Aufgedunsener Bauch und ständiges Luftaufstoßen seit Jahren!

Themenstarter
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Hallo,
ich melde mich mal wieder zurück.

Ich bin jetzt bei einer Heilpraktikerin in Behandlung, die auf Magen-Darm spezialisiert ist.
Zuerst hat sie mich zu einer Osteopathin geschickt. Das war mal ganz interessant.
Anscheinend ist meine rechte Seite / Ganzkörperfaszie verzogen. Mageineingang und Leber sehr hart, da säßen Emotionen fest wie Trauer (Magen) und Wut (Leber). Interessant war auch, dass bei mir der Atlas sehr fest war und nachdem sie am Bauch gearbeitet hat, ging es am Atlas dann auch besser.

Die Heilprakriterin hat eine Stuhl- und Blutprobe eingeschickt.
Wie immer waren meine Entzündugnswerte im Stuhl leicht erhöht und Fett scheint bei mir nicht so gut verdaut zu werden. Schlägt alles nicht in die Extreme.

Der Bluttest war ein sog. IGG-Antikörpertest. Ich habe leider sehr viel negatives darüber im Netz gelesen, aber da man bei mir ja nun wirklich schon alles andere abgeklärt habe, wollte ich es trotz der horrenden Preise von ca. 400 € trotzdem mal versuchen ....

Interessanterweise ist bei mir fast alles grün bis auf Gluten, Hirse, Hafer, Dinkel. Da schlägt alles rot aus. Bin etwas überrascht. Zölliakie habe ich ja nicht, das hätte man bei der Spiegelung gesehen und eine Auslassdiät bzgl. Gluten hab ich ja auch schon gemacht (dabei dann aber vie Hafer und Hirse gegessen). Hmm .....

Naja, einen Versuch ist es mal wert, die roten Dinge auszulassen. Ist ja bei mir keine lange Liste.

Ansonsten soll ich noch folgendes einnehmen:
- Symbio detox (um Giftstoffe auszuleiten)
- Omniobiotic (Darmbakterien)
- Ortho Doc Mucosa (um Schleimhaut aufzubauen)

Ich stehe solchen Dingen ja immer sehr kritisch gegeünber und schütte ungern irgendwelches Zeug in mich rein ..... aber man muss es mal versuchen. Darmbakterien alleine hab ich oft genug versucht, hat nichts gebracht.


Um ehrlich zu sein, bezweifle ich, dass das auslassen der genannten Lebensmittel etwas bewirken wird, da ich ja wirklich schon so viele Auslassdiäten gemacht habe, aber ich versuche es jetzt halt nochmal.


Ansonsten meinte der Gastro, dass man doch mal wegen Parasiten schauen könne, aber es ist sehr schwierig, die nachzuweisen.

Zusätzlich zu meinem ständig aufgedunsenen Bauch und dem Luftaufstoßen kommt in letzter Zeit auch immer häufiger so eine Art Durchfall und Zwicken / Schmerzen in der Bauchgegend. Hab ich immer mal wieder spontan, ca. 1 Mal im Monat, dauert dann ein paar Tage bis Wochen an und es ist egal, ob ich auf Schonkost switche oder nicht, wird dadurch nicht schneller besser. Ich nehme an, dass ist einfach ein weiteres Symptom, weil der Darm sich beschwert, weil ich nach wie vor was falsch mache. *seufz*

Es wäre wirklich mal schön, nach 5 Jahren wenigstens einen Anhaltspunkt zu haben. Das gibt es doch nicht! :(
 
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hallo japaworm,

ich wünsche dir erstmal gute besserung.
das mit den roten punkten von dir,habe ich in dem anderen tread gelesen.

@Sunny hat da was mit mcas und masto geschrieben .
sie könnte recht haben.
lies dir den link mal genau durch.

