Ursachenbündel für Krankheiten

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24.10.05
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Sofern ich dies richtig sehe, gibt es letztlich drei Gruppen für Ursachen von Krankheiten:

1. Genetisch sind vor allem bestimmte psychiatrische Erkrankungen bestimmt, z. B. Manie oder Schizophrenie.
Am besten vermeidet man es, mit einem Partner Kinder zu zeugen, in dessen Ahnenreihe eine derartige psychiatrische Erkrankung vorgekommen ist.

2. In der westlichen Welt vermeidet man es soweit irgend möglich, über die geistigen Ursachen von Krankheiten zu diskutieren. Nachdem es der bisher und noch derzeit an der Universität gelehrten Medizin trotz Milliardenaufwendungen für die Forschung bei zahlreichen Krankheitsformen nicht gelungen ist, den in Prozent gemessenen relativen Heilungserfolg zu vergrößern, wird man nicht umhin kommen, sich in der Zukunft verstärkt diesem Bereich zu zuzuwenden.

3. Kurz- und mittelfristig sehe ich die größten Chancen, in all den Fällen die Anzahl an Neuerkrankungen zu senken, die durch Umweltgifte verursacht werden, z. B. Alzheimer, Parkinson, Multiple Sklerose, sämtliche Formen von Allergien.
Gifte, Schwermetalle (vor allem Quecksilber) und Wirkstoffe von Medikamenten werden im Regelfall oral aufgenommen und sind vor allem in der Leber, der Milz, dem Rückenmark und dem Gehirn deponiert. Bei an Alzheimer Verstorbenen ist die Quecksilberkonzentration im Gehirn fünf Mal so hoch wie bei an einer anderen Krankheit Verstorbenen. Weiter ist bekannt, daß etwa ein Fünftel der an Krebs erkrankten Patienten nicht an der Krankheit selbst stirbt, sondern an einer Lebernekrose im Gefolge einer Chemotherapie. Damit gilt es, beizeiten damit anzufangen, all die Umweltgifte, die sich im Laufe eines Lebens im Körper angesammelt haben, gezielt auszuleiten. Dies mag sich über Jahre hinziehen und nicht unbedingt angenehm sein, dürfte jedoch erstrebenswert sein, da mit fortgesetztem Lebensalter die Belastbarkeit des Immunsystems abnimmt.
 
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Hallo Gerold,
zu 1): wenn es stimmt, was Daunderer, aber auch andere sagen, daß nämlich u.a. Schizophrenie durch Gifte ausgelöst werden kann und durch eine Entgiftung auch verschwinden kann, dann ist es mit der Genetik in dem Fall anders. Da ist höchstens die Entgiftungsfähigkeit genetisch bedingt. Aber dem kann man ja teilweise abhelfen.


2) Es wäre tatsächlich erfreulich, wenn auch mehr über die geistigen Heilungsmöglichkeiten bei Krankheiten geforscht würde. Und noch schöner wäre es natürlich, wenn dabei Therapiemöglichkeiten gefunden und entwickelt würden, die allen Menschen zugänglich wären. Aber so einfach ist das sicher nicht.
3) das sehe ich auch so.

Gruss,
Uta
 
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16.02.05
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Ich misch mich mal kurz vor alle folgenden Beiträge um ein paar Sachen klar zu stellen.

Tendenz rechts (Punkt 1)

Erstmal gibt es soweit ich weis noch kein Shizo-Gen oder Chromosom und somit ist die Stasi-Aufforderung die Chronik seines Partners zu hinterleuchten wohl nicht Sinn dieses Beitrags. Zudem kenne ich Menschen deren Genpool nicht so ganz astrein ist aber Sie selber beschädigungsfrei in der Welt umher irren und umgekehrt. Das ausrotten von genetischen Diskrepanzen sollte seit 60 Jahren eigentlich kein Thema mehr sein obwohl die Schulmedizin mit "neuem Wissen um die Genetik" dazu neigt sog. Empfehlungen heraus zu geben.

