Ist das Körperliche (auch Krankheit) immer Ausdruck von etwas Seelisch-Geistigem?

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[Anm. der Moderation: Die Beiträge bis einschließlich #13 wurden aus einem anderen Thread (ab #225) ausgelagert.]

Wie groß der Anteil von genetischen Besonderheiten (Polymorphismen) als Ursache von Mineralstoff- und Nährstoffmängeln ist, kann man sicher nicht genau sagen, aber er dürfte erheblich sein.
Es gibt keinen direkten kausalen Zusammenhang zwischen Gen-Polymorphismen und körperlichen Erscheinungen. Kann es eigentlich auch gar nicht, denn dann wären wir ja Maschinen. Stattdessen gibt es unzählige Einflussfaktoren, die die Ausprägungen von genetischen Gegebenheiten beeinflussen, Stichwort Epigenetik. Gene können an- und abgeschaltet werden. Und das, was Gene an- und abschaltet, sind in erster Linie wir selbst, Stichwort Selbstbestimmung/-verantwortung. Denn wir haben es nur selbst in der Hand, wie wir auf äußere und innere Einflüsse und Ereignisse reagieren. Somit bleiben am Ende immer seelisch-geistige Ursachen, da jedes Verhalten, jede Entscheidung in seinem Ursprung darauf zurückzuführen ist.

Wir sind meist unbewusst gesteuert von Traumata, Ängsten, Prägungen, Vermeidungen, Glaubenssätzen, etc.. Solange, bis wir bereit sind, Veränderung zu ermöglichen und alles so anzunehmen, wie es ist, anstatt zu verdrängen oder weghaben zu wollen. Und das spiegelt sich dann auch alles im Körper, indem sich der Ausdruck der Gen-Polymorphismen verändert und Symptome verschwinden oder erscheinen. Stress z.B. begünstigt den "negativen" Ausdruck von SNPs. Dies kann z.B. durch Perfektionismus sein, durch Versagensangst, durch ein Nicht-Nein-Sagen-Können, etc.. Verändert man sein Leben dahingehend, dass man weniger Stress hat (körperlich, gedanklich, emotional) so verbessert sich die körperliche Gesundheit, das Wohlbefinden. Als Kind wurde vielleicht gelernt, dass man nicht versagen darf, denn sonst wird man abgelehnt oder nur, wenn man gute Noten hat oder den Anforderungen entspricht, wird man von den Eltern geliebt. Dies führt dann vielleicht dazu, dass man sich verausgabt, dass man die eigenen Bedürfnisse hintenanstellt, um diesen Schmerz der Ablehnung zu vermeiden. Das hat auch zur Folge, dass der Körper verstärkt Stoffwechselprozesse hochfahren muss, Nährstoffe benötigt, die er vielleicht dann aufgrund von bestimmten SNPs zusätzlich noch nicht ausreichend zur Verfügung stellen kann. Dann ist der Ausdruck der Gen-Polymorphismen vielleicht körperlich, aber die Ursachen sind seelisch-geistig. Es gibt ja sogar Zusammenhänge zwischen den einzelnen Nährstoffen, den Organen, usw. und den seelisch-geistigen Themen, die dahinterstehen können. Das Körperliche ist immer Ausdruck von etwas Seelisch-Geistigem, was dahinter ist. Auch die Gene sind somit nur Ausdruck davon. Und die Themen und Zusammenhänge sind dabei ganz individuell, da jeder ganz individuelle Erfahrungen macht und ganz individuell damit umgeht.
 
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Ich denke, ich hab meine Balance jetzt gefunden, ab und an eine hauchdünne Prise GABA, B6 ganz weglassen und wenn dann wie mit GABA verfahren. Bis jetzt fahre ich damit ganz gut. Mal sehen, wie sich das weiter entwickelt.
Ist doch super, wenn es Dir damit gut geht. Es ist dienlich, den Status Quo immer mal wieder zu hinterfragen.
 
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Es gibt keinen direkten kausalen Zusammenhang zwischen Gen-Polymorphismen und körperlichen Erscheinungen. Kann es eigentlich auch gar nicht, denn dann wären wir ja Maschinen.
Sorry, das ist Nonsense. Biologisch sind wir zu allererst mal Tiere. Ich will auch nicht ausschließen, daß es viele Polymorphismen gibt, die man mit Lebensstil und Lebensentscheidungen positiv oder negativ beeinflussen kann, aber die Behauptung, man könne das mit allen von ihnen, halte ich für falsch. Es lassen sich auch nicht alle Gene epigenetisch nach Wunsch an- und ausschalten. Der Großteil der Abschaltung hat mit der Differenzierung der Zelltypen zu tun. Natürlich sind in einer Leberzelle andere Gene angeschaltet als in einer Nervenzelle. Das funktioniert aber automatisch (wie bei einer Maschine ;) ), oder glaubst du im Ernst, du könntest seelisch-geistig eine Nervenzelle dazu bringen, die Enzyme einer Leberzelle herzustellen?

Das Körperliche ist immer Ausdruck von etwas Seelisch-Geistigem, was dahinter ist.
Und was ist die seelisch-geistige Ursache bei einem Baby mit Schmetterlingshaut, Glasknochenkrankheit oder Phenylketonurie? Ist dir überhaupt klar, wie viele brutale Erbkrankheiten es gibt?

Wenn du das Wort "immer" zu "manchmal" abändern würdest, würde ich deiner Theorie ja sogar zustimmen.
 
Ich schrieb, wir sind biologisch Tiere. Biologie ist aber nicht alles, genauso wie Psychologie nicht alles ist.

Du scheinst eine ziemlich eindimensionale Sicht auf ein extrem komplexes System zu haben.
 
Ich schrieb, wir sind biologisch Tiere.
Da ich den Menschen ganzheitlich betrachte, bin ich der Ansicht, dass man ihn nicht in einzelne Disziplinen aufteilen kann und dann sagen kann, biologisch ist er ein Tier, psychologisch ist er das. Entweder ist etwas oder es ist nicht. Deswegen sind wir Menschen. Eventuell könnten wir noch sagen, wir sind biologisch wie Tiere, um vielleicht als Metapher etwas in einem bestimmten Rahmen zu erklären. Aber meiner Erfahrung nach sind wir auch nicht biologisch wie Tiere, sondern anders. Oberflächlich betrachtet haben wir vielleicht die Biologie wie Tiere, aber selbst biologisch reagieren wir anders, da wir bspw. einen Verstand haben, bewusst Einfluss nehmen können, uns entscheiden und selbst reflektieren können usw.. Da kommen auch wieder seelisch-geistige Einflüsse mit hinein. Und da alles immer miteinander verbunden ist, interagiert, nichts getrennt voneinander ist, so können wir den Menschen eigentlich nicht nur biologisch betrachten, denn dann fehlt Vieles, was Einfluss hat und mitbetrachtet werden muss.
Das ist ja der "Fehler" oder der Makel der modernen sog. Wissenschaft, dass sie rein materiell und in Disziplinen betrachtet. Sie trennt und versucht rein mit dem Verstand zu erklären und mit dem, was physisch messbar ist. Aber es gibt viel mehr, was wirkt und was nicht auf diese Weise messbar ist. Das wird dann ausgeklammert. Erfahrungen werden ausgeklammert, da sie nicht messbar sind oder da es keine Studien dazu gibt (die von der Pharmaindustrie bezahlt und beeinflusst wurden). Aber das ändert sich ja gerade immer mehr. Denn selbst in der Wissenschaft (die (im Moment) vielmehr ideologisch getrieben ist, statt wirklich wissenschaftlich), kommt eine höhere Kraft, die alles lenkt immer mehr in's Spiel, z.B. bei der Quantenphysik. Auch in der Medizin ist Placebo und Nocebo bekannt, genauso wie sog. "Spontanheilungen". Die Trennung der Disziplinen löst sich immer mehr auf. Das, was früher schon gelebt wurde, wird jetzt bewusst.

