Ketogene Ernährung/Low Carb/LCHF/Carnivore

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Ist es normal, dass bei ketogener Ernährung zu Beginn grippeähnliche Symptome und körperliche Ermattung auftreten? Gleichzeitig besteht eine gesteigerte geistige Klarheit. Mein Sohn wendet allerdings auch unser Bemer-Gerät an, das ihm sehr bei der Durchblutung des Gehirns hilft. Er spürt bei jeder Anwendung eine Steigerung der Klarheit. Er hat jetzt ein gebrauchtes Gerät gekauft, um es in der Reha anzuwenden.
 
Ja, das sagt man so. Ich kann aber bis auf die "geistige Klarheit" und gestiegene Fitness nichts bestätigen. Das Gerät kenne ich nicht.
 
..

meinst du Seitan oder Saitan..?..Seitan besteht fast vollständig aus Weizeneiweiß (Gluten)-Gluten, auch Kleber oder Kleber-eiweiss, möchte ich nicht im Darm haben...Früher hat man damit Leim gemacht.

nur schnell eine Frage wegen dem Ölziehen, ich hab Kokosöl gekauft und es bereits 2x angewendet, als Info liest man aber unterschiedliche länge der Zeit, da seht 10 Minuten, oder 12 auf keinen Fall länger, woanders steht 20 Minuten usw

Was sind deine Erfahrungen dazu und warum nur 10 min. oder warum dann doch 20 Min. weist du was darüber.?
 
Früher hat man damit Leim gemacht
Nein. Leim wurde früher aus Knochen hergestellt: https://de.wikipedia.org/wiki/Glutinleim
Möglicherweise verwechselst du Glutin und Gluten. Gluten heißt Klebereiweiß, weil es für die Teigbindung verantwortlich ist. Gutes Weizenmehl hat einen hohen (!) Glutenanteil.

Abgesehen davon ist es richtig, daß Seitan fast reines Gluten ist. Das muß aber nicht automatisch bedeuten, daß es im Darm genauso verarbeitet wird wie Gluten im Brot, sondern das müßte man erst mal untersuchen.

Halbwissen ist oft schlimmer als Unwissen, weil man denkt, man weiß was. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
meinst du Seitan oder Saitan..?..Seitan besteht fast vollständig aus Weizeneiweiß (Gluten)-Gluten, auch Kleber oder Kleber-eiweiss, möchte ich nicht im Darm haben...Früher hat man damit Leim gemacht.
Seitan hat kaum Kohlehydrate, besteht fast komplett aus Protein und Gluten, kaum aus Stärke. Kann man gut bei Low‑Carb‑Ernährungsformen nutzen als fleischähnliche, kohlenhydratarme Proteinquelle. Natürlich nur für Menschen, die Weizen vertragen.

Hier ein paar Infos zu Seitan:
 
Halbwissen ist oft schlimmer als Unwissen, weil man denkt, man weiß was. ;)
@AufderSuche007
Laß dich nicht irritieren, ich hab meine ganze Kindheit lang Bilderchen in Alben geklebt mit angerührtem Weizenmehl. YT weiß da auch einiges. Hast schon recht mit dem Leim aus Weizenmehl.
Ist aber OT, deshalb hier nur ganz kurz.

Irgendeinen Vorteil, Saitan zu essen, sehe ich auch nicht, trotz Keto-Ernährung.

Zum Ölziehen: Nimm nen Teelöffel voll Kokosöl in den Mund und spül damit kräftig durch.
Ziemlich bald ist dein Mund so voll, daß du weißt, wie lange das gut geht. Das dauert bei den Leuten halt unterschiedlich lang.
Aber bevor du auf die Idee kommst, das runterzuschlucken, beendest du die Session mit Ausspucken, unabhängig davon, wie lange du das gemacht hast.
Viel Spass damit.
Mein Mund fühlte sich nach dem Nachspülen mit Wasser immer richtig gut an.
 
