Corona-Virus: Wie unterstütze ich mein Immunsystem bestmöglich?

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in allen von Dir geschriebenen Vorschlägen zur Immunsystem-Unterstützung wird Vitamin D beziehungsweise D3 erwähnt. Ich habe längere Zeit Vitamin D3 und andere Vitamine und Mineralien genommen. Ich habe mich auch mit B. Kuklinski beschäftigt. Ich fand damals die orthomol. Medizin überzeugend. Aber inzwischen habe ich immer mehr Gründe, um an seiner Vorgehensweise zu zweifeln.
Hallo Panacea,

vielen Dank für Deinen Beitrag.

Ich wollte mich zuerst nochmals mit dem Marshall-Protokol und Trevor Marshall auseinander setzen,
bevor ich Dir antworte.

Er scheint mit seiner Methode nachweisbare Erfolge bei der Behandlung von Autoimmunkrankheiten zu haben.
Soweit ich es verstanden habe, richteten sich die Behandlungsmethoden von Marshall gegen Autoimmunprozesse (im TH1-Mode), die Bsp. Sarkoidose verursacht haben und Marshall hat sich und andere erfolgreich behandelt - also geheilt.

Der australischer Forscher beschränkte sich nicht nur auf Ursachenforschung, sondern entwickelte auch eine Behandlungsmethode. Das erste “Versuchkaninchen” war er selbst, denn er litt 30 Jahre lang an Sarkoidose.
Seine Krankheit war soweit fortgeschritten, dass er nach Meinung seinen Ärzten nur noch 18 Monate zu leben hatte.
Es gelang ihm erstens sich selbst zu heilen und dann Hunderten von Patienten die seiner Behandlungsmethode,
dem sogenannten Marshall Protokoll, folgten. Anfänglich waren hauptsächlich Sarkoidose Patienten darunter,
später zeigte sich deutlich, dass die Symptome und Blutbild bei vielen anderen Erkrankungen ebenfalls auftrat, was die Vermutung brachte, sie hätten eine ähnliche Ursache.
Quelle: https://autoimmun.net/2008/12/das-marshall-model-der-autoimmunerkrankungen/

Siehe auch: Die Kontroverse um Marshall

Dass Vitamin D in gewissen Situationen wenig bringt oder gar kontraproduktiv wirken könnte,
kann ich mir auch vorstellen, halte D3 aber trotzdem für eines der wichtigsten Vitamine (od.Hormone).
Wichtig! Vitamin D3 benötigt Magnesium zu aktivierung und Vitamin D und A benötigen sich an ihren Rezeptoren gegenseitig.

Was ich vermute (oder glaube zu wissen), dass unser Immunsystem den TH1-Mode nur aufrechterhalten kann, wenn ausreichend Glutahtion vorhanden ist.
Gibt es jedoch einen Grund nicht in den TH2-Mode zu wechseln, wie Bsp. interzellulare Feinde, verbleibt das Immunsystem im TH1-Mode, verwendet NO-Gas zu Bekämpfung und verursacht oxidative Schäden - Bsp. Autoimmunerkrankungen.
Möglicherweise hat Marschall mit seiner Idee Vitamin-D tief zu halten, gar nicht mal so unrecht. Vielleicht veranlasst in diesem Fall genau von aussen zugeführtes Vitamin D das Immunsystem im TH1-Mode zu bleiben.
Die Lösung wäre dann - aus meiner Sicht - nicht Vitamin D abzustellen, sondern Glutathion hochzufahren bzw. Glutathion-verbrauchende Einflüsse zu reduzieren. Wird Glutathion nicht ergänzt, benötigt der Körper schwefelhaltige Amminosäuren und B12 zur Methylierung (Umwandlung in Glutathion).
Ausreichend schwefelhaltige Amminosäuren gibt es nur mit grossen Mengen Rohkost. Interzellulares B12 ist bei vielen auch Mangelware.

Ich bin nach wie vor von Kuklinski und seinen Aussagen überzeugt. Das nicht alles Gold ist, was glänzt, mag auch bei ihm stimmen. Ich denke aber, dass er und seine Mitautoren mit ihrem Wissen auf einem hohen Niveau sind.

Kuklinski zu Vitamin D:
Da wir in den nördlichen Breitengraden durch schrägt Sonnenlichteinstrahlung zu wenig wirksames Sonnenlicht
empfangen, leben wir stets in einem chronischen Vitamin-D-Defizit.
Zu beachten ist, dass auch Vitamin A am Vitamin-D-Rezeptor wichtig ist, damit Vitamin D seine Wirkung entfalten kann.
Vitamin D wirkt bakterizid, blutdrucksenkend (Hemmung der Reninsynthese) und stärkt vor allem das Immunsystem.
Bei allen chronischen Entzündungen, Immunkrankheiten und Autoimmunleiden muss stets nach einem Vitamin-DDefizit gesucht und dieses gegebenenfalls korrigiert werden.
Quelle: Kuklinski, Dr. med. Bodo. Gesünder mit Mikronährstoffen: Zellschutz mit AntiOxidantien

