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Corona: Testmethoden

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24.02.18
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Schließen braucht man daraus nichts. Das kann man an anderer Stelle anwenden.
Es genügt sich die hospitalisierten Fälle anzuschauen. Dann erkennt man wie wahrscheinlich es ist das es einen schweren Verlauf gab.

Stand 04.08.2020 Quelle RKI - knapp 31000 Patienten die durch und mit Corona Hospitalisiert wurden. Zu der Zeit hatten wir etwa 205000 Fälle. -> ~13% ( unwarscheinlich das seit Corona nur noch Coronapatienten hospitalisiert werden und keine Krebspatienten, Schlaganfälle, Herzinfakrte ect pp. gehören zu den 31000 dazu!!!)

Das man als Coronatoter gilt wenn man durch eine Schusswunde gestorben ist, ist offenkundig.
Das jeder Hospitalisierte Patient auf Corona getestet wird, der eingeliefert wird ( der nicht mal Coronasymptome haben muss) ist ebenfalls offenkundig da ein Coronatest inzwischen Vorschrift ist. Man sagt Seitens der Medien ( sogar Sportsfreund Spahn und Drosten) das die Masse der Coronafälle mild verlaufen und sogar ein Symptomfrei verlaufen kann man das auch auf Hospitalisierte Patienten anwenden. Beispielsweise Einlieferung wegen Herzinfarkt/Schlaganfall ect. pp.. Das wäre jetzt mein logische Schluss.
 
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12.10.18
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Das man als Coronatoter gilt wenn man durch eine Schusswunde gestorben ist, ist offenkundig.

genau. in amerika sind dieses jahr schon über 200.000 leute an schußwunden gestorben.

und da in deutschland nicht jeder eine schußwaffe besitzen und anwenden darf, sind es hier nur 9.556 .

ist wirklich ganz offenkundig.


das die Masse der Coronafälle mild verlaufen und sogar ein Symptomfrei verlaufen kann

das ist doch nichts neues. es ist schon lange bekannt, daß eine infektion bei jüngeren leuten und bei kindern rel. oft symptomarm oder -frei verläuft.


lg
sunny
 
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24.02.18
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genau. in amerika sind dieses jahr schon über 200.000 leute an schußwunden gestorben.

und da in deutschland nicht jeder eine schußwaffe besitzen und anwenden darf, sind es hier nur 9.556 .

ist wirklich ganz offenkundig.




das ist doch nichts neues. es ist schon lange bekannt, daß eine infektion bei jüngeren leuten und bei kindern rel. oft symptomarm oder -frei verläuft.


lg
sunny

Ohne Immunantwort ( Symptome) keine Infektion ( es sei denn man ist Immunsuppressiv). Das lernt man innerhalb der ersten Semester im Medizinstudium.
Umgekehrt:
Keine Symptome, keine Infektion.

Wie eine Infektion abläuft kann man hier nachlesen.

Es gehört schon ne Menge dazu bis man sich mit einen Virus infiziert hat da der Körper Abwermechanismen besitzt..

Vereinfacht dargestellt von außen nach innen:
Abwehrmechanismen auf der Haut die das Virus killen können.
Abwehrmechanismus der Schleimhaut die das Virus killen können.
Fresszellen die das Virus killen können
Und erst dann dringt das Virus in die Zelle ein wo es sich vermehren kann (wenn es nicht in die Zelle ist kann es sich nicht vermehren da das Virus keinen eigenen Stoffwechsel hat und dringend den Stoffwechsel der Zelle braucht!)
Ist das Virus in der Zelle gibt es nur noch einen Abwehrmechanismus: Unsere T Zellen die dann das Virus bekämpfen ( verhindert das es sich vermehrt)
Und erst wenn sich das Virus im Körper vermehrt ist man infiziert und auch dann erst kann bei entsprechender Viruslast auch eine Infektion anderer erfolgen.
Wie Drosten und andere bereits hinreichend dargestellt haben müssen wir uns keine Sorgen machen das man sich ansteckt wenn das Virus auf einen Paket nachgewiesen wurde. Weil eben die Viruslast zu gering ist.

