Verstärkte Symptome beim/nach dem Essen, Muskelschmerzen, Unruhezustände mit pulsierenden Muskeln bei Kopfgelenk-Instabilität - Abhilfe?

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Kann sich Jemand einen Reim drauf machen, weshalb ich jetzt immet so elektrisch geladen bin und sich das entlädt beim Katzen streicheln?
 
wundermittel
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regulat-pro-immune
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zu dem Befund in #1.392, unten links:
Das ist der Befund eines anderen Patienten, den dir der Apherese-Arzt aus Thüringen geschickt hat, verstehe ich das richtig?
Ganz unabhängig davon suggeriert der Befund schon von vornherein Katastrophenalarm, indem eigentlich alles rot unterlegt ist, auch diejenigen Werte, die im tolerablen bzw. grenzwertigen Bereich liegen. Warum? Ein medizinisch unzureichend ausgebildeter Patient bekommt Angst und ist gerne bereit, den Arzt weiter an sich laborieren zu lassen. Ich finde so etwas unseriös.
 
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zu dem Befund in #1.392, unten links:
Das ist der Befund eines anderen Patienten, den dir der Apherese-Arzt aus Thüringen geschickt hat, verstehe ich das richtig?
Ja.

Ganz unabhängig davon suggeriert der Befund schon von vornherein Katastrophenalarm, indem eigentlich alles rot unterlegt ist, auch diejenigen Werte, die im tolerablen bzw. grenzwertigen Bereich liegen. Warum? Ein medizinisch unzureichend ausgebildeter Patient bekommt Angst und ist gerne bereit, den Arzt weiter an sich laborieren zu lassen. Ich finde so etwas unseriös.
Macht ein externes Labor.
 
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Nein, die verstehen meine Erkrankung eh alle nicht. und es geht nichts ums Kochen. Wenn meine leibliche Mutter mal zu Besuch kommt, dann ist die Zeit von einer Stunde für sie schon viel.
Und ich hab in der Vergangenheit immer wieder Liebe und Anerkennung von ihr haben wollen.
Ich möchte dir nicht zu nahe treten, aber wenn ich mir diese Zeilen und ähnliche von heute durchlese, fällt mir auf, dass das Verhältnis zu deiner Familie wohl sehr belastet ist, auch wenn du öfter von "meinen Lieben" sprichst und immer wieder bedauerst, sie aufgrund deiner Erkrankung nie wieder sehen zu können. Irgendwo hattest du auch einmal von einer "beschissenen Jugend" gesprochen. Irgendwie habe ich den Eindruck, dass du zu deiner Stiefmutter ("meine Mom") fast einen besseren Draht hast als zu deiner leiblichen Mutter. Bist du bei ihr aufgewachsen?
Ich habe das Gefühl, dass du unter starken Verlustängsten leidest. Solche Ängste können dazu führen, dass man beinahe zwanghaft versucht, das gesamte Leben zu kontrollieren, um Sicherheit zu gewinnen. Das ist natürlich unmöglich, was zu weiteren Ängsten u.ä. führt, die irgendwann - trotz vielfältiger "Maßnahmen" - nicht mehr beherrschbar sind.
Versuche einmal herauszufinden, inwieweit das Familienthema zu deiner Erkrankung beigetragen hat.
 
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@Manuf Deine Blutwerte sehen alle unauffällig aus, insbesondere die Leberwerte sind traumhaft. Ich glaube kaum, dass du bei so Leberwerten einen Organschaden an der Leber hast.

Was ist die 2. Seite? Damit kann ich nichts anfangen. Ist das von dem Dr Ruf?

Edit: Die Triglyceride scheinen mir sehr niedrig zu sein. Könnte dafür sprechen, dass du kaum was isst/Fett zu dir nimmst.
Ich schließe mich der Meinung von Grantler zu 100 % an.
 
regulat-pro-immune
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Hier ein paar Fachinformationen über MCS, Diagnoseschlüssel T78.4:

Multiple Chemikalien Sensitivität (MCS), WHO-ICD-10: T78.4
Patienten mit chronischen Multisystemerkrankungen, wie SBS, MCS, EMS TE, FMS, CFS, werden
oft von ihren Ärzten nicht ernst genommen, weil für diese Krankheiten ein Informationsdefizit besteht.
Entgegen der Mehrheitsmeinung sind diese Krankheitsbilder anerkannte schwere organische Erkrankungen. Sie sind medizinisch definiert und besitzen eine ICD-10 – Klassifikation der WHO.