Laß dich nicht irritieren, ich hab meine ganze Kindheit lang Bilderchen in Alben geklebt mit angerührtem Weizenmehl. YT weiß da auch einiges. Hast schon recht mit dem Leim aus Weizenmehl.
Das ist Kleister und besteht aus Stärke. Mit dem Gluten hat das gar nichts zu tun, und mit Leim auch nicht. Kleister und Leim sind chemisch und technologisch völlig unterschiedliche Dinge.
 
hm. . . wo hast du denn das gehört.?
Es ist wohl eher so, dass man auf Dauer davon krank wird, so viel tierische Proteine führen zu Verstopfung der Blutbahnen, weil sich das Eiweiss darin ablegt, da es zu viel ist für den Körper, für die Nieren, für den ganzen Organismus.
Bei der Umstellung auf Keto erlebt man sicher erstmal ein Hoch, weil man z.B die Zuckersucht usw hinter sich lässt, aber auf Dauer wirst du Probleme bekommen...
Ad. Nieren: irgendwo im Thread findest du einen verlinkten Erfahrungsbericht von vollständiger Heilung schwer Nierenkranker durch Carnivore. (das hab ich persönlich bislang nur bei dieser Kostform gefunden. Also Nierenheilung durch Eiweiß und Fett und durch Weglassung ALLER KH. Von Dialyse zu normaler Nierenfunktion).

Zucker/Kohlehydrate machen Diabetes. Das dauert allerdings im Durchschnitt 10 Jahre. Deshalb wird das nicht beachtet.

Beim Wechsel generell stimme ich zu. Wenn man saisonbedingt frisches Obst ißt und dann ein halbes Jahr circa Pause macht, kann sich die Leber erholen und man wird nicht krank.

...

Die Umstellung in Ketose dauert aber eine Zeitlang, vor allen Dingen bei Menschen, die jahrzehntelang gut gegessen haben, deren Körper hat die Ketose quasi verlernt. Auch bleibe ich bei meiner Meinung, daß ein- bis zweimal am Tag essen reicht, alles darüber hinaus ist stoffwechselbelastend und macht langfristig krank.

Ja, sehe ich auch so. Ergänzend: ich denk mir, man kann "optimale Ernährung" mit Hausverstand gut aufdröseln. Der mensch. Körper ist so gebaut, dass wir in vielen Klimazonen gut überleben können.
In kalten Klimazonen gab es so gut wie 0 Früchte, keine Anbaugebiete, dementsprechend keinen "natürlichen" Zugang zu KH (Haltbarmachung, Lagerung, lange Transportwege lasse ich mal außen vor). (analog dazu: bei uns im Winter gibt es kaum "saisonales, frisches Obst und Gemüse).

Umgekehrt kann am Äquator niemand "tagesfrisch" Carnivore leben, einfach weil das Fleisch der Tiere nicht genug Fett hat.

Daher wäre "auf natürlichem Wege" (ohne Supermärkte und Co.) bei eher kaltem Klima Energie aus Fett (Carnivore), bei warmem Klima eher KH als Energiequelle auf dem Speiseplan.

Eiweiß bleibt in beiden Fällen gleich (im warmem Klima gibt es mehr Quellen. Im kalten bleibt eigentl. nur Fisch, Fleisch und Mipros).
Und natürlich bei gemischten Jahreszeiten ein Wechsel zwischen beiden Stoffwechseltypen.

Gesunder Stoffwechsel reicht mMn von "fast nur ketogen" hin zu "Wechsel zwischen Ketonen und Glucose" als Energielieferant.
Bei natürlicher (alter) Lebensweise (Jäger, Sammler) hätte man allerdings nie "alles gleichzeitig am Teller."


Das Naturvolk der oft erwähnten gesund lebenden "Hadza" ist da ein gutes Beispiel: während sie Jagd machen, holen sie sich Energie durch Früchte oder Beeren bzw. gehen nüchtern auf die Jagd. Im Notfall bzw. für die zurückgebliebenen Frauen, die sich um die Kinder kümmern, gibt es Knollen, die sie ausgraben (also kein "leeres Gemüse", sondern möglichst stärkehaltig).
Wenn sie was erjagt haben, isst der Stamm das dann gemeinsam beim Lagerfeuer. Vom Hirn über Innerein - alles dabei.

