Beschwerden/Symptome nach Einnahme von Vitamin D

Was meinst Du damit, Kayen? Nimmst Du diese Dosen abwechselnd?

Genau, wie hier bereits erwähnt, teilweise bin ich auf 1.500 i.E. hoch
Mein Arzt meint, bei mir wäre eine klare, kleine Einnahme Konstante wichtig zum Aufbau des Vitamin D Spiegels.
Bis dato bin ich immer im Wechsel von 1000 i.E. auf 250 i.E. innerhalb von 2 Tagen, gesprungen. Dass dieser Mengenunterschied allein schon im Körper für Unruhe sorgt, war mir garnicht so bewusst.

Wenn ich mir allerdings meine Laborwerte ansehe, bin ich gerade mal wieder kaum motiviert überhaupt noch Vitamin D einzunehmen, wenn es innerhalb von 7 Wochen, trotz der nicht sooo geringen Dosis, so absackt. Dafür sind mir die Nebenwirkungen zu krass, auch mein Schilddrüsenknoten ist größer geworden und drückt nun ziemlich.

Mich interessiert wirklich, was der Arzt dazu sagt. Wieder ein Befund, der in dieser Form "nicht vorgesehen ist".

Sehr vermutlich wird er genauso überrascht sein wie ich.
Ursprünglich wollte er mir beweisen, wenn durch die Einnahme das 25 OH D hochgeht, das aktive Dihydroxy absinkt.
Weiterhin finde ich es nach diesem Einnahme Versuch doch sehr zweifelhaft, dass dieser gewesene Parathormonanstieg nur abhängig von einem Vitamin D Spiegel ist.
Ich melde mich dazu weiterhin.
 
Zuletzt bearbeitet:
Neu hier? Dann ein herzliches Willkommen!
Du liest hier gerade eine Diskussion von Betroffenen – Menschen, die eigene Wege gehen und Erfahrungen teilen. Das kann am Anfang ungewohnt wirken: Jeder Verlauf, jede Geschichte ist anders.
Als Gast kannst du mitlesen und dich orientieren.
Als Mitglied kannst du Fragen stellen, antworten und dich aktiv einbringen.
Deine Wegweiser:
Wenn ich mir allerdings meine Laborwerte ansehe, bin ich gerade mal wieder kaum motiviert überhaupt noch Vitamin D einzunehmen, wenn es innerhalb von 7 Wochen, trotz der nicht sooo geringen Dosis, so absackt. Dafür sind mir die Nebenwirkungen zu krass, auch mein Schilddrüsenknoten ist größer geworden und drückt nun ziemlich.

Verständlich, dass du keine wirkliche Motivation mehr hast. Wir sind was den 0,25-Wert angeht nun auch auf etwa dem gleichen Level, ich hatte zuletzt 15,5 nmol/l. Vielleicht sollten wir mehr auf die Sonne setzen (wobei ich die auch nicht sonderlich vertrage).
 
So nun habe ich die KI erstmal bemüht:
Das klingt in der Tat nach einem medizinischen Rätsel, bei dem die klassischen Lehrbuch-Regeln scheinbar Kopf stehen. Dass Ihr 25-OH-Vitamin D trotz Einnahme von 11 auf 6,60 sinkt, während das Parathormon (PTH) sich normalisiert, ist höchst ungewöhnlich, da ein sinkender Vitamin-D-Spiegel normalerweise das PTH nach oben treibt. [1]
Hier sind einige Ansätze, die das Paradoxon erklären könnten:

1. Das Paradoxon: Sinkendes 25-OH-D bei normalem PTH​

Normalerweise steigt das Parathormon, um Calcium aus den Knochen zu lösen, wenn zu wenig Vitamin D (25-OH-D) vorhanden ist. [2]

