Gliederschmerzen, Tinnitus, keinen Schlaf, ähnlich wie PGAD, usw...

Was ich noch erzählen wollte, und das hat mich wirklich wütend gemacht: Der Wissensschaffler, der bei mir Kundalini nachgewiesen hatte, als ich ihm den ganzen Stoff und noch mehr präsentiert habe, also als ich schrieb, dass es kein Leben mehr sei, weil eine Heilung nicht möglich ist, hat mir wegen der Suizidgefahr eine Warnung gegeben. Da frage ich mich, in was für einer Welt wir eigentlich leben. Die Pharmakonzerne betreiben legal die Verstümmelung von Millionen Menschen, aber man droht einem mit dem Gesetz. Wirklich ekelhaft, diese Doppelmoral.

Später hinzugefügt.

Also, er sagte mir,- wahrscheinlich-, es gäbe eine Heilung. Das ist sehr bitter, aber es gibt keine!

Der Körper funktioniert nach seinen eigenen Gesetzen, die durch die biologische Evolution sehr fein nuanciert sind.

Wer daran herumpfuscht, sollte damit rechnen, dass es elend enden kann.

Man kann sich ein neues Auto oder Handy kaufen, aber nicht einen neuen Körper. Das geht einfach nicht. Basta!
 
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Hallo, ich habe ein wenig im Forum durchgelesen.

[Anm. der Moderation: Das bezieht sich auf diesen Thread
wo es zunächst auch stand. Wegen des Umfangs und nur losen Zusammenhangs zum dortigen Thread-Thema, wurden dieser und die folgenden Beiträge, bis #91, hierher verschoben.]


Wegen meiner sehr schweren Symptomatik möchte ich L-Tryptophan ausprobieren.
Wer hat Erfahrungen damit und welchen Hersteller könnt ihr empfehlen?
Ich bedanke mich im Voraus.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Vgl. hier:

In einer der Studien gegen Depression wurde eine Dosis von 3 x 1 g pro Tag verwendet.

Da Tryptophan nur eine Aminosäure ist, kann man sie von jedem seriösen NEM-Hersteller nehmen.
 
@Malvegil, danke.


Ich reagiere sehr empfindlich. Meine Reaktion auf 5-HTP war deshalb ziemlich stark – ich bekam schlimmen Hautausschlag und Übelkeit.


Deswegen meine Frage.


Ich brauche wahrscheinlich deutlich niedrigere Dosierungen, als im Artikel beschrieben wird.


LG.
 
Ja, dann würde ich klein anfangen und nach Gefühl steigern. Tryptophan ist auch in jedem Nahrungseiweiß enthalten, deshalb sollte es eigentlich keine starken Reaktionen auslösen. 100 g Gouda enthalten 280 mg Tryptophan, aber die werden natürlich langsamer freigesetzt als die pure Aminosäure.

Du kannst natürlich auch mal deine übliche Ernährung durchrechnen, ob sie tryptophanarm oder -reich ist, um abschätzen zu können, ob du einen Mangel hast.

5-HTP ist dagegen in der Nahrung kaum enthalten.

Dazu Wikipedia:
Besonders ist hier noch die im Darm befindliche besondere Zellart der enterochromaffinen Zellen zu nennen, die eine Zwischenform zwischen Nervenzelle und einfacher Darmzelle darstellen und ebenfalls Serotonin zur Signalübertragung benutzten. Da diese Zellen zwar das Enzym Hydroxytryptophan-Decarboxylase besitzen, nicht aber Tryptophan-Hydroxylase, können sie normalerweise selbst kein Serotonin aus der Nahrung herstellen; denn unsere Nahrung enthält gemeinhin nur L-Tryptophan und kein (oder kaum) L-5-HTP. Sie sind daher auf das L-5-HTP angewiesen, welches in der Leber aus L-Tryptophan hergestellt und noch nicht zu Serotonin umgesetzt wurde. Wird nun L-5-HTP direkt mit der Nahrung bzw. als Nahrungsergänzung zugeführt, ist die Menge an L-5-HTP, die diese Zellen erreicht, üblicherweise sehr viel größer als sonst und sie beginnen sehr viel Serotonin daraus zu produzieren. Die Folge sind gerade einige der Nebenwirkungen von L-5-HTP, die L-Tryptophan nicht hat, und zwar – je nach DosisAppetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen.
 