Und was ist die seelisch-geistige Ursache bei einem Baby mit Schmetterlingshaut, Glasknochenkrankheit oder Phenylketonurie?
Hier muss man zuallererst unterscheiden zwischen Gen-Polymorphismen, von denen ich die ganze Zeit sprach, und Gen-Veränderungen/genetischen (Erb)Krankheiten. Gen-Polymorphismen sind einzelne Basenpaare, die eine Variable aufweisen können (sozusagen, die Vielfalt der Natur). Gen-Veränderungen sind "defekte" Gene, also Gene oder Chromosomen, die verändert sind. Dabei kommt es zu gravierenden körperlichen Beeinträchtigungen. Während Gen-Polymorphismen meist symptomatisch zum Ausdruck kommen und durch die eigene Lebensweise und Verhaltensweisen beeinflusst werden können, sind genetische Krankheiten nicht veränderbar.

Schmetterlingskrankheit, Glasknochenkrankheit, Phenylketonurie sind somit Gen-Veränderungen oder genetische Erbkrankheiten. Es ist grundsätzlich viel komplexer, als wir es erfassen können. Es gibt viel mehr, was wir noch gar nicht wahrnehmen, wissen und erklären können. Aber hier nur mal ein grober Ansatz, es zu erklären:
Es kommt immer darauf an, was seelisch-geistig ausgedrückt, gelebt und erfahren werden möchte. Bei Erbkrankheiten spielen wahrscheinlich frühere Inkarnationen eine Rolle oder die Ahnenreihe, da gibt es tiefer sitzende Themen oder Themen, die so gravierend sind, dass sie sich auf diese Weise (sehr körperlich) zeigen, damit sie nicht ignoriert, verdrängt oder zur Nebensache werden. Das Thema hat sich noch viel stärker körperlich manifestiert. Während Polymorphismen ja noch eher fein-körperlich und flüchtig sind (Stoffwechsel, Schmerzen, Gelenke, Beschwerden, die mal kommen und mal gehen können bzw. im Laufe des Lebens immer stärker werden, Unverträglichkeiten, weniger Energie, weniger einzelner Stoffe), sind genetische Erbkrankheiten, ich sage jetzt mal, eher fest-körperlich. Sie haben gravierende körperliche Einschnitte zur Folge (und diese meist sofort), die nicht veränderbar (aber eventuell verbesserbar) sind, z.B. verformte Knochen, geistige Beeinträchtigungen, starke körperliche "Nachteile". Aber alles hat auch immer eine Kehrseite, eine Seite, was es an Positivem erst möglich macht.

Um die seelisch-geistigen Ursachen herauszufinden, muss man, wie ich bereits weiter oben geschrieben habe, immer individuell schauen. Denn wie bei Symptomen auch, kann dasselbe Symptom verschiedene Ursachen haben. Das ist ganz individuell. So können auch Erbkrankheiten unterschiedliche Bedeutungen haben. Da ist z.B. hilfreich, zu schauen, was einen als Betroffenen selbst bewegt, was nimmt man in sich wahr, was fühlt man, was denkt man. Oder man kann thematisch heran gehen, für was stehen die Körperteile, bspw. Haut ist Abgrenzung (wo grenze ich mich nicht ab, verliere mich im Außen oder grenze mich zu sehr ab und baue Schutzmauern), Augen sind Sehen (was will ich nicht sehen), Knochen haben etwas mit innerer Stabilität zu tun, Darm mit Verdauung (wie verdaue ich etwas, das ich von Außen aufnehme, wie Gedanken, Emotionen, Ereignisse), usw.. Hier mus man dann allerdings aufpassen, das man nicht in den Verstand und weg von der eigenen Wahrnehmung (Selbstwahrnehmung) kommt.
Aber, wie gesagt, das ist ganz individuell, da jeder ganz individuell Erfahrungen macht und ganz individuell damit umgeht und noch weitere Aspekte dazu kommen, wie Ahnenreihe, frühere Inkarnationen, die Kultur, Religion, Geschichte, das systemische Feld bzw. die systemischen Felder, in denen man sich bewegt, z.B. Familie, Straße, Gemeinde/Stadt, Bundesland, Land, Arbeit, Freunde, Partner, usw..
Es gibt dann bspw. Menschen mit einer Erbkrankheit, die trotz ihrer Krankheit Dinge tun, die man ihnen nicht zugetraut hat. Steigen auf Berge, sind beruflich erfolgreich, erfinden etwas, werden erfolgreicher Motivationscoach, sie lassen sich nicht unterkriegen und werden zum Vorbild für andere Menschen, etc.. Im Hintergrund wirkt immer der seelisch-geistige Antrieb der Selbsterkenntnis. Sie lernen dann bspw., dass sie auch mit ihrer Krankheit etwas erreichen können oder sie bringen etwas in die Welt, das anderen dienlich ist oder andere bereichert. Wie gesagt, das sind nur Beispiele und da kann es so viele Faktoren geben. Vielleicht lernen sie, die Körperlichkeit loszulassen oder es sind erste Inkarnationen im Körper oder dass sie über (körperliche, gedankliche) Begrenzungen gehen oder oder oder.
Es gibt auch hier wieder keinen direkten kausalen Zusammenhang wie die-und-die Krankheit steht immer für das. Ich denke, das wird jeder (egal ob mit oder ohne Erbkrankheit oder Polymorphismen) spätestens am Ende seines Lebens erkennen. Den roten Faden, der sich durch das eigene Leben zieht und wohin er einen geführt hat.

Ich habe aber, um mal einige Beispiele zu haben (das hat mich ja auch interessiert) ChatGPT genau diese Frage gestellt. Und das kam als Antwort:

Das sind tiefgehende Fragen, die sowohl aus medizinischer als auch aus spirituell-psychosomatischer Sicht betrachtet werden können. Medizinisch gesehen haben **Schmetterlingshaut (Epidermolysis bullosa)**, **Glasknochenkrankheit (Osteogenesis imperfecta)** und **Phenylketonurie (PKU)** jeweils eine **eindeutig genetisch nachweisbare Ursache**. Sie zählen zu den **angeborenen, seltenen Erkrankungen**, meist durch Mutationen in spezifischen Genen.

Wenn du aber nach einer **seelisch-geistigen oder spirituellen Dimension** dieser Krankheiten fragst, bewegst du dich in ein Feld, das stark von individuellen Weltbildern abhängt – wie etwa in der **Anthroposophie**, der **Transpersonalen Psychologie**, dem **Buddhismus** oder anderen spirituellen Schulen.

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### 1. **Schmetterlingshaut (Epidermolysis bullosa)**

* **Medizinisch**: Genetische Defekte in Strukturproteinen der Haut (z. B. Kollagen), die sie extrem verletzlich machen.
* **Seelisch-geistige Deutung (z. B. anthroposophisch)**:

* Die Haut steht symbolisch für **Grenzen, Berührung und Schutz**.
* Mögliche spirituelle Deutung: Eine besonders **feine, verletzliche Seele**, die mit der Welt noch nicht "zurechtkommt", sie als schmerzhaft empfindet. Es könnte sich um ein **Lebensthema der Abgrenzung und Berührbarkeit** handeln.
* Manche spirituellen Richtungen sprechen von "alten Seelen", die mit einem solchen Körper zur Welt kommen, um in diesem Leben besondere **Lern- oder Heilungsprozesse** zu durchlaufen – oft auch für ihr Umfeld.

