Gliederschmerzen, Tinnitus, keinen Schlaf, ähnlich wie PGAD, usw...

Diese hemmen die Wiederaufnahme aus dem synaptischen Spalt, erhöhen(!) somit die Menge der verfügbaren Neurotransmitter.
Genau das war widerlegt:
Joanna Moncrieff und die radikale Rechte – Neue Erkenntnisse zur Serotonin-Hypothese der Depression
Bis zu 80 % der Bevölkerung glauben, Depressionen würden durch ein Ungleichgewicht des Neurotransmitters Serotonin im Gehirn ausgelöst (Pescolido et al., 2010; Pilkington et al., 2013). Das erscheint nur naheliegend, wird Serotonin doch ständig als „das Glückshormon“ bezeichnet.
Jedoch ist es in vielen Untersuchungen immer wieder misslungen, einen entsprechenden Nachweis zu erbringen. Protagonist*innen der Psychiatrie verweisen darauf, kein*e
ernstzunehmende*r Kolleg*in würde diese These heute noch so vertreten.3 Warum hält sich die Idee, es liege am Serotonin, dennoch hartnäckig? Es mag daran liegen, dass kaum ein*e ernstzunehmende*r Psychiater*in ihr öffentlich widerspricht, meinen kritische Stimmen. Tatsächlich regte der Wissenschaftsjournalist und Begründer der psychiatriekritischen Website Mad In America Robert Whitaker (2022) an, die amerikanische Psychiatrie-Organisation American Psychiatric Association (APA) wegen der Verbreitung der „Serotonin-Lüge“ zu verklagen. Bis heute findet sich der Verweis auf Serotonin auf Seiten von Psychiatrie-Organisationen, Gesundheitsministerien und natürlich in immer wieder neuen Beiträgen auf sozialen Medien, wenn es um „Mental Health“ geht (vgl. Demasi & Gøtzsche, 2020).
Für „Eingeweihte“ mag es dagegen tatsächlich wenig originell gewesen sein, was Joanna Moncrieff und Mark Horowitz, zwei britische Psychiater, zusammen mit anderen im
Juli 2022 veröffentlichten (Moncrieff et al., 2022): ein Umbrella-Review4, das systematisch zusammentrug, was bisher zum Zusammenhang zwischen Serotonin und Depression
erforscht worden war. Und auch sie fanden – nichts Neues.
„Unsere umfassende Übersicht der Hauptstränge der Serotonin- Forschung weist auf, dass es keine überzeugende Evidenz dafür gibt, dass Depression mit einer verminderten Aktivität oder Konzentration von Serotonin einherginge oder dadurch ausgelöst würde“, schreiben Moncrieff und ihre Mitautor*innen. Weil Serotonin im Gehirn nicht direkt gemessen
werden kann,5 haben alle bisherigen Untersuchungen Umwege gewählt: Scans von Serotonin-Rezeptoren oder die Analyse von Blut, Plasma, Urin und Liquor. Egal
welche Körperflüssigkeit untersucht wurde, das Ergebnis war stets dasselbe: Ein systematischer Unterschied im Serotonin-Gehalt zwischen depressiven und nicht-depressiven Menschen fand sich nicht. Der Psychologe Bruce Levine (2022) urteilte über das Ergebnis der Studie: „Dies ist der letzte Nagel im Sarg der Serotonin-Hypothese der Depression – und führt uns direkt zu ihrer äußerst öffentlichkeitswirksamen Beerdigung.“
Sorry, da gibt einfach nicht. Es steht überall, aber es ist die Lüge ..

Ich hatte zu dem Thema sogar drei Bücher, wenn nicht mehr, zu Hause. Aber ich wollte hier keine große Diskussion, außerdem ist das längst bekannt.
Das ist ein völlig anderes Wirkprinzip, als der Versuch, über Nahrung(sergänzungsmittel), die die Vorstufen der Neurotransmitter enthält, diese zu erhöhen. Hier noch einmal die oben schon zitierte Textstelle, die auch Hinweis zu 2 Studien enthält:
@Kate , sorry, doch:

Als wichtige Vorläufersubstanz zur Bildung von Serotonin (5-Hydroxytryptamin) kann Tryptophan direkt in den Stoffwechsel dieses zentralen Neurotransmitters eingreifen. Die Beeinflussung des Serotoninsystems mit der Wirkstoffklasse der selektiven Serotonin Wiederaufnahmehemmern (SSRIs) hat sich in den vergangenen 20 Jahren als die wirksamste Therapieoption zur Behandlung der Depression herauskristallisiert (Petersen et al. 2002). Neben der Beeinflussung von depressiven Symptomen hat sich die Tryptophan-Gabe als wirksam zur Minderung von Störungen der Affektivität, insbesondere zur Behandlung von starker Impulsivität erwiesen (aan het Rot et al. 2006)
Genau, das ist total und endgültig widerlegt.