Tendenz Genetik (Punkt 2)

Die neueste Saat im Glaubenskrieg um die Ursachen ist ja schienbar die Gentechnik und da will Wirtschaft und Politik ja auch ganz ordentlich reinbuttern. Also steht zu erwarten das erstmal das Steckenpferde Gentechnik rennbahnreif poliert wird um dort die Ursachen von überhaupt allem zu ergründen. Und das kann mit den paar Genen wohl noch ein bis zweit Tage dauern bis da völlige Verwirrtheit herrscht. In der Zwischenzeit haben wir ja noch genügend Gelegenheiten das eine oder andere mal auszuprobieren und Hilfe zur Selbsthilfe anzubieten. Man könnte natürlich auch mal versuchen mit den Schizos und sonstigen lustigen "sekundär Erkrankungen" zurecht zu kommen. Könnte für beide Seiten mal bereichernd sein und würde den einen oder anderen mal aus dem Abseitz der Scheuklappengeneration bringen.

Tendenz zum Nachdenken (Point tree)

Also ich verstehe das so, das wir das Bruttoinlandsprodukt doch wieder ankurbeln müssen und noch schneller Arbeiten und mehr Gifte aufnehmen wenn denn mal die richtige Entgiftungskur erfunden wurde. Freischein für die großen Müllproduzenten und Umweltgiftexporteure.

P.S. die drei Gruppen habe ich jetzt aber nicht gefunden...
 

Wolfgang Jensen

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16.03.06
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Hallo!

Samstag traf ich einen oberflächlichen Bekannten, dem ich wegen seines beruflichen (?) Stresses bis dahin nur "flüchtig" begegnet war. Er offenbarte mir, daß er "nebenberuflich" Heiler sei. Er könne sich aber selber nicht helfen, zeigte mir dann seine Krankheit am Bein, sagte, das liege in der Familie und fragte nach meiner Meinung. Ich antwortete ihm: "Solange du daran glaubst (festhältst), daß Deine Familie Einfluß auf dich nehmen kann, wird deine Krankheit nicht weggehen. Das hat er sofort verstanden - und es ist ja auch einleuchtend: bist du mit einer Quelle der Krankheit verbunden, wirst du krank bleiben; verbindest du dich mit einer Quelle, von der du überzeugt bist, daß sie heilt, ...

Ob Gen, Psyche oder Geist, ich stelle die Frage: warum ist das "System" nicht in Ordnung? Krankheit ruft nach Antworten, z.B: warum kann ich Einflüsse nicht kontrollieren? Warum hat Gift Macht über mich? Vorstellungen und Einstellungen. die meist nicht einmal bewußt sind, üben eine große Macht aus.

Gesunder Körper, gesunder Geist - das ist nur eine Option.

Das ist, in kürze, meine ganz persönliche Meinung, wie sich Störung körperlich manisfestieren kann. Über Schizophrenie gäbe es allerdings sehr viel zu sagen - wenn es denn gewünscht ist.

Gruß Wolfgang
 
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28.04.04
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hallo gerold,

ich bin immer vorsichtig wenn "mal wieder" eine genetische ursache für eine erkrankung gefunden wurde. ein gen kann sich nicht selbst aktivieren. damit das passiert braucht es signale (stimuli) von außen. die aktivität verläuft auch nicht parallel (ursache -> wirkung), sondern wird von vielen faktoren auf sehr komplexe art und weise beeinflusst. daher ist es schwierig, einzelne gene für eine krankheit verantwortlich zu machen.

die umwelt eines gens (nährstoffe, toxine, transmitterstoffe) wirkt sich auf seine aktivität aus.

z.b. wird auch bei diabetes häufig von der möglichkeit einer vererbung gesprochen. ich will gar nicht anzweifeln, dass es da zusammenhänge geben könnte, aber man macht es sich zu einfach wenn man sagt: "jemand hat diabetes vererbt bekommen, weil seine eltern diabetes haben."
denn ein fötus der im bauch einer bereits stark insulinresistenten mutter heranreift, wird selbst diesen hohen insulinmengen ausgesetzt. ergo hat sich bereits bei dem neugeborenen eine solche resistenz entwickeln können.

hinzu kommt, dass ein kind die ernährungsgewohnheiten seiner eltern zwangsläufig übernimmt. wird es bereits in jungen jahren mit zucker und kohlenhydraten überschwemmt ensteht ein weiterer wichtiger faktor, der zu diabetes beitragen kann. von außen betrachtet könnte man aber denken: vater diabetes, mutter diabetes, kind diabetes = vererbt. dabei würde man aber die wichtigen umweltfaktoren vergessen.

wikinger
 
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10.01.04
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Selbst die Wissenschaft ist vorsichtig mit der rein vererbten Schizophrenie:
Wie entsteht Schizophrenie?