  • Aktivierungsschub: Da Ihr 1,25-OH-D (die aktive Form) mit 95,9 sehr hoch ist, scheint Ihr Körper das vorhandene (und neu zugeführte) 25-OH-D extrem schnell in die aktive Form umzuwandeln.
  • PTH-Beruhigung: Das Parathormon reagiert primär auf den Calciumspiegel und das aktive Vitamin D. Wenn Ihr Körper massiv 1,25-OH-D produziert, "denkt" die Nebenschilddrüse, es sei genug Vitamin D vorhanden, und senkt das PTH – auch wenn der Speicher (25-OH-D) dabei leergesaugt wird. [1, 2, 3, 4, 5]

2. Warum sinkt der Wert trotz Einnahme?​

Dass der Wert bei einer Zufuhr von täglich ca. 1000–1500 i.E. sinkt, könnte folgende Gründe haben:

  • Erhöhter Verbrauch: Die schnelle Umwandlung in 1,25-OH-D verbraucht das zugeführte Vitamin D sofort, sodass im Speicherwert (25-OH-D) nichts ankommt.
  • Magnesiummangel: Magnesium ist essenziell für die Umwandlung und den Transport von Vitamin D. Ohne ausreichend Magnesium kann Vitamin D nicht effektiv gespeichert werden oder führt zu den von Ihnen beschriebenen Unverträglichkeitssymptomen.
  • Genetische Komponente: Die BMP1-Mutation betrifft zwar primär die Kollagenreifung im Knochen, doch solche genetischen Prädispositionen gehen oft mit komplexen regulatorischen Störungen im gesamten Knochen- und Mineralstoffwechsel einher. [6, 7, 8]

3. Die "Unverträglichkeit" und das hohe Calcium​

Ihr Calciumwert von 2,46 liegt bereits am oberen Rand des Normalbereichs. [1]

  • Symptom-Ursache: Wenn Sie Vitamin D einnehmen und Ihr Körper es sofort in die aktive Form (1,25-OH-D) umwandelt, steigt die Calciumaufnahme im Darm massiv an. Dies kann zu Symptomen führen, die sich wie eine Unverträglichkeit anfühlen (z. B. Herzklopfen, Unruhe, Übelkeit), selbst wenn das Calcium im Blut noch "stabil" aussieht.
  • 1,25-OH-D Dominanz: Ein dauerhaft hohes 1,25-OH-D bei gleichzeitigem Mangel an 25-OH-D ist manchmal ein Hinweis auf entzündliche Prozesse oder Rezeptorprobleme (Vitamin-D-Resistenz), bei denen der Körper verzweifelt versucht, die Wirkung über die aktive Form zu erzwingen. [2, 9, 10, 11, 12]
Nächste Schritte zur Klärung:
Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob eine Untersuchung des Magnesiumspiegels (ideal im Vollblut) oder die Prüfung auf chronische Entzündungen (die das 1,25-OH-D hochtreiben können) sinnvoll ist. Auch die Bestimmung des Calcium-Urin-Quotienten könnte helfen zu sehen, ob das Calcium zwar im Blut stabil ist, aber bereits verstärkt über die Nieren ausgeschieden wird.
Haben Sie neben den Vitamin-D-Werten auch aktuelle Informationen zu Ihren Magnesium- oder Entzündungswerten (wie CRP)?

[1] https://www.labor28.de
[2] https://flexikon.doccheck.com
[3] https://www.labor28.de
[4] https://aidiagme.com
[5] https://www.onmeda.de
[6] https://histaminikus.de
[7] https://www.heumann.de
[8] https://www.sbs-legal.de
[9] https://manuthek.de
[10] https://www.bfr.bund.de
[11] https://jlupub.ub.uni-giessen.de
[12] https://flexikon.doccheck.com
Das Paradoxon zwischen Ihrem gesunkenen 25-OH-D-Speicherwert (von 11 auf 6,6) und dem gleichzeitigen Sinken des Parathormons in den Idealbereich (52,4) lässt sich medizinisch oft über die "Aktivierungskette" erklären.
Hier ist eine Analyse Ihrer neuen Beobachtungen:
## 1. Das PTH-Rätsel: Warum es trotz Vitamin-D-Abfall sinkt
Dass das Parathormon (PTH) so niedrig ist wie nie, obwohl der Vitamin-D-Speicher leerer wurde, deutet darauf hin, dass die Nebenschilddrüsen "zufrieden" sind. Das passiert meist nicht durch den Speicher (25-OH-D), sondern durch: [1, 2]