Vitamin D ist in seiner Bedeutung für den menschlichen Stoffwechsel lange Zeit unterschätzt worden: Es reguliert 900 Gene und 35 verschiede Gewebe im Körper, haben Vitamin-D-Rezeptoren (Andockstellen), was bedeutet, dass das Vitamin auf diese Gewebe einen Einfluss hat. Zu diesen Vitamin-D-abhängigen Geweben zählen z. B. Bauchspeicheldrüse, Haut, Blutzellen und ihre Vorläuferzellen, Immunsystem, Eierstöcke, Darm, Niere, Skelettmuskeln, knochenbildende Zellen, Herz, Knorpel, Nervengewebe, Plazenta, Hypophyse, Leber, Prostata, hormonbildende Zellen, Magenschleimhaut und die inneren Gefäßwände der Arterien. Darüber hinaus hemmt Vitamin D die NO-Bildung – besonders im Gehirn – blockiert Entzündungsbotenstoffe und verbessert die Selbst-Toleranz des Immunsystems. Es sollte daher bei allen entzündlichen und autoimmunen Erkrankungen genommen werden, z. B. bei rheumatoider Arthritis, COPD, Multiple Sklerose, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Augenentzündungen, Diabetes Typ I, Psoriasis, Neurodermitis, Lupus erythematodes u. v. a. Auch bei allen Anzeichen einer Immunschwäche (häufige Infekte, Allergien, Herpes- oder Pilzinfektionen) sollte Vitamin D zur Anwendung kommen.

Darüber hinaus hemmt Vitamin D die NO-Bildung – besonders im Gehirn – blockiert Entzündungsbotenstoffe und verbessert die Selbst-Toleranz des Immunsystems.
Es sollte daher bei allen entzündlichen und autoimmunen Erkrankungen genommen werden, z. B. bei rheumatoider Arthritis, COPD, Multiple Sklerose, Morbus Crohn,
Colitis ulcerosa, Augenentzündungen, Diabetes Typ I, Psoriasis, Neurodermitis, Lupus erythematodes u.v.a.
Auch bei allen Anzeichen einer Immunschwäche (häufige Infekte, Allergien, Herpes- oder Pilzinfektionen) sollte Vitamin D zur Anwendung kommen.
Quelle: Kuklinski, Dr. sc. med. Bodo. Mitochondrientherapie - die Alternative: Schulmedizin? Heilung ausgeschlossen!

Autoimmune Erkrankungen stehen u.a. im Zusammenhang mit Nitrostress.
Bsp. Der NO/ONOO -Zyklus erklärt alle Begleiterscheinungen

Neben D3 spielen beim Immunsysten vor allem Glutathion, Zink, Selen, Vitamin C und Omega 3 eine wichtige Rolle.
Wenn man krank wird, reicht es in der Regel nicht, einfach D3 zu ergänzen. Wenn es brennt, rufe ich auch nicht einfach einen Feuerwehrmann, ich rufe die ganze Feuerwehr.
Wenn ich mich ausgewogen gesund ernähre und die meisten schädlichen Einflüsse von mir fernhalte,
muss ich mir um die "Feuerwehr" bzw. mein Immunsystem wenig Sorgen machen.

lg
 
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28.01.20
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Neben D3 spielen beim Immunsysten vor allem Glutathion, Zink, Selen, Vitamin C und Omega 3 eine wichtige Rolle.
Wenn man krank wird, reicht es in der Regel nicht, einfach D3 zu ergänzen. Wenn es brennt, rufe ich auch nicht einfach einen Feuerwehrmann, ich rufe die ganze Feuerwehr.
Wenn ich mich ausgewogen gesund ernähre und die meisten schädlichen Einflüsse von mir fernhalte,
muss ich mir um die "Feuerwehr" bzw. mein Immunsystem wenig Sorgen machen.

Hallo docwho,

genau das ist für mich der Grund, warum ich zusätzlich und zu meiner Ernährung, von Dir genannte Nem`s einnehme.
Ich sehe das als Vorsorge und Optimierung. Seit ich D3 und die wichtigen, dazu nötigen Nem`s einnehme, ist mein halb jährliches Blutbild gut. Mein Dok ist zufrieden, und schreibt sich auf, was ich alles mache und zusätzlich einnehme, um mein Immunsystem bei "Laune" zu halten. Er hat mir gesagt, dass er seit einiger Zeit auch anderen Senioren dazu rät, in regelmässigen Abständen Blutanalysen machen zu lassen, um feststellen zu können, ob "Mangelzustände" vorhanden sind, und rät Senioren auch dazu, es mir gleich zu tun!

Das ist für mich Bestätigung genug, um zu erkennen, was meinem Körper hilft, genug Widerstandskraft zu haben, um keine Angst vor (irgendwelchen) Infektionen zu haben.

Was mich besonders freut ist, dass mein Doc neuerdings sogar fragt, ob ich noch genügend D3 habe! Ich solle mich melden, wenn ich ein neues Rezept benötige!

