Spätfolgen von Virusinfektionen

ory

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Das aktuelle Thema "Spätfolgen von Virusinfektionen" soll dazu dienen das ausschließlich über den Umgang und den Auswirkungen diskutiert wird.
Corona Maßnahmen und Politik lassen wir bitte außen vor.

Spätfolgen von Virusinfektionen können Grundsätzlich bei alle Viren auftreten, vergleichsweise oft treten sie aber nach Infektionen mit Grippeviren (Influenza) auf, die viel Ähnlichkeit zu Covid19 aufweist und ähnlich in der Ansteckung der gleichen Risikogruppen gefährlich sein kann.
Normalerweise ist ein Virusinfekt nach 2-3 Wochen durchgestanden, doch mittlerweile hört und liest man, das einige (viele) Betroffene nach Covid-19 noch Wochen oder Monate später über Erschöpfung, Atemprobleme sowie über Müdigkeit und Schmerzen klagen, womöglich deshalb, da bei Covid 19 bisher noch kein immunologisches Gedächtnis vorliegt und somit die Erkrankung in Einzelfällen auch schwerer als die saisonale Grippe verlaufen könnte.

Die häufigsten anhaltenden Symptome nach einer Virus-Erkrankung sind hier aufgelistet.

*Erschöpfung/Müdigkeit https://www.symptome.ch/threads/erschoepfung-muedigkeit.143490
*Atembeschwerden, Husten https://www.symptome.ch/threads/atembeschwerden-husten.143491
*Depressionen und Angststörungen https://www.symptome.ch/threads/lon...onen-und-angststoerungen.143680/#post-1289872
*Konzentration und Denkprobleme https://www.symptome.ch/threads/konzentration-und-denkprobleme.143492
*Herzmuskelentzündung https://www.symptome.ch/threads/herzmuskelentzuendung.143495
*Geruchs/Geschmacksstörung/ Teil oder Totalverlust https://www.symptome.ch/threads/geruch-und-geschmacksstoerungen.143493
*Lähmung nach Virusinfektion https://www.symptome.ch/threads/laehmungen-nach-virusinfektion.143494

Das es bei der saisonaler Grippe diese oben genannten Spätfolge-Erkrankungen auch auftreten können, wurde bisher leider in der medialen Öffentlichkeit nicht so thematisiert wie jetzt bei Covid19.

Neurologische Begleiterscheinungen z.B. wie Krämpfe, Lähmungen oder Bewegungsstörungen werden mit RSV-Infektionen (Respiratorische Synzytial -Viren) zwar in Zusammenhang gebracht, oder andere Viren wie z.B. das Hepatitis-B-Virus und das Hepatitis-C-Virus, können auch chronische Infektionen hervorrufen und die kann z.B. Jahre, mitunter sogar jahrzehntelang bestehen bleiben.

Das Wichtigste an jeglichen Erkrankungen mMn. ist eigentlich das wirkliche Auskurieren!

Kopfschmerzen, Brainfog – eine Art "Benebelt sein" mit Konzentrations- und Denkproblemen oder das Problem nicht gut riechen oder schmecken zu können, anhaltende Muskelschmerzen, Gleichgewichtsstörung und Schwindel kommen gerne nach einer Grippe oder anderen Infektionen vor und können Wochen oder Monate andauern, wenn der Infekt nicht wirklich auskuriert wird.
Der Unterschied zu Post-Covid und Grippe ist wohl das zu den anfänglichen Beschwerden immer noch neue Symptome dazu kommen können und das, obwohl die Infektion nicht mehr nachzuweisen ist.
Wie lange Spätfolgen anhalten ist individuell recht unterschiedlich und kommt wohl auch auf das Immunsystem und den eventuell vorliegenden Vorerkrankungen und den noch vorhandenen Symptomen an.

Wenig bis kaum erklärbar ist bisher, warum eine recht lange Genesungsphase auch bei einer milden Covid 19-Infektion vorkommen kann.

Gruß Ory
 
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... Die Schäden, die die Forschenden beobachten konnten, verteilten sich über den ganzen Körper. Man spricht von einer multisystemischen Erkrankung.

Ist das nur bei SARS-CoV-2 so?