Da gehts dann wer ist der schnellere. Vermehrt sich das Virus schneller als der Körper es bekämpfen kann wird man krank. Krankheitsverläufe reichen von mild bis tödlich.

20000 (echte) Influenzatote im Jahr 2012/2013

Stelle mal die Zahl der knapp 10000 die wir jetzt haben die mit und an Corona gestorben sind( ok sagen wir mal 12000 nach der Coronasaison) gegen die 20000 ECHTEN Influenzatoten gegenüber.
Daraus kann man dann Schlüsse ziehen wie gefährlich Corona VS Influenza wirklich ist.

Das Problem ist nur
Die Bundesregierung will uns weiß machen das dieser Körpereigene Schutz nichts taugt und die allrettende Lösung die Impfung ist. Merkel betont immer wieder. Ohne Impfung, kein Ende der Pandemie ( unabhängig wie viel Coronafälle es gibt).

Das wäre authentisch wenn Corona ein Killervirus wäre. Was es allerdings nicht ist. Weder in Deutschland noch in Ruanda
 
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Felis

Ich weiß nicht, ob es hier hingehört. (Kann ja verschoben werden).
In der WirtschaftsWoche (Bericht aus 2014 über die damalige Erkrankung/Seuche Mers) spricht Herr Drosten wie folgt über die PCR Methode:
"... aber die Methode ist so empfindlich, dass sie ein einzelnes Erbmolekül dieses Virus nachweisen kann. Wenn ein solcher Erreger zum Beispiel bei einer Krankenschwester mal eben einen Tag lang über die Nasenschleimhaut huscht, ohne dass sie erkrankt oder sonst irgend etwas davon bemerkt, dann ist sie plötzlich ein Mers-Fall.
Wo zuvor Todkranke gemeldet wurden, sind nun plötzlich milde Fälle und Menschen, die eigentlich kerngesund sind, in der Meldestatistik enthalten. Auch so ließe sich die Explosion der Fallzahlen in Saudi-Arabien erklären. Dazu kommt, dass die Medien vor Ort die Sache unglaublich hoch gekocht haben."
Sie meinen, dass die Medien einen Einfluss auf die Meldezahlen haben?
"In der Region gibt es kaum noch ein anders Thema in den TV-Nachrichten oder Tageszeitungen. Und auch Ärzte in Krankenhäusern sind Konsumenten dieser Nachrichten. Die überlegen sich dann ebenfalls, dass sie mal ein Auge auf diese bisher auch in Saudi-Arabien sehr seltene Erkrankung werfen müssten. Die Medizin ist nicht frei von Modewellen."

 
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24.02.18
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Da hat der Drosten wohl übertrieben. Es reichen bereits Teile eines Moleküls aus.
Aber ja, genauso ist es auch bei Corona. Mers ist da kein Einzelfall.
 
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Ich stelle hier mal die Meinung über die "uns" übermittelten ansteigenden Fallzahlen in Europa von Herrn Prof. Walach ein.
Leider kann ich nicht allzu viel dazu schreiben, da ich seine Statistik nicht so wirklich nachvollziehen kann, ihn aber für glaubwürdig halte.
Falls jemand (trotzdem) "Schwachstellen" überblickt wäre ein Hinweis hilfreich.:


Steigen die Fallzahlen in Europa?

Die Abbildung 1 zeigt die Fallzahlen in Europa, die auf die Anzahl der Tests in jedem Land standardisiert sind, ausgedrückt in Prozent für den 15.8.2020 und für den 25.9.2020.

„Mehr Fälle“, hört man. Ein neuer Lockdown? Weil ich diese Nachrichten für unglaubwürdig halte, habe ich mir mal wieder die Daten angesehen, nicht die „Zahlen“, die ja immer noch in unglaublich inkompetenter Weise unstandardisiert in den Medien kolportiert werden.

1601463621801.png





Ich zeige das, der Übersichtlichkeit halber, für eine Auswahl prominenter Länder in den nächsten drei Abbildungen nochmals: die Entwicklung der absoluten Fallzahlen (Abbildung 2), die Entwicklung der absoluten Testzahlen (Abbildung 3) und die Entwicklung der standardisierten Fallzahlen (Abbildung 4), immer bezogen auf die Zahlen aus der Worldometer-Datenbank vom 15.8. und 25.9., den beiden Tagen, an denen ich auf die Datenbank zugegriffen habe.

