Beschwerden/Symptome nach Einnahme von Vitamin D

... Wechsel von 1000 i.E. auf 250 i.E. innerhalb von 2 Tagen, gesprungen. Dass dieser Mengenunterschied allein schon im Körper für Unruhe sorgt,...
Das ist auch mein Stand (Aussage mehrerer Ärzte, die sich vertieft damit befasst haben). Dennoch wird teilweise immer noch verbreitet, man könne Vitamin D auch sinnvoll einmal pro Woche hochdosiert nehmen.

Bin gespannt, wie es sich bei Dir weiter entwickelt.
 
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Deine Wegweiser:
Zu den Immunsystem Symptomen habe ich noch einmal die KI gefragt, weil sie ja dahingehend propagiert, dass das Immunsystem durch Vitamin D gestärkt und auch überschießende Symptome ausgleichend reguliert.
Im Alter von 20 -30 Jahren habe ich auch sehr unter einer Urtikaria Facticia gelitten, dahin möchte ich auf garkeinen Fall zurück.

Hier die Antwort der KI:
Das klingt paradox, kommt aber tatsächlich vor.
Wenn der Körper nach einem langen Mangel plötzlich mit Vitamin D geflutet wird, kann das Immunsystem „aufwachen“ und überreagieren.
Hier sind die drei wahrscheinlichsten Gründe für solche Symptome:
  1. Immun-Modulation (Anlaufphase): Vitamin D aktiviert Immunzellen (T-Zellen), die vorher im „Sparmodus“ waren. Das plötzliche Hochfahren der Abwehr kann sich anfangs wie ein Infekt anfühlen (Schnupfen, Gliederschmerzen), da der Körper beginnt, latente Baustellen im System abzuarbeiten.
  2. Histamin-Freisetzung: Es gibt Hinweise, dass Vitamin D Einfluss auf die Mastzellen hat. Bei einer schnellen Änderung des Spiegels kann es zu einer vorübergehenden Ausschüttung von Histamin kommen, was Urtikaria (Nesselsucht), Niesen oder Juckreiz erklärt.
  3. Hilfsstoff-Unverträglichkeit: Oft reagiert der Körper nicht auf das Vitamin D selbst, sondern auf Zusatzstoffe in den Präparaten, wie z. B. Erdnussöl, Soja, Wollwachs (Lanolin) oder bestimmte Trennmittel.
Wichtig: Auch ein Mangel an Magnesium spielt oft eine Rolle. Der Körper benötigt Magnesium, um Vitamin D zu aktivieren. Fehlt es, kann der Stoffwechsel Stressreaktionen zeigen.
Soll ich dir zeigen, auf welche Zusatzstoffe in Präparaten du achten solltest oder wie man Vitamin D schonender einschleicht?

Diese Aussagen dienen lediglich als KI-Info.

Immunsystem ist eine Sache, hinzu kommen aber auch Kopfschmerzen und Übelkeit und ich habe auch den "Verdacht" dass mein derzeitiger Schwindel damit zu tun hat.
 
Morgen fahre ich wieder ins Labor zur Blutentnahme.
Beim Parathormon wäre wichtig, dass man tatsächlich "nüchtern" dort hingeht. Das wurde bei mir in der KH Ambulanz garnicht abgefragt, beim jetzigen Labor zur Kontrolle schon.

Beim nächsten Blutbild lasse ich auf jeden Fall gleichzeitig D3, Magnesium (Vollblut), Calcium, Parathormon und AP bestimmen. Bis dahin versuche ich auch durch die Sonne zu "tanken", wobei da auch nicht viel bei rumkommen wird, weil ich sie höchstens vor 12 Uhr vertrage. Aber mal sehen wie weit der Spiegel steigt und ob sich der Stoffwechsel ändert.

Und ich werde nicht mehr auf andere schauen was diese vertragen und können, es ist halt die eigene Reise

Dito.

LG
 
das geht bestimmt mit Tropfen oder mit Baby Vitamin D Tabletten - das gabs früher noch nicht, aber heutzutage verschreibt die der Kinderarzt, sind aber auch frei verkäuflich, falls du eine niedrige Dosierung suchst Kayen.