Es gibt noch diesen Aspekt (z.B. für die Auswahl zwischen Tryptophan-Supplementierung und eiweißreicher Kost):
... die Umwandlung in die letztlich (auch) erwünschten Stoffe absolut kein Selbstgänger ist. Es fängt schon mit dem Passieren der Bluthirnschranke an, wo mehrere Aminosäuren konkurrieren (gleicher "Transporter").

Diese Aspekte werden ausführlichst diskutiert, in dem schon von Oregano und mir verlinkten Thread: Tryptophan Supplementation - ein Update

Ich vertrage Tryptophan nicht (Kopfschmerzen, Benommenheit u.a.), auch wenn ich die schlaffördernde Wirkung bestätigen kann (das war bei mir der Einnahmezweck), und bin da wohl nicht die einzige. Vielen hilft es aber auch. Falls Du es probieren möchtest, würde ich zunächst kleine Dosen nehmen und bei der Einnahme darauf achten, dass Du nüchtern bist. Vielleicht ist der Link in dem Zitat für Dich interessant.

Alles Gute,
 
Du kannst natürlich auch mal deine übliche Ernährung durchrechnen, ob sie tryptophanarm oder -reich ist, um abschätzen zu können, ob du einen Mangel hast.

5-HTP ist dagegen in der Nahrung kaum enthalten.
Na ja, ich reagiere sogar auf Homöopathie, wie auf Bach-Blüten. Ob das nun eingebildet oder real ist, weiß ich nicht.
Wenn alle Neurotransmitter durcheinandergewirbelt sind, sollte das nicht wundern.
Da bleibt nur, es vorsichtig auszuprobieren – in sehr niedriger Dosierung. Eine andere Lösung gibt es wohl nicht.

Psychopharmaka will ich nicht, und meine akuten Depressionen sind resistent.
Ich spüre nur die Nebenwirkungen, wenn ich sie nehme.
Alles hat ein Ende.
 
Ich reagiere sehr empfindlich. Meine Reaktion auf 5-HTP war deshalb ziemlich stark – ich bekam schlimmen Hautausschlag und Übelkeit.
Da bleibt nur, es vorsichtig auszuprobieren – in sehr niedriger Dosierung. Eine andere Lösung gibt es wohl nicht.
Eventuell liegt ein Mangel von Co-Faktoren vor. Für die Umwandlung von Tryptophan in Serotonin wird u.a. Vitamin B6 benötigt. Vitamin B6 ist im Mangel, wenn bspw. eine HPU vorliegt. Vielleicht magst Du eine HPU mal für Dich abklären?

Falls eine HPU vorliegt, würde das eventuell die Nebenwirkungen bei der Einnahme erklären und es wäre vielleicht die Ursache für Deine Depressionen (Depressionen sind ein mögliches Symptom bei HPU). Für die Synthese von Melatonin aus Serotonin wird ebenfalls B6 benötigt.

Hier mal kurze Infos zu Serotonin-Synthese und B6:
Serotonin wird im Körper sowohl in Zellen des Darmes als auch in Nervenzellen im Gehirn hergestellt. Der Grundbaustein zur körpereigenen Bildung von Serotonin ist die Aminosäure L-Tryptophan. L-Tryptophan wird im Körper zunächst in 5-HTP und daraufhin in Serotonin umgewandelt. 5-HTP (5-Hydroxytryptophan) ist also die Zwischenstufe von L-Tryptophan und Serotonin.
Wird L-Tryptophan in Form von Nahrungsergänzungen supplementiert, sollte zusätzlich auf eine ausreichende Zufuhr von Magnesium sowie Vitamin B3 und B6 geachtet werden, da diese für die Umwandlung zu 5-HTP benötigt werden. Für die Umwandlung von 5-HTP in Serotonin wird ebenfalls Vitamin B6 benötigt.
Quelle: https://kurkraft.com/blogs/kurkraft...-5-htp-die-wichtigen-aminosauren-im-uberblick
 
