Spätfolgen von Virusinfektionen

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17.10.18
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Ja, hier, mich... mein Körper ist seit jeher unfähig,
Mit großer Wahrscheinlichkeit handelt es sich um ein Symptom Deiner Grunderkrankung, die Du in einem anderen Thread beschreibst. Wenn das Bindegewebe in schlechtem Zustand ist, wie Du selbst schreibt, kommen die Nährstoffe nicht bis in die Zelle. Trotz viel Essen leiden die Zellen an Unterernährung. Für CFS ist Untergewicht nicht selten.
Grüße, Panacea.
 
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18.06.20
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Mit großer Wahrscheinlichkeit handelt es sich um ein Symptom Deiner Grunderkrankung, die Du in einem anderen Thread beschreibst. Wenn das Bindegewebe in schlechtem Zustand ist, wie Du selbst schreibt, kommen die Nährstoffe nicht bis in die Zelle. Trotz viel Essen leiden die Zellen an Unterernährung. Für CFS ist Untergewicht nicht selten.
Grüße, Panacea.
CFS habe ich aber erst seit Pfeiffer... vorher nie mit Erschöpfung zu tun gehabt, aber das schlechte Bindegewebe liegt natürlich in der Familie und begünstigt vielleicht alles Mögliche.
 
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12.10.18
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ürde ich längst mit einer Mega-Yacht an den Geissens vorbeiziehen...

:giggle:

ganz gleich, was und wieviel ich esse

millionen frauen beneiden dich :)

51 Kilo auf 168 cm

wenn du etwas größer wärst, könntest du model werden . :)
die sind heutzutage ab 1,75 aufwärts und gewicht deutlich unter 60 kg.

bei den leuten mit denen ich beruflich zu tun habe, war mal eine frau, die extrem dünn war und das zu verstecken versuchte, indem sie weite kleidung getragen hat, wodurch es aber eher noch mehr aufgefallen ist.

dann hat sie anderes getragen (eng anliegend usw.), das für andere frauen nicht geht, weil selbst normalgewichtige frauen damit dick aussehen würden und schon sah sie nicht mehr extrem dünn, sondern beneidenswert schlank aus. :)


Die Aussage „…die eigentliche Ursache (leider) nicht behandelbar“ (s.o) trifft nur für genetische Erkrankungen zu.

auch die sind oft behandelbar. aber leider nicht heilbar. :(
 
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09.09.08
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Wuhu Panacea,
So, wie ich Dich verstehe, meinst Du, dass die Ursache einer Krankheit in dem Genotyp liegen kann.
nicht ausschließlich, es gibt ja mehr als nur Geno-Typisches, was "vererbt" werden kann, denn...

... zwischen Erbkrankheit und einer (möglichen) Disposition unterscheiden...
... auch manche Dispositionen de.wikipedia.org/wiki/Disposition_(Medizin) sollen ja - so wie eben der Geno-Typ - vererbbar sein ("genetische Disposition"); Nicht jeden Umwelteinfluss müsste man demnach selbst in seinem eigenen Leben erst ausgesetzt (gewesen) sein - wo wir wiedermal bei der "Epigenetik" angelangt wären...

Jemanden, der an bisher nicht genau ursächlich erforschten/bekannten Dingen wzB chron Fatigue, CFidS/ME oder ev nun auch Long-Covid leidet, dem ist wohl egal, ob es sich dabei ursächlich "nur" um den Geno-Typ oder Epigenetik bzw genetische Disposition oder (selbst) werworbene Disposition handelt - oder ev sogar einer Mischung daraus (also immer Falls es dort zu finden wäre); Nachtrag: Naja, im Fall "selbst erworben" nicht unbedingt, das wäre ev die "einfachste" Form, daran/damit zu "arbeiten"...

Lt zB Dr Klinghardt sollen manche solcher epigenetischen Anlagen (bzw genetischen Dispositionen) nicht nur über mehrere Generationen vererbar sein, sondern mitunter auch mehrere Generationen lang dauern, dies wieder "abzutrainieren"; "Abtrainieren" ist in den meisten Fällen aber eben "harte Arbeit", die nicht jede/r schafft...
Passender Video-Beitrag dazu: https://www.symptome.ch/threads/geg...se-auf-psychologie.126387/page-8#post-1290126

Somit sitzt man als Betroffene/r im selben Boot, egal ob es sich um "klassische" Erbkrankheit @Geno-Typ oder Epigenetik bzw genetische Disposition oder (selbst) werworbene Disposition handelt (oder ev sogar eine Mischung daraus)...
 
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20.08.09
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Somit sitzt man als Betroffene/r im selben Boot, egal ob es sich um "klassische" Erbkrankheit @Geno-Typ oder Epigenetik bzw genetischer Disposition oder (selbst) werworbene Disposition handelt (oder ev sogar eine Mischung daraus)...
In der Regel ist es eine Mischung ("Gene may load the gun, but environment pulls the trigger" sagt Dr. Francis Collins, NIH-Direktor)

Gene sind sehr wichtig, was die Entgiftungsfähigkeit unseres Körpers betrifft, Mutationen in diesen Genen schwächen sie. Allerdings brauchen wir auch die Toxine aus der Umwelt, damit die Schwäche sich auch zum Tragen kommt. Ohne eine Häufung von Schwermetallen, Pestiziden etc. in der Umwelt ist es egal, ob wir Umwelttoxine etwas besser oder etwas schlechter entgiften. Ausnahme sind seltene Erbkrankheiten wie Sichelzellenanämie.

