Ich bin 29 Jahre alt und fast űberall Schmerzen

FAK

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Zum Inhalt möchte ich sagen, dass ich das

... für einen Denk-Fehler halte. Wenn ein körperlicher Eingriff, hier die Manipulation der Gehirnchemie, die Beschwerden nimmt, muss hinter diesen aus meiner Sicht auch ein körperlicher (Patho-)Mechanismus stecken. Das Gehirn ist auch ein Körperteil und insofern die Trennung körperlich-"psychisch" künstlich und begrenzt sinnvoll.
Das ist ledliglich ein Nomenklatur-Streit und kein inhaltlicher. Die Wortwahl der Medizin ist halt die die selben Grenzen zieht wie ich auch.
Wodurch dieser wiederum ausgelöst wurde und ob eine solche Behandlung nachhaltig ist und inwieweit sie Risiken für die Rest-Gesundheit und Nebenwirkungen hat, sind andere Fragen.
Wenn die Symptom-frei war stellt sich die Frage nicht. Ändern kann man an ihrer Situation anders nichts.
Ich mein die wird hier jetzt rund 1,5 Jahre beraten, ohne, dass da was gefruchtet hat.
Wenn die wirklich eine Angststörung hat (ich vermute mal eine Generalisierte Angststrung oder eine Angst- und Depressive Störung, anderes würde nicht mit solchen Symptomen einhergehen), dann sollte die auch mal ne Therapie machen. Sowas kann aber auch durch viele andere psychische Störungen entstehen die keine Angststörungen sind.
 
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wundermittel

Kate

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Psychisch oder körperlich krank ist keine konkrete Diagnose, ...
Du schriebst (Hervorhebung von mir): "aber psychosomatisch krank bist Du auf jeden Fall" - darum ging es mir in erster Linie und es gab auch eine Meldung dazu (nicht von agi).
Aber ich seh schon: man will, dass mein Posting unter Vorwänden gelöscht wird.
Das siehst Du falsch. Es wurde lediglich bearbeitet, so dass die Subjektivität der Aussagen explizit ersichtlich ist.
Ich mein wenn man es so sieht wie Du, dann müsste man jedes mal wenn jemand mit einer psychischen Diagnose kommt und andere meinen, "nein, das ist körperlich", ebenso einschreiten; passiert das hier, nein.
Zu dieser Trennung: siehe mein letzter Beitrag.


Danke für Deine Erläuterung. Die Frage bleibt für mich, inwieweit dies
Das SSRI hebt den Wohlfühlpegel und macht ein wenig gleichgültig, also nicht nur auf sachlicher Ebene, sondern auch auf Ebene der Schmerzwahrnehmung, dass das eben normalisiert wird und man diese Reize nicht mehr wahrnimmt.
... letztlich die Ursache angeht und insofern nachhaltig ist. Aus meiner Sicht sollte diese Symptombekämpfung zumindest von einer Ursachen-Suche begleitet sein

Wenn die Symptom-frei war stellt sich die Frage nicht. Ändern kann man an ihrer Situation anders nichts.
Soweit nach Absetzen dieser Medikation Symptomfreiheit besteht, würde ich mir die Frage wohl auch nicht mehr so dringlich stellen. Es sei denn unter dem Aspekt, zu verhindern, dass so etwas noch einmal passiert (besonders, falls es schon mehrfach passiert sein sollte). Dein zweiter Satz von Dir ist eine These, die m.E. fragwürdig ist, und mir gleichzeitig wieder zu selbstgewiss rüberkommt.

Gruß
Kate
 

FAK

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Das siehst Du falsch. Es wurde lediglich bearbeitet, so dass die Subjektivität der Aussagen explizit ersichtlich ist.
Da ist nichts subjektiv; wenn ein SSRI so einwandfrei hilft, dann ist es ganz sicher psychosomatisch.
... letztlich die Ursache angeht und insofern nachhaltig ist. Aus meiner Sicht sollte diese Symptombekämpfung zumindest von einer Ursachen-Suche begleitet sein
Glaubst Du die Medizin, die sich tausendmal fundierter mit sowas beschäftigen weil die nicht die Neigung der Leute hier haben, alles möglichen wild dahergedachten Ideen in den Raum zu werfen weil die sich nicht von dem Leid der Leute distanzieren können, hat da schlechtere Antworen drauf als die besagten Leute ?
Guck dir mal an was hier abgeht: tausende Threads wo Leute ihre Probleme beschreiben, jeweils bis zu zig Antworten, und in 99% aller Fälle tut sich nichts. Soll das Ursachen angehen ?
 
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regulat-pro-immune

Kate

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Da ist nichts subjektiv; wenn ein SSRI so einwandfrei hilft, dann ist es ganz sicher psychosomatisch.
Es könnte genauso somato-psychisch sein, denn es gibt etliche (Stoffwechsel-)Erkrankungen, die zu "psychischen" Symptomen führen und nach meinem Eindruck wenig bekannt sind und berücksichtigt werden. Von solchen Geschichten gibt es viele im Forum.
Glaubst Du die Medizin, die sich tausendmal fundierter mit sowas beschäftigen weil die nicht die Neigung der Leute hier haben, alles möglichen wild dahergedachten Ideen in den Raum zu werfen weil die sich nicht von dem Leid der Leute distanzieren können, hat da schlechtere Antworen drauf als die besagten Leute ?
Guck dir mal an was hier abgeht: tausende Threads wo Leute ihre Probleme beschreiben, jeweils bis zu zig Antworten, und in 99% aller Fälle tut sich nichts. Soll das Ursachen angehen ?
Nochmals die Frage: Was willst Du hier? Wir haben offenbar eine andere Herangehensweise, als sie Dir beliebt. Zudem stellst Du wieder gewagte Thesen auf in Form von unbelegten (und m.E. nicht zutreffenden) Zahlen.