Interessanter Aspekt. Bei mir gibt es eine Koinzidenz zwischen Behebung meines mutmaßlichen B6-Mangels (über Cystathionin im Urin nachgewiesen) durch Einnahme von P5P (Pyridoxin-HCl schien da nicht das Gewünschte zu bewirken) und einer Unverträglichkeit jeglicher Serotoninbooster - von pflanzlichen wie Johanniskraut/Hypericum und Rosenwurz/Rhodiola rosea über Tryptophan und 5-HTP bis zu SAMe. Wobei ich einige davon nicht vor der P5P-Einnahme ausprobiert habe, d.h. meine Beobachtungen sind lückenhaft und mehr meine persönlichen Thesen.

Das Ganze ist komplex. Bei mir könnte man es so deuten, dass allein der Ausgleich des B6-Mangels gereicht hat, um mehr als genug Serotonin im Körper bereit zu stellen. Dessen Spiegel wurden über die etwas umstrittene Untersuchung im 2. bzw. 1. Morgenurin von Serotonin bzw. 5-HIES/5-HIA überprüft. Das wiederum heißt noch nicht, dass genügend Melatonin produziert wird - dessen Spiegel habe ich noch nicht überprüft.

Da man das nie ganz genau labormäßig ergründen kann, bleibt meiner Meinung nach oft nur der - vorsichtige - Versuch. Hast Du Dich mal über Lithium als Spurenelement (nicht als Medikament in den für bipolare Störungen üblichen Dosierungen!) eingelesen, @Igor07? Auch das ist in Deutschland übrigens wohl (noch) verschreibungspflichtig, um kurz die rechtliche Lage zu erwähnen. Es gibt aber nach meinem Eindruck viele gute Erfahrungen und eine zunehmend gute wissenschaftliche Basis.
 
Da man das nie ganz genau labormäßig ergründen kann, bleibt meiner Meinung nach oft nur der - vorsichtige - Versuch.
@Kate .

Ich weiß nicht. Das hängt irgendwie zusammen mit einer PGAD-ähnlichen Symptomatik und unerträglichen Depressionen – dazu Schlafstörungen, Albträume und Panikattacken.
Auf Vitamin B5( und B6 auch!. Habe es alles ausprobiert), wenn ich mich richtig erinnere, reagierte ich mit starkem Jucken – sehr lange.
Es kommt mir vor, als würde ich bald auf absolut alles allergisch reagieren.
Auch Injektionen von Neuroheel können paradoxe Reaktionen auslösen.
Ich habe wirklich keinen blassen Schimmer.
Dazu quälen mich starke Schmerzen und Tinnitus.
Das ist kein Leben mehr für mich. Schon längst nicht mehr.
Zu viele Fragen, auf die ich keine Antwort habe.
Sorry.. LG.

Da spielen viele Faktoren eine Rolle, aber ich bin kein Hellseher – ich habe keine Kraft mehr … gar keine. Tja...


