Vitamin D, Vitamin D3; Wechselwirkung Phosphat, Calcium, Magnesium

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Vitamin D, Vitamin D3; Wechselwirkung Phosphat, Calcium, Magnesium

Vitamin D wird immer im Zusammenhang mit Osteoporose genannt. Wird bei jemand eine Osteoporose festgestellt, wird immer Calcium + Vitamin D3 empfohlen. Allerdings ist auch diese Therapie nicht unumstritten: z.B. gibt es die Ansicht, daß der Mensch dieses Calcium nicht verarbeiten kann und eher geschädigt wird.
B is jetzt habe ich es nicht erlebt, daß der Vitamin-D-Spiegel im Blut (in den Zellen ?) bestimmt wurde. Anscheinend ist das bis jetzt nicht wirklich als notwendig angesehen worden.

Jetzt wurde in einer Studie festgestellt, daß Vitamin D nach den Wechseljahren eine schützende Wirkung gegen Krebs haben kann.
Da Vitamin D durch Sonneneinstrahlung vom Körper selbst gebildet werden kann, ist das doch eine preiswerte Methode, oder?
www.medizin-aspekte.de/08/05/onkologie/brustkrebsrisiko_senken.jpg.html

Gruss,
Uta
 
VitaminD, Vitamin D3

Interessant ist, dass die Synthese von Vitamin D im Körper von verschiedenen Enzymen der Cytochrom P450 - Gruppe abhängig ist. Bekannt ist ja, dass viele Umweltkranke genau an dieser Stelle ein Defizit haben. Ich mir kaum vorstellen, dass es so einfach ist, bei einer Entgiftungsstörung den Vitamin-D-Haushalt wieder auf Normalwerte zu bringen.

Cytochrom P450 2R1, die mikrosomale Vitamin D-25-Hydroxylase, die das Vitamin D3 in der Leber zu 25(OH)Vitamin D3 hydroxyliert.

Cytochrom P450 24A1, baut die Vitamin-D-Metaboliten wieder ab

Cytochrom P450 27A1, ein mitochondriales Enzym, welches für den Cholesterinabbau zu Gallensäuren wichtig ist und ebenfalls Vitamin D an der Position 25 zu 25(OH)Vitamin3 hydroxyliert

Cytochrom P450 27B1, die 1α-Hydroxylase, die das 25(OH)Vitamin D3 zu 1α,25(OH)2Vitamin D3 hydroxyliert und so aktiviert

Cytochrom P450 – Wikipedia
 
VitaminD, Vitamin D3

Hier habe ich noch recht interessante Informationen zu den möglichen Wirkungen und Zusammenhängen mit der Vitamin-D-Versorgung gefunden:

Vitamin D und Autoimmunerkrankungen:
[SIZE=-1][FONT=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][FONT=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][SIZE=-1]Ein erniedrigter Vitamin D-Spiegel führt im Tierversuch jedoch auch zu gehäuftem Auftreten von Autoimmunerkrankungen (Multiple Sklerose, rheumatoide Arthritis, entzündliche Darmerkrankungen). Der Vitamin D-Rezeptor (VDR) findet sich in vielen Zelltypen des Immunsystems, u.a. in T-Lymphozyten, und reguliert insbesondere die Funktion von T-Helfer-Zellen (Hemmung der für autoimmunologische Prozesse wichtigen Th1-Antwort). Die Ausschaltung des Vitamin D-Rezeptors (knock-out) im Tierversuch führt zu hochentzündlichen Verläufen einer Colitis (Froicu et al., Mol Endocrinol 17: 2386, 2003). [/SIZE][/FONT]
[...]
[FONT=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][SIZE=-1]In klinischen Versuchen scheint das Netto-Resultat der Vitamin D-Therapie eine Reduktion der Th1-Autoimmunreaktivität und eine Linderung der Symptome von Multipler Sklerose, rheumatoider Arthritis und entzündlichen Darmerkrankungen zu sein.[/SIZE][/FONT]
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Vitamin D und Osteoporose in den Wechseljahren:
[SIZE=-1][FONT=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][FONT=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][SIZE=-1]Aktuelle Studienergebnisse lassen darauf schliessen, dass die derzeit empfohlenen täglichen Vitamin D-Mengen zu niedrig bemessen sind (ref. in Cantorna et al., Exp Biol Med 229: 1136, 2004). Eine tägliche Vitamin D-Zufuhr von weniger als 800 IU hat keinen frakturreduzierenden Effekt und vermutlich auch keinen wesentlichen Effekt auf die Immunfunktion. Bei mehr als 50 % der postmenopausalen Frauen, die Osteoporose-Medikamente erhalten (!), fand sich ein Vitamin D-Mangel (25-OH Vitamin D3 < 30 ng/ml; Holick et al., 2005). Für Erwachsene wird daher in der Regel eine Tagesdosis von mindestens 1000 IU empfohlen. Die Höchstgrenze liegt nach internationalen Empfehlungen bei 2000 IU täglich (50 µg natives Vitamin D). Vieth hat allerdings gezeigt, dass auch Tagesdosen von 4000 IU Vitamin D3 (100 µg) bei gesunden Versuchspersonen über fünf Monate zu keiner Hyperkalzämie oder Hyperkalziurie führen und dass selbst eine Tagesdosis von 10.000 E über 5 Monate ohne toxische Effekte bleibt (Vieth, 2004).[/SIZE][/FONT]
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Vitamin D und Tumorwachstum:
[SIZE=-1][FONT=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][FONT=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][SIZE=-1]Die differenzierungsfördernden und wachstumshemmenden Effekte des Vitamin D führen offenbar auch zu einer Hemmung des Tumorwachstums. Epidemiologische Studien zeigen, dass verschiedene Tumorformen gehäuft bei Vitamin D-Mangelzuständen auftreten (Holick 2006).Viele Tumorzellen exprimieren den Vitamin D-Rezeptor und lassen sich im Zellwachstum durch aktives Vitamin D-Hormon hemmen.[/SIZE][/FONT]
[FONT=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][SIZE=-1]Prospektive und retrospektive Studien zeigen, dass Karzinome des Dickdarms, der Prostata und der Brustdrüse um 30-50 % häufiger auftreten, wenn ein Vitamin D-Mangel vorliegt (25-OH-Vitamin D3 < 20 ng/ml; Übersicht bei Holick, 2007). Teilnehmerinnen der Women’s Health Initiative mit einem Ausgangs Vitamin D3-Spiegel von < 12 ng/ml hatten nach 8 Jahren ein um 253 % erhöhtes Risiko, an einem kolorektalen Karzinom zu erkranken (Holick, 2006).[/SIZE][/FONT]
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Vitamin D und Immunsystem:
[SIZE=-1][FONT=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][FONT=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][SIZE=-1]Wenn Makrophagen in der Zellkultur mit Tuberkulosebakterien konfrontiert werden, bilden sie vermehrt Calcitriol. Das aktive Vitamin D induziert die Bildung von Cathelicidin, einem Peptid, das Tuberkulosebakterien und andere Erreger abtötet (Liu et al., 2007). Dieser Befund könnte erklären, warum Menschen mit Vitamin D-Mangel anfälliger sind für bakterielle Erkrankungen wie Tuberkulose. Auch virale Angriffe können besser von Personen mit ausreichenden Vitamin D-Depots abgewehrt werden. Der saisonale Vitamin D-Mangel durch ungenügende UV- Einstrahlung in den Wintermonaten begünstigt wahrscheinlich das Auftreten von Grippeepidemien in der kalten Jahreszeit (Cannell et al., 2006).[/SIZE][/FONT]
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Vitamin D und Diabetes und Bluthochdruck:
[SIZE=-1][FONT=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][FONT=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][SIZE=-1]Vitamin D-Mangelzustände begünstigen offenbar auch die Entwicklung von metabolischen Erkrankungen. So konnte gezeigt werden, dass ein Vitamin D-Mangel mit einer Insulinresistenz und einer Fehlfunktion der insulinproduzierenden ß-Zellen im Pankreas assoziiert ist (Chiu et al., 2004). Patienten mit Bluthochdruck zeigten eine Normalisierung des Blutdruckverhaltens nach dreimonatiger UVB-Bestrahlung und hierdurch bewirkter Anhebung des Vitamin D-Spiegels (Krause et al., 1998). Epidemiologischen Studien zufolge steigt bei einem Vitamin D-Mangel das Risiko, einen Bluthochdruck zu entwickeln, um etwa den Faktor 3 (Forman et al., 2007). In Versuchen mit Vitamin D-Rezeptor-defizienten Mäusen wurde demonstriert, dass Vitamin D die Bildung von Renin und hierdurch das Angiotensin-Aldosteron-System hemmt (Li, 2003).[/SIZE][/FONT]
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usw. (Vitamin D bei Sarkoidose, usw.)

