Hallo an alle,
ich wollte hier einmal ein kurzes Update zu meinem Problem geben. In der Zwischenzeit war ich zweimal bei meiner Zahnärztin wegen dem entzündeten und schmerzhaften Zahnfleisch. Ich habe sie auch um ein Flügelbissröntgen der Stelle gebeten, dieses war unauffällig und auch keine versprenkelten Zementteile zu sehen.
Sie hat nochmals beim Biss nach Verwendung eines blauen Streifens etwas nachgeschliffen und mir auch gesagt, dass ich etwas zuviel gemacht hätte, also das Zahnfleisch "verschlimmbessert". Jetzt soll ich nicht mehr mit den Bürstchen in den Zwischenraum gehen, sondern den Zahnzwischenraum nur vorsichtig mit einer flauschigen Zahnseide reinigen, keine scharfen Spülungen verwenden, sondern ein hyaluronhaltiges Gel auftragen und zwischendurch ein lidocainhaltiges Gel zum Lindern der Schmerzen. Der Kontakt zum Nachbarzahn 2-7 ist auch groß genug, dieser hat sich durch das geschwollene Zahnfleisch sogar etwas nach hinten verlagert, was sich aber nach Abheilen vom Zahnfleisch wieder geben sollte. Außerdem hat sie auch gelasert.
Beim zweiten Besuch drei Tage später war das Zahnfleisch bereits besser und die Papille nicht mehr so wund. Allerdings ist der Zahn in der Zwischenzeit sehr kälteempfindlich geworden und - was mir mehr Sorgen bereitet - auch an einer Stelle klopfempfindlich. Das habe ich ihr auch mitgeteilt. Sie hat gemeint, dass noch alles wund ist, hat nochmals gelasert und ich soll nächste Woche nochmals wiederkommen.
Der Status jetzt ist dass sich das Zahnfleisch sehr verbessert hat, aber der Zahn sehr kälteempfindlich ist und eben diese Klopfempfindlichkeit hat (nur wenn ich an einem Höcker draufklopfe, aber das ist unangenehm). Ich habe die Befürchtung, dass der Zahn langsam abstirbt und Wurzelbehandlungen haben bei mir noch nie funktioniert, sondern ich musste diese Zähne letztendlich ziehen lassen.
Hat hier jemand die Erfahrung gemacht, dass sich das noch gibt? Das Setzen des Inlays ist jetzt nicht ganz drei Wochen her.
Grüße
Husky