Krankheit - Schicksal oder selbstverschuldet?

  • Themenstarter Themenstarter Remy
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Das ist ja das, was die Gesellschaft oft macht...oder zumindest vielleicht dann noch insgeheim denkt, und man auch hier drin im Forum erlebt: "Wenn der oder die sich so oder so verhält, braucht er oder sie sich ja nicht zu wundern..."

Also man gibt kranken Menschen noch die Schuld, dass sie eben nicht gesund sind...das ist aber wirklich doch eigentlich "nicht nett" um es zurückhaltend zu formulieren.

Klar - wer stark übergewichtig ist hat sehr viele mögliche Folgerisiken. Wer raucht, oder zuviel trinkt ebenfalls.. Bewegungsmangel und zu wenig Luft und Licht...sich aufhalten in der Natur ...alles schlecht. Dazu haben wir seit der Industriealisierung und seit es die chemische Industrie gibt hundertausende Gifte, womit sich unser Körper "herumschlagen" muss, durch Industrie, Verkehr, Landwirtschaft usw....und immer mehr auch die ganzen Probleme durch hochfrequente elektomagnetische Felder/ Elektrosmog.
Autoimmunkrankheiten und Krebs nehmen stark zu (letzteres bis zu 77 % bis 2050)

Das sind aber nur die Faktoren, die sozusagen "materialistisch" sind - 80 - 90 % der (chronischen) Krankheiten seien aber auf Stress zurückzuführen!

Kann jetzt eine Anastacia etwas dafür, dass sie seit sie 13 war mit Morbus Crohn zu kämpfen hatte, und schon mit 35 Jahren Brustrebs hatte, was dann mit 45 zur Masektomie führte - eine "Notlösung"...drastisch, schlimm - um zu überleben..derer sich auch Angelina Jolie unterzog, weil ein "Gendefekt" ein 87 % Risiko Brustkrebsrisiko ergab...
Es ist schon wirklich ganz schlimm diese Diagnosen/ Massnahmen.

Man hat aber schon gehört, dass in irgendwelchen Untersuchungen, dann in so Krebsgeweben eine sehr starke Massierung von Giften festgestellt wurde.

Oder wieso hat Lady Gaga Lupus bekommen (die Tante von ihr sei daran gestorben), und wieso leidet sie auch an Fibromyalgie?

Eben - man kann immer schnell mit dem Finger auf jemanden zeigen... und das habe ich mehrmals hier auch erlebt, wenn ich meine 40 - jährige entzündliche Rheumakrankheit erwähnt habe. Dass ich alles, alles ausprobiert habe - und nichts genützt hat...
Dass einfach etwa 3 % der Bevölkerung an so entzündlichen Rheumakrankheiten leidet...und dass es diese Krankheit schon vor hunderttausenden vor Jahren gab - eben: Und wann ist meine Krankheit ausgebrochen - im Militärdienst. Eine von physischem und psychischen Stress geprägten Uebeforderung...

Und "Stars" in der Musikbranche sind Stress auch oft ausgesetzt. Da gibt es ja sehr viele Beispiele, wo Menschen daran zerbrochen sind...

Aber - Krankheit: Schicksal oder selbstverschuldet....es sind wohl einfach die drei "Komponenten" die da mitspielen - Vererbung/ Veranlagung - Umweltfaktoren - eigenes Zutun


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Aber - Krankheit: Schicksal oder selbstverschuldet....es sind wohl einfach die drei "Komponenten" die da mitspielen - Vererbung/ Veranlagung - Umweltfaktoren - eigenes Zutun

"Krankheit - Schicksal oder selbstverschuldet?" sind die falschen Fragen. Diese Fragen nach der Schuld (fremd- oder eigenverschulden) helfen den Betroffenen nicht weiter. Es ist vorbei. Die Vergangenheit lässt sich nicht mehr ändern.

Beschwerden und Krankheiten sind Alarmsignale des Körpers.

Man muss auf den Körper hören und sich klarmachen, dass man etwas falsch gemacht hat. Man muss sich selbst eingestehen, dass man Fehler gemacht hat. Das fällt vielen unheimlich schwer.

Es ist völlig normal, Fehler zu machen. Man muss aus den Fehlern lernen und sein Verhalten ändern. Das ist wichtig! Ob und wer Schuld hat, ist völlig nebensächlich.

