Ödeme - v.a. durch alles, was ausleiten sollte

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Vor ein paar Tagen habe ich einen Rizinusöl-Tag eingelegt, infolge dessen mir wieder einmal auffiel, dass ich durch so etwas IMMER zunehme
Physiotherapeuten und Nicht-Fachärzte meinen immer, es sei auffällig, dass ich so extrem schnell blaue Flecken bekomme und es hat mal einer deswegen ein "Lipo-Lymphödem" diagnostiziert, als Teil der ganzen Fibro-Geschichte. Da hätte Lymphdrainage aber eigentlich helfen sollen.
Das kann für eine schwache Leber sprechen.
Öl bzw. Fette vertragen Leberkranke nicht. Leberkranke lagern leicht Flüssigkeit ein.
Blaue Flecken sind ein Zeichen für eine Gerinnungsstörung und Gerinnungsstörungen sind bei Leberkranken eben auch sehr häufig.

Also ich würde daher bei Ödemneigung die Leber mal genauer untersuchen lassen.

Ich selbst bin leberkrank und der Hepatologe (ein Prof. einer Uniklinik) bei dem ich früher oft war, hat fast jedes Mal meine Waden angefasst und gesagt: Sie haben zuviel Wasser in den Beinen. Er meinte das offenbar im Hinblick auf meine Leberproblematik.

lg
margie
 
... Häufige Ursachen von Beinödemen
  • Venöse Erkrankungen (z.B. Krampfadern, chronisch-venöse Insuffizienz). Diese betreffen laut der Bonner Venenstudie rund 16% der Bevölkerung; Schwellungen sind oft beidseitig, nehmen im Tagesverlauf zu und bessern sich durch Hochlagerung.
  • Tiefe Venenthrombosen: Es treten oft plötzliche, einseitige Schwellungen, Spannungsgefühl und Schmerzen auf. Sie sind ein akuter Notfall, da sie zu einer tödlichen Lungenarterienembolie führen können. In Deutschland treten altersabhängig jährlich etwa 80 bis 160 tiefe Beinvenenthrombosen pro 100.000 Einwohner auf.
  • Lymphödem: Chronische, meist einseitige Schwellung, nicht eindrückbar, positives Stemmer-Zeichen. Die Prävalenz liegt bei ein bis 2% in der Bevölkerung. Adipositas wird zunehmend zur Hauptursache von Lymphödemen.
  • Lipödem-Syndrom ist eine symmetrische, schmerzhafte Vermehrung des Fettgewebes an den Beinen und Armen bei Frauen. Rumpf, Hände und Füße sind ausgespart. Schätzungen zufolge sind 5 bis 18% aller Frauen betroffen.
  • Systemische Erkrankungen (Herz-, Nieren-, Leberinsuffizienz) zeigen typischerweise beidseitige Schwellungen, oft kombiniert mit weiteren Symptomen wie Atemnot oder Leistungsminderung. In Deutschland leiden rund 2 bis 3% der Erwachsenen an Herzinsuffizienz.
Zu viel Lymphe wird etwa dann gebildet, wenn die Venenklappen geschwächt sind, das Blut also in die Beine zurücksackt und den Druck in den Kapillaren erhöht. „Eine große Risikogruppe sind daher Menschen mit Venenschwäche und Krampfadern, die fast 16% der Bevölkerung ausmachen“, erklärte Fiedler.

Beinschwellungen können bei Herz- oder Nierenschwäche auftreten, bei starkem Eiweißmangel oder als Nebenwirkung mancher Medikamente. Zur Bildung von Ödemen kommt es auch, wenn die Durchlässigkeit der Gefäßwände zunimmt, etwa bei Entzündungen, Allergien oder hormonell bedingt. Der Abtransport der Lymphe kann auch mechanisch blockiert sein – nach Operationen, Verletzungen oder bei Adipositas. ...

Es ist gar nicht so einfach, eine eindeutige Diagnose zu bekommen, weil da verschiedene Fachärzte beteiligt sind:
Venen-Fachärzte, Orthopäden, Internisten, Kardiologen, evtl. Urologen, Lymphologen ...

Grüsse,
Oregano
 

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