Beschwerden/Symptome nach Einnahme von Vitamin D

... Ich brauche mein Vit. D täglich.
Manchmal setze ich einen Tag aus, nach Bauchgefühl. Aber länger aussetzen macht müde, nachtblind und allgemein erschöpft. ...

Genau: Du brauchst es so und Dich macht eine längere Unterbrechung der Einnahme so und so ....
Wie so oft, ist das ganz individuell.

Grüsse,
Oregano
 
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Der gute Parathormonspiegel wurde mit abwechselnden 1500, bzw 250 I.E. erzielt. Spricht etwas, abgesehen von dem niedrigen 25-OH-Vitamin D, gegen eine Fortführung der Dosierung? Oder gegen eine weitere Optimierung?
Leider ja, wenn verträglich würde ich auch noch über den niedrigen Spiegel hinwegsehen, wenn die Knochen nicht weiter abgebaut werden und das Parathormon konstant niedrig bleibt.
Ich habe während der VD Einnahme regelrecht die Zähne zusammengebissen und teilweise Übelkeit, Muskelschmerzen, Kopfschmerzen, Schwindel, trockener Mund/Durst, Ohrenrauschen (Herzrythmus höre ich darin) in der Nacht viele Toilettengänge, also vieles was eben bei einer Vitamin D Überdosierung auftreten kann, ausgehalten.
Ich hoffte, wenn ich mit obiger Dosierung durchhalte und Vitamin D3 ansteigt und der Sommer kommt, würde ich mich so über das Jahr bis zum Winter retten, aber so. . . momentan scheint auch noch die Sonne zur Aufrechterhaltung der Symptome beizusteuern; einiges ist zwar besser, aber einiges an Nebenwirkung hält sich nach einigen Tagen mickriger Dosierung noch standhaft.
Auch mein Schilddrüsenknoten hat sich vergrößert und drückt nun in die Kehle, das ist eigentlich das schlimmste.
 
Leider ja, wenn verträglich würde ich auch noch über den niedrigen Spiegel hinwegsehen, wenn die Knochen nicht weiter abgebaut werden und das Parathormon konstant niedrig bleibt.
[...]
Ich hoffte, wenn ich mit obiger Dosierung durchhalte und Vitamin D3 ansteigt und der Sommer kommt, würde ich mich so über das Jahr bis zum Winter retten, aber so. . . momentan scheint auch noch die Sonne zur Aufrechterhaltung der Symptome beizusteuern;
Und wie verträgst Du 4 x125 I.E. pro Tag, möglichst weit über den Tag gestreut (bei gleichzeitiger Sonnenmeidung, bzw. -minimierung)?
 
Und wie verträgst Du 4 x125 I.E. pro Tag, möglichst weit über den Tag gestreut (bei gleichzeitiger Sonnenmeidung, bzw. -minimierung)?

Danke für Deine Rückmeldung, momentan wäre mir diese Dosis noch viel zu viel, zunächst einmal muss sich mein System wieder beruhigen.
Danach vielleicht alle Möglichkeiten beleuchten, aus welchen Gründen der Körper Vitamin D immer nur in das 1,25 D "delegiert".
Das Parathormon könnte auch durch "nur" genügend oder vermehrt Calcium ruhig bleiben, das Problem ist nur das mein Urin zurzeit schäumt und ich dahingehend auch keine wirkliche Ahnung habe, ob vielleicht durch den hohen 1,25 D Wert und Calcium eine Nierenbelastung vorliegt aufgrund vermehrter Eiweiß- und Calciumzufuhr. Das kann man zwar mit ganz viel Trinken (mehr als 2 l täglich) ausgleichen, aber ich renne dann nur auf die Toilette und zudem trotzdem ständig durstig.
 
Und was sagte sie zu deinen Nebenwirkungen?
Gar nix, weil ich nicht mehr bei ihr war. Erstens war sie mir zu teuer und ich habe noch andere kostenintensive Probleme außer Long Covid (z.B. SIBO und IMO), wo sie sich gar nicht auskennt, und ich muss bei jeder Therapie auch auf SIBO und IMO Rücksicht nehmen bzw. abstimmen. Zweitens kam mir damals der Vorschlag mit Coimbra-Protokoll instinktiv nicht richtig vor - ich war damals der Meinung, ich würde mal lieber alle Mängel ausgleichen und schauen, dass ich mit allem adäquat versorgt bin, BEVOR ich ein einziges Vitamin hochdosiere in einen eigentlich sehr unphysiologischen Bereich und so eine riskante Therapie (wegen Calcium usw.) angehe. Coimbra, so dachte ich mir, kann ich dann immer noch machen, wenn alles andere nicht anschlägt.

