Na, das polarisiert ja hier mal wieder richtig nett.
@Abroholo hat sich hier geöffnet, danke dafür, und ziemlich ausführlich erzählt, wie es ihm mit seiner bevorzugten Ernährung geht, so gut wie seit Jahrzehnten nicht mehr.
Seine/Ihre Entscheidung, wo niemand das Recht hat, sie in Zweifel zu ziehen. Der Erfolg ist doch da.

Inuit, Leute in Sibirien, so als Beispiel für sicher noch viel mehr, essen nichts anderes als tierisches - und es scheint ihnen gut zu gehen damit, ansonsten hätten sie das schon vor Generationen verändert.

Viele Menschen in Indien haben noch nie ein Stück Fleisch gegessen, auch ihnen scheint es gut zu gehen, ich kanns nicht wirklich beurteilen.

Will damit sagen, es gibt keine allgemeingültige Essensregel. Was mir gut tut, kommt auf den Speiseplan. Hier zu propagieren, Fleischessen mache krank, ist nur die heute übliche Angstmacherei, weil man selbst die Deutungshoheit nicht verlieren will.

Aber, wie Abroholo erläuterte, das was Wissenschaft/Ärzte vorgeben, kann man auch nicht wirklich ernstnehmen, im speziellen Fall haben Ärzte viele Jahre Lebensqualität auf dem Gewissen.

Bitte, laßt allen ihre Vorlieben, in diesem Forum wird von den Mitgliedern vieles getestet, was nicht dem aktuellen Stand von "Wissenschaft" entspricht. Manches ist positiv, anderes wird bald beendet.
Darüber wird berichtet und jeder soll sich selbst seine Meinung bilden können ohne in diesem Thread ständig lesen zu müssen vom krankmachenden Fleischessen.
Bitte geht damit in einen Vegetarierthread.

Eben fand ich das hier ziemlich spannend - mit der letztendlichen Aussage: Alles ist möglich.
(Ausser unserer "Zivilisationskost", von der inzwischen fast jeder weiß, was die Konsequenzen sind.)
 
Neu hier? Dann ein herzliches Willkommen!
Du liest hier gerade eine Diskussion von Betroffenen – Menschen, die eigene Wege gehen und Erfahrungen teilen. Das kann am Anfang ungewohnt wirken: Jeder Verlauf, jede Geschichte ist anders.
Als Gast kannst du mitlesen und dich orientieren.
Als Mitglied kannst du Fragen stellen, antworten und dich aktiv einbringen.
Deine Wegweiser:
Bitte, laßt allen ihre Vorlieben, ...
Das tun wir - teils sogar ausdrücklich.

Darüber wird berichtet und jeder soll sich selbst seine Meinung bilden können ohne in diesem Thread ständig lesen zu müssen vom krankmachenden Fleischessen.
Bitte geht damit in einen Vegetarierthread.
Ich habe ja nun einen Thread für kontroverse Diskussionen genannt - die hier im Forum grundsätzlich erwünscht sind.

Verstehe auch nicht ganz, warum Du, @Mara1963 kurz darauf hier Deinen Copiloten zitierst zu dem anderen Thread:
... schreibe dazu, was mir davon wichtig erscheint, hab den Copiloten genutzt:
Werde es wohl verschieben 🥚🪺

EDIT: Hier der Link zu Maras verschobenem Beitrag (inkl. Carnivore-Kritik): #433 in
Die "gesündeste Kostform" - Aspekte Vollständigkeit, gesundheitliche Risiken/Vorteile, Nachhaltigkeit, Evidenz
 
Zuletzt bearbeitet:
Auf Dauer wird es aber meistens Probleme geben, wenn eine Ernährungsform zu extrem einseitig ist, was ich auch erlebt habe, der Darm, indem sich 70-80% der Immunzellen befinden, benötigt für eine gesunde Darmflora, Ausgewogenheit, das ist wichtig für ein starkes Immunsystem.

