Beschwerden/Symptome nach Einnahme von Vitamin D

Obiges würde ich, wenn möglich Nailz, schneller abklären lassen, als erst im halben Jahr. Gibt es dann auch einen GFR Wert?

Der ist immer normal, sowohl mit Creatinin als auch zuletzt mit Cystatin C.

Ich würde gerne mal zum Nephrologen, aber dafür brauche ich eine Überweisung. Hämaturien und zumeist unauffällige Untersuchungen beim Urologen scheinen dafür nicht auszureichen.

Wie hoch war eigentlich Deine Baby Dosis Vitamin D, die Du längere Zeit genommen hast und Dein Spiegel ja somit etwas anstieg? Hattest Du in der Zeit auch längere Sonnen-"Bäder" gemacht?

Vom 13.03. bis 12.04. täglich 2x200 I.E. Nur an ein paar Tagen Versuche mit 3x, aber da "meldete" sich immer gleich was (wahrscheinlich ausgelöst durch Mastzellen). Sonne gerade mal an sechs Tagen gegen 11:00 Uhr (3 T. : 5 Min., dann 3 T. : 8 Min.), immer Oberkörper und Arme. Also auch Baby-Dosis. ^^
 
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Vitamin A:
Ich habe es deshalb testen lassen und im Serum lag ich im unteren Drittel des Referenzbereichs.
Der Wert war eher niedrig, aber im Normalbereich.
Das könnten trotzdem Mängel sein. Orphanos-Boeckel empfiehlt einen Wert im oberen Drittel und hebt ihn dorthin an, wenn er darunter liegt. Das ist ähnlich wie bei B12, da haben die Labore auch absurd breite Referenzbereiche.
 
Gerade las ich folgenden Beitrag von giselgolf:


Bei mir wurde im Vollblut (biovis) unter anderem auch mal Phosphor gemessen (allerdings schon wieder 4 Jahre her) und der Wert war sehr niedrig, leicht unterhalb der unteren Grenze des grünen Bereichs.

Ich hatte ca. vor 1,5 Jahren auch mal bei Kuklinski darüber nachgelesen (in den Papers auf seiner Homepage), wo ein Mann einen Phosphorwert hatte, der eigentlich sogar besser als meiner war, und den er als behandlungsbedürftig gesehen hatte (es wurde daraufhin supplementiert und dem Mann ging es mit seiner Muskelschwäche besser).

Wenn also mein 1,25 OH erhöht, 25OH normal (unter Supplementierung) bzw. niedrig (ohne Supplementierung) ist, könnte es also auch - nimmt man giselgolfs Beitrag her und dreht es sinngemäß um - an meinem Phosphatmangel liegen, dass meine Vitamin-D-Ratio zu hoch ist?

Mein 25OH-Wert steigt übrigens unter Supplementierung schon an, aber nur bei ausreichend hoher, z.B. in den letzten 3 Jahren habe ich 8-10 Tropfen à 1000 I.E. genommen und er stieg von 28 auf 66 (innerhalb von 2 Jahren) an. Das erscheint mir aber ein sehr langsamer und nicht sehr hoher Anstieg zu sein, angesichts der hohen Supplementierung. Den 1,25OH habe ich leider seitdem nicht mehr gemessen, aber die Ratio war damals, als ich begann zu supplementieren, ungünstig - heißt, 1,25 zu hoch im Vergleich zu 25-OH.

Weiß jemand näheres zu Phosphat und Vitamin D? Vielleicht erklärt das ja die Ratio, vielleicht fehlt mir dieses FGF und ich vertrage deshalb hohe Vitamin D-Dosen so schlecht?

Übrigens verstehe ich nicht, warum kein Arzt (auch nicht Alternativmediziner oder viele Orthomolekularmediziner) bei CFS Phosphat misst (ist ja Voraussetzung für genug ATP). Hat jetzt aber mit dem Thema an und für sich nichts zu tun - könnte aber eventuell ja doch erklären, warum es unter Vitamin D-Einnahme zu Muskelschwäche, Zittern usw. kommen kann.
 
Vitamin A:


Das könnten trotzdem Mängel sein. Orphanos-Boeckel empfiehlt einen Wert im oberen Drittel und hebt ihn dorthin an, wenn er darunter liegt. Das ist ähnlich wie bei B12, da haben die Labore auch absurd breite Referenzbereiche.
Genau, deshalb habe ich dann ja supplementiert.

