Kopfschmerzen, Konzentrationschwierigkeiten, chronische Müdigkeit, Frieren

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16.03.10
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Kopfschmerzen, Konzentrationschwierigkeiten, chronische Müdig

Hallo bestnews,

hier schrieb jemand, 14 Tage Gluten schaufeln nach Auslass über längere Zeit.
Das stimmt so gar nicht..

ja du liegst mit deiner Vermutung vollkommen richtig :)

Vor ein paar Tagen hab`ich auch schon eine Antwort dazu geschrieben, sie aber noch nicht gepostet.. Hab auch eine Zusammenstellung zum Thema Zöliakie gemacht, die ich unter "Glutenunverträglichkeit" posten wollte / werde.. - eben weil ich wie du auch denke, dass es sehr ratsam ist, eine Zöliakie abzuklären BEVOR man sehr glutenarm lebt.
Also, hier meine Antwort, die in der Schublade lag ;)


Hallo zusammen!

Noch ein kleiner Einwurf:
Wenn jemand lange Zeit glutenfrei lebt, reichen 2 Wochen glutenhaltige Ernährung nicht, um eine Zöliakie zu diagnostizieren.

Ich würde mich da ausschließlich an die DZG halten. Die beschäftigen sich seit Jahren intensiv damit, geben Studien in Auftrag usw. Sie raten zu 3 Monaten Glutenbelastung! www.dzg-online.de/files/flyer_diagnostik_betreuung.pdf

Wenn ich mir das Thema Zöliakie nochmal durch den Kopf gehen lasse, denke ich dass es allgemein hier im Forum eigentlich viel zu kurz kommt, wenn es um Ursachensuche für verschiedene Beschwerden geht.
Im Grunde sollte jeder mit vielfältigen Beschwerden und/oder Verdauungsbeschwerden/ Unverträglichkeiten eine Zöliakie abklären.
Oft entwickeln "Zölis" zusätzlich eine Lactose- oder Fructoseunverträglichkeit, oder HIT, oder alles zusammen.
Ich schau mal, ob ich nen Thread dazu starte..
Ansonsten - gentlemen - ich kann Bestnews nur sehr, sehr, seeeehr :D beipflichten!
Stell`dir mal vor, du wirst 100 Jahre alt, wieviele Jahrzehnte du dann in Ungewissheit leben würdest, ob du nun Zöliakie hast, oder nicht?
Ob du - wie in dem Beispiel, das Bestnews so gut mit den Pommes geschildert hat (unsauberes Frittierfett) - von nun an JEDES Lebensmittel, das du nicht wie es in der Erde oder auf dem Baum oder Strauch gewachsen ist, oder das von fremder Hand zubereitet wurde essen möchtest, von nun an immer hinterfragen und kontrollieren musst?
An deiner Stelle würde ich sobald wie möglich abklären lassen.. und wenn ich könnte, würde ich dich dazu zwingen :D (auch, wenn ich jetzt so dick grinse: Ich meine das ernst :cool:).

Gruß - tiga
 
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wundermittel
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21.05.13
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Kopfschmerzen, Konzentrationschwierigkeiten, chronische Müdig

Hallo liebe Community,

ich stell mich mal kurz vor:

Ich bin 19 Jahre alt, gehe noch zur Schule(gymnasium) und trage eine Brille (falls das wichtig sein sollte).

Meine Symptome die ich schon seit über 1 Jahr habe sind folgende:

  • chronische Kopfschmerzen
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • chronische Müdigkeit
  • depressive Verstimmungen
  • gestörtes Kälte/Wärmeempfinden
  • Nackenschmerzen
  • Energielosigkeit/Antriebslosigkeit
  • extreme Blässe

Habe nach der Unkompetenz meiner Hausärztin selber recherchiert und folgende Dinge untersuchen lassen:

  • Schilddrüse
  • Blutbild --> Eisenmangel
  • Nasennebenhöhlen

Hallo Gentlemen

Wenn ich den Thread so lese wirkt alles recht auf die Schilddrüse eingeschossen... :eek:) aber hast Du auch schon an die Nebenniere/Nebennierenrinde gedacht? Soll weit verbreitet sein eine Schwäche da, in unserer Hochleistungs-Stressgesellschaft.
Dauerstress - Nebennierenschwäche
 
Themenstarter
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14.09.09
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elizer:
sorry für die späte antwort!
nebennierenschwäche habe ich auf dem zettel und werde dieses jahr noch ein nebennierenpräparat versuchsweise einnehmen.
gerade in stresssituationen spüre ich regelrecht den (vom gefühl her unnatürlich hohen) adrenalinausstoß.