Die vielfältigen Symptome nach einer Infektion mit dem SARS-CoV-2 sind für Virologen nicht überraschend. Auch bei anderen Atemwegserkrankungen, etwa durch Influenza- oder herkömmliche Coronaviren, sind Langzeitfolgen außerhalb der Lunge dokumentiert, wie zum Beispiel neurologische Störungen bei den Coronaviren OC43, HKU1 und anderen. Gehirnhautentzündungen entstehen etwa auch durch Enteroviren.

Manche Befunde, wie etwa an den Lungenkapillaren, sind jedoch bei anderen Virusinfektionen nicht (derart) dokumentiert. Die jetzigen Befunde könnten auch dabei helfen, Patienten anderer Atemwegsinfekte nach ihrer Entlassung besser zu begleiten.

Ist das nur bei SARS-CoV-2 so?

Die vielfältigen Symptome nach einer Infektion mit dem SARS-CoV-2 sind für Virologen nicht überraschend. Auch bei anderen Atemwegserkrankungen, etwa durch Influenza- oder herkömmliche Coronaviren, sind Langzeitfolgen außerhalb der Lunge dokumentiert, wie zum Beispiel neurologische Störungen bei den Coronaviren OC43, HKU1 und anderen. Gehirnhautentzündungen entstehen etwa auch durch Enteroviren.

Manche Befunde, wie etwa an den Lungenkapillaren, sind jedoch bei anderen Virusinfektionen nicht (derart) dokumentiert. Die jetzigen Befunde könnten auch dabei helfen, Patienten anderer Atemwegsinfekte nach ihrer Entlassung besser zu begleiten.


Die Forscher schreiben daher häufig von Syndromen, die sie nach der Corona-Infektion feststellen. Das bezeichnet oft diffuse Anhäufungen oder Kombinationen von Symptomen, die aber nicht klar eingrenzt werden können. Bislang zeigen sich noch zu viele unklare klinische Muster, als dass man sie strikt einordnen könnte. Das hat auch damit zu tun, dass das Virus sich nicht nur in der Lunge ausbreitet, sondern fast überall hin gelangen kann.

Gewebeschäden zeigen sich in vielen Organen

Vier Monate nach der Infektion zeigten in einer Studie fast 70 Prozent der Infizierten noch mindestens eine Organschädigung, bei einem Viertel aller untersuchten Infizierten waren mehrere Organe beeinträchtigt. Besorgniserregend nennen die Autoren, dass sie es auch nachweisen konnten, obwohl die Studiengruppe nur ein durchschnittliches Alter von 44 Jahren hatte, nicht zur Risikogruppe zählte und nicht einmal ein Fünftel einen schweren Verlauf erlitt. Von den Schäden waren alle jene Organe betroffen, die ACE2-Zellrezeptoren aufweisen, über die das Coronavirus eindringt: zum Beispiel Lunge, Leber, Niere oder Bauchspeicheldrüse. Auch in Hoden konnte man das Virus nachweisen und stellte eine veränderte und schlechtere Spermienqualität vor.
Übrigens: Diese vielfältigen Wege, auf denen das Coronavirus den Körper angreift und schädigt, sind auch der Grund, weshalb das Virus auch dann die Todesursache sein könnte, wenn jemand an einem Herzinfarkt stirbt. Die Virusinfektion kann das Herz so sehr schädigen, dass es zum Tod kommt.
Über die Dauer und Schwere der Infektion kann sich auch der Herzmuskel entzünden. Für sportlich aktive Leute sind daher auch (unbemerkte) Herzmuskelentzündungen gefährlich. Werden diese, wie auch bei anderen Virusinfektionen, nicht ausgeheilt, kann das mit Herzrhythmusstörungen zum Tode führen.
...

Hallo ory,

Du hast das ja auch schon geschrieben, und ich möchte hier Dankeschön sagen für die viele Arbeit, die Du Dir gemacht hast 🌸🌹🍁🌷💐.
Ich wollte das nur ergänzen, weil ich es wichtig finde, daß "Genesene" sich bewußt sind, daß sie nicht gleich wieder so beeinander sind wie vor der Erkrankung. Ich beobachte das weiter an einem jungen Bekannten, der vorher fit und fröhlich war. Nach der Infektion ist er regelmäßig mit irgendetwas krank, immer nur für 2-3 Tage, aber das ist trotzdem ganz schön unangenehm.