@Kerstin7 -
Entsprechend dieser Grafik lohnt es sich, L-Tryptophan wenigstens zu versuchen, denke ich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auf Vitamin B5( und B6 auch!. Habe es alles ausprobiert), wenn ich mich richtig erinnere, reagierte ich mit starkem Jucken – sehr lange.
Es kommt mir vor, als würde ich bald auf absolut alles allergisch reagieren.
Bei HPU (falls das vorliegt), ist der Stoffwechsel völlig aus dem Ruder. Da kann es dann sein, dass immer mehr Unverträglichkeiten/Allergien auftreten, dass der Körper immer "empfindlicher" wird, die Beschwerden immer mehr werden, da der Körper immer weniger mitkommt. Bei Gaben von versch. Stoffen (NEMs, wie B6) kann der Körper dann auch extrem reagieren. Obwohl es fehlt, kommen Reaktionen bei der Gabe, da es momentan einfach (noch) zu viel ist bzw. müssen erst andere Prozesse wieder zum Laufen gebracht werden, bevor diese Prozesse wieder ablaufen können. Das liegt daran, dass der Körper erst ganz langsam umgestellt werden muss, bei B6 auch zuerst auf das B6 vorbereitet werden und dann die einzelnen Mittel u.U. ganz langsam eingeschlichen werden müssen. Der Körper war jahrzehnte in einer völlig desolaten Stoffwechsellage. Das braucht Zeit, das dann wieder hinzurücken. Bei mir war das auch so. Ich habe den Körper zuerst vorbereitet und dann erst mit B6 angefangen. Zuerst mit 5mg/Tag und dass dann über Monate langsam in 5mg-Schritten auf 60mg erhöht. Wenn ich zu viel, zu schnell genommen hatte, habe ich das gemerkt. Und wichtig ist auch, nur das aktive Vitamin B6 als P5P zu nehmen, anderes wirkt nicht.
Das Entscheidende ist, dass der Körper eventuell nicht die nötigen Mikronährstoffe und eventuell auch Makronährstoffe hat, die er im Stoffwechsel benötigt. Dann bringt es nichts, bspw. Tryptophan zu nehmen, wenn der Körper es dann nicht verstoffwechseln kann.
 
Auf Vitamin B5( und B6 auch!. Habe es alles ausprobiert), wenn ich mich richtig erinnere, reagierte ich mit starkem Jucken – sehr lange.
Dazu aus meiner Sicht zwei Gedanken:
  1. Ich würde tatsächlich den B6-Spiegel idealerweise vorher überprüfen (z.B. per Cystathionin im Urin oder evtl. über den neuen Marker, den das imd Berlin anbietet. Urin hat natürlich den Vorteil, dass man die Probe selbst nehmen kann (und z.B. im Labor vor Ort vorbeibringen, falls diese Untersuchung dort angeboten wird). B6 ist ein Stoff, dessen Einnahme auch zu Problemen führen kann, wie hier im Forum öfter mal geschildert.
  2. P5P wirkt anders als B6 in der üblichen Form Pyridoxin-HCl (und das eventuell auch unabhängig von der Stoffwechselphänomen HPU/KPU); hast Du das mal probiert? Bei mir führt das in punkto Haut eher dazu, dass Probleme wie trockene "Winterhaut" zwischen den Fingern oder an den Schienenbeinen, die auch ordentlich jucken kann, abnehmen.
 
Interessanter Aspekt. Bei mir gibt es eine Koinzidenz zwischen Behebung meines mutmaßlichen B6-Mangels (über Cystathionin im Urin nachgewiesen) durch Einnahme von P5P (Pyridoxin-HCl schien da nicht das Gewünschte zu bewirken) und einer Unverträglichkeit jeglicher Serotoninbooster - von pflanzlichen wie Johanniskraut/Hypericum und Rosenwurz/Rhodiola rosea über Tryptophan und 5-HTP bis zu SAMe. Wobei ich einige davon nicht vor der P5P-Einnahme ausprobiert habe, d.h. meine Beobachtungen sind lückenhaft und mehr meine persönlichen Thesen.

