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Klimakrise

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25.09.13
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Kalifornien verbietet ab 2035 Verbrennungsmotoren.
Also in 15 Jahren fahren dort nur Elektroautos?
Können wir diese Entwicklung bei uns dann auch erwarten?
 
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12.10.18
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eher nicht, da das interesse hier zu gering ist.
und damit es wirklich umweltfreundlicher ist, müßte auch noch einiges andere geändert werden.
und das ist nicht so schnell machbar.

nur elektroautos klingt erst mal gut, aber tatsächlich wäre es das auch nur, wenn diese zum einen umweltfreundlich produziert werden könnten, was keineswegs der fall ist und auch der strom umweltfreundluch produziert wird und nicht durch kohlekraftwerke oder atomkraftwerke.

radfahren plus wirklich bedarfsgerechtem öpnv mit e-bussen usw. wär für den übergang bis man etwas besseres hat, wahrscheinlich die bessere lösung. aber das wollen die meisten leider garnicht.


lg
sunny
 
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05.04.08
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Heute war zum ersten Mal wieder weltweit Fridays for Future in zahlreichen Demos auf den Straßen. Wie auch Greta.




Über sie gibt es eine Doku "I am Greta" ab Okt./Nov. in den Kinos. Der Filmemacher Nathan Grossmann begleitete sie im Hintergrund auf ihrer Reise. Zuerst sollte es ein Kurzfilm über einige Tage werden. Dann entwickelte es sich anders:

Kennengelernt hat der schwedische Filmemacher Greta 2018 in Stockholm. "Ein Freund von mir hat die Familie Thunberg getroffen, und sie hatten ihm erzählt, dass Greta einen Sitzstreik planen würde, um für das Klima zu protestieren, weil sie das Gefühl hat, dass niemand etwas unternimmt. In Schweden standen die nationalen Wahlen vor der Tür und sie wollte zeigen, wie wichtig dieses Thema ist. Wir hielten uns im Hintergrund und dachten, wir könnten ein oder zwei Tage drehen und sehen, was passiert."

Es kam ganz anders: Eine nachhaltige Freundschaft entstand und am Ende ein anrührender und aufschlussreicher Dokumentarfilm: "I am Greta" (Deutscher Titel: "Ich bin Greta"). Am Freitag (04.09.2020) hatte er Weltpremiere bei den Filmfestspielen in Venedig. Greta konnte nicht persönlich nach Venedig kommen. Doch für die Pressekonferenz war sie per Videoschalte aus Stockholm zugeschaltet.

Aus der Kurzfilmidee wurde ein Dokumentarfilm

Den Anfang nahm die vage Filmidee von Nathan Grossmann bei ihrem ersten Schulstreik 2018. Die 15-jährige Greta - damals noch völlig unbekannt - sitzt mitten im Winter mit Mütze und Handschuhen und ihrem Pappschild vor der Schule: "Skolstrejk" für den Klimaschutz kündigt sie an.

Anfangs ist sie allein. Aber Immer mehr Menschen kommen dazu, fragen, bleiben aus Interesse stehen. Nathan Grossmann filmt alles. Schnell wird ihm klar, dass er die Kamera vom Stativ nehmen und sich zu Greta auf den Boden setzen muss. Dieser subjektive Blickwinkel wird den Film weiter prägen.

"Nach drei Wochen beschloss sie, über die Wahl hinaus weiterzumachen und jeden Freitag zu streiken", erzählt er. "Plötzlich begann sich die Bewegung auch in anderen Teilen Schwedens auszubreiten, dann auch in Finnland und Dänemark. Wir haben einen Monat lang gefilmt. Ich beschloss, in Vollzeit dafür zu arbeiten um zu sehen, ob das ein Film über die Klimaschutz-Bewegung und über Greta werden könnte. Ich war einfach sehr interessiert an ihrer persönlichen Geschichte."

Fast alles hat Grossmann allein gedreht. Wie schon bei seinen anderen Filmprojekten verzichtet er gern auf ein größeres Team, um die Abläufe vor der Kamera nicht zu stören. "Aber es ist schwer, Regisseur, Tontechniker und Kameramann in einem zu sein. Das Tempo der Ereignisse um Greta wurde immer schneller", räumt er ein. Er filmt Greta bei öffentlichen Auftritten, ist beim Familienleben mit der Kamera dabei, begleitet sie auf Streikaktionen, erlebt ihre eindrucksvollen Reden mit - und freundet sich allmählich mir ihr an.