Mein Körper ist dann ganz verspannt und ich laufe nur im "Roboter"-Modus.



hatte heute eine erneute Rizinus-Einnahme:

So schnell kamen die Entleerungen nach der Gemisch-Einnahme noch nie...
die rapiden Verbesserungen sind enorm und ich könnte weinen vor Glück:

Hautbild besser, Augenfalten geglättet (hab die these, je schwerer vergiftet, desto ausgeprägter und dunkler sind diese....), Augeninnendruck normalisiert, Muskelschmerzen weg, scharfer Blick (!).

Merke jetzt gerade erst wieder, an was für krankhafte Körperzustände man sich doch gewöhnt....alleine das konzentrierte Arbeiten und schmerzfreie Gucken sind wahnsinn.

Ich werde mich dieses Jahr auch dem Thema Parasiten annehmen.

Gefühlsmäßig vergiftet mich ein Faktor ständig neu, sodass symptomlindernd eine fortlaufende Entgiftung wohl vorerst umunstößlich ist....


Wer diesen Thread verfolgt (hat), ist ja über meine Versuche in vielen verschiedenen Richtungen vertraut.

Leaky Gut / Schwermetalle / Parasiten.
Interessanterweise beeinflussen sich die Faktoren gegenseitig, wodurch eine Abtrennung schwierig ist.

Die Tatsache das ich nach einer Darmentleerung und Gifabtransport durch eine Rizinuseinnahme - ich übertreib ich keinerlei Hinsicht! - ein völlig neuer Mensch bin, zeigt mir zumindestens das der Darm stark in Mitleidenschaft gezogen sein muss.

Denke da an Essensreste, welche nicht richtig verdaut werden (Gallenblase / Leber --> Enzyme usw.) und dann "gären".

Fusselalkohole, Ammoniak, chronische allergische Reaktionen (Leaky Gut / Nahrungsmittelunverträglichkeiten). --> Leberbelastung / Immunbelastung / mentale Schwierigkeiten.

Der Kreislauf schliesst sich.


Ich merkt ja schon an dem wieder ellenlangen Text, wie gut mein Kopf funktioniert.
Will dann immer soviele Sachen wie möglich schaffen, bevor der Zustand sich verschlimmert :eek: :eek:) :D

Schönen Tag euch allen :wave:
 
regulat-pro-immune
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22.01.11
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Glückwunsch!

Scheinbar wirds langsam....

Gefühlsmäßig vergiftet mich ein Faktor ständig neu, sodass symptomlindernd eine fortlaufende Entgiftung wohl vorerst umunstößlich ist....

Das könnte aber durchaus auch fortlaufende Entgiftung (unterstützt durch die Vitalstoffe) sein. Resultat ist das selbe. Vitastoffe rein, Gifte raus. Durch die Milieuänderungen werden sich imho auch andere Folgeprobleme (Darm) tlw. von alleine richten.
Wenn Du seit frühester Kindheit schlecht oder gar nicht entgiftet hast, hat sich da sicher eine Menge gesammelt - das muss erstmal alles raus und das ist sicher nicht in Wochen getan.

Guter Indikator ist, wenn der Körper Fettgewebe abbaut, obwohl man sonst keine wesentlichen Änderungen am Lebensstil vorgenommen hat.

Sieh zu, dass Du nicht zuviel "Gas" gibst, wenn es Dir besser geht - der Zustand ist dann doch recht labil und das kippt bei Überforderung schnell mal zurück....

Gruss
Karl
 
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21.05.11
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Kopfschmerzen, Konzentrationschwierigkeiten, chronische Müdigkei

In der Entgiftungsabteilung komme ich demnächst auch an, vermutlich fange ich mit LeberGalleReinigung an, bin gerade dabei das Buch von Moritz zu studieren, nachdem ich schon hier ne Menge dazu und auch zu der Entgiftung mit Riziöl gelesen habe.