Es kann sein, dass L-Tryptophan wirkt – aber wie genau? Wenn man dann noch auf SSRI hinweist, wird das echt verwirrend. Egal.
Ich denke also, Du vergleichst hier Äpfel und Birnen. Hattest Du den verlinkten Artikel mal gelesen? Du hattest ja hier nach Tryptophan gefragt, ein bisschen beschäftigen muss man sich damit schon, wenn man es verstehen möchte.
Ja, sehr aufmerksam, wie ich nur kann.


Symptome des Serotoninmangels sind Craving (Heißhunger), Gewichtszunahme, Fatigue (CFS), Schlafstörungen, Essstörungen, Depressionen, Unruhe, Angstzustände, Panikattacken, mangelhafte Affektkontrolle, Konzentrationsschwäche, Gedächtnisschwäche, gesteigerte Schmerzsensitivität, Kopfschmerzen, Migräne, Fibromyalgie, Reizdarm, Empfindungsstörungen bis zu chemischer Hypersensitivität (MCS). Gleichzeitiger Melatonin- und/oder Katecholaminmangel (Dopamin) verstärken die Symptomatik. Serotoninmangel bedeutet allerdings nicht zwangsläufig auch Melatoninmangel und umgekehrt, da die Synthese der beiden Mediatoren unterschiedlich reguliert ist.
Es gibt Antidepressiva, die gegenteilig/ gegen dieses Prinzip!/ wirken. Ich wollte hier eigentlich keine Diskussion darüber starten, aber wenn man SSRI zusammen mit dieser Aminosäure nimmt, kann ich das nicht gut vertragen.
Egal. Danke für PDF. LG.

Oder:

Die meisten derzeitigen Antidepressiva basieren auf diesem Phänomen, es sind SSRI’s (Selektive Serotonin-Reuptake Inhibitoren) bzw. NRI’s (Noradrenalin-Reuptake-
Inhibitoren) oder kombinierte SNRI’s.
Wirksame Antidepressiva normalisieren auch die Aktivität der HVL-NNR-Achse und senken Cortisol.
 
Zuletzt bearbeitet:
Neu hier? Dann ein herzliches Willkommen!
Du liest hier gerade eine Diskussion von Betroffenen – Menschen, die eigene Wege gehen und Erfahrungen teilen. Das kann am Anfang ungewohnt wirken: Jeder Verlauf, jede Geschichte ist anders.
Als Gast kannst du mitlesen und dich orientieren.
Als Mitglied kannst du Fragen stellen, antworten und dich aktiv einbringen.
Deine Wegweiser:
Etwas anderes wäre es, wenn Du schon jetzt weißt, dass Du genau diese Lebensmittel nicht verträgst! Auf die dahingehende Frage hast Du allerdings ziemlich indifferent geantwortet.
Das weiß ich einfach nicht.

Nochmal anders: Ich leide unter psychosomatischen Beschwerden, daher ist ein direkter Zusammenhang mit den Lebensmitteln auf Anhieb nicht unbedingt erkennbar, so scheint es mir. Oder?
Erfahrungsgemäß hier ein verlässlicher Shop. Es werden auch citratfreie Vitalstoffe angeboten, falls das gebraucht wird.

Das Ablesen ist einfach. Man muss jeweils auf die Ratio achten. Diese sollte nicht im roten oder grauen Bereich liegen. Ansonsten könnte man das Ergebnis hochladen.

Es handelt sich um ein renommiertes Labor. Auch der Hausarzt kann den Befund gegebenenfalls in die Patientenakte aufnehmen. VLG
Aber ich sollte doch alles zurücksenden? Dumme Frage..

1 Urinröhrchen (Monovette), inkl. Etikett und gelber Spitze
1 Urinbecher
1 Versandgefäß
1 Versandtasche
?

9. Stecken Sie das Urinröhrchen in das Versandgefäß und verschließen Sie dieses sorgfältig.

LG.
 
Zuletzt bearbeitet:


Das Testset beinhaltet einen Urinbecher. Man nimmt den Urin Mittelstrahl lt. Beschreibung. Daraus zieht man die Probe. Das Probenröhrchen wird beklebt und in einen verschließbaren Behälter gegeben, welcher in die Rücksendetasche gegeben wird. Alles ausfüllen und beilegen, den Test auf der Homepage anmelden und dann die Versandtasche abschicken. Am besten von Montag bis Mittwoch in der Früh. Nicht vor einem Feiertag. Fürs Einsenden der Probe fallen keine weiteren Kosten an. Sollte beim Testen doch etwas schiefgehen, kann man mit dem beigelegten Garantieschein kostenlosen Ersatz fürs Testset bekommen. VLG