Grüsse,
Oregano
 

ory

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Lieben Dank für deinen Worte Oregano,💞

Es ist tatsächlich eigenartig das vor allem junge bzw. auch nicht unbedingt stark betroffene C-Virus-Betroffene weitaus mehr Spätfolgen mit sich herum tragen, woran das liegt würde mich stark interessieren.

Allem in allem ist einfach Geduld angesagt.

Gruß Ory
 
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woran das liegt würde mich stark interessieren

das könnte, wie auch bei der virusgrippe usw., damit zusammenhängen, wie fit das immunsystem ist.

normalerweise produziert es bei ernsten virusinfekten usw. hohes fieber um die viren usw. plattzumachen.

ist jemand eigentlich gesund, macht ihm das nichts und es ist schnell beendet und man ist dann wieder fit.
bei mir waren es bei einer virusgrippe mal 2 tage mit über 39 fieber, dann war alles komplett weg und ich wieder fit.

bei patienten in der hom. praxis zu einem zeitpunkt als hier auch eine üble virusgrippe mit sehr vielen betroffenen grassierte ging es dank der hom. mittel noch schneller und mit noch weniger beschwerden.

ist jemand durch eine eher ungesunde ernährung (der übliche supermarktkram incl. dosen, tüten usw.) und lebensweise nicht sehr fit, gibt es weniger fieber, aber dafür längere beschwerden, weil nicht alle viren beseitigt worden sind.

aber auch wenn jemand fieber hat und sofort fiebersenkende mittel o.ä. nimmt, kann es sich hinziehen, weil fieber ja vor allem eine heilreaktion des körpers ist, die dann nicht zur verfügung steht.

bei extrem hohen fieber (also ab ca. 40 grad, genaues muß der arzt sagen, der feststellt, was los ist usw. ) muß man natürlich etwas tun, aber vorher reicht s meist, oft zu messen um zu sehen ob es steigt und den körper mit natürlichen mitteln und vor allem bettruhe zu unterstützen.
und bei ernsten sachen wie corona, ernste virusgrippe usw. natürlich auf jeden fall ärztl. behandlung.


lg
sunny
 
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ist jemand durch eine eher ungesunde ernährung (der übliche supermarktkram incl. dosen, tüten usw.) und lebensweise nicht sehr fit, gibt es weniger fieber, aber dafür längere beschwerden, weil nicht alle viren beseitigt worden sind.
Hallo sunny, das ist ja auch nur eine reine Vermutung. Genauso wahrscheinlich ist es, daß genetische Faktoren mit reinspielen, die individuell steuern, wie das Immunsystem arbeitet, und daß der Grad an Kreuzimmunität mit reinspielt. Und vermutlich noch viel mehr ... es auf Tütensuppen zu schieben (und damit dem Kranken die ganze Verantwortung für sein Immunsystem zuzuschieben), wird der Realität bestimmt nicht gerecht.

Grüße
Malvegil
 
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nur eine reine Vermutung

nein, erfahrung über viele jahre mit etlichen tausend patienten in versch. praxen.
und außerdem auch erfahrung von vielen ärzten, die darüber auch bücher geschrieben haben und teils auch in eigenen kliniken bei chron. kranken patienten u.a. durch andere ernährung wieder einiges auf die reihe bekommen haben. usw. usw.

außerdem liegt es nicht nur in der verantwortung der kranken (heutzutage teils schon, weil es mehr infos gibt als früher, was aber viele nicht interessiert ebenso wie die millionen deutsche, die immer noch rauchen, obwohl es schon sehr lange bekannt ist, wie schädlich rauchen ist) , sondern auch bei den ärzten, die sehr oft einfach nur symptome mit chem. medis unterdrücken und nicht nach den ursachen der krankheit suchen und die beseitigen.



lg
sunny
 

ory

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das könnte, wie auch bei der virusgrippe usw., damit zusammenhängen, wie fit das immunsystem ist.
Hallo sunny, das junge C-Betroffene sowie auch ältere C-Betroffenen mit weniger starken Symptomen ein besser funktionierendes Immunsystem haben, ist fast anzunehmen,
aber warum haben gerade diese Betroffenen mehr und längere Spätfolgen?

