Verstärkte Symptome beim/nach dem Essen, Muskelschmerzen, Unruhezustände mit pulsierenden Muskeln bei Kopfgelenk-Instabilität - Abhilfe?

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Hallo,


hat von euch Jemand auch verstärkte Symptome beim/nach dem Essen durch die instabilen Kopfgelenke sowie Muskelschmerzen in den Beinen und im ganzen Körper Unruhe-/Nervösitätszustände mit pulsierenden/zitternden Muskeln? Ständige Hitzegefühle und heftigstes Schwitzen, Schlafstörungen auch. Ich kann abends auf der Couch müde sein, stehe dann auf, um ins Bett zu gehen, lege mich hin und bin total wach und kann nicht schlafen.

Teilweise hab ich auch keinen Appetit, dann wieder viel, bin dann aber manchmal schnell satt, manchmal esse ich auch viel. So oder so habe ich aber gefühlt nicht lange nach dem Essen wieder das Gefühl, essen zu müssen, weil ich mich unterzuckert fühle.

Meine ganze Darmtätigkeit fühlt sich sonderbar an. Ich habe schon lange das Gefühl, dass das, was ich in mich "reinstopfe" wieder alles rauskommt und auch mein Stuhl etwas übelriechender wird (Entschuldigung für die intimen ekligen Aussagen, aber ich bräuchte Hilfe, was ich machen kann/das sein könnte). Schulmediziner haben mich hier bisher nicht ernst genommen.

Wenn ja, sind das eher sekundäre Symptome durch Nährstoffmängel oder kann so etwas auch das instabile Kopfgelenk direkt verursachen durch Reizung irgendwelcher Nerven?

Weiterhin scheint meine Muskulatur immer schwächer und instabiler zu werden.

In meiner HWS und obere BWS bewegen/verschieben sich gefühlt die Wirbel mittlerweile mamchmal bei kleinsten Bewegungen.

Was kann das alles sein?

Ich bekomme mittlerweile echt Angst, was mit meinem Körper passiert und er langsam zugrunde geht. Ich hab Angst, dass meine Instabilität lebensbedrohlich ist/wird.

Ich nehme aufgrund von Mängel schon Eisen, Mangan, Chrom, nur einen milden Vitamin B-Komplex wegen Verdacht auf HIT, B1, Vitamin D (kein Mangel mehr) ein....


VG,
Manuel
 
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Hallo,


vielen Dank. Ich schaue mir das mal an.

Hast du auch eine Erklärung für die allgemeine Muskelschwäche im Körper und noch wichtiger, weshalb gefühlt meine Hinterhauptmuskulatur beim/nach dem Essen schwächer wird, sodass es mir noch schwerer fällt, den Kopf zu halten?


VG und lieben Dank,
Manuel
 
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Nein, leider nicht. Für Kopfgelenksinstabilität haben wir hier einige Teilnehmer, die sich gut auskennen. Die können dazu vielleicht eher was sagen.

Gruß
Malvegil
 
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Ok, ich danke dir trotzdem.
Ich habe mir gerade einmal den von dir geposteten Artikel durchgelesen.

Eine Atlasblockade dürfte ich nicht haben. Ich hatte diese Probleme schon, da war der Atlas frei, zu frei. Der Wirbel bewegt sich da oben leider immer mal wieder ganz leicht.

Laut zweier Upright-MRTs ist der Atlas aber fehlrotiert (ein Radiologe hat um 3Grad gemessen, der andere um 5Grad). Laut meiner Osteopathin/Atlastherapeutin ist das aber nicht schlimm und nicht viel.

Ich frage mich auch, wieviel das bei solch einer Instabilität auch etwas bringen würde, den Atlas zu korrigieren, wenn es sein kann, dass er sich danach wieder in dieselbe Position zurückstellt, aufgrund einer Schutzfunktion des Körpers vielleicht.

Viele, die eine Instabilität in den Kopfgelenken haben und den Atlas haben richten lassen oder richten lassen wollten, hatten danach noch mehr Probleme/Symptome?


VG
 
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Hallo Manuf,

hast Du Dich schon mit Allergien und Intoleranzen beschäftigt? Ich könnte mir vorstellen, daß die bei Dir eine Rolle spielen.


Oft spielen auch kaputte Zähne oder eine Fehlstellung der Zähne bei solchen Beschwerden einschl. der Wirbelsäule eine Rolle .