Das ist schulmedizinisches Pseudo-Wissen und ist längst widerlegt.

Ich habe etwas recherchiert:
Ich fand keine wissenschaftlich dokumentierten Fälle, die eine rein fleischbasierte Ernährung über 60+ Jahre medizinisch belegen.

Die kannst du auch nicht finden, weil sie nicht schulmdedizisch-"wissenschaftlich" untersucht werden.
Man könnte ja etwas Verstörendes dabei feststellen.

Ich habe mit der Schulmedizin schon lange fertig, schließlich hat sie niemals etwas dazu beigetragen, daß ich ansatzweise gesundet wäre. Im Gegenteil, falsche Diagnosen, zu späte Diagnosen, Digagnose-Wirrar, ... da ist alles dabei.
Wenn man aber 40 Jahre auto-immun chronisch krank ist, wird das im Laufe des Lebens immer schlimmer. Das ist der Schulmedizin aber egal, denn sie sucht nie nach den Ursachen für die Auto-Immun-Erkrankung, aus der dann schnell mehr werden.

Und am Ende, wenn man über 60 ist, heißt es: Das ist das Alter, und man wird wieder abgespeist.
Mit sowas habe ich nichts mehr am Hut.

Ich helfe mir selber. "Wissenschaftliche" Studien interessieren mich dabei eher am Rande.
Höchstens, um das argumentativ zu unterstützen, was ich selber durch Eigenerfahrung, heraus gefunden habe.

Fakt ist - für mich - -es gibt einen Zusammenhang zwischen Auto-Immun-Erkrankung und Darm - was ja auch logisch ist - aber wie aus falscher weil unverträglicher Ernährung die Auto-Immun-Erkrankung entsteht, interessiert keinen. Das ist aber genau der Punkt. Auch die Zöliakie-Diagnose ist in Deutschland eine Katastrophe. Allergologen wissen fast nichts über den Darm und machen nur ihre konservierungsmittel-verseuchten Pricktests für Allergien des Typs 1, der Rest bleibt außen vor. Und so weiter und so fort ...
So produziert man chronisch Kranke. Es könnte fast der Verdacht aufkommen, daß das Absicht ist.

Andere Informationen, wie zum Beispiel den oben verlinkten Text über Phytine, Lektine und Gluten findet man nur sehr schwer - und ein Arzt erzählt einem sowas schon mal gar nicht. Habe ich alles selber rausgefunden eben mit Hilfe der wenigen Quellen im Internet, die alternativ berichten. Schulmedizin und Wissenschaft hilft nicht weiter. Deshalb werde ich auf solche Aussagen hier auch gar nicht mehr eingehen.
 
Fakt ist - für mich - -es gibt einen Zusammenhang zwischen Auto-Immun-Erkrankung und Darm - was ja auch logisch ist - aber wie aus falscher weil unverträglicher Ernährung die Auto-Immun-Erkrankung entsteht, interessiert keinen. Das ist aber genau der Punkt.
Das sehe ich schon auch so @Abroholo ; ich habe auch eine Auto-Immun-Erkrankung.

Aber ist die Lösung wirklich Carnivore?
Du hast es 8 Monate gemacht und warst begeistert, hast aber nicht weiter gemacht, weshalb? War es dir zu einseitig? Oder fehlte auf Dauer der Genuss?
Wie geht es dir momentan? Wie ernährst du dich zur Zeit?

Wir haben hier im Thread niemanden, der / die darüber berichten kann wie es ist, wenn man sich auf Dauer Carnivore ernährt und ob das geht und ob man gesund bleibt.

@togi , hat den Thread eröffnet,
Togi, wie lange machst du nun am Stück Carnivore bzw. eure Familie?
Wie geht es euch dabei auf Dauer und eurem Kind?

Ich hatte das schon öfter gefragt, aber bisher keine Antwort von dir bekommen.

