Ödeme - v.a. durch alles, was ausleiten sollte

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21.03.15
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Hallo ihr Lieben,
ich lande seit Jahren regelmäßig in diesem Forum und möchte daher erst einmal ein riesengroßes Dankeschön an alle sagen, die hier so aktiv sind. Mir hat das schon sehr oft geholfen!

Ich habe einige Diagnosen (pankreas divisum, Hashimoto/Schilddrüsenunterfunktion, Fibromyalgie/cfs, PCO-Synddrom) und da meine Beschwerden anfingen, als ich im Kindergarten war - jetzt bin ich 26 - habe ich natürlich auch schon einiges versucht, um fit zu werden.

Vor ein paar Tagen habe ich einen Rizinusöl-Tag eingelegt, infolge dessen mir wieder einmal auffiel, dass ich durch so etwas IMMER zunehme. Wenn ich faste, am Tag nach einem Einlauf, am Tag nach Rizinusöl und auch manchmal ohne erkennbare Ursache wiege ich am Tag darauf immer 1-3 Kg mehr. Auch als ich vor ein paar Jahren eine Lungenentzündung hatte und 3 Wochen lang kaum essen konnte, habe ich sofort mehrere Kilo zugenommen. Selbst, wenn ich Lymphdrainage bekomme, muss ich nicht zur Toilette, sondern werde einfach nur müde und lagere noch mehr ein.

Angefangen hat das vor etwa 10 Jahren, zwischendurch habe ich auch schon einmal 7 Kg innerhalb von 2 Wochen eingelagert- das Fiese ist, dass das dann nicht mehr einfach so weggeht, sondern immer monatelang bis jahrelang bleibt.
Durch wenig essen nehme ich meistens auch zu - selbst, wenn das kein riesen Defizit über mehrere Wochen ist.

Hat jemand eine Theorie, womit das zusammenhängen könnte? Evtl. mit dem Lymphsystem?

Liebe Grüße
Ranaia
 
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10.01.04
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66.022
Hallo Ranaia,

das ist ja blöd: da will man sich etwas Gutes antun und bekommt als Dank zusätzliche Pfunde...

Ich denke schon, daß da irgendetwas mit dem Abtransport der Lymphe nicht richtig funktioniert.
Warst Du denn mit diesem Problem schon in einer Praxis für Phlebologie? - Die müssten das eigentlich feststellen bzw. ausschließen können.

Grüsse,
Oregano
 

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21.03.15
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Danke für deine Antwort!

Es nervt wirklich extrem - ich habe den Eindruck, das überhaupt nicht beeinflussen zu können und das macht mich ganz fuchsig.

Jetzt, wo du's sagst - ich hatte mal einen Termin beim Phlebologen, den ich aber wegen der Lungenentzündung absagen musste. Einen neuen hab ich dann nicht geholt. *hust*
Physiotherapeuten und Nicht-Fachärzte meinen immer, es sei auffällig, dass ich so extrem schnell blaue Flecken bekomme und es hat mal einer deswegen ein "Lipo-Lymphödem" diagnostiziert, als Teil der ganzen Fibro-Geschichte. Da hätte Lymphdrainage aber eigentlich helfen sollen.

Vielen Dank für den Impuls - der Termin beim Phlebologen kommt auf meine To do-Liste! :)
 
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26.07.09
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Speichert der Körper denn Flüssigkeit automatisch (nur) als Lymphe? Gibt's da nicht auch andere Flüssigkeits- und Wassereinlagerungen? - Ich weiß es auch nicht wirklich.

Vielleicht auch zusammen mit der Ausscheidung von Flüssigkeit zu sehen, also über die Nieren?
Meint ihr denn Phlebologe (Gefäße, Venen), oder vielleicht Nephrologe, der sich um die Nieren und den Wasser- und Elektrolythaushalt 'kümmert'?

Liebe Grüße - Gerd
 
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21.03.15
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Danke auch für deinen Beitrag! :) Ich habe eben auch überhaupt keine Ahnung, worauf das am ehesten hindeuten könnte. An die Nieren dachte ich auch, weil ich vor meinen Tagen manchmal Schmerzen im Nierenbereich habe und an meinem "Rizinusöl"-Tag ab nachmittags Schmerzen in der Nierengegend hatte, die bis zum Abend des nächsten Tages anhielten. Andererseits scheinen das auch ganz normale PMS-Symptome bzw. Rizinusöl-Nebenwirkungen zu sein. Ich habe irgendwie die Vorstellung, dass sich alles, was mit der Niere zu tun hat, in extremen kolikartigen Schmerzen zeigt.

