Lithiummangel und Alzheimer

Das bezieht sich aber auf die psychiatrischen Dosierungen von mehreren Hundert Milligramm.
Das habe ich auch gleich gedacht... andererseits
... sollte man nicht vergessen (siehe auch Aussagen zur Labordiagnostik, z.B. vom imd, siehe #57 im Thread Lithium wirkt auf das ZNS über GABA-abhängige Neuronen...), dass Einnahmemengen und physiologische Blutspiegel wohl noch am Beginn der Erforschung stehen.

Ich denke, dass es sinnvoll sein könnte, zunächst nicht mehr als 1 mg/Tag zu nehmen und insbesondere die Schilddrüsenwerte, aber gelegentlich auch die Nierenwerte (sowas kann ein HA ja alle paar Jahre mal machen) zu beobachten. Oben hat ja auch @Katze123 etwas dazu berichtet, siehe #13 und #15.

Ich bin nun auch etwas alarmiert, weil jemand gerade mit einem Nierenschaden im KH liegt, auch Lithium eingenommen hat, wieviel weiß ich noch nicht, aber auch ca. 20 andere Neems. Eine Niere ist bereits verloren.
Oje... danke für's Teilen.
 
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Hallo Malvegil,

auch wenn es im Nature-Magazin steht, es gibt offiziell keinen "Lithium-Mangel", da Lithium in keinem Stoffwechsel-Prozess als Cofaktor dient, so wie z.B. Kupfer, Selen usw., welches alles wichtige Cofaktoren für verschiedene Enzyme sind.

Lithium hingegen wird als Medikament bei bipolaren Störungen eingesetzt, aber für Gesunde ist das Verhältnis Nutzen - Risiko sehr umstritten. Lithium wirkt sogar, ganz im Gegenteil, auch als Enzym-Inhibitor und hemmt so bspw. die Wirkung von Magnesium in verschiedenen Stoffwechselwegen!

Als Fazit habe ich bei der Diskussion mit der KI daher bei meiner Recherche zu Lithium Folgendes erhalten:

Fazit: Nach aktuellem Wissensstand besitzt Lithium bei menschlichen Enzymen keine physiologische Cofaktor-Funktion. Seine biologische Wirkung beruht überwiegend darauf, dass es bei einigen Mg²⁺-abhängigen Enzymen Magnesium teilweise verdrängt und dadurch deren Aktivität verändert oder hemmt.

Grüße Latschen-Kiefer
 
Die offiziellen Ansichten der institutionellen Medizin werden hier im Forum oft kritisch gesehen.
Nicht ganz zu Unrecht. Mein Sohn, der sich im Augenblick vor oder in der Operation befindet, wurde nach dem „Goldstandard“ Stupp-System behandelt. das für alle Glioblastom-Patienten gilt, egal ob es sich um methylierte oder nichtmethylierte Zellen handelt. Das Medikament Temozolomid ist für erstere geeignet, für die anderen weniger. Aber Goldstandard ist Goldstandard. Daran haben sich alle zu halten, sollte ihnen kein Kunstfehler vorgeworfen werden.
 
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Das steht eigentlich direkt in unserer Selbstdarstellung:

Vom ersten Tag an prägte die Zielsetzung "Das Ende der Symptombekämpfung" unser Handeln.Wir setzen uns dafür ein, dass vermehrt mögliche Krankheitsverursacher sowie die Ganzheitsmedizin thematisiert werden.

Symptome.ch ist seit vielen Jahren eine der größten und aktivsten deutschsprachigen Gemeinschaften rund um Gesundheit, Naturheilkunde und alternative Therapien. Hier tauschen sich Menschen aus, die Ursachen verstehen, Zusammenhänge erkennen und eigenverantwortlich etwas für ihre Gesundheit tun wollen.

Themen wie z.B. Mikronährstoff-/Orthomolekulare Medizin (eingeschlossen die zugehörigen Untersuchungen wie Vollblut-Mineralstoff-Untersuchungen), Umweltmedizin, funktionelle Medizin - aber selbst Ernährungsmedizin und Prävention - sind ja allenfalls Randthemen in der offiziellen Medizin.
 
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Hallo Malvegil,

ich bin auch sehr aufgeschlossen der alternativen Medizin gegenüber, sonst wäre ich ja nicht hier! Allerdings sollte das Konzept für mich stimmig sein und sich keine offensichtlichen Widersprüche mit meinen Erfahrungen und meinem Körpergefühl dabei ergeben.

Viele Grüße
Latschen-Kiefer
 
Sorry, dann bin ich hier wohl falsch: ich ging nämlich bisher von der Annahme aus, dass ein Forum insbesondere auch dazu da wäre, persönliche Erfahrungen und Ansichten auszutauschen.
 
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