Ich habe bei Orphanos-Boeckel nachgelesen, aber ihre Supplementierungsvorschläge waren mir zu krass und zu riskant (intuitiv für mich zu hoch, da hätte ich alle 2 Wochen zur Blutabnahme und Vitamin A-Testung rennen müssen), angesichts dessen, dass mein Stoffwechsel an so vielen Stellen "hinkt", wollte ich da kein Risiko eingehen. Deshalb habe ich nicht so extrem viel genommen wie sie empfiehlt. Aber getan hat sich nichts, eher geht es mir jetzt noch schlechter (was ich aber eher auf die SIBO und die Verschlimmerung dieser durch die hohe Proteinzufuhr sowie die Antibiotika-Kur mit Rifaximin und Neomycin schiebe, da es hier relativ enge zeitliche Zusammenhänge mit den Verschlechterungen bzw. zusätzlichen Symptomen gibt).

Es wäre interessant, wie mein Vitamin-A-Wert jetzt wirklich aussieht (habe nächste Woche Arzttermin und anschließend Laborbesuch, da werde ich das auch testen lassen). Leider ist es ja nicht so aussagekräftig wie man gerne hätte, da das meiste Vitamin A ja in der Leber gespeichert wird (und ich keine Leberbiopsie mache). Im Blut schwirrt ja nur ein Bruchteil herum, und, wenn ich es richtig verstanden habe, auch nur, wenn genug Transporteiweiß vorhanden ist (was bei mir im Moment sicher nicht der Fall sein dürfte, da ich kaum Eiweiß essen kann wegen der SIBO).
 
angesichts dessen, dass mein Stoffwechsel an so vielen Stellen "hinkt", wollte ich da kein Risiko eingehen.
Das leuchtet mir völlig ein. Das Problem ist ja, daß man möglicherweise am falschen Ende mit den Supplementen anfängt und irgendwas anheizt, was wegen anderer Mängel oder Engstellen nicht weiterverarbeitet werden kann. Wenn du es schon versucht hast und sich nichts verbessert hat, kann man wohl annehmen, daß Vit. A nicht die richtige Schaltstelle ist -- wenn es überhaupt eine gibt.
 
Übrigens verstehe ich nicht, warum kein Arzt (auch nicht Alternativmediziner oder viele Orthomolekularmediziner) bei CFS Phosphat misst (ist ja Voraussetzung für genug ATP).

Gute Frage. Meine persönliche Erfahrung ist dass Ärzte generell bei der Bestimmung von Elektrolyten gerne Phosphat auslassen, warum auch immer.

Ein zu niedriger Phosphat-Wert ist keine Lappalie. Das ist einer der wichtigsten Stoffe was die Energieerzeugung in den Mitochondrien angeht. Mit zu niedrigem Phosphat kann man eigentlich nicht wirklich fit sein.
 
Wichtig zu wissen, dass auch bei einer Vitamin D Bestimmung; ob 1,25 OH D oder 25 OH D, Biotin abgesetzt werden muss.
Bei Schilddrüsenwerten weißt ich es, aber bei der Abnahme von Vitamin D hatte ich bisher null Kenntnis.
Nun kann es sein, dass die Werte nicht stimmig sind, und zwar alle Vitamin D-Werte, die bisher gemacht wurden.

Die KI hats an den Tag gebracht.

Biotin-Warnung: Falls Sie Biotin (oft in Haaren- und Nägel-Präparaten) einnehmen, sollten Sie dieses 3 bis 7 Tage vor dem Test pausieren, da es die Labormessung technisch stören kann.
 
Nun kann es sein, dass die Werte nicht stimmig sind, und zwar alle Vitamin D-Werte, die bisher gemacht wurden.
Das wäre ärgerlich, liebe Kayen. Ich würde aber vorsichtshalber mal nachfragen, welches Untersuchungs-Assay benutzt wurde. Nach meinem Eindruck nutzen Labore zunehmend nicht biotin-abhängige Methoden. Ich drücke die Daumen...

Wir haben ja den Thread Einfluss von Biotin auf Laborwerte (z.B. für Schilddrüse u. Herz) / Biotin-Interferenzen zum Thema, dort sind auch Dokumente mit Listen von betroffenen Laborwerten verlinkt. Ich habe es mir vorsichtshalber zur Regel gemacht, mit Biotin 5-7 Tage vor Laboruntersuchungen zu pausieren; das geht natürlich nicht, wenn man beim Arztbesuch von der Blutabnahme "überrascht" wird (mir schon passiert, dürfte aber selten sein).
 