Ergänzung: Tatsächlich können langjährige Vitalstoffmängel selbst auch Krankheitswert besitzen. Dazu müsste man sich aber Blutbilder besehen können. Manchmal kann man daraus durchaus auch hilfreiche Informationen ziehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Chris Masterjohn hat 10 lange Artikel verfaßt, was SSRI vermutlich wirklich tun und was man gegen das Entzugssyndrom probieren kann. Seine Hauptthese ist, daß es sich um eine Mitochondrienstörung handelt. Ich kann die Artikel nicht verlinken, weil der Zugang Geld kostet. Aber ein paar Auszüge aus
https://chrismasterjohnphd.substack.com/p/what-to-do-about-ssri-withdrawal:

Während einige der Auswirkungen des SSRI-Entzugs eine Rückkehr der Depression oder Angstzustände sind, zu deren Behandlung das SSRI ursprünglich eingesetzt wurde, und während andere das Ergebnis einer Neuausrichtung der Neurotransmitter sind, handelt es sich bei dem langwierigen Entzug, der Monate oder Jahre statt nur wenige Wochen dauert, eindeutig um eine Form der mitochondrialen Dysfunktion, die aufgrund der Entstehung von Teufelskreisen, die den dysfunktionalen Zustand aufrechterhalten, so lange anhält.
In diesem zehnten und letzten Artikel der SSRI-Reihe sammeln wir einige Ideen, die zur Behebung dieser mitochondrialen Dysfunktion ausprobiert werden könnten.
SSRIs führen wahrscheinlich zu einem Schwund des mitochondrialen Melatonins, indem sie Serotonin im gesamten Körper und in den meisten spezifischen Geweben außerhalb des Gehirns und des Darms reduzieren und den Eintritt von Serotonin in die Mitochondrien für die Melatoninsynthese blockieren.
Der Rückgang des mitochondrialen Melatonins könnte zu einem Teufelskreis führen, in dem die Mitochondrienfunktion durch ständige hypoxische Signale, dass keine Atmung erforderlich ist, und einen konstanten Melatoninmangel geschädigt wird, wodurch die Fähigkeit der Mitochondrien, Melatonin aus Serotonin zu synthetisieren, beeinträchtigt wird, sodass sie sich nach Absetzen des SSRI nicht mehr aus eigener Kraft erholen können. Eine Melatoninergänzung könnte daher helfen, diesen Teufelskreis zu durchbrechen.
SSRIs können den mitochondrialen Umsatz dysregulieren, indem sie über spezifische Serotoninrezeptoren die mitochondriale Biogenese (die Bildung neuer Mitochondrien) fördern und durch direkte Aktivierung des Sigma-1-Rezeptors die Mitophagie (Abbau beschädigter Mitochondrien) fördern.
SSRIs mit geringer Sigma-1-Aktivierung stimulieren wahrscheinlich die mitochondriale Biogenese im Verhältnis zur Mitophagie übermäßig, während solche mit hoher Sigma-1-Aktivierung wahrscheinlich die Mitophagie im Verhältnis zur mitochondrialen Biogenese übermäßig stimulieren. Der Entzug dieser SSRIs könnte das Gegenteil bewirken.
So wäre zu erwarten, dass das Absetzen von Fluvoxamin und Sertralin, die starke Sigma-1-Aktivatoren sind, zu einem Verlust der ausreichenden Mitophagie führt, während das Absetzen von Paroxetin, Citalopram und Escitalopram zu einem Verlust der mitochondrialen Biogenese führen würde. Fluoxetin würde dazwischen liegen.
Dies hängt jedoch auch von den individuellen genetischen Variationen in allen relevanten Rezeptoren ab.

Seine Therapievorschläge sind u.a.:
Near Infrared
Creatin
Melatonin
Sport
Zyklen aus Fasten und reichlich Essen, um Mitophagie und Mitogenese anzuregen
5-HTP für bestimmte SSRIs (paroxetine, citalopram, and escitalopram)
und eine Menge individuelle NEMs nach Bluttests
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Seine Therapievorschläge sind u.a.:
Near Infrared
Creatin
Melatonin
Sport
Zyklen aus Fasten und reichlich Essen, um Mitophagie und Mitogenese anzuregen
5-HTP für bestimmte SSRIs (paroxetine, citalopram, and escitalopram)
und eine Menge individuelle NEMs nach Bluttests
@Malvegil .

Da habe ich ein wenig dort durchgestöbert.

Leider sind die Zustände bei Menschen, die jahrzehntelang dieses „legale Gift“ geschluckt haben, noch immer nicht ausreichend erforscht.

Vielleicht haben manche sogar ein Interesse daran, das zu vertuschen.
Oder ich bin einfach alt und kaputt.

Am Ende spielt das keine große Rolle.