 
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14.03.07
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Teilen tue ich nicht alles, was die Friday for Future Menschen fordern; jedoch in ihren Demos zeigen sie vorbildlich wie es mit Auflagen gehen kann:


Zahlreiche Ordner und Ordnerinnen waren im Einsatz, die auf die Einhaltung der Abstandsregeln achteten. Die Demonstrierenden waren in einzelnen Blöcken unterwegs und trugen einen Mund-Nasen-Schutz. Die Abschlusskundgebung fand in drei getrennten Blöcken mit jeweils mindestens 300 Meter Abstand auf der Willy-Brandt- und der Ludwig-Erhard-Straße zwischen Innenstadt und Hafen statt. Die Polizei sprach von einem problemlosen Verlauf. Abstände und Auflagen seien eingehalten worden.

"Wir können, wenn wir wollen"

Demonstranten bei einer Fridays For Future-Demo  Foto: Imgmar Schmidt
Drei Demonstrationszüge waren am Mittag gestartet.
Die Corona-Krise habe gezeigt, dass Deutschland mit Krisen umgehen könne, auch wenn dies mit Verzicht verbunden sei, sagte ein Redner bei der Abschlusskundgebung. Das müsse auch für die Klimakrise gelten, etwa indem man aufs Fliegen verzichte. "Wir haben gezeigt: Wir können, wenn wir wollen. Und wir sind hier, weil wir es wollen." Aktivisten und Aktivistinnen forderten unter anderem den sofortigen Kohleausstieg. Eine Rednerin appellierte an den rot-grünen Hamburger Senat, nicht wegen der Corona-Auswirkungen zulasten des Klimaschutzes zu sparen. "Damit verkaufen Sie unsere Zukunft", warnte sie.


Und mittlerweile bin ich sogar froh, dass es diese Bewegung gibt, denn ich bemerke hier, in der Innenstadt, positive Veränderungen.
"Meine" Anlieger Brücken, die ich Abends gerne noch einmal zur Entspannung aufsuche, werden bei gutem Wetter von den Menschen ordentlicher hinterlassen und es sieht nicht mehr so aus, wie nach einer durch gefeierten Sylvester-Nacht. Der Müll wird in umliegenden Mülleimern entsorgt und wenn diese voll sind, nicht mehr daneben gestellt, sondern häufiger nun mitgenommen.
Auch bekomme ich mit, dass umweltbewusste Menschen den Müll von Anderen entsorgen, dass habe ich früher selten gesehen.

Vermutlich führt auch die Green-Kayak Bewegung - Müllsammeln mit Booten auf der Alster - auf die F.F.F. Bewegung zurück.
Der Ansporn ist, dass man sich bei den Bootsvermietungen kostenfrei Paddel-Ruder- Stand Ups Paddel für 2 Stunden ausleihen kann und dieses Angebot wird vielfach von Schülern, Studenten und Geringverdienern genutzt.
Unsere Alster und Kanäle sind nun viel sauberer:D(y)

Im Mai wurden in Hamburg insgesamt 1037,8 kg Müll aus dem Wasser gefischt. Wir haben "leider" nur 2,7 kg erbeutet. Aber das ist ja eigentlich ein gutes Zeichen: Dafür, dass schon viele Hamburger fleißig waren und unsere Alster endlich wieder sauber wird. Für uns war es definitiv nicht das letzte Mal auf dem Green Kayak – wir schippern und sammeln wieder!


