Geschirrspülmittel essen

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Der Titel hört sich etwas sonderbar an, ich weiss ...
Ich merke, dass meine Spülmaschine je länger je mehr das Geschirr zwar sauber aber mit Spülmittelresten zurücklässt.
Und da diese Spuren zum Teil fast nicht zu sehen und trotzdem vorhanden sind ... und oft zum Beispiel in grösseren Gläsern vorkommen, aus welchen ich Wasser trinke, frage ich mich, ob diese Geschichte so unbedenklich ist.
Wie wirkt der durchschnittliche Geschirrspüler auf den menschlichen Organismus, wenn man ihn auf diese Art und Weise in kleinen Mengen länger einnimmt? Schon mal jemand was dazu gelesen?

Gruss, Marcel
 

Lukas

Hallo Marcel,

um sich mit solchen Fragen nicht auch noch beschäftigen zu müssen, benutze ich z.B. Geschirrspülmittel (und andere Reinigungsmittel) aus dem Bioladen... für die Geschirrspülmaschine finde ich die Tabs von Ecover klasse...

http://www.ecover.de/

Verbesserte Formel; die Doppelwirkung sichert ein wirksames Reinigen und Entfetten.
Reinigen hygienisch, kräftig und sicher. Enthalten keine Inhaltsstoffe auf petrochemischer Basis.
Hinterlassen keine bedenklichen Rückstände auf dem Geschirr.
Für Veganer geeignet. Optimale biologische Abbaubarkeit.
Weit über die gesetzlich vorgeschriebenen Anforderungen hinaus.
Minimale Beeinträchtigung des Wasserlebens. Ohne Tierversuche getestet.
Viele Grüße
Lukas
 
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Was ist von der Firma Sonett zu haölten? Gibt es auch im Bioladen.
 
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17.09.05
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Wie das im Körper wirkt, weiß ich leider nicht, aber sicher nicht gesundheitsförderlich....

Ich denke auch, dass es drauf ankommt, welches Mittel und wieviel man verwendet. Oft reicht es nicht, das Mittel zu reduzieren, dann ist irgendwann die Maschine kaputt oder verstopft(eigene Erfahrung), es sei denn, man verwendet regelmäßig diese Maschinenreiniger, die noch umweltschädlicher sind.

Seit einem Jahr verwende ich jetzt in der Maschine die EM-Keramik und zusätzlich EMa. Seitdem ist das Geschirr schön sauber, der Maschine gehts gut und ich konnte das Spülmittel reduzieren. Als Klarspüler verwende ich Essig und ggf. EMa und habe nicht den Eindruck, dass noch Reste am Geschirr sind.
 
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30.06.05
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Hallo Marcel!

Ich hab jetzt wieder auf Handspülen mit ökologischem Spülmittel (Ecover) umgestellt, weil ich eben auch diesen Film des öfteren bemerkt hab.
Auch mit den Ecover Tabs hatte ich ein besseres Gefühl, als mit herkömmlichen Geschirrspülmaschinenmitteln.

Am wohlsten fühl ich mich allerdings, wenn ich mit Ecover Geschirrspülmittel wieder von Hand spüle und kräftig mit Wasser nachspüle.

Lieber Gruss Karin
 

Lukas

Hallo,

das Handspülmittel von Ecover habe ich auch, wenn denn mal was von Hand zu spülen ist... außerdem benutze ich es auch sonst für die Küche zum Rumputzen...

ansonsten gilt:

@@ Abwasch -- Spülmaschine ist sparsamer! @@
****************************************************************

Überraschung pur: Tassen und Teller von Hand zu spülen ist
umweltbelastender und teurer als mit einem Geschirrspüler. Das
berichtet die Zeitschrift natur+kosmos in ihrer Märzausgabe. Denn
Handarbeiter verbrauchen beim Abwasch zehnmal so viel Wasser wie ein
Geschirrspüler, im Durchschnitt 46 Liter, wie ein Spültest an der Uni
Bonn ergab. Ein modernes Gerät braucht dafür gerade mal 15 Liter.