Dr. Christopher Wild hat das Konzept des "Exposoms" entwickelt, also die Summe aller nichtgenet. Expositionen im Leben ab der Zeit der Empfängnis, das in drei Kategorien unterteilt wird (spezif. äußere Umgebung wie Ernährung und Lebensweise, allg. äußere Umgebung wie das Klima und der Verkehr, interne Umgebung wie der Stoffwechsel und Mikrobiom). Zu 90% treibt das Exposom Erkrankungen an, zu 10% die Gene.
 
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17.10.18
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Hallo alibiorangerl,

hallo evalesen,

ich finde, dass in Fragen der Genetik (Epigenetik, Vererbung, Disposition u.s.w.) zwischen uns eine gewisse Einigkeit herrscht, was dessen Bedeutung und Beeinflussung unserer Gesundheit angeht. Viele Heilpraktiker benutzen dafür den Begriff Konstitution.

„Die Konstitution, auch als „konstitutionelle Veranlagung“ bezeichnet, ist die Summe aller durch Vererbung und Veranlagung zusammenkommende Merkmale eines Menschen, wie es in der alten naturheilkundlichen Konstitutionslehre (Lehre von der Beschaffenheit des Menschen) fest verankert ist.“ (A. Baklajan).

Dazu zählen selbstverständlich auch psychische Belastungen und Traumata.

Sehr ähnlich ist es auch mit der Frage, wie wir alle von unserer Umwelt beeinflusst werden. Mehr oder weniger ist die Bedeutung dieser beiden Faktoren bekannt und gut dokumentiert.

„evalesen: Gene sind sehr wichtig, was die Entgiftungsfähigkeit unseres Körpers betrifft, Mutationen in diesen Genen schwächen sie. Allerdings brauchen wir auch die Toxine aus der Umwelt, damit die Schwäche sich auch zum Tragen kommt.“

So sehe ich es auch, der Boden, auf welchem chronische Erkrankungen gedeihen ist die langsame Vergiftung des Körpers. Es gibt sogar einen Spruch von einem bekannten Heilpraktiker (Uwe Karstädt), der zu seinen Patienten sagt: „Sie sind nicht krank, sie sind vergiftet.“

Die Überlastung von allen Entgiftungsorganen und Entgiftungsprozessen insgesamt führt zur Vergiftung. Diese langsame, kaum merkliche chronische Vergiftung, die Jahre dauern kann, äußert sich irgendwann in den Symptomen und Krankheiten.

„alibiorangerl: Lt zB Dr Klinghardt…“

Ich schätze Dr. Klinghardt sehr und habe von ihm vieles übernommen. Er sagt, dass der vergiftete Mensch (es geht um diese chronische Vergiftung, die ich oben genannt habe), hat immer Parasiten, Würmer. Es wird leider über dieses Thema sehr selten gesprochen, obwohl dies für die Entstehung von chronischen Erkrankungen von sehr großer Bedeutung ist. Wenn man diesen Umstand nicht beachtet, könnte es bei der Therapie chronischer Erkrankungen keinen Fortschritt geben.

„Sie (Parasitenbefall) ist der Schlüssel für die Heilung von zahlreichen schweren Erkrankungen, für die es bis jetzt lediglich Notmaßnahmen und weniger Hoffnung gab“. (A. Baklayan)

„Wir schätzen, dass etwa 20% aller Bundesbürger wesentliche Krankheitssymptome haben, die von Parasiten kommen“. Dr. Klinghardt.

Vorbelastete Konstitution, Überlastung mit giftigen Substanzen im Verbund mit Parasiten/Würmern – wenn auf diesen Nährboden noch zusätzlich ein Virus kommt, ist für den Körper die Belastung zu viel.

Grüße, Panacea.
 
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09.09.08
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Wuhu,
vor wenigen Tagen fand im Deutschen Bundestag im Ausschuss für Gesundheit eine öffentliche Anhörung statt. Als Einzel-Sachverständige zur öffentlichen Anhörung „Long-Covid Behandlungszentren" waren geladen: Dr Frommhold (Chefärztin MEDIAN Klinik Heiligendamm), Prof Dr Lehmann (Oberärztin, Leiterin Infektionsschutzzentrum (ISZ) & Infektionsambulanz Innere Medizin I Uniklinik Köln), Prof Dr Scheibenbogen (Stellvertretende Direktorin des Instituts für Medizinische Immunologie an der Berliner Charité und Leiterin der Immundefekt-Ambulanz) und Dr Vilser (Universitätsklinikum Jena, Leitender Oberarzt, Klinik für Kinder- und Jugendmedizin).

In der Anhörung machte Frau Prof. Scheibenbogen auch auf den jahrzehntelangen Mangel an medizinischer Versorgung und den umfangreichen Versäumnissen gegenüber Menschen mit ME/CFS aufmerksam.

Video: dbtg.tv/cvid/7526074

Text-Artikel: bundestag.de/dokumente/textarchiv/2021/kw23-pa-gesundheit-longcovid-844332
 

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