Die genauen Ursachen der Erkrankung sind unbekannt. Vermutlich spielen chemische Botenstoffe, die Nervensignale weiterleiten (Neurotransmitter), eine entscheidende Rolle. Früher deutete man die Schizophrenie als Folge einer Überproduktion an dem Neurotransmitter Dopamin. Neuere Untersuchungen weisen jedoch darauf hin, dass wohl ein Teil der Dopamin-Signalwege überaktiv ist.

Auch einige Teile des Gehirns sind verändert. Beispielsweise sind die Ventrikel (mit Gehirnflüssigkeit gefüllte Kammern im Gehirn) häufig erweitert oder Teile des Hippocampus verkleinert.

Sicher spielt Vererbung eine Rolle. Das Risiko, irgendwann im Leben eine Schizophrenie zu entwickeln, steigt von einem auf drei Prozent, wenn einer der Großeltern betroffen ist, beziehungsweise auf zehn Prozent, wenn einer der beiden Elternteile erkrankt ist. Eineiige Zwillingsgeschwister sind jedoch nur zu 40 bis 60 Prozent beide betroffen, sodass erbliche (genetische) Faktoren nicht die einzig mögliche Ursache der Schizophrenie sein können. Vermutlich erben manche Menschen eine besondere Anfälligkeit gegenüber der Krankheit, die bei hinzutretenden Belastungen dann ausgelöst wird. Geburtskomplikationen oder schwere körperliche Krankheiten können solche Auslöser sein, in 50 Prozent der Fälle aber gehen einer Erkrankung oder Wiedererkrankung psychische Belastungen (unglückliche Kindheit, Stress in der Arbeit, im zwischenmenschlichen Bereich) voraus....
http://www.netdoktor.de/krankheiten/fakta/schizophrenie.htm
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Schätzungsweise 30'000 Menschen in der Schweiz leiden derzeit an einer Schizophrenie. Die Betroffenen verlieren den Sinn für die Realität. Sie nehmen die eigene Person, die Umwelt und andere Menschen meist völlig verzerrt und unrealistisch wahr. Wahnvorstellungen und Halluzinationen können aufkommen. Oft ziehen sich die Kranken sozial zurück. «Ausgelöst wird eine Schizophrenie durch ein Sammelsurium von Ursachen», erklärt Hans Dieter Brenner, Direktor der Universitätsklinik für Sozial- und Gemeindepsychiatrie (DSGP) in Bern. Die genetische Grundausstattung kann ebenso eine Rolle spielen wie neuronale Veränderungen, Umwelteinflüsse oder psychische Faktoren. ....
http://tinyurl.com/gmh65

Uta
 
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16.02.05
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Hallo Gerold, erstmal musst Du den ganzen Text (mehrere Seiten) lesen und daraus kann man dann erkennen das das Schizo-Gen nur scheinbar erst die Türe für eine Schizophrenie öffnet. D.h. Personen die dieses Gen in sich tragen können angeblich nur Schizo weren. Als gegenbeispiel steht bei Nano zu den Thema aber das bei single egg Zwillingen der eine Schizophrene Züge bekommt und der andere nicht.

