Erektile Dysfunktion

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Im Rahmen des Telefonats mit Herr Clemens ( Naturheilpraxis Berlin Schwerpunkt Detox) wurde mir diesbzgl. DHEA 25-50mg/Tag empfohlen das zur Testosteronsynthese benötigt wird und ein Vorläufer von Testo ist. Ferner hat er mir zur Östrogenreduzierung Indol 3 Carbinol empfohlen je 300mg/Tag. Meine Östradiolspiegel steht kurz vor einer Östradioldominanz.

Da ich durch meine Quecksilbervergiftung einen chronischen B6 Mangel habe, und nebenbei ein leichter Mangel von Zink und Magnesium besteht nehme ich nun schon seit 2 Wochen ZMA.

Testo pushen wird leider hinausgezögert da ich mit der Gehirnentgiftung noch nicht soweit bin. Ich werde noch etwa 3-6 Monate mit der Intrazellulären Entgiftung beschäftigt sein sodass die Gehirnentgiftung dann wohl erst im Herbst folgen wird. Testo pushen wird somit auf kommendes Jahr verlegt.
 
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Es gibt etwas gute Nachrichten. Und natürlich auch schlechte.

LH im September 2019 bei 4,64,IU/l
FSH im September 2019 bei 5,44IU/l
Testosteron November 2019 195ng/dl
Testosteron Anfang Januar 2020 lag bei 209ng/dl

Einnahme von ZMA etwa anfang April. Also etwa 3 Monate.
LH liegt heute bei 4,32IU/l
FSH liegt heute bei 4,27IU/l
Testosteron liegt heute bei 259ng/dl
Also der höchste Wert der je gemessen wurde. Unterer Grenzwert ist 250. In mein alter sollte ich so um die 500-600 haben. Also noch ein langer Weg. Wenn ich dauerhaft auf 350-400 komme ohne Testoersatztherapie bin ich hochzufrieden. Das wird wohl aber vor ende 2021 nichts. Wenn überhaupt.
Ist jetzt ganz speziell die Frage woher die signifikante Testosteronsteigerung kommt. Durch ZMA?
Es gab mal Studien da wurde beschrieben das ZMA Testo um ca 20% steigert. Was bei mir sogar noch leicht übertroffen wurde.

Ich nehme seit eine Woche kein ZMA mehr. Zink, B6 und Magnesium nehme ich dennoch aber in abgewandelter Form weil ich Vitamin C Mangel habe. Da sind 10mg Zink drinne. Magnesium habe ich um 200mg auf 800mg erhöht weil meine Muskelzuckungen schlimmer geworden sind. B6 nehme ich wegen Mangels sowieso. Anfangs nahm ich etwa 4 Wochen nur 12,5mg B6. Dann 25mg für etwa 2 Wochen und jetzt seit ner Woche gut 75mg. Da Mein B6 Spiegel wieder normal ist gehe ich runter auf 25mg/Tag. Ein Test auf HPU war negativ. War auch klar... ein Test auf KPU folgt.

Schritt 1 meiner Testosteronsteigerung hat zumindest schon mal funktioniert. Und ja, es ist schon etwas besser geworden (Erektionsstörung) im Gegensatz zu der Zeit wo der Wert nur bei 170 lag. Schritt 2 wäre Indol 3 Carbinol ( Brokoliextrakt) Das soll Östrogen senken. Im Januar 2020 war mein Östradiol am oberen Grenzwert (51.3pg/ml). Das war auch schon mal nur halb so hoch. Wenn ich das auf etwa 20 drücken kann, sollte Testosteron weiter ein bisschen steigen weil aus Androstendion mit Indol 3 Carbinol eher Testosteron anstatt Östron gebildet wird. Es senkt also den Östrogenspiegel.

Bei Androstendion gibt es leider schlechte Nachrichten.
0,79µg/l bei Referenzwert: 0,4 -3,5µg/l

Mein Wert ist also sehr niedrig. Androstendion wird in der Nebenniere gebildet. Das meine geschwächt ist habe ich an anderer Stelle schon erwähnt. Gesundes Mittelmaß wäre etwa 1,95µg/l. Ich dachte das mein Flaschenhals die Hoden wären. Das lässt sich nun aber nicht mit Sicherheit sagen da es an Androstendion fehlt. Ohne Ausreichend Androstendion, kein hoher Tstosteronwert. Androstendion ist der Vorläufer von Testosteron. Ein Grund mehr die Nebenniere in Schwung zu bringen. So gesehen scheine ich Glück gehabt zu haben eine Nebennierenschwäche entwickelt zu haben sodass ich einen niedrigen Testospiegel habe. Denn Testosteron macht in Zusammenhang mit Neurotoxine ( Alu, Quecksilber und Co) Neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer, Parkinson und ADHS. Das ist auch ein Grund warum ich mein Testolevel noch relativ niedrig halten möchte und ich nicht so aggressiv vorgehe.
Wie gesagt bleibt es jetzt erstmal bei der "ZMA" Einnahme. Wenn ich mit der Schwermetallausleitung etwas weiter fortgeschritten bin, insbesondere wenn es mir deutlich besser geht werde ich aggressiver. Aber der nächste Step ist Östrogen senken mit Indol 3 Carbinol. Das Ziel wäre bei Stufe 2 ein Wert von 275-300ng/dl Testosteron.