Ich finde, das ist eine interessante Frage, ob einen das auf Dauer auch glücklich und zufrieden macht, meine ich.

Schöne Grüße
Mara
 
Inuit, Leute in Sibirien, so als Beispiel für sicher noch viel mehr, essen nichts anderes als tierisches - und es scheint ihnen gut zu gehen damit, ansonsten hätten sie das schon vor Generationen verändert.
Das wollte ich eigentlich noch erwähnen. Die vielen Naturvölker, die nach Veränderung ihrer tierischen Kost in Richtung "moderne Zivilisationskost" fett und krank wurden. Aber egal, lassen wir das einfach.

Aber ist die Lösung wirklich Carnivore?

für mich, ja. Das muß natürlich jeder selber entscheiden.

Du hast es 8 Monate gemacht und warst begeistert, hast aber nicht weiter gemacht, weshalb? War es dir zu einseitig? Oder fehlte auf Dauer der Genuss?

Ich schrieb ja vom Obst, ich habe quasi ab Juni letzten Jahres Obst vom Baum gegessen. Hier gibt es alles, frei verfügbar. Im Winter habe ich Äpfel nach gekauft, als ich merkte, daß das überreife Obst für mich nicht verträglich ist (Schimmelpilze). Überhaupt vertrage ich Obst nur sehr frisch, sobald es zu reif wird, ist Schluß mit Verträglichkeit. Bezügl. Äpfel, aber auch schon vorher, habe ich gemerkt, daß ich da kein Sättigungsgefühl habe, also ich habe immer weiter gegessen. Was mir nicht gefallen hat denn es deutet auf eine Leptinresistenz hin.

Wie geht es dir momentan? Wie ernährst du dich zur Zeit?

Nach dem vielen Obst, immerhin von Juni bis November, kehrten die Symptome teilweise zurück. Juckreiz, Schlafstörungen, Erschöpfung, Schmerzen. Außerdem ist es bei mir, wenn ich etwas "verbotenes" esse, also etwas, was für mich nachweislich ungesund ist, daß ich dann dazu tendiere, immer mehr von dem "Verbotenen" zu essen - also handelt es sich wohl um eine Art Sucht.

Ich habe auch nichts dergleichen zu Hause, im Kühlschrank. Im Mom. esse ich Kohl dazu, in kl. Mengen. Olivenöl kommt weg. Es gibt Blähungen, Schlafstörungen und Juckreiz. Der Kaffeeweißer muß auch weg, da ist Zucker drin. Zucker verstärkt die Entzündungen im Körper, dh. er macht Schmerzen.

Wir haben hier im Thread niemanden, der / die darüber berichten kann wie es ist, wenn man sich auf Dauer Carnivore ernährt und ob das geht und ob man gesund bleibt.

Ob das jemand machen würde, wage ich zu bezweifeln. Im Gegenteil, wer erfolgreich ist, verbreitet seine Geschichte lieber auf youtube oder macht einen auf "Ernährungscoach". Was ich o.k. finde. Ich mache das nicht. Ich will andere nicht belehren, wer will, kann ja hier lesen. Es gibt z.Bsp. einen "Denis Zidin" bei youtube, der sich von Morbus Crohn geheilt hat und nun Kurse anbietet. Das finde ich ok.
Ich mache das hier weil ich andere ermutigen will, aber nicht belehren. Jeder muß selber sehen, wie er damit klarkommt.

Ich finde, das ist eine interessante Frage, ob einen das auf Dauer auch glücklich und zufrieden macht, meine ich.

Natürlich. Du schreibst, du hast eine Auto-Immun-Erkrankung. Ich habe deren mehrere. Ich war bzw. bin nicht mehr arbeitsfähig. Ich war so tief in der Erschöpfung, da ging nicht mehr viel. Ich hatte alle Symptome von CFS (kanadische Kriterien). Ich hätte dann, wenn ich selbst nichts verändert hätte, den Rest meines Lebens hier in der Wohnung gehockt, vielleilcht wäre ich mal eine Stunde spazieren gegangen, mehr aber auch nicht. Das ist nicht meine Vorstellung eines glücklichen Lebensabends.