Meine Arbeitshypothese die aber auch in Fachgremien herrscht ist, das JEDER ein bisschen Schizophren ist. Sonst wären wir auch nicht zur Selbstreflektion fähig. Es braucht einen Referenzcharakter oder das "andere" Ich um sich selber in Frage stellen zu können. Aus meiner Sicht ist Schizophrenie zudem ein Schutzmechanismus und das konnte man traumhaft mal in einer Doku auf WDR sehen bei der eine Dame (mehrfaches Vergewaltigungsopfer) in Ihrer traumatischen Karriere auf diesem Planeten der Extase zwischen ingesammt 9 Charakteren (sogar mit verschiedenen Dialekten) hin und her sprang. Das ist dann ein Zustand der für aussenstehende einen dramatischen und zu behandelnden Aspekt besitzt. Ich leite draus einfach mal ab das Menschen die Ihren Leidesdruck selbstständig bewältigen müssen in Extremsituationen die FÄHIGKEIT (!nicht Krankheit!) haben einen neuen Charakter heranreifen zu lassen um so den alten Genossen 'Unfrieden' dann irgenwann mal weg zu schliessen. Ist dieser wegschliess Mechanismus (genetische Disposition) den jeder mal partiell im Leben verwendet nicht vorhanden muss das denkende halt alle Charaktere bedienen. Scheint ja irgendwie zu klappen sonst würden Schizophrene verrückt oder bräuchten keine Ansprechpartner mehr (solls ja geben). Ein weites Feld auf dem da "geforscht" wird und ob Du es glaubst oder nicht, geheilt wird nur von denen die anders sind und meinen das Sie die Norm erfüllen! Kein Schizophrener fühlt sich krank weil er "mehr" ist als die Norm nur unsere Rechtsprechung hätte Probleme mit multiplen Persönlichkeiten (selber Wohnort unterschiedliche Unterschrift) und deshalb will man den Gleichschritt für alle.

mfG

Ihr Dr. Jekyll
 
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10.01.04
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Hallo Dr. Jekyll,
wenn ich Dich richtig verstehe, meinst Du, daß Schizophrene sich nicht krank fühlen sondern daß nur die "Norm" bestimmt ,daß sie aus dem Rahmen fallen und deshalb therapiert werden müssen?

Soviel ich weiß, wird es dann höchste Zeit, wenn Schizophrene unter ihrer Zwiespältigkeit leiden oder eben in der Person ihrer "gewähnten" Personalität sich so verhalten, daß sie sich und andere gefährden.

Gestern (spät) kam im Fernsehen noch Mary, die ich durchaus schätze. "Sie" unterhielt sich in der Sendung mit "ihm". DAs war witzig und hoch interessant.
http://www.mary-preusse.ch/

Uta
 

Wolfgang Jensen

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16.03.06
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Hallo!
Wenn ich aus meiner Sicht kurz zusammenfassen darf. Krankheitsursachen können sein (wenn ich Gerold richtig verstanden habe):

1. Genetisch verursachte Störungen von sowohl Geist (z.B. Schizophrenie) als auch Körper

2. Geistig verursachte körperliche Störungen

3. Durch Gift verursachte Störungen

Störung sollte bedeuten (?):

a - eingeschränktes Wohlbefinden (Gefühl/Emotion - Übersensibilität)

b - eingeschränkte körperliche Dynamik (organisch, motorisch und sensorisch)

c - Verzerrung der Realität (Bewußtsein, Identität und z.B. Paranoia)

Mein Vorschlag ist, diesen ersten Ansatz weiterzuentwickeln, z.B. als
A. Geist kann ... verursachen

Körper kann ... verursachen

Erfahrungen (Psyche/Angst/Trauma) können ... verursachen; und

B. Emotionale Störungen können verursacht werden durch ...

körperliche Störungen können verursacht werden durch

geistige Störungen können verursacht werden durch.

Ich würde es begrüßen, wenn sich Menschen, die an einer strukturierten Artbeit interessiert sind, daran beteiligen.