Außerdem war ich nie auf Autoimmunerkrankungen ausgiebig untersucht worden. Auf eigene Faust ging ich später noch in eine Rheuma-Klinik, dort wurden alle Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises ausgeschlossen. Lediglich einige Immunmarker waren ein wenig auffällig, mit denen ich leider nicht viel anfangen kann (neben den zu wenigen Lymphozyten im Serum seit Jahren, kam dort raus: C3 und C4 Komplement zu niedrig, und Alpha1-Globuline ebenso).

Dann las ich mich zu Vitamin A und Vitamin D näher ein und fand heraus, dass ohne Vitamin A das Vitamin D nicht an den Zellen andocken kann, und ohne adäquate Proteinversorgung Vitamin D erst gar nicht erst angeliefert wird, wo es gebraucht wird. Da mein Vitamin A zwar normal, aber eher niedrig war, konzentrierte ich mich erst darauf und auf die Proteinzufuhr (was im Nachhinein gesehen leider schlecht für meine SIBO und Ammoniakbelastung war). Außerdem las ich, dass Vitamin D eher immunsuppressive Wirkung habe (daher die Erfolge von Coimbra speziell bei Autoimmunerkrankungen und wahrscheinlich auch bei Covid-19 beim Zytokinsturm), dass es aber zweifelhaft sei, dass Hochdosen Vitamin D zielführend sind, wenn man chronische Infektionen hat (was ich bei mir eher vermute als ein Problem mit Autoimmunität und Zytokinsturm, nicht nur, weil ich kurz nach Covid einen Zeckenbiss und hohe Borrelientiter hatte, sondern auch EBNV und IgM von EBV chronisch erhöht ist, ich immer wieder Herpesbläschen bekomme - und weil zumindest TNF-alpha und IL-6 kurz nach Covid negativ waren, als Long Covid begann, und weil CRP sowie CRP hs ständig unter der Nachweisgrenze liegen). Ich denke, ich habe kein "überaktiviertes Immunsystem", wie so oft bei Long Covid vermutet wird und wogegen auch behandelt wird (wenn überhaupt behandelt wird), sondern ich habe ein komplett erschöpftes, nicht mehr vorhandenes Immunsystem. Ich hatte auch eine Dunkelfeld-Mikroskopie, wo die durchführende Ärztin sagte, meine weißen Blutkörperchen "bewegen sich nicht", das sollten sie aber, weil sie nach Erregern im Blut suchen sollen. Bei mir seien sie komplett passiv.

Warum habe ich dann überhaupt 45.000 Einheiten an einem Tag genommen, fragen sich jetzt wahrscheinlich einige. Es war Winter, ich war total abgeschlagen und depressiv, ich hatte länger kein Vitamin D mehr genommen, da ich so abgelenkt und beschäftigt war mit täglichen Darmkrämpfen und meiner SIBO und den Versuchen, was ich überhaupt noch schmerzfrei essen kann. Da blieb vieles auf der Strecke, und vor allem hatte sich mein NEM-Einnahmeschema drastisch reduziert, da ich ja nicht wusste, auf was ich alles mit Bauchkrämpfen reagiere. Es dauerte Monate, herauszufinden, was ich vertrage und was Symptome auslöst, dabei gleichzeitig schon versuchen, Lösungen auszuarbeiten und Mittel auszuprobieren, die gegen die Schmerzen aber auch gegen die Grundproblematik SIBO und IMO helfen könnten. Ihr könnt euch ja sicher alle vorstellen, wie komplex es ist, herauszufinden, was man verträgt und was nicht. Und außerdem hatte die monatelange Vitamin A Zufuhr nichts gebracht (keine Sorge, ich habe vorsichtig dosiert und keinesfalls überdosiert) - bis auf eine gute Nachtsicht, die ich vorher gar nicht hatte, habe ich damit nichts Spürbares erreicht.