Grüsse,
Oregano
 
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18.06.21
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Hallo Oregano,


ja, habe ich.

Ich habe eine sekundäre Laktoseintoleranz (bestätigt) und eine vermutete HIT (kann ja schwer getestet werden).

CMD liegt wohl Ärztin und Physiotherapie nicht mehr vor. Der Kiefer geht wirklich nur ganz minimal ungleich auf. Laut meiner Physiotherapeutin ist das wohl auch durch eine Schutzspannung im Kiefer durch die Instabilltät in den KG verursacht.


LG
 
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Hallo Manuf,

...
Die Symptome einer sekundären Laktoseintoleranz lassen sich von denen einer primären Laktoseintoleranz nicht wirklich unterscheiden. Immer geht es um Blähungen, Völlegefühl, Bauchschmerzen, Bauchgeräusche und Durchfall. Das Ausmaß ist unterschiedlich, aber es ist kein Hinweis darauf, ob es sich um eine primäre oder sekundäre Laktoseintoleranz handelt.

Außerdem spielt auch die jeweilige Vorerkrankung eine Rolle. Wenn z.B. bereits eine Zöliakie besteht, sind die Schleimhäute mitunter sehr stark abgebaut und der Patient hat zwischen 4 und bis zu 10 Mal am Tag wässrige Durchfälle. Die Symptome der Laktoseintoleranz lassen sich dann nicht mehr einwandfrei abgrenzen.

Zur primären Laktoseintoleranz: Diese Form der Laktoseintoleranz ist angeboren und würde deshalb in bereits in den ersten Lebenstagen beim Säugling auftreten. Die primäre Laktoseintoleranz ist aber sehr, sehr selten. Normalerweise verfügt jeder Säugling über ausreichend Laktase um den Milchzucker abzubauen. ...

Weißt Du denn, was Deine Vorerkrankung ist/war, die zur Diagnose "sekundäre LI" geführt hat?

Hast Du denn schon mithilfe eines Ernährungstagebuchs versucht, selbst heraus zu finden, ob Du eine HIT hast? Das gibt oft deutliche Hinweise darauf, ob eine HIT vorliegt. Wie sieht es mit einer Fruktose-, Salicylat- und Glutenintoleranz aus? Sind Allergien getestet worden?

Sind Deine Zähne in Ordnung, wurde da behandelt und wenn ja : was wurde gemacht?

Grüsse,
Oregano
 
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Hallo,

nein, eine Vorerkrankung kenne ich nicht. Damals mutmaßte man die Psyche.

Mein heutiger Heilpraktiker nannte aber einige fehlerhafte Mängel im Körper und dadurch fehlerhafte Stoffwechselvorgänge, die zu LIT und HIT führen können. Evtl war da damals schon etwas nicht in Ordnung.

Glutenintoleranz wurde getestet, negativ. Die anderen von dir genannten Intoleranzen wurden nicht getestet.

HIT technisch bin ich gerade dabei, mal, soweit es geht, ein paar Tage histaminarm zu essen.

Allergien hatte ich bisher nie welche.

Damals wurden mir die Weißheitszähne (ziemlich rabiat) gezogen. Ansonsten hier und da Amalgam drin und zwei gebrochene Zähne, die mit Füllungsansätzen wieder nachmodelliert worden sind.

Ich bin mir aber mittlerweile ziemlich sicher, dass das durch meine starke Instabilltät C0/C1 kommt. Das ist so locker dort oben und knackt schon beim Einatmen oder ganz leichtem Bewegen. Mein Dens und der Kapselapparat dahinter sind beide fibrotisch vernarbt und reizen das Rückenmark, laut MRT.
Ich glaube, das ist so nah dran und so wacklig da oben, dass das meine Beschwerden beim Essen triggert.


LG,
Manuel
 
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Hallo,


nein, kenne ich nicht.

Ich bin mittlerweile auch nicht mehr so gut dabei, soviel lesen zu können.

Die Lesehaltungen mit meinem Kopf sind schon schwierig.


VG
 
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Kate

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Manchmal helfen auch die oben festgepinnten Informationen.

Da gibt es auch einen Beitrag zu Büchern:

Danke, @Oregano, für's Verlinken der Wiki-Artikel. Das sind Zusammenfassungen, die denke ich noch recht leicht zu lesen sind.