Nochmal Gluten:
Für mich liest sich Deine Beschwerdeliste nach ner Zöliakie , allein die Blässe, hatte ich auch, 4 Jahrzehnte lang! Seit 2 Jahren nach 1,5 Jahren glutenfrei habe ich endlich ne normale Hautfarbe!
Wenn Du schon keine Zöliakie austesten lassen willst, dann zieh wenigstens mal 2 Monate 100% glutenfrei durch, erst dann weisst Du was Sache ist.
Wenn Du nämlich ein Zöli bist und immer wieder kleine Ausreisser machst, wirst Du nie ein befriedigendes Ergebniss bekommen.
Es dauert , wie ich gestern las 13 Jahre im Durchschnitt bis eine Zöliakie diagnositziert wird bei Erwachsenen.!


Alles Gute.
 
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14.09.09
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am wochenende kommt mal ein zwischenstand zu meinem jetzigen befinden...bis dahin habe ich aber eine frage, die mir hoffentlich jemand beantworten kann (wollte keinen extra-thread in der amalgamrubrik aufmachen :D )


habe durch meinen lädierten darm gefühlsmäßig einen zinkmangel (brüchige fingernägel, teilweise immunschwäche)...würde also gerne zink einnehmen (ein sehr gutes zinkprodukt ist vorhanden)....zink fördert aber testosteron...testosteron erhöht nun aber die giftigkeit von quecksilber.....wie sollte ich eurer meinung nach nun NEM einnehmen / meinen zinkmangel ausgleichen? :D

hat diebezüglich (vielleicht sogar) ein (männliches) mitglied erfahrungen? :wave:
 
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Themenstarter
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14.09.09
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ich habe nach 3 jahren vegetarismus* wieder fleisch in meine ernährung aufgenommen - in den letzten 10 tagen wurde das körperliche verlangen immer größer, warum ich vor 2 tagen eine (bio-) bullete kaufte.

heute gab es 50 gramm geräucherte putenbrust.

kopfmäßig ist die neue situation sehr komisch (umwelt- und ethischegrründe verschwinden ja nicht..), aber körperlich / geschmacklich fühlt es sich richtig an.

denke mittlerweile das ich einen nährstoff / eiweißmangel habe...und ja! ich kenne sämtliche fakten zu tierisches vs. pflanzliches eiweiß, umwandlung in der leber usw....es gibt aber nicht nur schwarz / weiß, sondern auch grauzonen.

für mich persönlich ist es ok, selten aber wenn dann qualitativ hochwertiges fleisch zu essen.
über den preis (200 gramm hähnchenbrust ca. 6) regelt sich dann sowieso die häufigkeit.

da ich zusätzlich mit zig verschiedenen nahrungsmittelproblemen "gesegnet" bin (gluten / laktose / nüße / fructose / soja usw.), scheint mir die aufnahme von fleisch in meine ernährung auch sinnvoll zu sein.

weiterhin nehme ich NEMs ein: lef MIX, VC, VD,VB12, mega epa.

:wave:

* vor 2 Monaten hatte ich schon einmal - auf einen riesigen inneren Drang hin - ein Stück Lachs gegessen. Der Drang verschwand daraufhin bis zu dem heutigen Tag komplett.
 
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21.05.11
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Kopfschmerzen, Konzentrationschwierigkeiten, chronische Müdigkei

Ja bei mir war es so gentlemen, dass ich nach 5 Jahren sehr glücklichem fleischlosen Dasein immer mehr das Gefühl hatte, ich müsse jetzt einen Fleischladen überfallen. Es ging nicht mehr ohne. Ich esse soweit es irgendgeht Biofleisch und bin sehr glücklich damit. Leider momentan zuviel in meinen Augen das liegt bei mir eben auch daran, dass ich alle Nahrungsmittelunverträglichkeiten habe. Aber wirklich viel kann ich mir auch nicht leisten wegen der Dialyse. Es macht einfach zuviel Harnstoff, Posphat für mich.