Liebe Grüsse
zausel
 
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12.10.18
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Wenn ich mich ausgewogen gesund ernähre und die meisten schädlichen Einflüsse von mir fernhalte,
muss ich mir um die "Feuerwehr" bzw. mein Immunsystem wenig Sorgen machen.


genau die erfahrung hab ich bei mir selbst auch gemacht (und bei insgesamt ein paar tausend patienten und etlichen bekannten und kollegen).
wobei ich früher null infos zu meinen genet. krankheiten und zu schadstoffen usw. hatte und es dadurch nicht immer optimal funktioniert hat, aber ich hatte trotzdem in 40 jahren nur einmal eine grippe und null erkältungen, die ich vorher (da hab ich mich eigentlich auch schon gesund ernährt, aber mangels infos noch nicht wirklich optimal) sehr oft hatte (incl. sinusitis usw.).

mit mehr infos wurde es dann zunehmend besser (seit fast 20 jahren hatte ich trotz fast täglicher fahrten im überfüllten bus keinen einzigen infekt mehr) bis zum crash weil die ärzte mir die falschen medis gegeben haben.
einen infekt hab ich zwar auch in den letzten monaten nicht bekommen, aber die frühblüherallergie, von der ich die letzten jahre fast nichts gemerkt habe, ist wieder sehr heftig.
und das ist ja auch eine störung im immunsystem, die ich hoffentlich bald wieder beseitigen kann, weil das augenjucken ganz extrem unangenehm ist.


lg
sunny
 
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17.10.18
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Hallo docwho,

alles, was du über das Immunsystem schreibst kenne ich auch. Unser Immensystem muss unterstützt werden. In diesem Punkt sind wir uns alle einig. Es geht nur um das „wie“.

Das Immunsystem hat mächtige Waffen, womit es die Erreger/Viren, die uns bedrohen, bekämpfen kann. Dazu gehört auch das NO-Gas. Mit diesem Gas werden die intrazellulären Erreger (Viren) vernichtet. Es gibt noch eine weitere Möglichkeit, die Oxidation. Eine oxidierende Wirkung gegen Viren hat z.B. CDL/MMS. Mittels Oxidation und dem NO-Gas werden die Erreger und deren Toxine bekämpft. Während einer akuten Virus-Erkrankung sind diese zwei Kampf-Methoden sehr wichtig und erwünscht.

Es gibt da auch noch den Begriff „Entzündung“. Eine Entzündung ist eine sinnvolle und notwendige Abwehrreaktion unseres Immunsystems. Ohne Entzündungen könnten wir nicht einmal einen Tag überleben. Wenn unser Immunsystem die Erreger entdeckt, kommt es zu einer lebenswichtigen Abwehrreaktion. Diese Reaktion äußert sich in: Fieber, Schleimhautschwellungen, Niesen und Entzündungen.

Es findet diesbezüglich allmählich sowohl in der allgemeinen Bevölkerung als auch unter Ärzten ein Umdenken statt: man sollte diese sehr unangenehmen, aber notwendigen Abwehrreaktionen nicht sofort mit „Anti“-Mitteln bekämpfen wie z.B Fiebersenkern. Mit solchen Mitteln wird die Immunabwehr geschwächt und die Viren können tiefer in den Körper eindringen, innere Organe befallen und die Krankheit kann dadurch einen schwereren Verlauf nehmen.

Von Vitamin D ist bekannt:

„Darüber hinaus hemmt Vitamin D die NO-Bildung – besonders im Gehirn – blockiert Entzündungsbotenstoffe und verbessert die Selbst-Toleranz des Immunsystems.“Quelle: Kuklinski, Dr. sc. med. Bodo. Mitochondrientherapie - die Alternative: Schulmedizin? Heilung ausgeschlossen!

Ist es wirklich gut, wenn in einer akuten Situation eine wichtige Waffe (NO-Gas) gehemmt wird und die Viren nicht mehr bekämpft werden? Die Kommunikation im Immunsystem wird blockiert und das ganze Immunsystem wird so sehr runterreguliert, dass es die Eindringlinge nicht mehr richtig bemerkt. Eine ,,verbesserte Selbst-Toleranz“ bedeutet in diesem Falle nichts anderes, als dass das Immunsystem nicht mehr so empfindlich gegen Viren ist. Eine andere Bezeichnung dafür ist „immunsupressiv“.

Wenn ich deinen Vergleich mit der Feuerwehr nehme, dann würde es so aussehen:

Bei einem Feuerausbruch kommt die Feuerwehr zwar, aber nicht dorthin, wo es brennt und auch nicht mit der nötigen Zahl von Leuten, weil die Telefon- und Internetverbindung nicht richtig funktioniert. Dieser Feuerwehr würden die Mittel zum Feuer löschen fehlen (Wasser). Zudem wäre sie so tolerant, dass sie bei kleineren Bränden gar nicht erst ausrücken würde. Wenn sie kommt, dann erst bei Großbränden, bei denen es bereits nichts mehr zu retten gibt. Wenn mein Immunsystem so funktionieren würde, würde ich mir richtig große Sorgen machen.

Für mich heißt das, wenn es um einen akuten Infekt geht, sollte man sich auf die Viren-Bekämpfung konzentrieren und damit eine wirkliche Unterstützung für das Immunsystem leisten. Hier im Forum gibt es viele wertvolle Vorschläge diesbezüglich.

