Hilfe - was passiert mit mir? Magen-Darmprobleme, Schwäche etc.

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Hallo ihr Lieben,

ich wende mich mit meiner Krankheitsgeschichte in letzter Hoffnung noch hier an euch. Ich weiß echt nicht mehr weiter und wünsche mir nur noch ein Leben zurück. Ich bin für alle Hinweise dankbar!!!

Ich hatte 3 Jahre lang relativ starkes Untergewicht (zwar mit kontrolliertem, aber definitiv ausreichendem Essverhalten!) und hin und wieder Probleme, die ich darauf geschoben habe. Frieren, Müdigkeit, „Herzstechen“, etc… Blutwerte, EKG, Ultraschall, etc. waren immer komplett unauffällig (minimale Anämie).


Im August letzten Jahres hatte ich eine recht stressige Zeit, bin umgezogen und dann hat es mich „flach gelegt“. Erst eine Streptokokkeninfektion, darauf dann 10 Tage Antibiotika.

Die Streptokokken waren weg, mir ging es aber nicht besser. Ich hatte ständige Halsschmerzen und Ohrenschmerzen, habe vom Arzt ständig „leichter Infekt“ gehört, diverse „Mittelchen“ verschrieben bekommen.

Mein HNO hat dann einen massiven Vit-D-Mangel festgestellt, daraufhin hab ich das mit VIT D 20000 substituiert und zumindest die extreme Müdigkeit wurde besser.

Seit Oktober kamen dann starke Magen-Darm-Probleme dazu (Aufstoßen ständig, Durchfall/Verstopfung, Magenschmerzen, Darmkrämpfe, etc.). Magen-Darm-Spiegelung im November war ohne Befund (bis auf Gastritis etc., also „Standard“…). Dann wurden Clostridien (Perfringens) in der Stuhlprobe nachgewiesen, allerdings lt. Arzt nicht behandlungsbedürftig.

Dezember – Januar war ich ein einer psychosomatischen Klinik weil ich nicht mehr weiter wusste. Gegen die Clostridien(jetzt difficile positiv) wurde 19 Tage Metronidazol gegeben, ansonsten fand keine großartige Behandlung statt. Ich hatte zu dem Zeitpunkt auf 38 KG abgenommen bei 1,63… Habe mich dann auf eigene Gefahr entlassen, weil keine Untersuchungen oder Therapien stattfanden…

Ich habe mich mit Akupunktur und vorsichtig Essen dann erstmal „über Wasser gehalten“ und unheimlich wenig gemacht… Der Darm und der Durchfall wurden dann etwas besser, Clostridien waren nachweislich weg zu dem Zeitpunkt. GUT wurde es aber nicht mehr, es ging wieder weiter bergab, der Stuhl wurde schlimmer (wieder extrem übel riechend, breiig, 5-10 mal täglich, teilweise „verklebt“, schleimig)…

Bei einem Termin beim Gastroenterologen wurden dann stark erhöhte Leberwerte festgestellt (GOT und GPT weit über 300 gelegen), daraufhin hat mich dieser ins Uniklinikum überwiesen. Dort CT von der Leber, Sammelurin (irgendein Kupfernachweis) und Stuhlproben ohne Befund (ich kanns nicht mehr hören). Magen-Spiegelung bis in den Dünndarm ergab lediglich eine verdickte / entzündete Dünndarm-Schleimhaut mit einigen „Wunden“. Test auf Zöliakie war negativ. Gesamt-lgi im Blut war stark erhöht, deshalb wurden bei einer Darmlavage auch Proben entnommen, die nun auf Allergien getestet werden – Ergebnisse noch ausstehend. Allergien (auf Nahrungsmittel) liegen lt. Arzt definitiv vor.

Vor 2 Wochen hatte ich einen Atemtest auf Fructoseintoleranz, Werte waren unauffällig (wurde soweit ich das beurteilen kann auch richtig durchgeführt, 25 g und alle 20 Min pusten), Nüchternwert war bei 3 und Maximalwert bei 11. Ich hatte auch keine größeren Beschwerden als im „Normalzustand“ sowieso.

Diese Woche dann Lactosetest, der wurde allerdings definitiv falsch durchgeführt (mit 80 g Glucose vorneweg?!?!). Von den Werten her war er negativ (Nüchternwert war bei 20, dann schwankend zwischen 11 und 20)… Beschwerden hatte ich aber extrem, Blähungen und Durchfall. Nun weiß ich leider nicht, ob es von der "Überdosis Zucker" (insgesamt ja 130 Gramm) oder von der Lactose kommt)...

Meine Leberwerte haben sich nun wieder normalisiert, dafür wird es weiterhin vom Zustand her immer schlimmer.
Ich bin extrem müde, kurzatmig, bekomme sehr schnell Herzrasen (schon bei kleinsten "Anstrengungen", wie etwas spazieren gehen oder Pferd streicheln), Schmerzen in den Gliedmaßen (Waden, Oberschenkel und Arme, fühlt sich an wie ein höllischer "Muskelkater"), Schmerzen an den Gelenken (Knie und Ellenbogen, teilweise brennend), ein wahnsinniges "neben sich stehen", kriege manchmal Dinge nur wie durch einen Schleier mit. Zudem wieder mehr Halsschmerzen (schleimig und "kratzend), Kopfweh, Verspannungen...
Vielleicht muss ich da noch dazu sagen, dass ich in den letzten beiden Monaten sehr stark zugenommen habe (allerdings bedingt durch mein Essverhalten, was leider nicht mehr normal war).

Ich verzweifle langsam... Ich höre ständig von Leuten, ich sei ja nicht mehr ich selbst und das Schlimmste... Ich merke das ja selbst auch. Es geht gar nichts mehr und so langsam geht mein Leben kaputt. Ich habe schon so gut wie alle meine Hobbys aufgegeben, schaffe es maximal 1 mal die Woche zu meinem Pferd zu fahren, kriege den Alltag kaum mehr auf die Reihe (studiere eigentlich und arbeite nebenher), schaffe keine 4 Stunden Uni/Arbeit am Stück und nur unter extremen Anstrengungen, liege jeden Abend um neun totmüde im Bett. So macht das ganze Leben irgendwie keinen Spaß mehr (ich bin 22 und eigentlich ein sehr, sehr aktiver und lebensfoher Mensch!) tja und dann kommen die Ärzte, laut denen "alles psychisch" ist... Ich kann es nicht mehr hören, weil ich mir sicher bin, dass dem nicht so ist.