Also im Bewusstsein der Menschen tut sich was.:)
 

Felis

Teilen tue ich nicht alles, was die Friday for Future Menschen fordern; jedoch in ihren Demos zeigen sie vorbildlich wie es mit Auflagen gehen kann:
Schön, dass die Jugend und andere sich wieder treffen.
In meiner Gegend hatten sie zwar auch (meist) Mundschutz auf, aber, aber, aber....die Menge der Leute hielt ganz oft den Abstand nicht ein. Trauben an jungen Leuten immer wieder. Keine B-olizei, kaum ungünstige Bilder in der Presse.
Na ich hoffe für alle Ängstlichen, dass sie das nicht beängstigt.
Am Ende der Demo, also auf anderen Wegen, schwupps MNS runter und Gruppen (dicht, wie es junge Leute von Natur aus tun).
Na ja. Die Presse berichtete neutral und für die Masse an Menschen erstaunlich zugeneigt.
Ich war sehr überrascht ;-)
🌎🌈🔥🌺
 
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05.04.08
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Überwiegend und zum Vergleich zu einigen anderen Demos, kann man schon vorbildliches Verhalten betonen.

Die Aufzüge wurden bei einer größeren Anzahl Teilnehmer in mehrere mit je 300 m Abstand aufgeteilt. Auf dem Boden wurden Abstände markiert und die meisten trugen tatsächlich MNS.

Für Schüler und Studenten nicht unbedingt ein Leichtes, größere Demos mit funktionierenden Hygienekonzepten auf die Beine zu stellen.

 

Felis

Es ist gut, dass junge Menschen in grosser Zahl sich wieder treffen.
Ich habe gewisse Dinge "live" gesehen, ich weiß wie es abläuft.

Und außerdem ist Wochenende Coronapause, Laurianna.
Schönes Wochenende
 
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14.03.07
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Ansonsten, wenn man dem Bericht der UN-Klimakonferenz Glauben schenken darf, steuern wir aufgrund der derzeitigen Klimaschutzziele ziemlich zielsicher auf eine mehr als 3 Grad Erwärmung zu;
welche Konsequenzen dieser Anstieg für uns haben könnte, kann jeder, bei vorhandenem Interesse, nachlesen.

Die derzeit von den einzelnen Staaten bis 2030 verfolgten Klimaschutzziele würden bis 2100 zu einer Erwärmung von 3 Grad führen, die danach weiter steigen würde


In meinen Augen gibt es sowieso keine Klimakrise; dieser Begriff ist schon fast irreführend und müsste eigentlich in Menschenkrise umbenannt werden.
Das Klima braucht nicht geschützt werden und auch die Natur wird sich irgendwann wieder regenieren; es sind die Menschen die Hilfe brauchen, geschützt werden müssen und zwar vor sich selbst.
Vielleicht hat ja Jemand dahingehend mehr Hoffnung . . .
Die Erde wird es auf jeden Fall überleben, sie wird danach vielleicht ein wenig anders sein, aber wir?
 
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12.10.18
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es gab schon vor etlichen jahren einen witz zum thema:

treffen sich zwei planeten. sagt der eine: mir geht es schlecht, ich hab homo sapiens.
da sagt der andere: das ist nicht schlimm, das geht bald vorbei.........

damals lustig, heute nicht mehr, da zu nah an der realität.......

aber die meisten interessiert es eh nicht, genauso wie schon lange auch alle anderen schlimmen dinge, wie z.b. daß -zig millionen menschen hungern und viele, vor allem kinder, verhungern usw. usw.

und obwohl es schon lange bekannt ist, daß für die "normalen" nahrungsmittel fruchtbare ackerflächen zerstört und diese und auch das grundwasser (unser trinkwasser) vergiftet werden und unendlich viele tiere grausam gequält werden, kaufen fast alle trotzdem diesen supermarktdreck, nur weil er etwas billiger ist und sie lieber das 30. paar schuhe oder sonstwas überflüssiges kaufen, statt bio-lebensmittel usw usw.


lg
sunny
 

Felis

werden, kaufen fast alle trotzdem diesen supermarktdreck, nur weil er etwas billiger ist und sie lieber das 30. paar
Ja, für viele ist das auch zu teuer. Aber irgendwie zucke ich, absoluter Biofan und über viele Monate immer mal wieder reiner Veganer, ansonsten ab und an dann Vegetarier, immer auch zusammen, wenn du/man Lebensmittel, nach denen andere noch in der Mülltonne wühlen würden, um satt zu werden oder auch unter Qualen erzeugtes Fleisch, als "Endprodukt" eines einstigen Lebewesens, in Supermärkten als Dreck bezeichnest/bezeichnet.
 
