Was hilft bei täglichen, nächtlichen Fußkrämpfen

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24.02.18
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Schulmedizinisch wird sowas mit GABAagonisten gelöst. Ergo würde ich auf die homöpatischen Wirkungen von Magnesium und co verzichten und würde mich gleich um Gabaagonisten kümmern.
GABA+ Glycin ist liposomales GABA und wirkt Zentral und ist Krampflösend. Wenn du was auf Kasse brauchst dann Baclofen. GABA Supplement hilft nur bedingt da es nicht Zentral wirkt.

Option B Acetylcholin. Darum habe ich mich aber noch nicht gekümmert. Wirds sicherlich in der Pflanzenapotheke ( oder eher in Form von Aminosäuren) geben. Auf Kasse gibts das definitiv
 
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Selbst wenn sich die Krämpfe zurückbilden würden, halte ich es weiterhin für ein gutes Hausmittel. Ich trage es sogar auf den Schilddrüsenknoten auf und bemerke, dass sich dort eine Schwellung, die schon lange Zeit besteht, zurückbildet.
Ich werde das weiter beobachten; auch einige Neurodermitisstellen scheinen positiv zu reagieren.

Den ersten Vorteil, den ich den schriftlichen Ausführungen entnehme, ist das Magnesium Bittersalze bei äußerer Anwendung auf die Haut einen vermehrten Wassereintritt ins Hautgewebe hervorruft, wodurch diese besser befeuchtet wird.
Auch enthält es wohl mehr Mineralstoffe wie z.B. zusätzlich Brom, Jod, Kalium und Kalzium und wirkt gefäßschützend, hormonregulierend, muskel- und nervenstärkend, schmerzlindernd, entkrampfend, zellschützend und noch einiges mehr. Habe jetzt nicht alles genau behalten, aber mir scheint es wirklich hautfreundlicher zu sein. Ich werde mir das mal bestellen und irgendwann berichten.

Hallo Kayen,

interessant, was Du zu Magnesium schreibst. Da jetzt schon einige Zeit vergangen ist, wollte ich Dich mal fragen, ob Du die Muskelkrämpfe noch hast und ob Du Bittersalz zur äußerlichen Anwendung mittlerweile schon mit oder ohne Erfolg ausprobiert hast.

Vielleicht muss man das Ganze ja auch "größer" betrachten.

So sieht vor allem Kuklinski Muskelkrämpfe als ein Energiedefizit der Muskelzellen. Also dürfte alles helfen, was den Mitochondrien hilft, wobei ich Dir jetzt nicht sagen kann, was besonders helfen könnte. Die Antwort von Knuddz geht wohl auch in die Richtung.

Grundsätzlich wird von Kuki ja eine Logi-Kost mit wenig Kohlenhydraten empfohlen. Für die bessere Durchgängigkeit der Zellmembranen außerdem die Einnahme von aufgereinigtem Fischöl (Vorsicht: es gibt auch ranzige Öle), Algenöl, aber auch Lebertran (enthält Vitamin A und D in Kombination). Das hilft auch der Haut. Im Grunde aber vor allem dem Stoffwechsel und unterstützt den Körper bei der täglichen Entgiftung.

Die Anhebung des reduzierten Gluthathions (GSH) erwähnt K. sehr oft. Das geht u.a. mit Vitamin B2 und mit Vitamin B5, dass das red. Gluthathion um 40% anheben soll. Ich werd Vitamin B5 mal ausprobieren. Auch wenn ich es nicht selbst messen/überprüfen kann, vielleicht hat es unerwartet gute Wirkung. Für die Haut ist es ja nicht zuletzt aus der Werbung bekannt, dass Vitamin B5 der Haut hilft.

Ansonsten kreist bei ihm alles um oxidativen Stress (Bekämpfung u.a. mit Vitamin E, nur Tocotrienole, keine Tocopherole und Vitamin C) und um nitrosativen Stress. Der nitrosative Stress ensteht, wenn ich ihn richtig verstehe, zum Beispiel durch einen schiefen Biss oder schiefe Halswirbel oder auch nur verspannte Muskeln.

Du hast erwähnt, dass Du eine Wurzelzyste hast. Das hab ich auch, nennt sich auch Arachnoidalzyste. Über deren Entstehung gibt es (außer angeboren) nur Vermutungen. Sie können den Lympfluss behindern und eventuell auch das Kribbeln und Taubheitsgefühle in den Füssen verursachen.

Eine operative Entfernung ist aber, denke ich, schwierig. Das hängt wohl vom Einzelfall ab. Aber ich könnte mir vorstellen, dass dadurch auch nitrosativer Stress entsteht. Bei mir könnten es aber auch zwei kaputte Wirbel sein, die das Kribbeln und die Taubheitsgefühle in den Füssen verursachen.

Wie gesagt, genaues über die Entstehung solcher Zysten und die Auswirkungen weiß man leider nicht. Die Behandlung des nitrosativen Stresses sieht Kuklinski vor allem in der Einnahme von Vitamin B12 (Adenosyl-B12), Folat und Biotin. Habe ich in der Form noch nicht ausprobiert bzw. Folat immer weggelassen, weil ich nicht wußte, dass es so wichtig ist, beides (Vitamin B12 und Folat) immer gleichzeitig zu nehmen (und dann noch zusammen mit Biotin). Aber Vitamin B12 hat auch Nachteile und kann Krebs fördern. Das will ich hier nicht unerwähnt lassen. Da muss man dann wohl sehr genau abwägen, was einem gut tut. Der Exkurs über Kuki soll auch nur eine Anregung darstellen.

viele Grüsse
 

Kate

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Der Exkurs über Kuki soll auch nur eine Anregung darstellen.
Ergänzen möchte ich dazu, dass das Konzept weit umfassender ist, als von Dir angerissen und es dazu viele Informationen in Forum und forumeigenem Wiki gibt.

Beim Zitieren wäre es übrigens fein, wenn der Link zum Beitrag mit drin ist (wollte gerade Kayens 1. Aussage nochmal im Zusammenhang lesen), eigentlich passiert das auch von allein, wenn man Text in den Beiträgen mit der Maus markiert und dann auf "+Zitat" klickt. Falls Du da technische Probleme hast, schau mal in die Technik-Rubrik :)

Da isser - mit Link:
Selbst wenn sich die Krämpfe zurückbilden würden, halte ich es weiterhin für ein gutes Hausmittel. Ich trage es sogar auf den Schilddrüsenknoten auf und bemerke, dass sich dort eine Schwellung, die schon lange Zeit besteht, zurückbildet.
Ich werde das weiter beobachten; auch einige Neurodermitisstellen scheinen positiv zu reagieren.

Gruß
Kate
 
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07.05.09
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Hallo Kate,

danke für Deinen Nachtrag und das nachträgliche Zitat von Dir. Hätte ich natürlich auch selbst drauf kommen können. Da Kuklinskis Konzept den Rahmen dieses Threads sprengen würde, wäre es vielleicht ja (immer noch) interessant, dieses Thema und den Erfolg seiner Behandlungsvorschläge in einem eigenen Thread erneut zu behandeln. Falls daran Interesse bestehen sollte.

viele Grüsse
 

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