Brauche Rat zu meiner Osteoporose

Hallo Peter,

danke für die Info. Der Link ist super und vor allem sehr informativ. DANKESCHÖN !!!
 
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FDA warnt vor atyptischen Frakturen bei Bisphosphonaten

NEU-ISENBURG (ikr). Erhöht die langfristige Behandlung mit Bisphosphonaten bei Osteoporose das Risiko für atypische Femurfrakturen? Aufgrund eines solchen Verdachts sollen in den USA entsprechende Warnhinweise in die Fachinformationen der betreffenden Präparate aufgenommen werden, so die Arzneimittelbehörde FDA.

Gefährdeter Oberschenkel? Die FDA warnt vor einem möglichen Frakturrisiko unter der Gabe von Bisphosphonaten.

... Bisher sei jedoch unklar, ob Bisphosphonate tatsächlich die Ursache solcher Brüche sind.

Die US-Arzneimittelbehörde ist dabei, Studiendaten zur Sicherheit und Wirksamkeit von Bisphosphonaten in der Langzeittherapie bei Osteoporose-Patienten unter die Lupe zu nehmen. Auch die Häufigkeit atypischer Femurfrakturen wird ermittelt.

Die Warnhinweise in den Fachinformationen werden nach Angaben der FDA nur Bisphosphonate betreffen, die zur Osteoporose-Prävention und -therapie zugelassen sind. Auch Patienten sollen über das erhöhte Risiko für atypische Hüftfrakturen informiert werden.

Die optimale Dauer einer Behandlung mit Bisphosphonaten bei Osteoporose-Patienten sei bisher ungeklärt, stellt die FDA fest. Möglicherweise treten die sogenannten atypischen Femurfrakturen erst nach einer Anwendungsdauer von mehr als fünf Jahren auf.
FDA warnt vor atyptischen Frakturen bei Bisphosphonaten

Gruss,
Oregano
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hallo Oregano,

vielen Dank für diese Info.

Mich haben glücklicherweise auch mein Internist und mein Zahnarzt (!) auf die Problematiken der Bisphosphonate hingewiesen.

Bei den Bisphosphonaten scheint es so zu sein, dass zwar zum einen mehr Knochenmasse angebaut wird, gleichzeitig aber Feuchtigkeit entzogen wird. Das führt dann dazu, dass die Knochen bei "normaler Benutzung" stabil sind, aber bei Überbelastung wie einem Sturz sehr anfällig sind. Ähnlich wie ein Gasbetonstein; der hält richtig viel aus, ist stabil und man kann ganze Häuser daraus bauen, aber wenn so ein Stein zu Boden fällt, zerspringt er regelrecht. So habe ich die Erklärung meiner Ärzte verstanden und ich finde es nachvollziehbar.

Dass alle Medis Nebenwirkungen haben ist ja bekannt, aber Bisphosphonate sind schon echt brutal.
 
Hallo, ich nehme meine Aussage zu Vit. D3 zurück, habe dazu gelernt. Man muss doch hochdosiert aufsättigen . Ich hatte am Ende des Sommers nur 82 nmol/l, trotz Einnahme von 1200-2000 Einheiten. 4 Wochen später, also, als keine Sonne mehr an meine Haut kam, hatte ich nur noch 60 nmol/l.

Wahrscheinlich hatte ich viele Jahre auch einen Vit. D - Mangel, bestimmt sogar, habe Osteoporose. Sättige jetzt unter Kontrole auf , hab ne Superorthopädin (oh Wunder), Krafttraining und Vit.D ist meine Therapie.

Bisphosphonate werde ich mir sicher nicht aufschwatzen lassen.

Viele Grüße

Datura
 
Hallo Datura :wave:,

bei mir sind die Vitamin D-Werte im Blut absolut im grünen Bereich. Das ist also nicht mein Problem. Wo bei mir die Osteoporose herkommt ist genau genommen ziemlich unklar. Zum einen kann es mein Hypophysentumor, zum anderen meine defekten Nieren und Nebennieren sein.

Was sich jetzt mittlerweile als wesentlich schwieriger herausgestellt hat, sind meine Bandscheiben. In der Brustwirbelsäule sind alle 11 nahezu vollständig aufgebraucht (max. noch 3 mm hoch, teilweise ganz weg) und in der Halswirbelsäule habe ich einen Bandscheibenvorfall. Dazu kommt noch, dass sich meine Wirbel verformen und die Deck- und Grundplatten einbrechen. Das kann allerdings von der Osteoporose herrühren. Das die Facettengelenke inzwischen arthrotisch verändert sind, versteht sich von selbst. Leider bilden sich dort auch Randanbauten, die in den Spinalkanal wachsen.

Mir bleibt also nicht viel als das Beste draus zu machen. Zumal die Rentenversicherung sagt, dass ich gar nicht krank bin und gefälligst arbeiten gehen soll, statt frecherweise Rente zu beantragen.
 

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