Kurioser Weise findet man da Infos, dass die eine hohe Diversität beim Essen haben. Beim näheren Hinschauen sinds dann von 600 verschiedenen Nahrungsquellen >500 Tiere (somit tierisches Eiweiß und Fett). Auch die viel gerühmte und heikle Darmflora ist ein gutes Studienobjekt. Sie haben keinen einzigen der uns genannten "wertvollen Stämme" und die Darmflora wechselt enorm je nach Jahreszeit (logisch - je nachdem was es grad zu essen gibt).

"Boat People" leben ihr Leben lang auf dem Wasser und essen nur Fisch und ein wenig Algen.

Somit: unsere Verdauung ist ein Multitalent. Wie schon öfter geschrieben: Dünndarm verdaut Fett + tierisches Eiweiß quasi rückstandsfrei. Damit landet auch nix im Dickdarm, das für dortige Bakterien zum Problem werden könnte (keine "Fäulnisflora").
Mehr als Eiweiß und Fett braucht der Körper nicht, um optimal ernährt zu sein.

Daher ist Carnivore mMn auch in der heutigen Zeit, in unseren Breiten eine hervorragende Option für jene, deren Dickdarm nicht gut funktioniert, die allerlei verdauungsbedingte Erkrankungen (Autoimmunkram..) haben und die propagierte "gsunde Vollwertige Nahrung" einfach nicht schaffen.

Unnatürlich ist mMn Frühstück, Mittag und Abendessen mit jeweils "zu hohem" KH Anteil. Der Körper kann nur unter Keto in Autophagie gehen (sich selbst heilen, Reparaturarbeiten vornehmen).
Dieses "3-Mahlzeiten pro Tag" mästen halte ich für eine sehr unnatürliche Art der Ernährung (kein Affe hat einen Kühlschrank neben dem Nachtlager). Das ist imho die Basis für alle Zivilisationserkrankungen.
(Entzündungen, Verklebungen werden nicht abgebaut, sondern greifen immer mehr um sich. Dadurch altert der Körper vorschnell und div. Zipperleins werden schlimmer und schlimmer).

Mir geht es ähnlich wie dir, Abroholo: unter Carnivore hab ich 0 Heißhunger. Denke kaum an Essen (1-2x pro Tag ist er da, der Appetit, aber auch sehr rasch gestillt. Wenn ich mir denke wie viele Salate ich mir im Lauf der Jahre reingeschoben habe, um mich satter zu fühlen :rolleyes:. Den Magen "voll" zu bekommen. Dabei ging es nie um Volumen. Sondern immer nur um Brennstoff, den der Körper eingefordert hat, und aus KH vermutlich immer weniger gewinnen konnte).
 
Eine Packung Butter in fünf Tagen ist immer weg, dazu Rinderfett dasselbe. Die Packungen sind immer 200 Gramm. D.h. pro Tag so 80 Grammn Fett plus einen Riegel Knoblauchbutter. Die kann ich auch gut pur essen.
Gerne Fett am Fleisch, was aber schwerer zu bekommen ist da die Leute ja auf "mager" konditioniert wurden. Fettes Suppenfleisch ist sehr gut, aber leider sehr teuer. Macht auch unmittelbar satt.

Eier bzw. das Eigelb hat auch Fett, wenn ich mich nicht irre. Ich esse tägl. 5 Eier. Damit sind alle B-Vitamine und Cholin abgedeckt.

Mein Gedankengang: wenn du nicht weiter abnehmen möchtest, braucht der Körper von außen genug Energielieferung (aka Fett), damit das restl. Körperfett nicht weiter dezimiert wird. Wie da der Kohl bei dir reinspielt, verstehe ich nicht. Ev. bremst er den Verdauungsvorgang ein wenig und hilft so, dass du Nährstoffe besser aufnimmst?

Wenn ich reines Carnivore (ohne Mipros) esse, habe ich kaum Stuhl. Da ist einfach nix, was der Körper ausscheiden möchte (keine "Ballaststoffe" - kein "Ausschuss"). Da merke ich allerdings schon, ob ich 1 oder 2 Mahlzeiten pro Tag habe (wenn ich meine "Tagesration" an Eiweiß+Fett bei 1 Mahlzeit esse, habe ich mehr Stuhlvolumen als bei 2 Mahlzeiten. Gut geht 1x/Tag Eiweiß+Fett, und über den restl. Tag verteilt immer wieder Fett. Da wird fast alles im Dünndarm verwertet und dann gibt es nur alle paar Tage eine winzige Portion Stuhl. Bauch ist auch schön weich und flach. Da "staut" nix. Dickdarm ist einfach leer, hat kaum was zu tun.)