Möglichst kurz die Symptome nohcmal zusammen gefasst:
- Magen-Darm (Durchfall, Verstopfung, Blähungen, unverdauter Stuhl, stark stinkend)
- Schwäche, extreme Müdigkeit, Schmerzen (Muskeln und Gelenke), Halsschmerzen (wechselnd stark), "neben sich stehen", Schwindel, Herzrasen, Atemnot
- Ausbleibende Periode (seit 3 Jahren sehr unregelmäßig)
- Depressionen, Angstzustände
- Essstörung (aktuell "Esssucht aus Verzweifung", allerdings schon lange Zeit das Problem von fehlendem Hunger-/Sättigungsgefühl)

Nochmal in Kurzfassung, was bisher gemacht / festgestellt wurde:

-Schilddrüsenknoten festgestellt 2011, seit letztem November L-Thyrox 50 mg (zuvor 25), Werte darunter im guten Normbereich
-massiver VIT D Mangel festgestellt (Nov 2014), daraufhin Dekristol, Wert aus Februar 2015 gut
- Magen-Darm-Spiegelung (2x Magen, 1x Darm): Gastritis, entzündeter Dünndarm
-Antikörper gegen EBV sehr hoch, lt. Arzt allerdings derzeit nicht aktiv / abgelaufen
-Mehrfache Borreliosetests (schulmedizinisch und kinesiologisch) negativ
-Fructoseatemtest und Lactoseatemtest (?) negativ
- Ultraschall aller Organe unauffällig
-Blutbild unauffällig (minimale Anämie, Leukozyten und Monozyten immer minimal erniedrigt)

Bitte, bitte helft mir irgendwie... Ich bin für jeden Tipp dankbar, was ich noch tun könnte, um wieder ein erfülltes Leben mit Kraft und Energie :kraft: führen zu können.Ich bin nämlich wirklich verzweifelt mittlerweile :(.
In Ärzte habe ich nach diversen Geschichten (das würdej etzt sehr, sehr lange werden ;) ) ziemlich das Vertrauen verloren leider...

Ganz liebe Grüße
 
wundermittel
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09.05.14
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AW: Hilfe - was passiert mit mir?

hallo,

du hast eine entzündung im darm, durch einen vitamin c mangel leidet die schilddrüse, hormone, energie, stressbelastung, eisenaufnahme folglich anämie, große leber, etc. das würde ich ggf per infusion in den griff kriegen wollen. danach geht es dir wahrscheinlich deutlich besser.

hast du kalte hände und füße? trockene haut?
 
regulat-pro-immune
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09.05.14
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AW: Hilfe - was passiert mit mir?

weil ich mich im netz und büchern schlau gemacht habe, selber einen schweren mangel hatte, die leute nur noch gekochtes essen, unterernährung und entzündung "höchst wahrscheinlich" automatisch dazu führen. eigentlich läuft alles im körper über vitamin c, 17000 stoffwechsel vorgänge.

es könnte natürlich alles humbuck sein, in meinen augen passen die symptome so gut wie alle.

ich vergaß, ich muss überall könnte bei schreiben bin ja zum glück kein arzt der keine ahnung hat.
 
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27.08.13
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Hilfe - was passiert mit mir?

Ich bin für alle Hinweise dankbar!!!...

Meiner Meinung nach ist dein Körper vergiftet, zusätzlich durch die Antibiotika
ist das Immunsystem noch mehr geschwächt, Parasiten, Viren und Bakterien haben sich breit gemacht und daraus resultierend haben sich auch Pilze angesiedelt, der Körper lässt dies zu, eine Art Symbiose, weil er sich nicht selbst von den Bewohnern befreien kann.

Wie ernährst du dich?

Lies meine Beiträge, wenn du magst.
 
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10.01.04
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AW: Hilfe - was passiert mit mir?

Hallo DamonHill,

Umzüge bringen manchmal unverträgliche Materialien mit sich: neue Möbel, Teppichböden, Farben/Lacke, Formaldehyd, Schimmel ...
Ist da bei Dir evtl. etwas dabei?

starkes Untergewicht (zwar mit kontrolliertem, aber definitiv ausreichendem Essverhalten!
Das klingt mir etwas nach Eßstörung. Wie hast Du Dich denn ernährt? Mit Frischkost oder eher Fast Food? Hast Du Kalorien gezählt oder auf die Wertigkeit der Nahrung geachtet? Das wurde schon gefragt: wie ernährst Du Dich heute?

Frieren, Müdigkeit, „Herzstechen“, etc… Blutwerte, EKG, Ultraschall, etc. waren immer komplett unauffällig (minimale Anämie).
Welche Blutwerte wurden denn bestimmt? Hast Du aktuelle Werte?
Könntest Du Deine letzten Schilddrüsen-Werte mal hier einstellen?

Ist die "leichte Anämie" behandelt worden? Wie waren da die Werte?
Wie sieht es heute mit den Werten zum Eisenmangel aus?
Wie sieht es mit dem Vitamin B12 aus?
Wie sieht es überhaupt mit den Vitaminen und Mineralien bei Dir aus?
Ist inzwischen noch einmal nach den EBV-Werten geschaut worden? EBV kann ja sehr lange Wirkung zeigen.

Sind bei Dir wenigstens die üblichen Allergien getestet worden (Prick- und RAST-Test):
Praxis für Ernährungstherapie Aachen Annette Schönfelder - Die 14 Hauptallergene

Führst Du ein Ernährungstagebuch? - Eine Auslassdiät könnte Dir helfen, auch die anderen Hauptintoleranzen neben Laktose- und Fruktose-Intoleranz, nämlich Histamin- und Glutenintoleranz bzw. Glutensensitivität heraus zu finden.

Und: wie sieht es mit Deinen Zähnen aus? Gibt es da Füllungen, Wurzelbehandlungen, Kronen, Brücken usw.?

Zu allen diesen Themen kannst Du über die Suche oben rechts noch viele nützliche Informationen finden.

Grüsse,
Oregano
 
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05.01.15
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Hilfe - was passiert mit mir?

Ich weiß echt nicht mehr weiter und wünsche mir nur noch ein Leben zurück. Ich bin für alle Hinweise dankbar!!!

Hallo DamonHill

Ich versuch mal zu antworten, die körperlichen Aspekte sind allerdings weniger mein Bereich. Schlussendlich, glaube ich, ists ein Zusammenspiel von allen Ebenen.