Gruß Wolfgang
 
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16.02.05
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Nein nein, ich meine nur das es nicht DIE Schizophrenie gibt. Sondern das es die Schizoprenieen in ganz viel bunt gibt. Also die kleine Schizophrenie die jeder neben sich laufen hat (Referenz) und die Schizophrenie die entsteht wenn altes unangenehmes Wissen verdrängt (verarbeitet) wird und natürlich die Schzophrenie die dazu führt das sich ganze Charaktere bilden. Jedesmal wenn eine Grenze neu definiert werden muss und die alte nicht dazu taugt modifiziert zu werden entsteht ein neus Bild der Situation das nach Bedarf adaptiert werden kann. Ist der Referenzpunkt beim Auswerten der Situation zu hart am Sinn- oder Existenzpunkt legen sich einige den Strick um den Hals und andere drücken den Resetknopf (neuer Charakter). Zumeist geht es gut und das alte Ego wird mit der Zeit verdrängt aber machmal geht's halt in die Hose (z.B. neuer Eindruck in der Wandlungsphase) und es entsteht durch ständiges Wanken zwischen C1, C2 und ggf. der neuen Situation eine schizophrene Situation. Diese Wankelmütigkeit kennen viele aber würden da nie was Schizophrenes rein interepretieren. Es ist aber nichts anderes als switchen zwischen zwei Stühlen die eine Meinung bilden sollen. Ganz blöd ist natürlich auf den Bahnübergang zu fahren und durch das Zuglicht von links, das einen erschreckt, zu bremsen (kenne ich verdammt viele von dieser Sorte!) um sich dann nicht zwischen Vorwärts und Rückwärtsgang zu entscheiden. Hier hilft die Natur dann ein wenig mit natürlicher Selektion und 40 Tonnen mit 150km/h gegen ein wenig Blech nach.

Eine sinnvolle und "humane" Lösung für das "Problem" Schizophrenie wäre eine stabile (sichere) Ugebung in der sich ein Charakter entwickeln kann. Aber das ist leider in solchen Zeiten der ständigen Meinungsänderung und gelebter Instabilität fast unmöglich. Also Chemie in den Balg und die Welt ist schön gleichmäßig rosa und das Schaf darf sich entwicken. Auch eine Lösung aber für mich irgendwie Patchwork.

Was meinst Du was Scientologie beim "cleanen" macht ? Der alte Chrakter wird im Fundament entsockelt und ein neuer wird aufgebaut. Diese Mechanik des Selbstschutzes hat der schon vor 40 Jahren erkannt. Jeder Frau die für den Strich 'eingefahren' wird passiert nichts anderes als das der Wille gebrochen wird, dann gibts zur Not noch ein paar Drogen für den rosa Effekt und schon ist das Püppchen zum Einsatz fertig. Sowas macht doch keiner für die Kasse eines dritten freiwillig, oder ? Sie arbeiten alle mit "mentaler" Fixierung und der weitestgehend totalen Zerstörung von alten Werten um dann auf der scheinbar formatierten Platte neu zu schreiben.

Und so teilt sich die Welt ganz flegmatisch in diejenigen die glauben mit einer Bombe alle Probleme der Welt zu lösen, denjenigen die mit der Love-Parade den Weltfrieder in overclean errauschen wollen und sonderlichst in die, denen eigentlich alles togal ist. Such Dir was aus oder kreisel einfach ein wenig zwischen den Täter-Opfer-Täter Lagern und versuch dabei mal eine stabile Seitenlage einzuhalten. Ein gewagtes Unternehmen, so ein Leben in einer Informationsflut die dir im Stundentakt die Befehle zum Angriff auf den Supermarkt der Gefühle geben.

also das hat mich jetzt alles so verwirrt das ich nicht mehr weiss wie ich heisse. macht nix... such Dir was aus!

________________
"Das ist ein Problem für deinen Analytiker - und meinen" (Woody Allen)
 
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14.01.04
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Hallo Gerold und andere

Gebe also auch noch meinen senf dazu... :)

zu 1.)
Wie auch schon erwähnt und aus Erfahrung in Familie und anderen bestätigen kann, sind die alermeisten sogenannten genetischen Erkrankungen wie zb sCHIZOPHRENIE NICHT NUR GENETISCHE BEDINGT. Eine genetische Präposition ist meist da oder zumindest wahrscheinlich, teilweise auch nur eine indirekte, wie die schon erwähnte Selbstentgiftungs"KAPAZITÄT" von Hg.
Bei Schizo hilft angeblich u.a. oft: Hg und/oder Alu-Ausleitung, Glutenfreie Diät, Omega3, Laktobazillus GG (gegen die Clostridienbakterein), Niacin hochdossiert


zu 2.
da stimme ich Dir im Prinzip zu. In der christlichen biblischen Lehre ist dies schon seid langem bekannt. Entsprechende Heilungen (prozesshafte wie auch spontane Wunderheilungen) wenn gebetet die entsprechenden Belastungen gebrochen werden sind wir einige bekannt von ADS bis zu Depressionen, Fibromalgye bis Krebs und vieles mehr

3.
Auch da stimme ich Dir kurz und mittelfristig zu, wobei Du abe leisder die Möglichkeiten aus obigen "2" nicht erwähnt hast.
 