Das ist irgendwie so unspezifisch, dass ich nicht so recht weiß, wo ich ansetzen soll.
An der Nebenniere könnte es theoretisch auch noch liegen.

Ich gehe SO ungern zum Arzt, wenn ich nicht zumindest eine grobe Ahnung habe, in welche Richtung das gehen soll und was ich konkret von ihm will - allerdings scheine ich in dem Fall keine andere Wahl zu haben, als nacheinander einfach mal Phlebologen, Nephrologen und Endokrinologen abzuklappern.
 
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22.07.08
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Hallo

Dein Problem mit den Einlagerungen habe ich seit vielen Jahren. Erst vor ca.3 Jahren hat mich ein Arzt auf eine andere Sicht der Sache aufmerksam gemacht.

Ich habe meine Beschwerden bereits hier im Forum beschrieben einmal unter Lipödem und auch unter Hungern verboten bei Lipödem.

Was da noch nicht drin steht ist, daß sich meine Wassereinlagerung inzwischen zeitlich regelmäßig ansteigend und wieder entfernend entwickelt hat und ich davon ausgehe, daß alles einem Rhythmus folgt, den ich in meinem Körper trage und den ich vielleicht schon geerbt habe.

Immer wenn die Ansammlung so stark ist, daß sie nach oben gegen den Magen, dann gegen das Zwerchfell drückt, dieses dann auch das Herz in seiner Arbeit behindert, weiß ich, daß es bald wieder so weit ist, daß in einer Nacht und einem Tag sich die Massen entleeren können und ich mich dann wohler fühle, bis ich nach Monaten wieder in die gleiche Lage komme und sich alles wiederholt.

Die letzten Tage vor dem Höchststand kann ich kaum mehr einen längern Weg machen ohne in schreckliche Atemnot zu geraten.

Nachts treibt es mich aus dem Bett und ich muß aufrecht sitzend in meinem Sessel weiter schlafen.

Seit ich weiß, daß alles ein Auf und Ab ist, bin ich nicht mehr so beunruhigt bei diesen Beschwerden. Ich schone mich eben in diesen Tagen und warte ab, bis der Höchststand erreicht ist und freue mich auf die Erlösung. Wassertabletten nehme ich nicht mehr seit langer Zeit. Mein Körper regelt das von Alleine.

Ich hoffe, Meine Antwort hilft Dir etwas weiter.
Mit lieben Grüßen
Rota
 
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10.01.04
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Hallo,

vielleicht auch noch ein Aspekt, der hier eine Rolle spielt:
Die Histaminausschüttung.

...
Symptome der Histaminintoleranz
...
Ständiges Hüsteln, besonders in Stress*situationen
Auswurf: zäher Schleim zum Abhusten, häufiges Räuspern, evtl. auch Stimm*bänder belegt, besonders nach üppigen Mahlzeiten (ähnlich einer Muko*viszidose)
Ödeme (=Schwellungen auf Grund von Flüssigkeits*ansamm*lungen im inter*stitiellen Gewebe), z.B. geschwol*lene Augen*lider, Wasser in den Beinen
...
SIGHI > Symptome

http://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=Histaminintoleranz

Vielleicht sollte man besser von Histamin-Abbaustörung sprechen. Da bei Entzündung, Stress, Krankheit, unverträglicher Nahrung usw. ja immer auch Histamin ausgeschüttet wird, kommt da immer wieder viel zusammen. Wenn da der Abbau nicht funktioniert, kommt es zu den Symptomen der HIT.

Grüsse,
Oregano
 
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21.03.15
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Vielen Dank, Rota! Ich habe mir beide von dir genannten Themen durchgelesen. Mir hat das sehr geholfen. Ich hatte die ganze Zeit Zweifel an dieser "Diagnose" und bin jetzt noch überzeugter, dass ich eben kein Lipödem habe. Wenn ich irgendwo am meisten einlagere, dann eher am Bauch - ansonsten verteilt sich das relativ gleichmäßig. Stärkere Schmerzen hatte ich dadurch nur bei den 7 Kg in zwei Wochen, sonst habe ich keine Probleme. Ich kann auch ohne große Schmerzen meine Beine mit Schröpfköpfen bearbeiten und in meiner Familie sind alle Frauen eher zierlich. Meine Mutter hat jetzt noch keinerlei Cellulite o.Ä.

