Gliederschmerzen, Tinnitus, keinen Schlaf, ähnlich wie PGAD, usw...

Es kann gut sein, dass Ritalin den Dopaminspiegel anhebt und in die Höhe schießt, und dadurch die ganze Symptomatik verstärkt – mit anschließendem Rebound-Effekt und Depressionen.
Wenn ich aber das ganze Teufelszeug ganz weglasse, bin ich den schweren Depressionen völlig und absolut ausgeliefert.
Solange Du Psychopharmaka einnimmst, ist die Situation in Bezug auf Neurotransmitter sehr unübersichtlich. Ich mag Dir nicht nahelegen, noch mehr Stoffe einzunehmen, die direkt auf diesen Bereich wirken (beraten können und dürfen wir hier sowieso nicht). Zu den "Wechselwirkungen zwischen Tryptophan und Dopamin" steht auch etwas in meinem o.g. Link: https://tryptophan-supplementation.blogspot.com/. Ein Zitat daraus:
Verschiedene Untersuchungen deuten darauf hin, dass die Serotonin- und Dopaminsynthese in Abhängigkeit von einander reguliert werden (Trouvin et al. 1991). Eine erhöhte Serotoninsynthese wirkt hemmend auf die Dopaminsynthese und umgekehrt (Hashiguti et al. 1993). (...) Da sich die Dopamin- und Serotoninsynthese gegenseitig beeinflussen, sollten weder Tyrosin noch L-Dopa gleichzeitig mit Tryptophan verabreicht werden. Eine sequenzielle Gabe hingegen ermöglicht die Korrektur des relativen Dopaminmangels.

Eine Rückfrage habe ich zu dieser Anleitung, @Seldom:
Um 18.30 Uhr würde ich auf die Toilette gehen, danach nur noch etwa 250 ml trinken, um am Morgen einen ordentlichen Urin zu haben. Wenn eine 24 Stunden Urinsammlung nicht möglich ist, funktioniert das ziemlich gut. Es ist einmalig, nur für den Test. Das Kreatinin weist der Test aus. Es werden beide Abbauwege ausgewiesen. Diaminoxidase und Methylierung.
Setzt Du hier voraus, dass jemand dann nachts gar nicht mehr zur Toilette zum "Wasserlassen" muss? Das geht bei mir noch nicht mal, wenn ich den ganzen Nachmittag gar nichts mehr trinke (da auch eine "halbvolle" Blase beim Wiedereinschlafen stört, wenn man denn wach ist, gehe ich halt auch dann zur Toilette). Ich möchte hier nicht auf mich ablenken - denke nur, dass sich die Frage vielleicht auch anderen stellt.
 
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dass sich die Frage vielleicht auch anderen stellt
Laut Anleitung kann man auch den Nachturin beproben. Das geht schon. Es sollte nur nicht übermäßig verdünnt sein.

Erfahrungsgemäß ist es gut, einige Stunden vor der Probe keinen Urin zu lassen. Erfahrungsgemäß zeigt der Test richtig an, wenn man der Anleitung folgt. Die Durchführung ist sehr einfach. LG
 
Urintest von Medivere/Ganzimmun für Histaminintoleranz
Dazu mal nachgeschaut:
Histamin wird im Darm hauptsächlich über das Enzym Diaminoxidase (DAO) zu Imidazolacetaldehyd und Imidazolessigsäure abgebaut und als zweiter Abbauweg intrazellulär über das Enzym N-Methyltransferase zu den Abbauprodukten N-Methylhistamin, N-Methylimidazolacetaldehyd und N-Methylimidazolessigsäure verstoffwechselt. Die Verhältnisse zwischen N-Methylhistamin und Histamin bzw. Imidazolessigsäure und Histamin ermöglichen den Einblick der Funktion von DAO bzw. der Aktivität der HNMT
Untersuchte Parameter:
  • Histamin
  • Imidazolessigsäure
  • Ratio Imidazolessigsäure/Histamin
  • N-Methylhistamin
  • N-Methylimidazolessigsäure
  • Ratio N-Methylhistamin/Histamin

