Die höhere Verträglichkeit gegenüber Hormon D3 in Lebertran könnte man vielleicht am Ehesten beim hohen Gehalt an aktivem Vitamin A, also Retinol finden.
Wobei bloßes Retinol auch seine Grenze findet, da es nur eine wichtige Brücke darstellt:
Retinol ist notwendig für die Synthese von Coeruloplasmin (Cp) und damit die gebundene Kupferfreisetzung aus der Leber. Retinol erhöht also die Kupferverfügbarkeit.
Um das aufrechtzuerhalten muss mittelfristig natürlich ausreichend Kupfer zugeführt werden.
Und man findet einige Hinweise, dass die externe Gabe von D3 tatsächlich deutlich den Kupferbedarf beeinflusst und deutlich erhöhen kann. Das ist nicht nur immens wichtig zur Kontrolle von Entzündungsreaktionen wie bei der DAO oder SOD, sondern auch direkt für die Funktionen des Immunsystems;
z.B. intrazellulär wird nämlich Kupfer gezielt via ATP7A/B in den Lysosomen angereichert, um aufgenommene Erreger zu bekämpfen. Der Kupfertransport aus der Zelle heraus läuft nicht direkt sondern über die Verschmelzung von kupferhaltigen Lysosomen mit der Zellmembran.
Fehlt Kupfer, werden auch die Sulfatasen nicht aktiviert, die z.B. aktive Hormone aus den Speicherformen DHEA-Sulfat oder Estrogen-/Estron-Sulfat aktivieren. Diese Stoffe sammeln sich dann in den intrazellulären Vesikeln an und das blockiert ebenfalls die Autophagie (und stört natürlich immens den Sexualhormonhaushalt).
Estrogen erhöht übrigens auch deutlich die Cp-Synthese sowie auch die zelluläre Kupferaufnahmemechanismen (CTR1). Möglicherweise liegen darin, nebst der stabilisierenden Herabregulierung entscheidender Hormone im ZNS, viele Vorteile der Estrogentherapien begraben.
An den fischig(-ranzigen) ungesättigten Fettsäuren könnte es auch liegen aber daran glaube ich nicht.
Das jedenfalls als Anregung für vielleicht weitere Erfahrungsberichte anderer Forumsteilnehmer über einen möglichen Zusammenhang mit Retinol + Kupfer.
Dass Kupfer bei allen Autoimmunerkrankungen, Tuberkulose, Psoriasis, Alzheimer, Parkinson etc. extrazellulär in der Regel deutlich erhöht und intrazellulär vermindert ist, ist für sich genommen genommen jedenfalls sehr auffällig (und man darf keinen Zinkmangel oder Kupferüberschuss daraus folgern
*).
Über die die sich endlos wiederholend misinformierende Auslese aus der desinformierenden Propagandaschleuder (verflucht knifflig) zu den Hormonen D3 will ich man garnichtmehr eingehen. Da ist einfach alles falsch und es grämt, selbst daran so lange aufgehalten worden zu sein.