Es scheint das mein physiologischer LH Wert bei etwa 4 einhalb liegt. Da gehts ums Testosteron.
Das ist jetzt nicht so megahoch, sollte aber reichen um genügend Testosteron zu bilden. Was ich jedoch nicht tue. Definitiv erstmal Androstendion geschuldet. Was passiert wenn es gut in der Norm ist, also was meine Hoden denn daraus machen, wird man sehen wenn meine Nebenniere wieder richtig funktioniert.
FSH ist signifikant gefallen. Was mich jetzt erstmal nicht so sehr stört da ich ja heute keine Kinder haben will.
Kommt die Zeit, könnte man da auch Mittel und Wege finden das zu erhöhen. Zumindest auf einen Wert von 6-6,5 oder so. Spermiogramm folgt dennoch in einigen Wochen. Es sollte sich nicht sehr dramatisch gebessert. wenn ich mir das FSH so anschaue.

Ich bin auf jeden Fall erstmal beruhigt. Die Testowerte sind gestiegen ( ob mit oder ohne ZMA ist mir egal) und es besteht der Verdacht das es nicht an meine Hoden liegt. Denn in der Regel sind die Hoden kaputt wenn sie Kaputt sind. Mit dem Thema Leydigzellen Stimulation die ja die direkte Aufgabe hat das Testo auszubilden muss ich mich noch nicht auseinandersetzen. Ich google jetzt erstmal wie ich Androstendion erhöhen kann.
 
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Hallo,
ich bin heute noch mal in mich gekehrt und habe das Thema von Grund auf neu recherchiert. Zunächst habe ich nur Recherchen angestellt um Substanzen zu finden die das Testosteron steigern. Was nicht so falsch ist. Aber auch nicht ganz zielführend ist.

Denn irgendwo innerhalb der Testosteronsynthese muss es einen Flaschenhals geben. Der muss gefunden werden, und dort sollte mit Supplements nachgeholfen werden. Dieses Foto hat somit die Recherche neu eingeleutet.

krankheiten-2.jpg


Wie man sieht beginnt alles mit ACTH. ACTH wird in der Hypophyse gebildet. Dysbalancen werden unter anderen den Nebennieren zugeschoben sodass bei bei schlechten Werte sinnvoll ist die Nebenniere mal abzuklopfen. Ein Heilpraktiker hat mir eine Nebennierenschwäche angedichtet die nicht sein kann weil ACTH mittig liegt und anderen Werte soweit ganz in Ordnung aussehen. Meine Hypophysenaktivität ist solide mit inzwischen wieder normalen LH und FSH Werten. Da Cholesterin in ausreichender Menge vorhanden ist sowie DHEA und Progesteron würde ich hier eine Optimierung vernachlässigen.

Dann kann man sich den Pfad Pregnenolon und Progesteron anschauen. Beide Pfade führen im Endeffekt zum Testosteron. DHEA wird in den Nebennieren gebildet und mein Wert ist gut ( über das Mittel). Daher kann ich nicht bestätigen das es sich hierbei um eine Nebennierenschwäche handelt. DHEA wandert in die Hoden und wird dort in den Leydigzellen zu Androstendion und schließlich zu Testosteron. Mein Pregnenolonspiegel ist unbekannt und auch unwichtig da DHEA genügend vorhanden ist. Anhand der Werte die ich hier vorliegen habe ist Androstendion mein Flaschenhals!!! Leider haben meine Recherchen nichts ergeben um Androstendion zu erhöhen. Speziell diesen Punkt muss ich nochmal gründlich recherchieren wenn ich mal nen Kopf dafür habe.

Falls jmd da mehr weiß wie man Androstendion erhöhen kann der möge sich bei mir melden.

Die zweite Schiene ist das Progesteron welches ebenfalls in den Hoden zu Androstendion und schließlich zu Testosteron wird. Mein Progesteron liegt auch hier im Mittel (November 2019). Leider konnte ich auch keine großartigen Studien finden mit welchen Supplements sich Progesteron sinnvoll steigern lässt. Vitamin C, B6, B12, D3, Magnesium und Zink sollen aber helfen den Progesteronspiegel zu pushen. Sicher ist, B6 war im November 2019 absolut im Keller genauso wie D3 und auch C. Magnesium war gut, Zink war normal.

Man kann davon ausgehen das Progesteron inzwischen wieder etwas besser sein sollte weil ich ZMA genommen habe und nur alleine dadurch mein Testosteronspiegel um 24% gestiegen ist ( was wohl aber eher primär den Zink zugute kam). Ich nahm D3 ein und habe inzwischen wieder einen guten Spiegel. B6 Einnahme folgte und der Spiegel ist laut Labor vom Juni 2020 gut. Vitamin C Einnahme erfolgt seit ca 3 Wochen. Alles in allen sollte es demnächst nochmals leicht nach oben gehen mit den Testo/Progesteron. In der Hoffnung das es durch einen besseren Progesteronwert auch eine bessere Androstendionsynthese gibt. Vermutlich aber nicht da bis auf Vitamin C alles soweit ok war.

Kommen wir nun zu den Progesteronverbaucher. Cortisol und Aldosteron. Am Aldosteron sollte man nicht rumpfuschen da es den Natrium/Kaliumhaushalt der Niere reguliert (Kreislauf). Ein Mittelwert ist hier vollkommen gut. Aldosteron wird in den Nebennieren gebildet. Auch ein Grund warum bei mir eine Nebennierenschwäche ausfällt.
Habe von diesen Heilpraktiker übrigens heute eine Rechnung über 25€ erhalten für eine simple Nachfrage...