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12.10.18
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in deutschland muß niemand in der mülltonne wühlen um satt zu werden. selbst von der sozialhilfe kann man noch bio kaufen, wenn man preise vergleicht, angebote nutzt und selbst kocht (mein einkommen liegt nur ganz knapp darüber und ich muß auch noch medis usw selbst zahlen und auch gez, was sozialhilfeempfänger nicht zahlen müssen).

und ich bezeichne auch nicht die tiere als dreck, sondern das ergebnis der total miesen produktionsweise, die auch bei pflanz. sachen obermies ist (bodenzerstörung, grundwasservergiftung, zusatz von extrem schädlichen zusatzstoffen, ausbeutung und krank machen von menschen in anderen ländern usw).


lg
sunny
 
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05.04.08
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Felis

in deutschland muß niemand in der mülltonne wühlen um satt zu werden. selbst von der sozialhilfe kann man noch bio
Es ging mir nicht um Deutschland, sondern um all die Orte, wo Menschen das, was du als Dreck bezeichnest liebend gerne noch zu essen hätten.
und ich bezeichne auch nicht die tiere als dreck, sondern das ergebnis der total miesen produktionsweise, die auch bei pflanz. sachen obermies ist (bodenzerstörung, grundwasservergiftung, zusatz von extrem schädlichen zusatzstoffen, ausbeutung und krank machen von menschen in anderen ländern usw).


Dann meinst du dreckig produzierte Waren, nehme ich an.
Die Produktion. Nicht das Produkt.
 
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14.03.07
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in deutschland muß niemand in der mülltonne wühlen um satt zu werden. selbst von der sozialhilfe kann man noch bio kaufen, wenn man preise vergleicht, angebote nutzt und selbst kocht (mein einkommen liegt nur ganz knapp darüber und ich muß auch noch medis usw selbst zahlen und auch gez, was sozialhilfeempfänger nicht zahlen müssen).

Warum tun es denn so viele? Weil diese Menschen genügend versorgt werden?
So langsam wird es hier sogar richtig unheimlich, selbst Menschen in dem typischen hanseatisch blauen Jacket mit Bügelfaltenhose stöbern schon in Mülltonnen (sehen aus wie verarmter Adel), vielleicht sind es Menschen die niemanden zur Last fallen wollen? die nicht von anderen Menschen geächtet werden wollen? weil sie evtl. den Staat beanspruchen? und in einem Riesendilemma sitzen, ganz zu schweigen von Bio-Kost, man braucht da noch nicht einmal soweit schauen.
 
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12.10.18
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die nicht von anderen Menschen geächtet werden wollen?

abgesehen davon, daß hier wohl keiner geächtet wird, weil er hartz4 oder grundsicherung bekommt, zumal das ja garkeiner weiß, wenn man es ihm nicht sagt, wird man doch eher schief angeschaut, wenn man in mülltonnen rumwühlt.

im tv usw. waren schon etliche berichte darüber. es sind fast alles leute, die es unmöglich finden, daß nahrungsmittel, die noch in ordnung sind, einfach weggeworfen werden. bei vielen supermärkten sogar jeden tag große mengen. (s. google : containern)

in anderen ländern z.b. frankreich (s. google) ist das containern verboten. da müssen die sachen gespendet oder recycelt werden.


lg
sunny
 
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18.03.12
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Über sie gibt es eine Doku "I am Greta" ab Okt./Nov. in den Kinos. Der Filmemacher Nathan Grossmann begleitete sie im Hintergrund auf ihrer Reise. Zuerst sollte es ein Kurzfilm über einige Tage werden. Dann entwickelte es sich anders:

Danke, liebe Laurianna, denn ich werde versuchen diese Doku gemeinsam mit meinen beiden Enkelinnen anzusehen.
Wir sind sehr oft gemeinsam in der Natur unterwegs, sie lieben es Tiere zu beobachten, gehen gern wandern und fühlen sich im Wald sauwohl und das bei jedem Wetter. Das Thema Klimawandel ist oft Thema bei uns und Greta bewundern wir sehr.

Gretas Mission das Klima retten!❤ Und die junge Umweltaktivistin hat Recht: Es gibt keinen Planeten B!!!

