- Beitritt
- 05.10.05
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"Könnte man also sagen, dass das Leben eines Jungen absehbarer verläuft als das Leben eines Mädchens?"
Hallo Sine,
ja, das ist ganz einfach so. So würde ich das jedenfalls sehen.
"Ist "die Psychologie der Frau" erst in neuerer Zeit ein schwieriges Thema für Männer geworden, oder war das schon immer so?"
Ich habe eigentlich weniger das Gefühl, dass das ein Thema für die Männer geworden ist. Ich denke eher, dass das für die Frauen selber ein wichtigeres Thema geworden ist, da es verschiedene Frauenrollen gibt, unter denen sie wählen können
Hallo Horaz,
die große Ehlichkeit deines Beitrags hat mich sehr berührt. Irgendwie erzeugt er aber auch eine gewisse Traurigkeit. Man könnte meinen, dass das völlig verständliche Anderssein unüberbrückbar scheint.
"Ich habe noch nie erlebt, dass Männer und Frauen, in den Phasen, wo es wichtig gewesen wäre, offen darüber geredet hätten. Zu viele Ängste sind damit verbunden, mißverstanden zu werden und genau das führt mit Sicherheit zu jenen Mißverständnissen, mit denen wir uns dann herumquälen müssen."
Reden ist sicher immer gut, aber ist in der hochsensiblen Phase bei einem Gespräch der Schmerz nicht vorprogrammiert? Was soll Frau damit anfangen, wenn der Mann sich traut von einer gewissen Eifersucht zu reden, weil er sie nun nicht mehr allein hat? An anderer Stelle sagtest du mal, dass in der Zeit der Schwangerschaft die Frau selbstverständlich in besonders hohem Maße Aufmerksamkeit haben sollte. Ich fürchte, dass ein werdender Vater dazu kaum in der Lage sein wird, weil er ja selber mit den unterschwelligen Sorgen wegen der neuen Situation zu tun haben wird.
Gemeinsame Beckenbodenübungen halte ich auch für unsinnig. Möglicherweise ist es aber für viele Paare eine Möglichkeit, das Gefühl von Nähe zu vermitteln in einer Zeit, wo bei beiden so viele unterschiedliche Gedanken im Kopf rumschwirren, die nur verwirren und kaum ausgesprochen werden.
Irgendwo habe ich mal gelesen, dass bei einer Entbindung bei der Frau das Langzeitgedächtnis ausgeschaltet wird, damit sie sich später nicht an die Schmerzen erinnert und evtl. noch mal weitere Kinder bekommt (dieses Ausschalten kann ich bestätigen). Schon aus diesem Grund finde ich es sehr fragwürdig, wenn von den Vätern heutzutage irgendwie erwartet wird, dass sie bei der Geburt dabei sind. Diesen Ausschalter haben die Männer nicht und ich kann mir vorstellen, dass für manchen überrrumpelten Mann das Erlebnis Geburt ein Trauma ist. Es ist sicher nicht einfach, seine Frau so leiden zu sehen, was Frau aber gar nicht so nachhaltig dann so empfinden wird.
Beistand bei einer Geburt ist sicher gut, aber es sollte mindestens genau so selbstverständlich sein, eine Freundin mitzunehmen und den Vater draußen zu lassen.
Anne
Hallo Sine,
ja, das ist ganz einfach so. So würde ich das jedenfalls sehen.
"Ist "die Psychologie der Frau" erst in neuerer Zeit ein schwieriges Thema für Männer geworden, oder war das schon immer so?"
Ich habe eigentlich weniger das Gefühl, dass das ein Thema für die Männer geworden ist. Ich denke eher, dass das für die Frauen selber ein wichtigeres Thema geworden ist, da es verschiedene Frauenrollen gibt, unter denen sie wählen können
Hallo Horaz,
die große Ehlichkeit deines Beitrags hat mich sehr berührt. Irgendwie erzeugt er aber auch eine gewisse Traurigkeit. Man könnte meinen, dass das völlig verständliche Anderssein unüberbrückbar scheint.
"Ich habe noch nie erlebt, dass Männer und Frauen, in den Phasen, wo es wichtig gewesen wäre, offen darüber geredet hätten. Zu viele Ängste sind damit verbunden, mißverstanden zu werden und genau das führt mit Sicherheit zu jenen Mißverständnissen, mit denen wir uns dann herumquälen müssen."
Reden ist sicher immer gut, aber ist in der hochsensiblen Phase bei einem Gespräch der Schmerz nicht vorprogrammiert? Was soll Frau damit anfangen, wenn der Mann sich traut von einer gewissen Eifersucht zu reden, weil er sie nun nicht mehr allein hat? An anderer Stelle sagtest du mal, dass in der Zeit der Schwangerschaft die Frau selbstverständlich in besonders hohem Maße Aufmerksamkeit haben sollte. Ich fürchte, dass ein werdender Vater dazu kaum in der Lage sein wird, weil er ja selber mit den unterschwelligen Sorgen wegen der neuen Situation zu tun haben wird.
Gemeinsame Beckenbodenübungen halte ich auch für unsinnig. Möglicherweise ist es aber für viele Paare eine Möglichkeit, das Gefühl von Nähe zu vermitteln in einer Zeit, wo bei beiden so viele unterschiedliche Gedanken im Kopf rumschwirren, die nur verwirren und kaum ausgesprochen werden.
Irgendwo habe ich mal gelesen, dass bei einer Entbindung bei der Frau das Langzeitgedächtnis ausgeschaltet wird, damit sie sich später nicht an die Schmerzen erinnert und evtl. noch mal weitere Kinder bekommt (dieses Ausschalten kann ich bestätigen). Schon aus diesem Grund finde ich es sehr fragwürdig, wenn von den Vätern heutzutage irgendwie erwartet wird, dass sie bei der Geburt dabei sind. Diesen Ausschalter haben die Männer nicht und ich kann mir vorstellen, dass für manchen überrrumpelten Mann das Erlebnis Geburt ein Trauma ist. Es ist sicher nicht einfach, seine Frau so leiden zu sehen, was Frau aber gar nicht so nachhaltig dann so empfinden wird.
Beistand bei einer Geburt ist sicher gut, aber es sollte mindestens genau so selbstverständlich sein, eine Freundin mitzunehmen und den Vater draußen zu lassen.
Anne
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