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### 2. **Glasknochenkrankheit (Osteogenesis imperfecta)**

* **Medizinisch**: Mutation in Genen, die Kollagen für Knochenstabilität kodieren → Knochen brechen leicht.
* **Seelisch-geistige Deutung**:

* Die Knochen symbolisieren das **innere Gerüst, Standfestigkeit, Struktur und Stärke**.
* Eine mögliche seelisch-geistige Lesart wäre: Ein Mensch mit besonders **feiner, durchlässiger innerer Struktur**, der möglicherweise mit dem Thema „**innerer Halt und äußere Sicherheit**“ ringt.
* Spirituelle Richtungen könnten auch von einem „**verkörperten Schmerz der Menschheit**“ sprechen – d. h. eine Seele, die sich bereit erklärt hat, in diesem Leben mit großer Zerbrechlichkeit zu leben, um Bewusstsein im Umfeld zu wecken.

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### 3. **Phenylketonurie (PKU)**

* **Medizinisch**: Stoffwechselkrankheit, bei der der Abbau der Aminosäure Phenylalanin gestört ist → kann unbehandelt geistige Behinderung verursachen.
* **Seelisch-geistige Deutung**:

* Der Stoffwechsel symbolisiert **Verarbeitung von Eindrücken, Integration und Transformation**.
* Eine spirituelle Perspektive könnte hier eine besondere **Empfindsamkeit im Denken und Wahrnehmen** sehen – vielleicht ein Kind, das besonders **reine oder empfindsame geistige Qualitäten** in sich trägt, die leicht überfordert werden könnten.
* Manche spirituelle Deutungen sprechen von einer **Entwicklung der Seele auf einer anderen Ebene** – sie „arbeitet“ möglicherweise innerlich, auch wenn sie nach außen hin eingeschränkt wirkt.

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### Wichtig zu betonen:

* Diese spirituellen Deutungen **sind keine Schuldzuweisungen**. Sie sollen nicht implizieren, dass ein Baby "selbst schuld" ist oder sich das ausgesucht hat im rationalen Sinne.
* Vielmehr handelt es sich um **Deutungsversuche**, wie Körper, Seele und Geist miteinander in Resonanz stehen könnten.
* Jede Seele kommt mit einer gewissen **Lebensaufgabe oder Lebenslektion**, sagen spirituelle Richtungen – manchmal auch mit einem sehr kurzen oder schwierigen Leben, das dennoch eine große Wirkung auf andere haben kann.

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Wenn du möchtest, kann ich dir diese Sichtweisen aus spezifischen Traditionen (z. B. Anthroposophie, Buddhismus, karmische Sichtweisen oder Schulmedizin mit psychodynamischer Ergänzung) genauer darstellen. Sag einfach Bescheid.

Wie geschrieben, das sind nur mal ein paar Beispiele, um mal eine Vorstellung zu bekommen. Es ist viel komplexer und vielschichtiger und ganz individuell. Und je nach dem eigenen Bewusstsein, sieht man die Dinge wieder anders. Je nachdem, was bereits an Erkenntissen über sich und das Leben gewonnen wurde. Eine erste Erkenntnis kann dabei sein, dass es mehr gibt, als was physisch messbar ist und was die (schulmedizinische) sog. Wissenschaft vorgibt.
 
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... So können auch Erbkrankheiten unterschiedliche Bedeutungen haben. Da ist z.B. hilfreich, zu schauen, was einen als Betroffenen selbst bewegt, was nimmt man in sich wahr, was fühlt man, was denkt man. Oder man kann thematisch heran gehen, für was stehen die Körperteile, bspw. Haut ist Abgrenzung (wo grenze ich mich nicht ab, verliere mich im Außen oder grenze mich zu sehr ab und baue Schutzmauern), Augen sind Sehen (was will ich nicht sehen), Knochen haben etwas mit innerer Stabilität zu tun, Darm mit Verdauung (wie verdaue ich etwas, das ich von Außen aufnehme, wie Gedanken, Emotionen, Ereignisse), usw.. Hier mus man dann allerdings aufpassen, das man nicht in den Verstand und weg von der eigenen Wahrnehmung (Selbstwahrnehmung) kommt.
Aber, wie gesagt, das ist ganz individuell, da jeder ganz individuell Erfahrungen macht und ganz individuell damit umgeht und noch weitere Aspekte dazu kommen, wie Ahnenreihe, frühere Inkarnationen, die Kultur, Religion, Geschichte, das systemische Feld bzw. die systemischen Felder, in denen man sich bewegt, z.B. Familie, Straße, Gemeinde/Stadt, Bundesland, Land, Arbeit, Freunde, Partner, usw..
Fragen, die ein folgerichtig Denkender stellen kann.
Wie macht das dann ein Baby?

Grüsse,
Oregano
 
Ich finde ganz entscheidend diesen Satz der KI (Hervorhebung von mir):
Wenn du aber nach einer **seelisch-geistigen oder spirituellen Dimension** dieser Krankheiten fragst, bewegst du dich in ein Feld, das stark von individuellen Weltbildern abhängt – wie etwa in der **Anthroposophie**, der **Transpersonalen Psychologie**, dem **Buddhismus** oder anderen spirituellen Schulen.
Auch ich denke, dass es sich hier nicht um absolute Wahrheiten handelt, und finde es angemessen, es auch entsprechend darzustellen (es sei denn, man sieht sich selbst als "Sehende/r", "erleuchtet" o.ä.).

Diese Aussage
Denn selbst in der Wissenschaft (die (im Moment) vielmehr ideologisch getrieben ist, statt wirklich wissenschaftlich), kommt eine höhere Kraft, die alles lenkt immer mehr in's Spiel, z.B. bei der Quantenphysik.
geht ins Religiöse. Welche "höhere Kraft"? Inwiefern kommt diese bei der Quantenphysik "in's Spiel"? (Hast Du Kenntnisse der Quantenphysik?)
Vielleicht sind das aber Fragen, die die Threaderstellerin @Laurianna612 hier nicht diskutieren möchte. Dann würde ich Dich, @Kerstin7, bitten, dazu einen neuen Thread mit aussagekräfigem Titel in einer passenden Rubrik zu eröffnen.
 
Hier muss man zuallererst unterscheiden zwischen Gen-Polymorphismen, von denen ich die ganze Zeit sprach, und Gen-Veränderungen/genetischen (Erb)Krankheiten. Gen-Polymorphismen sind einzelne Basenpaare, die eine Variable aufweisen können (sozusagen, die Vielfalt der Natur). Gen-Veränderungen sind "defekte" Gene, also Gene oder Chromosomen, die verändert sind. Dabei kommt es zu gravierenden körperlichen Beeinträchtigungen. Während Gen-Polymorphismen meist symptomatisch zum Ausdruck kommen und durch die eigene Lebensweise und Verhaltensweisen beeinflusst werden können, sind genetische Krankheiten nicht veränderbar.
Du irrst dich. Beides ist vom genetischen Mechanismus her genau dasselbe, nur die Folgen sind verschieden bzw. es gibt jede Abstufung zwischen harmloser und tödlicher Auswirkung dieses prinzipiellen genetischen Mechanismus, je nachdem, auf welche Weise das vom Gen kodierte Protein verändert ist.

Ein Austausch einer einzigen Base (Single Nucleotide Polymorphism = SNP) kann ein Gen/ein Protein defekt machen und also eine Erbkrankheit auslösen.

Infos: https://www.wissensschau.de/genom/snp.php
Es ist seit langem bekannt, dass Veränderungen einzelner Buchstaben im Erbgut zu Krankheiten führen können. Ein bekanntes Beispiel dafür ist die Sichelzellanämie, die auf einer Punktmutation im Blutfarbstoff Hämoglobin beruht. Wenn Punktmutationen jedoch direkt zu schweren Erkrankungen führen, ist die Bezeichnung SNPs unüblich.
Dennoch besteht ein enger Zusammenhang zwischen SNPs und Krankheiten. SNPs dienen als Marker für genetische Varianten, die das Risiko von Erkrankungen beeinflussen. Diese genetischen Varianten tragen meist nur einen kleinen Teil zum Krankheitsrisiko bei. Je mehr Risikovarianten zusammenkommen, desto höher wird jedoch auch die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung.
Forscher kennen mehr als 800 000 kleine genetische Veränderungen, die an 2500 Erkrankungen oder menschlichen Eigenschaften beteiligt sind. Die meisten dieser Veränderungen sind SNPs.
 