Ein zu niedriger Phosphat-Wert ist keine Lappalie. Das ist einer der wichtigsten Stoffe was die Energieerzeugung in den Mitochondrien angeht. Mit zu niedrigem Phosphat kann man eigentlich nicht wirklich fit sein.
Ganz genau. Und wie ich im Zuge meiner jetzigen Recherchen in Bezug auf meine hyperchlorämische Azidose herausgefunden habe, dürfte Phosphat auch eine sehr wichtige Puffersubstanz für die Nieren sein, um die elektrische Neutralität und das Säure-Basen-Gleichgewicht im Blut zu halten. Fehlt z.B. Natrium, dann kann es sein, dass mehr Sulfat oder eben Phosphat ausgeschieden wird. Der Phosphor fehlt dann erst recht wieder für die ATP-Bildung. Beobachtet habe ich auch, dass wenn ich Natriumphosphat einnehme (nehme immer nur so eine Messerspitze auf ein Glas Wasser, verteilt über den Tag), dann habe ich etwas mehr Kraft in den Beinen.

Es gab auch mal ein Urinlabor mit "Urinchemie", da waren die Elektrolyte im urin gemessen worden. Leider wieder nicht alle, aber Kalium, Calcium und Natrium. Das Natrium war da viel zu niedrig (20; normal ist 40-220). Daher ist anzunehmen, dass anstatt des Natriums irgendwas anderes "einspringen" musste und ausgeschieden wurde. Bei einer hyperchlorämischen Azidose wird Natrium von der Niere "festgehalten". Falls es jemanden interessiert, kann ich gerne mal einen Post über hyperchlorämische Azidose machen mit den Infos, die ich bisher herausgefunden habe und wie es mit Magensäuremangel zusammenhängt usw. und warum man dann intrazellulären Magnesiummangel bekommt.

Ja, hätte ich damals vor 4 Jahren nicht selbständig eine Vollblut-Mineralanalyse gemacht, wäre ich selbst auch nie auf die Idee gekommen, einen Phosphatmangel zu haben. Angeblich hat den in den "entwickelten Ländern" auch niemand. Ich hatte ihn aber trotzdem. Und bei Kuklinski gibt es auch diese Fallbeschreibung. So selten dürfte das also in der Realität gar nicht vorkommen, es schaut sich nur keiner an (war bei mir fast nie in den Blutbildern dabei, außer ich habe explizit danach gefragt - habe daher auch nicht viele Vergleichswerte und weiß nicht, wie sehr bei Phosphat jetzt ein Unterschied zwischen Serum und Vollblut besteht wie z.B. bei Magnesium oder Kalium).
 
Extrazellulär ist wohl nur 1% des Phosphats. 85% sind in den Knochen.

Das ist aber kein Argument dafür, ihn auszulassen (wie bei Magnesium auch nicht). Sowohl zu hohe als auch zu niedrige Werte deuten darauf hin, dass irgendwas falsch läuft.

 
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Falls es jemanden interessiert, kann ich gerne mal einen Post über hyperchlorämische Azidose machen mit den Infos, die ich bisher herausgefunden habe und wie es mit Magensäuremangel zusammenhängt usw. und warum man dann intrazellulären Magnesiummangel bekommt.
Bitte gern. Im Forum, jetzt oder später, oder Irgendwo im www interessiert es bestimmt wen - gerade wenn es so unterbelichtet ist. Beim hiesigen Labor wird anorganisches Phosphat übrigens unter dem Profil "Elektrolyte" - im Serum, also die übliche Untersuchung - (für 14,08 €) mit untersucht. Bei mir lag es kürzlich gut mittig (56%) im Referenzbereich.

Das imd Berlin untersucht in einigen der Mineralstoff-Vollblut-Profile Phosphor. Unterschied Phosphat/Phosphor (hinsichtlich Rolle im Körper) habe ich nicht parat - wurde aber meine ich im Forum schon diskutiert. Evtl. mal auf die Beiträge von @rosmarin schauen. Auf die Schnelle finde ich: #18 in
und

Auch weiß ich nicht, ob dieses Element überwiegend in den Blutzellen oder im Plasma vorkommt - aus einer KI-Antwort schließe ich, dass auf das Gesamtblut bezogen über 90% des Phosphats sich in den Blutzellen befindet.
 