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10.01.04
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Dr. Fabig, der leider letztes Jahr gestorben ist, hat viel zum Thema Gifte und Entgiftung geforscht.
Hier ein Artikel mit grundlegenden Gedanken zu diesem Thema.
Ausschnitt:
Wenn das natürliche Nicht-Vorhandensein des GSTM1- und des GSTT1-Gens sowie die Langsamazetylisation in Hinsicht auf Kontakt mit den zeitgemäßen Chemikalien als „ungünstig“ bezeichnet werden (was eigentlich nicht erlaubt ist, weil auch die anderen Formen sich in der Evolution als „günstig“ erwiesen hatten), so müssen folgende Ergebnisse festgehalten werden:

1. Die Empfindlichkeiten sind am geringsten, wenn alle drei Entgiftungsgene die Wildform aufweisen.

2. Die Empfindlichkeiten sind am größten, wenn alle drei Gene das Unvermögen der Entgiftung voraussagen.

3. Es gibt eine Korrelation zwischen der Anzahl und den Kombinationen der „ungünstigen“ Genotypen mit den jeweils aufgetretenen „Sensitivierungs-Kapazitäten“

4. Die GSTT1, deren genetischer Nulltyp bei etwa jedem 7. Europäer vorliegt, hat als Nulltyp die stärkste Kraft zur Chemikalienüberempfindlichkeit.

Die Folgerungen sind nicht gerade günstig für diese Industrie- und Chemiegesellschaft:

Ø Die Profitindustrie übt auch im Krankmachen eine Macht über Menschen aus.

Ø Die evolutionär so oder so sich bewährte Vielgestaltigkeit der Entgiftung wird von der herrschenden Gesellschaft eingeschränkt.

Ø Die in Jahrmillionen sich so oder so bewährende genetische Ausstattung - hier im Bereich des Fremdstoffwechsels - scheint bei zunehmend mehr Menschen und anderen Lebewesen nicht mehr mit der jetzigen und künftigen Chemisierung der Umwelt kompatibel zu sein.

Ø Im engeren wissenschaftlichen Bereich zeigt sich die Unsinnigkeit von Grenzwerten oder Richtwerten, die sich um die Unterschiedlichkeiten der Individuen nicht kümmern.
http://www.safer-world.org/d/lit/fabig/macht.htm

Gruss,
Uta
 
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16.02.05
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Die Worte des Autors sind eindeutig. Aber wie willst Du (Gesellschaft) das bewerkstelligen ?

- Du verlangst z.B. bessere Lebensmittel

Folge:
Frische - Flugzeuge/Schiffe/LKW's müssen Ihre Frequez erhöhen.
= mehr Benzin/Diesel, sekundär mehr Flurschäden, mehr Teer für defekte Straße
Pestizide - Bauern müssen auf einen Teil Ihrer Einkünfte verzichten.
Produkte werden viel teurer, Du musst mehr arbeiten um den Luxus "Gesundheit" zu erhalten.

Für mich hat sich die Ratte längst in den eingenen Schwanz verbissen und ist nicht bereit los zu lassen weil der Reflex das nicht zu lässt.

Alternativen gibt es nicht viele und manche Dinge erledigen sich ganz von alleine wenn man einfach eine Zeit lang nicht hinschaut!
 
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10.01.04
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Teils, teils. Mike.
Gut, frische Seefische in den Alpen haben einen weiten Weg, und es ist zu überlegen, ob in dem Fall nicht auch Bachforellen wunderbar schmecken. Zur Zeit fliegen ja auch z.B. Erdbeeren einen weiten Weg, um hier in den Regalen zu stehen. Obwohl bekannt ist, daß die meisten hoch belastet sind.
Es wäre der Mensch, der sich umstellen müßte und sich daran erinnern sollte, daß jahreszeitliches Obst und Gemüse und einheimisches Fleisch sicher verträglicher sind als welches von weither.
Je mehr Leute sich an diese Regeln halten, desto größer sind die Chancen, daß sich ein neues Denken durchsetzt. - Das hatte u.s. ja auch schon mal geschrieben.