Abbildung 2 – Absolute Anzahl der Fälle für die Länder Österreich, Belgien, Deutschland, Italien, Schweden, Schweiz und England am 15.8.2020 und am 25.9.2020


Abbildung 3 – Absolute Anzahl der Tests für die Länder Österreich, Belgien, Deutschland, Italien, Schweden, Schweiz und England 15.8.2020 und am 25.9.2020


Abbildung 4 – standardisierte Anzahl der Fälle für die Länder Österreich, Belgien, Deutschland, Italien, Schweden, Schweiz und England am 15.8.2020 und am 25.9.2020



Wir sehen an Abbildung 2: Unsere Kanzlerin hat in dem Sinne Recht, dass die absoluten Zahlen steigen, in allen abgebildeten Ländern bis auf Schweden, wo die Entwicklung stagniert. Das ist so, wie man Abbildung 3 entnehmen kann, weil in praktisch allen Ländern die Anzahl der Tests seit 15.8. massiv angestiegen ist; in der Schweiz und Schweden wurde nur ein wenig mehr getestet als zuvor.


Setzt man diese beiden Größen, die absolut gefundene Anzahl der Fälle (Abbildung 2) ins Verhältnis zur Anzahl der durchgeführten Tests (Abbildung 3) und standardisiert diese auf Prozent, dann sieht man in Abbildung 4 das, was man in Abbildung 1 für ganz Europa sieht für die hier ausgewählten Länder: Es gibt einen geringfügigen Anstieg der Fallzahlen nur in Österreich (von 2,32 auf 2,71%). Ein starker Abfall ist in Schweden zu verzeichnen und ein leichter Abfall auch in allen anderen Ländern.

https://harald-walach.de/2020/09/26/sars-cov-2-definitiv-nicht-mehr-faelle/
 
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Kate

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16.11.04
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Hallo Kayen,

ich durchschaue nicht ohne Recherche, was von Deinem Beitrag eigene Worte oder Zitate sind. Magst Du das bitte ggf. noch mit der Zitatfunktion kennzeichnen (nach Boardregeln und allgemeinem Zitatrecht)?

Gruß
Kate
 
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14.03.07
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Ich hoffe, so ist es Euch recht, Kate.
Bin mir jetzt aber auch noch nicht sicher, ob der Thread überhaupt der Richtige ist.
Ansonsten sag gerne Bescheid, dann lösche ich es hier wieder.
 

Kate

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Du bist der Chef bei Deinem Beitrag (ich weiß es ja schlicht nicht, was Zitat ist und was der Urheber erlaubt). Technisch sieht's super aus, danke (y)

Gruß
Kate
 
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05.04.08
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Ich habe hier auch noch eine Tabelle zu der Positivrate in Deutschland. Sie ist momentan wieder angestiegen und liegt in KW 38 bei 1,19%.

IMG_20200930_141858.jpg


Ich glaube eine Schwachstelle von Prof. Wallach könnte Worldometers sein. Beim Vergleich zum RKI fand ich dort höhere Zahlen, dann mal wieder umgekehrt. Wahrscheinlich sollte man mindestens 2 Quellen nebeneinander legen und vergleichen.
 
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12.10.18
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Es gehört schon ne Menge dazu bis man sich mit einen Virus infiziert hat

nein, überhaupt nicht.

das sieht man an den altbekannten und weit verbreiteten (z.b. die für schnupfen und gripp. infekte usw. "zuständigen") , die fast jeden mal infizieren und das teils sogar mehrmals pro jahr.

wieso behaupten hier ein paar leute dauernd irgendwas, das so überhaupt nicht stimmt und auch jeder weiß, der sich auch nur ein bißchen informiert ?????


