Was würde ich bei der Diagnose MS machen

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Meine Ansichten und Infos zu Multiple Sklerose (MS):

Kuklinski nennt MS eine TH1-getriggerte Autoimmunerkrankung.
TH1-getriggert bedeutet, dass das adaptive Immunsystem im "TH1-Mode" läuft, also Viren und Krebs bekämpfen will oder soll.
Ich denke, die meisten - oder alle - Autoimmunerkrankung laufen im "TH1-Mode" ab.
Der "TH1-Mode" birgt aber gewisse Gefahren. Ist zu wenig Glutathion vorhanden, droht oxidativer Stress und das Immunsystem sollte eigentlich
einen TH2-shift durchführen - also von Fresszellen und Zellen-vernichtendem NO-Gas auf Antikörper umstellen.
Macht es das nicht, führt oxidativer Stress zu Zell-Schäden an beliebiger Stelle und das Immunsystem greift plötzlich eigene Zellen an - mit den bekannten Folgen.
Eine mögliche Ursache, warum der Körper im "TH1 -Mode" bleibt, könnten u.a. Viren oder - eher selten - intrazelluläre Bakterien sein

Ich denke, MS-Patienten sollten zum einen das adaptive Immunsystem stärken - mit Zink, Vitamin C und D, Magnesium, B-Komplex und MSM (organischen Schwefel) für Glutathion.
Die Dosis der einzelnen Mikronährstoffe sollte durchaus einiges über der Minimum-Dosis liegen.
Weitere wichtige Stoffe für das Immunsystem sind: Selen, Vitamin E, Omega 3, Coenzym Q10, Ginseng u.a.
Als Basis-Wert-Ermittlung würde ich einen Oligoscan machen lassen - eine intrazelluläre Messung.
Laut Kuklinski sind bei einigen Mikronährstoffen Blut-Serum-Werte nicht aussagekräftig.

Zum anderen sollten sie den oxidativen Stress bekämpfen mit einer Mitochondrien-Therapie - inklusive LOGI-Kost.
Dazu gehört auch das Weglassen der meisten Medikamente, welche nachweislich die Mitochondrien - und den Darm - schädigen und dadurch den oxidativen Stress verstärken.
Zitat Kuklinski: "MS muss als Mitochondiopathie angesehen und behandelt werden".
Er empfiehlt bei MS folgende Therapie - ohne Erfolgsgarantie versteht sich.
- B12, 500-1000ug (also 100-200 Tagesdosen)
- Folsäure, 400ug (Tagesdosis)
- B1, 50-300mg (50-300 Tagesdosen)
- a-Liponsäure, 100-200mg
- B-Komplex
- Magnesium, 150-300mg
- Kalium, 150-300mg
- Zink, 15 mg
- Ubiquinol (Q10), Blutspiegel bei 2,5mg/l halten (100mg/Tag in 4 Wochen sollte reichen
(bei Ubiquinol (nicht Ubichinon, Ubiquinon u.a.))
- y-Tocopherole u. Tocotrienole
- Selenit, 50-100ug
- Vitamin D, 2000-4000 IE (Blut 80-150 nmol/L)
- Vitamin K2, 100-500ug (1-3 Tagesdosen)
- Lecitin 500mg
- Acetyl-Gluthation, 2x100mg
- Lebertran (Vitamin D u.A), mind. 1 g
Quelle: "Mitochondrien: Symptome, Diagnose und Therapie, Dr. med. Dr. med. Bodo Kuklinski"

Zucker und andere schädliche Stoffe würde ich auch weglassen.

Was bei den Mikronähstoffen noch fehlt, sind die essentiellen Aminosäuren.
Deren ausreichende Versorgung sollte sichergestellt werden - über ausreichend Fleisch und Fisch wäre es am Einfachsten.
Damit sollte der Körper nun alle notwendigen Stoffe haben, die auch für den Entgiftungsprozess wichtig sind.

MS-Patienten sollten sich auch informieren, was den Unterschied von Nitrostress u. Oxidativem Zell-Stress ausmacht.

Alles Gute
 
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Erstmal brauchts ne vernünftige Diagnostik, ob es überhaupt MS ist. Gibt einige Fälle, wo es in Wirklichkeit eine Borrelien- oder Chlamydien-Infektion war, wo die Symptome mit deren Behandlung verschwanden.
Bei richtiger MS soll auch AIP und KH-arme Ernährung helfen, hier lohnt wohl das Buch von Terry Wahls, Ärztin, ursprünglich selbst betroffene im Rollstuhl, die mit der von ihr entwickelten Ernährung wieder gesund wurde.

Viele Grüße
 

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