Grundsatzdiskussion zum Diskussionsstil/ausgelagertes OT

Themenstarter
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Falls (seitens Mod-Team) erwünscht, kann hier OT aus anderen Themen ausgelagert werden.
Das entlastet die Fachthreads und gibt einem dennoch die Möglichkeit Dinge, die einem "unter den Nägeln brennen" auszudiskutieren.

lg togi
 
wundermittel
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Hallihallo,
Antwort ausgelagert aus diesem Thread: https://www.symptome.ch/threads/sch...-zu-todesfaellen.143841/page-109#post-1331532
Bei dem schönen Wetter habe ich nur hin und wieder eine halbe Stunde Zeit, mir die neusten Beiträge im Forum durchzulesen. Heute bin ich erschrocken gewesen, wieviele neue Beiträge in wenigen Tagen entstanden sind. Zuerst habe ich die Schuld bei mir gesucht, weil ich einfach nicht oft genug in das Forum schaue.

Dann habe ich mich an zwei andere Foren erinnert, die unliebsame Themen behandelt hatten. Dort hat jeweils ein User endlose Beiträge geschrieben. Es ging soweit, dass er seine Lieblingsbücher vorgestellt hatte und dazu alle Bücher aus einem Katalog aufgelistet hat. Nun wenn das seine Meinung ist und das seine Lieblingsbücher sind, muss man das tolerieren oder? Beide Foren wurden nach einiger Zeit eingestellt, da die wirklichen Beiträge etwa im Verhältnis 1:50 standen, d.h. man musste sich 50 Schrottbeiträge ansehen, um einen Beitrag zu finden, der sich mit dem eigentlichen Thema befasste.

Es liegt also nicht an mir, dass ich zu wenig Zeit für das Forum aufbringe. Es handelt sich um ein unliebsames Thema, dass man durch endlose Beiträge, die nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun haben, unlesbar macht.
Hmmm, hab jetzt 2 Seiten gelesen, bin mir nicht sicher welche Beiträge Du meinst. Könntest Du konkret sagen, um welche Beiträge es Dir geht? Bzw. was Du Dir von dem Thread erwartest?
@vigesimo :
Du hast mir aus der Seele gesprochen und ich habe (was ich selten tue) gelike, obwohl ich als Mod Dir sagen muss, dass der Beitrag nach den Regeln OT ist und ich den löschen sollte. Das ist das eigentliche Problem, was Du ansprichst. Die große und meist schweigende Mehrheit möchte von uns eine Lösung ihrer medizinischen Probleme. Die sollten auch Kern und Aufgabe aller sein. Aus diesem Grund gibt es auch unsere Regeln und nicht, wie behauptet um Mitglieder von den bösen Moderatoren zu gängeln. Punkt....

Wie schon in diesem Thread: https://www.symptome.ch/threads/stimmen-sie-dem-beitrag-zu.144825/page-4#post-1331489
andiskutiert, wäre es imho einen Versuch wert, Diskussionen, die nicht zu einem Threadthema passen zB hierhin, in diesen Thread auszulagern
(somit im Thementhread Link mit Hinweis setzen - zB so: https://www.symptome.ch/threads/sch...-zu-todesfaellen.143841/page-109#post-1331550, dass man Grundsatzdiskussion die OT ist hierhin auslagert).

lg togi
 
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Ebenfalls von dort ausgelagert:
Das ist bei der Influenza-Impfung genauso.
thano schrieb: ich weiss nichts davon! habe mich noch nie gegen influenza impfen lassen
Das ist ein schönes Beispiel für deine Art zu diskutieren:

Das ist selbst (!) ein "schönes" Beispiel für persönliche Anwürfe, die scheinbar (!) unverfänglich daherkommen: "nette" Wortwahl (aus Sicht eines Nicht-Betroffenen), aber mindestens ironisch (gegen den Betroffenen). Hoffentlich lässt sich niemand davon provozieren...

auf ein Argument, das auf ein generelles Prinzip abzielt, antwortest du mit fehlender persönlicher Erfahrung. Nur macht fehlende persönliche Erfahrung ein Prinzip nicht ungültig.

Ein Missverständnis, Malvegil?
 
regulat-pro-immune
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Sorry @minon, jetzt vergaloppierst du dich. Ein "schönes" Beispiel ist einfach ein Beispiel, an dem man etwas gut sehen kann. Genau so hatte ich es auch gemeint und in keiner Weise ironisch.

Ironisch wäre "ein Beispiel für deine [nettes Adjektiv einsetzen] Art zu diskutieren".
 