Ich habe jetzt Tabs für Babys sogar mit Bruchkante in 500 i.E. gefunden. Damit kann man dann mit 125 i.E. anfangen und langsam aufdosieren.
 
Wenn mir nur jemand sagen könnte, was der Schmerz in der linken Nierengegend zu bedeuten hat... Der taucht immer irgendwann auf, wenn ich Vitamin D substituiere. Selbst nach Baby-Dosis.
So langsam glaube ich, das nächste Blutbild wird unter Substitution am meisten Sinn machen. Vielleicht auch unter höherer Dosis als sonst, so dass es mir ganz besch***en geht. Ich will diese Vorgänge im Körper endlich begreifen.
 
Da ich nicht weiß, ob Du männlich oder weiblich bist, ob vielleicht eine Osteoporose vorliegt kann man "hier" kaum etwas dazu sagen Naitz.
Weiterhin könnte wirklich ein Blick auf das Parathormon hilfreich sein, um einzuschätzen ob Deine Nieren belastet sind, und zwar insofern, wenn das Parathormon erhöht oder hoch ist, sich der Körper CA aus den Knochen zieht, Reste vom Ca werden dann über die Nieren ausgeschieden, in dem Fall wiederum kann es, wenn man nicht genügend trinkt zu Nierengrieß kommen und Druck baut sich auf und Steine könnten sich bilden, u.s.w.
Vitamin D, auch in kleinen Dosen erhöht dann nochmals CA und könnte den Druck in den Nieren somit fördern.
Regelmäßige Kontrollen wären dann schon wichtig und auch das Ärzte draufschauen die sich auskennen.
 
Bin m.

Einen Termin in der Endokrinologie habe ich erst in einem halben Jahr. Auch wenn ich nicht viel erwarte, würde ich aufgrund der akuten Situation schon gerne noch den Vit.D-Stoffwechsel checken. Leider ließ ich beim letzten Mal ausgerechnet das Parathormon aus. Sinnvoll wäre m. E. die Kombi aus Calcidiol, Calcitriol (da ist aber der Preis für mich entscheidend), Calcium/Albumin, Magnesium, Phosphat, Parathormon, AP und Creatinin. Im 24-h-Urin Calcium und Phosphat. Also etwas gezielter, aber das war's dann wirklich. Wenn in dem Bereich alles halbwegs intakt wirkt, würde ich mich beim Endokrinologen auf anderes konzentrieren. Baustellen habe ich genug (latente Schilddrüsenstörung, Androgenmangel).
 
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Also etwas gezielter, aber das war's dann wirklich Wenn in dem Bereich alles halbwegs intakt wirkt, würde ich mich beim Endokrinologen auf anderes konzentrieren. Baustellen habe ich genug (latente Schilddrüsenstörung, Androgenmangel).

Ich würde den Endokrinologen aufgrund des unverträglichen Vitamin D Stoffwechsels mit ins Boot nehmen; und zwar aufgrund dessen, weil meiner Erfahrung nach, sich Dein Vitamin D nicht so einfach aufstocken lässt und selbst "wenn" Parathormon dann glücklicherweise noch bei Dir in der Vorabuntersuchung in der Norm wäre, kann es in kürzester Zeit völlig anders aussehen. Die Hohe des Calcitriols ist bei Symptomen auf jeden Fall interessant.
Die weitere Frage ist, was würdest Du machen, wenn Dein Parathormon jetzt zu hoch ist?
Wie ich Dich so einschätze (kann mich irren) würdest Du auch erstmal nur mit Minidosen Vitamin D gegensteuern können, wenn überhaupt?
Diese Minidosen werden zunächst einmal das Parathormon nicht sonderlich beeindrucken, die Sonne könnte aber etwas leisten.
Insofern könntest Du überlegen, ob Du den Termin beim Endokrinologen abwartest und dort alle Untersuchungen machen lässt, ihn auf das Parathormon ansprichst und ihn auch um eine Calcitriolprüfung bittest, samt natürlich Schilddrüse und weiteren Hormonmängel. Dieses Gesamtbild wäre dann vielleicht aufschlussreicher als sich dann nur auf anderes zu konzentrieren.