Kommen wir zum Cortisol welches ebenfalls in der Nebenniere gebildet wird. Die Morgenwerte beim Endo waren gut. Also im Mittel. Das Tagesprofil aber leicht verschoben. -> Eher in Richtung Hypercortisolismus. Senkt man nun das Cortisol, bleibt mehr Progesteron für das Androstendion und folglich Testosteron über. Ich werde nochmals ein Cortisoltagesprofil machen lassen. Es ist ja schon fast ein Jahr her. Zu wenig Cortisol ist aber auch schlecht. Da man ansonsten müde ist und nicht in die pushen kommt ( eines meiner Hauptsymptome). Cortisol kann mittels Ashwagandha und Coffein gesenkt werden. Eine Coffeineinnahme ist genauso wie eine Ashwagandhaeinnahme geplant. Unter anderen deshalb lohnt es sich den Istzustand vom Cortsiol bestimmen zu lassen. Coffein sollte auch wunderbar gegen meine Müdigkeit wirken! Ich bin echt gespannt auf mein Cortisoltagesprofil. Bei niedrigen Cortisolwert müsste ich dann über eine Coffeineinnahme nachdenken (Kontraproduktiv). Bei immer noch leicht erhöhten Werten aber ein musthave.

Das oben abgebildete Bild ist jedoch unvollständig. Denn es fehlt Östrogen. Der männliche Körper kann aus Testosteron Östrogen bilden. ERGO. Zuviel Östrogen, weniger Testosteron. Daher lohnt es sich auch den Östrogenspiegel niedrig zu halten. Dies geschieht beispielsweise mit DIM/ Indol 3 Carbinol und Koffein. Die Einnahme von Indol 3 Carbinol ist ohnehin geplant. Das Zeug liegt auch schon hier weil ich mir unter anderen auch eine Nebennierenschwäche hab andichten lassen. Es hilft bei Nebennierenschwäche und senkt das Östrogen. Laut Laborwert vom Januar 2020 ist mein Östrogenlevel grenzwertig hoch. Somit erhoffe ich mir auch etwas von Indol 3 Carbinol. Auch Coffein möchte ich in diesen Zusammenhang testen.

Was man auch nicht auf dem Bild erkennt ist SHBG. Umso höher SHBG desto weniger frei verfügbares Testosteron ist verfügbar. 6mg Bor soll das SHBG senken und der Körper kann dadurch bis zu 28% mehr Testosteron bilden. Mein SHBG im Juni 2020 liegt 20 relativ gut. Grenzwert 10-50. Bor soll allerdings auch die Fruchtbarkeit herabsetzen was ich gar nicht gebrauchen kann. Ich will ja mal zum Schuss kommen. Die BFR stuft die Einnahme von 1mg/Tag als sicher ein. 6mg werden aber benötigt. Ich werde also noch mal nach einen Ersatz für Bor ausschau halten müssen.

Als nächstes müssen wir LH erhöhen was die Hoden stimuliert. Auch wenn mein LH wert im Mittel liegt, lohnt es sich den Wert zu steigern. 3g Asparaginsäure soll den LH Spiegel um satte 42% steigern. Somit werde ich mir als nächstes Asparaginsäure bestellen und testen. Ashwagandha erhöht das LH um gute 34%.

In Summe liegt mein Fokus vorerst erstmal auf mein Cortisol und Progesteron. Das bedeutet die Einnahme von Coffein, insbesondere weil beides gut für die Nebenniere ist und Müdigkeit bekämpfen soll. Ashwagandha käme bei zu hohen Cortisolwerten hinzu.

Yohimbin als Homöopathisches Mittel war ein Reinfall. Arginin hatte ich in diesen Zusammenhang noch gekauft, wirkt aber eher nicht auf den Hormonhaushalt. Das macht nur nen Ständer was aber auch mit Viagra bestens funktioniert. Eigentlich kann ich das Arginin auch wieder verkaufen.

Morgen muss ich wieder in den Becher spritzen und in 2-3 Wochen gibts das nächste Hypophysen MRT.
Es war mir wichtig von Grund auf neu nachzudenken und alle Bereiche der Testosteronsynthese zu prüfen. Was auch hier noch sehr wichtig ist, ist Vitamin D3 und auch Cholesterin. Ohne Cholesterin kein Testosteron. Somit sollte man auch darauf achten das man einen guten HDL und LDL hat. Was man sich dafür reinpfeifen kann ist mir im Detail nicht bekannt. Omega 3 wird da aber sicher helfen. Ich nehme 1000-1500mg/Tag. Wer REgelmäßig sport macht wird auch hier ganz solide Werte erreichen können. Gesund essen und Gesund schlafen setzen ich mal bei jeglichen Thema voraus.

Somit habe ich nun Asparaginsäure als neues Supplement für mich entdeckt. Die Einnahmedauer beträgt 12Tage und eine Woche Pause. Hinzu kommt Bor, was jedoch gegen ein anderes Supplement ersetzt werden muss. Arginin ist in diesen Fall nicht hilfreich ( keine Steigerung des Testosterons)

Gruß Marc

€dit: Tongkat Ali reduziert das SHBG um 66% nach 3 Wochen bei 200mg.
Eine langfristige Einnahme ist ok bei 5 Tage Einnahme und 2 Tage Pause.

Edit 2:
Da bei mir ein Hypogonadismus vorliegt, muss man unterscheiden zwischen ein Primären oder Sekundären Hypogonadismus.

Hypogonadismus_1.png


Anhand meiner Werte, habe ich aber weder einen Primären noch einen Sekundären Hypogonadismus. Bei einen Primären Hypogonadismus liegt das Problem in den Hoden. Dann hätte ich aber erhöhte LH und FSH Werte (Rückkopplung). Meine Hypophyse und Hypothalamus würden Unmengen an LH und FSH produzieren damit Testosteron produziert wird. LH und FSH wird erst dann nicht mehr produziert, wenn genügend Testosteron vorhanden ist (Rückkopplung.

