Hm, das ist doch völlig normal mit den Blutbildern. Ich kann sogar Yoga-Stellungen ausführen, die kein junger und völlig gesunder Mensch schafft.
Fachsprachlich wird diese Klinik Hypermobilität genannt. Histamin kann Kollagen aufweichen. Dadurch kann es zur genannten Überbeweglichkeit kommen. Für mich wäre dies ein deutliches Zeichen einer möglichen Histaminintoleranz.
Jeder Mensch kann im Laufe des Lebens eine Histaminintoleranz entwickeln. In Wirklichkeit handelt es sich um die Destabilisierung der Mastzellen, man könnte es Mastzelldestabilisierungssyndrom nennen. Bei der Histaminintoleranz handelt es sich eigentlich um eine Histamindysbalance. Leben ohne Histamin ist nicht möglich, eine Histamindysbalance kann mit dem vorzeigen Tod - nach langer Leidensgeschichte - enden.
Aus welchem Grund auch immer (ich habe dazu eine Hypothese) steigen die Zahlen von Mastzelldestabilidierungssyndrom und Histamindysbalance gerade sehr stark an. Die nächsten Monate werden zeigen, ob meine Hypothese stimmt.
Zum Thema der sogenannten "normalen Blutbilder" könnte ich eine Menge niederschreiben. Es würde komplett den Rahmen sprengen. Nur so viel: Ich habe "völlig normale Blutbilder" gesehen, die alles andere als normal waren. Es macht mich noch immer wütend, obschon mir klar ist, dass es sich um eine sinnlose Emotion handelt. Deshalb versuche ich, stets konstruktiv zu agieren. Ein "normales Blutbild" ist erfahrungsgemäß sehr oft nicht normal.
Auch durch Histamindysbalance zu erklären. Bei Histamin handelt es sich um einen Neurotransmitter und um ein Gewebshormon nach aktuellen Wissensstand. Histamin führt zur Weitstellung der Gefäße. Fehlt beispielsweise Eisen, kann durchaus Histamin die Gefäße weiten, um die Sauerstoffversorgung des Gehirns zu unterstützen. Physiologisch absolut sinnvoll. Allerdings nicht für sehr lange Zeit. Man muss die Ursache beheben, um zur Histaminbalance zurückzukehren. Eine dauerhafte Gefäßweitstellung durch zu viel Histamin kann zur Dauererregung führen. Gesund für die Gefäße ist das nicht. Ich selbst würde also mit allen Mitteln versuchen, einen Befund zu bekommen, um anschließend die Mastzellen zu beruhigen, damit sich eine gesunde Histaminbalance einstellen kann. Allerdings braucht es Geduld. Ich würde mit etwa sechs Monaten rechnen, womöglich ein Jahr.
Ich bin ein alter Mann und zugleich ein Buddhist.
Ganz wunderbar! Hochachtung!
mystische Visionen oder bösartige Albträume
Im Gehirn liegen zahlreiche Mastzellen vor. Durch Histaminflut kommt es zur ständigen neuronalen Anregung. Es herrscht ein entzündlicher Zustand, wenn man so will. Neben Histamin schütten Mastzellen etwa (nach aktuellem Wissensstand) 2.000 biochemisch aktive Stoffe aus. Histamindysbalance wird künftig im Rahmen der Neuropsychiatrie vollkommen neu bewertet werden. Das ist meine feste Überzeugung. Ich bin der Meinung, dass die Symptomatik sich wesentlich verbessern wird, wenn zur Histaminbalance zurückgefunden wird.
Der Rheumatologe hat mir nur Vitamin D
Dagegen wäre eigentlich nichts einzuwenden. Die D3 Gabe wird aufgrund einer bestehenden Histamindysbalance nicht zielführend sein. D3 und Magnesium sind Kofaktoren. Vermutlich liegt ein unerkannter Magnesiummangel vor, da dieses unabdingbar ist für den Histaminabbau. Dadurch würde D3 die Dysbalance eher noch triggern.
Das Ganze bringt mich früher oder später um.
Das würde es, jedoch nicht, wenn die Problematik erkannt ist. Eine stabile Histaminbalance ist anzustreben. Das ist machbar.
Davon habe ich ganz ehrlich keine Ahnung, habe aber sehr viel Respekt vor Menschen, welche damit arbeiten.
Und sehr schlimme Depressionen, die mich buchstäblich würgen? Auch Histamin???
Ja, definitiv. Histamin als Neurotransmitter. Nur ein Beispiel: Histaminflut zerstört langsam aber sicher den Darm. Im Darm liegen sehr viele Mastzellen vor als Erstlinienabwehr des schleimhautassoziierten Immunsystems. Ist der Darm einmal entzündlich und löchrig, entsteht zu wenig Diaminoxidase. Parallel entsteht zu wenig Serotonin, wenngleich genügend Tryptophan vorhanden ist. Die Synthesewege sind durch Histaminflut alle **massiv** gestört. Man muss die Ursache therapieren: Mastzellen.
Wäre ich selbst betroffen, würde ich also testen. Die Anleitung muss genau befolgt werden.
Tipp: Der Test weist besser aus, wenn man es so plant. Der Morgenurin wird beispielsweise um 6.30 Uhr genommen. Ich würde dann am Vortag nur etwa 1,5 Liter maximal trinken. Um 18.30 Uhr würde ich auf die Toilette gehen, danach nur noch etwa 250 ml trinken, um am Morgen einen ordentlichen Urin zu haben. Wenn eine 24 Stunden Urinsammlung nicht möglich ist, funktioniert das ziemlich gut. Es ist einmalig, nur für den Test. Das Kreatinin weist der Test aus. Es werden beide Abbauwege ausgewiesen. Diaminoxidase und Methylierung. Sobald die Ergebnisse vorliegen, gerne OHNE NAMEN hochladen. Die Bewertung ist eigentlich einfach, wenn man schon solche Ergebnisse gesehen hat.
Ich hoffe, die Erläuterung ist soweit lesbar. Ich bin der Meinung, dass sehr bald eine Erklärung für die vielen scheinbar beliebigen Symptome vorliegen kann.