Das Ganze ist komplex. Bei mir könnte man es so deuten, dass allein der Ausgleich des B6-Mangels gereicht hat, um mehr als genug Serotonin im Körper bereit zu stellen. Dessen Spiegel wurden über die etwas umstrittene Untersuchung im 2. bzw. 1. Morgenurin von Serotonin bzw. 5-HIES/5-HIA überprüft. Das wiederum heißt noch nicht, dass genügend Melatonin produziert wird - dessen Spiegel habe ich noch nicht überprüft.
Hm...Wie ich es verstanden habe, ist der ganze Prozess so vielschichtig und kompliziert, dass er wie ein Dominoeffekt wirkt: Wenn ich einen Stein anstoße, fallen alle anderen mit um.
Das bedeutet, dass jedes noch so kleine Herumexperimentieren echt elend enden kann.
Ich würde deshalb eher noch einmal darüber nachdenken, ob ich vielleicht sehr niedrige Dosierungen von L-Tryptophan versuche.
Denn selbst Magnesium und Zink spüre ich sofort.
Es kann gut sein, dass Ritalin den Dopaminspiegel anhebt und in die Höhe schießt, und dadurch die ganze Symptomatik verstärkt – mit anschließendem Rebound-Effekt und Depressionen.
Wenn ich aber das ganze Teufelszeug ganz weglasse, bin ich den schweren Depressionen völlig und absolut ausgeliefert.
Ich habe wirklich keinen blassen Schimmer mehr.
Es fühlt sich an wie eine absolute Sackgasse. Na ja..
 
Schlafstörungen, Albträume und Panikattacken.
Auf Vitamin B5( und B6 auch!. Habe es alles ausprobiert), wenn ich mich richtig erinnere, reagierte ich mit starkem Jucken – sehr lange.
Es kommt mir vor, als würde ich bald auf absolut alles allergisch reagieren.
Wurde denn mal untersucht, ob eine allergische Situation vorherrscht? Gibt's Blutbilder, welche man OHNE NAMEN hochladen könnte?
 
Denn selbst Magnesium und Zink spüre ich sofort.
Sollte es sich dabei um eine Citratform handeln, würde ich empfehlen, einen Urintest für Histaminintoleranz bei Medivere zu bestellen. Beim ausführenden Labor handelt es sich um Ganzimmun, einem Labor mit entsprechender Expertise. Der Test wird zuhause durchgeführt. Die Durchführung ist einfach. Meines Erachtens stehen die Chancen gut, dass damit die komplexe Symptomlage aufgeklärt werden kann. HPU wurde bereits genannt. Histamindysbalance ist häufig mit HPU vergesellschaftet. Man könnte demnach beide Testungen durchführen, um sich einen guten Überblick zu verschaffen.

https://andyoushop.de/products/hpu-urintest

https://andyoushop.de/products/histaminintoleranz-test
 
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@Seldom .

Na gut, aber warum sollte sich eigentlich aus heiterem Himmel plötzlich eine Histaminintoleranz entwickeln?

Ich kapiere das einfach nicht.


Hm, das ist doch völlig normal mit den Blutbildern. Ich kann sogar Yoga-Stellungen ausführen, die kein junger und völlig gesunder Mensch schafft.


Mein Herz ist in Ordnung, der Rheumatologe hat auch nichts gefunden.


Und PGAD(???) ist für mich wie ein Fluch – verdammt tausendmal. Ich bin ein alter Mann und zugleich ein Buddhist.


Irgendwie hängt alles zusammen, aber ich kann es nicht begreifen – so wie mystische Visionen oder bösartige Albträume. Ha ha ha.. das sind wie dasselbe. Der Fluch? Oder? *Ironie*


Es wäre ja etwas anderes, wenn der Arzt etwas Bestimmtes gesagt hätte… aber nein! Nein!


Der Rheumatologe hat mir nur Vitamin D empfohlen – doch das kann ich auch nicht nehmen, weil ich dann über längere Zeit "Ständer" bekomme. Komisch, ha ha ha..




Das Ganze bringt mich früher oder später um.


Klar, ich kann Test machen, aber ich sehe keinen Sinn darin.


Warum tippst du bitte auf diese Histaminintoleranz?

Aber nicht auf die erwachte Kundalini, zum Beispiel?


Dass ich selbst es für Schwachsinn halte, würde ich nicht mehr wiederholen.

Weiß nicht weiter.

Sorry, ich denke darüber nach.

Und sehr schlimme Depressionen, die mich buchstäblich würgen? Auch Histamin???
LG.
 
Hm, das ist doch völlig normal mit den Blutbildern. Ich kann sogar Yoga-Stellungen ausführen, die kein junger und völlig gesunder Mensch schafft.
Fachsprachlich wird diese Klinik Hypermobilität genannt. Histamin kann Kollagen aufweichen. Dadurch kann es zur genannten Überbeweglichkeit kommen. Für mich wäre dies ein deutliches Zeichen einer möglichen Histaminintoleranz.