Ich selbst mach mir jeden Morgen einen Smoothie (manchmal später nochmals einen oder zwei), mit frischer Bio-Ware vom Markt, das ist sicher schon mal gut in Sache Vitamin C und allgemein.

Und kein Tofu und genügend B-Vitamine, besonders B12, und manch sonstiges, das hab ich mit Hilfe dieses Forum auch rausgefunden. Ich bezweifle aber, dass es bei dir nur das ist.

Weil immer, wenn ich höre, dass jemand ganz genaue Vorstellungen hat, wie es/sein Leben sein SOLLTE, und zwar möglichst so, wie es vorher schon war, dann werde ich hellhörig. In deinem jungen Alter sowieso.

"Weniger ist mehr" kommt mir bei dir noch in den Sinn (;) mein eigenes Lebensthema).

Ich verzweifle langsam... Ich höre ständig von Leuten, ich sei ja nicht mehr ich selbst und das Schlimmste... Ich merke das ja selbst auch. Es geht gar nichts mehr und so langsam geht mein Leben kaputt. Ich habe schon so gut wie alle meine Hobbys aufgegeben, schaffe es maximal 1 mal die Woche zu meinem Pferd zu fahren, kriege den Alltag kaum mehr auf die Reihe (studiere eigentlich und arbeite nebenher), schaffe keine 4 Stunden Uni/Arbeit am Stück und nur unter extremen Anstrengungen, liege jeden Abend um neun totmüde im Bett. So macht das ganze Leben irgendwie keinen Spaß mehr (ich bin 22 und eigentlich ein sehr, sehr aktiver und lebensfoher Mensch!) tja und dann kommen die Ärzte, laut denen "alles psychisch" ist... Ich kann es nicht mehr hören, weil ich mir sicher bin, dass dem nicht so ist.
Ich weiss es natürlich nicht und könnte schon sein, dass alles auf was Körperliches zurückzuführen ist. Aber auch wenn du es raus gefunden hast:
Aus meiner Sicht bist du schon SEHR aktiv und ich würde diese Seite deines Lebens unbedingt auch beachten. Also manchmal ists auch sowas wie ein "Wink des Schicksals", anderen Aspekten des Lebens mehr die Chance zu geben.

Bitte, bitte helft mir irgendwie... Ich bin für jeden Tipp dankbar, was ich noch tun könnte, um wieder ein erfülltes Leben mit Kraft und Energie :kraft: führen zu können.Ich bin nämlich wirklich verzweifelt mittlerweile :(.
In Ärzte habe ich nach diversen Geschichten (das würdej etzt sehr, sehr lange werden ;) ) ziemlich das Vertrauen verloren leider...
Also ja, drum schreib ich dir, auch wenn es vielleicht nicht das ist, was du hören möchtest (aber dafür schreiben ja die andern ;)).

Was tust du genau, um zur Ruhe zu kommen? Weil, ich glaube halt, der Körper schaltet sich oft ein, wenn mans sonst selbst nicht schafft.

Machst du Yoga, Meditation, oder sonst was, das nur ganz allein mit DIR zu tun hat? Hältst du dich selbst aus? (Okay, das Schwierigste auf der Welt überhaupt, für die meisten. :))

Es ist ein Zusammenspiel von Körper und Geist, dessen bin ich überzeugt.

Nun. War nur ein Antwort-VERSUCH. Merke selbst, dass es vielleicht unbefriedigend ist. Aber deine Verzweiflung ist halt spürbar.

Und wenn die Verzweiflung sehr gross ist, dünkts mich, ists besonders wichtig, immer wieder den Focus auf dem zu haben, was wirkt, was gut ist. Und alles, was die Verzweiflung noch erhöht, dann wirds kritisch. Aber manche müssen auch genau an diesen Punkt kommen - und erst dann ... kommt so eine Art "Erlösung", "Umkehr". Aus welcher Richtung auch immer. (Psychisch, Seelisch, auf der Körperebene ... wie gesagt: hängt doch eh alles zusammen.)

Liebe Grüsse, alles Gute

Ymoja
 
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13.03.15
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AW: Hilfe - was passiert mit mir?

