Chronische Verstopfung, (fast) nichts hilft!!

linusbert

Du hast Magnesium bereits probiert und eben so schreibst du von Basenpulver was auch immer das genau bedeutet.

Ein Kalium Mangel macht Verstopfung. Hast du Kalium schon probiert, war das in einem seiner Sachen drin? Vielleicht probierst du mal irgendein Kalium Citrat oder Chlorid in 2x300 mg.

Viele warnen immer vor Kalium weil das zu gefährlich sein soll, aber das ist meiner Meinung nach unbegründete Panikmache. Kalium wird nur dann zu einem Problem wenn die Nierenfunktion beeinträchtigt ist und sich das im Blut sammelt. Bei eingeschränkter Nierenfunktion ist aber nicht nur Kalium gefährlich sondern so gut wie alles wie auch Magnesium Kalzium Salz und so weiter.
Ich habe im unfreiwilligen Selbstversuch mit 15 g Kalium Citrat (dosierfehler statt 1,5g) gemacht was ich in 30 Minuten trank auf 1 l Wasser verteilt und hatte überhaupt kein Problem.Daher kannst du vorausgesetzt deine Nieren sind okay ruhig mal ein bis 2 g pro Tag probieren.


Du solltest auf jeden Fall auch zu dem was die anderen geschrieben mit Magen Darmspiegelung auch den Pankreas checken lassen.
 
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HP empfahl dann Colon-Hydro Therapie. Diese habe ich insgesamt 8x durchführen lassen, nach dem 3. mal auf einmal ca. 8-10 Tage guter Stuhlgang, war schon happy, aber anschliessend wieder alles beim Alten. Die weiteren 5 CH-Spülungen brachten dann gar nichts mehr, im Gegenteil, der Darm schien immer bockiger.
Colon-Hydro ist meiner Meinung keine kurative, also heilende Anwendung. Der Darm wird gespült, evtl. pathogene Keime werden verdünnt, danach vermehren sie sich wieder, und alles ist beim alten.
Die Analyse Deiner Darmflora zeigt meiner Meinung, daß man auf diesem Weg etwas Klarheit gewinnen kann.
Eine Möglichkeit wäre eine Stuhltransplantation. Lies mal darüber nach, vielleicht paßt es zu Deinem Problem.
Lg
Maheeta
 
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ernähre mich seit ca. 25 Jahren vegetarisch mit wenig Milchprodukten, achte auf Vollkornprodukte und gesunde Ernährung, meist in Bio-Qualitat.

Eine „gesunde Ernährung“ ist so eine Sache, jeder versteht darunter etwas Anderes.

Gegen Verstopfung hilft einerseits Rizinus. Dazu hat Gerold bereits einen Beitrag geschrieben.

Da mir Rizinus sehr unangenehm ist, hatte ich reinen Schwefel nach Probst verwendet. Ein, zwei Tage einen Teelöffel Schwefel und nach drei vier Tagen ist das akute Problem behoben. Probst empfiehlt eine Kur mit Schwefel zur Darmsanierung. Es gibt bei youtube einige Beiträge von ihm.

Danach würde ich dir empfehlen, dich normal zu ernähren. Normal ist gesund und angeblich "gesund" ist eine Mangelernährung, d.h. es fehlen Stoffe, die der Körper benötigt. Wenn Stoffe fehlen, muss sich das zwangsläufig langfristig auf die Gesundheit auswirken.

Oder wie Gerold sagt: "Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben."
 
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Hallo,

ich weiß nicht, ob es bei Dir oder anderen so wirkt, aber die Einnahme von Natriumhydrogencarbonat (am besten nüchtern und morgens 1/2 oder 1 Teelöffel in einem halben Glas nicht zu kaltem Wasser, langsam getrunken und eine Stunde danach nichts essen) hatte bei mir i.d.R., insbesondere nach Verstopfung eine diesbezüglich super Wirkung.

Es ist ja ein Mittel, mit dem man Bicarbonat in den Darm bringen möchte. Die Art der Einnahme soll verhindern, dass sich schon vorher Magensäure bildet und das Bicarbonat bereits im Magen zu CO2 und H2O verdaut (Ausstoßen) wird. Das Natriumhydrogencarbonat soll man jedoch nicht auf Dauer nehmen, eher kurzzeitig. Kaliumhydrogencarbonat wirkt ähnlich, ist aber noch basischer.

Für eine langfristige Verbesserung des Säure-Basenhaushaltes eignet sich (wenn Du es verträgst und keine HIT hast) aber vor allem Kaliumcitrat, wie auch Linusbert schon richtig erwähnte.