Ich habe oben am Hang einen Garten, ich habe Tiere und die müssen versorgt werden. Ich bin immer gerne stundenlang im Wald unterwegs gewesen - das hätte ich alles nicht mehr gekonnt. Wir haben hier Berge, man muß Berge hoch gehen können. Übrigens ein prima Kreislauftraining.

Ich hatte keine andere Wahl als viel abzunehmen. Dazu muß man wissen, daß ich mit dem Abnehmen Erfahrung habe, ich hatte schon einmal 40 Kg abgenommen.

Das Gewicht kommt von alleine wieder drauf, wenn man den alten Ernährungssünden anheim fällt.
Außerdem wußte ich damals gar nichts über Insulinresistenz, Diabetes und den riesigen Komplex der Allergien / Unverträglichkeiten. Ich glaubte zb. ich habe eine Histaminintoleranz - die habe ich aber gar nicht. Diabetes ist aber der Knackpunkt bei mir, glaube ich, da es extrem die Gefäße schädigt. Ich habe schlechte Gefäße (Venen, Lipödem) und manchmal werden die Finger taub.

Nach der "relativ kurzen" Zeit carnivore kann ich sagen, klar schlank sein macht glücklich. Im Wald spazieren macht glücklich, im Garten arbeiten macht glücklich. Also ich finde die Frage irgendwie seltsam, denn: gesünder werden macht immer glücklich.

Man muß halt eben mit den Allergien, der Zöliakie, der kH-Unverträglichkeit und all dem anderen leben lernen. Auch mit Sucht muß man leben lernen. Das kann man auch. Es gibt auch gar keine Alternative dazu.
 
.
Aber ist die Lösung wirklich Carnivore?

es soll auch die Keto-Diät für Veganer geben, ich hol mir morgen das Buch...

..ich hab jetzt im Netz und hier im Forum, ein paar Stunden alles über Ketone gelesen was in mein Gehirn rein ging und finde es voll spannend und bemerkte welche Vorurteile ich da hab/hatte, ich muss das ganz neu überdenken und werde den Versuch starten, allerdings ohne Fleisch, aber mit mehr Kokosöl und viel mehr ungesättigten Fettsäuren.

mir ist nämlich etwas aufgefallen, seit etwa 2 Wochen, esse ich eigentlich bereits Vegane Keto-Diät, ohne es gewusst zu haben, ich hab vor allem den Oliven und Kokosöl-Konsum deutlich erhöht und da hat sich was interessantes verändert, ich hatte schon seit längerer Zeit Zahnschmerzen und mir die Te.nr vom Zahnarzt bereit gelegt, aber hinausgezögert, weil es Horror ist für mich.

seit 2-3 Tagen bemerkte ich, dass die Schmerzen fast weg sind und heut Abend hab ich in einem Link über Keto-Diät gelesen, dass unser Körper "Dentin" produziert und das dies die Zähne repariert....hm, ich glaub jetzt einfach daran, weil ich nicht zum Zahnarzt will, denn schliesslich ist es der Glaube, der die Berge versetzt..😁
 
@AufderSuche007
möglicherweise erlebst du jetzt den Effekt des ÖLZIEHENS
In diesem Forum wurde schon so viel darauf eingegangen, daß es sinnvoll wäre, wenn du das Wort in die Suche eintippst - falls es dich interessiert....
 
Meinst du das Kokosöl zwischen den Zähnen ziehen und so, hab ich mal gemacht, aber ich schlucke es tropfweise, da bleibt nie was übrig, deshalb hab ich aufgehört, weil ich dachte, das sei vielleicht nicht gut, man soll es ja ausspucken, habs probiert, geht echt nicht..ich habe heute grad nicht so viel Zeit fürs Forum..