Nicht missverstehen, Deine angedachte Aufstellung dies alles vorab zu prüfen finde ich gut, die Frage ist, welchen Nutzen hat es, wenn Du es "vor" dem Besuch beim Endokrinologen weißt und vor allem was Du bis dahin dann zur Aufbesserung tun könntest?
 
Hallo Kayen,

ich möchte erst einmal eine Laboruntersuchung unter laufender Supplementation machen. Einfach um zu sehen, ob sich am D3-Wert irgendwas tut und wie es sich auf die übrigen Parameter auswirkt.
Zuviel Vertrauen habe ich bei dieser Thematik nicht in den Endokrinologen. Er hat in zwei Jahrzehnten nie D3 bestimmen lassen (dafür andere, war immer zu niedrig), wohl weil Parathormon bei den wenigen Malen wo es bestimmt wurde, immer in der Norm gewesen ist. Aber man sieht ja, dass der D3-Wert dennoch am Boden sein kann. Ich habe beim letzten Mal leider nicht zeitgleich PTH bestimmen lassen, aber ein paar Wochen zuvor. Da war PTH auch im Normalbereich.

Du hast natürlich Recht dass es, egal wie die Laborbestimmung ausfällt, keine therapeutische Konsequenz geben wird. Aber gibt es die unbedingt, wenn ein Arzt involviert ist?
Bei uns und unseren ungewöhnlichen Reaktionen auf D3 verziehen die meisten doch das Gesicht und können nichts damit anfangen. Da bleibt einem nicht viel übrig, als der Sache selbst nachzugehen.
 
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Sinnvoll wäre m. E. die Kombi aus Calcidiol, Calcitriol (da ist aber der Preis für mich entscheidend), Calcium/Albumin, Magnesium, Phosphat, Parathormon, AP und Creatinin. Im 24-h-Urin Calcium und Phosphat.

Leider werden Calcitriol und 24-h-Urin in Fremdlaboren bestimmt, weswegen ich wohl verzichten werde. Gerade Calcitriol ist da m. E. unsicher, weil es eine Halbwertszeit von 15 Stunden hat. Wenn es dann erst am nächsten Tag im jeweiligen Labor ankommt...
 
Leider werden Calcitriol und 24-h-Urin in Fremdlaboren bestimmt, weswegen ich wohl verzichten werde. Gerade Calcitriol ist da m. E. unsicher, weil es eine Halbwertszeit von 15 Stunden hat. Wenn es dann erst am nächsten Tag im jeweiligen Labor ankommt...
Vielleicht könnte man die gesamten Untersuchungen gleich in diesem Fremdlabor machen oder eines finden, welches diese Laborwerte Vorort leisten kann. Aber ich hab gut reden, weil bei mir vom Arzt über KK bestimmt wird und dieser Wert ist anfällig und wahrscheinlich die Kosten im zweistelligen Bereich.
Bei mir ist es nur interessant weil alle 1,25 OH Werte bisher auffällig waren und bis dahin nicht ausgeschlossen werden kann, dass die Unverträglichkeit daher rührt.
Falls dieser Wert nun auch wieder in keinem Verhältnis zum VD3 steht, wird vielleicht auch mal tiefer geschaut.
 
Ich bin mittlerweile eher zurückhaltend, wenn es um lange Transportwege geht. Obwohl mir klar ist, dass diese Alltag sind und es oft nicht anders geht. Aber schon im "heimischen" Labor kann manches schieflaufen. Wie soll ich wissen ob die Kühlkette bei so empfindlichen Analyten eingehalten wurde. Außerdem sollen u. U. schon Erschütterungen manche Werte verfälschen können.

In Heidelberg und Baden-Baden gibt es Labore, die alle relevanten Werte bestimmen. Da einige der Analyte eine längere Nahrungskarenz voraussetzen, bin ich mir nicht sicher ob das hinhauen würde. In der Nähe wäre besser.
 