Ev. hilft es, wenn du zwischendurch immer wieder Mal einen EL Butter isst (oder zB Grammeln)? Einfach damit dein Körper aus dem "externen Fett" seine Energie aufnimmt und nicht deine letzten Reserven angreift?
(und durchs Aufteilen des Fetts besser aufnimmt).
Dann erledigt sich ev. auch das "Verstopfungsthema" bei dir? (ist es Verstopfung oder einfach nur eher seltener Stuhlgang weil weniger auszuscheiden ist?)
 
Und womit denkst du die ungesättigten Fettsäuren ab.?..die entzündungshemmend wirken LDL senken und die Zellwände gesund halten.

Mit Eiern und Rinderfett hast du ja unmengen an gesättigten Fettsäuren, die den Herzkreislauf belasten können.
bei Keto/Carnivore isst man (so gut wie) keine ungesättigten Fettsäuren. Saatenöle sind ein eigenes Thema (ich nehme die gar nicht mehr. Halte die für ziemlichen Mist. Ist jetzt zu lang um hier drüber zu schreiben. Aber du findest sicher viele Infos im Netz).

Auch das Thema Cholesterin ist eine vertiefte Recherche wert...

Man macht unter Keto/Carnivore quasi "vieles falsch". Isst die "verbotenen Dinge" - und heilt im Turbotempo. 😁

Aus meiner Erinnerung: die "LCHF" (low carb, high fat) Bewegung nahm ihren Ursprung in Schweden. Unter anderem hat dort der Hr. Skaldeman von seinen Ärzten die Info bekommen, dass sein Leben quasi vorbei sei (Herz, Übergewicht etc.). Nach Jahrzehnten des Plagens ("das Richtige zu essen") beschloss er seine letzten Wochen einfach alles in sich reinzuschieben, was er seit Jahren nicht mehr gegessen hatte - fettes Fleisch, Rippchen etc. - und siehe da, er begann mehr und mehr abzunehmen und zu heilen. Er hat dann festgestellt, dass je weniger KH und dafür mehr Fett er aß, desto besser nahm er ab. (man findet Infos über "Skaldeman Ratio" im Netz).
 
Mein Sohn erholt sich zur Zeit von langem Krankenhausaufenthalt wegen Botulismus und operiertem Glioblastom, dem gefährlichsten (Gehirn-)Tumor. Trotz schlechter Prognose setzt er auf Heilung. Er ernährt sich seit einer Woche Keto, und fühlt sich abgesehen von bleibenden Schäden gesund. Nur der Muskelaufbau nach monatelanger Lähmung macht ihm noch zu schaffen. Außer eiweißreicher Kost isst er kurz gedämpftes Gemüse. Das hat ihm eine merkliche Besserung gebracht. Er fühlt sich wacher, fast gesund.
Die Keto-Nahrung scheint einen Erfolg gegenüber der permanenten Müdigkeit gebracht zu haben.

Ist es normal, dass bei ketogener Ernährung zu Beginn grippeähnliche Symptome und körperliche Ermattung auftreten? Gleichzeitig besteht eine gesteigerte geistige Klarheit.
Ja, am Anfang spüren viele eine Art "Keto-Grippe" (der Körper muss erst lernen Ketone zu bauen und sie dann auch zu verwenden).

Wichtig: Basis der Keto Ernährung ist NICHT das Eiweiß! Die Energiequelle ist das FETT.
Man isst nicht "eiweißreich" sondern "notwendige, gesunde Eiweißmengen".

Um dem Körper bei der Umstellung zu helfen auf Elektrolyte achten (Brühe ist super). vA SALZ muss laufend nachgefüllt werden. (kleine Mengen, die aber regelmäßig).

UND auf ausreichend FETT achten - das ist die Energiequelle. Wenn er müde ist, bzw. tlw. nach wenig Aktivität wenig Energie hat, liegt es am FETTMANGEL oder am SALZMANGEL.