Sich die eigenen Fehler einzugestehen und daraus zu lernen. Das ist schwierig, aber entscheidend für den weiteren Verlauf der Krankheit.
 
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Vor allem steht es niemand zu, andern die eigene Schuld an der Krankheit zu suggerieren. Ich selbst bin mit 87 Jahren verglichen mit anderen noch relativ gut bei Gesundheit. Obwohl ich dafür viel tue, weiß ich, dass ich einfach Glück habe, noch zu leben. Andere haben nicht so viel Glück, auch wenn sie weder rauchen noch Alkohol trinken, vernünftig essen und auf sich achten.
 
Beschwerden und Krankheiten sind Alarmsignale des Körpers.

das sehe ich zwar auch so...

..aber ich habe meine Meinung darüber, was Verantwortung und Schuld für die Krankheit betrifft, geändert und zwar als mir, bei der Rückschau, bewusst wurde, weshalb ich bereits als Kind Rheuma und Nierenprobleme hatte...die Änderung ist noch ganz neu, nicht zu Ende gedacht, aber gespürt.

Man muss auf den Körper hören und sich klarmachen, dass man etwas falsch gemacht hat.

was hatte ich falsch gemacht..?
Heute weis ich es, aber erst seit ganz kurzem, ich hab nie darüber gesprochen . . . . es kochte in mir, ich war allein damit, fühlte mich schuldig, das muss doch meine Schuld gewesen sein, dieses Verschlossen-sein hat mich krank gemacht, innerlich entzündet und der Körper zeigte die Entzündungen, ich konnte sie nicht deuten, hatte keine Ahnung, keine Hilfe und die Zeit heilt keine Wunden, sie zeigt nur die Symptome im Körper.

Man muss sich selbst eingestehen, dass man Fehler gemacht hat.

man kann nichts eingestehen, was unbewusst bleibt.


🌞
 
Unten steht es ja schon: Der Thread „Ist das Körperliche (auch Krankheit) immer Ausdruck von etwas Seelisch-Geistiem?“ passt sehr gut zu diesem hier .

Grüsse,
Oregano
 
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Das bringt m. E. die Frage aber nicht weiter, denn die Alternative "Schicksal oder selbst in der Hand" gilt für das Seelisch-Geistige genauso ...
 
Vigesimo hat aber jetzt genau das gemacht. "Dass man etwas falsch gemacht hat"

Er schreibt auch, dass alle Fehler machen.. ja! Aber es gibt eben auch viele Menschen die einfach so krank werden..
..ohne eigenes "Verschulden".

Das war ja auch die Intesion für dieses Thema

..und grade kann man im K-Tipp lesen, dass in der Schweiz sogar Bio-Rüebli und Bio-Kartoffeln mit PFAS belastet sind.. 😖
 
Wenn ein Mensch schon krank ist, dann geht es doch in erster Linie um Möglichkeiten der Heilung? Und das führt für mich tatsächlich zu der Frage nach den Ursachen, die nicht immer klar zu beantworten ist und oft ins Nichts führt.

Um 1980 herum gab es eine ganze Welle von Büchern, die in die Richtung „Warum und was tun?“ führten und damals große Diskussionen entfachten:




...

Letztlich muß jeder seinen eigenen Weg zum Umgang mit Krankheit finden.

Grüsse,
Oregano
 
Das Buch von Dethlefsen/ Dahlke "Krankheit als Weg" empfand ich damals als junger, neu erkrankter Rheumapatient aber sehr als "Schuldzuweisung"...was mich damals sehr belastet hat.
Dieses Buch finde ich wirklich eine Zumutung. Denn was hat mich krank gemacht? Vor allem das Militär...und noch eigenes Zutun - das weiss ich aber erst heute.
 
Das Buch von Dethlefsen/ Dahlke "Krankheit als Weg" empfand ich damals als junger, neu erkrankter Rheumapatient aber sehr als "Schuldzuweisung"...was mich damals sehr belastet hat.
Dieses Buch finde ich wirklich eine Zumutung.
so war das bestimmt nicht von Dahlke gemeint, dass du dich schuldig fühlst, es sind Tipps, Hinweise, Wegweiser, sonst nichts. Dahlke kann auch nur vermuten und wissen tut es nur Gott.

Das Video finde ich interessant, von Dahlke und Dr. Hobert und stimme auch in vielem überein; ich habe auch eine rheumatische Erkrankung.

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