Zufällig bin ich dann auf einige Erfahrungsberichte gestoßen, wo Menschen mit hochdosiertem Vitamin D die unglaublichsten Heilerfolge hatten, auch was z.B. Darmprobleme, Depressionen, aber vor allem Autoimmunerkrankungen, Schmerzen usw. angeht. Da dachte ich mir, wenn ich es nicht ausprobiere, werde ich es nie wissen, ob es mir helfen könnte und ob die Idee dieser Ärztin wirklich die falsche für mich war. Im Nachhinein bereue ich es auch nicht, es ausprobiert zu haben, denn sonst wäre die Coimbra-idee wohl für immer in meinem Hinterkopf geblieben bzw. die Reue, es nicht durchgezogen zu haben. So weiß ich jetzt, es wäre das absolut Falsche für mich gewesen und ich habe nicht noch mehr Geld und Zeit in Besuche bei dieser Ärztin verschwendet. Sie war mir diesbezüglich auch zu undifferenziert, z.B. meinte sie, sie messe den Vitamin D Spiegel gar nicht mehr, das 1,25OH (bei mir im Verhältnis zum 25OH zu hoch!) sei auch egal, man dosiere einfach höher und höher und man dürfe kein Calcium mehr zu sich nehmen. Sie therapiere alle ihre Patienten mit Autoimmunerkrankungen so.

Das finde ich eigentlich grob fahrlässig, denn wenn man z.B. so wie ich reagiert, dann stimmt ja irgendwas nicht und das gehört abgeklärt. Da gehört geschaut, woher diese Symptome kommen, was sich da tut im Vitamin-D-Stoffwechsel, ob Co-Faktoren fehlen usw. - denn ich kann mir nicht vorstellen, dass derartig schlimme Symptome bis zu massivsten Muskelkrämpfen "normale" Nebenwirkungen darstellen, die man in Kauf zu nehmen hat. Ganz zu schweigen von Panikattacken, massiven Schlafstörungen, Gedankenkreisen, das sich nicht mehr abstellen lässt - mir ging es richtig beschissen!

Ich bräuchte eigentlich aufgrund meiner komplexen Symptomatik und Krankengeschichte jemanden, der ein speziell auf mich abgestimmtes Programm entwickelt, der meine Stoffwechselstörungen, SIBO, IMO und diese speziellen Reaktionen kennt, berücksichtigt und miteinbezieht. So einen Arzt gibt es aber nicht. Sie therapieren alle jeden ihrer Patienten auf die gleiche Art, ihre bevorzugte Methode eben, ob sie zum Patienten passt oder nicht. Auf diese Weise habe ich meine gesamten Ersparnisse verschludert mit Blutwäschen, Vitamin-Infusionen, manuellen Therapien usw, von denen viele, gerade die teuersten Therapien, meine Symptome sogar noch massiv verschlechtert haben. Es geht mir schlechter als jemals zuvor und mein gesamtes Geld ist weg.

Damit kann ich also weder zu dieser Ärztin (habe jetzt aber sowieso damit abgeschlossen, Coimbra fällt für mich raus), noch zu irgendwem anderen.
 
Dieser erhöhte aktive 1,25 OH D Spiegel stört bisher eigentlich nur mich, weil ich es als einen Grund sehe, dass mein Speicher Vitamin D3 nicht ansteigt und durch diese hohe Aktivität des Stresshormons jede Menge Nebenwirkungen auftreten.
Hallo Kayen,
kannst du das vielleicht näher erläutern, das klingt interessant, habe ich jedoch noch nie gehört, dass 1,25OH ein Stresshormon ist? Ich habe nämlich auch (zu) hohe 1,25OH Werte, während 25OH nur mäßig ansteigt (und nur mit Nebenwirkungen, wie es aussieht, denn viele meiner Beschwerden klingen wie das hier in diesem Thread Beschriebene nach Vitamin-D-Einnahme). Und ich habe eben "Stresssymptome", die ich bisher immer auf zuviel Adrenalin geschoben habe (z.B. vertrage keinen Kaffee, habe zitternde Hände, schlotternde Knie, auch ganz ohne äußeren "Stress"), an methylierten B-vitaminen liegt es nicht, aber eventuell an Vitamin D Supplementierung?

Noch was, was ich mich frage:
Es ist viel zu Magnesium geschrieben worden und manche hatten Erfolg mit mehr Magnesium, manche nicht. Da Vitamin D aber auch Calcium so sehr beeinflusst, kann es nicht sein, dass die Vitamin D-Supplementierung irgendwie den Calciumhaushalt aus dem Gleichgewicht bringt? Denn gerade Calcium (sowohl Mangel als auch Überschuss) kann Nervensymptome auslösen, wie z.b. mein Kribbeln, die parästhesien, aber auch die Übererregung. Und welche Rolle spielt dabei Phosphor (bei mir im Vollblut zu niedrig!) oder Bor (scheint manchen zu helfen)?