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nur für den Fall, dass du dahinter kommen magst, wie es passieren kann, dass du hier und da beim Gegenüber aneckst.
Ich ecke hier nicht wegen meiner Formulierungskünste an, sondern weil ich andere Auffassungen vertrete. Diese Auffassungen könnte ich sprachlich verpacken, wie ich wollte, sie würden weiterhin angegriffen. Wer weiß, vielleicht würden sich manche sogar verarscht fühlen, wenn ich ihnen liebevoll-wertschätzend mit vielen Entschuldigungen dafür, daß ich anderer Meinung bin, widersprechen würde.

Und ja, ich weiß, daß hier im Forum die Meinung vorherrscht, daß alle Ansichten gleiche Wertschätzung verdienen, weil es keine erkenntnistheoretische Grundlage gibt, um eine für falsch zu halten. Wissenschaft und Rationalität seien ja nur Inszenierungen überheblicher und gekaufter Akademiker. Aber wer denkt, daß man nichts wissen kann, muß alles glauben. Das ist nicht meine Geisteshaltung.
 
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Wuhu,
... vielleicht würden sich manche sogar verarscht fühlen, wenn ich ihnen liebevoll-wertschätzend mit vielen Entschuldigungen dafür, daß ich anderer Meinung bin, widersprechen würde.
natürlich fühlt man sich so, und nicht nur vielleicht - auch wenn es in dem Fall nicht (unbedingt) Du bist... :cautious:
 
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Wer weiß, vielleicht würden sich manche sogar verarscht fühlen, wenn ich ihnen liebevoll-wertschätzend mit vielen Entschuldigungen dafür, daß ich anderer Meinung bin, widersprechen würde.
Sicher trügt dein Empfinden in diesem Punkt nicht. :)

Aber das:
Ich ecke hier nicht wegen meiner Formulierungskünste an, sondern weil* ich andere Auffassungen vertrete. Diese Auffassungen könnte ich sprachlich verpacken, wie ich wollte, sie würden weiterhin angegriffen.
scheint mir deutlich zu kurz gesprungen (und füttert bestenfalls das Ego). Wie wär´s denn einfach mal mit dem Verzicht auf diese persönlichen Doppeldeutig- bzw. Unterschwelligkeiten - schlicht mal versuchen?

*Nicht: "weil", sondern: "wie"
 
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regulat-pro-immune
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Wie wär´s denn einfach mal mit dem Verzicht auf diese persönlichen Doppeldeutig- bzw. Unterschwelligkeiten - schlicht mal versuchen?
Und was, wenn es hauptsächlich eine Frage der Wahrnehmung deinerseits wäre? Ich muß doch nicht meinen Diskussionsstil an deine Ironiewahrnehmung anpassen.
 
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Und was, wenn es hauptsächlich eine Frage der Wahrnehmung deinerseits wäre?

Ja, deine Frage ist nicht unberechtigt.

Aber - eine klitzekleine Anmerkung:
Um meine Wahrnehmung geht es hier im Kern ja weniger, denn ich war seltenst angesprochen (und wenn, dann hab ich mich davon nicht einfangen lassen).
Sondern es könnte ein Tipp an dich als SENDER sein, die tatsächlich angesprochenen EMPFÄNGER zu berücksichtigen. Denn auch als Sender kennst du die bewussten 4 Ohren usw. usf.
 
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Sondern es könnte ein Tipp an dich als SENDER sein, die tatsächlich angesprochenen EMPFÄNGER zu berücksichtigen.
Und was läßt dich annehmen, daß ich das nicht ohnehin tue? Ist dir noch nicht aufgefallen, daß ich verschiedenen Usern sprachlich und rhetorisch verschieden antworte? Aber natürlich spielt irgendwann in manchen Fällen auch ein Faktor der Entnervung mit rein, das will ich nicht abstreiten.
 
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regulat-pro-immune
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Und was läßt dich annehmen, daß ich das nicht ohnehin tue?
Der (zweifelhafte) Erfolg deiner Kommunikationsbemühungen auf der sozial-emotionalen Ebene.
Auf der sachinhaltlichen Ebene leider auch nicht optimal, wie du bereits beklagtest.

Ist dir noch nicht aufgefallen, daß ich verschiedenen Usern sprachlich und rhetorisch verschieden antworte? Natürlich spielt irgendwann in manchen Fällen auch ein Faktor der Entnervung mit rein, das will ich nicht abstreiten.

Oookay, wenn du meinst - dann sprichst du also von Rücksichtslosigkeit oder sogar provokanter Absicht? ...wie hier:
Ich muß doch nicht meinen Diskussionsstil an deine Ironiewahrnehmung anpassen.
 