Einen Sekundären Hypogonadismus kann ich aber auch nicht haben, da ich dann erniedrigte LH und FSH Werte hätte. Die Hoden würden funktionieren, aber auf LH und FSH warten. Mein LH und FSH ist normgerecht. Vermutlich hat der Endo deswegen gesagt das es am Stress liege. Wenn es das aber wäre, müsste man Stress messen können. Anhand des Cortisoltagesprofils. Was jetzt nicht Bombe war, aber auch nicht katastrophal.

Was mich jetzt wiederum zu meinen Schwermetallen führt. Schwermetalle lagern sich auch oft in den Hoden an. Und es ist unumstritten das die größten Probleme anfingen, als auch die Schwermetallausleitung (damals fälschlicherweise noch mittels Chlorella) begann. Inzwischen ist viel Schwermetall raus (90% Quecksilber). Der Testowert ist aktuell auch auf höchsten Niveau ( 259. Grenzwert liegt aber bei 250-750). Dennoch sehr niedrig und muss verbessert werden. Ich kann also nur weiter machen mit meiner Entgiftung, viel erhoffe ich mir dahingehend jedoch nicht (mehr).

Der Flaschenhals ist und bleiben die Hoden. Ich werde mich wohl mal in Richtung Leydigzellenaktivierung bei Hodenkrebspatienten umschauen müssen. Die müssen ja irgendwas bekommen.

Wer noch Informationen zur Testosteronproduktion in den Hoden hat ( detailliert) der möge sich zu Wort melden. Alle anderen natürlich auch bei Bedarf.
 
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Hallo,
also stehen tut das Gerät wieder einigermaßen. Ab und zu gibt es auch mal bessere Orgasmen, aber im Allgemeinen habe ich noch immer Orgasmusprobleme.

Da ich mit ZMA meinen Testosteronspiegel signifikant heben konnte obwohl Östrogen am Limit ist, werde ich mir als nächstes Indol 3 Carbinol reinpfeifen. Das soll den Östrogenspiegel senken. Ich werde mit der Einnahme mitte/ende November beginnen und nach ca 10 Wochen meinen Östrogenspiegel checken lassen sowie meinen Testospiegel. ZMA habe ich erstmal abgesetzt... Bei positiven Befund wäre Indol 3 Carbinol ein Teil meiner Langzeittherapie. Mit etwas Glück kann ich den Testowert damit nochmal um 50 Punkte anheben. Wäre geil. Dann läge ich bei um moderate 300. Bei 350 bin ich zufrienden. Bei 400 absolut Happy. Glaube aber nicht das ich 400 schaffen werde.

Ich werde in diesen Zusammenhang auch erstmal Pregnenolon testen lassen welches ein Teil der Testosteronsynthese darstellt.

Vielleicht ist die Pregnenolonschiene gestört sodass sich bei mir nur wenig Androstendion bilden kann.
Sollte sich ein niedriger Pregnenolonspiegel bewahrheiten, dann google ich wie ich mehr Pregnenolon bekomme. In der Folge sollte es dann auch mehr Androstendion geben. Und wenn davon genug da ist gibts auch wieder ausreichend Testosteron!

Darüber hinaus wurde mir heute der 1.2er gezogen der mit den Genitaltrakt verbunden ist. Ich mache mir keine großen Hoffnung das der Zahn an meinen Testosteronmangel Schuld ist. Aber wenn doch, fein. Hat das experimentieren endlich ein Ende.

Ich vermute aber mal nicht. Denn mein Spermiogramm ist eine richtige Katastrophe im Gegensatz zum Vorjahr. Ich habe zwar etwas mehr Spermien, dafür aber wesentlich mehr kaputte Spermieren. Ich kann mir das nur so erklären das ich angefangen habe zu Rauchen. Whatever. Im März wenn ich in Südostasien bin höre ich damit auf.
Ich bin in 4 Wochen auch wieder beim Endochrinologe und äußere Kinderwunsch. Mal sehen was er da so vorschlägt. Da bei mir die Hoden der Schwachpunkt ist, bin ich mir nicht sicher ob er etwas im Pettho hat. Außer aufhören mit paffen und Stress vermeiden.

Die nächsten Wochen werden wieder recht Aufschlussreich und sehr teuer.
 
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Gibt Updates:
Dr. Bieger beschäftigt sich auch mit Hormone und arbeitet ungerne mit Testosteronersatztherapien speziell bei jungen Männern. Es gibt verschiedene Mittel die eine Testosteronersatztherapie obsolet machen könnten.
Als Beispiel Brevactid. Es stimuliert die GnrH was dazu führt das vermerht LH und FSH ausgeschieden wird sodass es zu einen Testosteronanstieg kommen kann.
D- Aspartat macht das selbe. Ich werde also mein Endo in 2 Wochen fragen ob er mir das verschreiben könnte anstatt Testogel.

Und Dr. Bieger nutzt einen Amoratasehemmer. Das Medikament heist Anastrozol. Es reduziert den Östradiolspiegel sodass mehr Androstendion zur Testosteronsynthese genutzt werden kann. Welche Nachteile diese 3 Mittel haben werde ich prüfen.

Damit könnte die Einnahme von Indol 3 Carbinol entfallen. Therapie auf Kasse also möglich.
Allerdings will ich noch nicht mein Testosteron stark pushen weil ich den Grad meiner Hirnvergiftung noch nicht kenne.
Zuerst folgt am 25.11 der Arztbesuch in Erfurt um die MeHg Werte bestimmen zu lassen. Liegt nur eine geringe Belastung vor ziehe ich Anastrozol und eines der beiden GnrH Agonisten, allerdings niedrig dosiert in, betracht.
Wenn ich ein Level von 350 habe sollte ich damit einigermaßen Betttechnisch übern Berg kommen ( auch ohne Taladafil). Richtig gehts dann los wenn ich mit der Schwermetallentgiftung abgeschlossen habe. Ich bin zuversichtlich das dies mit Anastrozol und Brevactid möglich ist meinen Testosteronspiegel auf ein solides Niveau zu pushen.
 