Gruß Ory
 
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ein besser funktionierendes Immunsystem haben

das haben sie höchstwahrscheinlich nicht


normalerweise produziert es bei ernsten virusinfekten usw. hohes fieber um die viren usw. plattzumachen.

ist jemand eigentlich gesund, macht ihm das nichts und es ist schnell beendet und man ist dann wieder fit.


nicht sehr fit, gibt es weniger fieber, aber dafür längere beschwerden, weil nicht alle viren beseitigt worden sind.


lg
sunny
 
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Ich sehe das anders, sunny. Orys Altersargument kann man noch um ein Geschlechtsargument ergänzen: Frauen haben durchschnittlich ein stärkeres Immunsystem, weshalb sie bekanntlich auch für Autoimmunerkrankungen anfälliger sind. Ernsthaft an Covid erkranken sie seltener als Männer; man nimmt an, daß das primär daran liegt. Aber bei den Long-Covid-Fällen scheinen gerade junge Frauen überdurchschnittlich oft betroffen!
 
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17.10.18
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Hallo,

man kann die Folgen, die nach einem Infekt zurückbleiben oder neu auftreten, nicht einer einzigen „Ursache“ zuzuordnen. Es gibt viele Faktoren, die eine Rolle spielen. Ein Infekt spielt bei diesem Prozess eine Rolle als Auslöser. Wenn im Körper die Bedingungen „günstig“ sind, dann reicht ein Infekt schon aus, um diesen Prozess/Zustand auszulösen.

„In über 80 % der Fälle liegen Infekte vor, beim Ausbruch und beim weiteren Verlauf der Erkrankung. Sehr häufig sind es wiederkehrende Ausbrüche des Epstein-Barr-Virus, doch auch Noroviren, Denguefieber, eine klassische Grippe oder ein bakterieller Infekt wie Borreliose wurden bereits beobachtet.

Die Krankheitserreger nisten sich im Körper ein und belasten ihn. Der Körper ist dauerhaft Infekt-krank, das Immunsystem dauerhaft aktiviert oder irgendwann auch erschöpft. Durch die Entzündungsprozesse verstärkt sich der Druck auf das Nervensystem.“

Es gibt viele Faktoren, die diese Spätfolgen begünstigen:

„Wenn bereits eine Autoimmunerkrankung (also ein bereits dysreguliertes Immunsystem) vorliegt, steigt das Risiko, an CFS zu erkranken. Hashimoto Thyreoiditis (Autoimmunerkrankung der Schilddrüse) sowie systemische Autoimmunerkrankungen wie rheumatoide Arthritis, Sjögren Syndrome und Lupus Erythematodes liegen am häufigsten vor.

Ist bereits ein oder mehrere Familienmitglieder von CFS betroffen, steigt das Risiko für einen selbst auch. Genetische Faktoren, aber auch das direkte Umfeld, Gewohnheiten, Psyche und Giftstoffbelastungen hängen damit zusammen.

Das Immunsystem hat einen maßgeblichen Anteil am chronischen Erschöpfungssyndrom. Neben Autoimmunerkrankungen kann eine erhöhte Infektanfälligkeit vorliegen – die andere Seite, ein zu schwaches Immunsystem, das Infekte begünstigt.“

Grüße, Panacea.
 
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Hallo,

man kann die Folgen, die nach einem Infekt zurückbleiben oder neu auftreten, nicht einer einzigen „Ursache“ zuzuordnen. Es gibt viele Faktoren, die eine Rolle spielen. Ein Infekt spielt bei diesem Prozess eine Rolle als Auslöser. Wenn im Körper die Bedingungen „günstig“ sind, dann reicht ein Infekt schon aus, um diesen Prozess/Zustand auszulösen.