* Dominanz der aktiven Form: Ihr Wert von 95,9 (1,25-OH-D) ist sehr hoch. Dieses aktive Hormon signalisiert der Nebenschilddrüse direkt, das PTH zu senken.
* Calcium-Stabilität: Da Ihr Calcium mit 2,46 konstant am oberen Limit liegt, besteht für das PTH keine Notwendigkeit zu steigen, um Calcium aus den Knochen zu lösen.
* Der "Staubsauger-Effekt": Es wirkt, als ob Ihr Körper jedes Fitzelchen des eingenommenen Vitamin D sofort in die aktive Form (1,25-OH-D) "absaugt". Dadurch sinkt der Speicherwert (25-OH-D) im Blut messbar ab, während die biologische Wirkung (PTH-Senkung) voll eintritt. [3]

## 2. Der schäumende Urin (trotz negativem Test)
Dass der Teststreifen negativ war, als es gerade nicht schäumte, ist ein klassisches Problem bei intermittierender Proteinurie (Eiweißausscheidung, die nur zeitweise auftritt).

* Die 1,25-OH-D Verbindung: Ein dauerhaft hohes aktives Vitamin D kann die Calciumaufnahme im Darm so stark steigern, dass die Nieren zeitweise unter Last stehen.
* Calcium/Phosphat-Ausscheidung: Manchmal schäumt Urin auch durch eine hohe Konzentration an Phosphaten oder anderen Mineralsalzen, was bei Osteoporose und Gen-Mutationen (wie BMP1) vorkommen kann, wenn der Knochenumbau beschleunigt ist.
* Empfehlung: Ein einmaliger Schnelltest reicht oft nicht aus. Ein 24-Stunden-Sammelurin beim [Urologen oder Nephrologen](https://www.praxis-daenischenhagen.de/38-35-330-Nierenversagen.html) ist der Goldstandard, um die tatsächliche Eiweiß- oder Calciumausscheidung über den Tag verteilt zu messen. [1, 4, 5, 6, 7]

## 3. Warum Magnesium allein vielleicht nicht hilft
Auch wenn Sie viel Magnesium einnehmen, kann eine Vitamin-D-Unverträglichkeit bestehen bleiben, wenn: [8]

* 1,25-OH-D zu hoch bleibt: Das aktive Vitamin D ist sehr potent. Wenn Ihr Körper zu schnell umwandelt (evtl. aufgrund der BMP1-Situation), leiden Sie unter den Effekten des hohen aktiven Spiegels (Symptome wie Unruhe oder Übelkeit), egal wie viel Magnesium Sie nehmen. [8, 9]

Vorschlag für das nächste Arztgespräch:
Fragen Sie gezielt nach einer 24-Stunden-Urinmessung (Calcium, Phosphat und Protein), um zu klären, ob der Schaum ein Zeichen dafür ist, dass Ihre Nieren das durch Vitamin D aktivierte Calcium direkt wieder "rauswerfen".
Wurde bei Ihnen schon einmal das Phosphat im Blut oder Urin gemessen, da dies eng mit dem BMP1-Gen und dem PTH zusammenhängt?