Erfahrungsgemäß zeigt der Test richtig an, wenn man der Anleitung folgt.
Hier ist sie (pdf; 734,4 kB):

Ich kannte diesen Test noch garnicht und er scheint mir plausibel aufgebaut (y)
 
Erfahrungsgemäß ist es gut, einige Stunden vor der Probe keinen Urin zu lassen. Erfahrungsgemäß zeigt der Test richtig an, wenn man der Anleitung folgt. Die Durchführung ist sehr einfach. LG
@Seldom


Ich habe da meine Bedenken.


Wenn PGAD oder PSSD als Histaminintoleranz erklärbar wäre – na ja …


Hast du den Anfang des Threads gelesen?


Ich frage noch meinen Hausarzt, aber im Moment geht es mir sehr schlecht.

Depressionen . .. und Derealisation, Panikattacken... LG.
 
Igor, die Möglichkeiten hier sind sehr stark begrenzt. Panikattacken würden ebenso zur möglichen Histaminproblematik passen.
Kannst du feststellen, ob Nahrungsmittel wie Spinat, Tomaten, reife Bananen, Avocados, Zitrusfrüchte deine eher Symptome verstärken? Histaminarme Ernährung hingegen würde die Symptome eher verbessern. Allerdings können durchaus bestehende Mangelzustände die mögliche Verbesserung der Symptome durch histaminarme Ernährung verschleiern.

Citrate vertragen Menschen mit Mastzelldestabilidierungssyndrom/Histaminintoleranz beispielsweise schlecht. Je länger die Dysbalance vorliegt, desto mehr Geduld braucht man, um wieder ordentlich zu regulieren.

Gibt es Lebensmittel, die du gar nicht gut verträgst?

Damit hättest du einen weiteren Hinweis. Wenn ich selbst betroffen wäre, würde ich den Urintest Histaminintoleranz durchführen. Alternativ kann man auch den Hausarzt bemühen. Allerdings sollte dieser im Serum, im Stuhl und im Urin testen.

Um im üblichen Sprachgebrauch zu bleiben: Aus Histaminintoleranz kann sich über die Jahre auch ein Mcas bilden. Je mehr Histamin im System vorhanden ist, desto mehr wird die entzündliche Lage angetrieben.

Hier einige Symptome, die vorhanden sein KÖNNEN. Nicht jeder bekommt alle Symptome:

Zittern, besonders bei Aufregung
innerliches Zittern
Hautrötungen
Gelenksschmerzen
Kribbeln
Taubheit
Tinnitus
Bauchschmerzen
Durchfälle
Verstopfung
Gleichgewichtsstörungen
Augenschmerzen, gereizte Augen
Sehstörungen
Gelenksentzündungen
Kein erholsamer Schlaf
Schlafstörungen
blasse Haut
Hypermobilität
Hämatome, ohne sich stark gestoßen zu haben
Verschleimung
Nachschreck
Albträume
Panik
Gedankenkreisen
gereizte Blase
Blasenentzündung
Blutzuckerschwankungen
Hormondysbalancen
Asthma
ME/CFS
usw.
Die Liste könnte man noch fortführen

PS: Igor, ich konnte deine Beiträge aus Zeitmangel jetzt leider nur überfliegen. Ich bleibe bei meiner Vermutung. Gib nicht auf, dafür bist du zu jung!! Falls meine Vermutung stimmt, kannst du die Symptome loswerden. Es wird dauern, aber es geht. Halte durch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bleibe bei meiner Vermutung. Gib nicht auf, dafür bist du zu jung!!
Ha, das war bestimmt ein Scherz – ich bin 64, also eigentlich schon steinalt.
Und alle meine Beschwerden haben nach dem Absetzen der modernen Psychopharmaka begonnen.


Dass Darmbeschwerden-und richtige Arbeit- eng mit der Gehirnfunktion zusammenhängen, ist ja schon längst bekannt.