Wer darüber Genaueres weiß, ich würde mich sehr über Erkenntnisse freuen!
 
So einen Arzt gibt es aber nicht. Sie therapieren alle jeden ihrer Patienten auf die gleiche Art, ihre bevorzugte Methode eben, ob sie zum Patienten passt oder nicht. Auf diese Weise habe ich meine gesamten Ersparnisse verschludert mit Blutwäschen, Vitamin-Infusionen, manuellen Therapien usw, von denen viele, gerade die teuersten Therapien, meine Symptome sogar noch massiv verschlechtert haben. Es geht mir schlechter als jemals zuvor und mein gesamtes Geld ist weg.

Damit kann ich also weder zu dieser Ärztin (habe jetzt aber sowieso damit abgeschlossen, Coimbra fällt für mich raus), noch zu irgendwem anderen.

Tut mir sehr Leid, Andrea. Mit komplexen Dingen hat man einfach schlechte Karten, das ist Fakt.
 
Das bringt auch nichts. Für solche Ärzte und fragliche Methoden viel Geld ausgeben, macht nur arm und noch kränker.

Ich habe für mich erkannt: ich mache das, was in meiner Verantwortung liegt. Das heißt, ich fange mit der Ernährung an. Ich führe Ernährungstagebuch und schaue, was noch geht. Dementsprechend finde ich raus, was unverträglich ist - und, o Wunder, da kommen sogar "gesunde Vitamine", die ich angeblich nehmen soll, bei raus.

Ich war schon immer der Meinung daß man ein komplexes Krankheitsgeschehen (multifaktoriell, mehrere Organe betroffen, viele Symptome) nicht mit dem bloßen Hinzufügen von Nahrungsergänzungsmitteln verbessern oder gar heilen kann.. Da kann der geschwächte Körper nichts mit anfangen, manchmal ist es sogar schädlich.

Deshalb beginnt man bei der Ernährung, wenn man etwas verändern will. Das ist das Einzige, was man selber umstellen und beeinflussen kann. Der Grundgedanke ist klar: Das Immunsystem reagiert "über" oder gar nicht mehr, letzteres oft, einfach weil es erschöpft ist. Dies hat viele Gründe und die meisten sind in der Ernährung zu finden.
 
kannst du das vielleicht näher erläutern, das klingt interessant, habe ich jedoch noch nie gehört, dass 1,25OH ein Stresshormon ist? Ich habe nämlich auch (zu) hohe 1,25OH Werte, während 25OH nur mäßig ansteigt (und nur mit Nebenwirkungen, wie es aussieht, denn viele meiner Beschwerden klingen wie das hier in diesem Thread Beschriebene nach Vitamin-D-Einnahme). Und ich habe eben "Stresssymptome", die ich bisher immer auf zuviel Adrenalin geschoben habe (z.B. vertrage keinen Kaffee, habe zitternde Hände, schlotternde Knie, auch ganz ohne äußeren "Stress"), an methylierten B-vitaminen liegt es nicht, aber eventuell an Vitamin D Supplementierung?

Hallo Andrea,

um herauszufinden, welche Deiner Symptome von Vitamin D herrühren und ob überhaupt, würde ich es 7-10 Tage vollständig absetzen und dann wirst Du (ich halte es bei Deinen Schilderungen für wahrscheinlich) Besserungen bemerken.
Gerade bin ich sehr dankbar, dass mein Ohrenrauschen zu 50% nachgelassen hat und ich komme langsam wieder zu mir selbst.