Als Vorsorge nehme ich auch Zink, Magnesium, Vitamin C, Natron und einiges mehr.

Vitamin D ist in seiner Wirkung mit Kortison vergleichbar. Deswegen wird es wie auch Kortison besonders bei chronischen Leiden empfohlen.

„Es sollte daher bei allen entzündlichen und autoimmunen Erkrankungen genommen werden, z. B. bei rheumatoider Arthritis, COPD, Multiple Sklerose, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Augenentzündungen, Diabetes Typ I, Psoriasis, Neurodermitis, Lupus erythematodes u.v.a.“

Vitamin D wirkt in diesem Fall wie auch Kortison immunsuppressiv.

Das sind nur einige der Gründe, warum ich Vitamin D nicht mehr nehme.

Grüße, Panacea.
 
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17.10.18
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Hallo an alle,

bei einer Infektion sind die hygienische Maßnahmen sehr wichtig. In diesem Thread wurde das schon angesprochen (#80). Man muss dabei bedenken, dass die Desinfektionsmittel ihre dunkle Seite haben. Hier ist ein Artikel zu diesem Thema.


„In medizinischen Bereichen wie Krankenstationen oder Arztpraxen sei es sinnvoll, chemische Desinfektionsmittel zu verwenden. „Unverantwortlich und grob fahrlässig“ dagegen sei es, sie jetzt allgemein in Kindergärten, Schulen, Arbeitsstätten oder gar zu Hause anzuwenden, so das Umweltinstitut.“

Und da ist man schon bei den alten guten Mitteln: Seife, Borax, Natron, Soda, Essig.

Grüße, Panacea.
 
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16.02.18
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Gut wäre, wenn in ganz Deutschland die Entscheidungen gemeinsam getroffen würden.

Strenge Ausgangsbeschränkungen im Saarland
Gericht kippt strenge Corona-Beschränkungen im Saarland mit sofortiger Wirkung

Das Saarländische Verfassungsgericht hat die im Saarland geltenden strengen Corona-Beschränkungen mit ihren Ausgangsbeschränkungen für verfassungswidrig erklärt. Der Entscheid hat sofortige Wirkung.

Mit sofortiger Wirkung hat das Saarländische Verfassungsgericht die im Saarland geltenden Corona-Beschränkungen, die als besonders streng gelten, für verfassungswidrig erklärt. Der Entscheid geht auf den Eilantrag eines saarländischen Bürgers zurück. Das Gericht verfügte eine einstweilige Anordnung gegen die Beschränkung; es sieht die Grundrechte der Freiheit der Person verletzt.


 
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28.01.20
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Gut wäre, wenn in ganz Deutschland die Entscheidungen gemeinsam getroffen würden.

Da hast Du absolut recht, Mara,
das einzige, was in D alle Bundesländer gemeinsam beschlossen haben, ist...

Deutschland einig Flaschenpfand!

Jedes Bundesland kocht sein eigenes Süppchen! Wäre "optimierungswürdig", glaube ich.

Liebe Grüsse
zausel
 
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Ein paar kritische Ansichten zu Covid 19 und den Pandemie-Massnahmen.
Die Zitate hier zeigen nur einen kleinen Ausschnitt vom original-Text.

News von Dr. Strunz
Nun, das Lächeln ist auch mir längst vergangen. Nicht, weil die Corona-Krise ein medizinisches, gesundheitliches Problem ist. Das kann man sehr präzise beschreiben, zeigt einmal mehr die auffällige Hilflosigkeit unseres Medizinsystems. Der Schulmedizin. Die genau immer dann, wenn es darauf ankommt… versagt. Die Erfahrung macht wohl jeder von uns einmal im Leben. Derzeit jähe Erkenntnis wohl weltweit.
Natürlich wird das Problem nicht offen benannt. Natürlich nicht. Stichwort Immunsystem und das Stammeln der Schulmedizin zu diesem Thema.
Quelle: Corona und das Lächeln

Dr. Sonja Reitz v. Deutscher Naturheilbund eV
Die derzeitige Forschung erscheint uns unzureichend.
Es müsste mit genaueren Analysen geklärt werden, warum nicht jeder aus der Risikogruppe schwer erkrankt oder stirbt sondern nur manche Patienten!
Dafür muss analysiert und erforscht werden,
1. was genau die Regulationsfähigkeit und das Immunsystem der schwer erkrankten blockiert
2. „das Milieu“, d.h. den Stoffwechsel und die Entgiftungssituation, in der eine Auseinandersetzung mit dem Virus erfolgt.

Wenn dort bestimmte Mängel und Blockaden erkennbar werden, könnten wahrscheinlich die meisten Infizierten sogar mit einfachen und gut bewährten Zusatzstoffen oder pflanzenheilkundlichen und sogar virozid wirkenden Hustentee- Rezepturen sich selbst behandeln und so schweren Verläufen vorbeugen. Es reicht unserer Meinung nach nicht, nur auf die Impfstoffforschung zu hoffen, die für diese und jede weitere Pandemie absehbar immer viele Monate zu spät kommen wird!
Quelle: Offener Brief fordert: Ganzheitsmedizin bei Covid 19 anwenden und Forschung voranbringen!