Womöglich sind Kuklinskis Bücher inzwischen auch auch als eBooks verfügbar - diese könnte man sich vorlesen lassen (klingt nicht toll, geht aber bei manchen Texten ganz ok).

EDIT: Kurz geschaut, und ja

Das ist einer der leicht zu lesenden (hörenden) Patienten-Ratgeber, die ich Dir ans Herz legen würde. Das andere, "Schwachstelle Genick", gibt es offenbar nicht als eBook, es ist aber preiswert und ebenfalls leicht zu lesen.

Gruß
Kate
 
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[Vollzitat von der Moderation entfernt. Siehe Boardregeln D.2. Bitte zukünftig beachten]

Ich danke euch allen.

Wenn ich euch richtig verstehe, wollt ihr mich auf die Krankheit Mitochondriopathie aufmerksam machen.

Wenn ich diese Infos durchlese/anhöre/anschaue, bin ich dann im Endeffekt schlauer, was ich machen kann, was ich habe, wie ich es behandeln kann?

Meine Übelkeit wird z.B. nach meinem Gefühl verstärkt, wenn ich die Halskrause abnehme und der Kopf wieder zu schwer für die HWS wird und ich ihn schwer halten kann.

Mein Heilpraktiker vermutet zusätzlich bei mir eine Eiweißverwertungsschwäche aufgrund von:
- Gewichtsabnahme
- E. Coli haem verstärkt
- MCHC sehr gering --> Wahrscheinlich Vitamin B6 Mangel (wobei das weitere Gründe haben kann)

Daher gibt der Heilpraktiker die Empfehlungen: Aminosäuren substituieren, + ausprobieren, ob mehr P5P (Vitamin B6) vertragen wird.

VG
 
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Ich habe mir jetzt mal ein wenig von eurem Verlinkten angeschaut.

Ich habe jetzt Folgendes auf dem Schirm, was ich noch testen lassen würde, aufgrund meiner neurologischen/vegetativen Beschwerden, sowie Magen-Darmbeschwerden, Gewichts- und Muskelabnahme und der von meinem Heilpraktiker vermuteten Eiweißaufschlüsselungsproblem und HIT:

- S-100 im Blut
- Laktat-Pyruvat-Verhältnis im 24h-Sammelurin
- HPU/KPU im 24h-Sammelurin
- Nitrothyrosin im Blut
- oxidiertes Glutathion im Blut
- Eiweiße im Stuhl


Ist das erst einmal passend für eine weitere "Aussagekraft"?


....Vitamin B6 im B-Komplex plus zusätzlich B1 (milgamma protekt) und Mangan nehme ich bereits ein, da im Mangel aufgrund von Nitrostress (laut Heilpraktiker).

Kann man Nitrostress und die evtl anderen Erkrankungen überhaupt wieder in den Griff bekommen, wenn man eine sehr starke Instabilität in C0/C1 und C1/C2 hat? Oder ist das ein hoffnungsloses Unterfangen und es muss die Ursache abgestellt werden (Stabilisierung der Kopfgelenke mittels Versteifung, Prolotherapie oder Stammzellentherapie bei Regenexx/OREME)?


VG
 
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Kate

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Wenn ich euch richtig verstehe, wollt ihr mich auf die Krankheit Mitochondriopathie aufmerksam machen.
Unter anderem. Die Bücher haben ja teils diesen Schwerpunkt, teils den Schwerpunkt HWS. Diese beiden Themen sowie der nitrosative Stress hängen allerdings zusammen. Dazu ist oben in dieser Rubrik auch eine kurze Zusammenfassung festgepinnt.

Wenn ich diese Infos durchlese/anhöre/anschaue, bin ich dann im Endeffekt schlauer, was ich machen kann, was ich habe, wie ich es behandeln kann?
Die beiden Bücher, die ich Dir empfohlen habe, sind (auch) Selbsthilfebücher. Ich erinnere mich an mindestens eine Userin, die mithilfe von "Mitochondrientherapie - die Alternative" in Eigenregie recht viel erreicht hat, allerdings ihre Ärzte sozusagen mit eingebunden hat, indem sie um bestimmte Dinge wie z.B Laboruntersuchungen gebeten hat. Es wäre sicher gut, wenn Du einen guten, in diesem Bereich erfahrenen Behandler zur Seite hättest, der die Behandlung mir Dir abstimmt.

