Verstärkte Symptome beim/nach dem Essen, Muskelschmerzen, Unruhezustände mit pulsierenden Muskeln bei Kopfgelenk-Instabilität - Abhilfe?

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Hallo Manuf,

mein Mann schlief am liebsten auf einem Dinkelkoernerkissen, weil sich das am besten seinem Nacken angepasst hat. Wir hatten es damals 2x bei Tchibo gekauft, aber inzwischen gibt es keine gleichwertig guten mehr, alle anderen fielen zu hart aus. Es muss da unterschiedliche Härtegrade geben.
Nun musste er sich wohl oder übel an ein Nackenkissen von Lidl gewöhnen, denn die alten Dinkelkissen kann man ja nicht auf ewig benutzen.
Er hat allerdings auch nicht solche schlimmen Probleme wie Du, aber auch schon lange Tinnitus.

Viele Gruesse
 
wundermittel
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Wie es sich auswirkt: Wenn ich (habe ich auch, z.B. zum Lesen) ein höheres Kissen zum Schlafen nehme, dann zieht es mir morgens sehr unangenehm vom Nacken her bis in den Kopf (Nackenschmerzen, mitunter auch Kopfschmerzen, stärkerer Tinnitus, manchmal auch Kieferschmerzen).
Mein MySheepi kann man auch "auffüttern" oder "abfüttern", aber irgendwie ist das Nackenstürzteil Murks .

Ich kann meinen Tinnitus und Ohrendruck übrigens verstärken, wenn ich die Halsmuskulatur inkl KG Region anspanne. Also scheint es doch eher aus Richtung KG zu kommen. Oder es ist einfach eine andere Wahrnehmung durch das Anspannen.
 

Kate

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Was machst du mit diesem Ergebnis??
Ob Du Dinge überhaupt "wissen möchtest" müsstest Du selbst entscheiden.
Einer jungen Frau aus meinem Umfeld wurde bescheinigt, sie hätte schon Schlaganfälle gehabt. Wenn Dich so etwas nur ängstigen würde, ohne dass Du konstruktiv was rausziehst, wäre das wohl eher nicht hilfreich, es zu wissen.

Bei Berentungen sind die Gutachten von M.-K. wohl manchmal hilfreich, wie ich hörte (ich weiß nicht mehr, von wem). Bei mir war's vor allem die Objektivierung der Schwindelsymptomatik (eine computergestützte Variante des Unterbergschen Tretversuches, meine ich), die mir zum einen half, das nicht-ernst-genommen-Werden emotional besser wegzustecken, zum anderen mich nochmal bestärkte, die Sache selbst ernst zu nehmen und Dinge in meinem Alltag zu ändern.

Bitte schau dazu mal in die anderen Threads. Das wird sonst hier zu aufwändig.

Hast Du eigentlich mal überlegt, Dich an einem kPNI-Fachmann zu wenden ("klinische Psycho-Neuro-Immunulogie", sozusagen der Nachfolger der alten "Psychosomatik")? Mir fällt da spontan Jens Freese ein und vielleicht wäre ja eine Vorab-Auskunft, ob er überhaupt meint, helfen zu können, kostenlos. Vermutlich müsstest Du Dich aber etwas kürzer fassen, so dass man das in ein paar Minuten lesen kann ;)

Gruß
Kate
 
regulat-pro-immune
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Hallo,

Nackenstützkissen kann ich auch nicht leiden. Das ist mir in der Regel ganz vorne zu hoch. Man kann den Kopf dann auch nicht frei bewegen, wenn man sich z. B. im Schlaf umdreht. Eine Füllung, die man durch "Draufboxen" so verteilen kann, wie man es gerne hätte, ist da, finde ich, anpassungsfähiger.

viele Grüsse
 
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Hallo @Adina,

danke für den Tipp.

Ich denke aber, dass ich eher versuchen werde, den Kissen-Thread zu finden, wo auch andere Betroffene mit KG Inst. ihre Kissen nennen.
Das Kissen sollte meinen Nacken stützen, aber auch nicht zu hart sein.

VG,
Manuel
 

Kate

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Bitte in den Threads dazu nachlesen und/oder im Wiki...