Kannst du feststellen, ob Nahrungsmittel wie Spinat, Tomaten, reife Bananen, Avocados, Zitrusfrüchte deine eher Symptome verstärken? Histaminarme Ernährung hingegen würde die Symptome eher verbessern. Allerdings können durchaus bestehende Mangelzustände die mögliche Verbesserung der Symptome durch histaminarme Ernährung verschleiern.
Das ist ein sehr einfacher und guter Ratschlag. Das habe ich bis heute nicht bemerkt. Die ganzen Anfälle könnten mit der Nahrung zusammenhängen, aber einen so strikten und direkten Zusammenhang habe ich bisher nicht beobachtet.
LG.
 
Anfälle könnten mit der Nahrung zusammenhäng

Hier ist eine Liste, die einen guten Überblick bezüglich Histamin verschafft. Womöglich kannst du damit künftig einen Zusammenhang herstellen?

Du hast natürlich recht, dass du mit 64 Jahren steinalt bist. Widerspruch geziemt sich nicht. Niemals würde ich anmerken, dass ich womöglich nur etwas weniger recht habe, und du mit 64 Jahren noch jung bist. Einer sang sogar mal, dass das Leben mit 66 erst anfinge. Alles scheint demnach relativ zu sein und Rechthaberei liegt mir ohnehin nicht. VLG
 
Wenn ich selbst betroffen wäre, würde ich den Urintest Histaminintoleranz durchführen.
Dabei hätte @Igor07 den Vorteil, dass er bislang offenbar nicht histaminarm lebt. Denn das wird in der Testbeschreibung als ungünstig angeführt, weil es zu falsch negativen Ergebnissen führen kann. (Für mich wäre der Test von daher eher nichts, denn ich lebe ca. 20 Jahre histaminarm und würde mir 1 bis mehrere? Tage voller Histaminbomben nicht antun wollen.)

Das Beobachten der Zusammenhänge mit der Nahrung ist nicht immer einfach, @Igor07. Z.B. wenn man sich eh fast dauerhaft schlecht fühlt. Und auch, weil man ja i.a. mehrere Lebensmittel zusammen isst, so dass man bei einer mutmaßlichen Reaktion erstmal rausfinden müsste, was es denn nun war. Aber Du könntest es mal gezielt beobachten. Manch einer hat schon solche Tests durchgeführt: Eine dick mit Salami, Thunfisch und Käse belegte Pizza samt 1-2 Gläschen gereiften Rotwein zu sich zu nehmen. Wenn dann "nichts passiert" - zeitnah oder einige Stunden später - dann würde ich keine Histaminproblematik vermuten.
 
Du hast natürlich recht, dass du mit 64 Jahren steinalt bist. Widerspruch geziemt sich nicht. Niemals würde ich anmerken, dass ich womöglich nur etwas weniger recht habe, und du mit 64 Jahren noch jung bist. Einer sang sogar mal, dass das Leben mit 66 erst anfinge. Alles scheint demnach relativ zu sein und Rechthaberei liegt mir ohnehin nicht. VLG
Ach ja, das ist einfach komisch…


Wenn jemand in der radioaktiven Zone geboren wurde,
jahrelang in der Schule misshandelt wurde
und dann mehr als 30 Jahre lang so viele giftige Psychopharmaka geschluckt hat,
bleibt nur noch wenig übrig – wie für diese kleine Katze.
VLG.

Manch einer hat schon solche Tests durchgeführt: Eine dick mit Salami, Thunfisch und Käse belegte Pizza samt 1-2 Gläschen gereiften Rotwein zu sich zu nehmen. Wenn dann "nichts passiert" - zeitnah oder einige Stunden später - dann würde ich keine Histaminproblematik vermuten.
Ja, ja… das heißt, alles in sich hineinzufressen, wie in ein Fass ohne Boden – das bedeutet, sich selbst fertigzumachen. LG.
 