Beim Vergleich zum RKI fand ich dort höhere Zahlen

das kann u.a. daran liegen, daß manche die zahlen auch tagsüber melden, andere nur abends und am wochenende evtl. garnicht usw.


lg
sunny
 
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12.05.11
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Ich stelle hier mal die Meinung über die "uns" übermittelten ansteigenden Fallzahlen in Europa von Herrn Prof. Walach ein.
Leider kann ich nicht allzu viel dazu schreiben, da ich seine Statistik nicht so wirklich nachvollziehen kann, ihn aber für glaubwürdig halte.
Falls jemand (trotzdem) "Schwachstellen" überblickt wäre ein Hinweis hilfreich.:
Die Analyse ist (mit Verlaub) ganz und gar unaussagekräftig. Sie berechnet nämlich den Quotienten der kumulierten Gesamtsumme aller Fälle und Testungen seit Februar bis 15.8. bzw. bis 25.9. Natürlich ändert sich da nicht viel, weil ein großer Teil der Summen aus dem ersten Halbjahr stammt und die Werte stabil hält.
Was man sich anschauen müßte, ist der Quotient der aktuellen Woche. So macht es auch das RKI.

Ich ergänze: Spanien gesamt hat in der Woche vom 19. bis 25.9. eine Positivrate von 11,2%. Das ist schon eine ganz andere Hausnummer, als wenn man die Woche verschwinden läßt in der Gesamtsumme und dann nur 6% rausbekommt.
Nachweis: https://www.mscbs.gob.es/profesiona...Cov/documentos/Actualizacion_217_COVID-19.pdf
 
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14.03.07
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Vielen Dank fürs Draufschauen, Laurianna und Malvegil.

Was mir nur nicht in den Kopf will, die Analyse hat er wohl am 25. September gemacht und am 26. September eingestellt.
Die Daten vom RKI lagen ihm also vor; also auch die Vorgehensweise des RKI.

Nun hat er aber, wie von Malvegil beschrieben, wohl die absoluten Fallzahlen und Testungen von Beginn an, also mit der zeitlichen Entwicklung, hergenommen.

Leider, leider ohne Begründung dafür sagt er aber ziemlich forsch, er biete nun Nachhilfekurse in Statistik an und wie man Zahlen interpretiert und kommuniziert.
Eine Begründung, warum nun seine absoluten Zahlen mit der zeitlichen Entwicklung besser sind, die fehlt mir leider.
Ohne diese habe ich momentan echt noch nicht den "Durchblick", den ich gerne haben würde.:geek:

Aber naja, gibt schlimmeres.
 
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12.05.11
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Naja, er gehört auch zu den Leuten, die nicht begreifen können, daß es mathematisch unmöglich ist, eine Falsch-Positiv-Rate anzusetzen (bei ihm 2,1%), die ein Vielfaches höher liegt als die tatsächliche Positiv-Rate, sofern die Testzahlen ausreichend hoch sind. Bei 100 Tests geht das ("statistisches Rauschen"), bei 100.000 Tests geht das nicht (Gesetz der großen Zahlen). Ich fürchte, Nachhilfe in Statistik bräuchte er auch selbst. :cool:
 
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14.03.07
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Ich könnte mir vorstellen, dass die CT-Werte, die ein PCR Test durchläuft schon einmal mit diesem Ergebnis hier gepostet wurden, aber vorsichtshalber nochmals dieser "Mainstream-Artikel" und lesenswert, wie ich finde


In Deutschland müssen viele Menschen in Quarantäne, obwohl sie so wenig Virusfragmente haben, dass sie niemanden anstecken können. Nach Recherchen von WDR, NDR und SZ erhalten viele Gesundheitsämter nicht die entsprechenden Laborwerte.


Von Markus Grill, NDR/WDR und Mara Leurs, WDR


Der Test, mit dem bundesweit Menschen auf das Coronavirus getestet werden, hat einen großen Vorteil, der zugleich ein Nachteil ist: Dieser PCR-Test ist sehr sensitiv. Das bedeutet, dass er bei richtiger Probenentnahme kaum einen Infizierten unentdeckt lässt. Doch die hohe Sensitivität führt auch dazu, dass zahlreiche Menschen ein positives Testergebnis bekommen, obwohl die Infektion bei ihnen schon so weit fortgeschritten ist, dass sie kaum mehr Viren im Körper haben - und auch niemand anderen mehr anstecken können.


