Kohlenhydrate

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07.12.06
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Die Gesellschaft für Ernährung empfiehlt ja, überwiegend Kohlenhydrate zu essen. Jeder kennt diese Pyramide:
sehr viel Kohlenhydrate, viel Obst u. Gemüse, wenig Fleisch und Fett. Gegen Kohlenhydrate spricht aber einiges:

§ Einige sagen, Kohlenhydrate (insb. die schnell verbrennenden) seien für viele Krankheiten verantwortlich.

§ Strunz schwört auf seine Eiweißdrinks.

§ D'Adamo meint, Leute mit Blutgruppe 0 (Urmensch-Typ) sollten überwiegend Eiweiß essen.

§ Die bekannte Öl-Eiweiß-Kost ist ja wenn man so will eine Anti-Kohlenhydrate-Kost

§ Im Prinzip sind es ja die Kohlenhydrate die den Blutzucker in Unruhe bringen (Stichwort: Diabetes)

usw.

Was meint ihr dazu?

Ich habe jetzt einmal mit der Öl-Eisweiss-Kost begonnen, und muß sagen, daß ich nicht klagen kann.
Ja, was spricht dagegen, Kohlenhydrate ganz zu meiden?

Und: Hat jemand Langzeit-Erfahrung mit der Öl-Eiweiss-Kost?
 

ADo

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06.09.04
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Kohlenhydrate.

Die Ernährungspyramide hat sich letztes Jahr geändert. Sie ist jetzt Richtung Logi, d.h. weniger Kohlenhydrate mehr gute Fette.
Wenn du mehr darüber wissen willst, schau mal ins LowCarbForum.de , geh dort in die Rubrik "Wissenschaftliches" und nimm dir ein paar Wochen Zeit;)

LG
 

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07.12.06
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Kohlenhydrate.

OK, Danke! Insbesondere interessiert mich Langzeit-Erfahrung, bzw. ob durch Meidung von Kohlenhydraten irgendwelche Nachteile entstehen.

Was mich abissl stört ist das undifferenzierte:

AFAIK gibt es schlechte und gute Fette: je fester das Fett desto schlechter.
Beispiele: Öl = sehr flüssig, Fett in Salami = sehr fest.

Auch schlechte und gute Kohlenhydrate: je schneller die ins Blut gehen desto schlechter,
Beispiele: KH in Gemüse = gut, KH in Backwaren = schlecht.

Und genauso gibt es wahrscheinlich auch "schlechte und gute" Eiweiße.
 

ADo

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Kohlenhydrate.

Zu Fetten hatte ich gerade woanders hier was geschrieben. Aber schau ruhig mal, da gibts noch ne Menge mehr.

LG
 
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22.04.06
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Kohlenhydrate.

Beim Thema Kohlenhydrate denke ich vorwiegend an zwei (völlig gegensätzliche) Faktoren:

- Zucker: ist prinzipiell als Feind einzuordnen.

- Ballaststoffe: sind der Hauptpfleger unseres Darmes und deshalb (in Form von Mischbrot) ein Eckpfeiler jedes Speiseplans.

Aktuelle Tendenzen, Kohlenhydrate zu meiden, schwappen (wie eine Modewelle) über den großen Teich zu uns herüber. Ich halte das für eine Sackgasse.

Viele Grüsse
Wero
 

ADo

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06.09.04
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Kohlenhydrate.

Die Ballaststoffe bekommst du auch über Gemüse.
Nicht jede LC Form lässt Getreide außen vor. Das ist hauptsächlich bei Atkins in der Einstiegsphase, bei der Dauerernährung ist es dann auch wieder ok. Die letzte Phase Atkins entspricht in etwa der Logi Ernährung.

Aber da ich Getreide, ob glutenhaltig oder nicht, überhaupt nicht vertrage, mache ich mir da auch keinen Kopp drum.

LG
 
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07.12.06
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Kohlenhydrate.

