Auch jemand mit irritativer Dermatitis

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Hallo liebe Damen,

ich habe schon viel hier gelesen und recherchiert.
Ich habe nun seid 1,5 Jahren eine irritiative Dermatitis.
Alles fing mit einer Chlamydieninfektion an, die behandelt wurde und weg ist.
Hatte allerdings Beschwerden, dann zum Arzt, alles mögliche untersucht. U.a. sämtliche Geschlechtskrankheiten...., Ergebniss: Chlamydien.

Beschwerden gingen allerdings nach Behandlung nicht weg. Alles mögliche versucht, Wuncremes, Cortison, Protopic.... Es wurde immer schlimmer.
War dann auch bei Prof. Petersen, der die irritative Dermatitis feststellte. Ich fette jetzt nur noch, es wird aber nicht wirklich besser.
Die extreme Entzündung, die ich von den diversen Cremes, oder was weiß ich woher, hatte ist nicht mehr so arg, aber das Brennen, bzw. Schmerzen links und rechts neben dem Scheideneingang, gehen nicht weg.
Hatte jetzt im November auch eine Biopsie die "unspezfische Vulvitis" ergab.
Sollte jetzt wieder Cortison... anwenden. Ich habe aber das Gefühl, dass das noch schlimmer macht.
Pille habe ich abgesetzt und fette seid einem halben Jahr nur noch.
Was kann ich noch tun?
Habe schon viel von diversen Vitamin und Hormontests gelesen, aber wer macht denn sowas?
War schon bei mereren Gynäkologen, Hautärzten, Hausarzt, Prof. Petersen....
Kein durchschlagender Erfolg.

Weiß jemand Rat?

LG mia
 

ory

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hallo mia ,

erst einmal herzlich willkommen bei uns im symptome.ch forum:wave:

und dann wünsche ich dir viele hilfreiche antworten auf deine frage .

fg ory
 

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Hallo,
ja habe ich schon. Das Problem ist, ich weiß nicht, wo ich ansetzen soll. Zu welchem Arzt soll ich als erstes gehen. Habe ja schon div. Gyns., Hautarzt, Homoöpath, Hausarzt, Prof. Petersen...., verschlissen:eek:) Z.B. hat keiner mal erwähnt, Hormone zu überprüfen, oder sonst irgendwas.
Ich habe auch schon Angst noch irgendwas zu fordern, weil mir auch schon gesagt bekam, ja was wollen die denn? Da kann ich ihnen nicht helfen, ist psychisch..... Ich habe auch diverse Cortisoncremes da, z.B. Advantan, eine gemischte vom Gyn mit Clobegalen und Ovestin, Linoladiol HN, Protopic....
Ich hatte ja schon letztes Jahr 8 Wochen geschmiert, Hydrocortison + Protopic und es wurde gar nicht besser.
Wenn ich ganz verzweifelt bin, creme ich doch mal wieder was hin (so 2-3 Tage) und dann denke ich, es wird noch schlechter und höre lieber wieder auf. Ich weiß einfach nicht, was ich tun soll.
Ich habe heute wieder so Schmerzen, vor allem links und rechts neben Scheideneingang und auch noch etwas nach oben. Kommt mir auch etwas geschwollen vor.

Ich nehme im Moment: Spirulinas, MSM, Basentabletten, ab und an Nachtkerzenölkapseln, Bullrichsalz und fette. Dauernd....
Habe jetzt im Internet einen Heilpraktiker bei uns gefunden, der Neuraltherapie und Bioresonanztherapie anbietet. Wäre das was?

LG
Mia
 

ory

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hallo mia,

aus eigener erfahrung kann ich nichts dazu beitragen .

Ich habe auch diverse Cortisoncremes da
bei cortison sehe ich die gefahr ,das die schleimhaut atrophisch werden kann ,das heißt ,die haut wird durchlässiger für bakterien und pilze, mit dem eincremen wäre ich damit wirklich vorsichtiger .
das fetten bei konsequenter anwendung und sehr langer dauer , so habe ich gelesen , soll mehr erfolg bringen .

nimmst du die pille ? vielleicht liest du dies : http://www.symptome.ch/vbboard/gesu...ive-dermatitis-vulva-ursachen.html#post726483
und schau mal hier , habe ich in einem anderem forum gefunden und "maya 12" wird mir bestimmt verzeihen wenn ich ihren beitrag hier zeige :
Ich leide seit gut 3 Monaten an einem irritativen Kontaktekzem - genital.
War die ersten 2 Monate Stammgast beim Frauenarzt, der mich mit immer anderen Salben (Antibiotikum, Hormonsalbe etc) heimgeschickt hat und meinte er kann nichts finden (keinen Pilz, keine Bakterien - nothing).

Naja, nach 2 Monaten ging gar nix mehr. Die Haut war total kaputt, alles total gereizt und ich verzweifelt. GV sowieso in keinster Weise mehr möglich..

Bin dann zu einer sehr fähigen Hautärztin gekommen, die auch relativ schnell oa. Diagnose gestellt hat.
..war eigentlich sehr froh dass ich überhaupt mal einen Arzt gefunden hatte der mich nicht für verrückt erklärt und heimgeschickt hat. Sie meinte allerdings dass ich selbst rausfinden müsse worauf ich allergisch sei.

Lange Rede - kurzer Sinn:
Ich kann nur mehr Baumwollunterwäsche tragen (doppelt gewaschen, einmal mit antiallergischem Waschmittel, einmal komplett ohne Waschmittel) - ..hab festgestellt dass es ganz schön schwierig ist reine Baumwollunterwäsche ohne 5% Elasthan-Anteil zu finden..
Ich werde seit 3, 4 Wochen jetzt homöopathisch behandelt - was allerdings nicht wirklich zu Beschwerdefreiheit führte..

Was mir jetzt die letzten Wochen wirklich richtig hilft / geholfen hat ist die Tatsache dass ich alle Lebensmittel die ich absolut Liebe (und ich esse und trinke irre gerne.. ) weggelassen habe. Weil das fast ausschließlich Lebensmittel mit einem sehr hohen Histamingehalt sind.

Wenn ich mich an den Essplan halte - bin ich beschwerdefrei.
..was ich damit sagen will.. - probiert auch die Sache mit den Nahrungsmitteln..
..man glaubt einfach nicht wieviel das ausmachen kann..
Ernährung bei Vulvaekzem, irritativer Dermatitis an der Vulva - Einfluss von Ernährung - Frauen-Leiden.org

Habe jetzt im Internet einen Heilpraktiker bei uns gefunden, der Neuraltherapie und Bioresonanztherapie anbietet. Wäre das was?
ich drück dir meine daumen das sich jemand meldet ,der dir antwort geben kann .

fg ory
 
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