Gerade las ich folgenden Beitrag von giselgolf:
Hallo Oregano,
besten Dank für das Einstellen des Videos.
Man kann also gute Vitamin D3-Werte haben, aber das hilft bei gleichzeitig hohem Verzehr phosphathaltiger Lebensmittel nicht weiter,
weil Vitamin D3 bei zuviel Phosphat nicht in das aktive 1,25 Vitamin D umgewandelt werden kann.
Der Grund für die gestörte Umwandlung ist FGF23, dass durch Phosphatzufuhr erhöht wird und das ab einer bestimmten Menge an Phosphat das Enzym 1Alpha-Hydroxylase hemmt. Dieses Enzym ist jedoch für die Umwandlung von 25-Vitamin D3 in 1,25 Vitamin D verantwortlich. Interessant!
Das Fazit von...
Bei mir wurde im Vollblut (biovis) unter anderem auch mal Phosphor gemessen (allerdings schon wieder 4 Jahre her) und der Wert war sehr niedrig, leicht unterhalb der unteren Grenze des grünen Bereichs.
Ich hatte ca. vor 1,5 Jahren auch mal bei Kuklinski darüber nachgelesen (in den Papers auf seiner Homepage), wo ein Mann einen Phosphorwert hatte, der eigentlich sogar besser als meiner war, und den er als behandlungsbedürftig gesehen hatte (es wurde daraufhin supplementiert und dem Mann ging es mit seiner Muskelschwäche besser).
Wenn also mein 1,25 OH erhöht, 25OH normal (unter Supplementierung) bzw. niedrig (ohne Supplementierung) ist, könnte es also auch - nimmt man giselgolfs Beitrag her und dreht es sinngemäß um - an meinem Phosphatmangel liegen, dass meine Vitamin-D-Ratio zu hoch ist?
Mein 25OH-Wert steigt übrigens unter Supplementierung schon an, aber nur bei ausreichend hoher, z.B. in den letzten 3 Jahren habe ich 8-10 Tropfen à 1000 I.E. genommen und er stieg von 28 auf 66 (innerhalb von 2 Jahren) an. Das erscheint mir aber ein sehr langsamer und nicht sehr hoher Anstieg zu sein, angesichts der hohen Supplementierung. Den 1,25OH habe ich leider seitdem nicht mehr gemessen, aber die Ratio war damals, als ich begann zu supplementieren, ungünstig - heißt, 1,25 zu hoch im Vergleich zu 25-OH.
Weiß jemand näheres zu Phosphat und Vitamin D? Vielleicht erklärt das ja die Ratio, vielleicht fehlt mir dieses FGF und ich vertrage deshalb hohe Vitamin D-Dosen so schlecht?
Übrigens verstehe ich nicht, warum kein Arzt (auch nicht Alternativmediziner oder viele Orthomolekularmediziner) bei CFS Phosphat misst (ist ja Voraussetzung für genug ATP). Hat jetzt aber mit dem Thema an und für sich nichts zu tun - könnte aber eventuell ja doch erklären, warum es unter Vitamin D-Einnahme zu Muskelschwäche, Zittern usw. kommen kann.