Quelle (alles): Vitamin D
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VitaminD, Vitamin D3

Hallo,

in welcher Form (Produkte) führt ihr Vitamin D zu?
Im Sommer müßte der Vitaminmangel D-Mangel durch Sonnenbäder doch besser werden auch wenn Cytochrom P450-Störungen vorliegen...?

VG Tina
 
VitaminD, Vitamin D3

Dr. M hat meiner Mutter Vigantol Öl empfohlen, und mein Prof sagte das er seine Familie täglich mit Vigantoletten versorgt.
Er sagte das selbst im Sommer keine ausreichende Vitamin D Versorgung vorhanden ist. Das war vielleicht früher mal als man mit Lendenschurz die ganze Zeit im freien war, was aber heute aus mehreren Gründen kaum noch möglich ist :eek:)
 
VitaminD, Vitamin D3

Wenn bei mir die Umwandlung vom Vitamin D gestört ist, ist es dann überhaupt gut es einzunehmen bzw. in welcher Form sollte man es nehmen? Ist das Vigantol schon die "aktivierte" Form sozusagen? Hab mir jetzt Vigantoletten bestellt, weil ich D-Mangel hab..aber vielleicht kann mein Körper damit gar nix anfangen?
 
Vitamin D, Vitamin D3

Ich habe bei meinem Immunologen Vitamin D3 testen lassen (wichtig - es im Speicher 25-OH messen, nicht im Blut, bei mir wurde es durch Biovis Labor gemacht):

Labore

Mein Wert lag bei 18, normal zwischen 30 und 80 (passt gut zu meiner FI, dadurch chronische Darmentzündung - leaky Gut), daraufhin spritzte mir mein mein besorgter Immunologe D3 100.000 paar Mal, und gab mir ein Rezept für Dekristol 20.000 - verschreibungspflichtig, da sehr hoch dosiert - davon soll ich nur eine Kapsel alle zwei Tage nehmen.

Vorhin habe ich Hevert D3 probiert, auch schon hochdosiert, aber längst nicht wie Dekristol - eine Kapsel Dekristol entspricht 20 !! Tabletten Hevert d3.

Wichtig ist aber bei hohen Dosierungen Calcium im Blut zu überprüfen..

Liebe Grüße
Natascha
 
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Vitamin D, Vitamin D3

Mein Wert lag bei 18, normal zwischen 30 und 80 (passt gut zu meiner FI, dadurch chronische Darmentzündung - leaky Gut), daraufhin spritzte mir mein mein besorgter Immunologe D3 100.000 paar Mal,

Super, ich hätte auch gern mal einen besorgten Arzt, der mir sowas spritzt oder zumindest verschreibt. Meiner meinte nur, ich soll mir ein Vitamin D Präparat holen... Bestimmt weil ich gesagt hab ich bin Veganerin und er dachte "Selbst Schuld". Dabei haben ja auch andere oft Vitamin D Mangel...
 
Vitamin D, Vitamin D3

hallo,

tja, mein Immunologe ist so besorgt um mich weil er für halbe Stunde 60 Euro abrechnen darf, und für meine Infusionen je 120 euro.. Da ich nicht privat versichert bin, muss ich das alles selber zahlen. Typischer Unterschied zwischen Kassenärzten und privaten...

+++++++++++++++++

Hier noch als Anmerkung ein Beitrag von positiv zum Thema "Infusionen":

ich lasse mir die infusionen vom hausarzt geben, kostet mich als kassenpatient null. vielleicht könntest du das auch mal versuchen...