Gruß
Kate
 
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18.06.21
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Hallo,


K. schreibt in seinem Thread ja, dass bei KG Instabilitäten sofortiger Kraftverlust eintreten kann. Das ist bei mir jetzt leider von Tag zu Tag mehr der Fall. Nach dem Essen oder paar Metern laufen bin ich total erschöpft und kraftlos. Die wackligen schlappen Beine machen das mit den Erschütrerungen bis in den Kopf ja nicht besser.
Ich kann fast nur noch liegen und hab keine Kraft mehr, Essen zu machen oder zu essen. Untersrützung ist Keine da. Bin auch sehr appetitlos. Die KG werden von Tag zu Tag wackliger und ich kann meinen Körper jeden Tag weniger stabil halten (natürlich hat auch die Muskulatur weiter abgebaut durch das viele Liegenmüssen, aber ich konnte teilweise mit meiner Erschöpfung nicht einmal mehr sitzen, nur bei anderen Bettlägerigen baut doch die Musk. auch nicht so schnell ab bzw wird schwächer, nach 5 Wochen und ich war ja auch nicht nur 24/7 im Liegen). Zittern und Muskelzuckungen und Schmerzen in den Armen kommen mehr und mehr dazu. Ja, es ist (M)eine Vermutung, aber ich denke, dass durch die höhere Instabilität der Dens jetzt permanent auf den Hirnstamm drückt. Das war ja vorher schon knapp. Und kein verdammter Neurochirurg in Dtl. will davon etwas wissen....
Ist diese sofortige Kraftlosigkeit nach Erschütterungen aufgrund von sofortiger Zerstörung von Nährstoffen oder was ist der Grund für den sofortigen Kraftverlust, den K. in seinem Buch beschreibt (unter der CFS Rubrik)?
Habe ich die Chance, wenn ich endlich mal den Befund vom Blutbild vom IMD erhalte, dass mit entsprechender Einnahme der fehlenden Nährstoffe, falls überhaupt welche fehlen, es wieder etwas erträglicher zu machen oder ist die Zerstörung von Nährstoffen nicht der Grund bei Erschütterungen?
Jedenfalls habe ich so noch weniger Chance (war ja vorher schon ein Problem), Muskeln aufzubauen mit den Miniübungen und der dollen Erschöpfung, um zumindest den Körper wieder etwas stabiler zu halten.
Es ist schön, dass K. das so beschreibt aber was genau der Grund ist, steht dort nicht.

Ich weiß, dass ich Viele hier nerve und das tut mir auch ehrlich leid. Und dass ihr mich auch nicht persönlich kennt. Bin eigentlich ein ganz lustiger Typ, wenn es mir gut geht.
Aber da ich keine andere Aussicht mehr sehe als eine evtl OP in Barcelona bei Dr. Gilete (falls er operiert), würde hier denn Jemand die Möglichkeit sehen, bei einer Spendenaktion zu spenden?
Ich frage so vorsichtig, da mir natürlich klar ist, dass das Geld bei Vielen knapp ist....alle Konstitutionen kenne ich hier ja nicht.


VG,
Manuf
 
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regulat-pro-immune
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Zumindest wurde bei mir in Soltau gefunden, dass die Schutzreflexe für laute Geräusche bei einigen Frequenzen nicht auslösen, passend zu meiner (eher milden) Hyperakusis. Ich glaube es wurde im Bericht dann auch als Hirnstammstörung interpretiert. Inwiefern Soltau dich weiterbringt, weiß ich nicht. Eher eine Bestätigung für dich, falls was gefunden wird. Weil den Bericht dürfte auch keinen Neurochirurgen interessieren. Es kostet mittlerweile 250 € oder mehr.
 

Kate

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Hallo Manuf
K. schreibt in seinem Thread ja, dass bei KG Instabilitäten sofortiger Kraftverlust eintreten kann.
Wer ist "K." und welchen Thread meinst Du? Bei solchen Sachen ist es immer besser, Zitat+Link einzufügen (bei Anwendung der Zitatfunktion ist der Link automatisch dabei und das geht auch Thread- und Rubriken-übergreifend).
was ist der Grund für den sofortigen Kraftverlust, den K. in seinem Buch beschreibt (unter der CFS Rubrik)?
Hier die gleiche Frage: Wer ist K. und welches Buch meinst Du, das in der CFS-Rubrik verlinkt(?) oder erwähnt ist?