Ich denke schon, daß wir prinzipiell zu getreidelastig essen, und das so eine Art Gegenextrem zur Rohkost darstellt, die für einige Krankheiten verantwortlich sein kann. Die LoGI-Methode kommt aus Harvard, dem seriösen Innovations-Zentrum schlechthin, und geht konträr zur vorherrschenden Meinung Getreide solle die Basis unseres Ernährungsplanes bilden(!). Sie verwendet die "glycemic load" im Ggs. zum wenig sinnigen "glycemic index", berücksichtigt den Blutzuckerspiegel usw. DA HAT MAL JEMAND MIT HIRN nachgedacht, siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/LOGI-Methode

LoGI ist im Grunde das, was wir alle schon längst ahnen, nur eben mal im Klartext forumliert.
 
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07.12.06
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Kohlenhydrate.

Da ich Getreidezeug im Moment nicht esse, und Brötchen mit Süßpapp-Marmelade zum Frühstück gar nicht mag, hier ein Vorschlag für ein deftiges Frühstück nach LoGI und für Pyrolis:

250g Quark (40% Fett)

3-4 Teelöffel gutes Nußöl (Ich nehme Kürbiskernöl, andere nussige und kaltgepresste Öle tuens auch, vor allem für Pyrolis das Walnußöl, was aber sehr teuer ist. Olivenöl schmeckt in Quark zum kotz...!)

2 Päckchen Trockenhefe als Würze (Trockenhefe ist zwar sehr teuer, aber vom Geschmack her liebe ich es, esse ich sogar roh! Frischhefe ist spottbillig, aber roh wohl eher nicht verträglich, bekam heftigen Meteorismus!) Ohne Trockenhefe schmeckt der Öl-Quark m.E. zu fade.

Alles verühren und fertig. Ohne Zucker, ohne Getreidezeugs, blutzuckerstabilisierend (weil kaum Kohlenhydrate) und nervenstärkend (Nußöl u. Hefe enthalten u.a. viel Vitamin B).
 
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Kohlenhydrate.

Wohl dem, der keine HI hat und Milchprodukte verträgt ...

Gruss,f
Uta
 
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07.12.06
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Kohlenhydrate.

@Uta Hast du es schon mal mit konsequenter Einnahme von einem Gärgetränk (Brottrunk/Kwas/Kombucha/Kefir) versucht? Das soll den Darm bei allerlei Intoleranzen helfen, indem sich diese Mikroorganismen im Darm ansiedeln, und so eine Art Pförtner spielen, der das Essen sozusagen "vorverdaut", und dann erst an den Darm abgibt. So können sogar Leute mit Laktose-Unverträglichkeit Milch und Käse essen. Kann mir vorstellen, daß das mit Histamin ähnlich funktionieren könnte. Wenn du willst gebe ich dir ein Stück von meinem Kefir ab! :bier:
 
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09.09.06
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Kohlenhydrate.

hallo darksavant,

ich bin zwar nicht uta, aber dein posting spricht mich an.

ich stopfte früher alles in mich hinein, von dem es hieß, es sei gesund, auch kefir udn brottrunk, trank ich sogar gerne und hatte ständig probleme mit magen und darm, migräne, bis durch einen test bei herborn meine LI herauskam, ich eine ernährungsempfehlung bekam und erkannte, dass nciht alles gesunde gut für mich ist.

durhc karenzdiät erkannte ich dann auch noch FM und HI bei mir, und esse jetzt nach der letzten unpässlichkeit auch noch glutenfrei und fühle mich erst wieder als ein "mensch".

ich aß imemr sehr gern udn viel obst und gemüse, hoffe natürlich, dass sich irgendwann mein darm mal soweit beruhigt, so dass meine ernährungsliste auch wieder vielfältiger wird.

lg monika
 
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Kohlenhydrate.