Die Nase vorn hat die Maschine auch beim Energieverbrauch und den
Kosten. Sensationell geradezu der Zeitunterschied. Brauchten die
Testpersonen im Durchschnitt 76 Minuten für 140 Teller, Tassen und
Besteckteile (das entspricht einer Maschinenladung), dauert es gerade
mal 15 Minuten den Geschirrspüler ein- und auszuräumen. In einer
vierköpfigen Familie erspart das Gerät jeden Tag gut eine Stunde
Arbeit am Spülbecken - aufs Jahr gerechnet macht das 45
Acht-Stunden-Tage. Weil Spülmaschinen in den letzten 20 Jahren sehr
viel effizienter geworden sind - der Wasser- und Salzverbrauch hat
sich um 70 Prozent verringert, der Stromverbrauch um die Hälfte -,
macht es heute keinen Sinn mehr, seine Zeit am Spülbecken zu
verplempern. Die Umwelt hat jedenfalls nichts davon.
Viele Grüße
Lukas
 
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27.03.04
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Hallo Sportler,
mit Sonette wird bei uns die Wäsche gewaschen, das Geschirr erlebt nur eine Handwäsche und bei schweirigen Fällen kommt Soda in Einsatz. Vor bald 30 Jahren hab ich mal einen Vortrag von einem Chemiker gehört, der hat einen Teller aus dem Geschirrpüler geholt und erst nachdem er ihn 40 mal von Hand gespült und abgetrockent hatte erst dann konnte er keine Chemierückstände mehr nachweisen. Seitdem spülen wir von Hand. Gut, damals gab es noch kein Sonett, Ecover etc.
Grüsse
grufti
 
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30.06.05
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Hallo!

Muss sagen, da ist mir meine Gesundheit auch lieber, als auf niedrigeren Wasserverbrauch zu achten, zumindest da, wo ich die Wahl habe.

Hab bei Handgespültem Geschirr einfach ein besseres Gefühl. Sonett hab ich noch nicht ausprobiert, da ich mit dem Ecover extrem zufrieden bin.
Von dem Ecover-Spülmittel brauchts nur ein paar Tröpfchen, und auch sehr fettiges wird dadurch schön sauber.
Ausserdem lässt es sich sehr gut wieder abspülen, was bei anderen Geschirreinigern nicht so ist, wie ich leider immer wieder feststellen musste.

Lieber Gruss Karin
 

Lukas

Hallo,

santa schrieb:
Muss sagen, da ist mir meine Gesundheit auch lieber, als auf niedrigeren Wasserverbrauch zu achten, zumindest da, wo ich die Wahl habe.
dass Gesundheit lieber und wichtiger ist als ein niedriger Wasserverbrauch ist ja keine Frage. Genau aus Gründen der Gesundheit empfehle ich ja auch die aus gesundheitlichtlicher Sicht unbedenklichen Reinigungsmittel. Wenn man dann gesundheitliche Unbedenklichkeit noch mit Energiesparen kombinieren kann, dann spricht aus meiner Sicht nichts dagegen, dies auch tatsächlich zu tun...
Was die Geschirrspülmaschine anbelangt, so werden all diejenigen, die wie ich aus gesundheitlichen Gründen gar nicht (mehr) in der Lage sind, so manche Hausarbeiten von Hand zu verrichten, um diese gesundheitlich, ökologisch und ökonomisch unbedenkliche Erleichterung überaus froh sein.


Sportler schrieb:
hier nochmal nen link zu der von mir oben genannten Firma, vielleicht kann jemand dann was dazu sagen ob die Produkte auch geeignet sind:
http://www.sonett-online.de/
Sonett finde ich auch gut, teilweise besser als Ecover, z.B. das geruchsneutrale Waschmittel... verwende ich auch von Sonett.
Bei Spülmittel wars bei mir wie bei Karin... habe Sonett nicht ausprobiert, von Anfang an Ecover und sehr zufrieden... sowohl mit dem Handspülmittel als auch mit Spülmaschinentabs und auch mit dem Klarspüler...


@ grufti:
ich denke nicht, dass Spülmaschinen von vor 30 Jahren (gabs da denn überhaupt schon welche? :confused: ) mit denen von heute nur annähernd vergleichbar sind. Jedenfalls sind sonstige technische Geräte in dieser Zeitspanne allesamt durchaus stark weiterentwickelt worden (nicht immer zum Vorteil für Mensch und Umwelt)... übrigens - je nach verwendetem Mittel - bleiben durchaus auch bei handgespültem Geschirr Rückstände - von den allermeisten Mittel ja sogar giftige Chemierückstände - auf dem Geschirr zurück.

