Beschwerden/Symptome nach Einnahme von Vitamin D

Hallo Kayen,

Knochen- und Muskelschmerzen hatte ich in früheren Jahren häufig. Die letzten Jahre sind andere Beschwerden dominierend (Fatigue, Hitzeintoleranz, Pseudo-Hypoglykämie). Allerdings sind meine Knochen, gerade in den Beinen, so empfindlich, dass ich aufpassen muss sie z. B. durch Gehfehler nicht zu überstrecken. Das kann wochenlanges Humpeln nach sich ziehen. Eine Schwäche liegt also schon vor.

Ich habe KI befragt. Leider hat "sie" bei der Einordnung des sauren Urins nicht die Salzsäure berücksichtigt, die im Behälter war. Beim Lesen der "Highlights" bitte im Kopf behalten. Ich habe aber allgemein immer recht sauren Urin gehabt (ph: 5) und im Urinsediment waren Kristalle das Einzige, was gefunden wurde.



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Ich würde die KI aufgrund der nicht berücksichtigten zugesetzten Salzsäure um eine mögliche Korrektur ihrer Empfehlungen bitten.
 
Habe ich bereits. Es bleibt dabei dass ich einen Nephrologen aufsuchen soll, weil es nach einer Verwertungsstörung in der Niere aussieht. Das ist aber leicht gesagt, man muss erst einmal eine Überweisung kriegen. Wenn mein Hausarzt schon abwimmelt wenn ich ihm von meiner Vitamin D-Unverträglichkeit erzähle und es auf die Psyche schiebt... Das tun sie ja nahezu alle. Die hohe Phosphat-Ausscheidung im Urin bei zu wenig Phosphat im Blut, ist ja auch etwas was wohl nie rausgekommen wäre, hätte ich die Untersuchungen nicht selbst veranlasst. Wenn's in den Bereich der Genetik geht, komme ich aber alleine nicht mehr weiter.

Leider hatte ich bei den zwei Anfragen bei Nephrologen heute das Gefühl, dass auch sie mit diesem Krankheitsbild nicht unbedingt was anfangen können. Wieder Verwunderung (in dem Fall bei den Sprechstundenhilfen) wenn ich Vitamin D anspreche, und Schaum im Urin ohne Eiweiß scheint auch was "ganz neues" zu sein. Hohe Erwartungen habe ich da also nicht.
 
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Ich habe jetzt gegenüber KI auch mal zusätzlich die Vormonatswerte (vor allem wegen Calcitriol) erwähnt.


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Ich überlege momentan, ob ich Reducto Spezial probieren soll. Bis zum Termin in der Endokrinologie sind es noch ein paar Monate.
 
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Hallo Nailz,

die angegebenen Nebenwirkungen von Reducto spezial finde ich moderat und kann die Überlegung eines Versuchs anhand der KI Beschreibungen verstehen.
Höchstwahrscheinlich hast Du gesehen, dass es verschreibungspflichtig ist.

Auch finde ich spannend, was die KI über FGF23 kommuniziert, weil sie bei mir ebenfalls eine Erhöhung vermutet.
Meine von der KI möglichen Zusammenhänge weiß ich jedoch nicht mehr, da ich die Ursachen hinterfragte und sie mir darauf wiederum keine Antwort geben konnte.
Deswegen habe ich diesen Wert abgehakt.
Bei Dir lese ich, dass man eine mögliche Blockierung mit Antikörper in Erwägung ziehen könnte. Also geht da was.

Nun kommt es auf gute Endo- oder Nephrologen an; unabhängig von Deinem Endo Termin würde ich eher versuchen in einer Uni KH-Ambulanz damit vorstellig zu werden, damit dann wirklich etwas in Bewegung kommt.?
 
Hallo Kayen,

ich dachte auch dass es verschreibungspflichtig ist, aber scheinbar ist es nur apothekenpflichtig.

Es kann schon sein dass FGF-23 hier eine tragende Rolle spielt, aber sicher ist das natürlich nicht. Ich habe der KI absichtlich nicht gesagt, dass mein Körper bei höheren Dosen Jod und anderem ähnlich reagiert wie bei Vitamin D. Wer weiß, vielleicht wäre das dann wieder "der Schlüssel" bzw. "der entscheidende Punkt" bla...
Was sicher ist, ist dass der Phosphat-Stoffwechsel nicht richtig läuft. Und dass alle anderen Elektroyte bei Messungen immer normal sind (Calcium eigentlich auch). Von daher weiß ich nicht, worauf ich noch warten soll...