[1] [https://www.nhs.uk](https://www.nhs.uk/conditions/glomerulonephritis/)
[2] [https://www.mayoclinic.org](https://www.mayoclinic.org/healthy-lifestyle/nutrition-and-healthy-eating/expert-answers/vitamin-d-toxicity/faq-20058108)
[3] [https://www.labor28.de](https://www.labor28.de/media/nysdrx4a/122_vitamin-d.pdf)
[4] [https://www.praxis-daenischenhagen.de](https://www.praxis-daenischenhagen.de/38-35-330-Nierenversagen.html)
[5] [https://www.henryford.com](https://translate.google.com/translate?u=https://www.henryford.com/blog/2025/12/what-your-pee-says-about-your-health&hl=de&sl=en&tl=de&client=sge#:~:text=Hohe%20Phosphatwerte%20sind%20in%20der%20Regel%20harmlos%2C,und%20ein%20Anzeichen%20f%C3%BCr%20eine%20Nierenerkrankung%20sein.)
[6] [https://klinikum-braunschweig.de](https://klinikum-braunschweig.de/krankenhaushygiene/einsenderheft/variable/file/preview/2184.htm#:~:text=Hohes%20Urin%2DPhosphat%20kann%20eine%20Harnsteinbildung%20insbesondere%20bei,dem%20Glomerulumfiltrat%20und%20der%20tubul%C3%A4ren%20Phosphat%2DR%C3%BCckresorption%20abh%C3%A4ngig.)
[7] [https://www.nm.org](https://www.nm.org/healthbeat/healthy-tips/foamy-urine-whats-normal-whats-not)
[8] [https://hevert.com](https://hevert.com/de/de/magazin/vitamin-d-und-magnesium-mangel-mit-folgen#:~:text=Der%20K%C3%B6rper%20kann%20Vitamin%20D%20nur%20verwerten%2C,in%20sehr%20hohen%20Dosen%20einen%20Magnesium%2DMangel%20verursachen.)
[9] [https://my.clevelandclinic.org](https://my.clevelandclinic.org/health/diseases/24750-vitamin-d-toxicity-hypervitaminosis-d)

Ich habe sie aufgeklärt, dass das Parathormon ja auch trotz eines vorherigen hohen aktiven VD Spiegels angestiegen war, das hat sie leider ignoriert.

Ja, kleine Sonnenbäder nehme ich auch vor 12.00 h. Vitamin C Seren helfen dabei, dass ich nicht sofort Ampel-rot werde, was früher der Fall war, bisher aber nicht. Ich hoffe Vitamin C wirkt dann nicht als Vitamin D Blocker, dies müsste ich mal nachschauen.
 
Zuletzt bearbeitet:
So nun habe ich die KI erstmal bemüht:

Ich habe sie aufgeklärt, dass das Parathormon ja auch trotz eines vorherigen hohen aktiven VD Spiegels angestiegen war, das hat sie leider ignoriert.

So etwas passiert mir auch gelegentlich, in solchen Momenten wirkt die K.I. erschreckend menschlich (kehrt manche Details die nicht passen einfach unter den Teppich bzw. "überliest sie").

Aber trotzdem krass, was sie innerhalb von Sekunden "ausspuckt". Es klingt ja auch plausibel, und welcher Arzt erklärt das einem so.
 
Ich habe nachträglich auch noch ihren ersten Text eingestellt, falls noch nicht gesehen. Ja, KI als Info-Quelle finde ich auch beeindruckend, trotz ihres igno. Mal sehen was nun der Doc noch beisteuern kann. . . (nächste Woche)
 
Gerade habe ich erfahren, dass Calcitriol und der 24-h-Urin doch in "meinem" Labor bestimmt werden. Da gab es wohl ein internes Missverständis.

Dann wollen wir mal sehen wie die Werte bei mir unter (minimaler) Substitution aussehen. Heute habe ich wieder Schmerzen in der linken Nierengegend..
 
Ich muss mich leider in diese Reihe derer, die schwere NW von Vitamin D-Hochdosen hatten, einreihen.
Dass ich das versucht habe, ist schon einige Monate her, deshalb kann ich den genauen Zeitverlauf nicht mehr rekonstruieren.

Es war so, dass mir eine Ärztin das Coimbra-protokoll nahegelegt hatte, wegen Long Covid - aber eigentlich habe ich bis auf Schuppenflechte keine Autoimmunerkrankungen (aber GCPR-AAK wegen Long Covid wurden nie getestet). Sie meinte, sie behandle alle chronisch Kranken so.