... trotz allem mit positiven Grüßen :)
 
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Vitamin D, Vitamin D3

Hallo Alle!
Habe neulich auf schwedisch einige Artikel in u.A der (uebersetzt) "Ärzte-Zeitung" gelesen die dem D-Vitamin eine ungeheuer wichtige Rolle in der Gesundhaltung einräumen.D-Vitamin (hauptsächlich in der animalen D3-form) ist nämlich auch ein wichtiges Hormon und wirksam in vielen Prozessen-nicht nur im Kalcium-Umsatz (mit Fett).
Als Infektionsschutz (ueber Immunsystem) gegen Influenza und sg Erkältungen ist es weit besser als irgendwelche Vaccinierung und ausserdem beiwirkungsfrei.
D-Vitamin kommt vom Sonnen und aus Nahrung (Leber,Fischöl,Lebertran,fette Fische,Eier..)
Leider bekommen fast alle Menschen in unseren Breitengraden zu wenig davon und das ist eine der Ursachen fuer sowohl Ostereopose als auch fuer Infektionen,autoimmune Krankheiten,Herzkrankheiten,Tuberkulose und Krebs.Hier in Schweden steht die Sonne fast immer zu niedrig und die Atmosphäre filtriert das Sonnenlicht derart ab dass fast keine D-Vitamine dadurch erzeugt werden können.Das hängt ebenmit den hohen Latituden hierzulande zusammen und ist schlimmer je weiter nordwärts man kommt.Wir muessen uns deswegen weitgehend auf adequate Nahrung und Kostergänzung mit hohem D-Vitaminhalt verlassen(=/> 2000IE/Tag).Aber weil man in Deutschland so wenig Fisch isst ist das Problem ähnlich dort.
In Schweden sind wir aufgrund obengenannter Ursachen "Weltmeister in Ostereopose".
Vor allem sind da Frauen betroffen-Hueftgelenkbrueche sind sehr häufig in hohem Alter.

Ueberhaupt hat man festgestellt dass Influenzen immer erst im Winterhalbjahr in unseren Latituden und unabhängig von den Longituden auftreten-obwohl die Viren immer vorhanden sind.In tropischen Gegenden hat man das dann entsprechend in der Regenzeit.

Etwas zum Nachdenken? Vielleicht auch zu Stellungnahme (aktuelle Vaccinierung) und Handeln?
LG Ulf
 
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VitaminD, Vitamin D3

Hier habe ich noch recht interessante Informationen zu den möglichen Wirkungen und Zusammenhängen mit der Vitamin-D-Versorgung gefunden:

Vitamin D und Autoimmunerkrankungen:
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Vitamin D und Osteoporose in den Wechseljahren:
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Vitamin D und Tumorwachstum:
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Vitamin D und Immunsystem:
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Vitamin D und Diabetes und Bluthochdruck:
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usw. (Vitamin D bei Sarkoidose, usw.)

Quelle (alles): Vitamin D
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Binnie,habe in der Eile Deinen Beitrag uebersehen und glaubte etwas Neues zu berichten,aber alles Wesentliche hattest Du ja schon erzählt.
Wir schöpfen wohl aus gleichen Quellen und selbst richte ich mich nach den neuen Erkenntnissen. Hier in Schweden empfiehlt man auch viel zu niedrige Werte-ca 400IU,toxisch betrachtet man immer noch >1000 IU. Selbst nehme ich 2000 IU/Tag + nahrungsbedingt in Form von Fisch,Eiern,Lebertran usw. und möglichst viel Sonne.

LG Ulf
 
VitaminD, Vitamin D3

Hallo Ulf,

ist das alles wirklich so neu ?

Schon Thomas Mann hat im Zauberberg seine Tb-Kranken Romanfiguren in Davos in die Sonne gesetzt.Will sagen, Knochen und Immunabwehr als Positivum von D sind schon lange bekannt. Ich bin zwar auch ein überzeugter D³ Verfechter, aber wie immer, es erlöst die Welt nicht von allen Krankheiten. Wunder darf keiner erwarten.

vG Peter
 
Vitamin D, Vitamin D3

Lieber Rudi,

ich wundere mich schon lange wie hier und natürlich auch woanders immer geschrieben wird
Ich habe es selbst erlebt
.