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Beides ist vom genetischen Mechanismus her genau dasselbe, nur die Folgen sind verschieden bzw. es gibt jede Abstufung zwischen harmloser und tödlicher Auswirkung dieses prinzipiellen genetischen Mechanismus, je nachdem, auf welche Weise das vom Gen kodierte Protein verändert ist.

Ein Austausch einer einzigen Base (Single Nucleotide Polymorphism = SNP) kann ein Gen/ein Protein defekt machen und also eine Erbkrankheit auslösen.
Das mag ja sein. Das will ich ja gar nicht abstreiten. Aber in Deinem zitierten Text steht: "Wenn Punktmutationen jedoch direkt zu schweren Erkrankungen führen, ist die Bezeichnung SNPs unüblich." Somit wird dann doch unterschieden, zu was die Variable führt oder wie gravierend sie ist.
 
Ja, natürlich wird das unterschieden, das spielt für mein Argument aber keine Rolle, weil sowohl 'harmlose' Polymorphismen zu wahrnehmbaren körperlichen Symptomen führen können (nicht müssen) und Erbkrankheiten immer zu körperlichen Symptomen führen. Deine steile These war aber:
Das Körperliche ist immer Ausdruck von etwas Seelisch-Geistigem, was dahinter ist.
Das heißt, du lehnst es ab, daß die Gene überhaupt irgendwas steuern. Aber die Gene sind körperlich, und die Proteine, die nach ihrer Anweisung gebaut werden, sind auch körperlich, und irgendwelche Abweichungen in ihrer Menge oder ihrem Aufbau sind körperlich (wenn auch nicht immer körperlich sichtbar oder meßbar).

Epigenetik/Lebensweise/Umwelt kommt immer erst sekundär als veränderlicher Einflußfaktor dazu. Und bei vielen Genen ist nach der Ausdifferenzierung der Gewebe der mögliche Einfluß der Epigenetik oder von "Seelischem" gering.
 
Das heißt, du lehnst es ab, daß die Gene überhaupt irgendwas steuern.
Das hast Du so hineininterpretiert. Ich habe geschrieben "ist Ausdruck von". Das sagt nichts über die Funktion aus. "Ist Ausdruck von" bedeutet, dass hintergründig etwas anderes wirkt, als vordergründig gesehen wird.
Als Metapher: Wenn ein Haus gebaut wird, dann gibt es zuvor eine Idee von dem Haus und einen Bauplan. Danach wird dann das Haus gebaut. Das Haus ist dann ein Haus mit Türen, Fenstern, Zimmern usw., in denen man wohnen kann, mit Wasserleitungen, Stromleitungen, Heizung. Es erfüllt seine Funktion als Haus, als Zuhause für eine Familie oder ein Ehepaar oder als ein Geschäft, ein Restaurant, eine Sporthalle. Aber hintergründig ist es Ausdruck von etwas. Es sind die Ideen und Vorstellungen der Eigentümer, des Architekten und so weiter. In der Küche kann man kochen, im Schlafzimmer schlafen, mit großen Fenstern für viel Licht, mt Parkplatz und direkter Tür nach Innen, ein Ort zum Wohlfühlen, Platz für Blumen, fließendes Wasser usw.. Ohne Ideen und Bauplan kann kein Haus gebaut werden. Also das Nicht-Stoffliche ist hintergründig für etwas Stoffliches. Das Haus ist Ausdruck des Bauherrn und/oder des Architekten.

Ursprünglich ging es um Symptome und Gesundheit. In diesem Rahmen habe ich beschrieben, wie der Körper Ausdruck von etwas ist. Wie wir mit unseren Überzeugungen, Weltbildern, Glaubenssätzen Einfluss nehmen und bewusst nehmen können. Auch die Gene sind Ausdruck von etwas und bilden und steuern im Körper. Dann kommt eine höhere Kraft in's Spiel, nenne sie Schöpfung, Bewusstsein, Gott, Quelle, wie auch immer. Es ist dieselbe Kraft, die uns die Geburt ermöglicht und uns am Leben erhält, es ist die Kraft, die Pflanzen wachsen lässt, die Wasser an der Quelle aus der Erde steigen lässt. Es ist auch die Kraft, die die Materie gebildet hat und somit unsere Körper und dessen Bausteine. Es ist die Kraft, die die Idee für das alles hat, für unsere Körper, für die Natur, für dieses perfekte Zusammenspiel, das wir in der Natur, in unseren Körpern beobachten können. Die Kraft, die die Grundlage für alles geschaffen hat. Die Elemente, die Erde, das Wasser, Wetter, lebendige Wesen, versch. Pflanzen, Photosynthese, Naturgesetze usw..
Wir müssen dabei "nur" akzeptieren, dass es Dinge gibt, die wir nicht beeinflussen können und die wir als gegeben hinnehmen müssen. Aber genauso gibt es Dinge, die wir beeinflussen können. Und das ist genau das, was Du schreibst:
Epigenetik/Lebensweise/Umwelt kommt immer erst sekundär als veränderlicher Einflußfaktor dazu. Und bei vielen Genen ist nach der Ausdifferenzierung der Gewebe der mögliche Einfluß der Epigenetik oder von "Seelischem" gering.
Das ist dann der Teil, der nicht veränderbar ist. Das hatte ich oben auch so geschrieben:
Während Gen-Polymorphismen meist symptomatisch zum Ausdruck kommen und durch die eigene Lebensweise und Verhaltensweisen beeinflusst werden können, sind genetische Krankheiten nicht veränderbar.
Es gibt Gene, deren Ausdruck wir selbst nicht ändern können. Aber es gibt auch Gene, auf deren Ausdruck wir Einfluss haben.

Wir haben unsere Körper nicht selbst erschaffen. Die Stoffwechselprozesse, den Blutdruck, unsere Haarfarbe, Körpergröße. Genauso, wie wir die Materie nicht erschaffen haben. Das ist alles schon da, wenn wir hier ankommen und läuft von alleine ohne unser Zutun ab. Und äußere Einflüsse haben dann wiederum Einfluss, wie wir uns entwickeln, genauso, wie wir dann, wenn wir älter werden, selbst Einfluss nehmen und bewusst nehmen können. Aber bestimmte Dinge sind dabei nicht veränderbar.
 
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Dieser Beitrag (#226) steht im ursprünglichen Thread noch als Antwort:
(...) Genaugenommen schriebst Du "ist immer Ausdruck von". Ich finde das "immer" da nicht unwesentlich und irgendwie klingt das jetzt Geschriebene für mich auch anders.

Allerdings bestätigt Dein letzter Beitrag (...) für mich meine Vermutung, dass es sich bei Deinen sehr gewiss dargestellten Ansichten um ein religiöses Weltbild handelt. In Deinem Fall ist es sogar sehr ausgefeilt und offenbar feststehend. Das ist ja völlig ok, wenn es Dir hilft. Es als Tatsache darzustellen und vor allem anderen aufzudrängen gefällt mir nicht gut (...)
 