Gruss,
Uta
 
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16.02.05
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Hast Du Scenerie mal beobachte wie heutzutage "gelebt wird ?

- Morgens zu unmöglichen Zeiten aus dem Haus.
- Nachmittags auf die Couch
- zum Supermarkt
- kurzes Intermezzo im Fitnesstudio, auf dem Rad, oder sonst wie sportlich oder an den Medien (Rechner/TV/Radio/CD/etc.)
- essen zubereiten, bügeln, aufräumen, Wecker einschalten, E-Mail tippen, Rechtsanwalt anrufen, Müll runter bringen, ab ins Bett

und das 24/7 an 365 Tagen im Jahr. Da ist nicht viel Spielraum der so extravagante Sachen wie die Jagd nach gesunden Lebensmitteln erlaubt. Jeder vertraut darauf das der Supermarkt um die Ecke auch die Versprechungen hält die er plakativ auslegt. Die große Wandlung der Geshäftswelt (von der wir zu 120% abhängig sind!) ist ja auch noch im Gang und im Baumarkt gibt es schon Brötchen und Wein und der ehemalige Lebensmittelmarkt emanzipiert sich mit Werkzeugen und Gartengeräten nebst allem wichtigen aus dem Medienbereich. Die Industrie hat den Schritt des Outsourcings schon hinter sich denn der Support am Kunden war gestern. Heute geht's in den überteuerten Fachhandel der auf die selben Lager von früher zurückgreift aber die Massen verwaltet. Wir sind längst eine Callcenter Gesellschaft und das nur weil mehr Leute mehr Produkte in noch schnelleren Produktionszyklen brauchen um Ihre Individualität aufrecht zu halten. Nennt sich dann authentisch und so wird der Bauer um die Ecke mit der letzten genteschnisch unveränderten Kartoffel über kurz oder lang den selben Weg gehen müssen. Er braucht für einen Kunden am Tag 10 Minuten, für 10 Kunden am Tag ein Lager und 100 Minuten, für 100 Kunden, einen Angestellten, eine Kasse, 10 Parkplätze, eine geteerte Straße, ein Lager und ab 200 Kunden am Tag muss er schon "seine" Ware von Bauern nebenan dazu kaufen um den Ansprüchen (frische) seiner Kunden Rechnung zu tragen. Da spielt es dann über kurz oder lang keine Rolle mehr und der Bauer hat sein Feld nur noch zu Showzwecken, die Kartoffel kommt vom Großmarkt aus Brasilen und alle glauben was gesundes zu kaufen.

That's it! Angebot und Nachfrage beeinflussen nicht nur die Qualität sondern auch das Konsumentenverhalten. Du kannst also dem Supermarkt so viel vertrauen wie dem heimischen Bauern oder dem Bauern in Chile oder dem Reimporteur in Amsterdam der sein Geld nur mit verschieben verdient. Das Produkt bleibt über kurz oder lang immer auf der Strecke weil jeder in der Kette was VERDIENEN muss um in einer Konsumgüter orientierten Bruttoinlandsprodukt abhängigen Gesellschaft zu überleben. Du bist Teil davon und kannst Dich nicht rausreden oder es einfach wegdenken. Für den Moment klappt alles aber auf Dauer schleichen sich immer wieder die selben Kettenglieder ein die es zu einer Trägen unübersichtlichen Angelegenheit werden lassen.

So ist das nun einmal...

und vorsicht wenn der Bauer von nebenan merkt das man mit dem Verkauf von seinen Kartoffeln mehr verdienen kann wenn man "ökologisch" oder "Bio" auf den Sack schreibt. Du hast schneller als Du rechnen kannst den Parkplatz mit den Kunden von nebenan voll stehen. Denn der Bauer ist 1 Cent günstiger als Du seine Kartoffeln verkaufen konntest.
 