Wenn jemand in der radioaktiven Zone geboren wurde,
jahrelang in der Schule misshandelt wurde
und dann mehr als 30 Jahre lang so viele giftige Psychopharmaka geschluckt hat,
bleibt nur noch wenig übrig – wie für diese kleine Katze.
Das ist natürlich schrecklich. Selbst hadere ich stark damit, dass manche Menschen ein echt schweres Schicksal haben.

Ein kleines bisschen Selbstmitleid ist da leider auch dabei. Vieles hätte ich im Leben auch nicht erleben wollen, was mir widerfahren ist. Jedes Familienschicksal ist einzigartig und leider manchmal sehr, sehr traurig. Meine Großmutter hatte zb immer sehr große Angst deportiert zu werden. Du wirst den Zusammenhang verstehen.

Irgendwann schriebst du, dass du mit der Welt eigentlich noch nicht fertig bist. Vielleicht gibst du ja der Welt noch eine Chance?

Du bist ja offenbar sehr spirituell veranlagt, ich dagegen bin ein Klotz. Womöglich wird deine Spiritualität noch stärker, wenn deine Symptome verschwinden? Wir besitzen enorme Heilkräfte. Ist der richtige Pfad einmal eingeschlagen, kann es aufwärtsgehen.

Kate hat mit ihrem Hinweis durchaus recht. Das stimmt schon alles.

Da du ja so starke Symptome hast, würde der Test meiner Meinung nach aussagekräftig sein, wenn du an deiner Ernährung für jetzt einfach nichts änderst. Das müsste klappen. Nur bei streng histaminarmer Ernährung wird der Test leider kein verwertbares Ergebnis zeigen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein kleines bisschen Selbstmitleid ist da leider auch dabei. Vieles hätte ich im Leben auch nicht erleben wollen, was mir widerfahren ist. Jedes Familienschicksal ist einzigartig und leider manchmal sehr, sehr traurig. Meine Großmutter hatte zb immer sehr große Angst deportiert zu werden. Du wirst den Zusammenhang verstehen.
Ha ha ha… Ich habe mich freiwillig deportiert – also emigriert.


Nein, kein Selbstmitleid, nur die reine Feststellung einer Tatsache.


Sich selbst zu bemitleiden würde bei mir eher Selbsthass auslösen – das brauche ich sicher! nicht.


Du bist ja offenbar sehr spirituell veranlagt, ich dagegen bin ein Klotz. Womöglich wird deine Spiritualität noch stärker, wenn deine Symptome verschwinden? Wir besitzen enorme Heilkräfte. Ist der richtige Pfad einmal eingeschlagen, kann es aufwärtsgehen.
Na ja, aber Heilung bedeutet nicht die Genesung des Körpers – der ist vergänglich und geht zugrunde. Das ist einfach der Lauf der Natur, ob man es akzeptiert oder nicht. TOD-sicher, bestimmt! Kein Leben-sicher.
Nur bei streng histaminarmer Ernährung
Das kann ich selbst sehr aufmerksam beobachten. Eine gute Übung für das Geist-Training – warum nicht?


Einige schildern sogar ihren eigenen Sterbeprozess, wie Sokrates. Warum nicht denn?


Aber noch eine Bemerkung:


Wer fühlt sich schlecht? Wenn ich mich damit identifiziere, dann leide ich mehr. Der Schmerz aber bleibt bestehen.

Das ist eine sehr einfache Version – ich hoffe, sie darf so stehen bleiben.
 
Irgendwann schriebst du, dass du mit der Welt eigentlich noch nicht fertig bist. Vielleicht gibst du ja der Welt noch eine Chance?
Es ist mir schier egal.


Ich bin einfach lebensmüde, ich hadere mit nichts mehr.
Ich habe einfach keine Kraft mehr dazu.


Egal – im nächsten Leben werde ich sicher eine Katze.
Die stellt keine existenziellen Fragen, frisst nur Mäuse,
hat keine Histaminproblematik und fragt sich nicht,
wer mehr Chancen hat zu überleben.