Buletten kann man übrigens hervorragend glutenfrei machen indem man anstatt des Brötchens , gekochte Kartoffeln nimmt, mit Reis und vielleicht einigen klebrigen Flohsamenschalen sollte es auch gehen.
Flohsamenschalen sind übrigens die perfekte glutenfreie Panade. Da braucht man nicht mal Ei. Einfach nur die Flohsamenschalen, die kleben schön von allein fest.

Schönen Tag Dir gentlemen.
Claudia.

PS: Bei dem Nick geht mr immer das Herz auf:D
 
regulat-pro-immune
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10.04.14
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Hey gentlemen,

bei dir scheint sich ja einiges zum positiven zu entwickeln. Würde es dir was ausmachen, als Zusammenfassung mal stichwortartig (und eventuell auch chronologisch) aufzuschreiben, wie du die Symptome angegangen bist und welche Versuche positiv waren bzw. welche gescheitert sind?
Ich finde mich in den Symptomen deines allerersten Postings von 2009 sehr wieder, stehe aber noch am Anfang meiner Versuche. Daher wäre es großartig, von den Erfahrungen anderer zu lernen! (Und inzwischen 21 Seiten durchzulesen, dauert doch eine Weile. ;-) )

Viele Grüße!
 
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10.04.14
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Oh... jetzt habe ich gerade beim weiteren Durchlesen bemerkt, dass auf Seite 18 oder 19 schon mal eine Zusammenfassung von dir geschrieben wurde. Entschuldigung. :rolleyes:

Dennoch, es ist ja einige Zeit vergangen. Was würdest du sagen war am erfolgreichsten bisher?

Und eine Frage zum Vit B12. Wie bist du dazu gekommen, es dir zu spritzen? Wie viel hast du dir gespritzt? Und wie bist du an das Equipment und an die Erfahrung, wie man sich richtig spritzt, gekommen?

Viele Grüße!
 
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14.09.09
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hey yukile, hey bestnews!

ich probiere am donnerstag einen chronologischen Krankheitsablauf inklusive versuchter Heilungmethoden aufzuschreiben.

Momentan geht es mir kopfmäßig nicht so gut, warum ich längere Zeit nicht mehr im Forum aktiv war.

:wave:
 
Themenstarter
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14.09.09
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Kopfschmerzen, Konzentrationschwierigkeiten, chronische Müdig

(Das Zitat ist von Rosmarin aus einem anderen Thread)
was das Gluten betrifft, so war meine Untersuchung ziemlich gründlich nach allem, was ich dazu gelesen hab: es wurden alle Antikörper gemessen nach 14 Tagen extremer Glutenbelastung (jede Menge Weißbrot, weiße Brötchen, diverse Backwaren, die mit Gluten angereichert waren...) und nach einem nochmaligen ebenso gründlichen Belastungstest wurde eine Dünndarm-Biopsie gemacht

Mich interessiert dringend, ob eine 2 - wöchige Glutenbelastung vor einer Dünndarmbiopsie wirklich ausreicht?

Habe mich nämlich schon im Dezember alles andere als glutenfrei ernährt, obwohl es mir ohne Gluten besser geht (Weihnachtszeit und andere Probleme, warum ich meine Ernährung so schleifen gelassen habe...) - ich würde dann einfach noch den kompletten Februar glutenhaltig essen.

Das sollte doch dann für eine aussagekräftige Dünndarmbiopsie ausreichen?

Und wenn es ausreichen sollte...WIEVIEL Gluten sollte ich pro Tag essen?
2 Brötchen am Morgen oder müssen es dann schon esslöffelweise Glutenpulver sein?

Was denkt ihr? :wave:
 
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21.05.11
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Kopfschmerzen, Konzentrationschwierigkeiten, chronische Müdig

Hallo gentlemen.
soweit ich weiss, müssen es mindestens 2 Monate sein, bin aber nicht ganz sicher, könnte auch länger notwendig sein.
Ich würde mich da noch mal im Zöliakietreff umsehen und eventuell deshalb nachfragen.
Ich denke, nun ist für Dich glutenlastig angesagt, also morgens Weizen, mittags, nachmittags , abends, soviel wie mögich.
Aber selbst, wenn dann die Antikörper negativ sind, musst Du noch längst nicht aus dem Schneider sein. Mein Gastro macht auch heute, trotz der relativ sichereren Antikörpertests noch immer zusätzlich ne Dünndarmbiopsie.