Bedenken bezüglich der Informiertheit des Endokrinologen habe ich durchaus. Das ist der, der das Wort Mitochondrien mal während des Studiums gehört hatte.
Ich wüsste aber nicht, wie ich in einer Uni KH-Ambulanz behandelt werden kann. Braucht man dafür als Kassenpatient nicht eine Überweisung?
 
Übrigens soll ich bloß davon absehen, Reducto su nehmen. Dadurch könnte mein trotz allem intaktes Calcium aus der Bahn geraten bzw. die Nieren könnten durch die "Flut" an Phosphat überstrapaziert werden. Ohne ärztliche Begleitung soll ich da nicht experimentieren. Tja..
 
Ich habe jetzt auch noch mal einige Fragen der KI gestellt:
Zum einen ab welcher VD3 Höhe der Phosphatspiegel überhaupt anspringt? . . .
und vermutlich ist Dein Vitamin D3 Spiegel immer noch zu niedrig, damit sich dort überhaupt eine Bewegung im Phosphat abzeichnet.
Es bedarf dafür einen Wert zwischen mindestens 30 ng/ml (75 nmol/l).
Die 75 nmol/l ist die untere Referenz, dort bis Du bei weitem mit Deinen 38 nmol/l nicht, wenn ich den Wert richtig erinnere.
Weil ich diese Konstellation so spannend finde, habe ich gleich mal mitgefragt, warum mein Phosphat mit einem noch niedrigerem VD3 Spiegel, allerdings bei einem aktiven VD Wert von 90, im Normbereich liegt?
Ihre Aussage lautet zusammenfassend:

  • Die Rettung durch den Wert 90: Ihr Speicher (25-OH) ist mit einem Wert von 5 zwar fast leer, aber Ihre Niere arbeitet auf absolutem Hochtouren. Sie wandelt jeden winzigen Rest dieses Speichers in die aktive Form (1,25-OH) um, bis dieser Wert auf 90 ng/l ansteigt.

  • Das Problem mit dem Wert 45: Ein aktiver Vitamin-D-Wert von 45 ng/l ist für sich genommen im biochemischen Normalbereich. Aber im Zustand eines Mangels ist dieser Wert zu niedrig. Sein Körper schafft es nicht, den aktiven Wert als Gegenregulation (wie bei Ihnen auf 90) hochzujagen.


  • Ernährung & Rezeptoren: Eventuell reagieren Ihre Vitamin-D-Rezeptoren (VDR) im Darm genetisch viel sensibler auf das aktive Vitamin D als die Ihres Bekannten. Zudem essen Sie möglicherweise unbewusst phosphatreichere Lebensmittel.
  • Der Preis der Normalität: Ihr normaler Phosphatspiegel ist eine tolle Nachricht, aber er wird durch den extremen D3-Wert von 5 teuer erkauft. Ihr Körper muss diese Regulation permanent "erzwingen". Das funktioniert oft jahrelang gut, kann aber langfristig die Knochendichte angreifen, da der Körper sich die Baustoffe im Zweifel stillschweigend aus dem Knochen entleiht. [1]

Tja, die Einschätzung eines kompetenten Endo oder auch Nephrologen fehlt, damit auch die Nierenkanälchen bei Dir überprüft werden, dies macht wohl ein Endo eher nicht.
Aus obiger Sicht ist aber nicht unbedingt ein noch reiner VD3 Mangel als Ursache für den niedrigen Phosphatspiegel bei Dir ausgeschlossen? Du steckst natürlich tiefer in Deinem Thema drin.
 
Hallo Kayen,

ich glaube auch dass es Sinn macht, den D3-Speicher erst einmal aufzufüllen. Damit nimmt man dem Gegenüber auch eine "Ausrede".
Nun, vor etwa zehn Jahren lag der Minimalwert des Refernzbereichs meistens bei 50 nmol/l. Da dachte ich mir noch, mit meinen knapp 40 bin ich gar nicht so weit darunter (war übrigens im August). Da heißt es jetzt Gas geben, bevor durch uneigennützige Lobbyisten der Minimalwert auf 100 nmol/l ansteigt.
Ich bin mir nicht sicher, ob ich die 75 schaffe. Über 50 zu kommen wäre bei mir schon ein Erfolg.

VG
 
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