Guten Morgen,
herzlichen Dank schon einmal für eure Hinweise - ich versuche mal, alles zu beantworten und hoffe, dass ich nichts vergesse.
Also, ich habe vor ca. 4 Jahren eine kurze anorektische Phase gehabt, war sicherlich nie richtig "gesund", aber habe in den letzten 3 Jahre immer wirklich ausreichend und sehr ausgewogene Nahrung zu mir genommen, ich habe so gut wie alles selbst gemacht, viel Bio, sehr viel Obst und Gemüse, keinerlei (Haushalts-)zucker, kein Weißmehl, etc... (aber nicht einseitig nur Gemüse, sondern sehr abwechslungsreich, ich hab gerne Sachen probiert, viel Avocado, Nüsse, Linsen, Pseudogetreide, Getreide, etc...)
Dazu auch viel Bewegung und frische Luft, jeden Tag beim Pferd, Spaziergänge, etc...
Also eigentlich würde ich sagen, habe ich von den "äußeren Faktoren" recht gesund gelebt, nur eben der Stress war da (ich habe ein duales Studium gemacht und "natürlich" einen gewissen Perfektionismus).
Momentan sieht es leider komplett anders aus. Sport machen traue ich mich absolut nicht mehr, weil schon jeder Schritt für mich "Anstrengung" ist. Ich kann kaum Treppen steigen (kämpfe schon, um in meinen Keller zu tun), weil meine Beine das nicht tragen. Um ganz ehrlich zu sein liege ich fast nur noch im Bett oder sitze im Auto / in der Uni / in einer Arztpraxis.
Leider bringe ich auch das Essen nicht mehr auf die Reihe sondern leide jetzt so richtig unter einer Essstörung... Seit dem letzten Krankenhaus stopfe ich täglich Unmengen an Dingen in mich hinein, natürlich "nur" Zucker, Unmengen an Schokolade, viel Weißmehl, etc... Ich hasse mich selber dafür und weiß, dass das nicht unbedingt förderlich ist für meinen Gesundheitszustand, aber irgendwie bin ich momentan so verzweifelt, weil es so das Letzte ist, was noch "da" ist. Früher habe ich wahnsinnig gerne und auch sehr bewusst gekocht, heute fehlt mir total die Kraft dazu. Zumindest bin ich mittlerweile im Normalgewicht, ich vermute sogar mal im oberen Bereich...
Den Umzug hatte ich auch schon im Verdacht, wenn ich ehrlich bin. Mir ging es jedoch auch nach dem 6-wöchigen Klinikaufenthalt keine Deut besser. Wie bekomme ich so etwas raus? Hat da jemand eine Idee?
Meine aktuellen Schilddrüsenwerte habe ich zumindest teilweise da
TSH war bei 0,6, T3 war bei 1,3 und T4 puh, da müsste ich jetzt lügen, den weiß ich leider nicht aus dem Kopf. Ich habe ihn zwar verschiedenen Ärzten (auch im Uniklinikum) vorgelegt, aber das hat wohl nicht all zu viel zu bedeuten, wenn einem Arzt etwas nicht auffällt...
Meine Zähne sind allesamt "Natur", das Feld fällt also weg, da war meine Mutter sehr stark betroffen.
Die Eisenwerte wurden nie behandelt, VIT B12 und weitere Vitamine ebenfalls nicht kontrolliert :/. Lediglich VIT D nehme ich ein.
EBV wurde gerade im KH nochmals kontorlliert, leider habe ich da noch keinen schriftlichen Befundbericht und damit die Werte, aber lt. telefonischer Aussage vom Arzt war es negativ.
Allergietests hatte ich als Kind das letzte Mal, da war sehr viel positiv, wobei die Symptome im Alltag komplett anders waren (ich habe u.A. sehr stark auf diverse Tierhaare reagiert, hatte aber immer mit Tieren zu tun).
Die Idee mit dem Ernährungstagebuch hatte ich auch schon, aber irgendwie ist es so schwierig mit der anderen "Baustelle"... Sobald ich mir fest vornehme, eine Auslassdiät zu machen, artet es nur in noch mehr **Esserei aus. Ich habe es mal im November begonnen, 3 Tage lang reinen Reis (weil ich das so im Internet rausgefunden und als "sinnvoll" erdacht hatte, Fleisch lässt weg, da ich Vegetarierein bin), habe dooferweise meinem Hausarzt davon erzählt und er hat mir daraufhin eine Einweisung in die Klinik geschrieben und dort ging es "rein psychosomatisch" zu... Ein Ernährungstagebuch habe ich auch schon geführt, aber in der momentanigen Situation ist es nicht all zu sinnvoll auf Grund der Massen und dem "Durcheinander"...
Ich weiß, dass die Psyche bei mir "nicht unschuldig" ist, ganz sicher! Ich habe auch bereits 2 Psychotherapien hinter mir, allerdings nur mit bedingtem Erfolg. Momentan bin ich bei einer Therapeutin, die kinesiologisch arbeitet. Einen Platz bei einem Kassentherapeuthen ist frühestens im Juni zu bekommen.
Auch "medizinisch" bin ich ehrlich gesagt etwas mehr auf die "alternative Schiene" gestiegen, wobei es da ja auch "gut" und "schlecht" gibt. Ich bin momentan bei einer Ärztin, die nach chinesischer Medizin behandelt und zu der ich eigentlich sehr viel Vertrauen habe, die auch schon viel rausgefunden hat (als Kind mal Würmer, Lungenprobleme, aktuell die Clostridien, etc...), aber aktuell sagt, es gäbe keine Viren, keine Bakterien, keine Pilze und auch keine Unverträglichkeiten... Irgendwie tue ich mich so schwer, dem zu Glauben, dann müsste ich ja topfit sein und nicht nur noch im Bett liegen.
Was noch "geplant" ist an Untersuchungen / Terminen:
- Darmflorastatus von Medivere
- HPU-Test von Medivere (liegen beide bereits hier)
- Besuch beim HNO (Schwerpunkt Homöopathie, Naturheilkunde und Allergien und der erste Arzt, der auf die Idee kam, mal Vit D zu bestimmen)
Ansonsten weiß ich leider nicht mehr, wie ich weiter machen soll. Ich bin kurz davor, meinen Job zu verlierne, mein Pferd herzugeben und meine Beziehung (zu Freund und Eltern) geht ebenfalls extrem in die Brüche (weil alle gerne helfen wollten, nur keiner weiß mehr, wie).
Gerade meine Mutter ist die Meinung, ich solle am Besten in die Psychatrie gehen, da mir dort "geholfen" wird... Ich weigere mich aktuell allerdings, Psychopharmaka einzunehmen, alleine schon, weil ich nicht weiß, was die wieder "kaputt machen"....
Ganz liebe Grüße
 
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regulat-pro-immune
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Hilfe - was passiert mit mir?

Liebe Ymoja,
herzlichen Dank für deine Rückmeldung!
Ich bin sogar sehr sicher, dass das, was du schreibst, absolut richtig ist und wahr ist. Aber - das muss ich leider zugeben - gerad deswegen macht es mir so Angst...
Denn ja, ich bin ehrlich. Ich WILL wieder ein erfülltes, glückliches und "spannendes" Leben führen, Dinge sehen, erleben, feiern, etc... Die Vorstellung "einmal die Straße runter laufen ist schön" macht mir unheimliche Angst.
Ich hab immer viele Dinge gemacht, die MIR gut getan haben, war jeden Tag bei meinem Pferd, draußen an der Natur, etc... Aber alles das geht jetzt nicht mehr... Und für mich kommt es so einem Aufgeben gleich, wenn ich sage "ok, geht nicht mehr, dann bin ich nun halt mit Joga glücklich" (habe ich probiert und leider hat mir das gar nichts gegeben).
Ich hänge an dieser Stelle auch in der Therapie gerade. Ja, mir ist da viel klar geworden. Aber DAS macht mir so sehr Angst. Es stimmt schon, ich geb es auch zu, ich hab ein recht klares Bild, wo ich hin will und fand auch das gerade immer gut.
Ich KANN doch nicht damit "zufrieden" sein, Schmerzen zu haben, kaum laufen zu können, all meine Hobbys aufzugeben, etc., oder? Das hab ich doch sowieso schon getan.
Ich bin so verzweifelt, weil ich bisher so viel geschafft hatte und da auch wirklich stolz drauf bin. Und nun geht alles den Bach runter, komplett.
Ich verstehe, was du sagen willst und weiß, dass dem wohl auch so ist - nur weiß ich leider, dass ich daran scheitere und zwar komplett. Ich war immer ein Mensch, der ALLES geben wollte und alles gegeben hat und eben auch alles vom Leben wollte. Die Welt sehen, Sprachen lernen, Leute treffen, Spaß haben, etc...
Ich hab den "Wink" des Lebens durchaus verstanden und auch wenn ich es könnte, würde ich mich nie mehr so sehr in die Arbeit reinhängen, wie ich es gemacht hab und nicht mehr so "unmögliches" von mir fordern. Nur leider bin ich an einer Stelle, wo auch alle Dinge, die ich gerne tue und die mir gut tun und die ich gerne machen würde, nicht m ehr gehen.
Ganz liebe und verzweifelte Grüße
 