Sorry, ich kann nicht mehr ernst schreiben.
Die Welt kann sich auch ohne mich weiterdrehen, oder? Bestimmt!
 
Das kann ich selbst sehr aufmerksam beobachten. Eine gute Übung für das Geist-Training – warum nicht?
Hört sich doch gut an.

Keinesfalls möchte ich zum Test drängen. Nur kurz möchte ich noch einmal erläutern, warum dieser in meinen Augen wirklich sehr sinnvoll ist.

Der Urintest von Medivere zeigt beide Abbauwege an. Mittlerweile habe ich schon einige Auswertungen gesehen.

Je nach Abbaustörung empfiehlt es sich, ganz konkret Vitalstoffe zuzuführen, die zur Regulation nötig sind. Keine Citrate. Ohne Wissen bezüglich Abbauwegen ist es durchaus schwieriger. Falls ich noch einige Beispiele nennen soll, bitte melde dich. Sonst wird das hier zu viel Text. VLG
 
Der Urintest von Medivere zeigt beide Abbauwege an. Mittlerweile habe ich schon einige Auswertungen gesehen.

Je nach Abbaustörung empfiehlt es sich, ganz konkret Vitalstoffe zuzuführen, die zur Regulation nötig sind. Keine Citrate. Ohne Wissen bezüglich Abbauwegen ist es durchaus schwieriger. Falls ich noch einige Beispiele nennen soll, bitte melde dich. Sonst wird das hier zu viel Text. VLG
Verstehe ich nicht ganz. Depressionen sind ja kein Zuckerschlecken.


Meinst du, der Test kann auf die Abbauwege selbst hinweisen?
Wie ist das möglich?


Ich schließe den Test nicht aus.
Ich wollte nur zuerst sehr genau beobachten, was mit mir passiert – immer, also rund um die Uhr.


Der Schwerpunkt liegt dabei auf histaminarmer Ernährung. Dazu findet man im Netz ja genug Informationen.


Wenn dann etwas passiert, hoffe ich, den Zusammenhang erkennen zu können.


Mir fällt es sogar schwer, das Haus zu verlassen.

Ich habe ständig Panikattacken – da sollte ich eigentlich meine Frau anrufen, aber sie denkt, ich täusche das nur vor. Ha ha ha..


Besser, ich lache darüber.


Schönen Tag noch und danke für die Unterstützung. Ich schaue später nochmal nach.

LG.
 
Egal – im nächsten Leben werde ich sicher eine Katze.
Die stellt keine existenziellen Fragen, frisst nur Mäuse,
hat keine Histaminproblematik und fragt sich nicht,
wer mehr Chancen hat zu überleben.
Tatsächlich haben wir ein Findelkätzchen. Ihr Zustand war katastrophal. Mittlerweile geht es ihr zum Glück wieder hervorragend. Sie hat's gepackt. Alleine durch Vitalstoffe. Falls du also denkst, Gilgul bestimmen zu können, um als Kätzchen wiedergeboren zu werden, würde ich dir anbieten, dass ich alles tun werde, was ich kann, damit es dir gut geht, falls du als Kätzchen mal ein bisschen Unterstützung brauchst, solltest du mir über den Weg laufen.

Dass du keine Kraft mehr hast, glaube ich dir. Du könntest auch *radikal* für 1-2 Monate auf histaminarme Ernährung umstellen, um zu sehen, wie es dir geht. Ein Versuch wäre es doch wert, nicht? Nenne mich rechthaberisch, aber meiner Meinung nach ist die 64 noch überhaupt kein Alter.
 