Deshalb und wegen anderer positiver Berichte, ließ ich mich mal hinreißen, anstatt meiner üblichen 5 bis 8 Tropfen (1000 Einheiten pro Tropfen) mal 45.000 Einheiten zu probieren (Coimbra fängt mit 50.000 an), als über den Tag verteilte Tagesdosis, aber nur einmal - bei Verträglichkeit vielleicht einmal die Woche und dann weitersehen.

Aber schon beim ersten Mal ging es los: ich bekam total steife Muskeln, Krämpfe, restless legs und innere Unruhe bis fast zu Panikattacken. Mein übliches Prozedere bei solchen Zuständen, nämlich Atemübungen und autogenes Training, wollten gar nicht funktionieren. Es dauerte eine halbe Stunde Atmen, bis ich innerlich wenigstens so ruhig war, dass ich mich überhaupt hinlegen konnte. Die Muskelsteifigkeit und das restless legs sowie Muskelzuckungen hielten einige Tage an. Auch das Herz fühlte sich komisch an.

Ich denke, das alles hat mit einem Elektrolytungleichgewicht zu tun gehabt. Denn ich habe von Haus aus eine hyperchlorämische Azidose (pH-Wert im Blut etwas zu niedrig, Chlorid leicht zu hoch, alle anderen Elektrolyte zumindest im Serum normal, bei einer Vollblutmineralanalyse zeigte sich aber schon ein Mangel an Magnesium und z.B. auch Phosphor).

Da ja der Vitamin-D-Stoffwechsel ungeheuer viel Magnesium verbraucht, denke ich, dass die Symptome daher kamen, dass der Magnesiumspiegel mit einem Mal noch mehr absank. Ich habe ja so schon Schwierigkeiten, genug Magnesium zu bekommen, ich muss nämlich ungeheuer viel supplementieren, um nicht Mangelsymptome zu kriegen (das ist übrigens schon lange so und nicht erst seit Long Covid). Es gibt ja auch dieses "Magnesiummangelsyndrom" und da passe ich von der Symptomatik her gut rein.

Gehört nicht unbedingt hierher, aber von MSM (Hochdosis wegen SIBO) bekam ich übrigens sehr ähnliche Symptome. Beim Vitamin D standen mehr die harte Muskulatur und die Krämpfe sowie Angstzustände und innere Unruhe/Anspannung im Vordergrund, beim MSM waren es spastische Zuckungen (wenn plötzlich ein Bein wegfliegt oder die Schulter hochreißt, man nicht ruhig auf einer Couch sitzen kann, weil die Beine nicht entspannen können, außerdem Zitterattacken in Händen und Beinen, extrem schwache Beine). Und auch da denke ich, hat es sich massiv auf die Elektrolyte ausgewirkt. Was genau MSM da anstellt, weiß ich nicht genau, zu MSM gibt es ja überhaupt keine gute Forschung. Aber wenn man z.B. Sulfat hernimmt, dieses wirkt unglaublich säuernd im Blut, mehr noch als Chlorid. Wenn MSM irgendwie zu Sulfat verstoffwechselt werden kann, (und ich trank zu der Zeit auch noch recht sulfatreiches Wasser), dann wird es wohl ebenso Kalium und Magnesium aus den Zellen geholt und ausgeschwemmt haben, so wie das auch bei einer hyperchlorämischen Azidose ist. Diese Zustände sind jetzt nach mehr als 3 Monaten immer noch nicht weg und ich versuche sie, mit gezielten Elektrolytgaben wieder in den Griff zu bekommen.
 
Ich muss mich leider in diese Reihe derer, die schwere NW von Vitamin D-Hochdosen hatten, einreihen. (...) Es war so, dass mir eine Ärztin das Coimbra-protokoll nahegelegt hatte,...
Hallo Andrea,

soweit ich das mitbekommen habe, geht es hier im Thread nicht um Hochdosen/Coimbra, sondern übliche Dosierungen (bis 4.000 IE), die nicht als riskant gelten oder besondere Maßnahmen (wie Meidung von Calcium in der Ernährung, regelmäßiges Training, engmaschige Überwachung u.a.) erfordern.