Komplette Umstellung dauert ca. 3 Monate (aber nach 1-2 Wochen ist das gröbste oft schon überstanden). Eventuell ist er ohnehin ganz gut ketoadaptiert, aufgrund seiner Krankheitsphase.

Und ja, Hirn liebt Ketone als Energiequelle. (siehe irgendwo im Thread den Bericht über demente Menschen die dank Wechsel von KH auf Ketone wieder funktionsfähiges Gehirn haben, solange sie "auf Ketonen laufen").


***
Ad. Krebs/Ketone kann ich als Quellen Dr. Boz (US), Strunz (D), Dr. Coy (D) empfehlen. Strunz nennt in seinen Artikeln die Keto-Krebsspezialisten in D (gratis, in den "Strunz News").

Dr. Boz erzählt im verlinkten Artikel, wie sie das erste Mal von ketogener Ernährung gehört hat. Von einer Kollegin, bei deren Mutter ebenfalls ein Glioblastom gefunden wurde und die vor ihrer ersten Chemo unbedingt lt. Klinik in Ketose musste. Da begann ihre "Keto-Reise".
(Sie bzw. auch in den Strunz Artikeln findest du die Zusammenhänge bezügl. Wirkung der "schulmedizin. Therapie" unter Ketose.)

Dr. Boz ist heute eher Carnivore ausgerichtet (also 0 Gemüse). Sie hat mit anderen Ärzten ausgearbeitet, wie hoch die Ketone sein sollen, um optimales "Anti-Krebsprogramm" zu fahren (das "Boz-Ratio"). Inkl. Therapieinfos (wie hoch Ketone im Verhältnis zu Blutzucker während Bestrahlung, Chemo optimal sind, wie man Ketone pusht (MCT Öl oder externe Keton), Messung derselbigen (Ketonmessgerät etc.)

Im deutschsprachigen Raum findest du diese Infos über die Strunz Seite (er verweist dort auf die Ärzte, die so therapieren).
 
Mein Gedankengang: wenn du nicht weiter abnehmen möchtest, braucht der Körper von außen genug Energielieferung (aka Fett), damit das restl. Körperfett nicht weiter dezimiert wird. Wie da der Kohl bei dir reinspielt, verstehe ich nicht. Ev. bremst er den Verdauungsvorgang ein wenig und hilft so, dass du Nährstoffe besser aufnimmst?

Den Kohl werde ich auch wieder weglassen.

Mit dem Weglassen, das mache ich immer Schritt für Schritt, jetzt ist erstmal das Olivenöl wieder ausgetauscht worden durch Rinderfett.
Ich habe Kohl wegen der Sättigung (nicht viel, 200 Gramm) gegessen. Ist aber eigentlich nicht nötig. Auch das mit der Sättigung gehe ich immer langsam an, d,.h. die Verkleinerung der Portionen. Durch das Obst-Essen waren die Portionen wieder immer größer geworden. Da spielt dann die Sucht rein.

Ich habe mit Eiern in Butter und 330 Gramm Rind Abends in Rinderfett prima gelebt und auch abgenommen.

Ev. hilft es, wenn du zwischendurch immer wieder Mal einen EL Butter isst (oder zB Grammeln)? Einfach damit dein Körper aus dem "externen Fett" seine Energie aufnimmt und nicht deine letzten Reserven angreift?
(und durchs Aufteilen des Fetts besser aufnimmt).
Dann erledigt sich ev. auch das "Verstopfungsthema" bei dir? (ist es Verstopfung oder einfach nur eher seltener Stuhlgang weil weniger auszuscheiden ist?)

wenn zwischendurch der Hunger kam, habe ich das gerne gemacht; Knoblauchbutter.
Ich hatte sehr wenig Stuhlgang. Das ist auch einfach ungewohnt. Was mich noch stört ist der schäbige Geschmack im Mund, ich vermute wenn der Körper in Ketose geht. Auch dann hilft Butter ungemein.
 