Zusammenhänge kann ich Dir nicht erklären oder noch nicht, weil ich alles bisher sehr widersprüchlich empfinde; vielleicht nur, dass das Verhalten von Vitamin D auch eng im Zusammenhang mit Calcium- Mangel- und Überschußsymptomen stehen kann, ebenso das Parathormon, welches bei Ca-Mangel anspringen kann, damit der Körper sich das aus den Knochen holt.
1,25 OH D ist per se kein eigentliches Stresshormon; es macht nur Stress, wenn es keine vernünftige Umwandlung gibt aufgrund von evtl. verkannten Entzündungen im Körper oder oben schon erwähnten Calcium-Störungen.
Ich kann Dir jedoch nichts 100% sagen; werde aber die Ärzte löchern und immer wieder auf diese/meine Unverhältnismäßigkeit hinweisen (1,25 OH D zu 25 OH D)
Ich weiß momentan noch nicht einmal wie ich weiter verfahre, da die hier bereits erwähnten Laborergebnisse sehr frisch sind und noch kein Arzt-Termin stattgefunden hat. Von dem ich mir allerdings auch nicht allzuviel erhoffe, werde aber trotzdem dran bleiben, auch ohne momentaner VD Supplemente.
Ich fürchte ja schon die Antwort, wenn ich das Parathormon mit Erhöhung des 1,25 OH in schach halten kann, obwohl D3 abfällt ist doch alles gut oder ähnlich (also ohne das sie die Nebenwirkungen registrieren), mal sehen.
 
@Malvegil
Da der RXR den VDR-Komplex ko-aktiviert müssten die hier im Thread berichteten Beschwerden eigentlich heftiger werden. Ebenso kann Magnesium die Umwandlung zu 1,25D3 steigern.
Ein Ausweg könnte das also denkbar nur sein, sofern durch höhere Rezeptorfunktion in Folge die 1,25D3-Spiegel deutlich fallen? Grob ähnlich zur Insulinresistenz oder Neurotransmitter- oder Androgenrezeptordichte.
Falls bspw. die Körperzellen schlau genug sind um die enorm erhöhten Spiegel von 1,25D3 durch dessen bessere Wirksamkeit (durch Verfügbarkeit von Retinol und RXR) deutlich zu reduzieren und das enorm erhöhte 1,25D3 damit nicht mehr an anderen endokrinen Rezeptoren pfuscht.
Oder falls Retinol weitgehend unabhängig vom VDR seine Wirkungen auf das Immunsystem ausspielt durch Zelldifferenzierung, Autophagie, Coerulplasmin- und Transferrin-Synthese zur Bindung freien Eisen usf. und somit chronische Infektionen und Entzündungen als Anlassgeber für erhöhtes 1,25D3 herabsetzen kann.
https://www.symptome.ch/threads/beschwerden-symptome-nach-einnahme-von-vitamin-d.96583/post-1387305

Falls bereits genug Retinol im Körper verfügbar ist, brächte eine weitere Ergänzung damit halt kaum etwas. Wenn somit für den VDR also kein RXR fehlt sondern er durch andere Mechanismen in seiner Aktivierung beeinträchtigt ist (blockierende Liganden aus Pathogenstoffwechseln oder Medikamente).

https://forum.genetisches-maximum.de/public/d/3113-coimbra-protokoll-autoimmunkrankheiten/109 Und dennoch hat sich "DOOM" inzwischen wieder auf tägliche 9.000 IE D3 hochgekrabbelt und bewegt sich damit an ihrer Machbarkeitsgrenze zu erhöhten Beschwerden. Sie schafft also auch den Absprung vom D3 nicht bzw. trappt auswegslos immer dorthin zurück?

Der gute Parathormonspiegel wurde mit abwechselnden 1500, bzw 250 I.E. erzielt.
Parathormon mit 52.4 ist nun weit abgesunken, sogar der niedrigste Wert von allen dok.Werten, also hübsch mittig.
Tut mir Leid Überbringer schlechter Nachrichten zu sein: 52,4 [pg/ml] ist kein guter Wert für Parathormon sondern immer noch (zu) hoch.
 
Meine aktuellen Werte:

Calcium 2.27 mmol/L (2.15 - 2.58)
Im Februar bei 2.34

Calcium, korrigiert 2.22 mmol/L (2.15 - 2.58)

Phosphat 0.72 mmol/L (0.84 - 1.45)
Im März bei 0.87. An der Ernährung kann der Abfall nicht liegen. Phosphat wurde in der Vergangenheit nur sehr selten bestimmt, dabei ist er ein Problemfall.

Parathormon (PTH) 4.4 pmol/L (1.83 - 7.85)
Im Februar bei 6.5. Der jetzige ist der tiefste PTH-Wert bislang.

Calcitriol (1,25-OH-Vitamin D3) 45.9 ng/L (20 - 80)

Calcidiol (Vitamin D3) 38.0 nmol/l
Im März bei 15.5. Unter "Baby-Dosierung" innerhalb eines Monats um mehr als das Doppelte angestiegen. Es wird also verstoffwechselt.