Link zu PDF-File:


Ich habe es mir noch nicht ganz durchgelesen (erst vier Seiten), kann nicht sagen ob der Mann richtig lag, aber es würde mich nicht wundern wenn an der Theorie bzgl. Unverträglichkeit etwas dran wäre. Es muss ja einen Grund geben warum der Körper manchen signalisiert, dass er keine hohen Dosen will. Eine Vitamin D-Allergie gibt es wohl eher nicht.
 
Danke @Nailz für den Link. Inzwischen glaube ich das. Gut finde ich auch die Aussage auf Seite 17 unten, nicht immer alles gleich unbedenklich auffüllen zu wollen.
 
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(auch hier findet Vitamin D Erwähnung)

Das darf ich fast gar nicht lesen, da laufe ich geradezu Gefahr mir über das Internet Antibiotika zu besorgen. .
Ich wäre auch deswegen vorsichtig, weil dort auf die gepulste und gewatsche AB über einen längeren Zeitraum hingewiesen wird.
Wenn man hier in alten Borreliose-Threads nachliest, sind so einige Mitglieder die watschen/pulsen gehandhabt haben, leider nicht mehr unter uns. Ich finds zumindest auffällig.
 
Hallo Kayen,

eine gepulste, langfristige Therapie würde ich nicht machen. Ich hätte dabei Bedenken, dass es meinen Zustand evtl. noch verschlimmert.
 
Aktuelle Werte (ich poste nur die relevanten)

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Phosphat im Serum weiterhin zu niedrig, während ziemlich viel über die Niere ausgeschieden wird. Ich denke, der Sache muss ich primär nachgehen. Den D3-Spiegel mit Mini-Dosis weiter anzuheben, hat nicht funktioniert. Werde es in nächster Zeit vor allem mit der Sonne versuchen, NEM hat bei mir zu viele Nebenwirkungen. Der Urin ist auch sehr sauer, wahrscheinlich schäumt er deswegen.

Edit: Jetzt ist mir eingefallen, dass im Sammelbehälter Salzsäure enthalten war. Dann wird der niedrige ph-Wert damit zusammenhängen.
 
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Meine aktuellen Werte:

Calcium 2.27 mmol/L (2.15 - 2.58)
Im Februar bei 2.34

Calcium, korrigiert 2.22 mmol/L (2.15 - 2.58)

Phosphat 0.72 mmol/L (0.84 - 1.45)
Im März bei 0.87. An der Ernährung kann der Abfall nicht liegen. Phosphat wurde in der Vergangenheit nur sehr selten bestimmt, dabei ist er ein Problemfall.

Parathormon (PTH) 4.4 pmol/L (1.83 - 7.85)
Im Februar bei 6.5. Der jetzige ist der tiefste PTH-Wert bislang.

Calcitriol (1,25-OH-Vitamin D3) 45.9 ng/L (20 - 80)

Calcidiol (Vitamin D3) 38.0 nmol/l
Im März bei 15.5. Unter "Baby-Dosierung" innerhalb eines Monats um mehr als das Doppelte angestiegen. Es wird also verstoffwechselt.

Leber- und Nierenwerte (auch Cystatin C) im Normalbereich. Calcium und Phosphat werden erst nächste Woche im 24-h-Urin bestimmt. Hätte ich im Zusammenhang mit obigen Werten vorteilhafter empfunden, aber gut. Ich pausiere jetzt erst einmal ein paar Tage, damit der Nierenbereich zur Ruhe kommt.

Hallo Nailz,

zum Vergleich setze ich die vorherigen Werte darunter.
In meiner Osteoambulanz gibt es eine Abteilung, die sich mit niedrigen Phosphatspiegeln auseinander setzt. (Bekomme dies immer so beiläufig mit).
Deswegen würde ich mal in einer Institution nachfragen, inweit bei solchen Werten (Calcium unterer Referenzbereich Phosphat immer im Mangel) die Knochen in Mitleidenschaft gezogen werden können.
Vielleicht kann der Endokrinologe dazu mehr sagen.
Und gebe, wenn Du möchtest, diese Phosphat und Ca-Werte mal bei einer KI ein im Zusammenhang möglicher Knochenschäden, durch fehlende Knochenmineralisierung. Symptome könnten sein, dumpfe Knochen- und Muskelschmerzen.
 
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