Verhalten als Krankenhausbesucher

Guten Abend,

Wie funktioniert dieses Screening?

Mit Nasen und Rachenabstrich. Und wenn dann MRSA festgestellt wird? Kommst Du trotzdem in den Op, wenn es nötig ist, anschliessend wirst Du dann isoliert. Verbreiter im Kh sind die Pflegekräfte und Ärzte, ein Screening für diese Personen würde den Kh-Betrieb stillegen.

peter
 
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Guten Abend,



Mit Nasen und Rachenabstrich. Und wenn dann MRSA festgestellt wird? Kommst Du trotzdem in den Op, wenn es nötig ist, anschliessend wirst Du dann isoliert. Verbreiter im Kh sind die Pflegekräfte und Ärzte, ein Screening für diese Personen würde den Kh-Betrieb stillegen.

peter
Und warum tut es das Screening nicht in anderen Ländern?
Das sind doch faule und armselige Ausreden, um die 20.000 Todesfälle oder wieviele es mittlerweile alleine in D sind und das Abfaulen von Körperteilen bei Krankenhauspatienten, zu begünden.
 
Noch mal zum Screening:

Es gibt 2 Möglichkeiten. Wenn kein Zeitdruck besteht, wird aus dem Nasen-Rachenraum mittels Tupfer ein Abstrich genommen und auf einem Nährboden angezüchtet, welcher dann einen Tag später ausgewertet werden kann. Stellt sich dabei eine MRSA-Besiedlung dar, kann ein Antibiogramm Auskunft darüber geben, welche Antibiotika noch ausreichend ansprechen. So eine Besiedlung ist in den meisten Fällen in wenigen Tagen durch Salben und hygienische Maßnahmen zu beseitigen.

Die andere Möglichkeit des Screenings ist ein Schnelltest. Da werden spezielle Spuren von MRSA angezeigt. Ein Ergebnis liegt nach etwa 2 Stunden vor. Die Behandlung erfolgt dann wie oben beschrieben.

Selbst wenn bis zur OP MRSA aus zeitlichen Gründen nicht behandelt werden kann, ist die Kenntnis einer solchen Besiedlung wichtig. Dann kann nämlich durch erhöhte hygienische Maßnahmen eine Infektion trotzdem verhindert werden.
 
Hallo,

ich habe in den letzen 2 Monaten 4 Op´s (jeweils über 2 Std)erleben durfen. Immer erfolgte vorher ein MRSA- Abstrich, das Ergebnis lag nach 30 Minuten vor. Solange dauerten auch die Op-Vorbereitungen.(BGA,EKG.Kaliumsenkung)

peter
 
Ja, wir wissen ja von James, wie wichtig eine Diagnose ist. Ein Unternehmen aus Schwaben hat jetzt ein Gerät entwickelt, das

in weniger als drei Stunden sowohl den Erregertyp als auch seine Resistenzen analysiert. (Wirtschaftswoche 27/2011 S. 75)

Viele Grüße
Baffo
 
Hallo Baffomelia,

danke für die Info!
Natürlich werden die Schnelltestmethoden immer weiter entwickelt. Letztlich ist es eine Frage der Kosten. Die herkömmliche Testmethode ist im eigenen Haus für wenige € zu haben, als Fremdleistung meist zwischen 10 und 15 €. Das unterscheidet sich dann doch etwas zu den Schnelltestmethoden.
 

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