Aber, wenn auch nicht so wirksam, auch Magnesiumcitrat und Zinkcitrat. Eventuell hilft auch rechtsdrehende Milchsäure, falls es hier noch nicht erwähnt wurde. Basisch essen hilft auch sehr (meine eigene Erfahrung). Hoffe, es hilft auch bei Dir!

viele Grüsse
 
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24.10.05
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Seit Jahrhunderten ist das in der Apotheke erhältliche Rizinusöl sowohl bei akuter als auch bei chronischer Verstopfung ein zuverlässiges und bewährtes Hausmittel, womit früher in allen Haushaltungen die Rizinusölflasche stets griffbereit war. Im Gegensatz zu allen anderen im Handel erhältlichen durch eine Reizung des Darms direkt wirkenden Abführmitteln wirkt Rizinusöl als einziges Abführmittel durch eine Aktivierung bzw. Synthetisierung körpereigener Stoffe indirekt, weshalb eine Gewöhnung des Körpers oder eine abstumpfende Wirkung ausgeschlossen ist. Jedoch hat man hierbei auf folgende Punkte zu achten:
- Ein Darmverschluß muß ausgeschlossen sein.
- Die Gallenblase muß steinfrei vorhanden sein.
- Es dürfen keine Antihistaminika eingenommen werden.
Rizinusöl ist unbedingt auf einen leeren Magen, d. h. am besten morgens früh, einzunehmen, dies in folgender Dosierung: pro kg Körpergewicht 1 g Rizinusöl.
Wegen des für die meisten Anwender unangenehmen Geschmacks empfiehlt es sich, Rizinusöl zusammen entweder mit Grapefruit- oder Tomatensaft in folgender Dosierung einzunehmen: pro kg Körpergewicht 2 g Grapefruit- oder Tomatensaft. Die Emulsion ist mit einem Löffel zu verrühren und zügig zu trinken. 45 bis 90 min nach der Einnahme ist mit dem Wirkungseintritt zu rechnen.
Zufolge der Tatsache, daß man einen Großteil des Tages mit dem WC-Gang beschäftigt ist, wobei mit einer üblicherweise als "Darmgrimmen" bezeichneten lebhaften Darmtätigkeit zu rechnen ist, wird die Gefahr als gering einzuschätzen sein, daß dies bei einem Menschen zur Gewohnheit wird. Deshalb sollte man für das Abführen mit Rizinusöl einen freien Tag zur Verfügung haben.
Schließlich ein Tip: Falls im Gefolge der Ausscheidungen im Analbereich zufolge der ausgeschiedenen Gifte stark juckende allergische Hautreaktionen auftreten sollten: Babycreme auftragen!
Nach langjähriger Erfahrung läßt sich zum Abführgeschehen auszusagen:
- Sofern im Gefolge der Einnahme von Rizinusöl mit der Galle keine Gifte aus der Leber ausgeleitet werden, wird das Abführgeschehen als harmlos erfahren und endet in relativ kurzer Frist.
- Sofern im Gefolge der Einnahme von Rizinusöl mit der Galle Gifte aus der Leber ausgeleitet werden, wird das Abführgeschehen als sehr unangenehm mit Darmgrimmen und Darmkrämpfen erfahren und zieht sich über Stunden hin. Damit erweist sich dieses als ein Maßstab für die Giftausleitung.
 

Medizinmann

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01.10.05
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Was Du auf jeden Fall machen kannst, ist auf die so genannte "natürliche Hocksitzhaltung" umzustellen, siehe http://www.darmhilfe.de

Außerdem würde ich Dir dringend raten, wenigstens jede Nacht den ANO-Darmpessar einzusetzen.

Informier Dich auch dringend über Xylitol, das sorgt dafür, dass sich die Darmflora normalisiert.

Nimm außerdem mal testhalber gute Darmflora-Präparate (vorher gut recherchieren).

Jeden Tag ein hochdosiertes Mariendistel-Präparat für die LEber wird auch nicht schaden (z. Bsp. von Netzeband, das ist sehr hoch dosiert und da reicht 1 Kapsel am Tag).

Forsch in Richtung Schwermetallvergiftung nach, Begründung siehe
 
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24.10.05
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Gegen Verstopfung hilft einerseits Rizinus. Dazu hat Gerold bereits einen Beitrag geschrieben.
Da mir Rizinus sehr unangenehm ist, hatte ich reinen Schwefel nach Probst verwendet.
Darf ich fragen, in welcher Weise sich die Einnahme von Rizinusöl als sehr unangenehm erwiesen hat?
 
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14.09.09
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Darf ich fragen, in welcher Weise sich die Einnahme von Rizinusöl als sehr unangenehm erwiesen hat?

Hallo Gerold
einerseits ist mir der Geschmack von Rizinusöl sehr unangenehm und es kostet mich viel Überwindung, es manchmal doch einzunehmen.
Andererseits führt Rizinus nach der Wirkung zu einer unangenehmen Erschöpfung. Im Prinzip ist der ganze Tag verloren.
Daher ziehe ich Schwefel vor. Schwefel schmeckt neutral und nach der Wirkung fühle ich mich wohl und leistungsfähig.
 
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24.10.05
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Der unangenehme Geschmack des Rizinusöls beim Schlucken läßt sich dadurch überwinden, daß man die gewählte Dosis Rizinusöl in den Mund nimmt und vor dem Schlucken 30 min einspeichelt: Dadurch verflüchtigt sich der für viele unangenehme Geschmack, es wird dünnflüssig und greift beim Durchgang durch den Magen die Magenschleimhaut nicht an.
Die im Gefolge des Abführens mit Rizinusöl wahrnehmbare Erschöpfung hängt weniger mit dem Abführvorgang als solchem, sondern mit der dadurch induzierten Gift- und Schwermetallausleitung zusammen, weshalb man hierfür unbedingt einen freien Tag einplanen sollte, an dem man sonst nichts vorhat. Nachdem die im Körper deponierten Gifte und Schwermetalle weitgehend ausgeleitet sind, erweist sich das Abführen mit Rizinusöl als völlig harmlos und kurzweilig.
 
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