Die ICD-10-GM ist die nach dem Sozialgesetzbuch V der Bundesrepublick Deutschland vorgeschriebene Diagnosenklassifikation.
Die Diagnosekriterien lauten wie folgt:
Multiple Chemikalien Sensitivität (MCS) bzw. Multiple Chemical Sensitivity
WHO-ICD-10: T78.4, Allergien, nicht näher bezeichnet; Kapitel 19 – Verletzun-
gen, Vergiftungen...
Konsenskriterien seit 1987:
Die Symptome treten nach Chemikalienexposition reproduzierbar auf.
Das Beschwerdebild ist chronisch.
Das Beschwerdebild wird bereits durch niedrige – zuvor tolerierte – Konzentrationen,
die allgemein gut vertragen werden, hervorgerufen.
Die Beschwerden bessern sich bzw. verschwinden nach Elimination des Agens.
Reaktionen treten gegenüber zahlreichen, chemisch nicht verwandten Substanzen auf.
Die Symptomatik umfasst zahlreiche Organsysteme. Für die Ätiologie sind immu-
nologische und nichtimmunologische Pathomechanismen bekannt.

http://www.csn-deutschland.de/aerzteinfo.pdf
 
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Einiges zur Diagnostik und Therapie:

Die Ätiologie ist eng mit systemischen Entzündungsprozessen verknüpft, die sich als Mitochondriopathie manifestieren und auch über entsprechende Parameter quantifizierbar sind. Gut zugänglich ist die NO-Konzentration in der Atemluft.

Therapieansätze: Die Krankheitsbilder sind individuell unterschiedlich. Entsprechend groß ist die Bandbreite der Laborparameter zu: Entgiftung, Hyposensibilisierung, Orthomolekular- und Mitochondrialmedizin. Gemeinsam ist
etwa die Plünderung des Schwefelpools in den Mitochondrien und die Verschiebung des Redox-Potentials in den oxidativen Bereich. Jede Therapie wird deshalb die Cofaktoren der Entgiftung (Se, Zn, B-Komplex etc), organischen
Schwefel und weitere Antioxidantien benötigen.

http://www.csn-deutschland.de/aerzteinfo.pdf
 
regulat-pro-immune
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Ich möchte dir nicht zu nahe treten, aber wenn ich mir diese Zeilen und ähnliche von heute durchlese, fällt mir auf, dass das Verhältnis zu deiner Familie wohl sehr belastet ist, auch wenn du öfter von "meinen Lieben" sprichst und immer wieder bedauerst, sie aufgrund deiner Erkrankung nie wieder sehen zu können.
Ja, aktuell sind sie genervt von meiner Krankheit und mir. Aber meine Mutter war auch nie wirklich eine Mutter, wie man sie sie sich gewünscht hätte.

Irgendwo hattest du auch einmal von einer "beschissenen Jugend" gesprochen.
Du merkst dir ja viel.
Ich hatte in meiner Jugend vorher noch eine andere alkoholabhängige Stiefmutter, und die hat mir meine Jugend zur Hölle gemacht. Sie hat mich über 5 Jahre verbal "missbraucht" und teils erniedrigt und mein Vater hat es lange Zeit zugelassen, weil er nicht allein sein wollte.
Ich hatte über 5 Jahre lang Angst, mit ihr allein zu Hause zu sein und habe immer versucht, alles richtig und perfekt zu machen, damit sie mich akzeptiert, respektiert und liebt. Das war auch der Grund, weshalb ich auch zu ihr Mom gesagt habe, um ihr meine Bereitschaft der Anerkennung und Akzeptanz zu zeigen, dass mein Vater eine andere Frau hat und nicht mehr meine Mutter da ist. Ich habe dem diesbzgl nie entgegen gestanden. Das ist auch der Grund, dass ich mich nie wirklich mit kompletter Inbrunst, dem Herzen und total locker meiner Frau zuneigen konnte. Es musste immer ein gewisser "Sicherheitsabstand" bleiben.
Ich hatte in meiner Jugend auch viele nur sehr kurze "Bekanntschaften", weil mich immer etwas gestört hat oder es mir hätte "zu eng" werden können.

Irgendwie habe ich den Eindruck, dass du zu deiner Stiefmutter ("meine Mom") fast einen besseren Draht hast als zu deiner leiblichen Mutter.
Etwas besser, zumindest bis vor Kurzem. Die aktuelle Mom (die Zweite). Alles etwas verwirrend.