Machst dus? Und wie genau? Oder meinst du etwas anderes.?
 
Hab eben mal in meinem Ölebuch nachgeschlagen (Autorin: Ruth von Braunschweig)
Kokosöl enthält viel Laurinsäure, diese kann schädliche Bakterien und Pilze im Wachstum hemmen.
Ich hab damit immer mal wieder ölziehen vor dem zähneputzengemacht, dann wurde es mir lästig und war vergessen, also immer mal wieder im Laufe der Zeit.
Sonnenblumenöl wird auch empfohlen fürs ölziehen.
Mit beiden tat ich merklich was für die Zahnfleischgesundheit.
Wichtig soll dabei sein, das Öl auszuspucken, weil Schadstoffe aus der Mundhöhle ins Öl übergehen, die dann weggespült werden sollten.
Seinen Ursprung hat das im Ayurveda, hatte mir irgendwann ein Arzt in der Ayurvedaklinik auch so erklärt, aber wie das bei solchen Anwendungen ist, wissenschaftliche Nachweise sind da selten. Da hilft nur ausprobieren.

Was aber jetzt deine neuen Erkenntnisse angeht, auch bzgl. deiner Zähne, freu dich drüber und mach weiter so
 
Natürlich. Du schreibst, du hast eine Auto-Immun-Erkrankung.

Nach der "relativ kurzen" Zeit carnivore kann ich sagen, klar schlank sein macht glücklich. Im Wald spazieren macht glücklich, im Garten arbeiten macht glücklich. Also ich finde die Frage irgendwie seltsam, denn: gesünder werden macht immer glücklich.
Ja, ich habe auch eine Autoimmunerkrankung, abnehmen muss ich keinesfalls, und mir geht es am besten, wenn ich mich vorwiegend vegan ernähre, ab und zu auch Ei, Fisch oder ein Stück Biofleisch.
Das erfordert Selbstdisziplin, zumindest fühlt sich das manchmal so an, obwohl ich wirklich sehr, sehr gerne Gemüse und Obst esse.
Und natürlich macht es mich glücklich, wenn es mir dann besser geht.

Ich fragte deshalb ob dich Carnivore auf Dauer glücklich und zufrieden machen könnte, das Essen viel mehr ist als sich nur zu sättigen denke ich.
Es ist ja auch Gemeinschaft – wir verbinden uns mit anderen, teilen Zeit, Nähe und Rituale, essen zusammen und genießen, Identität & Erinnerung – Geschmäcker tragen Geschichten, Herkunft und Biografie, Kreativer Ausdruck – Kochen und Essen zeigen Persönlichkeit, Kultur und Stimmung, Fürsorge – für uns selbst und für andere; Essen kann Trost, Wärme und Aufmerksamkeit sein, Achtsamkeit & Genuss – ein Moment, der uns erdet und den Alltag verlangsamt, Kultur & Orientierung – Essen strukturiert Feste, Jahreszeiten und Übergänge, Abenteuer – neue Küchen, neue Welten, neue Erfahrungen.

Essen kann so viel sein mehr sein, was bei einer carnivoren Ernährung nicht ausgelebt werden könnte.

Bei dir ist es passiert, dass du solche Lust auf Äpfel hattest, da dein Körper lange keinen Apfel mehr bekommen hat.
 
Bei dir ist es passiert, dass du solche Lust auf Äpfel hattest, da dein Körper lange keinen Apfel mehr bekommen hat.

nein.
Das ist eine Nahrungsmittelsucht. Betrifft vorwiegend süße "Nahrungsmittel", aber auch z.Bsp. Käse.

Außerdem: Wenn man Allergien hat, dann hat man die.
Das scheinst du nicht zu verstehen.