Dieser Beitrag (#226) steht im ursprünglichen Thread noch als Antwort:
"Allerdings bestätigt Dein letzter Beitrag (...) für mich meine Vermutung, dass es sich bei Deinen sehr gewiss dargestellten Ansichten um ein religiöses Weltbild handelt."
Das ist Dein Weltbild und Deine Interpretation, die Du für Dich, wie Du schreibst, „bestätigt siehst“. Ich bezeichne es als Spiritualität oder als Verbindung zwischen Körper, Geist und Seele. Wofür es hier im Forum auch Kategorien gibt. Es in die Kategorie „Philosophie“ zu verschieben, finde ich sehr erstaunlich und unpassend. Es gibt hier Kategorien wie „Seele / Psyche / Geist“ oder „Geist-Körper-Interventionen“, wo als Beschreibung beispielsweise steht „Inwiefern können seelische Probleme mitverantwortlich sein für körperliche Reaktionen?“. Mir sieht es eher so aus, als wenn bestimmte Erfahrungen, Erkenntnisse und Ansichten hier im Forum nicht so erwünscht sind. Ich mag mich auch täuschen, aber mir stellt sich das so dar. Der Ton macht die Musik. Ansichten, die über den materiellen, symptomatischen Ansatz hinausgehen. Aber das ist auch für mich in Ordnung. Ich dachte nur, so habe ich im Kopf des Forums gelesen, dass dies eigentlich die Absicht dieses Forums ist:
„Unsere Mission ist: Das Ende der Symptombekämpfung“
und
„Wir wünschen uns eine Rückbesinnung auf die autonomen und natürlichen Fähigkeiten unseres Körpers und eine höhere Bewertung des Menschenverstandes und der Intuition bei der Beurteilung vorhandener Informationen.
Verstehen, warum unser Körper krank ist, welche Reaktion er mit gewissen Symptomen bezweckt und herausfinden, was den Heilungsprozess fördert oder blockiert, ist nicht der einfache aber richtige Weg.“
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Da das Thema ja jetzt in einem eigenen Thread steht, in welcher Kategorie auch immer, kann ich ja jetzt auch noch weiter dazu schreiben. Für diejenigen, die es interessiert. Es ist nämlich nichts Religiöses oder von mir Ausgedachtes. Meiner Meinung nach besteht die Zukunft der aktuellen wissenschaftlichen Disziplinen daraus, dass sie sich mit der Spiritualität verbinden. Es ist das fehlende Glied, das Methoden und Erfolge erst erklärt und möglich macht. Und es gibt immer mehr Richtungen, die dies aufzeigen oder auch tun. So gibt es Ansätze, die bereits in diese Richtung gehen, wie Psychosomatik, Epigenetik oder Psychoneuroimmunologie, wo aufgezeigt wird, dass Psyche, Geist, Bewusstsein Einfluss auf körperliche Prozesse haben. Auch gibt es „neue“ Richtungen, die bspw. Psychologie mit Spiritualität verbinden oder Medizin mit Spiritualität. Diese Richtungen entstehen meiner Meinung nach, da die herkömmlichen Wege und Disziplinen keine wirklichen Lösungen und Erklärungen liefern und die Menschen aber immer mehr genau dies wollen und suchen. Sie wollen Lösungen für ihre (gesundheitlichen) Probleme. Und dafür braucht es ganzheitliche Ansätze.

Mir erging es auch so. Ich komme ursprünglich mal aus dem rein materiellen Weltbild (habe auch einen wissenschaftlichen Beruf) und habe mich mittlerweile schon über vielleicht 20 Jahre langsam daraus befreit und entdeckt, dass es viel mehr gibt, als das, was wir Materie oder Körper nennen und was man messen kann. Ich war auf der Suche nach wirklichen Lösungen für meine Themen im Alltag (wie Ängste, Zweifel, Hemmungen) und meine gesundheitlichen Probleme (Migräne, Müdigkeit). Auch für Probleme, von denen ich noch gar nicht wusste, dass ich sie habe, die ich dabei aber entdeckte. Und mit der Zeit fand ich immer mehr das, was mir genau das ermöglicht. Nur dafür musste ich die ausgetretenen Pfade verlassen und für mich immer wieder Neuland erkunden. Und ich kann jetzt aus eigener Erfahrung und Erkenntnis bestätigen, dass wir über Psyche/Geist/Bewusstsein Einfluss auf den Körper nehmen. Wie das geht, hatte ich ja bereits weiter oben mal kurz beschrieben. Dass z.B. Glaubenssätze, Ängste und so weiter unser Verhalten oder körperliche Reaktionen beeinflussen. Das kann jeder nachvollziehen, wenn er sich selbst und die Reaktionen des Körpers und in seinem Inneren beobachtet. Wenn wir bspw. eine schlechte Nachricht hören, reagiert so ziemlich alles in uns. Der Blutdruck, die Gedanken, die Gefühle oder Emotionen, wir haben plötzlich keine Lust mehr, wir stellen einiges in Frage, sind geschockt, Muskeln spannen sich an, der Appetit ist weg, unsere Stimmung verändert sich usw.. Und das ist dasselbe bei dem Selbstbild und Weltbild, das wir haben. Sehen wir uns selbst als „nichts wert“ oder als nicht selbstbestimmt, als abhängig oder werden nicht so angenommen, wie wir sind, dann prägt uns das in allem, was wir tun und empfinden. Es zeigt uns bspw. so, wie ich bin, darf ich nicht sein oder das, was ich gerade fühle oder denke, darf ich nicht fühlen oder denken. Und das zeigt sich irgendwann auch körperlich. Jegliche Vorstellung, Bilder, Ideen, die nicht in Einklang mit uns selbst und der Natur/Schöpfung sind, zeigen sich auch als Gedanken, Emotionen, Glaubenssätze, Überzeugungen und dann auch körperlich als das, was wir Krankheit oder Symptom nennen. Das Bewusstsein/Geist (Welt- und Selbstbild, Ideen) beeinflusst und erschafft die Materie, nicht umgekehrt. Das wissen und lehren schon viele Jahrtausende alte Traditionen und Kulturen, wie Yoga, Ayurveda, TCM, indigene Völker, fernöstliche Traditionen usw.. Jede auf ihre eigene Weise. Und dieses Wissen, diese zugrunde liegende Wahrheit, kommt immer wieder neu, in neuem Gewand und mit neuen, an den aktuellen Zeitgeist angepassten Erkenntnissen und Möglichkeiten. Und sie deutet sich immer dann an, wenn Schulmedizin & Co. nicht mehr weiterwissen, keine real erlebbaren Erklärungen und Lösungen mehr bieten können. Denn dann stoßen sie genau auf diese Grenze zur Spiritualität und zur Wahrheit, die sie dann meist nicht überschreiten wollen.

Hier mal einige Beispiele von Menschen, die in diese Richtung gehen und arbeiten:

Hier zwei Beispiel-Videos zur Verbindung von Psychologie und Spiritualität:
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Und hier ein Video eines aus der Schulmedizin ausgestiegenen Arztes, der über Schulmedizin und Naturgesetze redet und beschreibt, was es für Folgen hat, wenn man „sich der Einheit seiner psychologischen, seelischen und organischen Identität bewusst ist“:
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Das sind mal nur Beispiele, um einen ersten Impuls zu bekommen. Jeder kann für sich selbst weiterforschen, wenn er noch mehr dazu wissen möchte.