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09.05.14
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AW: Hilfe - was passiert mit mir?

ich tippe darauf das du eine hoch sensible persönlichkeit bist die ein viel zu hohes stress level hat, cortisol etc. diese menschen brauchen wesentlich mehr nährstoffe als alle anderen weil die den kopf nicht abstellen können. wenn du durch dein duales studium und deine hobbys den ganzen tag auf stress bist über monate/jahre, dann fährste deine gesundheit gegen die wand. das kriegtse meiner meinung nach auch nicht mit ein wenig bio geregelt. mit süß und einer entzündung erst recht nicht.

bin aber kein arzt deswegen muss dass nicht richtig sein was ich sage.
 
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AW: Hilfe - was passiert mit mir?

Hallo Damon Hill,

wenn Du als Kind Allergien hattest, dann würde ich die auf jeden Fall noch einmal ins Visier nehmen. Es mag ja sein,d aß die verschwunden sind. Es kann aber auch sein, daß die sich inzwischen "maskiert" haben und nicht mehr eindeutig zu sehen sind.

...
noch einmal auf den Unterschied zwischen der Sofort-Allergie und der maskierten Allergie (Nahrungsmittel-Unverträglichkeit), die in diesem Immunprofil aufgedeckt wird, aufmerksam machen.

Sofort-Allergie: die Reaktion tritt sofort ein, innerhalb von 5 bis 20 Minuten nach dem Allergenkontakt. Nahrungsmittel-Allergien sind eher selten. Davon sind ungefähr 3 bis 6 Prozent der Bevölkerung betroffen. Die Abwehrreaktion wird hier durch IgE-Antikörper vermittelt. Die Symptome dieses Allergie-Typs können durch Medikamente wie z. B. Antihistaminika schnell wieder zum Abklingen gebracht werden.

Nahrungsmittel-Unverträglichkeit: im Falle einer Nahrungsmittel-Unverträglichkeit treten die Symptome erst einige Stunden bis mehrere Tage nach Einnahme und Verdauung bestimmter Nahrungsmittel auf. Es ist oft schwierig, wenn nicht sogar unmöglich, nach einer solchen Zeitspanne eine Verbindung zwischen Lebensmittel und Symptom herzustellen. Es ist einfach, den Hautausschlag, der z.B. sofort nach Verzehr von Muscheln oder Erdbeeren auftritt als allergische Reaktion zu interpretieren (Sofort-Allergie), aber es ist viel schwerer zu erkennen, dass das Brot oder Eier, die jemand täglich verzehrt, seine Anfälle von Katarrh, Kopfweh oder Depression auslösen können. Gewöhnlich ist es sogar so, dass man sich nach dem Verzehr dieses Nahrungsmittels wohler fühlt als vor der Mahlzeit (maskierte Allergie). Unspezifische Reaktionen des Körpers wie Gelenk- und Muskelschmerzen, Lethargie, leichte Depression, akute oder chronische Kopfschmerzen, Darmkrämpfe.
Es handelt sich ebenso um eine immunologische Reaktion. Sie wird allerdings durch IgG-Antikörper vermittelt.

Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten oder maskierte Allergien sind häufiger vorhanden. Man kann sogar sagen, dass jeder Mensch an einer Lebensmittelintoleranz gegenüber einem bestimmten Nahrungsmittel leiden kann, die sich jedoch kaum bemerkbar macht, da er das entsprechende Nahrungsmittel selten zu sich nimmt.
...
Privatpraxis Dr. Judith-Emilia Gal - Nahrungsmittelunverträglichkeiten Praxis Dr. Gal

Zum Thema "Anämie" und "Vitamin B12" gibt es hier viele Informationen.
Du könntest ja einfach mal auf Verdacht ein Vitamin B12-Präparat nehmen + einen B-Komplex? Auch zu den einzelnen B12-Formen gibt es hier viele Infos.

Noch eine ganz andere Frage: Da Du ja viel mit Pferden zusammen bist: wie sieht es mit den Tests und auch möglichen Symptomen von Borreliose bei Dir aus?

Borreliose - Das Ende der Symptombekämpfung

Grüsse,
Oregano
 
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13.03.15
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Hilfe - was passiert mit mir?

@Flexone
Sicher hast du damit absolut Recht. Ich bin nicht all zu groß (1,63), habe aber auch mit über 2000 Kcal Nahrungszufuhr noch abgenommen, also einen recht hohen Umsatz habe ich wohl schon...

@Oregano
Die Allergien werde ich auf jeden Fall nochmal abklären lassen, da steckt sicherlich viel dahinter!
Die Borreliose wurde mehrfach abgeklärt, wobei die Tests ja nicht so 100% sicher sein sollen, wenn ich das richtig verstanden habe... Die Symptome würden schon sehr gut passen, gerade, weil ich vor "Ausbruch" auch eine Zecke hatte.

Seit gestern Nacht knacken nun auch noch ständig alle Gelenke extrem. Ich traue mich ehrlich gesagt gar nicht mehr aus dem Bett aufstehen und es fühlt sich so ausweglos an :confused::mad:
 
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05.01.15
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Hilfe - was passiert mit mir?

Hallo DamonHill

Will nur kurz sagen, dass ich bereits 2 ellenlange Texte an dich geschrieben habe, aber die dünken mich grad unzumutbar (eben, weil so lang und dann noch öffentlich :rolleyes:).

Aber tut mir leid, dass es dir so schlecht geht.

Okay, so viel vielleicht noch:
Gestern sah ich Braco zum ersten Mal live - online. Falls du so lange durchhältst, könntest dir ja die Live-Stream-Daten 28.-30. April merken? Ist gratis. Braco-TV.me

Ich würde nicht zu viel erwarten, was das Körperliche betrifft. Aber es kann eine tiefe innere Berührung geben und das kann sehr viel Heilendes auslösen. Manche Menschen sprechen auf sowas an (wie ich auch, mir hilft Unterstützung von dieser Seite her immer enorm viel.). Also eine tiefe Seelenberührung so quasi. Und von da aus dann kriege ich die Kraft, alles andere anzugehen.