Es gibt viele Faktoren, die diese Spätfolgen begünstigen:



Grüße, Panacea.
"Das Immunsystem hat einen maßgeblichen Anteil am chronischen Erschöpfungssyndrom. Neben Autoimmunerkrankungen kann eine erhöhte Infektanfälligkeit vorliegen – die andere Seite, ein zu schwaches Immunsystem, das Infekte begünstigt.“

Könnte es evtl. so sein, daß das Immunsystem in manchen Fällen so geschwächt ist, daß es auf einen Infekt nicht mehr reagiert?
Beispiel: Nach regelmäßigen jährlichen Grippeimpfungen bekommt man keine Grippe oder grippalen Infekt mehr. Aber man ist ständig müde/übermüdet - eine Art CFS.

Denn es schwächt jede Impfung das Immunsystem unterschiedlich stark und unterschiedlich lange. Das gilt m.M. für jede Impfung.
Gruß
Maheeta
 
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Könnte es evtl. so sein, daß das Immunsystem in manchen Fällen so geschwächt ist, daß es auf einen Infekt nicht mehr reagiert?
Wenn ein Immunsystem auf einen Infekt nicht reagiert, überwältigt der Infekt den Körper und du landest auf der Intensivstation. Deine These ist also unwahrscheinlich.
 
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„Maheeta:Könnte es evtl. so sein, daß das Immunsystem in manchen Fällen so geschwächt ist, daß es auf einen Infekt nicht mehr reagiert?“

So habe ich das auch erlebt und so wird es auch in vielen Fällen von Betroffenen beschrieben. Die Betroffenen berichten z.B., dass sie lange Zeit vor CFS keine akuten Infekte mehr hatten: kein Fieber, keinen akuten Husten und Schnupfen. Manche meinen, dass Abwesenheit von akuten Erkältungen ein Zeichen eines gut funktionierenden Immunsystems ist. Es ist anzunehmen, dass dies eher das Gegenteil bedeuten kann.

Zur Zeit gibt es Berichte, dass einige Menschen, die an Corona erkrankt sind, zwar einen leichten Verlauf der Krankheit haben, aber danach sich nicht mehr richtig erholen. Dieser „milde Verlauf“ könnte auf ein geschwächtes Immunsystem hinweisen. Wie ich schon sagte, das Fehlen einer starken und adäquaten Antwort ist eher ein Zeichen von Immunschwäche.

„Beispiel: Nach regelmäßigen jährlichen Grippeimpfungen bekommt man keine Grippe oder grippalen Infekt mehr. Aber man ist ständig müde/übermüdet - eine Art CFS.“

Solche direkten Zusammenhänge kann man sehr schwer nachweisen, genauso wie z.B. andere Nebenwirkungen von Impfungen. Aber es gibt Meinungen, die in diese Richtung gehen. Die Impfstoffe beinhalten einige Stoffe, die für den Körper toxisch wirken. Dies alleine kann das Immunsystem schwächen.

Ich denke, dass man sich mit Impfungen gegen einen akuten Verlauf schützen möchte, dafür aber solche chronischen Zustände eher begünstigt. Man hat quasi die Wahl: akut oder chronisch krank werden. Das Perfide an chronischen Zuständen ist, dass sie sich über sehr lange Zeitspannen entwickeln. Es können Monate und Jahren sein. Deswegen ist es sehr schwer, die Zusammenhänge zu erkennen.

Grüße, Panacea.
 
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So habe ich das auch erlebt und so wird es auch in vielen Fällen von Betroffenen beschrieben. Die Betroffenen berichten z.B., dass sie lange Zeit vor CFS keine akuten Infekte mehr hatten: kein Fieber, keinen akuten Husten und Schnupfen. Manche meinen, dass Abwesenheit von akuten Erkältungen ein Zeichen eines gut funktionierenden Immunsystems ist.

Hallo Panacea,

so habe auch ich das erlebt. Allerdings hatte ich zwar keine Erkältungen und Infekte mehr, aber gut gefühlt habe ich mich auch nicht.
Eine Behandlung bei einem guten Homöopathen hat mich dann erst einmal für ein paar Tage ins Bett gebracht mit Fieber, Gliederschmerzen usw., aber danach habe ich wieder "normal" reagiert und auch mal eine normale Grippe z.B. erlebt.
Was ich damals noch gar nicht wußte bzw. als Quelle für viele Beschwerden erkannte: ich hatte viele Amalgamfüllungen und auch noch Gold im Mund.