Oregano, das hatte ich gar nicht auf dem Schirm! Ich habe eine leichte Histaminintoleranz und ernähre mich deswegen histaminarm, aber an die Stress-Sache dachte ich nicht!
Als die Sache mit den 7 Kg in 2 Wochen war, hatte ich mir in den Kopf gesetzt, trotz der Schmerzen und Erschöpfung regelmäßig Sport - und zwar Krafttraining - zu machen und nach 3 oder 4 Wochen meines Sportprogramms kam es zu diesem "Schub".
Was ich dann wieder nicht verstehe, ist nur, wieso das dann so lange bleibt und nicht nach ein paar Tagen oder Wochen wieder abgeht, wenn kein "Nachschub" kommt.
 
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21.03.15
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Kleiner Zwischenbericht: Ich war gestern beim Umweltmediziner, der sagte, dass das etwas sehr Typisches für Borreliose wäre (hab ich inzwischen auch auf diversen Seiten gelesen). Eigentlich wurde das bei mir ausgeschlossen, aber er sagte auch, dass die bisherigen Tests nicht unbedingt aussagekräftig wären. In 5 Wochen bekomme ich ein Ergebnis, dann poste ich das hier. Vielleicht hilft es ja jemandem. :)
 
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10.01.04
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Hallo Ranaia,

das ist wirklich interessant! Danke für's Mitteilen :).

Hat der Umweltmediziner denn auch einen Therapievorschlag gemacht?

Grüsse,
Oregano
 
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21.03.15
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Hallo Oregano,

bisher noch nicht - es ist ja noch nicht bestätigt. :) Ich vereinbare heute den Folgetermin - etwa in 5 Wochen - und sobald ich dann mehr weiß, melde ich mich hier wieder. :)

Hier auch noch ein paar Links, wo von plötzlicher Gewichtszunahme berichtet wird:
"Gastro-intestinale Beschwerden wie Magenschmerzen, Blähungen, Völlegefühl, Stuhlunregelmäßigkeiten (Durchfall und Verstopfung im Wechsel), Appetitverlust, neu auftretende Laktose- oder andere Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Häufig kommt es auch zu einer erheblichen Gewichtszunahme ohne jegliche Veränderung der Ernährungsgewohnheiten."
Symptome der Neuroborreliose

Symptomliste: "Unerklärliche Gewichtszunahme"
Zecken und Borreliose Selbsthilfegruppe Kitzingen

"Häufig wird eine Gewichtszunahme (bei erhöhter Insulinresistenz), aber manchmal auch Gewichtsabnahme oder allgemeine Appetitveränderungen beobachtet. Auch das Auftreten von neuen Nahrungsmittelallergien (s. o.) verändert die Eßgewohnheiten." http://www.borreliose-berlin.de/druckversionen/hopf_seidel.pdf
Das hat dann zwar gar nichts mit der Lymph-Sache zu tun und erklärt auch (zumindest mir) nicht, wieso die Zunahme so extrem schnell geht (wenn diese Schübe kommen, nehme ich über mehrere Tage so 0,5 bis 1 Kg pro Tag zu, weswegen ich immer von Ödemen ausgegangen bin), aber:
Ich habe 2006 bei 400-800 Kcal/Tag innerhalb eines halben Jahres 20 Kg zugenommen. Nach 2 Jahren Kampf hab ich dann 2008 Metformin verschrieben bekommen (das wird beim PCO-Syndrom im off label use eingesetzt) und dann ging das Gewicht bei deutlich höherer Kalorienzufuhr (unter Metformin muss man wegen Unterzuckerungsgefahr mindestens 1000 Kcal/Tag essen) auch ganz schnell runter. Ich nehme es schon lange nicht mehr, weil mir die Magen-Darm-Nebenwirkungen zu stark waren, aber das würde passen.

Viele Grüße
Ranaia
 
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23.08.12
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Hallo Ranaia
Wenn dir Metformin diesbezueglich geholfen hat, dann ware vermutlich auch eine kohlenhydratarme Ernaehrung bei dir sinnvoll. Also eine Form der Ernaehrung, bei der du die Blutzuckerspitzen vermeidest. Koennte auch bei PCO helfen. Ich habe uebrigens vor 1000 Jahren (;) ) auch mal PCO diagnostiziert bekommen und habe es, so unwahrscheinlich das auch klingt, mit hoch dosierten Nachtkerzenoelkapseln, eingenommen ueber ein halbes Jahr, einfach weggekriegt, Gyn war ziemlich erstaunt, ich auch.

Ich weiss, nicht, warum das bei mir so gut eingeschlagen hatte, aber ich moechte damit nur kundtun, dass ein PCO-Syndrom keine entgueltige Diagnose sein muss. Dasselbe gilt fuer eine Menge Krankheiten, ich habe sogar eine SD_Unterfunktion wegbekommen, kein Witz.
Es ist eine lange Suche mit viel Experiment.