Bist du bei ihr aufgewachsen?
Ja, bei der Aktuellen.

Ich habe das Gefühl, dass du unter starken Verlustängsten leidest.
Ja, sehr sehr stark, unbeschreiblich stark. Und mit dieser MCS, wo man alles verliert, sowieso noch mehr.

Solche Ängste können dazu führen, dass man beinahe zwanghaft versucht, das gesamte Leben zu kontrollieren, um Sicherheit zu gewinnen.
So sah mein Leben leider aus und meine Frau hat da sehr zu knabbern dran gehabt....mach das nicht, mach dies nicht, lass das sein.
Auch ich hab mich dadurch sehr eingeschränkt, weshalb ich schrieb, dass ich mein Leben bisher nie frei gelebt habe und jetzt bin ich in einer schlimmen Krankheit gefangen. Allein und ohne Freiheiten.
Nur weil ich mich bei den wirklich gefährlichen Dingen wie Lösemittel nicht eingeschränkt habe.

Das ist natürlich unmöglich, was zu weiteren Ängsten u.ä. führt, die irgendwann - trotz vielfältiger "Maßnahmen" - nicht mehr beherrschbar sind.
Jo. Und trotz Kontrolle ist jetzt eine viel schlimmere Krankheit da als Krebs, wovor ich immer Angst hatte, denn mit Krebs hätte man u.U. noch mehr machen können.

Versuche einmal herauszufinden, inwieweit das Familienthema zu deiner Erkrankung beigetragen hat.
Depression ja, Angst ja, MCS nein -> Lösemittel.

So, jetzt kennst du mein verk...tes Leben und jetzt ist es erst richtig verk...t. Gefangen wie ein Tier, obwohl ich meine Freiheit brauche und ich noch viel erleben wollte.
Ist das nicht ein ironisch schlimmer Gegensatz aus dem Leben zu scheiden?
Und das ist der Grund, weshalb ich soviel jammere, wie sunny sagt, denn ich hatte noch nicht mal angefangen, meinnLeben zu leben, mich vorher schon eingeschränkt, konnte dennoch in einer schön und normal ausgestatteten Wohnung leben, arbeiten, rausgehen, Familie, Freunde treffen und Autofahren. Und jetzt....muss ich mich noch mehr einschränken, bis auf den Nullpunkt.

Ich möchte nicht wissen, dass so mein Leben so aussah und jetzt noch schlimmer aussieht. Ich kann das nicht akzeptieren und deshalb will ich nicht mehr leben mit noch mehr Einbußen. Was soll denn an dieser Krankheit gut sein, zusammen mit den Kopfgelenksproblemen, um daraus eine Chance auf ein bessetes Leben zu finden? Ist doch Bullshit.
Es hätte doch auch eine andere Erkrankung sein können mit weniger Eimbußen, um mir die Augen zu öffnen.

Und ganz ehrlich, dass ich nicht mehr Autofahren und Schrauben kann, handwerklich basteln kann, reißt mir noch mehr die Beine weg. Ich bin so eifersüchtig darauf, dass meine Familie und Frau ihr Leben normal weiterführen können.
 
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Hallo @damdam,


kannst du mir bitte noch meine Fragen an dich aus Beitrag #1.381 beantworten.

Vielen Dank.


VG,
Manuel


@Kate ,


geht es dir gut?
 
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Ich habe ein MySheepi-Kissen mit folgender füllung (Medline):

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Ich nehme an, dass das für MCS trotzdem nicht gut ist, oder?
 
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Dass es was für Rente bringt, will ich nicht ausschließen, halte die Wkt. aber für gering. Bliebe nur noch die Frau. Ich könnte mir vorstellen, dass da noch was geht bzw. halte es nicht für ausgeschlossen.