Meinst du, der Test kann auf die Abbauwege selbst hinweisen?
Wie ist das möglich?
Der Test weist beide Abbauwege aus, indem der Histamingehalt des Urins mit den Metaboliten im Urin in Relation gesetzt wird. Wichtig ist die jeweilige Ratio. Diese sollte jeweils nicht im roten oder grauen Bereich liegen. VLG
 

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Ja, ja… das heißt, alles in sich hineinzufressen, wie in ein Fass ohne Boden – das bedeutet, sich selbst fertigzumachen.
"Alles" habe ich weder geschrieben noch gemeint. Sondern gezielt dieses histaminhaltige Mahl. Ich verkasper Dich doch hier nicht. Sterben wird man daran nicht und sich von der Missbefindlichkeit auch i.a. zeitnah erholen. Etwas anderes wäre es, wenn Du schon jetzt weißt, dass Du genau diese Lebensmittel nicht verträgst! Auf die dahingehende Frage hast Du allerdings ziemlich indifferent geantwortet.

Da du ja so starke Symptome hast, würde der Test meiner Meinung nach aussagekräftig sein, wenn du an deiner Ernährung für jetzt einfach nichts änderst.
Ja, ich hatte meinen Lebensmitteltest auch eher statt Labortest gemeint, falls dieser aus irgendeinem Grund nicht gemacht werden kann. Das zahlt ja auch keine gesetztliche KK. Ich denke auch, dass @Igor07 den Test aus der jetzigen Situation heraus nicht vorbereiten muss. Nach einer histaminarmen Phase sähe das schon anders aus.

Ich bin einfach lebensmüde, ich hadere mit nichts mehr.
Ich habe einfach keine Kraft mehr dazu.
Immerhin hast Du Dich hier im Forum angemeldet, hast gestöbert und Anregungen aufgenommen 👍

Meinst du, der Test kann auf die Abbauwege selbst hinweisen?
Wie ist das möglich?
Der Test weist beide Abbauwege aus, indem der Histamingehalt des Urins mit den Metaboliten im Urin in Relation gesetzt wird. Wichtig ist die jeweilige Ratio.
Das steht auch in der oben verlinkten Testbeschreibung.

Alles Gute Dir👣 und
 
Solange Du Psychopharmaka einnimmst, ist die Situation in Bezug auf Neurotransmitter sehr unübersichtlich. Ich mag Dir nicht nahelegen, noch mehr Stoffe einzunehmen, die direkt auf diesen Bereich wirken (beraten können und dürfen wir hier sowieso nicht). Zu den "Wechselwirkungen zwischen Tryptophan und Dopamin" steht auch etwas in meinem o.g. Link: https://tryptophan-supplementation.blogspot.com/. Ein Zitat daraus:
Hm, @Kate, da stimmt etwas nicht. Sorry.


Nach dem traditionellen Wissen der Psychopharmakologie gibt es SSNRI, die sowohl Serotonin als auch Dopamin/ hemmen. Deshalb ist hier Vorsicht geboten. Wenn ich lese, dass ein Neurotransmitter den anderen sozusagen ausschließt, dann klingt das fragwürdig.


Ganz abgesehen davon: Es ist ja gar nicht möglich, den Serotoninspiegel direkt im Gehirn zu messen – das hatte ich auch schon an anderer Stelle erwähnt.

Dass du keine Kraft mehr hast, glaube ich dir. Du könntest auch *radikal* für 1-2 Monate auf histaminarme Ernährung umstellen, um zu sehen, wie es dir geht. Ein Versuch wäre es doch wert, nicht?
Ja, leider denke ich, dass es sogar zu wenig wäre.


Ohne den ganzen Zirkus mit der Katze – also ernsthaft.


Ich bin sicher, dass etwas die PGAD-Symptomatik triggert, denn die Anfälle treten plötzlich auf, meist nachts. Sex interessiert mich etwa so sehr wie Quantenphysik – diese kleine Katze. Das ist die echte Tortur, die Menschen in den Suizid treibt.


PSSD auch, aber das wäre mir lieber.


Auch die schlimmen Albträume und Panikattacken lassen sich wahrscheinlich durch die Ernährung etwas mildern.
Nicht durch Supplementierung, meine ich, sondern durch die richtige Ernährung.


Fasten habe ich Bedenken, aber es würde bestimmt helfen, wenn ich etwas jünger wäre.