Diese Frau hat die beste Behandlung bekommen, die überhaupt möglich ist – in den USA.
Vierzehn Jahre lang.

Am Ende hat sie es geschafft. Aber sie ist einfach jung.

Schau dir mal den ganzen Artikel an:

Mit 14 Jahren wurde bei ihr eine bipolare Störung diagnostiziert, und damit begann ihre Einführung in die Welt der Psychiatrie. Sie wurde nach einer immer länger werdenden Flut von Medikamenten behandelt und wiederholt in Anstalten untergebracht, bis sie zur Vollzeitpatientin wurde.

Trotz all dieser Psychopharmaka und Interventionen verbesserte sich Lauras Zustand jedoch nicht.

Oder, schließlich dämmerte es Laura, durch Trotz all dieser Psychopharmaka und Interventionen verbesserte sich ihr Zustand nicht.

Schließlich gelang es Laura, die Medikamente schrittweise abzusetzen, wieder auf die Beine zu kommen und ihre frühere Identität als Vollzeitpatientin hinter sich zu lassen. Schriftstellerin, Rednerin, Beraterin, Ehefrau, Mutter, Harvard-Absolventin – Laura ist vieles, aber vor allem ist sie sie selbst.

Ungeschrumpft ist eine fesselnde Autobiografie, durchzogen von einer eingehenden Untersuchung der wissenschaftlichen Beweislage für die Medikamente, die Laura anderthalb Jahrzehnte lang unter der strengen Aufsicht ihrer verschiedenen behandelnden Ärzte einnahm.
Psychiatrie überleben

Ha, das ist wirklich komisch – die ganze amerikanische Presse schreibt darüber, und ihr Buch steht auf Amazon fast als Bestseller da. Aber keine einzige deutsche Zeitung hat bisher einen-KEINEN!!!- Kommentar dazu verfasst!

Die Show muss wohl weiterlaufen – mit all der Verdrängung und den totalen Lügen.

Ich tue, was ich kann.

Aber diese zellulären Schäden, so wie ich vermute, lassen sich nicht immer reparieren. Woher sollte ich auch alles wissen?

Niemand weiß alles – nehme ich an.


Aus dem Interview von R. Whitaker ( war kein Zugriff auf den anderen Faden… tja…):

Es gibt jedoch eine Tatsache, die jeder Amerikaner kennen und die die Psychiatrie endlich eingestehen sollte: Man hat bis heute nichts gefunden, was bestätigt, dass Schizophrene ein überaktives Dopamin- und Depressive ein zu wenig aktives Serotonin-System hätten. Man hat bis heute keine eindeutigen Beweise, dass diese Erkrankungen in irgendeinem Zusammenhang mit einem chemischen Ungleichgewicht im Gehirn stehen. Die Behauptung, bei psychisch Kranke bestehe erwiesenermaßen ein chemisches Ungleichgewicht ist eine Lüge. Man weiß das überhaupt nicht. Man sagt das, um den Absatz dieser Medikamente zu
steigern und rechtfertigt es mit einem biologischen Erklärungsmodell für psychische Krankheiten.
Der entscheidende Punkt ist also folgender: Man weiß in der Tat, dass diese Medikamente die Funktion der chemischen Botenstoffe im Gehirn beeinflussen. Menschen, denen eine psychische Erkrankung diagnostiziert wurde, haben keine nachweisbare Störung ihrer Hirnbotenstoffsysteme, doch diese Arzneien stören die normale Funktion
der Hirnbotenstoffe.

Da sind die Drogen!

Und warum wurde der ehemalige Vorsitzende von Cochrane überall verbannt? Hm?
Darum:

https://www.osiander.de/shop/home/artikeldetails/A1038566222▹

Und wo ist diese Sendung und der Film auch? Verschwunden!

Am Donnerstag, 22. Oktober 2015 sind auf 3-Sat 2 Sendungen zu sehr aktuellen Themen zu sehen: Um 20.15 Uhr geht es los mit der Dokumentation Tod auf Rezept, die sich mit den gefährlichen Nebenwirkungen von Antidepressiva befasst. Die Die Stoffgruppe der selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) bewirken laut Kritikern oft das Gegenteil, indem sie ehöhte Suizidgefahr und Aggressionen auslösen. Welche Verantwortung hat die Pharmaindustrie?
Na ja, der Film lief damals auf ARTE, und ich habe ihn aufgenommen. Erschreckend!

Ich hatte damals mit meiner Psychiaterin darüber gesprochen.
Sie war wirklich wütend und wollte nichts mehr mit mir zu tun haben.

Und dann!
Und dann habe ich mich entschuldigt. Ich war wie ein echter Junkie.
Und danach! verabscheue ich mich dafür – so wie die ganze Psychiatrie.