Ausserdem, besorg Dir mal das Buch " Weizenwampe"- Dort wirst Du sehen, dass auch glutensensitive durch Gluten lebensbedrohlich erkranken können.
Das Buch fasst all das zusammen was ich mir in 5 Jahren zum Thema angelesen habe und noch mehr.....Dr. Davis empfiehlt glutenfrei!

Alles Gute.
Claudia
 
regulat-pro-immune
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14.09.09
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Kopfschmerzen, Konzentrationschwierigkeiten, chronische Müdig

mal ein kurzes Update....

Ich hatte in den letzten Monaten ein paar Baustellen abgeklappert:

Holo-TC: per Blutuntersuchung getestet - Wert optimal.

Vitamin D - Wert: Innerhalb von 90 Tagen mit täglich 10000iu meinen Wert von 13,2 ng/ml auf 50,6ng/ml angehoben. Laut Berechnungen hätte ich 70ng/ml haben müssen, aber ich bin nun immerhin aus dem kritischen Bereich.
Momentan nehme ich 5000iu als Erhaltungsdosis pro Tag.

Schilddrüse: Habe ich in 2 Wochen einen Termin beim Endokrinologen. Neben einem Ultraschall und den aktuellen Schilddrüsenwerten (TSH; ft3, ft4, Antikörper) werde ich bei ihm auch meine neue Baustelle testen lassen...
Hormone (Testosteron, Östrogen).

Mittlerweile denke ich, ein Hormonproblem zu haben. Ich habe mich die letzten Wochen verstärkt in die Thematik eingelesen und vieles macht Sinn....

* vermehrte Fetteinlagerung an Hüfte und Bauch
* Stressanfällig
* schwach entwickelte Muskulatur
* fahle, dünne Haut
* Morgens und Mittags müder als Abends
* kaum Libido
* Antriebsschwäche
* manchmal eingefrorene Emotionen
usw.

Gesamttestosteron und freies Testosteron + Östrogenwert stehen beim Endokrinologen auf dem Programm. Cortisol verzicht ich, da eine einzelne Messung wenig aussagt.

Je nachdem was für Testergebnisse beim Endo rauskommen, lasse ich noch privat eine Hormonbestimmung im Speichel machen (da diese aber mit ca. 170€ sehr kostspielig ist, warte ich die Ergebnisse des Endo erst einmal ab).

Die Hormongeschichte macht für mich momentan am meisten Sinn, da es vieles erklären würde:

* Warum ich mich Stresssituationen oft nicht in dem Maße gewappnet sehe, wie ich es müsste

* Warum ich mich in manchen Situationen daher zu "weiblich" empfinde

* Warum ich trotz Ernährungsumstellung und Sport wenig positive körperliche Veränderung wahrnehme

* Warum ich das Gefühl habe, dass NEMs kaum greifen (positive Effekte sind trotzdem auf jeden Fall bemerkbar)

Nebenniere - Schilddrüse - Gehirn. Alles Organe welche über die Jahre durch diverse Einflüsse (chronischer Stress, Viren, Amalgamplomben, schlechte Ernährung, Drogenmissbrauch usw.) gut gelitten haben.

Das war es soweit von mir - ich bin immernoch nicht 100% gesund, aber befinde mich hoffnungsvoll und optimistisch auf meiner Reise Richtung Belastbarkeit und innerer Freude an meinem funktionierenden Körper. :)

P.S. wen es interessieren sollte, hier meine momentanen NEMs:

1. LEF MIX 4 Tabs pro Tag
2. Magnesiumchlorid ca. 600mg
3. Vitamin D Tropfen 5000iu
4. Vitamin C 3-9 Gramm
5. Zink 30mg
6. Adrenal Gland 1 Tab
 
Themenstarter
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14.09.09
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Ich war ja sehr lange nicht mehr hier im Forum aktiv, aber ihr kennt das ja...manchmal flüchtet man sich weg von den ständigen Gedankenmachen über seine Gesundheit und will das Leben "erleben"...vor 3 Wochen war ich beim Endokrinologen um die Baustelle SD + Hormonthema abklären zu lassen...das Hormonthema passt einfach zu gut zu meinen Hauptproblemen und ich denke, in diese Richtung geht meine Reise für die nächste Zeit verstärkt hin.