Dr. Kuklinski spricht sich für die Logi-Ernährung aus und begründet dies auch ausführlich.
Zum Teil schwer zu lesen, trotzdem interessant und vor allem für Menschen, die mit dem Metabolischen Syndrom zu tun haben, wichtig:

http://www.dr-kuklinski.info/publikationen/nahrungsfett.pdf

U.a. wendet sich Dr. K. gegen die kohlehydratreiche Ernährung mit wenig Fett (tierisches Fett wird hier nicht verteufelt), die jahrelang von den Ernährungswissenschaftlern besonders im Zusammenhang mit Diabetes empfohlen wurde.
Daß eine fettreduzierte Kost das Herz-Kreislauf-Risiko senken soll, wird hier verneint.
Es wird anhand von Studienzahlen gezeigt, daß das so nicht stimmen kann.

Dr. K. sagt, daß Mitochondriale Zytopathien die Ursache von Übergewicht, Diabetes und Lipidämien (erhöhten Fettstoffwechselwerten) sind. (Deutsche Gesellschaft für Neurologie: Myalgie, insbesondere Polymyalgia rheumatica)

Glukosezufuhr (aus Kohlehydraten) ergibt Fettsynthese, was letztlich wiederum die Mitochondrien schädigt.
Gestörte Mitochondrien zeigen sich in der Unfähigkeit, längere Zeit zu fasten, es entsteht häufig das Gefühl , jetzt sofort etwas essen zu müssen. Wenn das nicht möglich ist, entsteht Unruhe, Konzentrationsstörungen, Kopfschmerz, Migräne, Visusstörungen. Reichliche Kohlehydratzufuhr führt zu Tiefschlag (Freß-Narkose). Wird nicht gegessen, führt dies zu unruhigem Schlaf, Schwitzen, Angstträumen, evtl. Apnoe.
Um dagegen anzugehen, empfiehlt Dr. K. mehr Fett in Form von Butter, fettem Käse, Sahne, evtl. einem "Spätstück" vor dem Schlafengehen.

Uta
 
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12.12.07
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"Kohlenhydrate, Proteine, Fette

Die Lügerei geht schon bei den sogenannten Grundbausteinen richtiger Ernährung los. Jedem hier wird schonungslos eingepflanzt, bei den drei Elementen ausgewogener Ernährung handle es sich angeblich um Kohlenhydrate, Proteine (auch "Eiweiße" genannt) und Fette. Dies wurde derart gründlich infiltriert, daß Sie mich möglicherweise für komplett durchgedreht halten, wenn ich in den Raum stelle, daß Ihr Körper in Wahrheit weder das erste, noch das zweite noch das dritte benötigt.

Verzichten Sie eine gewisse Zeit auf Kohlenhydrate (Zucker, Kartoffeln, Nudeln, Mehl, Brot, Mais, Reis usw.), und ich garantiere Ihnen, daß Sie nach einer anfänglichen Entzugsphase froh darüber sein werden, diesen Test gemacht zu haben, bestätigt durch die Wage und Ihr gesteigertes Wohlbefinden.

Der natürliche Stoffwechsel Ihres Körpers ist gewohnt, seinen Treibstoff aus externen Nährstoffen selber herzustellen. Geben Sie ihm "fertiges Benzin" (Kohlenhydrate), schenkt er sich die Arbeit und verbrennt einfach direkt, was er bekommt. Die überschüssigen Kohlenhydrate verwandelt er zu Speicherfett. Da der Durchschnittsbürger seinem Körper täglich astronomische Mengen Kohlenhydrate zuführt, wird der Körper faul, stellt seinen Energiestoffwechsel um und verläßt sich einfach darauf, laufend "Benzin" zu bekommen. Und weil man "Benzin" gut gebrauchen kann, legt man sich einen Vorrat an - die sogenannten Fettpölsterchen. Wenn Sie also einen Kohlenhydratentzug durchführen, wird das folgende passieren: Zuerst wird ihr Körper jammern, weil er kein "Benzin" mehr kriegt. Dies äußert sich darin, daß Sie von Gelüsten heimgesucht werden. 'Bitte, nur ein winziges Stückchen Brot, nur eine einzige Nudel, nur einen Zuckerwürfel usw.' Doch das geht vorbei. Dann "kapiert" Ihr Körper nämlich, daß er selbst wieder aktiv werden muß, und kehrt zurück zu seinem natürlichen Stoffwechsel. Der positive Begleiteffekt ist der, daß Sie dann generell über mehr Energie verfügen und viel geringeren Energieschwankungen ausgesetzt sind.