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Das mit den Supplements liegt vorerst auf Eis. Ich habe kein Kopf um da jetzt meine eigene kleine Studie zu machen und mir fehlt jetzt auch das Geld. Darüber hinaus hat sich unter dessen etwas neues ergeben.

Testosteron weitgehend stabil. Progesteron hat aber abgenommen.
Mein Arzt hat mir jedoch ein Diagramm gezeigt. Dort soll es wichtige Verhältnisse geben vom Östradiol zum Progesteron und vom Progesteron zu Testosteron. Da ist auffällig das Progesteron bei mir zu niedrig ist.

Somit hat mein Arzt mir empfohlen Progesteron niedrig dosiert zu nehmen was ich ab nächste Woche auch machen werde. Aus Progesteron wird Androstendion gebildet. Androstendion ist bei mir ziemlich mies. Somit ist Progesteron ein Versuch wert. Insbesondere weils das auf Kasse gibt. Wenn nicht auch egal. 30€ für 3 Monate. Wenns nicht so gut knallt kann die Dosis auch verdoppelt werden. Sind dann noch immer 30€ auf 45 Tage. Eine Testosteronspritze kostet im übrigen 110€. Davon brauch man 1-2 in 3 Monate und man bekommt rosinenartige Eier. Sprich Schrumpfhoden weil die körpereigene Testosteronproduktion eingestellt wird.

Ereketionen gehen besser als zu Beginn des Threads. Orgamusstörung gebessert aber vorhanden.
Ich verspreche mir recht viel vom Progesteron und vermute das sich meine Beschwerden innerhalb von 2-3 Monaten erheblich bessern sollten. Vorausgesetzt meine Eier sind nicht durch Traumen oder Schwermetalle geschädigt.

Sollte Progesteron noch immer nicht den Effekt bringen, kann ich ergänzend noch immer die Behandlung von Dr. Bieger heranziehen. Aromatasehemmer sind inzwischen aber nicht nötig. Östrogenlevel ist gut. Neben Progesteron könnte somit als Ergänzungstherapie D Aspartat dienen für eine erhöhte LH und FSH Produktion. Spätestens dann sollte sich alles wieder normalisieren.
 

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Nach 2 Monaten Progesteron kann ich sagen das es hilft.
Blut und Speichelmesungen folgen in 2 Wochen.
 
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Zunächst einmal höchsten Respekt für deine Anstrengungen und deine persönliche Recherche- und Forschungsarbeit, aber auch deinen Willen, Ursachenbehebung zu betreiben, statt einfach die schnelle Lösung zu suchen.

Ich persönlich habe festgestellt, dass, wann immer mir Blut abgenommen wurde, ich mich mit kurzer Verzögerung den restlichen Tag erheblich besser gefühlt habe, was mich zur Vermutung hat gelangen lassen, dass die Testosteronspiegel lediglich ein Spiegelbild des aktuellen Quecksilberspiegels im Blut bzw. der aktuellen Glutathionverfügbarkeit / antioxidativer Kapazität ist, die ja durch Quecksilber konstant dezimiert wird.
Bei Blutabnahme wird kurzzeitig der QUecksilberspiegel gesenkt und Testosteron passt sich dann nach oben an, so meine Vermutung.

Das eigentliche Problem ist nämlich, dass Testosteron die Giftigkeit des Quecksilbers im Körper potenziert, insbesondere im Gehirn was mich zu dem Schluss hat gelangen lassen, dass ein erniedrigter Testosteronspiegel lediglich ein Eigenschutzmechanismus des Körpers ist.

Interessant ist auch, dass Melatonin den durch das Quecksilber verursachten oxidativen Stress in bedeutendem Maße reduziert. Deswegen ist der Testosteronwert auch morgens nach dem Aufstehen am höchsten, da zu diesem Zeitpunkt noch viel Melatonin im Blut ist.

Ein weiterer Punkt ist, dass sich Quecksilber auch sehr stark in selenreichen Geweben/Organen wie Hoden und Schilddrüse anlagert und da Selen eine erheblich höhere Affinität zu Quecksilber hat als Thiole (schwefelhaltige Aminusäuren), die ja auch Bestandteil von DMSA/DMPS etc. sind, sind diese Mittel nicht dazu in der Lage, an Selen gebundenes Quecksilber direkt zu entgiften.

Das Ultimative wären auf Selen statt Thiolen basierte Entgiftungsmittel, die es aber meines Wissens leider nicht gibt. Über eine indirekte Methode lese ich gerade, aber dazu später mehr.

Hast du eigentlich deine Schilddrüse mal gecheckt?
Bei Quecksilberbelastungen ist die und dadurch die Testosteronproduktion auch limitiert, insbesondere auch, weil T4 statt in T3 in reverses T3 umgewandelt wird. Daher helfen da auch keine T4 Medikationen sondern T4/T3 Kombipräparate.
Selen, übrigens auch wichtig für's Testosteron, nicht nur Zink.