Auf den Rest gehe ich mal nicht ein, weil der mir unsinnig erscheint. Gesundheit geht immer vor.
 
es soll auch die Keto-Diät für Veganer geben, ich hol mir morgen das Buch...
Hier ist ein Leitfaden und Tipps

Vegane Ketogene Ernährung: Leitfaden & Tipps

Die vegane ketogene Ernährung verbindet die Prinzipien der ketogenen Diät mit einer pflanzenbasierten Ernährung. Sie ermöglicht es Veganern, den Zustand der Ketose zu erreichen. Dabei wird der Körper Fett als Hauptenergiequelle nutzen.


Tofu, Temphe, Saitan sind gute Eiweißquellen und Kokosöl eine Fettquelle und Tahin (Sesammus), Erdnussmus, Mandelmus auch gute Fett- und Eiweißquellen, auch Avocados sind gut geeignet, Lupine, Proteinpulver sind auch geeignet;

klingt recht schmackhaft finde ich und ist aus meiner Sicht gut umsetzbar.

Wäre toll, wenn hier wer wäre, der Erfahrungen damit hat und von sich berichten würde, wie es ihm / ihr ergeht damit.

Schöne Grüße
Mara
 
Zuletzt bearbeitet:
Außerdem: Wenn man Allergien hat, dann hat man die.
Das scheinst du nicht zu verstehen.

Vielleicht hilft es dir, deine Allergien loszuwerden: Allergien werden durch Metallvergiftungen, vorwiegend Quecksilber und Aluminium, aber auch Blei u.a., verursacht. Man wird die Allergien wieder los, wenn man die Quellen der Metalle beseitigt und den Körper entgiftet.

Die Quelle für Quecksilber ist meistens Amalgam in den Zähnen, dass man sich dringend entfernen lassen sollte. Aluminium kommt in Impfungen vor, in Kosmetikartikeln (Alaunstift) und als Verpackung für Nahrungsmittel. Aluminium ist fettlöslich. Besonders "gut" macht es sich, wenn man z.B. Forelle in Alufolie grillt.

Für die Entgiftung gibt es mehrere Methoden. Ich hatte die langsame Methode mit Chlorella-Algen gewählt. Sie dauerte mehr als 12 Monate, war aber wirksam (siehe auch #116 und #117). Die Allergien plagen mich nur noch ganz wenig im Frühjahr, wenn die Haselnüsse und Birken blühen. Das äußert sich bei mir in einem zeitweisen leichten Brennen der Augen.

Ein zweiter Hinweis, der mir gerade einfällt: Bei Allergien sollte man nur wenig Schweinefleisch essen, da Schweinefleisch sehr viel Arachidonsäure enthält. Durch die Metallgifte (Quecksilber) im Körper werden Enzyme blockiert, die die Arachidonsäure normalerweise abbauen würden. Zuviel Arachidonsäure führt zu Allergien.
 
Zuletzt bearbeitet:
Allergien wird man nicht mehr los.

Entgiften kann ich fast gar nicht. Chlorella vertrage ich nicht.

Ich habe mich lange mit dem Thema "Entgiften" beschäftigt; es ist aus körperlichen und finanziellen Gründen nicht möglich.

Ganz abgesehen davon daß es Allergien nicht beseitigt.
 
Entgiften kann ich fast gar nicht. Chlorella vertrage ich nicht.

In meinem Beitrag #116 habe ich Hinweise für die Anwendung von Chlorella gegeben:

Seit April habe ich eine "Erstverschlimmerung", die ich mit der Gerson-Diät überstanden habe.

#117: Ich habe gerade das Buch "Diätteraphie der Lungentuberkulose" von Max Gerson Ausgabe 1934, 633 Seiten, gelesen. Er gab seinen todkranken Patienten täglich bis zu 8 Eigelb, teilweise roh in Saft verrührt.

Da du tgl. 5 Eier ißt, dürfte das auch bei dir funktionieren. Die Eier enthalten viel Schwefel, der das überschüssige Quecksilber bindet, dass durch die Chlorella-Tabs freigesetzt wurde und die Anfangsprobleme hervorgerufen hat.
 