Der zweite Effekt ist der, daß das unnötige Speicherfett abgebaut wird, und Sie wirklich drastisch abnehmen werden (falls Sie zu viele Pfunde haben). Und wenn Sie sich daran gewöhnen können, auf Kohlenhydrate auch in Zukunft zu verzichten, werden Sie auch nicht mehr wieder zunehmen. Man braucht in Wahrheit keine Kohlenhydrate, was aber nicht heißt, daß man nicht ab und zu ein paar Kartoffeln essen könnte. Verstehen Sie, ich will Ihnen den Spaß an überhaupt gar nichts verderben. Das ist nicht meine Absicht, bei gar nichts, was ich in diesem Buch schreibe. Aber angenommen, Sie haben ein echtes Problem mit mangelnder Energie und angenommen, Sie haben ein echtes Problem mit Pfunden, dann könnte es schon recht empfehlenswert sein.

Genauso verhält es sich mit Proteinen. Junge, was reden die Ihnen ein, Sie bräuchten Proteine! Ihr Körper braucht in Wahrheit nicht ein einziges von außen zugeführtes Protein! Proteine sind zwar Baustoffe, und Körper und Zellen bestehen daraus, die Wahrheit ist jedoch, daß Ihr Körper keine fertigen Proteine braucht, sondern Einzelteile, aus denen er sich die Proteine seiner Wahl selbst zusammenbasteln kann. Stellen Sie sich das so vor: Sie wollen ein nettes Wohnhaus im mitteleuropäischen Stil bauen, und die Baufirma sagt: Wir können Ihnen ein fertiges, chinesisches Bürogebäude anbieten, ein afrikanisches Lehmrundhaus, ein skandinavisches Holzhaus, einen japanischen Tempel, eine mexikanische Steinpyramide oder einen nordamerikanischen Wolkenkratzer. Was wünschen Sie? Nun, ich nehme an, Sie würden fragen: "Wie wär's damit, wenn Sie uns einfach bloß Ziegelsteine, Beton, Bretter, Estrich, Farbe, Schrauben und Nägel anliefern?"

Ihr Körper hat kein Ringelschwänzchen wie ein Schwein, er legt auch keine Eier wie eine Henne, hat kein Euter wie eine Kuh und keine wiederkäuenden sieben Mägen usw. Was Sie also brauchen sind nicht fertige Proteine aus Kühen, Schweinen, Hennen, Sie brauchen nur die Grundbausteine, aus denen sich Ihr Körper selbst herstellen kann, was er benötigt; und diese Grundbausteine, aus denen Ihr Körper menschliche Proteine herstellt, heißen AMINOSÄUREN.

Es ist sogar so, daß es noch nicht einmal was nützt, Kannibale zu werden und menschliche Proteine zu verspeisen, denn wenn Ihr Körper fertige Proteine zugeführt bekommt, baut er sie routinemäßig auseinander, und das braucht recht viel Energie. Eine vollkommen unnötige Angelegenheit, denn wenn Sie ihm von vornherein AMINOSÄUREN geben, hat er alles, was er braucht. Aminosäuren - das sind seine Schrauben, seine Nägel, seine Ziegelsteine, damit kann er etwas anfangen.

Aminosäuren sind übrigens in frischem Obst und frischem Gemüse überreichlich enthalten.

Auch die Bodybuilder sind inzwischen auf den Trichter gekommen. Früher haben die sich immer Proteindrinks reingezogen, und wurden dann ganz schrecklich müde und mußten furzen. Inzwischen haben sie gemerkt, daß es schlauer ist, gleich Aminosäuren einzuwerfen.