Auch wichtig, falls du denn planst, mal auf Testosteronersatztherapie zu gehen, dass die meisten Horomonärzte strikt nach Vorgabe behandeln. Also bei Grenzwert 247 Testosteron heißt das, bei 246 bekommst du die Behandlung und bei 248 nicht. 246 = krank, 248 = gesund. Ja, leider behandeln die meisten Ärzte lieber das Labor statt den Patienten und dessen Symptome. Wenn die Syptome da sind, du aber knapp im Normbereich, dann weiß das labor besser, wie es dir bei diesem Wert zu gehen hat, als du selbst :) Abgesehen davon sind diese Normwerte sowieso ein Witz, denn darauf gekommen ist man ja nur, indem man einfach einem Haufen Leuten aus jeder Altersgruppe Blut abgenommen und dann deren Testosteronwert bestimmt hat. Die Ausreißer hat man aussortiert und daraus ergab sich dann der Normbereich. 247-1200. 300 sind aber Werte von 80 Jährigen und nicht von 20 Jährigen. Wer also mit 20 einen Wert von 300 hat, ist weit unter der Norm für diese Altersgruppe. Da aber nicht nach Alter unterschieden wird, attestiert man dir dann, dass du mit einem Wert eines 80 Jährigen ja völlig gesund bist, was natürlich völliger Unfug ist.
Daher würde ich das, was du vor hast, sorgfältig planen und das von mir Gesagte im Hinterkopf behalten.

Nachtrag: Ich habe gelesen, dass du bereits mal auf Testosteronersatztherapie warst und sein Blutspiegel lächerliche 190 betrug. Ganz ehrlich, dann sollstest du dringendst den Artz wechseln, denn ein Artz, der dich auf einen Wert im tiefsten Mangelbereich einstellt, gehört eigentlich wegen Körperverletzung angezeigt !
 
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Ich persönlich bin gerade in der Planung der Quecksilberentgiftung aber ich weiß offen gestanden nicht, ob ich das abwarten kann und will, bis die Entgiftung beendet ist und der Testoswert dann wieder ansteigt oder auch nicht.
DIe körperliche Symptomatik ist ja nur eine Sache. Die mentale Sache, wie Antriebslostigkeit, Motivationslosigkeit, Abgeschlagenheit, Willensschwäche, keine Durchsetzungsfähigkeit, Lebensfreude, etc. sind viel schlimmer als Muskelschwäche, Libido, geringe Leistungsfähigkeit / Regenerationsfähigkeit etc.

Wenn die innere Power da ist, fällt das Entgiften bestimmt auch leichter.
 
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Quecksilber im Blut ist im Allgemeinen eher gering, speziell wenn man keine Amalgamfüllungen mehr hat. Nach wenigen Tagen ist exogen zugeführtes Quecksilber aus dem Blut in andere Kombartements eingelagert wurden… Plasmaspiegel Quecksilber hat meiner Meinung nach nicht viel mit Testosteronmangel zu tun. Es gibt ein Forenmitglied der über 100mcg/g Kreatinin Quecksilber hatte, aber nie Probleme mit Testosteron.



Quecksilber im Blut sollte mangels Amalgamfüllungen bei mir inzwischen niedrig sein. Selbst mit 13 Amalgamfüllungen war mein Wert im Blut weit unter den Grenzwert.



Selenhaltige Ausleitmittel sind nicht gut. Es erhöht zwar die Körpereigene Entgiftung, allerdings Quecksilber gebundenes Selen bildet eine unlösbare Verbindung über Jahrzehnte. Wie stabil dieser Komplex nach 20-30 Jahren ist weiß aber niemand. Daher ist meine Philiosphie: besser Quecksilber ausleiten als an Selen binden.



Mein Endo ist cool. Aber er hält nichts von Bioidentischen Hormonen. Daher therapiert mein Testosteronmangel mein Schwermetallarzt. Er behandelt in erster Linie meine Symptome in Verbindung mit Laborwerte… Das ist schon ganz okey. Auch wenn ich aufpassen muss wann er mir was verschreibt…



Unterm Strich sind meine Hormone alle ok. Außer Testosteron im Blut. Gnrh passt, LH und FSH passen, nur eben das Endprodukt Testosteron und DHT passen nicht. LH und FSH brauch ich nicht zu pushen. Den einzigen Weg den ich anstreben kann ist es Östrogen niedrig zu halten und mit Bioidentischen Hormonen versuchen Testosteron zu steigern. In welchen Maß das möglich wird sehe ich demnächst nach den ersten Test nach Progesteroneinnahme.

Vielleicht nach SHBG unten zu halten und einen normalen Cortisolspiegel anzustreben. Für alles gibt es Supplements/ Medizin.



Aktuell wurde mein Testosteron nur über DHEA produziert. Aber nicht über Progesteron.

Durch mehr Progesteron sollte man mehr Androstendion bilden. Mein Androstendion ist aber recht schlecht. Ich werde also in 4 Wochen wissen ob mein Androstendion durch Progesteron stark gesteigert wurde oder nicht. Wenn nicht, ist Hopfen und Mals verloren und ich bin auf eine Testosteronersatztherapie angewiesen. Androstendiol ist unbekannt. Leider habe ich noch kein Labor gefunden was Androstendiol misst L



In Summe sehe ich dass ich A einen Hodenschaden habe oder so wie du es sagst. Wenig Testosteron als körpereigener Schutzmechanismus gegen Quecksilber.

Für mein Schwermetallarzt ist die Schwermetallentgiftung quasi abgeschlossen. Für mich nicht. Meine Philippinische Freundin geht gerade Amalgam Illness von A Cutler durch. Sie versucht alles auf 30 Seiten zu reduzieren sodass ich nur das wichtigste lesen muss um mir daraus eine Therapie ableiten zu können. Nach 4 Monaten Cutler weiß ich dann ob ich tatsächlich noch einiges an Arbeit habe oder nicht. Demnächst folgt dazu auch ein Porphyrintest im Labor Bremen um vorab toxische Belastungen erkennen zu können.