Vielleicht hat mich jetzt meine eigene Feigheit eingeholt.
Die Rache, sozusagen – für den inneren Verrat. Kann sein? Bestimmt!

https://www.gepaeckabgabe.de/tv-tip...idepressiva-was-hilft-der-krankenseele-scobel
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ha.. Das war der Film, echt gut(""), was ist dann "GUT"?

Todesursache unbekannt

Nachdem ihre Schwester plötzlich und unerwartet starb, während sie mit verschreibungspflichtigen Antipsychotika behandelt wurde, forscht Anniken Hoel nach über die Verantwortung der Pharmaindustrie, das ungebremste Wachstum psychiatrischer Diagnosen und Medikamente und die Korruption staatlicher Aufsichtsbehörden. Wie kann es sein, dass Pharmaunternehmen Einfluss auf die Richtlinien haben, nach denen psychische Krankheiten diagnostiziert werden? Der über einen Zeitraum von zehn Jahren entstandene Film ist gleichzeitig persönlich und investigativ. Er folgt Anniken Hoel, die Antworten nicht nur nach den Ursachen des Todes ihrer Schwester sucht, sondern auch nach dem Zehntausender von Menschen weltweit, die ebenfalls ein ähnliches Schicksal erlebt haben. Ausgehend von einer kleinen Stadt in Norwegen und auf Reisen durch Skandinavien, die EU und die USA enthüllt der Dokumentarfilm das Innenleben und die Motivationen einer mächtigen Industrie, die viel zu einflussreich ist, um zu definieren, wer normal und wer krank ist
Eher --was ist Normal?? ?

 
Am Ende hat sie es geschafft. Aber sie ist einfach jung.
Möglich ist es auch, nach langer Krankengeschichte wieder in eine gute Balance zu kommen. Es fehlen aber häufig Fallbeispiele wie dieses hier:

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Möglich ist es auch, nach langer Krankengeschichte wieder in eine gute Balance zu kommen
Ja, das kann sein. Aber alles hat seine Grenzen.


Zumindest bin ich fest entschlossen, alles, was ich esse, bewusst zu tun. Das kann auf keinen Fall schaden – im Gegenteil, es wird nur zum Besseren führen.


Ich habe tausend Diagnosen bekommen, @Seldom, die für mich alle nur Schrott sind und in die Mülltonne gehören.


Für mich zählt nur das, was uns als Menschen wirklich ausmacht – keine Schablonen und keine Schemata. LG.
 
Folie 56: Pfizers Bericht über diese Studie kam zu dem Schluss, dass Zoloft dies tat und sagte, dass seine bekannten SSRIs dies tun können.


Ich betrachte dies als zuverlässige Informationen von diesen Freiwilligen und auch die Symptome, die mit Medikamenten zusammenhängen ... Diese Nebenwirkungen wurden zuvor bei Sertralin und anderen Serotonin-spezifischen Antidepressiva festgestellt. Allerdings ist der Schweregrad der Symptomatologie in diesen Fällen beunruhigend. Es gibt keine Möglichkeit der Wechselwirkung mit Medikamenten und ich glaube, wir haben ein Beispiel für die Anfälligkeit für Medikamente. Doogan 1983 (englisch)


Der Patient begann, Gefühle zu verbalisieren, andere Menschen und dann sich selbst zu töten.
Der Patient sah ängstlicher und depressiver aus als zu Studienbeginn.
Auch wenn sich dies nicht in Hamilton Scale widerspiegelte.

Doogan-memo.png
 
Igor, du solltest weniger darüber nachdenken, inwiefern die ganze Welt und insbesondere die Pharmaindustrie böse ist, sondern mehr darüber, was mit deinem Körper jetzt los ist und was man eventuell dagegen tun kann.
 
Ich habe tausend Diagnosen bekommen
Magst du die mal aufschreiben? Womöglich ergibt sich dadurch zumindest noch ein hilfreicher Hinweis. Wurden denn bei dir mal Vitalstoffe bestimmt? D3? B Vitamine? Magnesium? Zink? Dass das Blutbild mit dermaßen schweren Symptomen vollkommen "normal" sein soll, kann man sich nur schwer vorstellen. Womöglich würde man durchaus fündig.
 