Na ja, also noch eine Frage:
Kann ich zum Beispiel nur einen Test machen, für ca. 70 €, und dann selbst die Ergebnisse ablesen? Oder geht das nicht?
LG.

P.S.Ach ja, das Paket sollte zurückgeschickt werden. Tja…
 
Zuletzt bearbeitet:
Nach dem traditionellen Wissen der Psychopharmakologie gibt es SSNRI, die sowohl Serotonin als auch Dopamin/ hemmen.
Diese hemmen die Wiederaufnahme aus dem synaptischen Spalt, erhöhen(!) somit die Menge der verfügbaren Neurotransmitter. (Dass das nicht zur Behebung eines eventuellen Mangels führt, leuchtet unmittelbar ein; soweit ich weiß, kann es auf Dauer sogar einen Mangel verstärken, siehe z.B. Dr. Biegers Neurostress-Guide
Moderne Antidepressiva sind meist sog. Reuptake-Inhibitoren (SSRI = Selektive Serotonin-Reuptake-Inhibitoren; SNRI = Serotonin-Noradrenalin-Reuptakehemmer; etc.), die quasi am Ende des Problems angreifen. Sie blockieren den Reuptake von NT’s am synaptischen Nervenende und erhöhen dadurch die NT-Konzentration an den postsynaptischen Rezeptoren.
Dadurch steigern sie allerdings den NT-Verlust, denn die synaptische Wiederverwendung entfällt. Der Reuptake-Hemmeffekt betrifft nicht nur die synaptischen NT-Transporter sondern ebenso natürlich die baugleichen Transporter in BHS, Darmwand, Blutzellen und Nieren. Bei Behandlung mit SSRI oder SNRI ist die Urin-Ausscheidung von Serotonin und ggf. Katecholaminen oft erhöht, obwohl ein zentraler Mangel vorliegen kann. Bei längerer Behandlung kommt es dann infolge wachsenden NT-Defizits häufig zum Absinken der Urinkonzentrationen

- ich meine, dass auch die Rezeptor-Dichte abnehmen kann, das habe ich aber aktuell nicht parat).

Das ist ein völlig anderes Wirkprinzip, als der Versuch, über Nahrung(sergänzungsmittel), die die Vorstufen der Neurotransmitter enthält, diese zu erhöhen. Hier noch einmal die oben schon zitierte Textstelle, die auch Hinweis zu 2 Studien enthält:
Verschiedene Untersuchungen deuten darauf hin, dass die Serotonin- und Dopaminsynthese in Abhängigkeit von einander reguliert werden (Trouvin et al. 1991). Eine erhöhte Serotoninsynthese wirkt hemmend auf die Dopaminsynthese und umgekehrt (Hashiguti et al. 1993). Die dauerhafte Stimulation der Serotoninsynthese durch die Gabe von Tryptophan scheint langfristig zu einer verminderten zentralen Dopaminaktivität zu führen.

Ich denke also, Du vergleichst hier Äpfel und Birnen. Hattest Du den verlinkten Artikel mal gelesen? Du hattest ja hier nach Tryptophan gefragt, ein bisschen beschäftigen muss man sich damit schon, wenn man es verstehen möchte.

Alles Gute und
 
Kann ich zum Beispiel nur einen Test machen, für ca. 70 €, und dann selbst die Ergebnisse ablesen? Oder geht das nicht?
Das geht.

https://andyoushop.de/products/histaminintoleranz-test

Erfahrungsgemäß hier ein verlässlicher Shop. Es werden auch citratfreie Vitalstoffe angeboten, falls das gebraucht wird.

Das Ablesen ist einfach. Man muss jeweils auf die Ratio achten. Diese sollte nicht im roten oder grauen Bereich liegen. Ansonsten könnte man das Ergebnis hochladen.

Es handelt sich um ein renommiertes Labor. Auch der Hausarzt kann den Befund gegebenenfalls in die Patientenakte aufnehmen. VLG
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

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