Arno Luik (deutscher Journalist und Autor)
Es geschieht im Augenblick eine unverzeihliche Entmündigung von Erwachsenen. Man wird behandelt wie ein Kleinkind. Warum dürfen Oma oder Opa nicht selbst darüber entscheiden, ob sie in ihrem Haus oder ihrer Wohnung ihre Enkelkinder sehen wollen? Vielleicht ein letztes Mal? Was empfinden Erwachsene, die ein langes Leben hinter sich haben, wenn mit ihnen so umgesprungen wird? Letztlich ihrer Würde beraubt werden?
Quelle: Risiken und Nebenwirkungen

Gute Gesundheit allen
 
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17.10.18
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Hallo,

ich habe den offenen Brief gelesen und es sind mir viele Gedanken durch den Kopf gegangen. Ich möchte aber nur ein Thema aus diesem Brief behandeln, das in diesen Thread passt. Dr. Reitz erwähnt in ihrem Brief immer wieder die Bedeutung unseres Immunsystems. Das ist auch richtig, dagegen ist gar nichts zu sagen. Gleichzeitig spricht sie von Regulationsfähigkeit und Regulationssystemen.

„Daher sollte sich unserer Meinung nach die Forschung dringend auch mit den anderen Teilen der Erkrankung befassen, nämlich mit dem Immunsystem und seinen eventuell bei den Risikogruppen beeinträchtigten Regulationsstörungen und ggf. weiteren Faktoren…“

„Und dazu ist das Regulationswissen der Ganzheitsmedizin wie auch deren sehr viel weiter entwickeltes Wissen zum Immunsystem wie auch deren Therapieoptionen entscheidend wichtig“.

„was genau die Regulationsfähigkeit und das Immunsystem der schwer erkrankten blockiert…“

„welche weiteren pathophysiologischen Vorgänge oder auch vegetative Regulationsblockaden gibt es? Werden solche ggf. auch durch vorher länger verabreichte Medikamente hervorgerufen?“

„…in der Naturheilmedizin bekannten Methoden, Krankheitsursachen, Viren, und Regulationsblockaden zu bekämpfen und das Immunsystem zu stärken,…“

Die Rede ist dabei von einem System, das sehr eng mit dem Immunsystem verbunden ist und auch eine große Rolle bei der Virusinfektionsbewältigung spielt. Wenn man nicht nur das Immunsystem unterstützen würde, sondern auch die Regulationsblockaden löst, dann ist man noch besser gegen Infekte gerüstet. Ich würde gerne mehr dazu wissen, was es mit diesen Regulationssystemen auf sich hat. Es handelt sich dabei nicht um das Immunsystem, wie ich schon sagte. Weiß jemand darüber Bescheid?

Grüße, Panacea.
 
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18.03.16
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Jeder lebendige Organismus ist ein Regulationssystem und besteht aus ineinander verschachtelten Regelkreisen. Regelkreise haben die Eigenschaft, dass sie sich bei veränderten (Umwelt-)Bedingungen automatisch selbst stabilisieren können. Beispiel Pupillenreflex: Je intensiver Licht ins Auge fällt, desto mehr wird die Pupille geschlossen. Und umgekehrt.

Regulationsysteme sind also ein allgemeingültiges Denkmodell, das in dem Naturwissenschaften breite Anwendung findet. Auch das Immunsystem ist ein solches Regulationssystem, das gestört ("blockiert") werden kann.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Regelkreis#Biologische_Regelkreise
 
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28.01.20
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Hallo,
für das Thema Regulationsblockaden, wäre ein separater Thread vielleicht angebracht.
Es gibt viele Ursachen, Behandlungs,- und Therapie- Vorschläge. Wirklich breit gefächert und nicht in 2 oder 3 Beiträgen besprochen und geklärt. Eine medizinische Ausbildung ist m.E. hilfreich, Deine Frage...

Ich würde gerne mehr dazu wissen, was es mit diesen Regulationssystemen auf sich hat. Es handelt sich dabei nicht um das Immunsystem, wie ich schon sagte. Weiß jemand darüber Bescheid?

...hier korrekt beantworten zu können.

Hier nur 2 Links, die sich mit dem Thema beschäftigen.



Grüsse
zausel
 
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17.10.18
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Hallo und Danke für die Antworten.

„für das Thema Regulationsblockaden wäre ein separater Thread vielleicht angebracht. Es gibt viele Ursachen, Behandlungs- und Therapie- Vorschläge. Wirklich breit gefächert und nicht in 2 oder 3 Beiträgen besprochen und geklärt. Eine medizinische Ausbildung ist m.E. hilfreich…“

So, wie ich das sehe, wurden hier zwei Thraeds zusammengelegt. Ein Thread hieß „Corona-Virus und was ich optimieren würde“. Oder irre ich mich? Ich finde, dass ein paar Anträge zu diesem Thema durchaus sinnvoll sind.

In der Naturheilkunde gibt es tatsächlich diesen Begriff: System der Grundregulation. Dieses System erstreckt sich durch den ganzen Körper.