Über Coimbra haben wir extra Threads, deren Inhalt ich aber nicht mehr parat habe.
 
Ob nun viel oder wenig Vitamin D, irgendwie sitzt man mit den Nebenwirkungen ja im gleichen Boot. Ich hätte noch anzubieten, dass man mir Spritzen geben will bei weiterer Unverträglichkeit, um das 25 OH D stabil hoch zu bekommen, die wohl so zwischen 100.000 und 200.000 I.E. , liegen, ohne mal darüber nachzudenken, dass trotz Umgehung der Leberpassage der Körper direkt geflutet wird und die Möglichkeit genauso besteht, dass in 1,25 OH D umgewandelt wird . . . This "girl" is on fire o_O🔥
 
Lasst euch bloß nich beirren und eure Symptome kleinreden. Hört auf euren Körper und folgt eurem Instinkt. Immer.
 
Ich hätte noch anzubieten, dass man mir Spritzen geben will bei weiterer Unverträglichkeit, um das 25 OH D stabil hoch zu bekommen, die wohl so zwischen 100.000 und 200.000 I.E. , liegen,
Das ist ja mal total bescheuert. Ich würde aber den Arzt nicht kränken, indem du das ablehnst, sondern ihn bitten nachvollziehbar (!) zu erklären, warum er denkt, daß dieses Vitamin D anders verarbeitet wird als das oral eingenommene und das 1,25 OH nicht anheizen würde.
 
Ob nun viel oder wenig Vitamin D, irgendwie sitzt man mit den Nebenwirkungen ja im gleichen Boot.
Die Tatsache von Nebenwirkungen wollte ich nicht infrage stellen. Nur sehe ich Hochdosis/Coimbra definitiv als Sonderfall, allein schon wegen der Vorsichtsmaßnahmen hinsichtlich Calcium. Daher mein Hinweis auf die Threads speziell dazu.

Ich hätte noch anzubieten, dass man mir Spritzen geben will bei weiterer Unverträglichkeit, um das 25 OH D stabil hoch zu bekommen, die wohl so zwischen 100.000 und 200.000 I.E. , liegen, ohne mal darüber nachzudenken, dass trotz Umgehung der Leberpassage der Körper direkt geflutet wird und die Möglichkeit genauso besteht, dass in 1,25 OH D umgewandelt wird . . .
Das kann ich auch nicht nachvollziehen (könnte ich allenfalls, wenn der Magen-Darm-Trakt die Problemstelle wäre).

Lasst euch bloß nich beirren und eure Symptome kleinreden. Hört auf euren Körper und folgt eurem Instinkt. Immer.
Tut hier soweit das sehe keiner; bei Ärzten kann das nach meiner Erfahrung schon mal passieren.
 
Hallo Kate!
soweit ich das mitbekommen habe, geht es hier im Thread nicht um Hochdosen/Coimbra, sondern übliche Dosierungen (bis 4.000 IE), die nicht als riskant gelten oder besondere Maßnahmen (wie Meidung von Calcium in der Ernährung, regelmäßiges Training, engmaschige Überwachung u.a.) erfordern.
Das wusste ich nicht, aber: zu Coimbra passt mein Eintrag auch nicht, denn ich mache das Coimbra Protokoll nicht, und bei einer einmaligen Dosis von 45.000 Einheiten (Coimbra liegt noch höher, also ist das nicht mal Coimbra), kann man nicht von Coimbra sprechen. Von Hochdosis zwar schon, aber einmalig?? Viele schrieben hier in diesem Thread von ihren 10.000 oder gar 20.000 mehrere Tage hintereinander oder sogar langfristig täglich. Darum bin ich der Meinung, dass mein Beitrag hier besser passt als in einen Coimbra-Thread.