Danke. Habe die Antwort gefunden.
Du meinst den Thread zur Oto-Neurologie, oder? Gut, dann kannst Du Dir ja eine Meinung bilden, zusammen mit der Aussage von @Grantler (danke für's berichten, das ist sicher sehr viel aktueller als meine Erfahrung von ca. 2010). Ich hoffe, Du hast die Nackenstützkissen auch gefunden, samt dem Zusammenfassungs-Thread. Ich gehe ohne mein Reise-Nackenstützkissen nicht mehr aus dem Haus.

Das
Es kostet mittlerweile 250 € oder mehr.
... ist ja happig. Bei mir war das meiste, auch der Bericht, Kassenleistung, es wurde mir allerdings mitgeteilt, dass die Kasse das nicht annähernd angemessen entlohnt. Ich meine, nur für das spezielle EEG - mit langsamen (wohl Theta-)Wellen - hatte ich 50 Euro aus eigener Tasche bezahlt. Dazu kamen Fahrt und Übernachtung, weil sich die Untersuchung über 2 Tage hinzog.

Wegen Deiner Übungen, Manuf: Ich vermute, dass isometrische Übungen ideal wären. Dabei vermeidest Du dann jegliche Erschütterung, Verkantungen o.ä. und kannst auch einiges erreichen.

Gruß
Kate
 
regulat-pro-immune
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dass isometrische Übungen ideal wären.
Hast du damit was erreichen können? Ich weiß zwar, dass diese Übungen immer wieder empfohlen werden, aber man kommt damit wohl nur an die oberflächliche (starke) Muskulatur während bei so komplexen Störungen und Instabilitäten meist die tiefen, unwillkürlichen Muskeln betroffen sind (tiefe Nackenflexoren z.B.). Aber besser als gar nichts machen sind die isometrischen.
 
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Bezüglich Nackenkissen:
Für mich ist ein kleines Keilkissen - wie man es für den Allerwertesten nutzt - nur umgedreht unter dem Kopfkissen am geeignesten.
Das könnte man ausprobieren, falls noch eines im Hause herumliegt - falls schon etwas eingeknauscht, um so besser - dann schmiegt es sich gut an. Man kann es ja vorher waschen.

Liebe Grüße
Kayen
 
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Hallo Manuf

Wer ist "K." und welchen Thread meinst Du? Bei solchen Sachen ist es immer besser, Zitat+Link einzufügen (bei Anwendung der Zitatfunktion ist der Link automatisch dabei und das geht auch Thread- und Rubriken-übergreifend).
Sorry, ich meinte Kuklinski und sein Buch, das du mal verlinkt hast. Ich bin nicht mehr ganz bei mir, mir geht es echt schlecht. Ich bin so unsagbar kraftlos und erschöpft. Jeden Tag mehr. So schnell können doch KG auch nicht schlechter werden. Meine Vermutung, dass es ein ausgeprägtes CFS ist, bestätigt sich immer mehr und das ist echt sch....

Hier die gleiche Frage: Wer ist K. und welches Buch meinst Du, das in der CFS-Rubrik verlinkt(?) oder erwähnt ist?
Siehe oben. Kuklinskis Erklärung im Buch über CFS.

Ich hoffe, Du hast die Nackenstützkissen auch gefunden, samt dem Zusammenfassungs-Thread. Ich gehe ohne mein Reise-Nackenstützkissen nicht mehr aus dem Haus.
Nein, habe ich nicht.

Wegen Deiner Übungen, Manuf: Ich vermute, dass isometrische Übungen ideal wären. Dabei vermeidest Du dann jegliche Erschütterung, Verkantungen o.ä. und kannst auch einiges erreichen.
Genau das ist das Problem. Selbst leichte isometrische Übungen mit nur einem leichten Fingerdruck ertrage ich nicht, verstärkt sofort Symptome und ich merke, dass sich da die Wirbel in der HWS und die KG schon gegeneinander verschieben. Als ob keine Muskulatur da ist oder nicht ordentlich angesteuert wird. Deswegen sage ich ja, ich sehe keinen anderen Auswg mehr als OP oder "dem ein ____ setzen". Ich kann mich mittlerweile nicht mal mehr in der LWS im Stehen lange aufrecht halten, was da wenigstens vorher noch ging. Ich meine, Muskulatur kann sich doch nicht so stark so schnell innerhalb einer oder zwei Wochen abbauen trotz liegen, da konnte ich noch halbwegs stehen. Nach dem Essen, nach kleinsten Belastungen wird das schlimmer. Es ist keine Kraft mehr da. Und es kann doch auch nicht von Tag zu Tag schlechter werden, so schnell dürften doch auch KG nicht schlechter werden, dass die Erschütterungen von Tag zu Tag schneller Kraftverlust machen und mein ganzer Körper ist kraftlos. Dass das innerhalb ein paar Wochen jetzt so schnell geht, ist gruselig.