Mastozytose Initiative - Selbsthilfenetzwerk e.V.

mein enkel 15 hat systemische masto.
es fing bei ihm mit 7 jahren mit der kutanen mastozytose an(viele rote punkte ,die dann braun wurden).
bei ihm war es glück im unglück, daß die masto relativ früh festgestellt wurde.
es gibt viele menschen die 20 jahre und noch länger auf eine diagnose warten.☹

der beste ansprechpartner ist ein onkologe.
dort kann tryptase,stanze und biopsie veranlasst werden.
näheres steht im link.bei masto verträgt man alles und nichts.:cry:
was der eine verträgt ,triggert den anderen.

lg und alles gute.
 
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Blähbauch durch Myom? Myom schrumpfen? Bauchspieglung?

Hallo,

bei mir hat man im September 2013 ein Myom entdeckt. Damals war es wohl noch sehr klein (ca. 1 cm) und es hieß, dass ich vielleicht mal in 1-3 Jahren eine OP brauchen würde, falls das Myom Probleme machen sollte.

Seit Anfang 2015 leide ich unter einem Blähbauch.
Der Bauch ist 24/7 aufgedunsen und geht auch nie weg. Das Ausmaß ist nicht immer gleich, aber eine "Grundwölbung" ist immer da.

Da ich schon immer leicht untergewichtig bin, fällt der Bauch extrem auf (siehe Foto oben).

Mittlerweile ist das Myom über 5x5x5 cm groß und seit 1 Jahr (seitdem es ca. 4 cm groß ist) macht es jetzt leider auch Probleme.

Ich nehme seit 2001 die Pille (Monostep).
Damals weil ich sehr starke Regelkrämpfe hatte.
Ich hab die Pille immer gut vertragen und hatte seither sehr regelmäßige und leichte Perioden.

Aber seit letztem Jahr wurden die Perioden länger und schmerzhafter. Zwischenblutungen kamen immer häufiger vor.
Letztens hab ich einen ganzen Monat durchgeblutet und einmal musste ich sogar zum Notarzt weil ich regelrecht ausgelaufen bin .... ich bekam dann Progesteron verschrieben und wäre es innerhalb von 3 Tagen nicht besser geworden, hätte man im KH die Gebärmutter ausschaben müssen.

Ich nehme die Pille aber auch noch aus einem anderen Grund.
Meine Mutter ist mit 44 an Eierstockkrebs gestorben (ich bin jetzt 38) und es gibt Studien, die darauf hinweisen, dass die Pille das Eierstockkrebsrisiko senken kann (während sie das Risiko für Brustkrebs erhöht). Aus diesen Grund war mein Plan, die Pille solange zu nehmen bis ich in die Wechseljahre komme, um die Eierstöcke möglichst ruhig zu halten.

Da ich außerdem eine Schilddrüsenunterfunktion habe (seit 2002, kein Hashimoto, gut eingestellt) und seit den 90ern ein Fribroadenom in der Brust, frage ich mich ob ich an Östrogenüberschuss leide.

Unter der Pille kann man ja leider den Hormonspiegel nicht exakt messen.

Ich habe es bereits mit einem Langzeitzyklus probiert, das funktioniert leider auch nicht, dadurch werden meine Blutungen nur noch konfuser.

Ich habe viel bzgl. der OP-Möglichkeiten recherchiert und habe mich auch in einer Uniklinik beraten lassen.

Aufgrund der Größe und Lage meines Myoms käme am ehesten eine Bauchspiegelung in Frage. Leider wird hierbei das Myom zertrümmert, damit man es durch den Nabel entfernen kann.
Bei dieser Methode zerstreuen sich die Zellen des Myoms im ganzen Körper und falls es karzinom war, schwimmen dann also Krebszellen im Körper umher.

Aus diesem Grund ist diese Methode in den USA sehr verschrien.
Natürlich ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering. Auch hat mir der Arzt versichert, dass es bei mir extrem unwahrscheinlich sei, v.a. da das Myom so langsam gewachsen ist. Man kann es jedoch nicht ausschließen.