Leber- und Nierenwerte (auch Cystatin C) im Normalbereich. Calcium und Phosphat werden erst nächste Woche im 24-h-Urin bestimmt. Hätte ich im Zusammenhang mit obigen Werten vorteilhafter empfunden, aber gut. Ich pausiere jetzt erst einmal ein paar Tage, damit der Nierenbereich zur Ruhe kommt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Woow, dies sind doch gute Nachrichten oder was meinst Du, Nailz?
Jedenfalls hätte ich mir so auch meine Entwicklung vorgestellt, scheint so, als sei ich dahingehend, also gemeint ist die Vitamin D Umwandlung doch eine Art Kolibri.
Mein Arzt hat heute nur meine Schwellung am Hals gesehen und schickt mich erstmal mit Überweisung zum sofortigen Ultraschall Schilddrüse und Bauchraum, alles andere später.

Retinol habe ich zusammen mit Vitamin D eingenommen, allerdings nur Tagesdosis und mein Eindruck ist, dass es die Kopfschmerzen, die auch allein beim Vitamin D auftreten, noch verstärkt.
Wenn geschallt wurde, werde ich mal eine Liste mit extra Laboruntersuchungen, wie Retinol, Mg in der Erythrozyte? machen, wenn jemand weitere Ideen hat, gerne.

Tut mir Leid Überbringer schlechter Nachrichten zu sein: 52,4 [pg/ml] ist kein guter Wert für Parathormon sondern immer noch (zu) hoch.
Danke für alles Granit, ich lese Deine Nachrichten als Bewusstseinserweiterung, mache Dir also keine Gedanken. Welcher Parathormonwert wäre denn stimmig?
 
Hallo Kayen.

Woow, dies sind doch gute Nachrichten oder was meinst Du, Nailz?

Naja, Phosphat und auch Calcium sind nicht gerade zufriedenstellend. Ich bin aber schon überrascht, dass der D3-Wert so angestiegen ist. Auch wenn es wahrscheinlich kein wirklicher Speicherzustand ist. Aber was solls, das Parathormon ist erst mal gesunken.

Gestern gesellten sich zum schaumigen Urin noch Hämaturien. Heute zum Glück nicht mehr.

Vielleicht solltest du es auch einmal mit durchgehend niedriger Dosierung versuchen. Hattest du das schon?
 
Wie sieht es bei euch eigentlich mit Vitamin A aus? Das ist zur Verwertung von Vitamin D notwendig, und ein Mangel ist auch nicht so selten. Ich erinnere mich an einen Fall aus dem Edubily-Forum, wo eine Coimbra-Therapie total schief lief, und als Schuldiger dann das fehlende Vitamin A auffiel: https://forum.genetisches-maximum.de/public/d/3113-coimbra-protokoll-autoimmunkrankheiten/37
Ich habe es deshalb testen lassen und im Serum lag ich im unteren Drittel des Referenzbereichs. Deshalb habe ich jetzt ein halbes Jahr supplementiert (Retinylpalmitat, kein Beta-Carotin), zusätzlich zum Vitamin D. Anfangs täglich, später habe ich dann auch immer wieder mal vergessen (genau wie Vitamin D), aber ziemlich konsequent insgesamt. Es hat sich bei mir dadurch nichts verbessert, bis eben auf die viel bessere Nachtsicht. Zugleich habe ich auch viel Proteine zu mir genommen, mit denen sich gleich mehrere Blutwerte stark verbessert haben (z.b. stiegen zum ersten Mal fT3 und fT4 vom ganz unteren Referenzbereich hoch und lagen dann mittig bzw. in der oberen Hälfte), auch Hämoglobin und Erys waren zum ersten Mal in einem vernünftigen Bereich (zuvor immer an der unteren Grenze oder gar darunter). Ich hatte schon vermutet, dass meine jahrzehntelange eiweißarme Ernährung (vegatarisch, auch mal ein paar Jahre vegan) zu diesen Werten beigetragen haben könnte. Gesamteiweiß war auch immer sehr niedrig (6 oder gar mal auch darunter), stieg auf 7 an. Das Problem war dann nur, ich habe SIBO mit Ammoniakproduzenten, die allesamt sowohl Ballaststoffe als auch Proteine verwerten können und sehr giftige Metaboliten neben Ammoniak erzeugen (LPS, Indol, Skatol usw.). So verwundert es nicht, dass ich mit all dem zwar anfangs stärkere Beine hatte und sogar mit einem Lauftraining begann, aber einige Wochen bzw. 2 Monate später neue neurologische Symptome hinzukamen, die ich zuvor nicht hatte. Das erklärt - nebenbei - vielleicht auch, warum ich über Ernährung nicht weiterkomme. Alles, was ich zu mir nehme, füttert meine pathogenen Keime mit. Sie ernähren sich von Eisen, Proteinen, komplexen Kohlenhydraten (aber auch einfachen), Fette und Lecithin nehmen sie für ihre LPS-Hüllen, und wenn ich faste, zerlegen sie die Darmschleimhaut. Aber das jetzt nur am Rande.

