Themenstarter
- Beitritt
- 19.07.26
- Beiträge
- 4
Hallo liebe Forums-Mitglieder,
ich habe mich heute neu angemeldet, da ich mit dem aktuellen Zustand meiner Mutter überfordert bin, und mir große Sorgen mache.
Meine Mutter ist 50 Jahre alt, und mit diagnostizierter Fibromyalgie und Fatigue (kein Fatigue-Syndrom) vorbelastet. Vor einigen Wochen fing ihre rechte Schulter an zu schmerzen, und die Schulter wurde immer unbeweglicher. Die Untersuchung ergab nichts auffälliges, sie hat aber Physio verschrieben bekommen.
Die letzte Physio-Behandlung, eine manuelle Therapie, erfolgte vor 11 Tagen. Danach hat sich innerhalb von 3-4 Tagen ein Zustand aufgebaut, der bis jetzt anhält. Es wirkt auf uns beide wie eine massive Überreizung oder ein Crash ihres vegetativen Nervensystems – rückblickend vermutlich eine Reaktion auf die manuelle Therapie, die viel viel zu stark war.
Symptome und aktuelle Situation:
- Kribbeln / Ziehen / Brennen in allen Muskeln, besonders Arme und Beine (Oberschenkel)
- Muskeln fühlen sich sehr müde und erschöpft an. Totals kraftlos
- Ruhepuls trotz liegen erhöht (meist 80-90)
- Blutdruck leicht erhöht (120/x - 145/x)
- Muskeln und Sehnen besonders im Nacken-Bereich teilweise stark verkrampft
- Schlafstörungen
- Bettlägerig, nur Aufstehen für Klogänge
- Ihren Kopf beschreibt sie aber als "hellwach"
- Alles kann sehr schwankend sein
- Wird so gut wie möglich von jeglichen Reizen abgeschirmt. Auch kein Handy / TV, da es für sie gar nicht möglich ist
- Leichte, für die Verdauung möglichst schonende Ernährung. Auch nur wenig
Nach meiner Recherche deuten diese Symptome eher daraufhin, dass der Sympathikus-Nerv wie "überstimuliert" ist und auf Hochtouren läuft.
Vor 4 Tagen waren wir kurzfristig bei ihrem Hausarzt, der Gott sei Dank sehr einfühlsam ist, und mir ihrer bereits bestehenden Problematik (Fibro, Fatigue) vertraut ist. Er hat sofort ein EKG gemacht und Blut abgenommen. Alles eher unauffällig.
Der Hausarzt hat uns einen Streifen Biso Lich Beta Blocker und eine Valium-Tablette als absolute Notfall-Maßnahme mitgegeben. Seit zwei Tagen nimmt meine Mutter nun 2,5 mg Biso Lich am Tag, da der erhöhte Ruhepuls (und auch Blutdruck) für sie besonders unangenehm ist. Es hilft dabei, den Puls und Blutdruck niedriger zu halten.
Erst am Mittwoch hätten wir wieder einen Termin bei ihrem Hausarzt, wobei momentan ein Hausbesuch wahrscheinlich deutlich besser wäre. Ich rufe aber morgen früh an, und frage nach, ob sich der Termin vorlegen lässt.
Die letzte Nacht hat sie besonders schlecht geschlafen. Es dürften nicht mehr als 2 Stunden gewesen sein. In den Nächten davor waren es eher um die 5-6 Stunden. Sie ist heute sehr erschöpft, was nicht verwunderlich ist.
Ich versuche optimistisch zu bleiben. Ich hoffe sehr, dass sich dieser Zustand verbessert, wenn sie weiterhin so viel Ruhe wie möglich bekommt. Ich gebe alles dafür.
Ich weiß aber nicht, was richtig und was falsch ist, wenn es darum geht, vielleicht doch den Notarzt zu rufen oder mit ihr ins Krankenhaus zu fahren. Sollte sich etwas deutlich verschlechtern, mache ich das auf jeden Fall. Ansonsten wären auch das eher überfordernde Reize, die womöglich kontraproduktiv wären.
Dazu möchte ich noch erwähnen, dass meine Mutter auch schon seit 5 Wochen krankgeschrieben ist. Das ist unabhängig von diesem akuten Zustand. Die Arbeit, die sie die letzen Jahre qualvoll durchgestanden hat, ist einfach zu viel geworden. Vor allem mit ihrer Vorbelastung durch die Fibro + Fatigue.