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Da kann ich nur nochmal wiederholen:
Malvegil schrieb: Ich ecke hier nicht* wegen meiner Formulierungskünste an, sondern weil ich andere Auffassungen vertrete. Diese Auffassungen könnte ich sprachlich verpacken, wie ich wollte, sie würden weiterhin ...
... anecken.

Das erachte ich übrigens für eine ablenkende Argumentation, denn im Grunde geht es nicht einfach nur um Formulierungen, sondern um Einstellung zum Gegenüber (und IN DER FOLGE Formulierung): Muss eine persönlich angreifende/herabsetzende Tendenz denn sein? Warum nicht sachbezogen bleiben, wenn es um sachliche Widersprüche usw. geht?

Insofern erachte ich deinen oben wiederholten Gedanken als eine bislang unbewiesene Behauptung, gerade in ihrer Absolutheit (siehe *). Oder auch nur unterdifferenziert, sorry.

Und bitte nicht vermischen: (a) sachbezogene Erörterung (inkl. Widerspruch) und (b) Abwehr von persönlichen Anwürfen.

"Anecken" gemäß (a) ist hier nicht die Frage, sondern völlig i.O., denn es hat mit dem betr. Thema zu tun - oder? Also darüber bitte nicht beklagen...

"Anecken" gemäß (b) hat allerdings durchaus was mit dir zu tun. Bitte also nicht hinter (a) verstecken.
 
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regulat-pro-immune
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26.07.09
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Ich ecke hier nicht wegen meiner Formulierungskünste an, sondern weil ich andere Auffassungen vertrete.
Falsch.
Das ist so nur deine Vermutung, Behauptung, deine Ansicht oder Meinung dazu, die du gleich mal als Tat-Sache ausgibst.
D a s ist zum Beispiel gleich mal ein Formulierungs-Problem.
Dass du eine Vermutung, Behauptung, Ansicht oder deine Meinung als Tat-Sache verpackst, formulierst und als solche ausgibst.
Das ist für mich anerkannter und auch nachgewiesener Faktenchecker-Stil (allgemein).
Auffassungen könnte ich sprachlich verpacken, wie ich wollte, sie würden weiterhin angegriffen.
Falsch.
Auch das kannst du so gar nicht wissen, also auch nicht so als (mögliche) Tat-Sache formulieren, da du noch nicht alle Möglichkeiten des "Verpackens" durchprobiert hast .... usw.
Wer weiß, vielleicht würden sich manche sogar verarscht fühlen, wenn ich ihnen liebevoll-wertschätzend mit vielen Entschuldigungen dafür, daß ich anderer Meinung bin, widersprechen würde.
Du kannst dich also nicht entblöden (deine eigene erlesene Wortwahl in einem anderen Thread aus der sogenannten Bildungssprache), das Wörtchen "verarschen" (sich verarscht fühlen) in die Diskussion einzuführen, um das Klima, die Stimmung gleich einmal in eine, in deine vermutlich gewünschte Richtung zu bringen, zu drängen und zu zwängen.
Für mich auch fact-checker-style (siehe oben).
 
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05.04.08
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Man kann in einem Forum doch nicht voraussetzen, dass jedes Mitglied das andere quasi observiert, dessen Empfindlichkeiten und Wahrnehmungsfenster auslotet, um dann jedes Wort bei der eigenen Schreibe auf die Goldwaage zu legen?

Zumal manche Begrifflichkeiten mit ganz anderen Erfahrungswerten einhergehen.

Ich habe noch keinen (viel schreibenden) User hier gesehen, der gänzlich frei von Äußerungen war, die nicht auf irgendeine Weise mal mißverstanden wurden oder der ständig mit "astreiner" Wortwahl aufwartet.

Und wenn eine Gruppe sagt, sie findet etwas "aneckend" und eine andere Gruppe denkt das Gegenteil darüber - dann kann man eigentlich nur von verschiedener Wahrnehmung sprechen, bzw. ist es doch auch tatsächlich oft so, dass der erst genannten Gruppe wohl eher der Inhalt und die Person dahinter nicht passt, denn wieso toleriert man dann so manchen Beitrag aus den "eigenen Reihen", obwohl dieser nicht weniger aneckend verstanden werden kann?

Dieses zweierlei Maß messen entlarvt doch diese Art von (vorgeschobener) Argumentation.

Ich finde die unterschiedlichen Schreibstile machen ein Forum lebendig (solange sie nicht mit derben persönlichen Angriffen einhergehen.) Ich genieße zum Beispiel den Schlagabtausch von Malvegil und ao - ohne dass ich dabei gleichzeitig die eine oder andere persönlich bewerte. Es sind die Fragen und Antworten/Argumente zu den Inhalten (auch wenn diese in OT abweichen), die ich spannend finde und anscheinend haben sie auch beide Gefallen daran 😉
 
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