Diese hemmen die Wiederaufnahme aus dem synaptischen Spalt, erhöhen(!) somit die Menge der verfügbaren Neurotransmitter.
Genau das war widerlegt:
(...)
„Unsere umfassende Übersicht der Hauptstränge der Serotonin- Forschung weist auf, dass es keine überzeugende Evidenz dafür gibt, dass Depression mit einer verminderten Aktivität oder Konzentration von Serotonin einherginge oder dadurch ausgelöst würde“, schreiben Moncrieff und ihre Mitautor*innen. Weil Serotonin im Gehirn nicht direkt gemessen
werden kann,5 haben alle bisherigen Untersuchungen Umwege gewählt: Scans von Serotonin-Rezeptoren oder die Analyse von Blut, Plasma, Urin und Liquor. Egal
welche Körperflüssigkeit untersucht wurde, das Ergebnis war stets dasselbe: Ein systematischer Unterschied im Serotonin-Gehalt zwischen depressiven und nicht-depressiven Menschen fand sich nicht. Der Psychologe Bruce Levine (2022) urteilte über das Ergebnis der Studie: „Dies ist der letzte Nagel im Sarg der Serotonin-Hypothese der Depression – und führt uns direkt zu ihrer äußerst öffentlichkeitswirksamen Beerdigung.“
Das sind für mich zwei verschiedene Aussagen:
1. SSRI erhöhen die Serotoninmenge im synpatischen Spalt
2. Depression gehen mit einer verminderten Aktivität oder Konzentration von Serotonin einher ("Serononinhypothese")

Dass die zweite Aussage (These) nicht richtig ist habe ich nicht bezweifelt!

Dazu gibt es sogar Beispiele hier im Forum, z.B. in der Rubrik Neurostress. Niedrige Serotoninspiegel (2. Morgenurin), aber nicht depressiv und umgekehrt. - Meine persönliche Arbeitshypothese ist: Serotoninmangel kann die Symptome auslösen, die zur Definition einer Depression dienen (denn Serotonin-"Booster" wie Tryptophan/5-HTP oder auch bestimmte Heilpflanzen helfen manchen Menschen). Es muss aber nicht. Zudem können auch andere Mängel und Stoffwechselungleichgewichte diese Symptome auslösen - bekannt ist das soweit ich weiß z.B. für Schilddrüsen-Fehlfunktionen, Morbus Wilson, Porphyrien. Zu den ersten beiden gibt es hier im Forum auch Berichte.

Ein Problem bzw. eine Unschärfe entsteht noch zusätzlich dadurch, dass die Diagnose kaum objektivierbar ist; sie wird über subjektiv bewertete Symptome erstellt.

Dass SSRI dennoch manchmal (soweit ich weiß nur in einen kleinen Teil der Fälle; da teile ich nicht die offenbar optimistischere Aussage von Dr. Bieger) eine als hilfreich empfundene Wirkung haben, kann auch wieder völlig unterschiedliche Gründe haben. Z.B. dass doch ein Teil der depressiven Symptome mit Serotoninmangel zusammenhängt. Aber auch ganz schnöde - wir mir kürzlich von einem ü80-Jährigen aus meinem Umfeld berichtet - dass Emotionen gedämpft werden und eine Art "Egal-Stimmung" entsteht. Das muss nicht angenehm empfunden werden, aber u.U. als das kleinere Übel - so in dem mir bekannten Fall.

Die Unsicherheiten der Labormethoden zur Messung der Neurotransmitterspiegel im Gehirn habe ich auch nie abgestritten - dazu gibt es hier auch Diskussionen. Ich sehe das allenfalls als Puzzlestein. Und wegen all dieser Unsicherheit kann es m.E. ein guter Weg sein, vorsichtig Dinge auszuprobieren. Angefangen mit einer optimierten Ernährung. Hier wieder zum Serotonin als ein möglicher Faktor: u.a. Patrick Holford berichtet in seinem Buch "Optimum Nutrition For The Mind" von einer Studie, die zeigt, dass schon eine kurzzeitige Tryptophan-freie Ernährung zur Verschlechterung der Stimmung führen kann. Darüber hinaus ggf. eine sinnvolle, idealerweise auf Labormessungen basierte, Nahrungsergänzung. Zusätzlich Bewegung und gezielte Entspannung.

Sorry, da gibt einfach nicht. Es steht überall, aber es ist die Lüge ..
Du beziehst Dich hier auf die "Serotonin-Hypothese"? Dass ich diese nicht teile, schrieb ich schon. Ich denke aber, dass sie auch allgemein inzwischen eher als obsolet gilt. Dass trotzdem SSRI "gern" eingesetzt werden, widerspricht dem nicht (s.o.).

den ganzen Artikel
Magst Du den bitte noch verlinken? (Bitte immer Quellen zu Zitaten angeben.)

Dieser: 3-Sat 22.10. 2015: Tod auf Rezept (Doku zu Antidepressiva) | YouTube -?