Und fertige Fette braucht Ihr Körper auch kaum, sondern eher mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Wenn Sie einen Salat anmachen, benutzen Sie einfach kalt gepreßtes Oliven-, Sonnenblumen-, Distel- oder Walnußöl (am besten sind Öle aus der ersten Pressung - ist auf dem Etikett vermerkt), und Ihr Körper erhält, wonach ihn verlangt. Es ist sehr wichtig, dem Körper reine, gesunde Öle in ausreichenden Mengen zuführen, denn das Fettgewebe im Organismus ist gleichzeitig auch Müllabladeplatz. Wenn Sie Ihren Körper dazu bringen wollen abzunehmen, müssen Sie ihm viel frisches, reines Öl zuführen, damit er das alte, dreckige Fett hergeben kann. Ihr Körper wird das Fett nicht hergeben, das er als Speicherdepot für Umweltgifte und Schlacken benötigt, wenn Sie ihm nicht parallel neues, sauberes Fett anbieten.

Also: Die korrekten Grundbausteine der Ernährung sind Vitamine, Mineralstoffe (einschließlich natürlich der Spurenelemente), Aminosäuren, ungesättigte Fettsäuren und gewisse Enzyme. Dies alles ist reichlich in frischem Obst und Gemüse enthalten. Wenn Sie Ihrer Gesundheit einen Dienst erweisen wollen, legen Sie ab und zu einen Rohkosttag ein. Essen Sie an einem solchen Tag einfach nur frisches, rohes Obst.

In einem Artikel einer Apothekenzeitschrift für Kinder stand, essentielle Nährstoffe seien Proteine, Kohlenhydrate und Fette. Eine Tabelle listet auf, welche "Lebensmittel" welche Mengen dieser "notwendigen" Stoffe enthalten. Ein Apfel hat da fast kein Eiweiß, überhaupt kein Fett und nur ein bißchen Kohlenhydrate, aber Schokolade hat viel Eiweiß, viel Fett und erst recht viele Kohlenhydrate. Hier steht also, daß Schokolade das gesündeste aller Lebensmittel ist. Das freut die Kinder natürlich sehr. Äpfel sind Scheiße, Schokolade ist gesund. Mir ist schon klar, warum die so etwas in einer kostenlosen Apothekenzeitschrift für Kinder abdrucken - die wollen möglichst bald möglichst viel zukünftige Kundschaft, die für teures Geld wirkungslose Pillen und Tabletten kauft.

Wenn Leute "kapiert" haben, daß sie Eiweiße, Kohlenhydrate und Fette brauchen, anstatt Aminosäuren, ungesättigte Fettsäuren, Vitamine, Mineralstoffe und Enzyme, dann sind Rohkost, Gemüse, frische Säfte nicht gut für die Gesundheit und Schokolade, Salami, Nudeln wunderbar. Dann werden alle krank und ungefährlich, brauchen ärztliche Dienste und Tabletten und laufen unterernährt und bedeppert durch die Gegend. Und weil es allen dann so mies geht, betäuben sie ihr Unwohlsein mit Suchtmitteln. Schon sind wir beim Endziel psychopolitischer Versklavung."
www.psychopolitik.de/pp1/kap5.html
 