Ich möchte nun zunächst über natürliche Wege versuchen, ob ich das Myom zum schrumpfen bringen kann (Castor Oil Packs, Mönchspfeffer, TCM, Ernährung usw.).


Hat hier jemand ähnliche Erfahrungen oder hat gar eine Laparoskopie hinter sich und kann mir davon berichten?

Die OP wäre wirklich die absolute Notlösung.

Ich möchte zwar meinen Blähbauch loswerden, aber die Ärzte sind sich sehr unsicher, ob das Myom dafür verantwortlich ist. Es liegt zwar so, dass es auf den Dickdarm drücken könnte, aber das allein kann ja keinen so massiven Blähbauch verursachen. Zumal der Blähbauch sich ja auch in der Größe verändert und variiert.

Ich freue mich auf eure Antworten. :eek:)

hört sich nach einer Dysbiose an.

lg
 
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10.01.04
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Soooo ein langes Zitat und so eine kurze Antwort? mh ...

Japanworm hat ja schon sehr viel versucht, um ihren Bauch und das Myom loszuwerden. Bisher ohne Erfolg.
Wie würdest Du - raja - denn ihre Beschwerden zu behandeln versuchen?

Grüsse,
Oregano
 
Themenstarter
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14.05.19
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Da ich ja sowieso auf Gluten, Hafer und Hirse verzichten soll, frag ich mich, ob es nicht an der Zeit wäre, gleich eine krassere Diät zu versuchen. Egal, was ich habe, viele Dinge (böse Bakterien, Candida, Parasiten) lassen sich ja verbessern / beheben, wenn man auf Kohlenhydrate verzichtet.

Ich bin deshalb gerade am Überlegen, ob ich nicht das Paleo AIP oder die GAPS-Diät versuchen soll.

Ich habe morgen einen Termin beim Gastro. Da meine Symptome immer schlimmer werden, habe fast jeden Tag Bauchzwicken und generell einen sehr unruhigen Darm (egal was ich esse), werde ich da auch mal nachhaken. Ultraschall und Stuhlprobe wird eh wie immer gemacht, aber wie kommen ja einfach nicht mehr weiter an dieser Stelle. :/ ....
 
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03.05.20
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Hallo Japanworm,
Habe mir mehr oder weniger detailliert, je nachdem wie stark es mich selbst betrifft deine Leidensgeschichte durch gelesen. Ich fühle stark mit dir und hoffe wirklich für dich, du findest eine Lösung!
Ich habe kein Myom, keine Schilddrüsenprobleme, habe die Pille seit 4 Jahren abgesetzt und bin auch sonst "komplett" durchgecheckt (laut letztem Arzt) und gesund.
Trotzdem leide ich seit 9-10 Jahren an immer stärker gewordenem krampfhaften Aufstoßen (nicht so häufig wie du, aber ähnlich) und Verdauungsproblemen. Leider hab ich auch noch keine Lösung gefunden. Was ich vor Corona aber gestartet hatte und was die ersten 3 Mal schon kleine Verbesserungen gebracht hat, war die Akupunktur. Musste sie dann nur leider abbrechen, wegen der Praxisschließung. Habe das Glück eine vertrauenswürdige Ärtzin gefunden zu haben. Ich habe das Gefühl sie weiß was sie tut und sie sagt sie sucht so lange bis wir eine Lösung haben (nach dem Ärtzemarathon übrigens die erste seit Jahren!!!). Vielleicht ist das auch etwas was dir helfen könnte. Aktuell spekuliert sie auf Reizdarm und setzt dementsprechend die Nadeln.
Hier sind ein paar Studien zur Wirkungsweise aufgelistet https://ogka.at/studien/verdauungsapparat-und-stoffwechsel/
Werde weiterhin mitverfolgen was sich bei dir tut!
Viele Grüße
 
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