Bitte die Frage Dir selbst stellen und nicht hier weiter diskutieren. Denn wir kehren jetzt zurück zum Anliegen der Thread-Erstellerin @Agi1990 - und ich bitte Dich erneut, dies zu respektieren. Ansonsten werden wir weitere Maßnahmen ergreifen.

Ich werde Teile Deines letzten Beitrags löschen, allein schon deshalb, weil Du mehrfach in der Formulierung "die" über die die Thread-Erstellerin sprichst, statt mit ihr, was ich für respektlos und unangemessen halte.

Ansonsten geht es Dir offenbar um eine Grundsatzdiskussion, die in diesen Thread auf jeden Fall nicht gehört, und zudem lauter m.E. fragwürdige, pauschale Aussagen enthält.

Gruß
Kate
 

Kate

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Hier noch der Link zu Agis letztem Beitrag, damit wir zurück zum Thema finden:
Hallo zusammen, ich habe endlich eine Auswertung der Haarmineralanalyse erhalten. Das größte Problem ist ein Jodmangel, gefolgt von Molybdän, Chrom und Vanadium.

Nach Gespräch mit dem Arzt, werden nun am 21.ten Zyklustag noch Progesteron, Cortisol, Östrogen, DHEA und TESF(habe vergessn was das war, steht aber auf dem Auftrag) gemessen.

Trotz gutem B6 Wert in der Haarmineralanalyse, kann durch die supplementierung kommen, Empfehlung zu KEAC, da vergrößerte Leber im MRT.

Empfehlung zusätzlicher Werte die Kasse ohne Probleme übernehmen sollte. Großes Blutbild, Gesamteiweiß, Blutzucker, HbA1C
Ich selbst kann dazu leider nichts beisteuern, mit Haarmineralanalysen kenne ich mich nicht aus (war auch mal auf dem Stand, dass sie nicht verlässlich auf Spiegel der Stoffe im Körper schließen lassen) und mit Hormonen auch nicht so sehr.

Vielleicht meldet sich ja jemand dazu.

Gruß
Kate
 
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Zum Inhalt möchte ich sagen, dass ich das

... für einen Denk-Fehler halte. Wenn ein körperlicher Eingriff, hier die Manipulation der Gehirnchemie, die Beschwerden nimmt, muss hinter diesen aus meiner Sicht auch ein körperlicher (Patho-)Mechanismus stecken.
ist logisch! Ich finde, es reicht schon, wenn „Mediziner“ vorschnell und schematisch urteilen …
 
Themenstarter
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Vielen Dank für die Einschreitung. Ich war auch etwas patzig, das tut mir leid. Mag es einfach nur nicht als psychisch abgestempelt zu werden.

Bevor man irgendwelche Sachen in den Raum wirft, sollte man vielleicht auch hinterfragen ob bereits eine Therapie stattgefunden hat oder nicht. Denn das hat sie. Das ich zu einer generalisierten Angststörung tendiere, mag ich auch nicht abstreiten.

Was aber leider zu der Aussage psychisch nicht ganz passt, ist erstens, das es auch ohne SSRI beschwerdefreie Zeiten gab, außerdem haben in der Klinik in der ich war allen die Medikamente geholfen, sie waren Schmerzfrei aber eben auch betäubt und gefühlfrei und so ging es mir auch, man empfindet keine Freude und Trauer mehr und das kann auch nicht normal sein.

Ich kenne einige die im Nachhinein festgestellt haben das es nur ein Vitamin B12 oder Vitamin D Mangel war, denen ging es dann auch ohne Medikamente gut. Jod Mangel kann auch zu Angststörungen führen, dieser wurde nun ja auch festgestellt. Progesteronmangel kann so etwas auch machen. Nur leider werden diese Werte nie in den tollen psychischen Kliniken überprüft, es werden einfach nur Medikamente verteilt und auch ich hatte sehr mit Nebenwirkungen zu kämpfen.

Das meinte ich mit Ursache finden und nicht einfach Sinne betäuben. Schmerzmittel helfen auch bei Schmerzen, bekämpfen aber nicht die Ursache davon.

LG
 
Themenstarter
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10.02.20
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Ach und mir geht es mittlerweile ja auch deutlich besser insgesamt. Die Menschen hier in dem Forum haben mir mehr geholfen als irgendein Arzt zuvor. Hier wird man ernst genommen und bekommt viele Ansätze und Hilfe. Ohne diese Menschen hier wäre ich vielleicht wieder in einer Klinik betäubt worden.
Ich habe hier viel gelernt und gelernt mich selbst um mich zu kümmern. Ich danke jedem einzelnen auch nochmal dafür.
 
regulat-pro-immune
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