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21.05.06
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Na das is ja mal wieder ne nette Verschwörungsseite :D
Ernährungstechnisch stimme ich dem auch zu, bis auf die Protein/Aminosäure-Geschichte. Ich glaube, man kann ziemlich leicht nen Eiweißmangel kriegen bei veganer Rohkost-Ernährung. Klar haben Obst und gemüse Aminosäuren, aber in welch kleinen Mengen (außer mal Wildkräuter)? Die ganzen Pflanzenfresser essen deshalb ja auch den ganzen tag ihr Grünzeug.
Kann mir übrigens jemand nochmal genauer den Unterschied zwischen Aminosäuren und Proteinen erläutern? Also ich weiß, dass sich Proteine aus Aminosäuren zusammensetzen, aber wenn der Bodybuilder sich jetzt Aminosäuren statt Proteinen zuführt...wie macht er das? Alle Aminosäuren einzeln? Wenn er ein Komplett-Produkt nimmt, nimmt er dann nicht gleich wieder Proteine zu sich? So ganz kapier ich das noch nicht. Aminosäuren sind also in Obst und Gemüse enthalten. Sind Aminosäuren nicht in Fleisch, Eiern oder Soja enthalten? Klärt mich auf bitte :confused:
 
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09.09.06
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diese überzeugung ist hochinteressant und spiegelt die reformhausbewegung wider.

nur leider empfinde ich sie als zu allgemein, es wird auch wieder davon ausgegangen, dass jede/r alles gleich verdaut. da unterscheidet zB die TCM versch. verdauungs"typen", dass zB sensible "warme" kost brauchen.

ich wollte mit meinen div. NUVs mal vegan leben und erreichte nur damit, dass es mir immer schlechter ging.

ich denke, jede/r muss SEINE ernährungsform finden, auf jeden fall nach "lebendigen" prinzipien.

ich erwähnte - glaube ich hier an anderer stelle, dass ich mich nach worms logiernährung richte.

lg monika
 
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14.01.04
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Hallo darksavant

Ja es gibt gute und schlechte Fette`! Das wird viel zu wenig beachtet.

Fett vom Fleisch, speziell sCHWEINEFLEISCH IST SCHLECHT! Omega3 (Fisch) wie auch unerhitzt Olivenöl (extra vergine) sind gut
 
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12.12.07
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Na das is ja mal wieder ne nette Verschwörungsseite :D
Ernährungstechnisch stimme ich dem auch zu, bis auf die Protein/Aminosäure-Geschichte. Ich glaube, man kann ziemlich leicht nen Eiweißmangel kriegen bei veganer Rohkost-Ernährung. Klar haben Obst und gemüse Aminosäuren, aber in welch kleinen Mengen (außer mal Wildkräuter)? Die ganzen Pflanzenfresser essen deshalb ja auch den ganzen tag ihr Grünzeug.
Kann mir übrigens jemand nochmal genauer den Unterschied zwischen Aminosäuren und Proteinen erläutern? Also ich weiß, dass sich Proteine aus Aminosäuren zusammensetzen, aber wenn der Bodybuilder sich jetzt Aminosäuren statt Proteinen zuführt...wie macht er das? Alle Aminosäuren einzeln? Wenn er ein Komplett-Produkt nimmt, nimmt er dann nicht gleich wieder Proteine zu sich? So ganz kapier ich das noch nicht. Aminosäuren sind also in Obst und Gemüse enthalten. Sind Aminosäuren nicht in Fleisch, Eiern oder Soja enthalten? Klärt mich auf bitte :confused:
Hallo Carrie,

danke für die kritische Betrachtung, ich meine auch das Obst und Gemüse nicht ausreichend Aminosäuren haben.
Ohne mindestens 10-20 Gramm Spirulina halt ich eine streng vegetarische Ernährung darum auch für nicht ausgewogen.
Spirulina besteht zu 60% aus Aminosäuren, Eiweiß(=Protein)- Bausteinen:
Isoleucin 4.13% , Leucin 5.76% , Lysin 3.96%, Methionin 2.19%, Phenylalanin 3.88%,
Threonin 4.14%, Tryptophan 1.16%, Valin 6.03%, Alanin 5.87%, Arginin 6.03%, Asparagin 6.21%,
Cystin 0.63%, Glutamin 8.91%, Glycin 3.52%, Histidin 1.12%, Prolin 2.87%, Serin 3.94%, Tyrosin 4.62%
Spirulina ohne Preßhilfen gibts hier: Original HANOJU BIO Spirulina

Gruß, Alex
 
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