Einen Hinweis auf die Virusmenge, die ein Patient in sich trägt, gibt der so genannte Ct-Wert. Er zeigt an, wie viele Runden die PCR laufen muss, bis Virus-Erbgut entdeckt wird. Bei einem Patienten mit viel Virusmaterial im Körper schlägt der Test häufig schon nach 10 bis 15 CT-Runden an, sagen Labormediziner. Wenn die PCR aber mehr als 30 Runden braucht, um Virusmaterial zu entdecken, ist ein Patient sehr wahrscheinlich gar nicht mehr ansteckend. Der Webseite des Robert Koch-Instituts zufolge lässt sich aus den Proben von Menschen mit einem Ct-Wert von mehr als 30 in Laborversuchen kein Virus mehr vermehren.


Doch viele Labore, die die PCR-Tests auswerten, stoppen die Analyse nicht bei einem Ct-Wert von 30, sondern in der Regel erst bei 37 oder 40, wie Ulf Dittmer erläutert. Der Vizechef der deutschen Gesellschaft für Virologie leitet die virologische Abteilung am Universitätsklinikum Essen. Da dort viele Verdachtsfälle mit Krankheitssymptomen getestet werden, sei der Ct-Wert "bei den meisten Fällen deutlich unter 30." Wenn man allerdings flächendeckend viele nicht-symptomatische Menschen teste, "dann steigen mit Sicherheit auch viele Ct-Werte auf einen Bereich über 30".

Viele sind nicht (mehr) ansteckend​


Für Aufsehen sorgte in dieser Woche ein Artikel in der "New York Times", der berichtete, dass Testdaten aus Nevada, Massachsetts und New York nahelegen, dass bis zu 90 Prozent der PCR-Tests so hohe Ct-Werte zeigen, dass die Patienten kaum noch Viren hatten. Der Epidemiologe Michael Mina von der Harvard Universität plädiert deshalb dafür, den Ct-Grenzwert auf 30 festzulegen.


Der Berliner Corona-Experte Christian Drosten beschäftigte sich in seinem jüngsten Podcast auf NDR-Info ebenfalls mit dieser Frage. "Ein Ct-Wert von 30 in dem einen Labor ist nicht dasselbe in Form von Viruslast wie ein Ct-Wert von 30 in einem anderen Labor", warnte er. Grundsätzlich hielt er es aber für richtig, die Viruslast von Patienten zu quantifizieren - etwa durch Erfassung des Ct-Werts einer Referenz-Probe. "Ich finde es jetzt nicht falsch, wenn gerade auch in USA gesagt wird, lass uns einfach mal einen Ct-Wert festlegen, ich würde da auch mitgehen", so Drosten.

Speichel "verdünnt" Ergebnis​


Der Essener Virologe Dittmer traut den Befunden aus den USA allerdings nicht recht. Er vermutet, dass die vielen hohen Ct-Werte, die dort berichtet werden, daher kommen, dass die Proben-Entnahme anders erfolgt als in Deutschland. So würden in den USA Proben häufig nicht im tiefen Rachen genommen, sondern nur mit Speichel, was das Ergebnis vermutlich verdünne. Auch bei Ehrenamtlichen in Deutschland, die zum Beispiel Tests an Autobahnen entnehmen, zweifelt er daran, dass der Abstrich immer korrekt entnommen werde.


Dittmers Labor macht die PCR-Tests nicht nur für die Kliniken in Essen sondern auch für die gesamte Stadt. Den Ct-Wert teilt er den Gesundheitsämtern in der Regel nicht mit. "Das ist nicht vorgesehen. Wir teilen in der Regel nur mit, ob jemand positiv oder negativ ist."


Auch der Laborverbund Dr. Kramer und Kollegen teilt auf Anfrage mit, dass der Ct-Wert intern zur Beurteilung der Probe herangezogen, aber nicht ans Gesundheitsamt weitergegeben werde. Von den 963 positiven Proben seit Ende Juli hätte fast jede zweite einen Ct-Wert von 30 oder mehr gehabt, teilt der Labormediziner Jan Kramer mit, der Vorstandsmitglied im Verband "Akkreditierte Labore der Medizin" ist. Doch die hohe Zahl komme auch zustande, weil darin Nachtestungen und Verlaufskontrollen enthalten seien, und das Virus bei Infizierten nach einem Höchststand eben jeden Tag weniger werde.
 