„In den Geweben des menschlichen Körpers sind die einzelnen Zellen von einer Struktur umgeben, die Pischinger als Grundsubstanz oder Pischinger-Raum definiert.“

„Störungen derselben sind demnach Ausgangspunkt jedweder Art von Erkrankung“

(O. Ploss „Moderne Praxis bewährter Regulationstherapien“).

„Das Bindegewebe, das jede einzelne unserer Körperzellen als einheitliches Organ umgibt, ist jene Übertragungs-Substanz, welche jeder Nährstoff und jedes Sauerstoff-Molekül auf dem Weg in die Zelle passieren muss, um intrazellulär verfügbar zu sein.“


Man muss es sich so vorstellen: alle Vitamine, Mineralien und andere Nährstoffe, die man mit der Bionahrung und NEMs zu sich nimmt, um das Immunsysten zu stärken oder Mängelzustände in der Zelle zu beseitigen sind umsonst, wenn diese Grundsubstanz nicht richtig funktioniert.

„Eine Entgiftungstherapie des Grundsystems ist immer gleichzeitig auch eine immunmodulatorische Therapie“. (O. Ploss).

„Das weiche Bindegewebe macht 80% unseres Körpers aus. Es versorgt die Organzellen mit Sauerstoff, ernährt sie, entsorgt die Schlackenstoffe, die in den Zellen anfallen und leitet wichtige Botenstoffe aus dem Blut weiter. Gleichzeitig ist es die Heimat der Körperabwehr.“

Die Störungen im diesem System werden als Regulationsblockaden genannt.

Wenn man die Immunsystem stärken möchte, muss man im jedem Fall auch die Maßnahmen ergreifen, die dieses Grundregulationssystem betreffen.

Grüße, Panacea.
 
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18.03.16
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Hallo Panacea,

die Maßnahmen zur Auflösung von Regulationsblockaden sind kein Geheimnis: Entgiftung, Darmsanierung, ausreichend Bewegung und eine sinnvolle Ernährungsweise, das Forum ist voll davon. Das Problem ist nur, dass die Umstellung auf eine gesunde Lebensweise und eine Entgiftung nicht von heute auf morgen gelingen. Bei Covid-19 z. B. scheint Übergewicht noch vor Alter und Armut der größte Risikofaktor für ein vorzeitiges Ableben zu sein. Bis die Pfunde aber runter sind, ist die Pandemie (hoffentlich) vorbei ...

Viele Grüße! :)
 
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17.10.18
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Hallo,

MaxJoy: Bei Covid-19 z. B. scheint Übergewicht noch vor Alter und Armut der größte Risikofaktor für ein vorzeitiges Ableben zu sein.

Dieser Zusammenhang wurde hier angesprochen (#166):

Juliane: Also, das Übergewicht bzw. die damit einhergehenden Erkrankungen spielen wahrscheinlich -neben Rauchen- eine Rolle beim Verlauf einer Covid-19 Erkrankung.

Bis die Pfunde aber runter sind, ist die Pandemie (hoffentlich) vorbei ...

Wenn diese Pandemie (hoffentlich) vorbei ist, kommen andere und wenn es nur eine „einfache Erkältung“ ist. Dauerhafter Schutz vor allen diesen Infekten ist das Ziel.

Grüße, Panacea.
 
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28.01.20
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So, wie ich das sehe, wurden hier zwei Thraeds zusammengelegt. Ein Thread hieß „Corona-Virus und was ich optimieren würde“.

Hallo Panacea,
ja, so hiess der Thread, mir ist gar nicht aufgefallen, dass dieser nun anders heisst.
Habe dass erst bemerkt, nach Deinem Hinweis oben, und nachdem ich diesen Thread
noch einmal von Vorne gelesen habe.

Es wurde bestimmt irgendwo darauf hingewiesen, dass hier 2 Threads zusammengelegt wurden? Und dann umbenannt wurde?

Oder irre ich mich? Ich finde, dass ein paar Anträge zu diesem Thema durchaus sinnvoll sind.

Sorry, in dem Fall irrst Du Dich nicht und Du hast natürlich recht!

Liebe Grüsse
zausel
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
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18.03.16
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Wenn diese Pandemie (hoffentlich) vorbei ist, kommen andere und wenn es nur eine „einfache Erkältung“ ist. Dauerhafter Schutz vor allen diesen Infekten ist das Ziel.

Da bin ich eher pessimistisch. Jeder Virus hat andere Tricks drauf, 1918 z. B. hat es ausgerechnet die Jungen, Fitten und Gesunden am härtesten getroffen, während jetzt die Molligen und Älteren an der Reihe sind. Der aktuelle Virus hat bereits ziemlich interessante Eigenschaften, was die Infektiosität betrifft. Er wird mutieren, während er sich weltweit durch die 8 Milliarden Menschen arbeitet, und könnte sich in einen echten Killer verwandeln. Echten dauerhaften Schutz bietet da nur dauerhafte Quarantäne - die kann sich aber niemand leisten.
 