Liebe Grüsse

Ymoja
 
regulat-pro-immune
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18.09.07
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Liebe Ymoja,
herzlichen Dank für deine Rückmeldung!
Ich bin sogar sehr sicher, dass das, was du schreibst, absolut richtig ist und wahr ist. Aber - das muss ich leider zugeben - gerad deswegen macht es mir so Angst...
Denn ja, ich bin ehrlich. Ich WILL wieder ein erfülltes, glückliches und "spannendes" Leben führen, Dinge sehen, erleben, feiern, etc... Die Vorstellung "einmal die Straße runter laufen ist schön" macht mir unheimliche Angst.
Ich hab immer viele Dinge gemacht, die MIR gut getan haben, war jeden Tag bei meinem Pferd, draußen an der Natur, etc...
Ich hänge an dieser Stelle auch in der Therapie gerade. Ja, mir ist da viel klar geworden. Aber DAS macht mir so sehr Angst. Es stimmt schon, ich geb es auch zu, ich hab ein recht klares Bild, wo ich hin will und fand auch das gerade immer gut.

Ich bin so verzweifelt, weil ich bisher so viel geschafft hatte und da auch wirklich stolz drauf bin. Und nun geht alles den Bach runter, komplett.
Nur leider bin ich an einer Stelle, wo auch alle Dinge, die ich gerne tue und die mir gut tun und die ich gerne machen würde, nicht m ehr gehen.
Ganz liebe und verzweifelte Grüße

Liebe DamonHill,
wünsch Dir ein liebevolles Wochenend.
Deine Verzweiflung ist mit jeder Zeile Deiner Beiträge zu spüren. :brav:

Die Diskrepanz ist recht, recht groß und dadurch entstand/entsteht ein erheblich innerer Druck, der langsam, langsam beginnend nun seinen Ausgleich sucht.
Anders kann ich das leider nicht formulieren, tut mir leid.

Im Leben geht es nicht immer so, wie der liebe Mensch es sich wünscht.

Wie sieht es in dieser Lebenssituation, in der Du nun lebst, mit Deinen Gefühlen aus. Deren Wertigkeit ist nicht zu unterschätzen. Der liebe Mensch ist nicht nur alleine ein kopfgesteuertes Wesen.

Es geht, ausgehend von meinen eigenen Lebenserfahrungen, ausschließlich über die Annahme dessen, was Dir täglich mit Dir selber begegnet - unabhängig davon, wie groß die Sehnsucht nach dem "alten Leben" ist.
Das Körperliche schließt das Seelische nicht aus und das Seelische nicht das Körperliche. Beides bedingt sich gegenseitig und kann nicht unabhängig voneinander ausgeschlossen werden. Es ist gut, daß Du eine Therapie machst, jedoch nicht gut, an einer "Stelle" festzuhängen. Vielleicht bedarf es an dieser Stelle mehr Selbstannahme, vielleicht bringt ein Therapeutenwechsel mehr Seelenbewegung in das Festhängende. Es kann auch sein, daß es einfach nur die Entspannung ist, die das Festhängende langsam lösen kann.

Soweit ich das wahrnehme, machst Du alles, was Dir möglich ist, um Gesundheitswege zu finden, die Dir langsam aber sicher das Leben ermöglichen, wonach Du Dich sehnst.
Auf solch einem Gesundheitslebensweg ist es nicht möglich, alles sofort 100prozentig zu machen. Ich erlebe meinen eigenen Gesundheitsseelenweg als einen Gesundheitsprozess, mal mit mehr positiven Erfahrungen, mal mit weniger,
d.h z.B. mal mit mehr Frust, mal mit weniger Frust, mal mit mehr Freude, mal mit weniger Freude, mal mit mehr Schokolade, mal mit weniger Schokolade.
Der Schokoladenweg hat an eigener innerer Bedeutung verloren, der damit verbundene gesundheitliche Aspekt ist innerlich gewachsen. Und heute hör ich z.B. lieber Musik oder les das, was mich interessiert.

Hier bei symtome.ch gibt es viele, viele gesundheitliche Anregungen, einige davon lass ich mittlerweile aus innerer Überzeugung mit einfließen und bin manchmal sehr erstaunt darüber, wie dankbar mein Körper und auch meine Seele das als Impuls annehmen und umsetzen. Die Selbstheilungskräfte, über die jeder Mensch verfügt, sind nicht zu unterschätzen.
Als Beispiel: Vor kurzem bekam ich nach einer recht starken Stress-Situation
plötzlich wiederkehrende Darmkrämpfe und der Bauchraum schmerzte.
Hab zwei Tage nur ein Nahrungsmittel, einige winzige Ausnahmen kamen hinzu, gegessen und viel entspanntes gemacht und die Symtome verschwanden wieder.

Du wirst schon Deinen Gesundheitsweg finden. Hier in diesem Forum findet sich hilfreiche Unterstützung.

alles Liebe
flower4O
 
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05.01.15
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Hilfe - was passiert mit mir?

Vielen Dank, Flower40, Okay, dann schick ich den langen Text vom Morgen doch ab.

Vielen Dank für deine Rückmeldung, DamonHill.

Also letztendlich weiss natürlich niemand, wo es für dich lang geht, gell, das wird sich Schritt für Schritt raus stellen.

;) Ich wünschte es dir, dass "alles auf einen Schlag gut" wird, so tönts ja auch raus, dass du das möchtest und wer weiss, es gibt ja auch solche Geschichten. Also da warens die Mobil-Antennen oder der Verputz am Haus oder Borreliose oder was weiss ich. Und das Forum ist voll von Tipps diesbezüglich.

Vielleicht kommt ja sonst noch jemandem was in den Sinn und bei dir "blinkt was" und du wirst dem nachgehen und es wird vielleicht nicht "alles auf einen Schlag gut", aber doch einiges viel erträglicher. :)

Da du Vegetarierin bist, würde ich auch unbedingt noch B12-Vitamine nehmen und diesbezüglich noch etwas im Forum forschen, gibt viele gute Links. Auch Magnesium und Zink ... na, ich kenn mich da nicht so aus, nehm das Zeugs oft nach Gefühl. Wenn die Psyche etwas stabiler ist, du mehr verträgst und die Müdigkeit weniger schlimm ist, dann ist schon einiges besser.