wie und was genau meinst du damit?
Na ja, so aus der Ferne betrachtet. gibt es ja schon Indizien, dass Du Deiner Frau nicht völlig egal bist. Warum sonst ist sie ausgerechnet Heilig Abend nach Neukirchen gefahren, um Dich abzuholen? Allerdings scheinst Du Deine Frau da wohl auch bedrängt zu haben, was ich nie gemacht hätte (deswegen hatte ich Dir den Weg mit der Krankenkasse aufgezeigt). Und kann gut sein, dass Du mit solchen Aktionen Deine Frau völlig vergraulst. Und wenn Du die ganze Zeit nur jammerst und sie glaubt Dir das mit der Erkrankung nicht und Du stellst dann noch Forderungen, wird es halt schwierig. Bzgl. mit dem nicht-glauben könnten solche Untersuchungen von Pfeiffer möglicherweise hilfreich sein, wenn was rauskommt. Ob das ohne ausreichende Interpretation, was das mit Gerüchen zu tun hat und wie man das behandelt, hilfreich ist, damit Deine Frau das akzeptiert, weiß ich nicht.
Letztlich WEIß ich ja auch nicht, wie offen Deine Frau Dir ggü. tatsächlich noch ist, gerade, weil es ja auch eine Vorgeschichte hat, wie Du mal sagtest. Also, wenn sie noch offen ist und es funktionieren soll, musst Du
- ihr Deine Erkrankung objektiv aufzeigen können, so plausibel wie möglich
- versuchen so wenig zu jammern wie es geht. Vielleicht unterliegst Du dem Glauben, je mehr Du jammerst und die Misere Deiner Situation aufzeigst, umso eher begreift sie, wie schlecht es Dir körperlich geht. Aber das solltest Du inzwischen ja mitbekommen haben, dass genau das nicht funktioniert. Eher erschwert es ihr das Leben mit Dir.
- Du sagtest selbst, dass sie nicht will, dass Du dauernd Forderungen an sie stellst. Wenn sie nicht mit Dir an einem Strang zieht (vielleicht auch, weil sie den Sinn nicht sieht, weil der objektive Beweis für Deine Krankheit fehlt), dann ist es eben so. Da kannst Du nicht viel machen. Mit Forderungen oder damit, sie vor vollendete Tatsachen zu stellen, machst Du es womöglich schlimmer. Möglicherweise ist auch das rausstellen ihrer Sachen ein Problem. Andere haben Dich ja schon darauf aufmerksam gemacht, dass sie draußen kaputtgehen könnten. Dein "dann kaufen wir es eben neu" funktioniert vielleicht nicht so. Manche Sachen gibt es vielleicht nicht mehr in der Art zu kaufen. Oder es ist ein großer Aufwand, es alles zu besorgen (und finanziell ist das ja auch nicht so gut). Ich kann das natürlich nicht beurteilen, ich weiß weder, welche Sachen es sind noch kenne ich Deine Frau.
Das ist überhaupt das Problem, dass wir alles nachdem beurteilen, was Du uns sagst und viel wissen wir einfach nicht. Am besten wäre es, Du könntest Deine Psychotherapeutin für Dich gewinnen und dann mal mit Deiner Frau zu ihr gehen.
Daher denke ich, dass andere Vorgehensweisen aktuell sinnvoller sein könnten, weil sie mehr für den jetzigen Zustand bringen. So könnte ich mir vorstellen, dass man toxikologisch auch was mit NEMs erreichen kann.
Was genau meinst du hierbei?
Na ja, wenn Du vom Immunologen nur den Befund bekommst und viel rot ist, was machst Du dann damit? Außer einem objektiven Befund, dass irgendwas nicht in Ordnung ist (was schon was wert sein kann), bringt es Dich therapeutisch nicht weiter, wenn da nichts von den Ärzten kommt.
Ich könnte mir vorstellen (wenn entgiften tatsächlich ein Ansatzpunkt bei MCS ist, was ich nicht weiß, s. unten, mir aber plausibel vorkommt), dass Dir ein Besuch bei einem Toxikologen mehr helfen kann (oder ein Weiterverfolgen der Apheresen). Hier meine ich, dass es sein kann, dass man mit NEMs bestimmte Entgiftungsfunktionen fördert, wenn bei Dir manche Enzyme nicht so funktionieren wie sie sollen (was man mit Tests erstmal rausfinden müsste). Das ist aber auch nur eine Überlegung von mir, da ich nicht weiß, wie man beim Entgiften von Lösungsmitteln am besten vorgeht und wie Toxikologen arbeiten. Es ist quasi ein lautes Denken von mir.

Zur Seite von Dr. Merz:
Ich sehe auch nicht durch, was bei MCS wirklich die Ursache ist.
Daraufhin posteste Du die Seite von Dr. Merz.
Er scheint ja verschiedenste Umwelterkrankungen in einen Topf zu schmeißen
So gesehen ist mir jetzt nach wie vor nicht klar, was man bei MCS wirklich machen soll.

Viele Grüße
 
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