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09.09.08
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Wuhu MJ,
Du spielt mit 1918 ja auf die "spanische Grippe" an - angeblich starben diese "jungen, Fitten und Gesunden" ja grade - nebst anderen Gründen - an der Impfung gegen die Influenza...

Zitat via web.archive.org von zentrum-der-gesundheit.de:
Spanische Grippe - Eine Jahrhundertlüge
Autor: Zentrum der Gesundheit, Letzte Änderung: 03.08.2016

(Zentrum der Gesundheit) - In diversen Pandemie-Diskussionen wurde auch die so genannte Spanische Grippe von 1918 als Beispiel dafür vorgebracht, welche Folgen die Mutation eines Grippevirus haben könne, und dass der Virus der so genannten Schweinegrippe im Jahr 2009 wieder eine solche Mutation sei. Da lohnt sich ein Blick zurück auf die Geschichte der Spanischen Grippe zur Zeit des ersten Weltkriegs ab 1918. Die Recherchen brachten Überraschendes. Irreführend ist nicht nur der Name der Seuche, sondern anscheinend auch Ernsteres.
Spanische Grippe kam aus den USA
Die Spanische Grippe, die von 1918 bis 1920 bis zu 50 Millionen Todesopfer forderte, hatte ursprünglich kaum etwas mit Spanien zu tun. Die Seuche nahm Anfang 1918 in Haskell County im US-Bundesstaat Kansas ihren Lauf.
Ihren "spanischen Namen" bekam sie quasi aus politischen Gründen: Wegen der Pressezensur in den kriegführenden Staaten wie in den USA wurde dort kaum etwas über die anschwellende Grippewelle berichtet.
Anders war das in Spanien, das am ersten Weltkrieg nicht beteiligt war. Als in Madrid im Mai 1918 bereits jeder dritte Einwohner erkrankt war, berichtete die spanische Presse ohne Zensur über die Seuche - und handelte ihrem Land den Namen der Seuche ein, obwohl die Katastrophe in den USA begonnen hatte. Von dort stammen auch die meisten Zeitzeugen-Berichte.

Bericht einer Augenzeugin: Nur Geimpfte erkrankten
Unter den authentischen Berichten aus jener Zeit ist "Vaccination Condemned" von Eleanora McBean (in überarbeiteter Übersetzung von Hans Tolzin) der meist zitierte. Hier einige Auszüge:

"Alle Ärzte und Menschen, die zu der Zeit der Spanischen Grippe 1918 lebten, sagten, dass es die schrecklichste Krankheit war, die die Welt je gesehen hat. Starke Männer, die an einem Tag noch gesund und rüstig erschienen, waren am nächsten Tag tot."

Auffällig ist, dass die Spanische Grippe die Eigenschaften genau jener Krankheiten hatte, gegen die diese Leute direkt nach dem 1. Weltkrieg geimpft worden waren (Pest, Typhus, Lungenentzündung, Pocken). Praktisch die gesamte Bevölkerung war mit giftigen Impfstoffen verseucht worden. Durch die Verabreichung von giftigen Medikamenten wurde die Pandemie geradezu "am Leben erhalten."
Soweit bekannt ist, erkrankten ausschliesslich Geimpfte an der spanischen Grippe. Wer die Injektionen abgelehnt hatte, entging der Grippe. So auch die Augenzeugin Eleanora McBean:

"Meine Familie hatte alle Schutzimpfungen abgelehnt, also blieben wir die ganze Zeit wohlauf. Wir wussten aus den Gesundheitslehren von Graham, Trail, Tilden und anderen, dass man den Körper nicht mit Giften kontaminieren kann, ohne Krankheit zu verursachen."

Auf dem Höhepunkt der Epidemie wurden alle Geschäfte, Schulen, Firmen und sogar das Krankenhaus geschlossen - auch Ärzte und Pflegekräfte waren geimpft worden und lagen mit Grippe danieder. Es war wie eine Geisterstadt. Wir schienen die einzige Familie ohne Grippe zu sein - wir waren nicht geimpft!
So gingen meine Eltern von Haus zu Haus, um sich um die Kranken zu kümmern. (...) Aber sie bekamen keine Grippe und sie brachten auch keine Mikroben nach Hause, die uns Kinder überfielen. Niemand aus unserer Familie hatte die Grippe.
Es wurde behauptet, die Epidemie habe 1918 weltweit 20 Millionen Menschen getötet. Aber in Wirklichkeit wurden sie von den Ärzten durch ihre groben Behandlungen und Medikamente umgebracht. Diese Anklage ist hart, aber zutreffend - und sie wird durch den Erfolg der naturheilkundlichen Ärzte bezeugt." Und weiter:

"Während den Schulmedizinern ein Drittel ihrer Grippefälle verstarb, erzielten die naturheilkundlichen Krankenhäuser Heilungsraten von fast 100 Prozent."
Spanische Grippe wurde durch Massenimpfungen verursacht
Der Bericht von Eleanora McBean steht natürlich im Gegensatz zur offiziellen Hypothese, ein mutiertes Influenza-Virus habe die Spanische Grippe verursacht. Sie ist jedoch nicht die einzige Quelle mit der Vermutung, dass die Pandemie in Wahrheit durch Massenimpfungen verursacht worden sei.
Ingri Cassel, Director of Vaccination Liberation in Spirit Lake / USA, bezieht sich im Juli 2003 in einem Beitrag für den "Idaho Observer" auf den zeitgenössischen Bericht eines Dr. Rosenow, Sanitätsinspekteur der US-Armee.
Er berichtet über 31.106 hospitalisierte Fälle von "Lungentuberkulose" mit 1.114 Toten während der US-Beteiligung am ersten Weltkrieg. Den Armeeärzten jener Zeit war es wohl nicht möglich, zwischen "Lungentuberkulose", Impffolgen und Spanischer Grippe zu unterscheiden.