Ich weiß einfach nicht weiter, und ob das so richtig ist, was ich mache. Ich bin allen dankbar die sich das hier durchgelesen haben, und wäre über jeglichen Input sehr froh. Man kann sich ja mit sonst niemandem über so etwas austauschen...
ich habe mich heute neu angemeldet, da ich mit dem aktuellen Zustand meiner Mutter überfordert bin, und mir große Sorgen mache.
Meine Mutter ist 50 Jahre alt, und mit diagnostizierter Fibromyalgie und Fatigue (kein Fatigue-Syndrom) vorbelastet. Vor einigen Wochen fing ihre rechte Schulter an zu schmerzen, und die Schulter wurde immer unbeweglicher. Die Untersuchung ergab nichts auffälliges, sie hat aber Physio verschrieben bekommen.
Die letzte Physio-Behandlung, eine manuelle Therapie, erfolgte vor 11 Tagen. Danach hat sich innerhalb von 3-4 Tagen ein Zustand aufgebaut, der bis jetzt anhält. Es wirkt auf uns beide wie eine massive Überreizung oder ein Crash ihres vegetativen Nervensystems – rückblickend vermutlich eine Reaktion auf die manuelle Therapie, die viel viel zu stark war.
Symptome und aktuelle Situation:
- Kribbeln / Ziehen / Brennen in allen Muskeln, besonders Arme und Beine (Oberschenkel)
- Muskeln fühlen sich sehr müde und erschöpft an. Totals kraftlos
- Ruhepuls trotz liegen erhöht (meist 80-90)
- Blutdruck leicht erhöht (120/x - 145/x)
- Muskeln und Sehnen besonders im Nacken-Bereich teilweise stark verkrampft
- Schlafstörungen
- Bettlägerig, nur Aufstehen für Klogänge
- Ihren Kopf beschreibt sie aber als "hellwach"
- Alles kann sehr schwankend sein
- Wird so gut wie möglich von jeglichen Reizen abgeschirmt. Auch kein Handy / TV, da es für sie gar nicht möglich ist
- Leichte, für die Verdauung möglichst schonende Ernährung. Auch nur wenig
Nach meiner Recherche deuten diese Symptome eher daraufhin, dass der Sympathikus-Nerv wie "überstimuliert" ist und auf Hochtouren läuft.
Vor 4 Tagen waren wir kurzfristig bei ihrem Hausarzt, der Gott sei Dank sehr einfühlsam ist, und mir ihrer bereits bestehenden Problematik (Fibro, Fatigue) vertraut ist. Er hat sofort ein EKG gemacht und Blut abgenommen. Alles eher unauffällig.
Der Hausarzt hat uns einen Streifen Biso Lich Beta Blocker und eine Valium-Tablette als absolute Notfall-Maßnahme mitgegeben. Seit zwei Tagen nimmt meine Mutter nun 2,5 mg Biso Lich am Tag, da der erhöhte Ruhepuls (und auch Blutdruck) für sie besonders unangenehm ist. Es hilft dabei, den Puls und Blutdruck niedriger zu halten.
Erst am Mittwoch hätten wir wieder einen Termin bei ihrem Hausarzt, wobei momentan ein Hausbesuch wahrscheinlich deutlich besser wäre. Ich rufe aber morgen früh an, und frage nach, ob sich der Termin vorlegen lässt.
Die letzte Nacht hat sie besonders schlecht geschlafen. Es dürften nicht mehr als 2 Stunden gewesen sein. In den Nächten davor waren es eher um die 5-6 Stunden. Sie ist heute sehr erschöpft, was nicht verwunderlich ist.
Ich versuche optimistisch zu bleiben. Ich hoffe sehr, dass sich dieser Zustand verbessert, wenn sie weiterhin so viel Ruhe wie möglich bekommt. Ich gebe alles dafür.
Ich weiß aber nicht, was richtig und was falsch ist, wenn es darum geht, vielleicht doch den Notarzt zu rufen oder mit ihr ins Krankenhaus zu fahren. Sollte sich etwas deutlich verschlechtern, mache ich das auf jeden Fall. Ansonsten wären auch das eher überfordernde Reize, die womöglich kontraproduktiv wären.
Dazu möchte ich noch erwähnen, dass meine Mutter auch schon seit 5 Wochen krankgeschrieben ist. Das ist unabhängig von diesem akuten Zustand. Die Arbeit, die sie die letzen Jahre qualvoll durchgestanden hat, ist einfach zu viel geworden. Vor allem mit ihrer Vorbelastung durch die Fibro + Fatigue.
Ich weiß einfach nicht weiter, und ob das so richtig ist, was ich mache. Ich bin allen dankbar die sich das hier durchgelesen haben, und wäre über jeglichen Input sehr froh. Man kann sich ja mit sonst niemandem über so etwas austauschen...