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Gerade erfahren, dass Baden-Baden wegfällt. Auch da wird an's Partnerlabor versendet. Wenn das auch auf das Labor in Heidelberg zutrifft, gibt es in der Umgebung keines, wo es direkt gemacht wird.

Mit Uni-Kliniken kenne ich mich nicht aus. Angeblich kann man in einer auch alles Mögliche als Selbstzahler bestimmen lassen.
 
wahrscheinlich die Kosten im zweistelligen Bereich
Da ist man nicht auf Wahrscheinlichkeiten angewiesen, sondern kann in der GOÄ nachschauen. Allerdings gibt es bei manchen Markern verschiedene und auch unterschiedlich kostenintensive Verfahren, so dass man im Labor nachfragen müsste. Und - weniger relevant, weil es nur um 15% geht: manche, wohl eher wenige, Labore rechnen bei Selbstzahlern mit 1-fachem (statt dem üblichen 1,15-fachen) Satz ab.

Wie soll ich wissen ob die Kühlkette bei so empfindlichen Analyten eingehalten wurde. Außerdem sollen u. U. schon Erschütterungen manche Werte verfälschen können.
Leise Zweifel habe ich da auch oft. Einmal habe die blutabnehmende Arzthelferin konkret drauf angesprochen und dann auch nach der Entnahme "gescheucht" - freundlich natürlich (es ging um einen Wert, der sich sehr schnell verändert). Man muss es eben abwägen und bei unplausiblen Ergebnissen nochmal nachprüfen bzw. sich den Verlauf anschauen.
 
Beim betreffenden Labor in Heidelberg kostet die Calcitriol-Bestimmung knapp 34 Euro, die von FGF-23 50 Euro. Aber scheinbar wird es dort gemacht.
 
Wenn ein großes Labor die Analyte in ein anderes Labor weitergibt, dann kann man sicher sein, daß sie wissen, wie sie das machen müssen. Das ist übrigens Alltag vor allem bei den Laborketten (wie zum Beispiel https://www.labor-staber.de/labor-staber/standorte/). Da wandern täglich Tausende von Proben im Land herum. Wenn die alle verfälschte Werte liefern, wäre das schon jemandem aufgefallen.

Sorgen muß man sich bei den Arzthelferinnen in den Praxen machen, weil die nicht für Laborabläufe ausgebildet sind. Aber wenn direkt in einem Labor jemand das Blut abnimmt, wäre ich mir ziemlich sicher, daß sie wissen, wie sie das Röhrchen behandeln und lagern müssen.
 
Meine Laborwerte liegen jetzt, bei noch damals vermehrter Vitamin D Einnahme von ca. 1.500 i.E./250 I.E. täglich, vor.

25 OH Calciferol Serum 6.60 (zum vorherigen Befund, trotz der 1500 I.E/250I.E. nochmals um die Hälfte gesunken.

1,25 Dihydroxy-(aktives Vitamin D) Serum 95.9 (40.0-80.0)

Calcium ist seit 2 Jahren genau gleich mit 2.46

Parathormon mit 52.4 ist nun weit abgesunken, sogar der niedrigste Wert von allen dok.Werten, also hübsch mittig.
Vorher bei höherem Vitamin D3 Wert und etwas tieferen Dihydroxy-Vitamin D war das Parathormon ausgetickt, also zu hoch.

Nun bei noch schlechteren Vitamin D Werten - alles gut -. Woow. (ich fühle mich etwas von meinen eigenen Werten veräpplt)

Die Besprechung beim Arzt folgt noch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sorgen muß man sich bei den Arzthelferinnen in den Praxen machen, weil die nicht für Laborabläufe ausgebildet sind. Aber wenn direkt in einem Labor jemand das Blut abnimmt, wäre ich mir ziemlich sicher, daß sie wissen, wie sie das Röhrchen behandeln und lagern müssen.

Beim aktuellen Labor bin ich mir da auch ziemlich sicher. Bei einem vorherigen waren ständig Blutproben auf dem Tisch gestapelt.

@Kayen

Mich interessiert wirklich, was der Arzt dazu sagt. Wieder ein Befund, der in dieser Form "nicht vorgesehen ist".
 

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