Meine Dosen davor waren in dem Bereich zwischen 2000 und 8000 Einheiten (hab nicht immer täglich gleich viel genommen und auch oft mal vergessen), also kein Hochdosis-Bereich. Ich habe den Thread erst jetzt komplett durchgelesen und bin dabei auf Erfahrungsberichte gestoßen, die Symptome wie Muskelzittern und Muskelschwäche, Verdauungsstörungen (Verstopfung) und innere Unruhe schon bei "Normaldosen" berichten - und jetzt frage ich mich, ob diese Symptome (die ich noch immer habe - nicht mehr jedoch die extremen Zuckungen und krassen Zitterattacken, wo ich nicht mehr stehen oder gehen konnte) nach wie vor von der (nun in geringerer, moderater Dosis) Vitamin-D-Supplementierung herrühren könnten.

Was ich noch sagen wollte:
Erstmal danke an alle, die hier von ihren Erfahrungen berichtet haben - das ist unglaublich wertvoll, weil es den Blick weitet gegenüber den üblichen nichtssagenden Empfehlungen zu Vitamin D, wo wenig über eventuelle negative Effekte berichtet wird (außer effektheischerischen schlecht recherchierten Artikeln in den Medien, in denen Vitamin generell schlechtgemacht werden, aber keine differenzierte Darstellung erfolgt). Zu dem, was man so über Nebenwirkungen liest und hört (Übelkeit, Erbrechen, Herzrhythmusstörungen) - die hatte ich nicht. Was die Betroffenen hier im Thread so schrieben: Zittern, Herzrasen, Angstzustände, Schwindel, Zuckungen und Muskelzucken - das alles passt perfekt zu meinem Symptombild.

Ich werde jetzt wohl die Einnahme auch mal für einige Tage aussetzen und schauen, ob sich an dem Zittern, den Faszikulationen und der inneren Unruhe was bessert.
 
Viele schrieben hier in diesem Thread von ihren 10.000 oder gar 20.000 mehrere Tage hintereinander...
Ich habe zum Aufsättigen auch mal 15.000 IE einige Zeit genommen (ich meine, eine Woche lang, ist aber länger her). Bei mir hat das alles recht reibungslos geklappt, obwohl ich auf so manch anderes auch empfindlich reagiere. - Das soll aber nach wie vor (natürlich) nicht heißen, dass ich Eure Symptome nicht ernst nehme.

Wenn Du es hier als besser verortet siehst, ist es völlig ok. Nach dem, was Du schreibst, passt es ja auch.
 
Was soll eigentlich Ziel der Therapie, bzw. der Vitamin D-Einnahme sein? Ein stabiles 25-OH ist ja kein Selbstzweck. Geht es um normale Blutspiegel des aktiven Vitamin D, um normale Parathormon-Blutspiegel?
Bei mir liegt eine manifestierte fortgeschrittene Osteoporose vor, die nicht meinem Alter entspricht, zu dem kombiniert trabekulär und kortikal. (Außen und Innen). Aufgrund des Vitamin D Mangels ist die Calcium Homöostase gestört und sie gehen davon aus, dass dadurch weiterhin fortschreitend Knochen abgebaut wird, was z.B. auch ein erhöhter Parathormonspiegel anzeigt. Komisch finde ich auch, dass mein Basenpapier morgens im Urin hoch basisch anzeigt (Wert um die 7.5 bis 8.0) obwohl ich mich nicht extrem basisch ernähre. Also könnten es Mineralien vom nächtlichen Knochenabbau sein. Ziel für die Ärzte und für mich wäre, den Knochenabbau zu verzögern und nicht noch durch einen gestörten Vitamin D Haushalt (dadurch wird weniger bis garkein Calcium im Knochen eingelagert) zu forcieren.
Dieser erhöhte aktive 1,25 OH D Spiegel stört bisher eigentlich nur mich, weil ich es als einen Grund sehe, dass mein Speicher Vitamin D3 nicht ansteigt und durch diese hohe Aktivität des Stresshormons jede Menge Nebenwirkungen auftreten.
 