Da ich jedoch nicht weiß, ob Vitamin D wirklich "schuld" an meinen Zitterattacken, Zuckungen, Muskelfaszikulationen, und innerer Unruhe ist, kann ich natürlich nicht mit Sicherheit sagen, ob es an einem (subklinischen) Vitamin-A-Mangel lag, dass es früher nie griff. Aber wenn, dann hätte es mir theoretisch mit der vitamin A + Proteinzufuhr besser gehen müssen und nicht schlechter.

Ich muss aber auch sagen, diese Probleme traten eigentlich erst mit dieser einmaligen Hochdosis so richtig auf (obwohl ich leichtes Zittern und innere Unruhe schon vorher hatte, aber keine steinharten Muskeln und Panikattaccken und auch keine Zuckungen, nur Muskelfaszikulationen), und sie wiederholten sich, als ich mal MSM höherdosiert nahm. die Zuckungen nahmen unter MSM die extremste Form an, da dachte ich schon, ich habe einen epileptischen Anfall oder sowas in der Art. Seitdem hat es sich nie mehr auf das Niveau zuvor beruhigt.

Meine derzeitige Theorie ist, dass beides meinen Elektrolythaushalt ziemlich durcheinander gebracht hat, denn ich hatte vorher schon (wurde vor 2 Jahren in einer Blutgasanalyse festgestellt, also lange vor diesen "Experimenten") eine hyperchlorämische Azidose - heißt, einen zu sauren Blut-pH, chlorid zu hoch, alle anderen Elektrolyte im Normalbereich und interessanterweise war auch Laktat (der Hauptverdächtige bei Long Covid) im Normalbereich, sogar relativ niedrig.
Meine derzeitige Arbeitshypothese ist also, dass mein Blut wahrscheinlich nicht nur durch chlorid, sondern zusätzlich noch durch sehr sulfatreiches Wasser, das ich jahrelang getrunken hatte, zu sauer ist, dass das Natrium nicht ausreicht, um das Chlorid in Schach zu halten (ohne genug Natrium kann man kein Chlorid ausscheiden) sowie das Ammoniak auszuscheiden (die Niere benutzt chlorid, um es an Ammoniak zu binden, um beides auszuscheiden), Ammoniak verdrängt ja Kalium aus den Rezeptoren in der Zelle, und Magnesiummangel hatte ich sowieso schon immer. Das Calcium spielt da ordentlich mit rein, denn es hat sowohl zellprotektive Wirkung (es schützt, wenn es außen von der blutseite her an der Zelle angelagert ist, die Zelle vor Übererregung), als auch zellschädigende Wirkung (wenn zuviel davon einströmt und nicht mehr rauskommt und dadurch die Zelle übererregt wird). Ein stabiler Calciumspiegel ist daher sehr wichtig, gerade für die empfindlichen Nervenzellen. Hebt man den blut-pH-wert zu plötzlich an, dann wird Calcium sehr schnell an Albumin gebunden und man spürt ein Kribbeln, oft in Fingern, Zehen oder Mundbereich, weil die schützende Funktion des Calcium im Blut wegfällt. Ich habe das bei jedem Basenpulver oder sogar basischem Mineralwasser. Außerdem wird in einem basischen Milieu das ungiftige Ammonium schlagartig zum hochtoxischen Ammoniak umgewandelt, auch das spüre ich bei einem basischen Heilwasser sofort (Schwindel, Gefühl der Körper löse sich auf, Sehstörungen, Konzentrationsstörungen, verändertes Atemmuster, extreme Schwäche).