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05.04.08
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Dieses Problem könnten vielleicht auch die Schnelltests "beseitigen" - man hat wohl jetzt einige Millionen bestellt, die innerhalb von 15 Minuten ein Ergebnis anzeigen und weniger sensibler als PCR-Tests reagieren, indem sie eine höhere Viruslast nachweisen. Sie sind auch mit ca. 10 Euro wesentlich günstiger als PCR-Tests.

Dazu laufen auch momentan Studien in Kitas:


Ich könnte mir vorstellen, dass auf diese Weise mehr tatsächlich Infektiöse herausgefiltert werden.

Vielleicht ließen sich dann auch die Maßnahmen anders und besser handhaben, wenn es sich als effiziente Methode heraustellen würde.
 
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24.02.18
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Vielleicht ließen sich dann auch die Maßnahmen anders und besser handhaben, wenn es sich als effiziente Methode heraustellen würde.
Könnte ja, wird man aber nicht tun. Was man tun wird bestimmt das vielzitierte Papier der BRD das die Pandemie solange fortbesteht bis es einen Impfstoff gibt ( ganz egal ob noch Fälle gemeldet werden oder nicht.

Der Artikel von MDR/NDR ist eindeutig. Die Masse wird mit 30 und mehr Runden getestet obwohl man ab 30 davon ausgehen kann das man nicht mehr infektiös ist. Das in der Regel die GEsundheitsämter nicht gemeldet bekommen wer infektiös, aber wer positiv ist, ist damit nun offenkundig.

Und um ehrlich zu sein ist das ja auch alles ok was man uns so verkauft. Wir deuten es nur falsch.

"Coronafälle"
Ja Coronafälle. Die Masse bringt das wohl aber mit Kranke in Verbindung. Was defakto nicht der Fall ist. Ein Coronafall ist ein Positiver PCR Test sowohl mit und auch ohne Symptome. Ganz einfach.
Nür blöd das man oftmals in den Medien hört das sich Infektionen häufen obwohl das niemand bestimmt. Man bestimmt nur die Fälle. Aber davon spricht man öffentlich gar nicht...
 
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12.05.11
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Es ist auch wurscht, ob jemand infektiös ist, weil es beim Nachverfolgen viel wichtiger ist, herauszufinden, wo er sich angesteckt hat. Die meisten Leute stecken eh niemanden an. Aber wer einen angesteckt hat, hat vielleicht auch 10 angesteckt. Auf deren Spuren muß man kommen. Und fürs Rückwärts-Verfolgen ist ein (über-)empfindlicher Test durchaus sinnvoll.

Alles sehr schön dargestellt in diesem Artikel:
 
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24.02.18
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Das ist alles nur Philosphie da niemand weis wer infektiös ist.
Mit nachgewiesenen Molekülschnippsel ist man weder krank, noch infiziert noch infektiös. Aber das weiß eben nur das Labor das in der Regel keine weiterführenden Werte mitgibt.

Die Pandemie wurde aufgrund von falschen ANNAHMEN ausgerufen. Und das völlig zu unrecht.
Was ist wenn nur 1% aller positiven Fälle Infektös sind und sich infiziert haben? Dann liegen wir bei nur 340000Fälle wovon gerade mal 10-15% schwerere Verläufe haben wie wir wissen. Und von den 10-15% werden in der Regel auch nur ein Bruchteil hospitalisiert. Und von den hospitalisierten versterben wiederum nur ein Bruchteil.

Ich meine wir sprechen hier über ein Erkältungsvirus und nicht über Malaria, Menginitis oder Enzephalitis mit hoher Letalität.
 
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12.05.11
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Ich meine wir sprechen hier über ein Erkältungsvirus und nicht über Malarie, Menginitis oder Enzephalities mit hoher Letalität.
Weder noch. Wir sprechen über ein neues Coronavirus, das in manchem anders ist, als was man bisher kennt.

Was ist wenn nur 1% aller positiven Fälle Infektös sind und sich infiziert haben?
Naja, da in vielen Ländern 1 bis 10 Prozent der positiven Fälle gestorben sind, kann das ja wohl nicht stimmen.
 
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