Jeder Mensch kann im Laufe des Lebens eine Histaminintoleranz entwickeln. In Wirklichkeit handelt es sich um die Destabilisierung der Mastzellen, man könnte es Mastzelldestabilisierungssyndrom nennen. Bei der Histaminintoleranz handelt es sich eigentlich um eine Histamindysbalance. Leben ohne Histamin ist nicht möglich, eine Histamindysbalance kann mit dem vorzeigen Tod - nach langer Leidensgeschichte - enden.

Aus welchem Grund auch immer (ich habe dazu eine Hypothese) steigen die Zahlen von Mastzelldestabilidierungssyndrom und Histamindysbalance gerade sehr stark an. Die nächsten Monate werden zeigen, ob meine Hypothese stimmt.

Zum Thema der sogenannten "normalen Blutbilder" könnte ich eine Menge niederschreiben. Es würde komplett den Rahmen sprengen. Nur so viel: Ich habe "völlig normale Blutbilder" gesehen, die alles andere als normal waren. Es macht mich noch immer wütend, obschon mir klar ist, dass es sich um eine sinnlose Emotion handelt. Deshalb versuche ich, stets konstruktiv zu agieren. Ein "normales Blutbild" ist erfahrungsgemäß sehr oft nicht normal.


Auch durch Histamindysbalance zu erklären. Bei Histamin handelt es sich um einen Neurotransmitter und um ein Gewebshormon nach aktuellen Wissensstand. Histamin führt zur Weitstellung der Gefäße. Fehlt beispielsweise Eisen, kann durchaus Histamin die Gefäße weiten, um die Sauerstoffversorgung des Gehirns zu unterstützen. Physiologisch absolut sinnvoll. Allerdings nicht für sehr lange Zeit. Man muss die Ursache beheben, um zur Histaminbalance zurückzukehren. Eine dauerhafte Gefäßweitstellung durch zu viel Histamin kann zur Dauererregung führen. Gesund für die Gefäße ist das nicht. Ich selbst würde also mit allen Mitteln versuchen, einen Befund zu bekommen, um anschließend die Mastzellen zu beruhigen, damit sich eine gesunde Histaminbalance einstellen kann. Allerdings braucht es Geduld. Ich würde mit etwa sechs Monaten rechnen, womöglich ein Jahr.


Ich bin ein alter Mann und zugleich ein Buddhist.
Ganz wunderbar! Hochachtung!


mystische Visionen oder bösartige Albträume
Im Gehirn liegen zahlreiche Mastzellen vor. Durch Histaminflut kommt es zur ständigen neuronalen Anregung. Es herrscht ein entzündlicher Zustand, wenn man so will. Neben Histamin schütten Mastzellen etwa (nach aktuellem Wissensstand) 2.000 biochemisch aktive Stoffe aus. Histamindysbalance wird künftig im Rahmen der Neuropsychiatrie vollkommen neu bewertet werden. Das ist meine feste Überzeugung. Ich bin der Meinung, dass die Symptomatik sich wesentlich verbessern wird, wenn zur Histaminbalance zurückgefunden wird.

Der Rheumatologe hat mir nur Vitamin D
Dagegen wäre eigentlich nichts einzuwenden. Die D3 Gabe wird aufgrund einer bestehenden Histamindysbalance nicht zielführend sein. D3 und Magnesium sind Kofaktoren. Vermutlich liegt ein unerkannter Magnesiummangel vor, da dieses unabdingbar ist für den Histaminabbau. Dadurch würde D3 die Dysbalance eher noch triggern.


Das Ganze bringt mich früher oder später um.
Das würde es, jedoch nicht, wenn die Problematik erkannt ist. Eine stabile Histaminbalance ist anzustreben. Das ist machbar.
Davon habe ich ganz ehrlich keine Ahnung, habe aber sehr viel Respekt vor Menschen, welche damit arbeiten.