Ernährungstagebuch oder so was würde ich dir eher nicht anraten, allgemein alles was dich stresst, was du noch zusätzlich machen solltest, find ich nicht hilfreich.

Ansonsten weiß ich leider nicht mehr, wie ich weiter machen soll. Ich bin kurz davor, meinen Job zu verlierne, mein Pferd herzugeben und meine Beziehung (zu Freund und Eltern) geht ebenfalls extrem in die Brüche (weil alle gerne helfen wollten, nur keiner weiß mehr, wie).
Gerade meine Mutter ist die Meinung, ich solle am Besten in die Psychatrie gehen, da mir dort "geholfen" wird... Ich weigere mich aktuell allerdings, Psychopharmaka einzunehmen, alleine schon, weil ich nicht weiß, was die wieder "kaputt machen"....
Ja, Psychopharmaka, das ist das Übliche, das wird ja überall verschrieben. Ich denke manchmal, ich bin eine der Letzten, die sich noch "schwierige Zustände" erlaubt und diesbezüglich nicht mitmacht. (Habs aber mal 3 Jahre lang gemacht ... und ja, manches ging dann wieder (ein bisschen), was vorher nicht mehr ging. Nur der Preis, welchen Preis ist man bereit zu bezahlen? (Gestörten Schlaf, Gewichtszunahme, fehlender Körperbezug ...)

Es ist sicher eine Möglichkeit, bevor du noch ganz aussteigst (dich aufgibst). Aber ich verstehe dich und ich würde auch keinesfalls in diese Mühle gehen wollen! Aber wer weiss, soll ja auch gute Kliniken geben. Irgendwas kann man überall lernen. Also die Welt geht nicht unter, wenn du dann halt eben diesen Weg gehst. Aber wie du würde ich erst auch alles andere versuchen. :)

Gestern hab ich Braco erstmals live online erlebt, das war sehr intensiv. So eine Art "Geistheiler", nur Augenkontakt. Er spricht nicht, aber bei denen, die das bei ihm erklären, kommen dann halt schon "religiöse Färbungen" vor. Also diese "Heilkraft", "Liebeskraft", die man dann in sich spürt, die tief was in einem berühren kann, auf allen Ebenen, das kann unter Umständen helfen, und plötzlich wird klar, wo es lang geht. Am 28.-30. April findet es das nächste Mal statt. Braco-TV.me

Ich an deiner Stelle würde einfach alles auf allen Ebenen versuchen. Ist ja oft ein Zusammenspiel von vielem. Und es scheint schon so, dass du dich sehr lange extrem gefordert hat. Vielleicht verlangt dein Körper jetzt einfach "nur" ein Pause?

Du bist noch sehr jung und ich weiss ja nicht, wie sehr für dich diese Beziehung stimmt (wohnst du neu mit deinem Freund?) ... vielleicht will alles in dir einfach "raus", was völlig anderes machen und es ist dir zu wenig bewusst? Und es ist vielleicht etwas, das kannst du nur langsam, Schritt für Schritt raus finden? Weit weg von den Eltern und allen. (Grad solche Stimmen sind ja auch oft sehr Teil von einem selbst, ohne dass es einem bewusst ist.)

Dass du dein Pferd nur noch einmal die Woche sehen kannst und vielleicht sogar ganz aufgeben musst, das finde ich besonders traurig. Warum so sehr dieses "alles oder nichts"?

Aber auch das, gell: wenns gar nicht anders geht, dann eben so. Also es kommt mir ein bisschen vor, als wüsstest du einerseits ganz genau, 100%, was du willst, anderseits geht rein gar nichts mehr. So fände ich eine Mitte ganz gut. Und ja, da würde ich unbedingt den seelischen Bereich auch einbeziehen. Entweder. Oder du begnügst dich mit Antidepressivas und sonstigen Medikamenten. Das wäre dann der andere Weg. Oder manche finden auch hier eine Mitte.

Liebe Grüsse nochmals

Ymoja

Ps. Mit Yoga kann ich auch nichts anfangen. ;) Die beste "Meditation" für dich wäre doch bestimmt dein Pferd!
 
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Hilfe - was passiert mit mir?

Hallo DamonHill

Ich hab leider nur ganz kurz Zeit. Daher hab ich erst Mal nur folgende Frage:
Die Borreliose wurde mehrfach abgeklärt... Die Symptome würden schon sehr gut passen, gerade, weil ich vor "Ausbruch" auch eine Zecke hatte.
Wann genau hattest du den Zeckenstich? Hast du die Zecke gesehen? Hattest du auffällige Reaktionen nach dem Zeckenstich? Z.B. roter runder Kreis um Einstichstelle, anddere Hautveränderungen-/schwellungen, Grippegefühl, Schüttelfrost, Fieber, Kopfweh - oder irgendetwas anderes?

Liebe Grüsse
 
Themenstarter
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Hilfe - was passiert mit mir?

Hallo Kaempferin,
ich hatte die Zecke im August letzten Jahres, habe sie sehr schnell entdeckt und gleich rausgemacht - ich dachte damals, sie wäre noch gar nicht drin gewesen. Der Biss hat sich dann gleich entzündet, lt. Arzt aber "nicht schlimm", er hat eine Salbe verschrieben und gemeint, eine Borreliose sähe anders aus.
Ich hatte ziemlich zeitgleich Streptokokken und danach ständig Halsschmerzen, ziemliche Müdigkeit, usw... Fieber hatte ich keines, aber das bekomme ich eigentlich nie...
 
Themenstarter
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Liebe Ymoja,
herzlichen Dank dir für die lange und ausführliche Antwort!
Ich kann da wirklich sehr viel wieder erkennen....
Ich halte weder von Antidepressiva noch von einem Klinikaufenthalt im momentanigen Zustand etwas. Für mich ist das - vor allem das erste - rein auf Symptome ausgerichtet. Aber wo kommt es her? Ich will doch nicht meinen Körper "zudröhnen" und noch weniger spüren und mitbekommen.

Leider habe ich momentan einfach nicht die Kraft und Energie, zu meinem Pferd zu fahren. Ich würde so gerne und er fehlt mir unheimlich. Ich habe allerdings auch heute wieder den ganzen Tag im Bett gelegen, habe Schmerzen, bin komplett "neben mir" und habe ziemlich Angst, dass einfach mein Leben "vorbei" ist - also nicht im Sinne von sterben, sondern im Sinne davon, alle Träume aufzugeben. Das macht mich so traurig...