Aus meiner eigenen Erfahrung heraus, kann ich nur berichten, wie unbeschreiblich es ist, endlich Erklärungen und Lösungen für die eigenen Probleme zu finden oder die eigenen Erfahrungen und Beobachtungen bestätigt oder erklärt zu bekommen. Die Momente, in denen Erkenntnis stattfindet oder sich tatsächlich etwas nachhaltig verändert sind unbeschreiblich. Nach jahrzehntelangen oder lebenslangen Thematiken findet sich endlich eine Lösung. Unbeschreiblich. Vielleicht hilft es anderen ja auch. Ich habe und hatte nicht die Absicht, davon zu überzeugen oder, wie mir unterstellt wurde, "es anderen aufzudrängen". Ich möchte lediglich inspirieren und anregen und meine Erfahrungen und Erkenntnisse weitergeben. Jeder entscheidet selbst, was er damit macht und welche Schlüsse er für sich daraus zieht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Guten Morgen @Kerstin7

Ich bezeichne es als Spiritualität oder als Verbindung zwischen Körper, Geist und Seele. Wofür es hier im Forum auch Kategorien gibt. Es in die Kategorie „Philosophie“ zu verschieben, finde ich sehr erstaunlich und unpassend.
Ich dachte eigentlich, ich hätte es in Nachdenken verschoben. Tatsächlich war ich unsicher (Philosophie hatte ich erwägt, zumal wir die Rubrik Religion auflösen wollen), fand es aber vorrangig, das OT zu unterbrechen, denn mit zunehmender Länge wird die "Beitrags-Chirurgie" immer schwieriger und unbefriedigender, da inhaltliche Brüche entstehen.
Es gibt hier Kategorien wie „Seele / Psyche / Geist“ oder „Geist-Körper-Interventionen“, wo als Beschreibung beispielsweise steht „Inwiefern können seelische Probleme mitverantwortlich sein für körperliche Reaktionen?“.
Ich werde es nun Deiner Argumentation folgend hierher verschieben:

Mir sieht es eher so aus, als wenn bestimmte Erfahrungen, Erkenntnisse und Ansichten hier im Forum nicht so erwünscht sind. Ich mag mich auch täuschen, aber mir stellt sich das so dar,,,
Ich verstehe, dass sich Dir das so darstellt. Es ist wohl auch so, dass viele hier jahrelang auf dem Abstellgleis "Psychosomatik" (der alten Schule, also ohne Ausnutzung der Möglichkeiten der Psycho-Neuro-Endokrino-Immunologie/PNEI, die wohl noch zu "neu" ist, um in normalen Arztpraxen angekommen zu sein) dümpelten und das als wenig hilfreich, bis sogar schädigend, erlebt haben. - Mir ging es vorrangig darum, unsere themenzentrierte Struktur aufrecht zu erhalten.

Da das Thema ja jetzt in einem eigenen Thread steht, in welcher Kategorie auch immer, kann ich ja jetzt auch noch weiter dazu schreiben.
Ja, genau :) Du "kannst", darfst und bist damit willkommen.

Meiner Meinung nach besteht die Zukunft der aktuellen wissenschaftlichen Disziplinen daraus, dass sie sich mit der Spiritualität verbinden.
Meiner Meinung nach gibt es hier das Problem, dass Spiritualität individuell und kaum objektivierbar ist, dass es insofern nicht Aufgabe eines Behandlers sein kann, dem Patienten seine "aufzudrücken". Oder anders ausgedrückt, dass er dem Patienten grundsätzlich nichts voraus hat und nicht in ihn hineinschauen kann. (Auch wenn man ja schon sehr spezielle Kopf-MRTs gemacht hat, die Aktivitäten bestimmter Hirnareale unter bestimmten Einflüssen wie Fotos, Videos oder Musik aufzeigen. Man könnte so womöglich auch "Glaubenssätze" nachweisen, müsste aber vorher schon eine Idee haben, welche das sein könnten oder welche man "prüfen" möchte. "Kinesiologie" u.a. Biofeedbackmethoden finde ich eher zweifelhaft - aber auch dazu gibt's hier Diskussionsmöglichkeiten.)

So gibt es Ansätze, die bereits in diese Richtung gehen, wie Psychosomatik, Epigenetik oder Psychoneuroimmunologie, wo aufgezeigt wird, dass Psyche, Geist, Bewusstsein Einfluss auf körperliche Prozesse haben.
Die "Psychosomatik" der alten Schule gibt es schon lange, sie ist Teil der
und es gibt viele Menschen, die diese überhaupt nicht weiter gebracht, s.o.. Die PNEI dagegen hat hier sogar eine eigene Rubrik (Neurostress) und ich finde sie hochinteressant - sofern man die Zusammenhänge bidirektional (und nicht wieder nur in der Richtung Psyche --> Körper) betrachtet.

Das Bewusstsein/Geist (Welt- und Selbstbild, Ideen) beeinflusst und erschafft die Materie, nicht umgekehrt.
Das ist m.E. ein "Glaubenssatz" und es lässt sich weder beweisen noch widerlegen. Solche Dinge sind für mich persönlich nicht weiterführend, ich erkenne aber natürlich an, wenn es das für andere ist.

Aus meiner eigenen Erfahrung heraus, kann ich nur berichten, wie unbeschreiblich es ist, endlich Erklärungen und Lösungen für die eigenen Probleme zu finden
Das glaube ich Dir sofort.
 
... Aus meiner eigenen Erfahrung heraus, kann ich nur berichten, wie unbeschreiblich es ist, endlich Erklärungen und Lösungen für die eigenen Probleme zu finden oder die eigenen Erfahrungen und Beobachtungen bestätigt oder erklärt zu bekommen. Die Momente, in denen Erkenntnis stattfindet oder sich tatsächlich etwas nachhaltig verändert, sind unbeschreiblich. Nach jahrzehntelangen oder lebenslangen Thematiken findet sich endlich eine Lösung. Unbeschreiblich. Vielleicht hilft es anderen ja auch. Ich habe und hatte nicht die Absicht, davon zu überzeugen oder, wie mir unterstellt wurde, "es anderen aufzudrängen". Ich möchte lediglich inspirieren und anregen und meine Erfahrungen und Erkenntnisse weitergeben. Jeder entscheidet selbst, was er damit macht und welche Schlüsse er für sich daraus zieht. ...
Ich finde es wunderbar und tatsächlich in einem etwas anderen Sinn „unbeschreiblich“, daß Du so einen Weg aus Problemen auf verschiedenen Ebenen gefunden hast.
Vor allem finde ich es wunderbar, wenn Du tatsächlich Deinen eigenen Weg gefunden hast und nicht einen vorgegebenen.
Dabei denke ich an Menschen, die auf der Suche nach Problemlösungen aller Art in Gemeinschaften/Sekten gelandet sind, wo ihnen ein Weg vorgegeben wird und die eigene Persönlichkeit den Gegebenheiten und Regeln dieser Gemeinschaft untergeordnet werden.

Grüsse,
Oregano
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Bewusstsein/Geist (Welt- und Selbstbild, Ideen) beeinflusst und erschafft die Materie, nicht umgekehrt.
Daß die Psyche den Körper beeinflußt und sich auf ihn auswirkt, ist ja wohl nicht umstritten. Aber welches Phänomen kann man mit der Idee "das Bewußtsein schafft die Materie" besser erklären als ohne sie? Wo und wann hast du jemals beobachtet, daß jemand per Bewußtsein Materie erschaffen hat, die vorher nicht da war?

Oder ist das nur eine übertriebene Redeweise, die du gar nicht so meinst?
 