Und sehr schlimme Depressionen, die mich buchstäblich würgen? Auch Histamin???
Ja, definitiv. Histamin als Neurotransmitter. Nur ein Beispiel: Histaminflut zerstört langsam aber sicher den Darm. Im Darm liegen sehr viele Mastzellen vor als Erstlinienabwehr des schleimhautassoziierten Immunsystems. Ist der Darm einmal entzündlich und löchrig, entsteht zu wenig Diaminoxidase. Parallel entsteht zu wenig Serotonin, wenngleich genügend Tryptophan vorhanden ist. Die Synthesewege sind durch Histaminflut alle **massiv** gestört. Man muss die Ursache therapieren: Mastzellen.

Wäre ich selbst betroffen, würde ich also testen. Die Anleitung muss genau befolgt werden.

Tipp: Der Test weist besser aus, wenn man es so plant. Der Morgenurin wird beispielsweise um 6.30 Uhr genommen. Ich würde dann am Vortag nur etwa 1,5 Liter maximal trinken. Um 18.30 Uhr würde ich auf die Toilette gehen, danach nur noch etwa 250 ml trinken, um am Morgen einen ordentlichen Urin zu haben. Wenn eine 24 Stunden Urinsammlung nicht möglich ist, funktioniert das ziemlich gut. Es ist einmalig, nur für den Test. Das Kreatinin weist der Test aus. Es werden beide Abbauwege ausgewiesen. Diaminoxidase und Methylierung. Sobald die Ergebnisse vorliegen, gerne OHNE NAMEN hochladen. Die Bewertung ist eigentlich einfach, wenn man schon solche Ergebnisse gesehen hat.

Ich hoffe, die Erläuterung ist soweit lesbar. Ich bin der Meinung, dass sehr bald eine Erklärung für die vielen scheinbar beliebigen Symptome vorliegen kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sollte es sich dabei um eine Citratform handeln, würde ich empfehlen, einen Urintest für Histaminintoleranz bei Medivere zu bestellen. Beim ausführenden Labor handelt es sich um Ganzimmun, einem Labor mit entsprechender Expertise. Der Test wird zuhause durchgeführt. Die Durchführung ist einfach. Meines Erachtens stehen die Chancen gut, dass damit die komplexe Symptomlage aufgeklärt werden kann. HPU wurde bereits genannt. Histamindysbalance ist häufig mit HPU vergesellschaftet. Man könnte demnach beide Testungen durchführen, um sich einen guten Überblick zu verschaffen.

https://andyoushop.de/products/hpu-urintest

https://andyoushop.de/products/histaminintoleranz-test
Sorry, das verstehe ich nicht. Sollte ich zwei Tests machen?❓❓❓
Das ist nicht besonders billig.
Und wenn mein Hausarzt es macht?


Ich verstehe bei solchen Dingen meistens nur Bahnhof.
Danke im Voraus für die klare Antwort.
LG
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Und wenn mein Hausarzt es macht?
Wenn der Hausarzt zugänglich ist, könnte natürlich auch dieser testen. Kann man auf alle Fälle versuchen.

Man sollte jedoch wissen, dass es leider gerade bezüglich Histaminbestimmung im Serum leider sehr oft zu Fehlern kommt. Man muss beispielsweise direkt im Labor zur Blutabnahme erscheinen, die Probe muss sofort nach Annahme bearbeitet werden.

Meiner Erfahrung nach funktioniert der Urintest von Medivere/Ganzimmun für Histaminintoleranz sehr gut, wenn man sich genau an die Anleitung hält. Man könnte den Test auch direkt bei Dr. Kirkamm bestellen, kostet etwa 62 Euro. Den HPU Test könnte man im Hinterkopf behalten.

Für Hausarzt: Test im Serum Tryptase, Histamin, Histaminabbaukapazität, Diaminoxidase; Test im Stuhl: Histamin, Diaminoxidase; Test im Urin: Leukotriene, Histamin, Histaminmetaboliten
LG
 

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