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Hunde und Katzen laufen draußen Gefahr, sich Zecken einzufangen. Deshalb bietet der Markt von „Zeckenschutzmitteln“ so einiges an. Nicht alle diese Mittel tun Hund und Katz wirklich gut.

... kaum ist der Sommer da, kreuzen auch schon seine Nachteile auf: Zecke, Floh und Milbe.
...
Dem Hund kann die Zecke einige Krankheiten mehr bescheren – abhängig von Zeckenart und Herkunft der Zecke.
In Frage kommen ebenfalls die Borreliose, aber auch die Babesiose und die Anaplasmose, die allesamt zu schweren Infektionskrankheiten führen können. Die FSME tritt beim Hund hingegen äusserst selten auf ...
Vorbeugung ist bei Zeckenkrankheiten daher das A und O ( 13 ).

Chemische Zeckenabwehr
Die Schulmedizin rät zu Pestiziden, vor allem zu Spot-on-Mitteln, die aus Einwegpipetten direkt in den Nacken und auf den Schwanzansatz des Tieres geträufelt werden, wie z. B. Preventic, Ex-Spot, Advantix und Frontline ( 3 ).

Gern wird auch Scalibor empfohlen, ein hochwirksames Halsband, das nicht nur Zecken abhält, sondern auch Sandmücken. Letztere können die Leishmaniose übertragen, eine Zecken-Krankheit, die gerade bei Hunden im Süden Europas weit verbreitet ist.

Spot-on-Mittel enthalten meist Permethrin, Imidacloprid, Moxidectin oder eine Kombination aus zweien dieser Chemikalien. Das Scalibor-Halsband ist mit Deltamethrin bestückt.

Hierbei handelt es sich um Nervengifte, die eine antiparasitäre Wirkung von etwa 2 bis allerhöchstens 4 Wochen versprechen. Meist wird zu einem Auftragen der Spot-ons im Abstand von drei bis vier Wochen geraten.

Das heisst, der Hund wird in diesen kurzen Abständen mit toxischen Substanzen beträufelt, die sich sodann mit der Lipidschicht der Haut verbinden und natürlich auch – zumindest teilweise – durch die Haut in den Körper gelangen.

Die häufigste Nebenwirkung der Mittel ist daher eine Überempfindlichkeitsreaktion.

Bei älteren Welpen (ab 7 Wochen), aber auch bei erwachsenen Hunden kann sich dies in Übelkeit und Erbrechen äussern oder in nicht enden wollendem Juckreiz.
...
warnen selbst manche Tierärzte vor der Borreliose-Impfung und raten eher zu einer wirksamen Zeckenprophylaxe. Denn nur einer der beiden Borreliose-Impfstoffe zielt auf die tatsächlich krankmachende Borrelienart ab. Der andere hingegen auf Arten, die gar nicht infektiös sind ( 14 ).

Noch schlimmer ist jedoch, dass die Impfung bei bereits infizierten Hunden schwere Nierenentzündungen hervorrufen kann. Woher aber soll man wissen, dass der Hund sich gerade erst infiziert hat?
...
(Hervorhebungen durch mich)

Grüsse,
Oregano
 
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