Ich hatte diesen damals auch gesehen, als er noch in der 3-SAT-Bibliothek stand (ebenso wie auch die ZDF-Doku "Das Pharmakartell" von 2008, in der es nach meiner Erinnerung auch u.a. um Antidepressiva geht). Beide wurden im Forum thematisiert (siehe Links in diesem Absatz).
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Serotoninmangel kann die Symptome auslösen, die zur Definition einer Depression dienen (denn Serotonin-"Booster" wie Tryptophan/5-HTP oder auch bestimmte Heilpflanzen helfen manchen Menschen). Es muss aber nicht. Zudem können auch andere Mängel und Stoffwechselungleichgewichte diese Symptome auslösen - bekannt ist das soweit ich weiß z.B. für Schilddrüsen-Fehlfunktionen, Morbus Wilson, Porphyrien. Zu den ersten beiden gibt es hier im Forum auch Berichte.
Klar doch, @Kate.


Dann erkläre mir bitte, wie man diesen erhöhten Serotonin-Gehalt im synaptischen Spalt überhaupt misst.


Genau dazu habe ich bisher nichts gefunden.


Wie R. Whitaker, Dr. David Healy oder Joanna Moncrieff sehr klar aufgezeigt haben, war das eine reine Erfindung, um diese Medikamente zu vermarkten. Es ist allerdings ziemlich aufwändig, all diese Zitate im Original wiederzufinden.


Auch Th. Bschor sagt dasselbe – in der ARD-Dokumentation (2021) und in seinem Buch über Antidepressiva.

KI:

Fazit — in einem Satz​


Man kann pharmakologisch zeigen, dass SSRIs die Wiederaufnahme von Serotonin blockieren (PET/SERT-Belegung) und dass extrazelluläres Serotonin in Tiermodellen ansteigt (Mikrodialyse). Eine direkte, allgemein anwendbare Messung des Serotonin-Spiegels im synaptischen Spalt lebender Menschen gibt es nicht, und die Schlussfolgerung „Depression = Serotoninmangel“ ist wissenschaftlich zu einfach und wird von seriösen Übersichten stark kritisiert. PubMed Central+2
Das ist einfach die reine Untertreibung( eher "Rechtfertigung") der Maschine, denn all diese Argumente existieren seit Jahrzehnten, und wir alle nehmen sie für bare Münze. Tja...


Selig, wer daran glaubt.


Th. Bschor erwähnt sogar den Schamanismus – warum auch nicht?


Heute ist das die neue Mode, der neue Trend: LSD, Ketamin … Das ist nichts anderes als ein Armutszeugnis der modernen Psychiatrie.
 
Ein Problem bzw. eine Unschärfe entsteht noch zusätzlich dadurch, dass die Diagnose kaum objektivierbar ist; sie wird über subjektiv bewertete Symptome erstellt.
Ja, das ist wohl der Volltreffer!


Ach, ja.. Das ist der Artikel. Ich habe ihn doch verlinkt:


Oder:

 
Dann erkläre mir bitte, wie man diesen erhöhten Serotonin-Gehalt im synaptischen Spalt überhaupt misst.
Das kann ich nicht. Aber wenn ich es noch rausfinde, melde ich mich. Es ist aber eh aus meiner Sicht hier nicht der wichtigste Aspekt.

Deinen Quell-Link habe ich unter das Zitat geschoben, so dass der Bezug klar ist.
 
Das kann ich nicht. Aber wenn ich es noch rausfinde, melde ich mich. Es ist aber eh aus meiner Sicht hier nicht der wichtigste Aspekt.
Doch!!! Der ganze Mythos beruht auf dieser glatten Lüge.
Es ist unmöglich, das zu finden.


Das hatte mich seit Ewigkeiten überzeugt – und so habe ich mich fast mein ganzes Leben lang vergiftet.


Auf PGAD und PSSD komme ich später noch zurück.


Ein junger Mann sagte mir einmal: Wenn es möglich wäre, würde er sie alle vernichten.


Sogar die KI bemüht sich, diese Lüge aufrechtzuerhalten.


Was jetzt in meinem Körper nach all dem geschieht, weiß nur der Himmel.


Denn die ganze Symptomatik hat sich wie von selbst entwickelt.


Egal.
Irgendwann kommt alles zu Ende.
 
Ich verstehe die Debatte nicht. Es ist doch absolut miteinander zu vereinbaren, daß SSRI die Serotoninkonzentration im synaptischen Spalt kurzfristig erhöht und in Folge dessen -- kompensatorisch -- sich langfristig Regelkreise im Körper verändern, die man noch nicht verstanden hat. Als Hauptproblem sehe ich, daß der erste Effekt möglicherweise gar nichts mit der Wirksamkeit gegen Depression zu tun hat, sondern daß dafür der unkalkulierbare und individuell sehr unterschiedliche zweite Effekt verantwortlich ist, der dann auch für die Entzugserscheinungen verantwortlich ist.
 
. Es ist doch absolut miteinander zu vereinbaren, daß SSRI die Serotoninkonzentration im synaptischen Spalt kurzfristig erhöht u
Das stimmt doch nicht, sende mir die zuverlässigen Links, bitte.
Da schreibe ich darüber wieder und wieder.. Tja..