@Mara1963 es gibt einige Studien über die Lebenserwartung von Inuit. In Kanada, Grönland. Von Sheppard z.B. Eine große zusammenfassende Studie zeigt eine Lebenserwartung von minus 15 Jahren. Das ist schon ziemlich viel.
Das Wohlfühlen kommt kommt wohl vom ständigen Adrenalin futtern, durch den Todkampf des Tieres in dessen Körper.
Ich hatte vor Jahren, als ich nicht mehr weiter wusste und immer kränker wurde, mich vom Mainstream Kram blenden lassen und es ausprobiert. Mit allem Quatsch, der dazu gehört wie Knochrnbrühe etc. Ich hatte Glück und mein Körper kommunizierte relativ schnell mit mir. Erst hatte ich auch dieses Hochgefühl, mir ging es um Welten besser und ich dachte, "gut , ethisch bist du ein Ar... , aber wenn es dich rettet "

Dann ging es fix abwärts nach ein paar Monaten. Dicker Knoten am Fuß, Hände und Körper schmerzten wie Hölle. Durch schieres Glück schubste mich Reinhard X von hier aus dem Forum in Richtung Anthony William und ich bekam meine Chance und nutzte sie.

Ich hab von ihm viel gelesen über Keto, Carnivore etc. Die ganzen Berichte hab ich nicht gespeichert, wozu auch.

Das gefährlichste ist das schnelle Abnehmen ohne gleichzeitige Entgiftung. Viele Gifte sitzen im Körperfett. Nimmt man dann ab ohne zu Entgiften, wandert alles in Knochen, Muskeln etc.
Ich lebe seit 2019 nach Anthonys Anleitung, also Obst satt, Gemüse etwas usw. und bin gesund geworden.
 
@Lina1971 Wie schön, daß du das für dich Optimale gefunden hast.

Was MICH an deinen Erklärungen stört, du ernährst dich "nach Antony...."
Ist nicht der beste Ratgeber dein Körper?
Brauchst du einen Guru im Außen?

Die Menschen sind unterschiedlich, ist auch gut so, für dich ist das was du jetzt tust, momentan das Richtige. Aber höre auf deinen Körper, deinen Geist, wenn er meint, jetzt muß wieder was anderes sein.
Das kann dir kein Guru dieser Welt erklären.
 
@silena. Nein, leider war mein Körper dazu nicht mehrin der Lage. Das war schon ziemlich traurig, dass ich durch die ganzen (von unseren geliebten Anführern extra für uns kreierte- nochmal richtig dicken Dank an diese Leute.....) Aroma-, Geschmacksstoffe-, gehirnnebelproduzierende-, usw Stoffe nicht mehr in der Lage war, das Richtige, mir Helfende , einschätzen konnte. Anthonys Ratschläge waren komplett neu für mich. Dass z.B. Eier nicht wegen Cholesterin schlimm sind, sondern weil sie in unseren Körpern als Substrat dienen. Oder dass Eisbaden oder andere nette Sachen nur schlimm sind wegen dem Adrenalin, was unsere Blutgefäße verätzt und uns schnell altern lässt. Und so viele andere Sachen. Ich spürte aber, dass es auf mich zu trifft und ich hab es einfach befolgt. An meinem Heilungsprozess, der sehr lange dauerte, weil ich ziemlich krank war, konnte ich selber erleben, wie recht er hat mit allem.
Deswegen ist er für mich derjenige, dessen Wort am schwersten für mich wiegt. Wenn einen mal jemand buchstäblich aus dem Sumpf zieht, vertraut man ihm. Das ist wohl dann der Eindruck, den viele haben. Sie lernen tief dankbare Menschen kennen und zitieren sie dann als Guru Gläubige.

Ich bin da etwas anders als andere. Mich stört so etwas nicht. Ich hab schon immer einfach mein Ding gemacht.
 
Ich hab schon immer einfach mein Ding gemacht.
Und das ist gut so. Du hast gelernt, daß du mehr auf dich als auf andere hören sollst.
Antony hat dir in deiner Situation gut getan. Aber halte deinen Geist offen für Veränderungen.
Du wirst es merken, wenn es an der Zeit ist.