Solltest du Borreliose haben, dann gehst du natuerlich anders vor.

Bis bald, dadeduda
 
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21.03.15
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Hi dadeduda,

seltsamerweise lässt es sich absolut nicht durch die Ernährung beeinflussen. Ich hab damals, als ich so zugenommen habe, auch extrem kohlenhydratarm gegessen und auch, als ich diesen 7 Kg in 2 Wochen-Schub hatte, habe ich unter 50g KH/Tag zu mir genommen... Mit Metformin ging's dann beim ersten Mal plötzlich runter, beim zweiten Mal hab ich's, soweit ich mich entsinne, nicht mehr ausprobiert.

Ich hab auch keine Probleme mit PCOS mehr...mal ab und zu 'ne größere Zyste und dann 2 Wochen lang irgendwelche Schwangerschaftssymptome :D, aber einen absolut regelmäßigen Zyklus und auch sonst nichts PCO-Typisches - im Gegenteil, Testosteron ist bei mir eher zu weit unten als zu hoch. :D Meine Schilddrüsenhormone schleiche ich auch gerade langsam aus, nachdem 9 Jahre Hormonsubstitution und mit der Dosierung rumprobieren sowieso keinerlei Besserung gebracht haben. Ich kann nicht den geringsten Zusammenhang zwischen meinem Befinden und meinen Schilddrüsenwerten erkennen.

Liebe Grüße
Ranaia
 
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22.04.14
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Uff, dieses TILT-Dings ist ja gruselig. Also ich verfolge diesen Thread auch mit Interesse, denn ich kämpfe auch schon seit Jahren mit unerklärlichen Ödemen.

Hast du denn - ausser den Ödemen - auch andere Beschwerden? Wiederkehrende? Sporadische? Regelmässige? Wie schaut sonst so deine Gesundheits- bzw. Krankengeschichte aus?
Es kann ja sein, dass da ein Zusammenhang zu etwas anderem besteht, das du bisher für unwichtig gehalten hast, das uns anderen aber einen Hinweis geben könnte.
 
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21.03.15
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Uh, das ist echt gruselig - danke für den Link, Oregano! :)

Ok, meine Krankengeschichte möglichst kurz gefasst:
Chronische Bauchschmerzen ab Kindergartenalter (wohl durch pankreas divisum), dann ab Pubertät Zyklussstörungen, Schwindel, sich ausbreitende Schmerzen, Schwäche. Die Gewichtssymptomatik kam auch sehr früh dazu, hat bei mir erstmal (natürlich im Zusammenspiel mit anderen Faktoren) zu einer Essstörung geführt, weil ich natürlich versucht habe, das irgendwie zu beeinflussen. Dann kamen Nahrungsmittelunverträglichkeiten mit dazu, die Lymphabflussprobleme,... ja.
Ich halte es auch für durchaus wahrscheinlich, dass mein Körper eingelagert hat, um was auch immer da so an toxischer Last da ist, irgendwie zu "verdünnen" oder eben im Fettgewebe abzulagern und es deswegen auch noch einmal schlimmer wurde, als ich ihn dann doch dazu gezwungen habe, was davon herzugeben und das ganze Zeug freigesetzt wurde. Ist aber eben nur meine laienhafte Theorie.

Ich hatte mal die PCO-Syndom-Diagnose, aber das ist jetzt, wie gesagt, ok. Hashimoto auch, obwohl ich auch da "nicht ganz dran glaube", weil ich bspw. immer Schilddrüsentabletten MIT Jod besser vertragen habe und zwischendurch keine Überfunktionssymptome, sondern einfach nur andauernde Unterfunktionssymptome hatte.
Jetzt hab ich die gesamte Fibromyalgie/cfs/MCS-Symptompalette (Letzteres aber nicht ganz so stark wie einige andere - wenn jemand leicht parfümiert ist, macht mir das zum Beispiel im Normalfall nichts aus).
 
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18.09.07
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Liebe Ranaia,
danke für diesen Thread.
Mein Körper neigt sehr zu Wassereinlagerungen, vor allem in den letzten Jahren. Ob das nun mit den Wechseljahren und der danach damit verbundenen Hormonumstellung zu tun hat, weiß ich nicht.
Mir hilft einmal im Jahr mein Heilfasten, auf das ich mich immer wieder sehr freue. Soviel, wie ich dabei wegbringen kann, kann ich in solch einer Phase nicht an Gewicht verlieren. Im letzten Jahr war es erstmalig während des Heilfastens so, daß es länger gedauert hat, bis ich vom Körpergefühl her den Eindruck hatte, nun ist es genug.