Bei mir liegt eine manifestierte fortgeschrittene Osteoporose vor, die nicht meinem Alter entspricht, zu dem kombiniert trabekulär und kortikal. (Außen und Innen). Aufgrund des Vitamin D Mangels ist die Calcium Homöostase gestört und sie gehen davon aus, dass dadurch weiterhin fortschreitend Knochen abgebaut wird, was z.B. auch ein erhöhter Parathormonspiegel anzeigt.
Vorher bei höherem Vitamin D3 Wert und etwas tieferen Dihydroxy-Vitamin D war das Parathormon ausgetickt, also zu hoch.

Wenn es also um die Knochen geht, wäre es dann nicht sinnvoller sich auf einen niedrigen, bzw. normalen Parathormonspiegel zu konzentrieren (und das Speichervitamin D weniger zu beachten, da hier u.U. eine Verwertungsstörung vorliegt)? An aktiven Vitamin D mangelt es Dir auch nicht.

Der gute Parathormonspiegel wurde mit abwechselnden 1500, bzw 250 I.E. erzielt. Spricht etwas, abgesehen von dem niedrigen 25-OH-Vitamin D, gegen eine Fortführung der Dosierung? Oder gegen eine weitere Optimierung?
 
Das einzige Symptom, welches ich je von Vitamin D 20 000 IE hatte, war eine leichte Blasenreizung.
Erstaunlicherweise hatte ich dies früher auch nach einem ausgiebigen Sonnenbad.
Vernachlässbar.
Ich brauche mein Vit. D täglich.
Manchmal setze ich einen Tag aus, nach Bauchgefühl. Aber länger aussetzen macht müde, nachtblind und allgemein erschöpft.
 
Das einzige Symptom, welches ich je von Vitamin D 20 000 IE hatte, war eine leichte Blasenreizung.
Erstaunlicherweise hatte ich dies früher auch nach einem ausgiebigen Sonnenbad.
Vernachlässbar.
Ich brauche mein Vit. D täglich.
Manchmal setze ich einen Tag aus, nach Bauchgefühl. Aber länger aussetzen macht müde, nachtblind und allgemein erschöpft.

Es wird bei Vitamin D-Empfindlichen noch etwas anderes vorliegen, was erst zu der Problematik führt.
Ich z. B. habe seit Jahrzehnten immer mal wieder erhöhte TSH- und (vor allem) fT3-Werte, dazu hat die Schilddrüse ein inhomogenes Strukturmuster, das laut Endokrinologen auf eine Autoimmunerkrankung hindeutet. Und seit Jahrzehnten wird nichts gemacht, weil die Werte dann doch wieder im Normalbereich sind (wobei fT3 praktisch immer auffällig hoch-normal ist). Bislang habe ich den Arzt nie gefragt, ob ihm seronegative Autoimmunthyreoiditis ein Begriff ist. Immerhin hat er das Wort Mitochondrien mal während des Studiums gehört.
 

Willkommen bei Symptome.ch
Schön, dass du da bist.

Symptome.ch ist seit vielen Jahren eine der größten und aktivsten deutschsprachigen Gemeinschaften rund um Gesundheit, Naturheilkunde und alternative Therapien. Hier tauschen sich Menschen aus, die Ursachen verstehen, Zusammenhänge erkennen und eigenverantwortlich etwas für ihre Gesundheit tun wollen.

Als Gast kannst du viele Themen mitlesen und dich informieren. Wenn du selbst Fragen stellen, auf Beiträge antworten oder mehr Inhalte sehen möchtest, registriere dich kostenlos. Die Gemeinschaft lebt vom Austausch – und jedes neue Mitglied bringt wertvolle Erfahrungen mit. 🙂

Zurzeit aktive Besucher

Statistik des Forums

Themen
69.565
Beiträge
1.068.655
Mitglieder
53.398
Neuestes Mitglied
beachflagexpress
Zurück
Oben