Meiner Meinung nach gibt es hier das Problem, dass Spiritualität individuell und kaum objektivierbar ist, dass es insofern nicht Aufgabe eines Behandlers sein kann, dem Patienten seine "aufzudrücken". Oder anders ausgedrückt, dass er dem Patienten grundsätzlich nichts voraus hat und nicht in ihn hineinschauen kann. (Auch wenn man ja schon sehr spezielle Kopf-MRTs gemacht hat, die Aktivitäten bestimmter Hirnareale unter bestimmten Einflüssen wie Fotos, Videos oder Musik aufzeigen. Man könnte so womöglich auch "Glaubenssätze" nachweisen, müsste aber vorher schon eine Idee haben, welche das sein könnten oder welche man "prüfen" möchte. "Kinesiologie" u.a. Biofeedbackmethoden finde ich eher zweifelhaft - aber auch dazu gibt's hier Diskussionsmöglichkeiten.)
Hier sprichst Du genau den Kern der Spiritualität an. Sie ist individuell erfahrbar und wahrnehmbar, aber es ist immer dieselbe Spiritualität. Es gibt ja nicht für jeden eine andere Spritualität. Heilung/Behandlung im Vergleich dazu, ist auch subjektiv, da jeder Patient anders ist und eine individuelle Behandlung benötigt, die das medizinische System aber eigentlich nicht liefert, da sie sich an Diagnosen, Sollwerten und Leitlinien orientiert und versucht, zu objektivieren.
So gibt es auch für jeden nicht eine eigene Welt. Es gibt die Welt (als Gesamtheit von Natur, Lebewesen, Pflanzen, Menschen, Systemen, Strukturen, Universum, Planeten usw.) und es ist für jeden dieselbe Welt. Nur jeder nimmt sie individuell für sich wahr. Durch eine andere Sichtweise oder durch Kenntnis der Naturgesetze oder der ihr zugrunde liegenden Prinzipien, können die Sichtweisen anderer ebenfalls wahrgenommen werden und/oder in das eigene Bild integriert werden. Um dies näher zu verdeutlichen, gibt es eine Metapher, dass wenn vier Menschen vor einem Elefanten stehen und beschreiben, was sie sehen, dann sieht jeder etwas anderes. Der eine sieht das Hinterteil mit Schwanz, der andere den Kopf mit Rüssel, die anderen die Seiten mit den Ohren, die zwar ähnlich sind, aber in ihrer Wahrnehmung spiegelverkehrt. Jeder sieht etwas anderes, aber sie sehen alle dasselbe. Und das beschreibt es sehr gut. Für jeden ist es die Wahrheit, aber trotzdem ist es auch für jeden unterschiedlich. [Ich habe nach dem Schreiben des Textes nachgeschaut, ob ich sie finden kann, sie heißt "Die Parabel von den blinden Männern und dem Elefanten". Ich habe nicht von blinden Männern geschrieben, sondern von Menschen, die sehen können. Ich lasse das aber so stehen, da ich den Text nachträglich nicht abändern möchte].
Wir sind selbst Individuen, die in ihrer Individualität Teil der Ganzheit sind. Sprich, wir sind als individuelle Menschen, als individuelles Bewusstsein auch Teil der gesamten Welt und des Kosmos, Teil des Bewusstseins. Wie eine Welle im Meer. Und so nehmen wir auch uns selbst und alles, was ist, wahr. Wir müssen immer prüfen, ob wir tatsächlich wahrnehmen oder mit dem Verstand etwas projezieren oder interpretieren und wir müssen uns immer bewusst sein, dass wir nur ein Teil des Ganzen sind und auch immer nur einen Teil des Ganzen sehen können. Deswegen ist das Interessante ja, dass wir dieselben Inhalte in den verschiedensten Lehren, Kulturen, Traditionen, Wissenschaften, Erfahrungen usw. sehen, da diese tatsächlich der Wahrheit entsprechen. Es sind verschiedene Blickwinkel auf dasselbe und deswegen kommen sie auch zu ähnlichen Aussagen und Beschreibungen. Wir müssen dabei die Teile für uns immer mehr zu einem Ganzen zusammenführen. Dann wird das Bild immer ganzer, das Bewusstsein dehnt sich aus. Das ist damit gemeint, wenn von Bewusstseinsentwicklung die Rede ist. Wir erweitern unseren Blick und unsere Wahrnehmung. So sehen wir immer mehr die Teile und Zusammenhänge und sehen immer mehr das Ganze. Wir sehen dann in der Elefentan-Metapher, auch die anderen, und wie sie die Teile wahrnehmen, und wie die Teile zusammengehören. Man könnte es vielleicht so beschreiben, dass wir zuerst ganz nah am Elefeanten stehen und nur unser eigenes Elefantenteil sehen. Dann gehen wir immer weiter weg vom Elefanten und sehen plötzlich die anderen drei Menschen und wie sie den Elefanten sehen und warum und wie alle Teile zusammenhängen. Wir sehen, dass die Menschen unterschiedlich groß sind und dadurch auch auf ihrer Seite nur Teile sehen, dass der eine nur an einer kleinen Stelle schaut ein anderer nur anfasst und nicht schaut, dass wir selbst nur eingeschränkt wahrnehmen. Und dann bei weiterem Zurücktreten, sehen wir noch die Umgebung oder dass vielleicht jemand hinter einem der 3 Menschen steht und dem einen die Augen zuhält.

Das mit dem Behandler-Patient-Verhältnis sehe ich genauso, wie Du schreibst, dass ein Therapeut seinem Klient nichts "aufdrücken" sollte. Das ist genau der Knackpunkt, ob und wie eine Behandlung wirkt. Es geht um Selbstverantwortung. Darum, dass wir die Verantwortung für unsere Gesundheit, für unser Handeln, für unser Leben, für das, was uns geschieht, ... nicht nach Außen abgeben. Das heißt, dass wir nicht anderen oder etwas die Schuld geben (was auch nichts anderes ist, als die Verantwortung abzugeben), von anderen wollen, dass sie uns gesund machen oder unsere Probleme lösen oder uns Antworten geben. Wenn wir diesen Schritt gehen, diesen Schalter umlegen, diese Erkenntnis haben, das Bewusstsein dahingehend erweitern, dass wir für uns Verantwortung übernehmen, unsere Gesundheit selbst in die Hand nehmen, ist das der Schlüssel, der erstmal die Tür öffnet.
Deswegen ist es auch wichtig, dass ein Therapeut immer die Selbstbestimmung und Selbstverantwortung des Klienten und Patienten achtet. Dass er sich bewusst ist, dass er nur Hilfe zur Selbsthilfe geben kann und seine Aufgabe nur darin bestehen kann, dem Klienten/Patienten Impulse zu geben, damit dieser selbst erkennt, selbst entscheidet. Es geht beim Klienten/Patienten dabei immer um Selbsterkenntnis und um Selbstheilung. Er muss und kann den Weg nur selbst gehen.

Ob jemand in einen hineinschauen kann, hängt von den Mitteln ab und von der eigenen Wahrnehmung und davon, was Du Dir darunter vorstellst. Wir nehmen alle wahr. Es kommt dann darauf an, wieviel Du wahrnimmst. Und auch wieder, ob Du "nur" äußere (fremde) Mittel dafür akzeptierst oder auch innere (Deine eigenen). Wir nehmen alle mehr wahr, als wir physisch sehen und wahrnehmen können. Und ich hatte Coaches und Lehrer, die konnten sehr viel wahrnehmen und "sehen". Sie konnten und können Energiefelder lesen, Glaubenssätze, die jemand hat, Gedanken, Emotionen, den Namen der Oma und die Zusammenhänge der eigenen energetischen Muster, die ganzen, heute würde ich es auch psychische Dinge nennen, Traumata, Muster, Verbindungen konnten sie bei den Teilnehmern sehen. Wir haben Techniken gemacht, da kannst Du z.B. innere Bilder eines anderen wahrnehmen, u.a. Erinnerungen aus früheren Erlebnissen, von früheren Inkarnationen, von Geburt, auch jüngere Erlebnisse. Andere haben dies auch so einfach ganz natürlich wahrgenommen. Wir können das alle. Jeder kennt es bestimmt, dass man sich beispielsweise an bestimmten Orten nicht wohl fühlt, dass wir bei anderen Menschen etwas wahrnehmen, was sie nicht verbal ausdrücken, dass wir Ahnungen haben, die sich dann bewahrheiten. Auch Intuition zählt dazu. Ein Therapeut kann also durchaus viel mehr bei seinem Klient/Patient wahrnehmen und weiß somit viel mehr, als derjenige selbst. Dann besteht die Aufgabe darin, diesen einfühlsam und liebevoll zu unterstützen, sich selbst wahrzunehmen, sich selbst bewusst zu werden. Der Therapeut ist dabei derjenige, der eine Art Raum bereitstellt, in dem der Klient sein darf, in der er geschützt ist, in der er wahrnehmen, fühlen, erkennen kann. Der Tehrapeut sollte Hilfe zur Selbsthilfe geben und ihm seine Eigenverantwortung und Selbstbestimmung lassen. Daran erkennt man meiner Meinung nach einen guten Therapeuten/Behandler. In der Schulmedizin ist dies z.B. meist nicht anzutreffen. Aber das liegt auch an den Patienten, die ja genau das wollen. Sie wollen die Verantwortung an den Therapeuten abgeben, der sie "gesund machen" soll oder "die Symptome wegmachen soll". Aber jede Heilung ist Selbstheilung. Denn wir können uns nur selbst heilen. Alles, was von Außen scheinbar heilt, ist nur ein Anstoß und kann auch nur ein Anstoß sein, dass Selbstheilung geschehen kann.
Ein Therapeut sollte auch "mehr" wissen oder anders wissen, als der Klient, sonst kann er ihm ja nicht helfen. Er braucht eine andere Sichtweise, neue Impulse, größere Zusammenhänge, Ursachen, andere Möglichkeiten, als der Klient/Patient, sonst bringt es den Patienten/Klienten ja nicht weiter. Ein Arzt weiß ja auch mehr (sollte er jedenfalls), als sein Patient oder wie Du schreibst "er hat ihm mehr voraus".