Höchste Todesrate unter den geimpften Soldaten
Cassel zitiert noch eine weitere Autorin, Anne Riley Hale aus dem Jahr 1935: "Wie jedermann weiss, hat die Welt noch niemals solch eine Orgie von Impfungen aller Art gesehen, wie die unter den Soldaten des (ersten) Weltkriegs." Auch diese Autorin stellt fest, dass gerade unter den "gepiekten Männern der Nation" die höchste Todesrate bei Tuberkulose auftrat.

"Mehr Tote durch Impfung als durch feindliche Gewehre"
Patric J. Carroll zitiert im "Irish Examiner" einen Report des US Kriegsministers Henry L. Stimson, der die tödlichen Folgen von Impfungen gegen Gelbfieber in 63 Fällen bestätigte. Insgesamt wurden den Rekruten zwischen 14 und 25 Impfungen verabreicht. Aus Armeeaufzeichnungen sei zu entnehmen, dass alle beimpften Krankheiten nach Beginn der Impfpflicht im Jahr 1917 in alarmierendem Ausmass zugenommen hatten.
Nach Eintritt der USA in den ersten Weltkrieg sei die Todesrate durch die Typhus-Impfung auf den höchsten Wert in der Geschichte der US-Armee gestiegen.
Während des ersten Weltkrieges gab es in den USA das geflügelte Wort, es würden mehr Soldaten durch Impfungen umgebracht als durch feindliche Gewehre.
Diese Aussage stamme von Dr. H. M. Shelton, dem Autor von "Vaccines and Serum Evils." Laut General Goodwin habe die britische Armee 7.423 Fälle von Typhus verzeichnet. In der französischen Armee habe es 113.165 Fälle bis Oktober 1916 gegeben. In beiden Ländern sei die Typhus-Impfung Pflicht gewesen.

Was ist die Wahrheit?
Es gibt also viele Stimmen, die Massenimpfungen als mögliche Ursache der Spanischen Grippe in jener Zeit bestätigen. Diese Dokumente auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen, ist ohne Vorliegen der Originalpublikationen natürlich nicht einfach.
Aber die Wahrheit lässt sich auch durch eine indirekte Vorgehensweise einkreisen, nämlich wenn Informationen aus möglichst unverdächtigen Quellen gesammelt und auf ihre Plausibilität hin geprüft werden. Herausgekommen sind dabei folgende Ungereimtheiten:

  • Viele der Ärzte, die mit der Spanischen Grippe direkt zu tun hatten, erwähnten sie überraschenderweise in späteren Publikationen gar nicht oder nur am Rande. Das ist nachvollziehbar, wenn die Seuche in Wahrheit durch die von ihnen durchgeführten Impfungen verursacht wurde.
  • Die Spanische Grippe begann nicht an einem Ort und breitete sich nicht von dort aus über die ganze Welt aus, sondern an vielen Orten und auf verschiedenen Kontinenten gleichzeitig.
  • Die Symptome der Spanischen Grippe sind als mögliche Wirkung von Impfungen bekannt.
  • Mehrere Ansteckungsversuche mit gesunden Freiwilligen, die von Erkrankten angehustet wurden, blieben ohne Folgen. Die Spanische Grippe war also nicht ansteckend.
  • Erst die Nachahmung einer Impfung, nämlich Injektionen bearbeiteten Körperflüssigkeiten von Erkrankten, führte auch zur Erkrankung der Versuchspersonen.
Eine angemessene Schlussfolgerung
Die vielfach übereinstimmenden Berichte und Zitate sprechen eher dagegen, dass die Spanische Grippe durch irgendein mutiertes Virus verursacht wurde, das quasi mit Überschallgeschwindigkeit für die gleichzeitige Ausbreitung auf mehreren Kontinenten sorgte.
Die weltweite Epidemie begann im Februar 1918 sowohl in Spanien als auch in New York. Im April begann sie in Frankreich auf, im Mai in Madrid, im Juni in Deutschland, gleichzeitig in China, Japan, England und Norwegen.
Die zweite, wesentlich schwerere Welle der Epidemie begann fast gleichzeitig in Boston, in Indien, in der Karibik, in Zentral- und Mittelamerika sowie einen Monat später in Brasilien und zuletzt in Alaska.
Fazit: Die vielfach übereinstimmenden Berichte und Zitate sprechen eher dafür, dass die Spanische Grippe in Wirklichkeit ein globales Impf-Desaster war.
 
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12.05.11
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