Grüsse,
Oregano
 
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Danke für die ausführliche Antwort.

btw der amerikanische Veterinär und Homöopath Richard H. Pitcairn postuliert etwas Ahnliches, nämlich die Chronifizierung einer Krankheit durch das Ausbleiben einer adäquaten Immunreaktion; unter anderem werde die susceptibility, also die Anfälligkeit oder Empfänglichkeit erhöht für die Krankheit, gegen die geimpft wurde.
http://www.barfer.ch/ImpfungenPitcairn.html

Daß Fieber nach Infektion oder Impfung Teil der Immunreaktion ist, gehört nicht zur Ausbildung und dem Wissensstand vieler Ärzte, die die fieberhafte Reaktion oft mit fiebersenkenden Mitteln unterdrücken.

Gruß
Maheeta
 
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Einer unserer Nachbarn ist ein pensionierter Internist. Dieser hat uns einmal gesagt, daß die Spätfolgen einer Virusinfektion die Folge der von den Viren im Organismus erzeugten Gifte sind. Hieraus folgt, daß während und nach einer durch Viren verursachten Krankheit die Entgiftung des Organismus im Fordergrund stehen muß.
 
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18.01.14
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Einer unserer Nachbarn ist ein pensionierter Internist. Dieser hat uns einmal gesagt, daß die Spätfolgen einer Virusinfektion die Folge der von den Viren im Organismus erzeugten Gifte sind. Hieraus folgt, daß während und nach einer durch Viren verursachten Krankheit die Entgiftung des Organismus im Fordergrund stehen muß.
Das ist derartig logisch, daß man kaum etwas dagegen einwenden kann.
Meine Frage wäre: Wer oder was erzeugt diese Gifte, sind es pathogene Mikroorganismen, sind es körpereigene Zellen, die umprogrammiert wurden? Wie zum Beispiel durch die neuen Gentherapien, die an Stelle der bisherigen Impfungen injiziert werden und durch die der Körper die Gifte erzeugt, die er dann bekämpfen soll.
So viele Tote durch "Impfungen" wie aktuell durch die modernen Impfungen, von denen eine sinnigerweise als Moderna bezeichnet wird, hat es in der Geschichte der nunmehr veralteten Impfungen nie gegeben.
Gruß
Maheeta
 
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Das ist derartig logisch, daß man kaum etwas dagegen einwenden kann.
Meine Frage wäre: Wer oder was erzeugt diese Gifte, sind es pathogene Mikroorganismen, sind es körpereigene Zellen, die umprogrammiert wurden? Wie zum Beispiel durch die neuen Gentherapien, die an Stelle der bisherigen Impfungen injiziert werden und durch die der Körper die Gifte erzeugt, die er dann bekämpfen soll.
Nachdem dieser Internist bereits einige Jahre im Ruhestand ist, hat dieser während seiner ärztlichen Tätigkeit mit neuen Gentherapien, die anstelle der bisherigen Impfungen injiziert werden, nie etwas zu tun gehabt.
 
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18.01.14
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Ja, Gerald, das gilt auch für meinen Hausarzt, der sogar ein Buch über den "Viruswahn" geschrieben hat, allerdings vor der überfallartigen Einführung der Neuen Gen Therapien.
Die Frage, die mich plagt, das habe ich wohl nicht deutlich genug genḿacht, ist ja, wo oder von wem werden die pathogenen Substanzen produziert, die mein Immunsystem seit 20 Jahren zu einer übermäßigen Produktion von Immunglobulinen G veranlaßt.
Wegen dieser Überproduktion wurde vor einem Jahr sogar ein Ganzkörper CT veranlaßt. Von dem Arzt, einem Onkologen, der das CT veranlaßt hatte, habe ich nicht einmal einen Kommentar bekommen. War wohl im CT nichts zu erkennen.
Kommentar: teuer und nutzlos.
Und ich war so schlau als wie zuvor, will sagen, ich weiß immer noch nicht, was die Ursache der Überproduktion von IgG ist.
Leider..
Gruß
Maheeta
 
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