Mit der Gewichtszunahme ist es ähnlich. Das hatte ich in früheren Jahren schon.
Ich hab es in jugendlichen Jahren bis jetzt damit verbunden, daß es wohl
"irgendwie mütterlicherseits vererbt" wurde. Meine Mutter machte mich sehr häufig darauf aufmerksam, daß es Frauen in ihrer Generationslinie genauso hatten. Da mir die Verwandtschaftlinie meiner Mutter bekannt ist, konnte ich ihr das nur bestätigen.
Bei meiner Schwester verhält es sich genau gegenteilig. Meine Mutter machte in diesem Zusammenhang auf die Verwandtschaftlinie meines Vaters aufmerksam.
Mein Vater nahm recht langsam zu, eigentlich kaum und konnte essen was er wollte.
Die Schwester meiner Mutter hatte schon in recht jungen Jahren sehr starke Ödeme, die bei ihr später zu sog. offenen Beinen führten.
Während meiner Schwangerschaft, 30 Jahre alt, wurde ich von meiner damaligen Frauenärztin auf meine "Beine" angesprochen. Sie wies darauf hin, daß ich wohl damit rechnen müsse, daß wegen einer sog. Bindegewebsschwäche, die wohl erblich bedingt sei, in späteren Lebensjahren mit Wassereinlagerungen zu rechnen habe und regte vorsichtshalber deswegen das Tragen von Kompressionsstrümpfen an. Anfangs zwar gewöhnungsbedürftig, doch mittlerweile hab ich mich daran gewöhnt.

Wassertabletten mag ich nicht nehmen.
Bei der Einnahme von Naturprodukten zur Unterstützung der Entwässerung reagiert mein Körper sehr positiv. Bin da jedoch eher sehr vorsichtig, da dabei auch angeblich Mineralstoffe etc. mit entwässert werden sollen.
Ich möchte nun ein bestimmtes homöopatisches Mittel ausprobieren, weiß den
Namen leider nicht mehr. Bis jetzt vergessen, es aus der Apotheke zu besorgen.

Es wurde Lymphödem Stufe 1 diagnostiziert. Diese Diagnose brauche ich für
die Kompressionsstrümpfe (Rezept). Vor Jahren trug ich ganz normale, mittlerweile sind es sog. welche, die hinten am Bein eine Naht haben.
Bei diesen soll die Kompression angeblich stärker sein und dadurch auch vorbeugender.

Hin und wieder leg ich nach dem Heilfasten ein sog. Kartoffelfasten (Biokartoffeln) ein, nach eigenen Überlegungen kam es zu dieser Entscheidung.
Es hilft weiter bei der Entwässerung. Sobald es wieder mit normaler Ernährung losgeht, fängt der ganze Köperwasserkreislauf wieder von vorne ab.
Aus finanziellen Gründen konnte ich leider dieses Gesundheitsthema bislang noch nicht so in Angriff nehmen, wie es evtl. möglich wäre.
Im Internet fand ich ein Trampolin einer bestimmten Firma, dessen tägliche Benutzung angeblich das Lymphsystem anregen soll. Dieses kostet ca. 400 Euro.
Ob das nun unterstützend helfen würde, weiß ich leider nicht. Vielleicht hab ich im nächsten Jahr das Geld dafür, kann mir eines kaufen und, falls ich daran denke, meld ich mich hier gerne wieder, um über damit verbundene Ergebnisse zu berichten.

Hab mich damit abgefunden, daß es so ist wie es ist (Stoffwechselvorgänge scheinen von Mensch zu Mensch unterschiedlichst zu funktionieren).
Mein Mann ist das Gegenteil von mir (nimmt sehr, sehr langsam zu und kann essen, was er mag, egal zu welcher Uhrzeit).

Vor vielen, vielen Jahren tröstete mich ein Gesundheitsvortrag im Fernsehen. Leider gab es damals noch keine Videoaufzeichnungen. Es ging um schnelle und langsame Gewichtszunahme. Ein Arzt wies in diesem Vortrag recht häufig darauf hin, daß Menschen unterschiedliche Energieverbrennungen haben. Einer könne nun mal essen, soviel er wolle und würde nur langsam zunehmen. Ein anderer Mensch brauche nur an einem Essen vorbeigehen und würde schon zunehmen.
So gehöre ich zu den Letztgenannten.

alle Liebe
flower4O
 
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