Danke für den Hinweis, aber Klinghardt habe ich damals auch gelesen.
Es funktioniert nicht.
Ich brauche auch keine Erstverschlimmerung.

Die Theorie daß Allergien ausschließlich durch Metallvergiftung entstehen, finde ich abenteuerlich. Sicherlich kann man eine solche Vergiftung niemals ausschließen, das ist ja der Haken, jeder kann das haben. Nachweisen kann man das aber so gut wie gar nicht.

Allergien entstehen meiner Meinung nach hauptsächlich durch ein leaky gut. Und dieses entsteht durch die üblichen Verdächtigen: Gluten, Lektine, Phytine und so weiter - siehe oben verlinter Text über Pflanzenfraßstoffe. Und die "gesunde Milch" nicht zu vergessen. Wenn man also als Kind schon mit diesem "gesunden Zeugs" vollgestopft wird, hat man lebenslänglich ein Problem.
 
Allergien wird man nicht mehr los.
Mein Sohn hat sehr gute Erfahrungen mit „Allergostop“ der Firma Vitorgan gemacht. Das Sytem basiert darauf, dass die Information der Allergene im Blut gespeichert ist. Dabei wird Blut auf dem Höhepunkt eines Anfalls entnommen, nach einem System aufbereitet und nach Plan injiziert. Alle Allergene, die zum Zeitpunkt der Entnahme im Blut gespeichert waren, können so in kurzer Zeit inaktiv werden. Mein Sohn wurde seine Allergien auf Hasel und Erle nach wenigen Tagen los, und vermutlich noch andere. Durch seine akute schwere Krankheit hat er die Allergien nicht weiter verfolgt. Sie sind aber zur Zeit kein Thema. Kosten ca. 300€.

Ich habe ihn gerade gefragt. Er hat auch mit anderen Allergien keine Probleme mehr.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mein Sohn erholt sich zur Zeit von langem Krankenhausaufenthalt wegen Botulismus und operiertem Glioblastom, dem gefährlichsten (Gehirn-)Tumor. Trotz schlechter Prognose setzt er auf Heilung. Er ernährt sich seit einer Woche Keto, und fühlt sich abgesehen von bleibenden Schäden gesund. Nur der Muskelaufbau nach monatelanger Lähmung macht ihm noch zu schaffen. Außer eiweißreicher Kost isst er kurz gedämpftes Gemüse. Das hat ihm eine merkliche Besserung gebracht. Er fühlt sich wacher, fast gesund. Am 17. April ist die nächste MRT (Magnetresonanz-Tomografie.) Wir warten mit banger Spannung darauf. Gleichzeitig nimmt er CDL auch in Form von CISS.
Die Keto-Nahrung scheint einen Erfolg gegenüber der permanenten Müdigkeit gebracht zu haben.
 

Willkommen bei Symptome.ch
Schön, dass du da bist.

Symptome.ch ist seit vielen Jahren eine der größten und aktivsten deutschsprachigen Gemeinschaften rund um Gesundheit, Naturheilkunde und alternative Therapien. Hier tauschen sich Menschen aus, die Ursachen verstehen, Zusammenhänge erkennen und eigenverantwortlich etwas für ihre Gesundheit tun wollen.

Als Gast kannst du viele Themen mitlesen und dich informieren. Wenn du selbst Fragen stellen, auf Beiträge antworten oder mehr Inhalte sehen möchtest, registriere dich kostenlos. Die Gemeinschaft lebt vom Austausch – und jedes neue Mitglied bringt wertvolle Erfahrungen mit. 🙂

Zurzeit aktive Besucher

Statistik des Forums

Themen
69.527
Beiträge
1.068.004
Mitglieder
53.380
Neuestes Mitglied
Wiesen
Zurück
Oben