Gestern kamen endlich meine Ergebnisse vom Endokrinologen.

Obwohl ich ein ausführliches Hormonstatus und erneute Abklärung aller (!) SD-Parameter vermittelte, bekam ich nur das "Basis" Paket...gesetzliche "Kranken"kasse halt :)

TSH 3,06 uU/ml (Normwert 0,3 - 3,5)
FT3 3,25 pg/ml (Normwert 1,9 - 4,8)
FT4 1,18 ng/dl (Normwert 0,8 - 1,8)
Cortisol 9 Uhr 148 ng/ml (kein Normwert angegeben)
LH 4,6 mU/ml (Normwert 2-8)
Gesamt - Testosteron 4,66 ng/ml = 466 ng/dl (Normwert 2,4-12 ng/ml)
DHEAS 1510 ng/ml = 151 ug/dl (Normwert 1100-4100 ng/ml)
Östradiol 20,4 pg/ml (Normwert <45)
SHBG 17 nmol/l (Normwert 13-71)

Obwohl die SD-Antikörper fehlen (um erneut Hashimoto auszuschliessen), sieht man meiner Meinung nach hormonelle Defizite.

Die LEF gibt beim TSH eine Optimum Range von 0,35-2,1 an, wo ich weit von weg bin. Meine SD scheint gut angeregt zu werden, aber das geht doch schon in Richtung Unterfunktion oder?

Weiterhin habe ich für das Gesamt-Testosteron ebenfalls bei der LEF eine Optimum Range von 700 ng/dl - 900 ng/dl gefunden.

Cortisol kann man meiner Meinung nach nicht wirklich gebrauchen, da weitere Vergleichswerte fehlen (Cortisol - Tagesprofil).

DHEA-S ist auch alles andere als hoch...im "Handbuch Anti-Aging und Prävention" entspricht mein Wert der eines 55 Jährigen...der Durchschnittswert für mein Alter (25) ist um die 3300 rum.

Östradiol sieht ganz gut aus - da wird im Internet oft die Optimum Range von 20-30 angegeben :)

SHBG dümpelt auch eher am unteren Rand rum, aber da kenn ich mich sowieso nicht aus.

Ich bin mir sicher, dass ich ein hormonelles Problem habe. Wie nun aber weiter vorgehen?

Nächste Woche habe ich Urlaub und könnte mir eine erneute Überweisung für einen anderen Endokrinologen geben lassen - aus Tatendrang habe ich mir heute DHEA 50mg und Pregnolone 50mg bestellt.

Weiterhin habe ich hier folgende NEMs rumstehen: VC (nehme ich 1-3 Gramm am Tag, wenn ich daran denke), VD (jeden Tag 5000iu), Magnesiumchlorid (400mg - 800mg), Optizinc (30mg vorm Schlafen), Melatonin (3mg vorm Schlafen), Adrenal Gland (seit heute wieder 1 Tablette morgens).

Lugolsche Lösung und DMSA hätte ich auch zur Verfügung.

Mein Fettansatz am Bauch und Brust trotz ordentlicher Ernährung (kein glutenhaltiges Getreide, viel Protein und Fett, wenig KH) und leichtem Krafttraining ergeben kein Sinn und ich spüre schon seit ein paar Jahren eine Art "Verweichlichung" - kaum Libido, wenig Durchsetzungsfähig, geringe Muskelmasse und leichte Depressionen.

Über Tipps und Meinungen würde ich mich sehr freuen :)
 
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21.05.11
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Kopfschmerzen, Konzentrationschwierigkeiten, chronische Müdig

Hi gentlemen,
Hormone misst man soweit ich weiss am sichersten über einen Speicheltest.
Die Kasse bezahlt den allerdings nicht. Die Verweichlichung könnte vielleicht eine Östrogendominanz sein, die schlicht über die Blutwerte nicht erkannt wird.
Das mit dem Speicheltest kenne ich aus amerikanischer Literatur über Hormone und ich weiss, dass viele das hier auch so auf eigene Kosten machen lassen z,B, über ganzimmun.
Zink nimmt man am effektivsten laut Dr. med. Kuklinski nüchtern ein , etwas Zeit noch bis zum Frühstück dann vergehen lassen.

