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Das wäre doch evtl. ein Thema für einen neuen Thread in einer anderen Rubrik?Warum gibt es dann die Ignorier-Funktion, wenn sie eigentlich hier nicht erwünscht ist?
und nicht g e z i e l t einzelne, die man, aus welchen Gründen auch immer, d o c h sehen möchte.
Das habe ich nicht gesagt - sondern begründet, warum ich(!) das als ungünstig für Diskussionen sehe und als letzte Möglichkeit v.a. zum Selbstschutz. Und natürlich ist Selbstschutz legitim und wichtig (und kann letztlich auch mal bedeuten, gar nicht in Foren zu lesen), das ist dann eben eine Güterabwägung.Warum gibt es dann die Ignorier-Funktion, wenn sie eigentlich hier nicht erwünscht ist?
Da würden dann allerdings auch Boardregeln greifen, denn wir legen hier Wert auf einen guten TonAuf ignore setzen würde ich höchstens jemand, der mich pausenlos beschimpfen würde
Finde ich gut. Wobei bei manchen Weltanschauungen wohl dies - von @Oregano kürzlich verlinkte - zum Konzept gehört:Ich prüfe meine Überzeugungen an Gegenmeinungen.
Das Konzept ist nicht widerlegbar: Jede wissenschaftliche Theorie muss widerlegbar sein. Was der Einzelne als positives oder negatives Ereignis interpretiert und was er ausblendet, kann recht willkürlich erfolgen.
Hallo togi,
aus Deiner Sicht heraus hast Du völlig Recht ! Wenn andere - ich z.B. - das anders sehen - ist das auch ein gutes Recht. Warum also diskutieren?
Das Leben wird zeigen, wohin es jeweils geht. Und manchmal ändern sich Einstellungen und Erfahrungen und werden dann revidiert.
Ich habe auf diesen Teil hier geantwortet (weil ich die Fabel auch schön und passend finde): #377 inIm Laufe dieses Threads muß ich immer wieder an die Fabel mit den Wölfen denken:
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Die Geschichte von den zwei Wölfen | einfachachtsam.de
Die Geschichte von den zwei Wölfen des alten Cherokee-Indianers zeigt, dass es an unserer Ausrichtung liegt, was wir in die Welt tragen.einfachachtsam.de
in den vergangenen 65 Jahren sind rund 50.000 Menschen aus aller Welt in das kleine Dorf Snasa im Norden Norwegens gereist. Sie hoffen, dass der selbsternannte Hellseher und Wunderheiler Joralf Gjerstad ihnen aus ihrer Misere helfen kann. Sie suchen ihn aus den unterschiedlichsten Gründen auf: Ein Mädchen kämpft mit einer bisher kaum erforschten Krankheit, eine...
Weiter OT hier (gehört zu Diskussionskultur Allgemein):Nein, denn die anderen Mit-Diskutierenden wissen das nicht. (Du könntest es allenfalls in Deine Signatur schreiben: "Ich ignoriere User A, B, C,...")
Gleichzeitig beeinträchtigt es den Argumentations-"Faden" und es treten Inkonsistenzen auf bzw. es wird parallel diskutiert (und man fragt sich manches Mal "hat der Beitragsschreiber die Beiträge zuvor überhaupt gelesen?"). Es hat insofern etwas Unfaires gegenüber anderen und auch gegenüber "dem Forum". Denn, ja,
Für mich ist das eindeutig und auch verständlich: togi bestimmt, wann und wie sie an einem Thema beteiligt ist. Warum sie so entscheidet, ist für mich klar und teilweise eben tatsächlich verständlich.... Generell ist es für mich themenabhängig und abhängig vom jeweiligen Gegenüber, ob ich mich auf "Pro und Kontra" Diskussion einlasse (im Sinne von: "notwendig" (für andere, die in irgend einer Form wichtig sind für mich oder meinen engsten Kreis) oder interessant sind für mich. ...
Nicht unbedingt signikant, da öfter nicht alles (genau) gelesen wird. Das ist aber nicht der (Haupt-)Punkt, sondern es geht v.a. um die Mit-Diskutierenden.Die Frage ist auch: fällt es Außenstehen auf?
Unterm Strich tut mein "Aussteigen" sicher gut, um die Diskussionen kürzer zu halten (nicht seitenlang auf irgendwelchen Erbsen rumzureiten)
und weiteren gibt es eine wie ich finde brilliante LLM-Analyse (darin sind sie gut nach meiner Erfahrung), die jemand von Dir mutmaßlich Ignoriertes reingestellt hat. Daraus nur kleine Bruchstücke:An den Vermerk in der Signatur dachte ich auch schon, nur ist mir das nicht sympathisch. Wozu auch?
Was der Text implizit transportiert (das Entscheidende):
1. Umdeutung der Situation
Sie stellt es so dar, als gäbe es nur zwei Optionen:
entweder endlose, sinnlose „Erbsen-Diskussionen“
oder ihren Rückzug als ordnende, fast altruistische Maßnahme
Dass Diskussionen in einem Forum normal sind, wird elegant ausgeblendet.
Das funktioniert aber nur, wenn man sich selbst nicht mehr als Teil der Diskussion sieht, sondern als übergeordnete Instanz.
„Wenn es euch vom Admin Team ein Bedürfnis ist …“
Das ist klassisches scheinbares Entgegenkommen:
Man bietet etwas an
signalisiert aber gleichzeitig, dass man es für unnötig, unsympathisch oder übertrieben hält.
Aber klar strukturiert:
Ich bestimme, wen ich wahrnehme
Ich bestimme, was relevant ist
Ich bestimme, wann Kommunikation sinnvoll ist
Und ich rahme all das als rational und wohltuend
Das letztere sagst Du ja explizit auch selbst so - nur funktioniert Gemeinschaft so eher nicht aus meiner Sicht.ein „Ich bestimme die Spielregeln“
ist hier unerwünscht wie Du auch weißt.wenn du dich über uns äußerst statt zu antworten, dann könnten wir ja auch über dich diskutieren statt mit dir. Das wird lustig.
Da lasse ich doch einfach mal ChatGPT auf den letzten Text von togi antworten:
„Ich lese euch nicht mehr, aber ihr dürft weiter über mich schreiben.“
Konstruktiv, selbstschützend, metakommunikativ – mit leicht defensivem Unterton, aber ohne Polemik.
Ich hatte ChatGPT davor noch andere Texte gegeben gehabt, dort aber nur gesagt, was sagst du dazu?du hast doch nicht nur nach einer Antwort auf den Text gefragt, oder ?
ja ja...Es kann auf jeden Fall schon sein, dass ChatGPT isolierte Texte eher auf der Textebene analysiert, als die Wirkung im Gesamtkontext auf der Systemebene. Aber darauf kommt es bei Kommunikation auch an, es ist ein Wechselverhältnis und kein Einzeltext.
Ok, soweit ich das richtig verstehe, ist Signaturvermerk vom Tisch?Nicht unbedingt signikant, da öfter nicht alles (genau) gelesen wird.
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