Ich verstehe das auch nicht. Vor einigen Monaten sind meine KG, weil freimassiert, noch viel doller geknackt und verschoben (aber nicht ständig wie jetzt und ohne Schmerzen, irgendwas wird bei mir im Hinterkopf berührt), da hatte ich noch nicht so starke Erschöpfunf, allerdings noch mehr Muskulatur, mit der mein Kopf sich aber viel wsckliger angefühlt hat, weil ich sie auch nicht ansteuern konnte. Und trotzdem nichr so starke Probleme. Ich kapier den ganzen Vorgang nicht mehr.
Ich will so nicht mehr, ich kann nicht mehr. So habe ich keine Kraft mehr, meine Arztgänge zu machen. Z.B. WS Zentrum, HP zur CFS Behandlung usw.
 
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Hast du damit was erreichen können? Ich weiß zwar, dass diese Übungen immer wieder empfohlen werden, aber man kommt damit wohl nur an die oberflächliche (starke) Muskulatur während bei so komplexen Störungen und Instabilitäten meist die tiefen, unwillkürlichen Muskeln betroffen sind (tiefe Nackenflexoren z.B.). Aber besser als gar nichts machen sind die isometrischen.
Ich würde gerne die isometrischen machen, den ganzen Tag lang. Versuche es immer wieder, aber immer wieder werde ich eines Besseren belehrt. Die Muskeln, auch die äußeren wirken so, als würden sie nicht (richtig) arbeiten.
 

Kate

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Hast du damit was erreichen können?
Schwer zu sagen, da ich viele Sachen gleichzeitig angefangen habe (alles, was in Kuklinskis mehrdimensionalem Konzept enthalten ist). Zudem bin ich nicht so schwer von Kopfgelenksinstabilität betroffen wie Ihr beide offenbar.

Ich weiß zwar, dass diese Übungen immer wieder empfohlen werden, aber man kommt damit wohl nur an die oberflächliche (starke) Muskulatur während bei so komplexen Störungen und Instabilitäten meist die tiefen, unwillkürlichen Muskeln betroffen sind (tiefe Nackenflexoren z.B.). Aber besser als gar nichts machen sind die isometrischen.
Ich hatte v.a. daran gedacht, weil sich Manuf mit seinen Übungen (Wackelbrett) u.a. offenbar mehr geschadet hat, als dass es genützt hätte.

Gruß
Kate
 
regulat-pro-immune

Kate

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Hallo Manuf
Kuklinskis Erklärung im Buch über CFS
Hat er auch eines über CFS geschrieben? Oder meinst Du das über Mitochondrientherapie (..."- die Alternative")?

Nein, habe ich nicht.
Ich verstehe nicht, wo Dein Problem ist. Ist doch übersichtlich aufgebaut hier (oder? - bitte ggf. konkrete Kritik äußern!) und ich habe Dir noch eine Erklärung geschrieben.

Ich versuche es noch mal anders - hier ein Screenshot:
2021-09-20-183947_1002x652_scrot.png

Beim roten Pfeil den Link öffnen (ganz links am Benutzerbild siehst Du auch die orange "Pin-Nadel", von der ich schrieb), dort zum Thema "Halswirbelsäule" und dort zum "Nackenstützkissen". Da hast Du auch eine Übersicht, was es sonst noch für wichtige Threads gibt.
Die Suche (oben rechts) liefert es genauso einfach mit Stichwort "Nackenstützkissen".

Gruß
Kate
 

Kate

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Bezüglich Nackenkissen:
Für mich ist ein kleines Keilkissen - wie man es für den Allerwertesten nutzt - nur umgedreht unter dem Kopfkissen am geeignesten.
Das könnte man ausprobieren, falls noch eines im Hause herumliegt - falls schon etwas eingeknauscht, um so besser - dann schmiegt es sich gut an. Man kann es ja vorher waschen.
Schlau, @Kayen 💡

Hab's auch in den Nackenstützkissen-Thread kopiert.

Gruß
Kate
 
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