Für deine Symptome kannst du mal deine Neurotransmitter checken. Adrenalin / Noradrenalin, Serotonin, Dopamin, Glutamat, GABA. Ich habe ähnliche Symptome wie du. Testosteronspiegel war die letzten Jahre immer niedrig, aber die einnahme durch Vitamin B6 machte das mein Adrenalin und Noradrenalin wieder gut sind. Erhschöpfung hat sich gebessert sowie die geistige Leistungsfähigkeit. Entspannen kann ich immer noch nicht, das liegt aber an meine Glutamatdominanz. Immer wenn ich GABAagonisten nehme klappt das mit der Entspannung wesentlich besser. Bei mehr Entspannung ist man unterm Strich auch wieder Leistungsfähiger.

Wie genau ich meine Glutamatdominanz in den Griff bekomme weiß ich noch nicht. Durch meine Muskelverspannungen nehme ich Nachmitags 20mg Baclofen ( GABAagonist) was mich 4-5h nach den Feierabend durch den Tag bringt. Ab 23Uhr gibts Gabapentin. Das macht aus Glutamat GABA was auch sehr schön entspannend wirkt. 2h Später gibts Progesteron ( ebenfalls ein Gabaagonist). Das lief 2 Wochen lang gut. allerdings hats vorgestern geknallt. Hatte das Gefühl das ich Nachts 2x kurz vor der Ohnmacht war. Warum, keine Ahnung. vielleicht habe ich es mit GABA pushen etwas übertrieben.

Normalerweise aber nicht. Denn alle 3 Medikamente ( also Progesteron, Gabapentin und Baclofen) darf man miteinander kombinieren. Mit Gabapentin ist es erträglicher, ohne ist es nur erträglich. In Sachen Regeneration ist GABAtherapie für mich sehr hilfreich. Aber den Weg habe ich noch nicht gefunden... Dafür ist es noch zu früh.
Wenn ich wüsste das meine Schwermetalltherapie abgeschlossen wäre, würde ich bei Neurolab Gabanight und einige andere Sups bestellen um meine Neurotransmitter wieder ins Gleichgewicht zu bringen... ich bin aber etwas vorsichtig mit Aminosäuren da ich das Risiko der Umverteilung von Quecksilber vermeiden möchte.
Das mit den Neurotransmitter könntest du aber mal testen lassen. Vielleicht ist da was verrutscht und entsprechende Sups bringen dich wieder ein Stück mehr in die Normalität. Die mangelnde Leistungsfähigkeit durch Testosteronmangel ist vielleicht übertrieben. Denn müde war ich auch schon wo der Sex noch anständig funktionierte... ... muss also auch noch was anderes sein...
 
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Das Problem an der Sache mit dem Testosteron ist, dass sich bestimmte Symptome erst unterhalb bestimmter Blutspiegel zeigen. Das heitßt, selbst wenn manche DInge in Ordnung sind, kannst du trotzdem zu niedriges bzw. niedriges Testosteron haben, nur halt nicht so niedrig, dass sich dieses oder jenes Symptom zeigt.
Du kannst beispielsweise eine erektyle Disfunktion haben, aber noch keine Knochenschmerzen, da die erst unterhalb des Levels unterhalb dessen sich eine erektyle Disfuktion einstellt, zeigt.

Du wurdest ja damals im Zuge deiner Testsoteron Ersatztherapie auf einen Wert im extremen Mangelbereich eingestellt.
Das kann nur zu Stande kommen, wenn die Dosis zu niedrig war. Und wer so etwas mit seinen Patienten macht, dem gehört seine Approbation entzogen, ganz einfach.

Vor allem weiß ich nicht, warum du so viel an den anderen Hormonen rumdokterst, statt einfach Testosteron hochzufahren. Ich meine, du hast ja die Absicht, den testosteronspiegel zu erhöhen, sonst würdest du ja nicht die Vorläufer des Testosterons einnehmen.
Hast du Bedenken bezüglich zeugungsfähigkeit oder liegt es an der Unwilligkeit / Unfähigkeit des Endos?

Hast du eigentlich schon mal Bor probiert?
Borax, also Natriumborat, hat die Testosteronwerte in verschiedenen wissenschaftlichen Artikeln, die ich gelesen habe, signifikant erhöht.

Ich werd's mir mal bestellen. Wenn's nicht hilft, dann bleibt nur die Ersatztherapie, aber das wird auch schwiereig, da die meisten Ärzte leider nur das Labor und nicht den patienten therapieren.
Ich hatte mich vor ein paar Jahren, als die Symptome auch schlimm waren, testen lassen.
Werte waren knapp über dem untersten Wert des Normbereichs. Und der gilt ja für 80-90 Jährige, da kein Altersunterschied gemacht wird. Daran sieht man schon, wie lächerlich das Ganze ist.
Deutschland eben. In anderen Ländern ist man da schon sehr viel weiter.
 
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Exogen zugeführtes Testo ist bei jungen Menschen immer zu vermeiden wenn man Alternativen hat.
Das hat mehrere Ansätze, je nach dem wo der Flaschenhals liegt. Unerwünschte Nebenwirkungen sind nicht nur Zeugungsunfähigkeit und Hodenatrophie... Daher versuche ich das früher oder später ohne Testosteronspritzen zu lösen. Von Bor habe ich auch gelesen...

Meiner Meinung nach sollte man erstmal herausfinden warum man Testosteronmangel hat. wo der Flaschenhals liegt und dann die Grunderkrankung therapieren sowie gezielt am Flaschenhals ansetzen. Bor hilft nix wenn damit der Flaschenhals nicht therapiert wird.

Ich habe 1000er Nebido bekommen. Das ist schon die höchste Dosis. Unterm Strich viel mein Wert von 250 auf 160. Meine Symptome wurden weder besser noch schlechter. außer das sich durch noch niedrigeres Testosteron die Sexuelle Leistungsfähigkeit weiter gesunken ist. Die Schmerzen und generelle Leistungsfähigkeit tangierte es aber nicht.