Viele Grüße
Lukas
 
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27.03.04
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Hallo Lukas
also ich konnte 1961 bei Bekannten das erste mal eine Geschirrspülmaschine bestaunen (das werd ich nie vergessen).
Ja, und bei uns werden die Teller mit der Zunge vorgeputzt und anschliessend wird OHNE Geschirrspülmittel gespült, nur mit Spülbeselchen und Fingernägeln!
Grüsse
grufti
 

Lukas

Hallo grufti,

also ich konnte 1961 bei Bekannten das erste mal eine Geschirrspülmaschine bestaunen
also das hätte ich jetzt tatsächlich nicht gedacht!
Dann war es also reine Gehässigkeit meiner Eltern, mich als Kind diese Sklavenarbeit verrichten zu lassen?! :mad: :D


Ja, und bei uns werden die Teller mit der Zunge vorgeputzt und anschliessend wird OHNE Geschirrspülmittel gespült, nur mit Spülbeselchen und Fingernägeln!
Also da bin ich dann aber doch sehr froh um meine Spülmaschine (die ich übrigens auch erst seit nem viertel Jahr besitze).

Viele Grüße
Lukas
 
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27.03.04
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Hallo Lukas,
sei froh, dass Dich Deine Eltern zum GEschirrspülen angehalten haben, da hast Du was sehr sinnvolles gelernt.
Ja,und zu der Maschine von anno 1961: die hat den Wohnbereich regelmässig unter Wasser gesetzt und wurde anschliessend in der Waschküche (die gottseidankt direkt neben der Küche war) installiert. Dort war nämlich ein Wasserablauf im Fussboden eingebaut.
Ja, und das Tellerauschlecken nach der Mahlzeit war eine durchaus gängige, sinnvolle, ja sogar salonfähige und allgemein praktizierte Massnahme um die Lebensmittelknappheit nach dem Krieg etwas eträglicher zu machen. Und heute ist das eine Technik um den Wasserverbrauch einzudämmen.
Grüsse
grufti
 

Lukas

Hallo grufti,

also dass Geschirrspülen und andere Hausarbeiten durchaus sinnvoll sind habe ich ja nie angezweifelt. Das ":D" war hoffentlich deutlich :)

Ansonsten habe ich übrigens schon von klein auf sehr viel Hausarbeiten verrichtet und die letzten 6 Jahre "zu Hause" (mit 18 war ich weg) habe ich - außer Einkaufen - einen 4-Personen-Haushalt weitestgehend alleine geschmissen. Und ich meine den gesamten Haushalt. Neben Schule oft bis nachmittags und diversen Nebenjobs.
Ich habe mich darüber nie beklagt und habe mir sowieso alles selber beigebracht, denn es war ja niemand da, der es gelehrt hätte.

Heute sehe ich das Ganze schon ein bisschen anders. Ich hätte schon auch ganz gerne einmal so was wie ein Leben gehabt. "Kindheit und Jugend" als solche gab es nicht, mein einziges "Rauskommen" war der Tanzsport (der dann ja auch wegen Krankheit ein jähes Ende genommen hatte)... dann weg von dort und das Studium mit weiteren Nebenjobs... dann immer kränker und heute sitze ich da... ohne irgendetwas. Ja, mit viel, viel Wissen - aber eben ohne Leben.

Was für ein Thema, wo wir doch eigentlich beim Spülmittel sind! :)

Viele Grüße
Lukas
 
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27.03.04
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Hallo Lukas,
na, sooo unterschiedlich sind die Lebensläufe von uns beiden gar nicht. Und das dicke Ende bei mir war - nachdem ich das ganze Leben lang immer mit Arbeit eingedeckt war - bei der Pensionierung endlich festgestellt wurde, dass ich nicht einmal einen Beruf habe :mad:
Aber jetzt gehts mir gut, sogar mein Rheuma bin ich losgeworden :zunge:
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Was für ein Thema, wo wir doch eigentlich beim Spülmittel sind! :)
Das war jetzt vielleicht auch so eine Art Aufwaschen !! Und trotz allem haben wir den Humor nicht verloren.
Grüsse
grufti
 
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