Kann man Nitrostress und die evtl anderen Erkrankungen überhaupt wieder in den Griff bekommen, wenn man eine sehr starke Instabilität in C0/C1 und C1/C2 hat? Oder ist das ein hoffnungsloses Unterfangen und es muss die Ursache abgestellt werden (Stabilisierung der Kopfgelenke mittels Versteifung, Prolotherapie oder Stammzellentherapie bei Regenexx/OREME)?
Im Extremfall kann das wohl so sein. Die OP sehe ich dabei als die letzte Möglichkeit, da riskant. Die anderen Möglichkeiten sind weniger riskant, allerdings recht teuer, mit Reisen verbunden und helfen auch nicht jedem. Zu allen genannten Themen findest Du einiges hier in der Rubrik (über die Suche oder die oben festgepinnte Thread-Übersicht, die allerdings nicht vollständig ist).

Zum Abschluss noch ein Hinweis:
Bitte keine Vollzitate in Beiträge übernehmen, siehe Boardregeln D.2.
2. Zitate

Zitieren Sie nur soviel, wie für das Verständnis des Zusammenhanges nötig ist. Als Faustregel gilt: So wenig wie möglich, so viel wie nötig. Übernehmen Sie, damit die Beiträge leserlich bleiben, von bestehenden Beiträgen nur so viel wie zum Verständnis nötig ist und lassen Sie insbesondere deren Anrede und Grussformel weg.
Wäre schön, wenn Du das zukünftig beachtest. Ich habe heute schon mehrere entfernt mit Hinweis an Dich, womöglich hast Du diesen nicht bemerkt.

Gruß
Kate
 
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20.09.14
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18.06.21
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Hallo Kate,


die Hinweise habe ich tatsächlich übersehen. Das tut mir sehr leid, das war keine böse Absicht.

Da ich viel übers Smartphone mache und mittlerweile auch viele Dinge aufgrund Sehprobleme übersehe, habe ich den Hinweis jetzt erst aus deinem letzten Beitrag gesehen. Tut mir sehr leid. Ich werde es zukünftig versuchen zu beachten.

Vielen Dank für deine Tipps.


VLG,
Manuel
 
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Achtung: Bevor Du den HPU-Test machen kannst, musst Du Vitamin B6, Mangan und einige andere Sachen ein bis zwei Wochen vorher wieder absetzen, ansonsten könnte das Resultat verfälscht werden:
http://www.keac.de/hpu/hinweise.html
Hallo,

OK, vielen Dank für den Hinweis, das macht Sinn. Unter dem Aspekt würde ich es aber dann doch erst einmal sein lassen, mich auf HPU/KPU testen zu lassen und nehme lieber B6 und Mangan jetzt weiter ein, weil ich da doch sehr stark Mängelzustände habe und erst vor Kurzem angefangen habe zu supplementieren. Da möchte ich jetzt nicht wieder aussetzen.

Dann mache ich nur die Tests, die ich sonst noch genannt hatte:
- S-100 im Blut
- Laktat-Pyruvat-Verhältnis im 24h-Sammelurin
- Nitrothyrosin im Blut
- oxidiertes Glutathion im Blut
- Eiweiße im Stuhl
- Cortisol-Speicheltest

Ist 24h-Sammelurin dabei eurer Erfahrung nach in Ordnung?
Wie alt darf maximal das Blut für den Test auf S-100 sein? Gibt es da einen Grenzwert oder egal? Dazu habe ich jetzt noch nichts seitens Kuklinski gefunden.

Ansonsten habe ich einen Heilpraktiker an der Hand, der selbst KPU hat und sich damit auch intensiv beschäftigt. Er hat zwischenzeitlich gesagt, dass es nicht sinnvoll ist, nur die HPU/KPU allein zu therapieren, da diese auch oft eine Folge von Nitrostress/Mitochondriopathie ist bzw mit weiteren Problemen im Körper einhergeht und es daher sinnvoller ist, die eigentlichen Dinge zu therapieren (Zink, Mangan, B6 -> Zinkwert ist gut bei mir, Mangan und B6 soll ich einnehmen).



Ich habe noch eine Frage.

Kennt bei einer Instabilität Jemand

Einschlafende Zehen, Kribbeln, Taubheitsgefühl in den Beinen oder Füssen und Händen sowie krampfende Hände (Pfötchenstellung in der Nacht)?​

Was kann das sein?


LG,
Manuel
 
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