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10.01.04
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Ich für meinen Teil versuche trotzdem, mich entsprechend zu ernähren, lieber Mike :)...
Aber sonst hast Du leider nur zu Recht.
Uta
 
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16.02.05
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Die Wahrheit ist der gerade Blick durch eine Linse auf einen Spiegel.

Über die Krümmung (konkav oder konvex oder planar) entscheidest Du!

Die individuelle Romantik der familiären Unschuld ist die kollektive Unschuld einer globalen Romantik geworden.
_____________
Leben ist das was passiert, wenn Du Dich selbst betrachtest.
 

Wolfgang Jensen

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16.03.06
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Ursachenbündel für Krankheiten

Für mich zeichnet Mike ein sehr reales Bild - wahrscheinlich könnte er noch ein paar Seiten schreiben, ohne das Geühl der Vollständigkeit zu haben.

Auf der Ebene des Körpers gibt es viele, sehr viele Ursachen für Krankheit - anders herum: es gibt unzählige Krankheiten, die auf der körperlichen Ebene Ursachen haben. Damit kann man unterschiedlich umgehen: der Verstand kann Lösungen suchen, man kann intuitiv vorgehen, oder sich fragen, was grundsätzlich mit der Existenz (Resonnaz?) nicht stimmt.

Nach meiner Erfahrung gibt es auf der emotionalen Ebene schon eine sehr eingegrenzte Menge von Ursachen, die jede für sich eine Reihe von Symptomen auslösen. Ergo: wenn ich eine emotionale Ursache auflöse, können fünf körperliche Beschwerden verschwinden.

Emotionale Disharmonien entstehen nach meiner Kenntnis durch geistige Phänomene. Auf dieser Ebene wird die Menge der Ursachen weiter eingegrenzt. Ergo: wenn ich einen mentalen Parameter (die Vorstellung, wie etwas zu sein hat) verändere, können sich zwei emotionale Zustände verbessern und damit zehn körperliche Symptome verschwinden.
Die Übereinstimmung (Stimmung - Schwingung) mit der geistigen Realität nenne ich Bewußtsein.

Anders herum: eine falsche Vorstellung von Leben als Substanz und Dynamik, die sich als "Idee von Leben" verhärtet hat, verursacht Emotionen, die sich bei entsprechender Bedeutung und Intensität körperlich entsprechend manifestiert.

Mein Fazit: auf der körperlichen Ebene können wir nur eine Vielzahl von Symptomen bekämpfen - wenn wir allerdings auf der emotionalen oder/und mentalen Ebene nicht nach den Ursachen suchen, werden diese Ursachen auf anderen Wegen Unzufriedenheit/Disharmonie usw. körperlich zum Ausdruck bringen.

Abschließend: selbst wenn es eine globale Lösung für Störung im weitesten Sinne gibt, bleibt doch jeder "Fall" individuell. Weil ich der Auffassung bin, man könne eine Lösung nur finden, indem man sowohl auf der körperlichen als auch auf der emotionalen und mentalen Ebene ansetzt, arbeite ich "therapeutisch praktisch" und "strukturell an der therapeutischen Form" mit einer Heilpraktikerin zusammen. Mein Verständnis der Zusammehänge ist zwar gewachsen, aber eben nur das. Wunder gibt es bei mir nicht, ich muß hart arbeiten, am Verständnis des Systems und auch an mir selbst, weil ich als ein "Individuum mit Erfahrungen" immer selber betroffen bin.

Ich weise ausdrücklich darauf hin, daß vorstehende Aussagen rein persönlich sind und nicht den Anspruch auf Vollständigkeit erfüllen. Jeder Leser muß mit den Informationen eigenverantwortlich umgehen.

Gruß Wolfgang
 
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14.01.04
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Hallo Zusammen

Komme nicht herum Uta zuzustimmen. Vieles ist möglich, wenn man will. Milch und glutenfrei zu Essen ist unmöglich, sagen viele, ich weiss aus Erfahrung das dies seeeehr gut möglich ist, einfach eine umstellung und gewissen, wenn auch nicht grossen Verzicht bedeutet.
Daselbe gilt für gesunde ernährung völlig und für frische ernährung zu einem grossen Teil
 
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