Mich beeindruckte dieses ZDF Interview, indem Greta darüber spricht, wie ihre Krankheit sie im Kampf für die Umwelt vorantreibt und warum sie die Welt anders sieht.:love:

Liebe Grüße von Wildaster

 
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09.09.08
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Wuhu Felis,
... Die Presse berichtete neutral und für die Masse an Menschen erstaunlich zugeneigt.
Ich war sehr überrascht ;-)
🌎🌈🔥🌺
nicht durchgehend, manche sind manchmal auch nicht (mehr) sooo linien-treu (wenn auch darunter einige hinter einer "Bezahl-/Abo-Schranke")... ;)

focus.de/politik/deutschland/vom-aktivisten-zum-kritiker-fridays-aussteiger-beklagt-haben-ihre-privilegierte-blase-nie-verlassen_id_12474342.html
26.09.2020 - Vom Aktivisten zum Kritiker„Fridays“-Aussteiger beklagt: „Haben ihre privilegierte Blase nie verlassen“ [VIDEO]
bitchute.com/video/cannUD5f2GeZ/
Rund um die Erde wollten Klimaschützer am Freitag auf die Straße gehen. Die Bewegung „Fridays for Future“ hatte trotz der Corona-Krise dazu aufgerufen. Kaum ein gutes Haar an der Bewegung lässt Clemens Traub. Der 23-Jährige hat sich von einem Fridays-Aktivisten zu einem selbsternannten „Kritiker“ entwickelt.
Er hat nun eine „Streitschrift“ über die Bewegung veröffentlicht und sagte in einem „Welt“-Interview: „Wer – wie viele Aktivisten bei Fridays for Future – so behütet groß wird, hat kaum Einblicke in das Leben, das Millionen Menschen in unserem Land führen.“ Das Verständnis für die Lebensrealität der Menschen sei aber sehr wichtig, „um den Menschen einfühlsam entgegenzutreten und nicht immer nur mit dem erhobenen Zeigefinger“.
Autoritärer Kampf gegen den Rest der Menschheit
Weiter sagte Traub, viele seiner Mitstreiter seien davon überzeugt, „die einzige Wahrheit gepachtet zu haben“. Und weiter: „Das Denken konzentrierte sich zunehmend auf ein Schwarz gegen Weiß, Gut gegen Böse. Irgendwann fühlte sich der Klimaprotest an wie ein totaler, autoritärer Kampf gegen den Rest der Menschheit.“
Auch in Bezug auf die Corona-Krise geht Traub „Fridays for Future“ hart an. „Die führenden Köpfe der Bewegung scheinen zwar begriffen zu haben, dass sie die Corona-Krise nicht ignorieren können“, sagt er. „Dennoch habe ich noch immer das Gefühl, dass sie keine Empathie dafür haben, dass Klimaschutz für viele gerade nicht das einzige wichtige Thema ist. Das kommt auch daher, dass die meisten Fridays-for-Future-Aktivisten ihre privilegierte Blase nie verlassen und immer nur dorthin gehen, wo sie Bestätigung und keine Gegenrede erfahren. An Gymnasien und Unis zum Beispiel.“


Diese Schweizer waren vermutlich ohnehin nie ganz "pro":
nzz.ch/international/deutschland/fridays-for-future-kritiker-clemens-traub-viele-klima-aktivisten-sehen-sich-als-unverstandene-aussenseiter-in-wahrheit-sind-sie-profiteure-des-systems-ld.1578297
25.09.2020 - «Viele Klimaaktivisten sehen sich als unverstandene Aussenseiter. In Wahrheit sind sie Profiteure des Systems»: Vergangenes Jahr demonstrierte Clemens Traub noch mit Fridays for Future. Heute distanziert er sich von der Bewegung ...