So etwas geht mir leider völlig ab, ich merke nicht ob mein D³-Spiegel bei 12 ng/ml oder bei 50 liegt, ich hoffe eigentlich dadurch nur auf ein langes Leben, aber ich bin mir sicher, ich muß trotzdem sterben. Sollte ich mich da irren?

Vg Peter
 
Vitamin D, Vitamin D3

Hallo Knutpeter,

spätestens dann, wenn du eine durch Vit D3 mitbegünstigte Erkrankung hättest, würdest Du deinen Mangel merken. (So vorhanden)

Ja, wir sterben alle, aber es ist auch die Frage offen wie...und Tumore z.B....sind keine schöne Art das Leben beendet zu bekommen.


Ich habe es auch selbst erlebt :D mit Vitamin C in hoher Dosierung :cool: (nicht die Tumore....)

Seitdem sind meine Infekte selten und wenn dann im Nu weg.

Gruß Bildhauer
 
Vitamin D, Vitamin D3

Guten Morgen Bildhauer,

ich denke schon, ich weiss wovon ich schreibe.

Bei vielen Beiträgen hier im Forum, beschleicht mich immer der Gedanke, ist das, was da berichtet wird auf die Medis oder den Placeboeffekt zurückzuführen. Dagegen habe ich ja überhaupt nichts, nur ist ein Verallgemeinerung dann wenig hilfreich und im übrigen finde ich, dass jeder auch seinen kritische Geist, den er gegenüber der Pharmindustrie hat auch gegenüber den Heilsversprechungen der übrigen Medi-Industrie haben sollte.

vG Peter

PS ich muß mich noch ergänzen:

Die Alternativhypothese besagt, dass übermäßiger Vitamin D-Genuss nicht vor Autoimmunkrankheiten schütze, sondern diese langfristig verschlimmere beziehungsweise möglicherweise sogar mit verursache. Marshall und seine Kollegen weisen zunächst darauf hin, dass der Vitamin D-Metabolit 25-Hydroxy-Vitamin D in seiner molekularen Struktur Steroiden ähnele. Er wirke am nukleären Vitamin D-Rezeptor, führe da aber eher zu einer Inaktivierung als zu einer Aktivierung wichtiger Immunprozesse, so die Autoren. Und da liegt der Hund begraben. Denn therapeutisch beziehungsweise über die Nahrung zugeführtes 25-Hydroxy-Vitamin D scheint auf diesem Wege zwar einerseits Entzündungsreaktionen zu hemmen. Das erklärt einen gewissen therapeutischen, steroidartigen Effekt von 25-Hydroxy-Vitamin D bei Autoimmunerkrankungen. Langfristig allerdings könnte die Immunantwort durch Vitamin D eher ausgebremst werden. Vor allem die Fähigkeit des Körpers, mit chronisch persistierenden Infektionserregern fertig zu werden, werde verringert, so Marshall. Diese aber gelten als heiße Kandidaten für die „erste Ursache“ bei der Entstehung von Autoimmunität

Zum weiter lesen auch:Autoimmun blog - Über Autoimmun Erkrankungen und deren mögliche Behandlung (autoimmun.net/)
 
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Vitamin D, Vitamin D3

Hallo knutpeter,

natürlich weisst du wovon Du schreibst, das habe ich nicht in Abrede gestellt.

Ich weiss es aber auch wovon ich schreibe, und mein Interessens - bzw.- Erfahrungsbereich liegt eben im Gebiet der orthomolekularen Medizin und deren
oft so verpönten Mikronährstoffen....

Gruß Bildhauer
 
Vitamin D, Vitamin D3

Hallo knutpeter,

ich finde es etwas verwirrend, poste doch neu, sonst stimmen ja die Antworten nicht überein.

Ok, ich rede von der Gesamtheit der Substanzen und nicht von Einzelgaben hier und da ein bisserl zu wenig, zu viel. Das Spektrum, das Gleichgewicht.
Das meinte ich.

Grüße vom Bildhauer
 
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