Ich mache in den letzten Monaten nun auch die Mikronährstofftherapie nach Kuklinski, schaue mich aber insgesamt auch um, wie andere die Mitochondrientherapie gestalten z.B. hier:

https://howirecovered.com/active-b12-therapy-faq/

Habe ich als Link im Forum gefunden. Der Eric ist auch quasi wieder mit dieser Methode von den Toten wiederauferstanden.

Leite jetzt auch mit Capilarex Kuren aus. Und es scheint so zu sein, dass ich nach 30 Beuteln netter Einnahme (nur massive Blähungen und auszuhaltender Krämpfe) ne Menge Blei los bin. Die Krämpfe kamen allerdings weil mir nicht klar war, dass ich nicht nur Ca sondern auch Mg nachjustieren muss unter Capilarex. Also die Sache mit dem Blei liegt nahe, da meine hypochromen Erythrozyten nach Jahren endlich mal normal hoch sind. Wurden ein Jahr lang nicht gemessen und nun auf mein Geheiss. Habe mir einiges ausgesucht, was unter Dialyse auf Kasse machbar ist und der Doc hat so einiges abgenickt eben auch die hypochr. Erys. Ich meine, die Erys können sich aber auch durch die Reduzierung des Alus um Blut von doppelt Referenz ( Ist für Diapatienten angeb. okay lauf Labor und Doc :rolleyes:) in "nicht mehr nachweisbar" gelangt sein. Fand ich mal vor einiger Zeit im www meinte ich , nur heute nicht, heute fand ich Blei.
Werde demnächst noch Borax zur Entgiftung dazu nehmen zwischen den Capilarex Kuren eventuell .

Soviel heute Nacht mit deutlich zunehmender Müdigkeit gerade von mir.
Ach ja: Leberernzyme sehen gerade auch prächtig niedrig aus, soweit gemacht, obwohl die Augen immer noch recht gelblich sind. Frage mich, wie lange es dauern würde ehe das gelb überhaupt verschwindet, ich meine allein rein "technisch".

Wünsch Dir das Beste!
Claudia.
 
Themenstarter
Beitritt
14.09.09
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Danke Claudia für deine schnelle Antwort!

Schön das es bei dir auch vorangeht :)

An einen Speicheltest hatte ich auch schon gedacht - ich habe aber soviel kontroverse Punkte über das Thema Speichel vs. Bluttest gelesen, dass ich gar nicht mehr weiß wie ich weiter vorgehen soll....

gibt es hier im Forum oder in Berlin einen empfehlenswerten Hormonspezialisten?
 
regulat-pro-immune
Themenstarter
Beitritt
14.09.09
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Kopfschmerzen, Konzentrationschwierigkeiten, chronische Müdig

Klingt nicht schlecht....da könnte man ja mal Cortisol bestimmen lassen. Bei den anderen Hormonen wie Testosteron, DHEA usw. soll aber ein Bluttest sicherer Ergebnisse liefern :confused:

Also in Bezug auf deutsche Literatur zum Thema Hormone kann ich mit voller Überzeugung "Handbuch Anti-Aging" empfehlen!

Super spannend, teilweise zum schmunzeln und dabei trotzdem extrem umfangreich und praxisbezogen :)

DHEA und Pregnolone müsste die Woche noch bei mir ankommen :)

Weiß nur noch nicht, ob ich noch einen (Speichel-) Test vorher mache (als zusätzlichen Vergleichswert zu meinem endokrinologischen Ergebnis) oder 2 Monate DHEA einnehme und mir dann einen Nachher - Wert besorge :confused:

Danke für deinen Input.
Schade das es ruhiger im Forum geworden ist...aber ist ja vllt auch ein gutes Zeichen :) Sind alle im richtigen Leben.
 
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21.05.11
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Also gentlemen, ich meine, Speicheltest immer. ...

Auf Deine Frage wegen Test und einwerfen oder umgekehrt kann ich Dir und will ich Dir keine Antwort geben. Bin aber sicher, Du schaukelst das Kind schon.

Gute Nacht.
Claudia
 
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