Ein saurer Blut-pH ist aber auf Dauer auch schädlich und vor allem wird das Gewebe übersäuert (Chlorid strömt in die Zellen hinein und stört dort den gesamten Stoffwechsel, die Mitochondrien funktionieren nicht mehr und die Enzyme sind auch sehr pH-empfindlich und arbeiten nur in einem gewissen pH-Milieu optimal).

Im Moment versuche ich daher, den Blut-pH-Wert ganz sachte anzuheben: Ich trinke über den Tag verteilt in superkleinen Portionen Kalium, Natrium und Magnesium als Citrate. Citrate deshalb, weil sie den Blut-pH-Wert nicht plötzlich anheben (wie Bicarbonat oder auch Natriumascorbat - damit hatte ich die übelsten Nebenwirkungen), sondern erst in der Leber zu Bicarbonat verstoffwechselt werden, wodurch ein slow & steady Prinzip eingehalten werden kann. Gleichzeitig versuche ich die Leber zum Abbau von Ammoniak zu animieren, indem ich Citrullin einnehme (Ornithin oder Arginin gehen wieder nicht wegen meiner Keime, die besitzen ja die Enzyme zum Abbau dieser Aminosäuren zu Ammoniak), ebenfalls niedrig dosiert mehrmals täglich, damit es schneller aufgenommen wird als die Keime es verstoffwechseln können.
Gleichzeitig bin auf ein chlorid- und sulfatarmes Mineralwasser umgestiegen und habe Kochsalz reduziert (auch dieses liefert zuviel Chlorid im Vergleich zu Natrium). Das Blöde ist, ich muss leider auch auf viele effektive SIBO-Hilfsmittel, wie Betain HCl oder Berberin verzichten, weil die alle an HCl gebunden sind und ich chlorid meiden muss. Schon die B-Vitamine, die ich nehme, sind oft an Chlorid gebunden (Thiamin HCl zum Beispiel!).

Das Problem bei mir ist wirklich, bei mir "beißen sich" die Therapien bzw. es bleiben nicht viele Möglichkeiten offen, denn das eine geht wegen dem nicht, das andere geht wegen was anderem wieder nicht.

Vitamin-A-Spiegel muss ich demnächst wieder mal messen lassen, bin schon gespannt, was da raus kommt. Im Moment habe ich mal beides, Vitamin A + D, abgesetzt.
 
Bei mir ist der Parathormonwert knapp unter der Untergrenze mit 18,2 pg/mL. Calcium war bei 9,5 - den aktuellen Vitamin D - Wert kenne ich gerade nicht. Da ich ja eine Pause machte, dürfte er niedriger sein, aber ich denke immer noch über 50. Was bedeutet ein niedriger PTH?
 
Mal eine Frage: Hat von euch noch jemand Doppel-Nieren?

Eine Endokrinologin bei der ich in der Vergangenheit war, hatte die beim Ultraschall als Zufallsbefund auf beiden Seiten diagnostiziert. Merkwürdigerweise davor und danach kein anderer.
Sie selbst hat meiner Erinnerung nach auch nicht viel dazu gesagt. Ob so etwas wohl verschiedene Beschwerden machen kann? Die KI-Infos dazu sind eher spärlich.
 
Gestern gesellten sich zum schaumigen Urin noch Hämaturien. Heute zum Glück nicht mehr.

Eine Endokrinologin bei der ich in der Vergangenheit war, hatte die beim Ultraschall als Zufallsbefund auf beiden Seiten diagnostiziert. Merkwürdigerweise davor und danach kein anderer.

Obiges würde ich, wenn möglich Nailz, schneller abklären lassen, als erst im halben Jahr. Gibt es dann auch einen GFR Wert?
Eine Kollegin wurde mal mit einer Doppel-Niere diagnostiziert erinnere ich, diese hatte lt. Ärztin garkeine Funktion mehr und wurde entfernt. Nach der Entfernung wurde ihr nachträglich mitgeteilt, dass es sich dann doch nicht um eine doppelte Niere handelte. Insofern würde ich das noch einmal, aufgrund solcher Äußerungen, beim Nephro klären lassen, wenn Du möchtest.

Wie hoch war eigentlich Deine Baby Dosis Vitamin D, die Du längere Zeit genommen hast und Dein Spiegel ja somit etwas anstieg? Hattest Du in der Zeit auch längere Sonnen-"Bäder" gemacht?
 
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