Der längste frei zugängliche Artikel dazu bei Cicero: cicero.de/kultur/fridays-for-future-clemens-traub-streitschrift-elite-klimawandel
20. September 2020 - Fridays for Future - Arzttöchter erklären die Welt - EIN BUCHAUSZUG VON CLEMENS TRAUB - Clemens Traub, als ehemaliger „Fridays for Future“-Demonstrant weit davon entfernt, den Klimawandel zu leugnen, distanziert sich von der Bewegung. Seine These: Sie treibt die soziale Spaltung unserer Gesellschaft voran. Ein Auszug seiner Streitschrift.
...
...
Finanziert wurde die Studie von der Bündnis 90/Die Grünen-nahen „Heinrich Böll Stiftung“.
Kein Querschnitt der Gesellschaft
Die Studie spricht Bände: Demnach gaben über 90 Prozent der Befragten an, mindestens ...
...
Autoreninfo - Clemens Traub ist Politik-Student an der Johannes-Gutenberg-Universität zu Mainz und SPD-Mitglied. Momentan ist er Werkstudent beim ZDF in der "heute"-Redaktion. So erreichen Sie Clemens Traub: ...

... bestätigt also im Grunde nur das, was andere Kritiker, die nicht unbedingt mal mit dabei waren oder gar "Leugner" wären, schon von Beginn an meinen...

Wünsch noch allen einen schönen nass-kühlen Herbst-Sonn-Tag 💞
 
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10.01.04
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Hallo ao,

Clemens Traub hat also seine Rolle gefunden als Kritiker der Fridays for Future-Bewegung. Es gibt dafür sicher Gründe; auf jeden Fall ist sein Name dadurch bekannt geworden. Aber das ändert doch gar nichts daran, daß diese Bewegung aus der Motivation heraus entstanden ist, daß der Klimawandel immer schneller und schlimmer wird und trotzdem von Seiten der Politiker, Wirtschaft usw. gar nichts getan wurde. Die haben sich in ihrer Blase verschanzt und lieber still gehalten. Jahrelang ...
...
Zur aktuellen Debatte rund um den Klimawandel

Da die neuen Klimagesetze grundlegende gesellschaftliche Veränderungen nach sich ziehen ̶ beispielsweise die Einführung des CO2-Preises im nächsten Jahr ̶ werden derzeit wieder Zweifel an der Existenz des vom Menschen verursachten (anthropogenen) Klimawandels lauter. Die Sinnhaftigkeit emissionsfreier Technologien sowie die Wissenschaftlichkeit des Weltklimarates werden bezweifelt. Doch die scheinbaren Argumente der Leugner des Klimawandels sind in der Wissenschaftswelt altbekannt und längst widerlegt.

In diesem Beitrag stellen Klimaforscherinnen und -forscher in 15 wichtigen Punkten Fakten zum Klimawandel und zur Transformation in eine emissionsfreie Lebensweise klar.


Für tiefergehende Studien empfehlen sich folgende Seiten:

· Die Berichte des IPCC sowie deutsche Übersetzungen finden sich hier:
https://www.de-ipcc.de/index.php

· Weiteres Material und eine Online-Vorlesung zum Klimawandel findet man beim Deutschen Klima-Konsortium:
https://www.deutsches-klima-konsortium.de/de/klima-themen/klima-fakten.html

· Das Portal Klimafakten präsentiert zahlreiche Faktenchecks: https://www.klimafakten.de/fakten-statt-behauptungen/fakt-ist

Eine gute Übersicht über typische Falschbehauptungen aus der Klimawandel-Leugner-Szene und wissenschaftlich fundierte Antworten darauf findet sich bei:https://skepticalscience.com/translation.php?lang=6

· Hinweise zum Umgang mit Menschen, die Erkenntnisse der Klimaforschung bestreiten:https://www.scientists4future.org/infomaterial/mit-klimawandel-leugnern-umgehen/

· Aktuelle Beiträge und Dossiers zum Thema Klimaforschung auf der Wissensplattform „Earth System Knowledge Platform“: www.eskp.de

Seiteninhalt
1. In der Fachwelt besteht Konsens darüber, dass der Mensch die Haupt-Ursache des gegenwärtigen Klimawandels ist.
...

Ich finde, darüber sollte diskutiert und vor allem sollten Handlungsvorschläge und -anfänge gemacht werden statt nun die Fridays for Future-Bewegung anzugreifen.
Optimal wäre, wenn die, die seit Jahren nichts tun, endlich aktiv würden und mit ihrem Handeln die Fridays-For-Future-Bewegung sich so erledigen würde.

Grüsse,
Oregano
 
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