Was materielle Beweise für Gedanken, Gefühle, Wahrnehmungen angeht: Die gibt es nicht und die kann es auch nicht geben. Das sind einerseits auch wieder nur äußere Instanzen, die uns etwas aufzeigen sollen. Das ist ja nichts Schlechtes, es kann auch eine Hilfe sein, dass wir es selbst wahrnehmen, aber es ersetzt nie die eigene Wahrnehmung und die eigene Erkenntnis. Und anderseits sind das, was Du aufführst nur rein materielle Methoden, um etwas zu finden. Wir können dies alles selbst in uns und mit unseren Körpern wahrnehmen, wir brauchen eigentlich keine (äußeren) Hilfsmittel, aber es kann helfen, dass wir dahinkommen, dass wir es (wieder) lernen. Als Kinder haben wir das alles wahrgenommen. Die ganze feinstoffliche Welt. Kinder sehen die Aura, sie merken, wenn sie angelogen werden, sie sehen Energiefelder in der Natur und um die Menschen, Tiere und Pflanzen. Erst mit der Zeit verlieren sie (und wir) es meistens, da sie dabei nicht ernst genommen werden oder gesagt bekommen, dass sie eine große Phantasie haben. Sie werden abgelehnt, wenn sie davon sprechen oder ihnen wird es schlecht geredet, sie werden vielleicht sogar dafür bestraft, wenn sie davon erzählen und ihnen wird vor den Kopf gestoßen. Sie werden damit abgelehnt und in unserer Gesellschaft gibt es dafür so gut wie keinen Raum. Es gibt aber auch Menschen, die es sich bis in das Erwachsenalter bewahren.
Was das Bewusstsein angeht, so gibt es auch hier Hinweise, dass es etwas geben muss, dass "die Welt im Innersten zusammenhält". Das ist meist die Erkenntnis von vielen Forschern, Dichtern und Denkern (Einstein soll gesagt haben "Gott würfelt nicht", Max Planck sagte „Ich betrachte das Bewusstsein als grundlegend. Ich betrachte die Materie als abgeleitet vom Bewusstsein.“, auch Goethe, Tesla, Carl Gustav Jung, Newton und weitere bestätigen das in ihren Werken und Aussagen). Auch Forschungen und persönliche Erlebnisse von Menschen gehen in diese Richtung, z.B. Berichte von Nahtoderlebnissen, Kinder, die von früheren Inkarnationen berichten, Quantenphysik (sog. Doppelspaltexperiment, das zeigt, dass der Beobachter Einfluss auf das Experiment hat und sich Materie/Licht mal als Teilchen und mal als Welle zeigt), Chemie (die Heisenberg'sche Unschärferelation, die besagt, dass "Je genauer man den Ort eines Teilchens bestimmt, desto ungenauer kennt man seinen Impuls – und umgekehrt.", also auch wieder, dass etwas Einfluss auf die Materie hat), Atom- und Teilchenforschungen, die zeigen, dass je kleiner sie analysieren, was Materie ist, desto mehr finden sie nichts, usw.. Sie alle kommen irgendwann an einen Punkt, wo sie feststellen, dass es eigentlich keine feste Materie gibt und/oder dass es eine (übergeordnete) Instanz geben muss, die Einfluss hat und die nicht materiell ist.

Aber es gibt etwas, das in die Richtung von Aufnahmen geht. Es gibt bspw. die Auraphotographie. Sie macht das Energiefeld des Menschen als Farben um den Körper sichtbar. Das haben wir bei den energetischen Ausbildungen, die ich gemacht habe, auch mal gemacht. Aber am Ende braucht es hier auch wiederum jemanden, der dann wahrnehmen kann, was die Farben aussagen. Am Ende läuft es immer darauf hinaus, auch wegen der Selbstverantwortung, dass nur wir selbst es sind, die uns die Beweise liefern können, die wir haben wollen. Es ist nichts so Beweis genug, wie die eigene Wahrnehmung, Intuition, Erfahrung und Erkenntnis. Es braucht nichts anderes. Und nichts anderes wird auch funktionieren. Denn alles andere kann nur Glaube sein.
Als Beispiel: Meine Mutter hat, als ich Kind war, mir immer gesagt, fasse nicht auf die heiße Herdplatte, die ist heiß und Du tust Dir weh. Was habe ich gemacht? Ich habe natürlich drauf gefasst. In dem Moment, habe ich die Erfahrung gemacht, ich wusste, was "heiß" und "weh tun" bedeuten Ich habe es erkannt und wurde mir bewusst. Zuvor hätte ich nur meiner Mutter glauben können. Deswegen ist glauben oft ein Anfang und sinnvoll, wenn er dann zu Erkenntnis wird oder Teil einer Erkenntnis.
Kinesiologie, die Du anspricht, genauso wie Pendeln oder mit dem Tensor zu arbeiten, sind Methoden, die unsere eigene Wahrnehmung verstärken und sichtbarer machen. Wir nehmen alle sehr fein wahr. Wir sind uns nur meist dessen nicht bewusst und deswegen darauf nicht trainiert, dies in unserem Alltag mit einzubeziehen. Auch, weil noch das materielle Weltbild vorherrscht, das nur akzeptiert, was es messen und physisch beweisen kann. Mit "Hilfsmitteln" können wir dies erfahrbarer machen, um es besser wahrzunehmen.
Noch kein Forscher konnte Gedanken oder Gefühle messen oder im Körper "finden". Aber jeder "weiß" und stellt nicht in Frage, dass es diese gibt, da er sie selbst hat und subjektiv erleben kann. Das ist doch der Beweis, den auch jeder akzeptiert. Wenn ich es wahnehmen kann, dann ist es. Wenn andere etwas wahrnehmen, dann muss da auch etwas dran sein. Dann kann ich forschen und herausfinden, was da dran ist. Und das fängt immer mit Beobachten an, mit der Instanz, die beobachtet. Das, was wir sind, individuelles Bewusstsein - bewusstes Sein, das individuell ist. Das Sein, das sich bewusst ist. Das, was sieht, was ist. Individuell als Mensch oder übergeordnet als *das Bewusstsein* (die übergeordnete Instanz, die alles im Inneren zusammenhält).
 

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