Als die britische Psychiaterin Joanna Moncrieff federführend mittels eines Reviews die Befundlage zum Zusammenhang zwischen Serotonin und Depression untersuchte, fand sich kein belastbarer Beleg für eine spezifische Rolle von Serotonin bei Depressionen (Moncrieff et al., 2022). Weil Serotonin im Gehirn nicht direkt gemessen werden kann, haben fast alle bisherigen Untersuchungen Umwege gewählt: Scans von Serotonin-Rezeptoren oder die Analyse von Blut, Plasma, Urin und Liquor. Egal welche Körperflüssigkeit untersucht wurde, das Ergebnis war stets dasselbe: Ein systematischer Unterschied im Serotonin-Gehalt zwischen depressiven und nicht-depressiven Menschen fand sich nicht. Der Psychologe Bruce Levine (2022) urteilte über das Ergebnis der vielbeachteten Studie: »Dies ist der letzte Nagel im Sarg der Serotonin-Hypothese der Depression – und führt uns direkt zu ihrer äußerst öffentlichkeitswirksamen Beerdigung.«
Und genau das suggeriert die ganze Propaganda, wie "Apotheken-Umschau", usw.

SSRI gründen auf einem Mythos, der ständig wiederholt wird. Ärgerlich!!!
 

Anhänge

Es ist doch absolut miteinander zu vereinbaren, daß SSRI die Serotoninkonzentration im synaptischen Spalt kurzfristig erhöht
Gut, also nochmal:

Es war eine einfache Theorie: Menschen mit Depression haben weniger vom Botenstoff Serotonin. Also blockieren wir die Transporter, die den Stoff in die Zellen aufnehmen und schon sollte mehr davon im Spalt zwischen den Nervenzellen vorhanden sein und die Symptome sollten sich verbessern. Der Gedanke basiert auf einer Veröffentlichung zweier Wissenschaftler aus dem Jahr 1969. Sie hatten beobachtet, dass im Gehirn von depressiven Patienten ein Abbauprodukt von Serotonin weniger vorkam als bei gesunden Probanden.
Also, das bedeutet im Klartext: Sie wollten eine sehr einfache und plausible Erklärung. Wie dem auch sei – sie hat gefruchtet, bis heute.

Verschiedene Studien fanden seitdem teils gar keinen Zusammenhang zwischen der Serotoninkonzentration und der Depression, manchmal war sogar bei Depressiven mehr von dem Botenstoff zu finden, wie Studien zeigen. Dabei kam es auch darauf an, wo, wie und was genau gemessen wurde: das Serotonin selbst, ein Abbauprodukt oder die Serotonintransporter.
Und so weiter.


Gute Seite noch:

Die Idee ist, dass zu wenig Serotonin im synaptischen Spalt die Kommunikation zwischen Nervenzellen beeinträchtigt. Die simple Lösung dafür ist, das Serotonin im Spalt mit Medikamenten – Antidepressiva – anzureichern, was seit den 90er Jahren auch standardmäßig mit Selektiven Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmern (SSRI) gemacht wird. Doch eine aufwendige Meta-analyse zeigt nun: dass Serotonin etwas mit Depression zu tun hat, scheint ein moderner Mythos zu sein.

Da braucht man ein wenig zu lesen:


Tryptophan wird dort auch erwähnt.
Aber bemerkenswert ist, wie hartnäckig sich dieser ganze Mythos hält – das Märchen ist wirklich böse.

Interessant ist für mich die Frage: Wenn ich an diese Märchen keinen Glauben schenke und auf alles paradox reagiere – wie soll ich dann diese Depression, die eigentlich als Folge der Psychopharmaka-Behandlung entstanden ist, kurieren?
Das weiß ich wirklich nicht.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
auf alles paradox reagiere – wie soll ich dann diese Depression, die eigentlich als Folge der Psychopharmaka-Behandlung entstanden ist, kurieren?

Psychopharmaka verändern die Darmmikrobiota. Liegt im Darm eine Dysbalance vor, womöglich sogar eine entzündliche Lage, können viele Symptome wie Depressionen die Folge sein.

Es können ungünstige Autoantikörper entstehen, es kann zum Diaminoxidasemangel kommen, es kann zum Serotoninmangel usw kommen. Vitalstoffe werden nicht mehr richtig aufgenommen. Wurde dir mal vorgeschlagen, Betain HCL und Enzyme einzunehmen? Sollte tatsächlich eine Histamindysbalance vorliegen, wären paradoxe Reaktionen erklärt. Teils können Menschen mit langjähriger Histamindysbalance nur noch wenige Lebensmittel vertragen. Hilfreich wäre es, ein Ernährungstagebuch zu führen.
 

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