Ich möchte erstmal gucken ob ich mit Progesteron überhaupt den Wert solide steigern kann.
Solange wie meine Schwermetalltherapie nicht sinnvoll abgeschlossen ist werde ich nicht ernsthaft meinen Wert auf ein gesundes Niveau heben. Ich möchte nur in Erfahrung bringen ob meine Hoden überhaupt noch in der Lage sind bei soliden Rahmenbedingungen ausreichend Testosteron zu produzieren. Lieber ein paar Jahre schlaffe Nudel als Apoptose.
 
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Ich habe 1000er Nebido bekommen. Das ist schon die höchste Dosis. Unterm Strich viel mein Wert von 250 auf 160.
Das ist physikalisch unmöglich.
Der Körper hat bei exogen zugeführtem Testosteron keine Möglichkeit, das Gesamttestosteron runterzuregeln.
Nur das freie Testosteron kann durch Bindung an SHGB hoch oder runterreguliert werden.

Daher muss es sich entweder um einen Fehler in der Produktion, eine Fehlettiketierung der Dosis gehandelt haben, was äußerst unwahrscheinlich ist, oder der Arzt hat dir nicht die ganze Spritze injiziert, nicht die Dosierung genommen, die er dir gesagt hat, das Injetionsintervall falsch gewählt oder dir Märchen über die tatsächliche Dosis erzählt.

Bei einer Testosteronersatztherapie kommst du auf Werte von 600 aufwärts aber sicherlich nicht 190.
 
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5 Spritzen in 1.5 Jahren. Mir war so als ob mein Körper das Testosteron nicht so mag....
Gemäß Leitlinie alle 3 Monate 1000er Nebido. Viel mehr kann man nicht tun. Sicherlich wurde der 3 Monatsintervall nicht eingehalten wurden, aber so weit weg war ich davon nicht. Kein Grund das der Testowert immer von Messung zu Messung gefallen ist.
Habe auch gelesen das bei solchen Therapien oft zu wenig gespritzt wird.
Sollte ich mit Pillen nichts erreichen werde ich wie von meinen Endo empfohlen Testogel verwenden.
 
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Was deine Aussage angeht, Ursachenbehebung statt Sypmtombekämpfung zu betreiben, hast du natürlich absolut Recht.
Nur ist es natürlich nicht immer einfach und oftmals auch nicht möglich, die Ursache überhaupt herauszufinden.
Man sieht es ja hier im Forum, dass es haufenweise Leute gibt, die sich seit Jahren im Kreis drehen und nicht vorankommen.

Wie biste eigentlich auf deine Quecksilberbelastung gekommen und wie bist du bei der Entgiftung vorgegangen?
 
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Ein Arzt meinte ich könnte das haben wegen meinen amalgamfüllungen. Dann bin ich zum Zahnarzt und der hat mich nach Erfurt zum Test geschickt. diagnose Schwermetallvergiftung mit Quecksilber, Thallium, Nickel. Paar andere Werte waren auch noch erhöht...

Dann gabs einige Supplements, Entgiftungskapazität Genetisch und dann habe ich 15 Dmps Infusionen mit einigen Vitaminen und Spurenelementen bekommen.
 
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Haste die Amalgamfülungen denn mittlerweile raus?

Ach übrigens, haste mal deine Strahlenbelastung gemessen, also Magnetfelder von Bahnstom, Elektrische Felder von Hochspannungsleitungen und Steckdosen am Kopf neben dem Bett, Hochfrequenzstrahlung wie WLan, DECT Telefone, Handysendemasten, etc.? Das senkt auch massiv Testosteron, insbesondere, wenn das Handy in angeschaltetem Zustand in der Hosentasche direkt neben dem besten Stück getragen wird. Ganz schlecht für's Testosteron.
 
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Gibt es dazu beweise? Bisher habe ich dies authentisch nur in Verbindung mit Schwermetalle gehört.
Gemessen habe ich nichts, ändert auch nichts un meinen Umwelt. Was ich als normaler Mensch vermeiden kann, vermeide ich.
Ergo Handy in Flugmodus wenn ich es am Mann habe, Dect und Wlan wird nicht genutzt ( Was aber egal ist da es vom Nachbar rüberstrahlt...

Amalgamfüllungen sind alle raus. Cleanupsauger, als Blog, je Sitzung ein Zahn.
 
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Ich war vor ein paar Jahren mal auf einem Vortrag von Dr. Klinghardt.
Da hat er es gesagt und verschiedene Grafiken dazu gezeigt.

Was das Handy angeht, kann man z.B. Alufolie dahinter in Körperrichtung stecken. Es gibt auch spezielle Handyhüllen, die die Strahlung nur noch vorne durchlassen und in eine Richtung abgeschirmt sind.

Elektrosmog reduziert auch Melatonin enorm. Tagsüber nicht relevant, aber nachts sollte man das Handy abschalten.
Was die Strahlung der Nachbarn angeht, vielleicht kann man mit denen reden, dass sie eine Zeitschaltung in ihrem Router einstellen, so dass es zumindest in den tiefsten Nachtstunden ausgeschaltet ist, oder dass sie die Strahlungsstärke im Router runterregeln.
Ansonsten gibt es noch Abschirmmethoden. Fragt sich hatl, wieviel Aufwand man betreiben will. Aber wenn du die nachbarn überzeugen kannst, geht's auch umsonst.
 
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Funkstrahlung vom Nachbarn sind doch nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Funkmasten hat man alle paar Kilometer, dann HAARPen die noch durch die ganze Welt. Die Nummer hat schlichtweg wenig Sinn. Das einzige was Sinn macht ist das Schlafzimmer abschirmen.
 
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