Bei mir ging das genau andersrum mit der Ernährung. Vor 40 Jahren sagte mir mein damals Kleinkind, es will kein Fleisch essen, schmeckt ihm nicht. Als berufstätige Alleinerziehende wollte ich dann auch nicht doppelt kochen, also wurde es bei uns vegetarisch. Meine Schwester schickte mir eine Getreidemühle und ein Backbuch, so nahm das seinen Lauf.....
Kind zog aus, vegetarisch blieb, bei uns beiden. Aber frau wurde älter, Körperfunktionen verändern sich.
In den letzten Jahren hatte ich das Gefühl, daß in meinem Körper Zeugs zurückbleibt, das ihm nicht guttut. Gleichzeitig fing ich aus anderen Gründen an, mich wieder intensiver mit eigentlich altbekannten energetischen Themen zu beschäftigen, die ich etwas aus den Augen verloren hatte.
Deshalb kam ich darauf, wieder mal bei LCHF reinzuschauen, das probierte ich vor Jahren mal aus mit nicht so netten Ergebnissen. (und mir fiel auch dieses tolle Forum hier wieder ein, das ich irgendwie vergessen hatte). Heute ist es gut, vieles von dem was gekniffen hatte, ist dabei, sich zu verabschieden. Ich weiß noch nicht, mit welcher Ernährungsform es weitergeht, es gibt so viele Möglichkeiten, momentan ist es LCHF.
Unsere morgige Verabredung mit Freunden im Eiscafé macht meinem Herzallerliebsten mehr Gedanken als mir, ich bin da ganz entspannt wegen Eisbechergelüsten....
 
liebe @togi ...herzlichen Dank für dein Wissen und die Eröffnung des Threads...🥰

liegt es am FETTMANGEL oder am SALZMANGEL.

apropos Salz, hab heute im Buch gelesen, dass man eher viel Salz..1 1/2 Teelöffel Salz benötigt, also gutes Salz..
was denkst du, resp., was weis du darüber, scheint mir viel zu sein, getrau mich das nicht.?

Danke allgemein für deine wertvollen Beiträge im Forum..(y):cool:

hab meinen ersten Keto-Kuchen gebacken....ist leider zusammengefallen nachdem er den Backofen verlies, aber ich übe natürlich weiter..

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Das gefährlichste ist das schnelle Abnehmen ohne gleichzeitige Entgiftung. Viele Gifte sitzen im Körperfett. Nimmt man dann ab ohne zu Entgiften, wandert alles in Knochen, Muskeln etc.
Ich lebe seit 2019 nach Anthonys Anleitung, also Obst satt, Gemüse etwas usw. und bin gesund geworden.
Das sind alles solche Dogmen, die ich immer abgelehnt habe.

"Schnelles Abnehmen" ist zum Beispiel eine Gummi-Aussage.
Mit dem Thema "Entgiften" wird so viel Unsinn getrieben - und nebenbei viel Geld verdient.
(Stichworte nur am Rande: Klinghardt und Chlorella.)

Entweder man hört auf Gurus oder man hört auf seinen Körper. Beides geht nicht.

Obst satt zu essen, macht mit Sicherheit die Leber kaputt, das ist einfach Fakt, daran ändert ein Guru nichts.
Klar macht das erstmal glücklich, Obst ist lecker, aber später, nach Jahren wenn man krank wird, ist man dann nicht mehr so glücklich.

Die Ketogene bzw. weitergehend carnivore Ernährung ist wissenschaftlich belegt. Es ist mehr als bekannt daß durch KH und Zucker Menschen massenhaft krank werden. Ich sage nur: Insulinresisenz.

Jedes Organ kann insulinresistent werden und wird es auch, das ist Wissenschaft, menschliche Körper reagieren so, weil sie nicht anders können. Sie können irgendwann mal mit dem ständigen Zucker-, und Kohlehydratbombardement nicht mehr mithalten.

Ein Leben im fortgeschrittenen Alter, mit Insulinresistenz oder gar Diabetes, welcher immer die Folge der Insulinresistenz ist, mitsamt seinen "nicht so angenehmen" Begleiterscheinungen wie möglichen Durchblutungsstörungen in allen möglichen Organen und Körperteilen (Schlaganfall, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Amputationen, Erblindungen und so weiter und so fort) möchte ich nicht haben.
Ich möchte gerade im fortgeschrittenen Alter so fit wie möglich sein. Trotz Vorerkrankungen. Wie das geht zeigt die carnivore Ernährung.
 

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