Heute habe ich noch extreme Halsschmerzen und meine Gelenke knacken ständig...Ich weiß einfach nicht mehr weiter :(.
Ganz liebe Grüße
 
regulat-pro-immune
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Hallo
Vorweg möchte ich dir dringend empfehlen deinen Darm wieder etwas ins Gleichgewicht zu bringen.
Ich schätze das viele deiner Beschwerden unter anderen durch Toxine im Darm kommen.
Auch wird dein gestörter Darm gar nicht mehr die Nährstoffe im Essen verwerten können wie er es eigentlich sollte.

Mir helfen immer ganz einfache Dinge

Heilherde,

Flohsamenschalen fein,

Süßholzwurzel Tee und eine Teemischung mit Kümmel Fenchel und Anis

(Ich mach mir immer einen Teebeutel Süßholzwurzel und einen mit Kümmel Fenchel Anis in eine Große Tasse pro Tag bitte aber nur ein Beutel von der Süßholzwurzel.)

Viel trinken, Wasser nicht Süßkram;)

Mariendiestel für die Leber,

Die B Vitamine solltest du wenn du Vegetarisch lebst im Auge haben die brauchen die Schleimhäute im Hals und Darm um Gesund zu werden. sowie auch zink usw .

Wenn du die Finanziellen Mittel hast lass es testen oder frag deinen Hausarzt danach.

Zucker weg :lolli:und bitte versuchen Gesund und bewusst zu Essen, ansonsten kommt dein Darm nicht wieder ins Gleichgewicht.

(Hatte vor kurzen auch Blutigen nach Ass riechenden schleimigen Durchfall nach Antibiotika Einnahme.
Stuhlprobe ohne Befund ...Sprechstundenhilfe hatte vergessen anzukreuzen das nach Clostridien geschaut werden sollte:mad:

Spiegelung von Darm und Magen auch ohne Befund, allerdings hatte ich zum Zeitpunkt der Spiegelung auch keine Beschwerden mehr:rolleyes:


Das gleiche hatte ich vor Jahren schon einmal, dort konnte man dann eine Pseudomembranöse Kolitis mit Erreger und Sicht Befund per Darmspiegelung feststellen.)

Auch bei mir ist ständig der EBV erhöht (Halsschmerzen Schwindel usw. kann ich ein Lied von singen), auch angeblich abgelaufen laut des einen Arztes meine Hausärztin sagt Chronischer EBV.

Ich nehme L-Lysin wegen des EBV ein.


Nun hätte ich ein paar Fragen an Dich;)

Welches Antibiotikum hast du bei deiner Streptokokkeninfektion bekommen?

Wann wurde zuletzt dein Herz untersucht und wie?

Würde dir raten zu einem guten Kardiologen zu gehen und dein Herz schallen zu lassen wegen der Streptokokkeninfektion Infektion die du hattest.

Könntest du evtl. deine Aktuellen Blutwerte hier einstellen?

Wurdest du auf Darmparasiten untersucht?

Hatte dein Pferd Beschwerden oder ein anderes mit dem es zusammen steht?

Mehr fällt mir jetzt nicht ein....lieben Gruß Bianka und :besserung
 
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DamonHill.
Danke dir.
Ich habe allerdings auch heute wieder den ganzen Tag im Bett gelegen, habe Schmerzen, bin komplett "neben mir" (...)

Heute habe ich noch extreme Halsschmerzen und meine Gelenke knacken ständig...Ich weiß einfach nicht mehr weiter :(.
Jetzt ist eh Wochenende, gell. Und zum Körperlichen kann ich nichts sagen.

(Ausser dass meine Gelenke auch knacken, erst seit 2 Jahren, bei mir ists aber Bein- und Hüftarthrose, was sich mit Arthrose-Diät-Ernährung sogleich bessert, nur verschlimmert sich dann wiederum anderes, drum ists immer ein ziemliches Jonglieren. Und Halsschmerzen: viel Tee trinken und allenfalls z.B. hömöopathische Tabletten nehmen? Rauchst du? Ich liess mir mal die Mandeln rausnehmen und nachher tats genau gleich weh. Immer. Bis ich zu rauchen aufhörte.)

Und jetzt ist ja Wochenende, und wenns zumindest einigermassen zum Aushalten ist und kein Notfall, noch zu dem hier:
und habe ziemlich Angst, dass einfach mein Leben "vorbei" ist - also nicht im Sinne von sterben, sondern im Sinne davon, alle Träume aufzugeben. Das macht mich so traurig...
Ja, kann ich gut verstehen. Weisst du: du bist noch soooo jung! Also ICH glaube nicht, dass für immer und ewig "alles vorbei" ist. :) Aber ich glaube dir, dass es JETZT so aussieht und dass dich das traurig macht.

Und wenns irgendwann wieder geht, dann ist natürlich nichts mehr ganz genau so wie jetzt grad, gell. Also diese Trauer dünkt mich so oder so berechtigt. Aber es ist nur JETZT so! :) Das muss keinesfalls so bleiben. :) Ist ja auch immer noch genug Kampfesgeist in dir. ;)

:) Und "Träume sind Schäume". Wenns sein soll, dann kommen die jetzigen Träume später wieder hoch, verlassen sie dich nicht. :) Oder es kommt noch was viel Besseres. ;) Das du jetzt vielleicht nicht mal zu träumen wagst. Ich würde es so sehen! :)

Und jetzt ruh dich aus. Weil jegliches WOLLEN, wenn man offensichtlich nicht KANN, dünkts mich, raubt einem erst recht Kräfte. Also entspann dich einfach mal voll da rein, in das was jetzt grad ist. Das ist das Beste, um Kräfte wieder zu aktivieren. (Ich weiss, die landläufige Meinung ist anders, genau das Gegenteil. Aber ich glaube das nicht. Meine Erfahrung ist: wenn ich das Traurigsein zulasse, dann ist DAS der Weg zur Freude. Wenn ich der Müdigkeit erlaube, voll und ganz da zu sein, dann ist DAS der Weg wieder in meine Kraft.)

Und ja, klar, das Körperliche abklären, mit Ernährung, mit Ärzten, da bist du ja dran.

Lieben Gruss

Ymoja
 
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